{"id":14061,"date":"2011-01-21T09:00:00","date_gmt":"2011-01-21T09:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=14061"},"modified":"2011-01-21T09:00:00","modified_gmt":"2011-01-21T09:00:00","slug":"14061","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2011\/01\/14061\/","title":{"rendered":"Tunesische Revolte erfasst auch Algerien"},"content":{"rendered":"<p>  Gleich am Anfang des neuen Jahres trifft eine bedeutende Welle der   Revolte Nordafrika.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>W&#228;hrend in Tunesien eine beispiellose Periode des Protests seit &#252;ber   einer Woche die Ben Ali &#8211; Diktatur ersch&#252;ttert, wurde jetzt auch   Algerien von einer Reihe an Aufst&#228;nden &#252;berflutet. Diese involvierten,   bis jetzt, haupts&#228;chlich Jugendliche. Kein Wunder, in Tunesien sind 75%   der Bev&#246;lkerung unter 30 Jahre alt. Die massiven Unruhen zeigen der   Welt&#246;ffentlichkeit die tiefe Verzweiflung und Wut der   &#8222;No-Future&#8220;-Generation, versch&#228;rft durch die internationale Krise des   Kapitalismus.<\/b><\/p>\n<h4>  <i>von Chahid Gashir, CWI, Artikel vom 10. Januar 2011 von <a href=\"http:\/\/www.socialistworld.net\">www.socialistworld.net<\/a><\/i><\/h4>\n<p>  Diese Welle an Aufst&#228;nden, die in den westlichen Vorst&#228;dten von Algier   begonnen hat, griff schnell auf andere St&#228;dte wie Oran, Blida, Bouira,   Tizi Ouzou, Dejlfa, Ouargla, Constantine &#252;ber und erfasste auch viele   andere Teile des Landes. Die meisten betroffenen Regionen haben Unrhuhen   diesen Ausma&#223;es schon seit &#252;ber 20 Jahren nicht mehr gesehen. Selbst die   Regierung muss in den Zahlen, die sie nennt &#8211; wenn ihnen Glauben   geschenkt werden kann &#8211; zugeben, dass ungef&#228;hr 24 wilayas (Regionen) von   der Bewegung getroffen wurden &#8211; Mit anderen Worten das halbe Land.<\/p>\n<p>  Tag und Nacht liefern sich Gruppen von Jugendlichen Stra&#223;enschlachten   mit der Polizei und blockieren Stra&#223;en mit brennenden Reifen oder   Baumst&#252;mpfen. Manchmal werden auch &#246;ffentliche Geb&#228;ude und alles, was   die Autorit&#228;t des Staates oder den Reichtum der Besitzenden   symbolisiert, attackiert. Auch wenn in Algerien Unruhen keineswegs ein   neues Ph&#228;nomen sind: Das aktuelle Ausma&#223; die schnelle geographische   Ausweitung, die ihnen einen landesweiten Charakter gibt, k&#246;nnte ein   Zeichen f&#252;r Explosionen noch gr&#246;&#223;eren Ausma&#223;es in der nahen Zukunft sein.<\/p>\n<p>  In der Vergangenheit konnte das Regime solche Explosionen als   vereinzelte Vorf&#228;lle isolieren. Jetzt sieht es so aus, als ob sich ein   Spalt ge&#246;ffnet hat, und gro&#223;e Teile der ArbeiterInnenklasse blicken mit   Sympathie und Inspiration auf die Jugendlichen, obwohl sie nicht immer   ihre Methoden guthei&#223;en, insbesondere bei Pl&#252;nderungen oder   Zerst&#246;rungen. Berichten zufolge haben sich die BewohnerInnen mancher   Regionen organisiert, um Jugendliche von kontraproduktiven Akten des Vand<\/p>\n<h4>  Ein Klima wie vor 1988<\/h4>\n<p>  Aber diese Aktionen, ausgef&#252;hrt von einer Minderheit, k&#246;nnen die   allumfassende Bedeutsamkeit dieser Aufst&#228;nde nicht in den Hintergrund   r&#252;cken. Die Menschenrechtsseite &#8222;Algeria Watch&#8220; berichtet: &#8222;Sehr wenige   AlgerierInnen sind gegen die Mobilisierungen der Jugendlichen; In   Gespr&#228;chen auf der Stra&#223;e finden es die meisten legitim, in einem Land,   in dem andere Auswege blockiert sind und die normalen Mittel der   Meinungsfreiheit nicht existieren. Die Parallelen mit den Ereignissen   des Oktober 1988 werden von den &#228;lteren oft aufgezeigt.&#8220; 1988 f&#252;hrte   eine massive soziale Krise zu einer Serie an Aufst&#228;nden und Streiks, die   zum Fall der monolithischen Ein-Parteien-Regierung der FLN f&#252;hrte. Die   blutige Repression der Armee kostete mehrere Hundert Tote. Das Fehlen   einer unabh&#228;ngigen, linken Kraft der ArbeiterInnenklasse, die die   Revolte vorw&#228;rts treiben k&#246;nnte, wurde von rektion&#228;ren islamistischen   Kr&#228;ften ausgenutzt, die das Land in einen zehn Jahre dauernden   B&#252;rgerInnenkrieg st&#252;rzten.<\/p>\n<p>  Wie das benachbarte Tunesien zeigt, k&#246;nnen die reignisse eine extrem   explosive Richtung bekommen, wenn die Energie der so lange aufgestauten   Opposition und Frustration sich vom eisernen Griff eines repressiven   Regimes und dem Fehlen grundlegender demokratischer Rechte befreit.<\/p>\n<p>  Mohamed Zitout, ein ehemaliger algerischer Diplomat meinte gegen&#252;ber Al   Jazeera: &#8222;Es ist eine Revolte, vielleicht eine Revolution, unterdr&#252;ckter   Massen, die &#252;ber 50 Jahre auf Wohnraum, Arbeitsp&#228;tze und ein   menschenw&#252;rdiges Leben warten mussten, und das in einem sehr reichen   Land.&#8220; Wenn es noch keine Revolution ist, die M&#246;glichkeit, dass die   aktuelle Bewegung revolution&#228;re Dimensionen annimmt, ist eindeutig   vorhanden in einem Land, in dem der Widerstand der Unterdr&#252;ckten lange   Tradition hat. Die Ausrichtung der ArbeiterInnenklasse, die die B&#252;hne   als solche noch nicht betreten hat, wird f&#252;r die weitere Entwicklung der   Proteste entscheidend sein.<\/p>\n<p>  Der aufgestaute &#196;rger ist simultan in vielen Regionen ausgebrochen,   unterst&#252;tzt durch moderne Kommunikationsmittel wir Facebook, Youtube   oder Twitter. Das machte es f&#252;r den Staat unm&#246;glich, das Ausma&#223; der   Geschehnisse zu vertuschen. Wie in Tunesien, wo bereits 20 Menschen bei   Demonstrationen erschossen wurden, half die gewaltt&#228;tige Repression des   Regimes nur, den &#196;rger der Leute weiter zu entz&#252;nden. Bis jetzt wurden   bei den Unruhen mindestens 5 Menschen von der Regierung get&#246;tet. Es ist   keine &#220;berraschung, dass die gewaltt&#228;tige Repression vom Schweigen und   der Komplizenschaft der westlichen &#8222;demokratischen&#8220; Regierungen, die   h&#246;chstens ihre &#8222;Besorgnis&#8220; ausdr&#252;cken, profitiert.<\/p>\n<p>  In Marseille demonstrierten am Sonntag 300 Menschen mit tunesischem oder   algerischem Migrationshintergrund gegen die Repression im Maghreb   (Begriff f&#252;r die drei nordwestafrikansichen Staaten Tunesien, Algerien   und Marokko). Das CWI fordert die sofortige Freilassung all jener, die   wegen ihrer Teilnahme an den Protesten in Algerien und Tunesien   verhaftet wurden und regt zu &#228;hnlichen Aktionen wo immer es m&#246;glich ist,   an.<\/p>\n<h4>  Es geht nicht nur ums Essen<\/h4>\n<p>  Dieser Tsunami kommt nicht wie ein Blitz von heiterem Himmel. Schon seit   Monaten g&#228;rt eine Revolte in Algerien. Der t&#228;glichen Tageszeitung   &#8222;Libert&#233;&#8220; zufolge fanden im Durchschnitt fast 9000 Unruhen und Aufst&#228;nde   jeden Monat statt. &#220;ber Monate hinweg gingen die ArbeiterInnen   verschiedener Firmen in den Streik. Im M&#228;rz letzten Jahres schrieben   wir: &#8222;Streik auf Streik, Protest auf Protest machen das Land zu einem   sozialen Kessel, der jederzeit explodieren kann.&#8220; Das wurde von den   letzten Ereignissen best&#228;tigt. Der Tropfen, der das Fass zum &#252;berlaufen   brachte, war der dramatische Anstieg der Nahrungsmittelpreise, die seit   Anfang des Monats um bis zu 30% gestiegen sind. Besonders dramatisch ist   es bei &#214;l, Mehl und insbesondere Zucker, dessen Preis in den letzten   drei Monaten um 80% gestiegen ist.<\/p>\n<p>  Die Lohnerh&#246;hungen im &#246;ffentlichen Dienst, die nach Jahren des Kampfes   erreicht wurden, bleiben l&#228;cherlich. Sie sind noch nicht einmal   fl&#228;chendeckend eingef&#252;hrt, und dort, wo sie es sind, werden sie von den   steigenden Preisen zunichte gemacht. Im privaten Sektor ist es noch   schlimmer. Das Einkaufen, um die Familie zu ern&#228;hren wird zu einem   t&#228;glichen Kampf, f&#252;r die st&#228;ndig mehr werdenden Arbeitslosen ist es eine   Mission Impossible. Die Unsicherheit des Lebens und die tobende Misere   haben die AlgerierInnen davon &#252;berzeugt, dass die Ma&#223;nahmen zur   Preiskontrolle absolut unn&#252;tz sind und Spekulanten und Monopolisten die   absolute Freiheit geben, ihre Profite auf Kosten der &#196;rmsten,   einschlie&#223;lich Kleinladen-BesitzerInnen und Stra&#223;enverk&#228;uferInnen, zu   maximieren. In den Stra&#223;en des ArbeiterInnenklassenviertels Bab El-Qued   in Algier, das eine symbolische Bastion des Widerstands geworden ist,   wiederholen die Leute immer wieder: &#8222;50% Lohnerh&#246;hung f&#252;r die Bullen!   Und was ist mit uns?&#8220; Tats&#228;chlich, der einzige Sektor, der von einer   signifikanten Lohnerh&#246;hung profitieren konnte, war die Polizei. Das war   ein bewusster Versuch des Staates, aus Angst vor den kommenden   Protesten, die Vertrauensw&#252;rdigkeit seiner bewaffneten Kr&#228;fte zu erh&#246;hen.<\/p>\n<p>  Aus Angst, die Kontrolle zu verlieren, kamen die MinisterInnen letztes   Wochenende zu einer Notstandssitzung zusammen. Sie einigten sich auf   eine Reihe von Ma&#223;nahmen, um den Preis von Zucker und Koch&#246;l zu   reduzieren. Aber das wird kaum genug sein, um die Situation zu   befrieden, noch weniger werden die Ma&#223;nahmen den gro&#223;en &#196;rger &#252;ber die   Regierung abk&#252;hlen. Auch wenn die steigenden Lebenskosten ein wichtiges   Element der aktuellen Revolte sind, in Wahrheit liegen die Gr&#252;nde daf&#252;r   viel tiefer. Was die Jugendlichen auf den Stra&#223;en ausdr&#252;cken ist Teil   eines generellen Unmuts &#8222;Teures Leben, keine annehmbaren   Wohnbedingungen, Arbeitslosigkeit, Drogen, Marginalisierung.&#8220; So   summieren die BewohnerInnen von Oran, Algeriens zweitgr&#246;&#223;ter Stadt, die   Gr&#252;nde f&#252;r ihren Protest.<\/p>\n<p>  Auch anderswo bildet dieser Cocktail aus Faktoren, eingerahmt in einen   Polizeistaat, der jede ernsthafte Opposition mundtot macht und die   Clique von reichen und korrupten Gangstern an der Macht verteidigt, den   Hintergrund der aktuellen Ereignisse. Die soziale Ungleichheit zwischen   den Armen und der regierenden Elite ist in Proprtionen gewachsen, die   seit der Unabh&#228;ngigikeit nicht gesehen wurden.. W&#228;hrend das algerische   BIP sich in den letzten zehn Jahren verdreifachte, gingen die   gigantischen &#214;l-Einnahmen, das f&#252;r den gr&#246;&#223;ten Teil des Aufschwungs   verantwortlich ist, nur in die Taschen und Konten einiger Weniger, die   dem regierenden Clan nahestehen. Die Mehrheit der Bev&#246;lkerung leidet   derweilen unter Unterern&#228;hrung oder sogar Hungersn&#246;ten. Die sich   vermehrenden F&#228;lle von Geldw&#228;sche und Korruption betreffen alle Sektoren   und alle Entscheidungsebenen und haben dazu beigetragen, den   kontinuierlichen Diebstahl des Verm&#246;gens eines ganzen Landes f&#252;r den   Reichtum und den Luxus einiger Weniger aufzuzeigen.<\/p>\n<p>  In der Zeitung &#8222;El Watan&#8220; fasst ein junger Demonstrant die Situation   wunderbar zusammen: &#8222;Nichts wird uns diesmal zur&#252;ckhalten. Das Leben ist   zu teuer und eine Hungersnot bedroht unsere Familien, w&#228;hrend   Apparatschicks Milliarden beiseite schaffen und auf unsere Kosten reich   werden. Wir haben keine Lust mehr auf dieses Hundeleben. Wir wollen   unseren Anteil am Reichtum dieses Landes.<\/p>\n<h4>  Frustrierte Jugend<\/h4>\n<p>  2001 riefen junge algerische DemonstrantInnen der scharf schie&#223;enden   Polizei zu: &#8222;Ihr k&#246;nnt uns nicht umbringen, wir sind schon tot!&#8220;   Derselbe Geist des &#8222;Nichts-zu-verlieren-habens&#8220; treibt die aktuelle   Rebellion der Jugend an. Tats&#228;chlich gibt es keine Perspektive f&#252;r diese   Generation, die schwer von Arbeitslosigkeit getroffen ist und auf das   &#220;berleben von Tag zu Tag angewiesen ist. Die offizielle   Jugendarbeitslosigkeit liegt bei 21.3%, die Realit&#228;t wahrscheinlich noch   schlimmer, da alle Statistiken vom Staat gesch&#246;nt werden. Manche gehen   sogar von einer Arbeitslosigkeit von 60% bei den unter 30-J&#228;hrigen aus.   Auch ein Gro&#223;teil der Studierenden steht am Ende des Studiums ohne Job   da. F&#252;r junge AlgerierInnen h&#228;lt die Zukunft nur Gef&#228;ngnis oder Exil   bereit, die Selbstmordraten schie&#223;en in den Himmel. Die &#8222;Festung Europa&#8220;   und ihre repressiven Ma&#223;nahme gegen Fl&#252;chtlinge bedeuten, dass es keine   andere M&#246;glichkeit f&#252;r diese Jugendlichen gibt, als den Weg des Kampfes   und der kollektiven Aktion zu gehen.<\/p>\n<p>  Die aktuelle Bewegung wird bis jetzt von Jugendlichen aus den   Armenvierteln getragen und hat noch nicht zu einer aktiven Mobilisierung   der Massen gef&#252;hrt. Das Einsteigen der ArbeiterInnenklasse ist   notwendig, um der Bewegung einen organisierten Massencharakter zu geben,   um zu verhindern, dass sie bei kleinen unorganisierten Aktionen vom   Staat aufgerieben wird.<\/p>\n<p>  In Tunesien solidarisieren sich die Gewerkschaften mit den Aufst&#228;nden   und halfen durch den Ruf nach Aktionen. Die algerischen ArbeiterInnen   k&#246;nnen sich nicht auf den algerischen Gewerkschaftsbund UGTA verlassen,   der ein unglaubliches Level an Korruption und Verrat und Unterw&#252;rfigkeit   gegen&#252;ber dem Bouteflika-Regime erreicht hat. Die bis jetzt einzige   offizielle Stellungnahme der Gewerkschaftsf&#252;hrung hat auf widerliche Art   und Weise die Regierungslinie wiedergegeben. Diese Linie hat die UGTA   schon seit Jahren von ganzen Sektoren von GewerkschafterInnen   abgeschnitten, die sie verlassen haben, um k&#228;mpferischen und   unabh&#228;ngigen Gewerkschaften beizutreten. Diese zu vitalisieren,   demokratisieren und zu vereinigen ist eine der wichtigsten Aufgaben f&#252;r   die algerische ArbeiterInnenklasse zur Zeit.<\/p>\n<p>  Die Gr&#252;ndung von lokalen Widerstands-Komitees in den Nachbarschaften und   Arbeitspl&#228;tzen kann ein sehr n&#252;tzliches Werkzeug sein, um den Kampf der   Jugendlichen zu unterst&#252;tzen, um den Rest der Bev&#246;lkerung in   Massenaktionen miteinzubeziehen und mit unabh&#228;ngigen Gewerkschaften   Streiks auf einem landesweiten Level zu organisieren. Manche Sektoren,   wie die HafenarbeiterInnen von Algier oder ArbeiterInnen im   Gesundheitswesen reden schon davon, sich in die Revolte durch Streiks   einzuklinken. Das ist von gro&#223;er Wichtigkeit, die Ausweitung solcher   aktionen kann der Situation ganz anderen Charakter geben. Der Ruf nach   einem Generalstreik in Unterst&#252;tzung der Jugendbewegung w&#252;rde breite   Unterst&#252;tzung finden und helfen, die existierende Frustration und Wut in   eine starke Bewegung zu verwandeln, die dieses verrottete Regime zu Fall   bringen und den Weg f&#252;r einen wirklich demokratischen und   sozialistischen Wandel ebnen kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Gleich am Anfang des neuen Jahres trifft eine bedeutende Welle der<br \/>\n      Revolte Nordafrika.\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[36,37],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14061"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14061"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14061\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14061"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14061"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14061"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}