{"id":13949,"date":"2010-11-12T00:00:00","date_gmt":"2010-11-12T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=13949"},"modified":"2010-11-12T00:00:00","modified_gmt":"2010-11-12T00:00:00","slug":"13949","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2010\/11\/13949\/","title":{"rendered":"Sie sagen: K&#252;rzungen! Wir sagen: Widerstand!"},"content":{"rendered":"<p>  In Hamburg z&#252;cken CDU und Gr&#252;ne den Rotstift<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>Die Hansestadt hat die h&#246;chste Million&#228;rsdichte in Deutschland,   w&#228;hrend 25 Prozent der Kinder dort an der Elbe von Hartz IV leben   m&#252;ssen. Damit sich nichts daran &#228;ndert, hat der schwarz-gr&#252;ne Senat ein   Rekord-Sparpaket verabschiedet, das n&#228;chstes Jahr K&#252;rzungen in H&#246;he von   500 Millionen Euro vorsieht. Dagegen formiert sich Widerstand. <\/b><\/p>\n<h4>  <i>von Fabian Thiel, Hamburg <\/i><\/h4>\n<p>  Das Geld f&#252;r das Milliardengrab HSH Nordbank (die Hamburger LINKE geht   von 32 Milliarden Euro Schaden aus), f&#252;r Prestigeobjekte wie die   500-Millionen-Euro-Elbphilharmonie, f&#252;r die 340 Millionen Euro teure,   unn&#246;tige U-Bahnlinie U4 und f&#252;r Steuergeschenke an Reiche und   Unternehmen muss wieder rein geholt werden. Konkret hei&#223;t das unter   anderem: 1.000 abgebaute Stellen, 100 Millionen Euro K&#252;rzungen beim   Weihnachtsgeld im &#214;ffentlichen Dienst, f&#252;nf Millionen Euro weniger f&#252;r   die schon jetzt unterfinanzierten B&#252;cherhallen, zwei Millionen Euro   K&#252;rzungen bei der offenen Kinder- und Jugendarbeit inklusive die   Schlie&#223;ung einiger Einrichtungen. Das Altonaer Museum wird dicht   gemacht, das Schauspielhaus kaputtgespart. Die &#246;ffentliche   Wohnungsbaugesellschaft SAGA soll mehr Geld f&#252;r den Hamburger Haushalt   abdr&#252;cken. Die Kita-Geb&#252;hren wurden schon im April um durchschnittlich   40 Euro erh&#246;ht.<\/p>\n<h4>  Protest regt sich<\/h4>\n<p>  Die Reaktion auf diese Angriffe lie&#223; nicht lange auf sich warten. Zuerst   gab es vereinzelte Proteste der Besch&#228;ftigten im &#214;ffentlichen Dienst,   der Eltern und Kita-Besch&#228;ftigten, der Unterst&#252;tzerInnen des Altonaer   Museums und des Schauspielhauses. Am 30. September wurde schlie&#223;lich   eine lange vorher geplante Gewerkschaftsaktion gegen das &quot;Sparpaket&quot; im   Bund und in Hamburg von den meisten der von den K&#252;rzungen betroffenen   Gruppen als Protesttermin genutzt. Statt der urspr&#252;nglich erwarteten   3-4.000 kamen 18.000 Menschen zusammen. Neben den Unterst&#252;tzerInnen und   Besch&#228;ftigten des von Schlie&#223;ung bedrohten Altonaer Museums standen   pl&#246;tzlich die Besch&#228;ftigten und jugendliche NutzerInnen der ebenfalls   von Schlie&#223;ung bedrohten Jugendeinrichtungen. Weitere   Protestmobilisierungen haben stattgefunden und stehen an.<\/p>\n<h4>  Vorschl&#228;ge der SAV<\/h4>\n<p>  Die SAV Hamburg argumentiert f&#252;r den gemeinsamen Widerstand gegen die   Angriffe auf uns alle. Damit wir nicht vereinzelt und wenig effektiv   protestieren, sollten wir in den Stadtteilen und stadtweit Strukturen   f&#252;r die Gegenwehr aufbauen. VertreterInnen von Jugend- oder   Kultureinrichtungen, von MieterInnen, Gewerkschaften, Linkspartei   k&#246;nnten regelm&#228;&#223;ig zusammenkommen und die n&#228;chsten Kampfschritte   demokratisch diskutieren und entscheiden.<\/p>\n<p>  Die K&#252;rzungen werden nicht durch Demonstrationen aufgehalten &#8211; das kann   nur der Anfang sein. N&#246;tig sind auch Arbeitsniederlegungen. Das wird   allerdings massiven Druck von der Gewerkschaftsbasis auf die oberen   Funktion&#228;re erfordern. Aber nur durch Streikaktionen werden wir genug   Kraft entfalten, um eine Chance zu haben, diesen Kahlschlag aufzuhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      In Hamburg z&#252;cken CDU und Gr&#252;ne den Rotstift\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[78],"tags":[231],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13949"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13949"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13949\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13949"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13949"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13949"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}