{"id":13988,"date":"2010-12-12T00:00:00","date_gmt":"2010-12-12T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=13988"},"modified":"2010-12-12T00:00:00","modified_gmt":"2010-12-12T00:00:00","slug":"13988","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2010\/12\/13988\/","title":{"rendered":"Stuttgart ist &#252;berall"},"content":{"rendered":"<p>  L&#252;gner regieren &#8211; Konzerne profitieren<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>Hinter Stuttgart 21 steckt System. Das System hei&#223;t Kapitalismus. F&#252;r   die Interessen von Banken und Konzernen wird die Mehrheit ignoriert und   geschr&#246;pft. Der Widerstand gegen Stuttgart 21 muss weitergehen.<\/b><\/p>\n<h4>  <i>von Michael Koschitzki<\/i><\/h4>\n<p>  Was haben ein Autokonzern, ein Atomkonzern und die Bahn gemeinsam? Sie   sind alle f&#252;r das Projekt Stuttgart 21! Der Daimler-Vorstandsvorsitzende   Dieter Zetsche betonte: &#8222;Die Region braucht eine zeitgem&#228;&#223;e   Verkehrsinfrastruktur. Und das Land braucht eine handlungsf&#228;hige   Demokratie.&#8220;<\/p>\n<p>  Wenn der Chef eines Autoherstellers ein angebliches Bahnprojekt   unterst&#252;tzt und nach dem Polizeieinsatz vom 30. September von   &#8222;handlungsf&#228;higer Demokratie&#8220; redet, wird klar, dass es sich hier um   Konzerninteressen handelt, die mit den Interessen der Mehrheit der   Bev&#246;lkerung wenig zu tun haben.<\/p>\n<h4>  Profitstreben<\/h4>\n<p>  Bei Stuttgart 21 geht es um kein Bahnprojekt, sondern um   Immobilienspekulation auf 106 Hektar daf&#252;r neu geschaffener Fl&#228;che.   Banken, Baufirmen und Immobilienunternehmen verdienen an den gesch&#228;tzten   14 Milliarden Euro, die in Stuttgart verbuddelt werden sollen, und   dar&#252;ber hinaus.<\/p>\n<p>  Atomkonzerne wollen eine &#8222;handlungsf&#228;hige Demokratie&#8220;, die auch mal   Castor-Transporten den Weg frei kn&#252;ppeln kann. Und die Bundesregierung   steht voll hinter dem Projekt, weil sie kein Beispiel f&#252;r erfolgreichen   Widerstand m&#246;chte. Denn das w&#228;re R&#252;ckenwind f&#252;r die Proteste gegen   Atomkraft, Bankenrettung und &#8222;Sparpakete&#8220;.<\/p>\n<p>  Wenn Daimler, Herrenknecht und andere private Gro&#223;konzerne den   Mehrheitswillen komplett ignorieren, die Umwelt zerst&#246;ren und   &#246;ffentliche Gelder verprassen, nur damit der Rubel rollt &#8211; dann geh&#246;ren   diese Profiteure in &#246;ffentliches Eigentum &#252;berf&#252;hrt, demokratisch   kontrolliert und verwaltet durch die arbeitende Bev&#246;lkerung.<\/p>\n<h4>  Konzernherrschaft bek&#228;mpfen<\/h4>\n<p>  Der Widerstand muss weiter gest&#228;rkt werden &#8211; in Stuttgart und   bundesweit. Die SAV ist seit 15 Jahren Teil des Widerstands gegen S 21   und tritt auch in Gewerkschaften und der LINKEN f&#252;r einen k&#228;mpferischen   Kurs gegen das Milliardengrab ein. Die Gewerkschaften m&#252;ssen die   Proteste gegen Stuttgart 21 endlich wirksam unterst&#252;tzen. Die   etablierten Parteien stellen die Diktatur der Banken und Konzerne nicht   in Frage. DIE LINKE muss ihnen eine sozialistische Alternative entgegen   stellen.<\/p>\n<h4>  Widerstandsbewegung gegen S 21 weiter aufbauen<\/h4>\n<p>  In der Bewegung sollte diskutiert werden, wie<\/p>\n<p>  &#8211; zu den Gro&#223;demos effektiv mobilisiert werden kann. Sie sind das beste   Mittel, viele Menschen einzubeziehen und den Druck auf Mappus &amp; Co.   aufrecht zu erhalten.<\/p>\n<p>  &#8211; die Selbstorganisation gef&#246;rdert und in der Bewegung demokratische   Strukturen weiterentwickelt werden k&#246;nnen. Die Aktionskonferenz ist ein   wichtiger Ansatz daf&#252;r. Weitere Schul- und Stadtteilgruppen sollten   schnellstm&#246;glich gegr&#252;ndet werden.<\/p>\n<p>  &#8211; verhindert werden kann, dass Mappus Fakten schafft. Bauarbeiten   sollten massenhaft blockiert werden.<\/p>\n<p>  &#8211; die Gewerkschaftsspitzen wirksam unter Druck gesetzt werden k&#246;nnen.   Streiks gegen Stuttgart 21 w&#252;rden die S-21-Konzerne bei ihren Profiten   treffen.<\/p>\n<p>  &#8211; der Kampf gegen S 21 mit anderen sozialen Fragen zusammenh&#228;ngt und wie   wir eine Gesellschaft erk&#228;mpfen k&#246;nnen, in der es um die Bed&#252;rfnisse der   Mehrheit und nicht um die Konzerninteressen einer Minderheit geht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      L&#252;gner regieren &#8211; Konzerne profitieren\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[58],"tags":[232],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13988"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13988"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13988\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13988"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13988"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13988"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}