{"id":14060,"date":"2011-01-19T09:00:00","date_gmt":"2011-01-19T09:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=14060"},"modified":"2011-01-19T09:00:00","modified_gmt":"2011-01-19T09:00:00","slug":"14060","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2011\/01\/14060\/","title":{"rendered":"Demonstrationen und Blockaden gegen Stuttgart 21 gehen weiter"},"content":{"rendered":"<p>  Nach Gei&#223;lers &quot;Schlichterspruch&quot; versuchten die Medien, den Eindruck zu   erwecken, das Problem Stuttgart 21 sei jetzt gel&#246;st. Auf AktivistInnen   machte das wenig Eindruck.<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<h4>  <i>von Wolfram Klein, Stuttgart<\/i><\/h4>\n<h4>  Inkompetente Bahn<\/h4>\n<p>  Seitdem hat die Bahn gezeigt, dass sie sowohl mit Zugverkehr als auch   dem Bau von Zugstrecken so ihre Probleme hat.<\/p>\n<p>  Deutschlandweit brach ein Verkehrschaos aus, weil es &#8211; welche   &#220;berraschung &#8211; im Winter schneite.<\/p>\n<p>  Anfang Januar war Bahnchef Grube in der Schweiz. In der Schweiz wird ein   Tunnel durch den Gotthard gebaut, um den G&#252;terverkehr auf die Schiene zu   bringen, was &#246;kologisch dringend n&#246;tig ist. Laut einem Staatsvertrag   muss die Bahn die Rheintaltrasse ausbauen, damit der wichtigste   n&#246;rdliche Zubringer f&#252;r den Tunnel gen&#252;gend Kapazit&#228;t hat. Jetzt hat der   Regierungspr&#228;sident von S&#252;dbaden, Julian W&#252;rtenberger, die Planungen f&#252;r   nicht genehmigungsf&#228;hig erkl&#228;rt. Sie seien unvollst&#228;ndig, wiesen   zahlreiche inhaltliche Fehler auf und ber&#252;cksichtigten die Interessen   der Anwohner zu wenig. (Der Regierungspr&#228;sident von Nordw&#252;rttemberg hie&#223;   jahrelang Udo Andrioff und hat die Einwendungen der Bev&#246;lkerung gegen   Stuttgart 21 abgeschmettert. Jetzt ist er einer der Projektsprecher von   Stuttgart 21. Ein Schelm, wer B&#246;ses denkt?) Jetzt wird die Bahn den Bau   wohl nicht fristgem&#228;&#223; fertig stellen k&#246;nnen. Aber wahrscheinlich w&#228;re   das auch bei genehmigungsf&#228;higer Planung sowieso passiert &#8211; aus   Geldmangel, weil die Bahn ihr Geld lieber f&#252;r Stuttgart 21 ausgibt. Wenn   wir den Stopp von Stuttgart 21 fordern, beruft sich die Bahn auf   Vertragstreue. Aber Vertr&#228;ge muss man wohl nur bei zerst&#246;rerischen   Projekten wie Stuttgart 21 einhalten, nicht bei sinnvollen wie dem   Ausbau der Rheintaltrasse.<\/p>\n<h4>  Demonstrationen, Politikerbesuche &#8230;<\/h4>\n<p>  Nach der Weihnachtspause gingen die Proteste auch prompt weiter. Am 3.   Januar war der Neujahrsempfang des Widerstands gegen Stuttgart 21. Mit   5.000 TeilnehmerInnen und einer k&#228;mpferischen Stimmung war das ein sehr   guter Jahresauftakt. Am 10. Januar folgte die erste offizielle   Montagsdemo im neuen Jahr mit mehr als 7.000 TeilnehmerInnen. Bei der   folgenden Montagsdemo am 17. Januar (ein Jubil&#228;um, an diesem Tag war die   Mahnwache am Hauptbahnhof-Nordfl&#252;gel seit genau einem halben Jahr rund   um die Uhr besetzt) wurden gegen 10.000 TeilnehmerInnen gez&#228;hlt. Im   Anschluss gab es wieder eine gr&#246;&#223;ere Spontandemo durch die Innenstadt,   die unter anderem am Landtag, der CDU-Zentrale und dem Rathaus vorbei   f&#252;hrte.<\/p>\n<p>  Die n&#228;chste Gro&#223;demonstration ist f&#252;r den 29. Januar (14.00 Uhr vor dem   Hauptbahnhof) angek&#252;ndigt (weitere Gro&#223;demos soll es am 19. Februar und   19. M&#228;rz geben). Der Termin d&#252;rfte interessant werden. Nicht nur ist im   Anschluss eine landesweite Bildungsdemo geplant, ausgerechnet f&#252;r diesen   Termin hat Angela Merkel einen Besuch in Stuttgart f&#252;r eine   Jubel-Veranstaltung zum 125. Geburtstag des Automobils angek&#252;ndigt.   Sicher werden viele DemonstrantInnen der Kanzlerin einen Besuch   abstatten.<\/p>\n<p>  Denn der Besuch von Veranstaltungen der Stuttgart-21-Parteien b&#252;rgert   sich ein und l&#228;sst einen ungew&#246;hnlich lebendigen Wahlkampf erwarten. Zu   einem Neujahrsempfang mit Ministerpr&#228;sident Mappus in Lauffen am Neckar   (immerhin 34 Kilometer von Stuttgart entfernt) kamen am 16. Januar neben   300 CDU-Anh&#228;ngern auch &#252;ber 500 AtomkraftgegnerInnen und   Stuttgart-21-GegnerInnen. Ein Aktivist hat sogar einen an den   Stuttgarter S-Bahn-Fahrplan angelehnten <a href=\"http:\/\/www.bei-abriss-aufstand.de\/protestfahrplan\/\">Protestfahrplan<\/a>   entworfen, in dem neben Terminen von Demonstrationen und anderen   Proteste gegen Stuttgart 21 auch Veranstaltungen von Mappus und anderen   Stuttgart-21-Bef&#252;rwortern aufgef&#252;hrt sind.<\/p>\n<h4>  &#8230; und Blockaden<\/h4>\n<p>  Da die Bahn angek&#252;ndigt hatte, dass am 10. Januar die Bauarbeiten f&#252;r   Stuttgart 21 weiter gehen w&#252;rden, wurden auch wieder Blockaden   organisiert. In einem Bericht ist zu lesen: &quot;Am Montag ab 5.00 Uhr   trafen sich ungef&#228;hr 100 Leute zum &quot;Blockiererfr&#252;hst&#252;ck&quot;. Trotz der   Ank&#252;ndigung, dass die Bauarbeiten am 10.1.wieder aufgenommen werden, tat   sich bis 11.00 Uhr am Nordfl&#252;gel erst mal nichts. Ab und zu fuhr ein   Streifenwagen vorbei, wahrscheinlich um zu schauen, wie viele Leute   anwesend sind. Wir hatten also genug Zeit, um zu fr&#252;hst&#252;cken. Als dann   gegen 11.00 Uhr Baufahrzeuge anr&#252;ckten, blockierten 50 Menschen die   Baustelleneinfahrt. Die Fahrzeuge kamen so nicht auf die Baustelle. Die   Polizei forderte Verst&#228;rkung an, die nach l&#228;ngerer Zeit kam. Viele   Blockierer mussten von der Polizei erst &quot;weggebracht&quot; (lt.   Polizeibericht), darunter einige sogar weggetragen werden, bevor die   Zufahrt befahrbar war. Erst um 13.20 Uhr kamen die Baufahrzeuge auf das   Gel&#228;nde.&quot;<\/p>\n<p>  Am n&#228;chsten Tag war um 7.00 Uhr ebenfalls ein Blockiererfr&#252;hst&#252;ck   angesetzt. Einige BlockiererInnen waren schon vorher gekommen &#8211; zum   Gl&#252;ck, denn um 7.00 Uhr standen schon mehrere Baufahrzeuge vor der   blockierten Zufahrt. Es kamen wieder etwa 100 BlockiererInnen. Manche   entschuldigten sich, dass sie zu sp&#228;t kamen. Sie waren mit der S-Bahn   angereist, die laut den Versprechungen der Bahn seit Montag wieder   fahrplanm&#228;&#223;ig fahren sollte: seitdem bei Bauarbeiten f&#252;r Stuttgart 21 im   Gleisvorfeld letzten Sommer Signalanlagen entfernt wurden, herrschte im   S-Bahn-Berufsverkehr Chaos. Das sollte ab 10. Januar behoben sein. Aber   darunter versteht die Bahn wohl, dass die S-Bahnen wieder ihre normalen   Routen durch den Tunnel fahren, nicht dass sie p&#252;nktlich in den Tunnel   einfahren. Die Bahnmanager denken wohl, dass Menschen im Berufsverkehr   gerne 10 Minuten in der stehenden S-Bahn warten, bis die Zufahrt frei   ist.<\/p>\n<p>  Die Polizei nahm zwei Blockierer fest, denen sie K&#246;rperverletzung   vorwirft. Sie sollen Polizisten mit einer Trillerpfeife ins Ohr   gepfiffen bzw. mit einer starken Taschenlampe in die Augen geleuchtet   haben. Kein Witz, das ist nachzulesen in der <a href=\"http:\/\/org.polizei-bwl.de\/ppstuttgart\/Presse\/Pressemitteilungen\/2011_01_11_Stuttgart-21%20-%20Zufahrt%20zu%20Baustelle%20blockiert.pdf\">Presseerkl&#228;rung   des Polizeipr&#228;sidiums Stuttgart<\/a>. Weitere 61 BlockiererInnen   wurden von der Polizei weggebracht. Was die Polizei in ihrer   Presseerkl&#228;rung nicht schreibt ist, wie schlecht sie organisiert war.   Erst hatten sie etwas merkw&#252;rdige Formulare f&#252;r uns da (f&#252;r &quot;Ausl&#228;nder&quot;   bestimmt, auf Deutsch, Arabisch, Englisch etc. &#8211; warum Arabisch gleich   die zweite Sprache auf den Formularen war, fanden auch Polizisten   merkw&#252;rdig). Dann standen wir lange in einer Schlange vor einem   Polizeiwagen, um abfotografiert zu werden, bis die Polizei einen zweiten   Fotoapparat aufgetrieben hatte. (Wohlgemerkt: jeder von uns war rechts   und links von einem Polizisten bzw. einer Polizistin flankiert, die sich   ebenso langweilten wie wir, w&#228;hrend weiterhin BlockiererInnen vor dem   Tor sa&#223;en, die die Polizei aus Personalmangel noch nicht wegtragen   konnte.)<\/p>\n<p>  In den folgenden Tagen kam es noch zu weiteren Blockaden.<\/p>\n<h4>  Wie weiter?<\/h4>\n<p>  Es stimmt, dass die Kundgebungen und Demonstrationen deutlich kleiner   sind als vor der Schlichtung. Wir d&#252;rfen aber nicht vergessen, dass die   gro&#223;en Demonstrationen letztes Jahr begannen, als die Polizei Ende Juli   einen Bauzaun am Nordfl&#252;gel errichteten und dann im August mit dem   Abriss des Nordfl&#252;gels begannen. Mit dem &quot;schwarzen Donnerstag&quot;, dem   brutalen Polizeieinsatz am 30. September, und dem F&#228;llen von Parkb&#228;umen   stiegen die Demonstrantenzahlen dann vor&#252;bergehend &#252;ber 100.000.<\/p>\n<p>  Bisher sind keine neuen &#228;hnlich provozierenden Ma&#223;nahmen erfolgt. Es ist   klar, dass das Aufrei&#223;en des Bodens auf einem Parkplatz zum Verlegen   einer Leitung nicht so provozierend wirkt wie das Abrei&#223;en eines   Geb&#228;udes oder das F&#228;llen von B&#228;umen.<\/p>\n<p>  Eine zentrale Aufgabe ist nat&#252;rlich weiterhin die Aufkl&#228;rung der   Bev&#246;lkerung. Wenn die meisten AktivistInnen Gei&#223;lers &quot;Schlichterspruch&quot;   durchschaut haben, dann gilt das nicht ebenso f&#252;r die Bev&#246;lkerung   insgesamt. Deshalb ist es gut, dass verschiedene Gruppen neues   Informationsmaterial erstellen und Gruppen wie die &quot;Infooffensive&quot; das   im ganzen Bundesland verbreiten. Am 5. Februar organisieren Campact und   BUND einen Aktionstag vor m&#246;glichst vielen Bahnh&#246;fen in   Baden-W&#252;rttemberg unter dem Motto &#8222;B&#252;rgerbahn statt Stuttgart 21&#8220;   machen. Am 5. M&#228;rz soll es einen &#8222;Kein-Stuttgart-21-Tag&#8220; mit   Demonstrationen in m&#246;glichst vielen der 70 Wahlkreise in   Baden-W&#252;rttemberg (40 beteiligen sich schon) geben.<\/p>\n<p>  Die &quot;Jugendoffensive gegen Stuttgart 21&quot; hat ein neues Flugblatt   erstellt, um damit u.a. an den Schulen zu informieren und f&#252;r den   Gro&#223;demonstration am 29. Januar zu mobilisieren. Denn eine weitere   zentrale Aufgabe ist, dass es weiterhin gro&#223;e Demonstrationen gegen   Stuttgart 21 gibt.<\/p>\n<p>  Eine dritte gro&#223;e Aufgabe ist, nicht nur gegen Stuttgart 21 zu   protestieren, sondern den Bau konkret zu behindern. Es gibt unter   AktivistInnen Diskussionen, wo Blockaden am sinnvollsten sind. Einige   argumentieren, dass das F&#228;llen von B&#228;umen im Rosensteinpark eine neue   Provokation sein k&#246;nnte. Klar ist, dass eine entscheidende Frage ist,   welche Bauma&#223;nahmen f&#252;r den Fortschritt von Stuttgart 21 am wichtigsten   sind. Nat&#252;rlich k&#246;nnen Blockaden von 100 Leuten die Ma&#223;nahmen nur   verz&#246;gern. Aber auch das ist ein Schritt in die richtige Richtung.   Letzten Sommer gab es nach einigen Wochen Blockaden am Nordfl&#252;gel und   Massendemos Klagen der Polizei &#252;ber Personalmangel. Jetzt jammerte   &quot;Bild&quot; schon zu Beginn der Blockaden &quot;Gehen uns wegen S21 die Polizisten   aus?&quot; und zitierte den Landesvorsitzenden der Polizeigewerkschaft,   Joachim Lautensack, der davon redet, dass l&#228;ndliche Polizeibezirke   &quot;langsam zum Eldorado f&#252;r Raser, Trinker und Kriminelle&quot; w&#252;rden. (Wenn   f&#252;r Politik und Polizeif&#252;hrung der Schutz eines zerst&#246;rerischen Projekts   gegen die Bev&#246;lkerung Vorrang hat vor dem Schutz der Bev&#246;lkerung vor   &quot;Rasern, Trinkern und Kriminellen&quot;, dann spricht das B&#228;nde &#252;ber die   Rolle, die die Polizei in einem kapitalistischen Staat tats&#228;chlich   spielt.)<\/p>\n<p>  Die Blockaden haben schon eine bundesweite (und zum Teil) internationale   Medienberichterstattung bewirkt, die bekannt macht, dass der Widerstand   gegen Stuttgart 21 auch nach dem &#8222;Schlichterspruch&#8220; weiter geht. Auch   das ist ein wichtiger Erfolg.<\/p>\n<p>  Beim Abriss des Nordfl&#252;gels ist es nicht gelungen, Massenblockaden zu   organisieren, die mehr sein konnten als Sand im Getriebe. Inzwischen   sind die Voraussetzungen f&#252;r wirksame Blockaden (mit Schichtpl&#228;nen etc.)   bei vergleichbar provozierenden Bauma&#223;nahmen aber besser. Denn in den   vergangenen Monaten ging es zwar nicht so dramatisch zu wie von August   bis Oktober. Unter der Oberfl&#228;che hat sich aber die Organisierung des   Widerstands verbessert. In St&#228;dten des Umlands, in Stuttgarter   Stadtteilen entstanden Gruppen gegen Stuttgart 21, verschiedene   Bezugsgruppen und andere Gruppen gegen Stuttgart 21 entstanden. Mit dem   Widerstandsrat bzw. der Widerstandskonferenz gibt es den Versuch, die in   den letzten Monaten neu entstandenen Gruppen besser zu vernetzen.   Zugleich gibt es im Aktionsb&#252;ndnis, in dem vor allem schon l&#228;nger   bestehende Gruppen vertreten sind, auch eine Offenheit f&#252;r zivilen   Ungehorsam. Mitglieder des Aktionsb&#252;ndnisses haben immer wieder an   Blockaden oder &quot;Blockiererfr&#252;hst&#252;cken&quot; teilgenommen.<\/p>\n<p>  Das sollte helfen, mehr DemonstrantInnen in BlockiererInnen zu   verwandeln, z.B. indem endlich auf den gro&#223;en Demonstrationen ein   lebendiges Bild von den Blockaden und ihren Teilerfolgen vermittelt wird   und &#252;bertriebene Angst vor rechtlichen Folgen abgebaut wird. (Zugleich   m&#252;ssen wir den Versuchen der Kriminalisierung entgegen treten, die sich   aber keineswegs nur gegen TeilnehmerInnen des zivilen Ungehorsams   richten. Bei Blockaden am 14. Januar hat die Polizei die Personalien von   Leuten aufgenommen, die gar nicht blockierten, sondern nur in der N&#228;he   am Bauzaun standen. Am 20. Januar steht Gemeinderat Gangolf Stocker vor   Gericht, weil er als Anmelder einer Demo am 27. August inmitten einer   l&#228;rmenden Menschenmenge, bei der man sein eigenes Wort nicht verstehen   konnte, nicht ans Handy ging, als die Polizei anrief.) K&#252;rzlich ist auch   die Idee von &quot;zivilem Ungehorsam soft&quot; aufgekommen. Wenn das dazu f&#252;hrt,   die Hemmschwelle zu senken und den Einstieg in den zivilen Ungehorsam zu   erleichtern, wenn der &quot;zivile Ungehorsam soft&quot; quasi als   Durchlauferhitzer zu Blockaden und Besetzungen funktioniert, dann w&#228;re   das nat&#252;rlich zu begr&#252;&#223;en.<\/p>\n<p>  Wir sollten nicht zulassen, dass statt dessen, wie von den beiden   Gr&#252;nen-Moderatorinnen bei der Montagsdemo am 10. Januar, der Eindruck   erweckt wird, die Landtagswahl am 27. M&#228;rz sei der kr&#246;nende Abschluss   des Widerstands. Den meisten AktivistInnen ist auch klar, dass der   Widerstand auch danach weiter gehen muss. Wir sollten uns nicht auf die   Wahlen vertr&#246;sten lassen, aber gleichzeitig den Wahlkampf nutzen, um die   Bedeutung politischer Antworten und einer politischen Alternative zu den   hinter Stuttgart 21 stehenden Profitinteressen zu betonen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Nach Gei&#223;lers &quot;Schlichterspruch&quot; versuchten die Medien, den Eindruck zu<br \/>\n      erwecken, das Problem Stuttgart 21 sei jetzt gel&#246;st. 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