{"id":13876,"date":"2010-09-19T00:00:00","date_gmt":"2010-09-19T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=13876"},"modified":"2010-09-19T00:00:00","modified_gmt":"2010-09-19T00:00:00","slug":"13876","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2010\/09\/13876\/","title":{"rendered":"Pack schl&#228;gt sich, Pack vertr&#228;gt sich!"},"content":{"rendered":"<p>  Mit der Diskussion um die Vereinigung von DVU und NPD wurde der   Startschuss f&#252;r die Neustrukturierung auf der Rechten abgefeuert<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>So manche Antwort in der Politik scheint allzu einfach zu sein, und   so ist man auch im Angesicht der aktuellen Geschehnisse auf der Rechten   versucht, einfach zu urteilen: Wer sich vereint wird st&#228;rker. Der   treibende Gedanke des Zusammenschlusses von NPD und DVU ist das Streben   nach Einheit und Kraft. Doch einfache Arithmetik ist in der Politik   nicht immer eine ersch&#246;pfende Erkl&#228;rung.<\/b><\/p>\n<p>  <b><i>von Steve K&#252;hne<\/i><\/b><\/p>\n<p>  Nach dem weitgehenden Scheitern des Deutschlandpakts, der konkurrierende   Antritte von NPD und DVU verhindern sollte, und der innerhalb der   Rechten wenig erfreulich aufgenommenen Dominanz der NPD in lokalen   Wahlb&#252;ndnissen kommt die Idee der Vereinigung der beiden gr&#246;&#223;ten rechten   Parteien scheinbar &#252;berraschend.<\/p>\n<h4>  DVU &#8211; die rechten Biederm&#228;nner<\/h4>\n<p>  Sucht man rechten Klimbim, dann ist man bei der DVU an der richtigen   Stelle. Zwar versucht die Deutsche Volksunion seit dem Ende der &#196;ra Frey   2009 den Ruf des nationalistischen Souvenirstandes loszuwerden, doch   wenn man in das DVU-Presseorgan, die &#8222;National-Zeitung&#8220;, sieht, f&#228;llt es   schwer die Partei f&#252;r etwas mehr als einen braunen Tante-Emma-Laden zu   halten. Unter dem Link &#8222;Buchdienst&#8220; gibt es da von Thilo Sarrazins   &#8222;Deutschland schafft sich selbst ab&#8220; &#252;ber den unverzichtbaren Bestseller   der Jugendrichterin Kirsten Heisig (Selbstmord 2010) &#8222;Das Ende der   Geduld&#8220; bis hin zu Johannes Rogalla von Biebersteins &#8222;J&#252;discher   Bolschewismus &#8211; Mythos und Realit&#228;t&#8220; einfach jeden rechtskonservativen,   nationalistischen und offen neofaschistischen Dreck, den man irgendwie   auf Papier pressen konnte. Wer des Lesens nicht m&#228;chtig sein sollte, dem   bleiben DVDs, CDs, Fahnen, Wimpel und einfach jeder nur erdenkliche Mist   f&#252;r den braunen Haushalt.<\/p>\n<p>  Der windige, 250 Millionen schwere Gesch&#228;ftsmann Frey machte seine   &#8222;Partei&#8220; systematisch zu Geld. Daf&#252;r waren weder er noch die DVU in der   Rechten gern gesehen, riefen nicht selten Spott und Wut hervor.<\/p>\n<p>  Klar auch, dass der Vorzeige-Unternehmer Frey mit einer auch nur dem   Wort nach kapitalfreundlichen Partei nichts anzufangen wusste und die   DVU daher auf das freie Unternehmertum und das selbiges sch&#252;tzende   Grundgesetz verpflichtete. Bis heute fordert die DVU in ihrem Programm   den freien Wettbewerb und die Intervention des Staates zu Gunsten von   Gro&#223;unternehmen.<\/p>\n<p>  Die DVU sprach sich in der Vergangenheit immer wieder gegen die   Schaffung eines &#8222;nationalen Sozialismus&#8220; aus, um sich von der NPD   abzugrenzen. Dabei hat die DVU selbstredend weniger Angst vor dem   Adjektiv als mehr vor dem ach so b&#246;sen Substantiv, welches bei ihr einen   &#228;hnlichen Reflex hervorruft wie das Weihwasser beim Teufel.<\/p>\n<h4>  NPD &#8211; die rechte Kaderpartei<\/h4>\n<p>  Nicht anders geht es bei diesem Substantiv den Nazis von der NPD, sie   tarnen das nur besser und stellen sich gern als die &#8222;Antikapitalisten&#8220;   von rechts dar. Der NPD geht es vorrangig darum eine festgef&#252;gte   Kaderorganisation aufzubauen. Sie steht erkl&#228;rterma&#223;en in der Tradition   der NSDAP, will die Gewerkschaften und die Arbeiterbewegung zerschlagen   und nutzt pseudo-sozialistische Phrasen, um ArbeiterInnen und   frustrierte Kleinb&#252;rger an sich zu binden. Vom freien Unternehmertum   will sie die Menschheit keineswegs befreien &#8211; was sie aber in ihrer   Propaganda nicht davon abh&#228;lt, vom &#8222;Gro&#223;kapital&#8220; zu sprechen und sich   als &#8222;sozialistisch&#8220; zu bezeichnen. Das Konzept der   pseudo-sozialistischen Propaganda und dennoch klar pro-kapitalistischen   Politik sollte man einigen Funktion&#228;ren der NPD allerdings noch mal   genau erkl&#228;ren: Denen in Wurzen zum Beispiel, die 2004 den Sparpl&#228;nen   der CDU zur Mehrheit verhalfen, und denen im s&#228;chsischen Landtag, die es   bis heute an &#8222;sozialen&#8220; Antr&#228;gen mangeln lassen.<\/p>\n<p>  Die NPD h&#228;lt Kontakt mit rechten Schl&#228;gern der freien Kameradschaften   und autonomen Nationalisten und wird nicht zuletzt von denen immer   wieder als &#8222;reformistisch&#8220; bezeichnet. Sie erwarten sich von der NPD ein   h&#228;rteres, ein radikaleres Vorgehen. Dies spielt auch in der Debatte um   die Vereinigung von NPD und DVU eine gewichtige Rolle.<\/p>\n<h4>  Die NPD und die Vereinigung<\/h4>\n<p>  Gr&#252;nde, eine Vereinigung von NPD und DVU anzustreben, gibt es viele.   Allerdings widersprechen sie einander und widerspiegeln in ihrem   Wirrwarr den programmatischen Bankrott der NPD. Die NPD konnte sich nie   entscheiden, was sie sein will: politischer Arm der Nazi-Schl&#228;ger oder   die netten Nazis von nebenan. Wie so oft steckten hinter der Debatte   nicht ach so &#8222;edle&#8220; nationalistische Prinzipien, sondern handfeste   materialistische Erw&#228;gungen. Der NPD &#8211; ihren Kadern und der Gesamtpartei   &#8211; geht es vorrangig ums Geld! Zahlreiche NPD-Kader sind bereits an den   b&#252;rgerlichen Staat gefesselt &#8211; was bei b&#252;rgerlichen PolitikerInnen ja   auch nicht &#252;berrascht. Die W&#228;hlerInnen durch allzu rabiate Anh&#228;nger zu   verschrecken, k&#228;me da sehr ungelegen. Hilft doch das vom Staat gezahlte   Sal&#228;r, die ganz pers&#246;nliche soziale Frage zu l&#246;sen. Was f&#252;r den Kader   gilt, gilt auch f&#252;r die Partei: Den Verlust der staatlichen Geldquellen   (Wahlkampfkostenerstattung, Di&#228;ten, Fraktionsgelder) will sich die NPD   nicht leisten, ergo darf man die W&#228;hlerInnen nicht durch zu forsches   Vorgehen verunsichern, also muss man dem pr&#252;gelfreudigen Anhang die   Grenzen zeigen.<\/p>\n<p>  Der rechte Rand der NPD will mehr: Er will das System revolution&#228;r   &#8222;&#252;berwinden&#8220;. Dass diese kapitalfreundlichen Pr&#252;gelfreunde keineswegs   eine Revolution im Sinn haben, weil sie erkl&#228;rterma&#223;en das   Privateigentum an Produktionsmitteln nicht abzuschaffen gedenken und   somit auch das kapitalistische System nicht &#252;berwinden werden, ist ihnen   unter Umst&#228;nden noch nicht einmal selbst klar. Dass somit auch Not,   Elend und Kriege bestehen bleiben &#8211; nur dann unter einer   nationalistisch-kapitalistischen Regierung &#8211; ist die logische Folge.<\/p>\n<p>  Dennoch schlagen sich die NPD-&#8222;Reformisten&#8220; und NPD-&#8222;Revolution&#228;re&#8220;   gerade verbal die K&#246;pfe ein. Es ist indes mehr als blo&#223;e   Spiegelfechterei, die sich da abspielt; es geht um die Fragen: Wie   deutlich sagen wir schon heute, dass wir keineswegs nationale   &#8222;Sozialisten&#8220;, sondern einfach nationale Helfershelfer der Banken und   Konzerne sind? Wie gewaltt&#228;tig greifen wir die Arbeiterbewegung schon   jetzt an? Und es ist eine Debatte, die vorrangig das Ziel hat die Frage   zu beantworten, welche Art der Rechtspartei das deutsche Kapital in   Zeiten der weltweiten Wirtschaftsflaute und der zu erwartenden   Kollisionen zwischen den Klassen ben&#246;tigt: Eine Partei, die den   direkten, gewaltsamen Angriff auf die Arbeiterbewegung organisiert und   durchf&#252;hrt bzw. sich wenigstens daf&#252;r bereit h&#228;lt, oder eine Partei, die   die ArbeiterInnen und vom Kapitalismus ins Elend Gest&#252;rzten durch   falsche Versprechungen an sich bindet, um ihnen den Weg zu   sozialistischen Ideen zu verstellen.<\/p>\n<p>  Da bislang noch nicht abzusehen ist, f&#252;r welches Instrument sich die   Unternehmer entscheiden werden, ist die NPD innerlich zerstritten und   geht so auch in den Vereinigungsprozess. Udo Past&#246;rs, Vorsitzender der   NPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern, erkl&#228;rte gegen&#252;ber den   Tagesthemen ganz offen, dass die NPD die Rahmenbedingungen der   Vereinigung und den Namen der neuen Partei bestimmen werde. Nicht   zuletzt die freien Kameradschaften sollen durch derlei &#196;u&#223;erungen bei   der Stange gehalten werden. Diese sind &#252;ber die Aussicht auf einen   Zusammenschluss mit dem rechten Fan-Shop DVU wenig erfreut, ebenso wenig   &#252;ber die Aussagen zahlreicher DVU-Funktion&#228;re, die erkl&#228;rten,   &#8222;nationaler Sozialismus&#8220; sei mit ihrer Partei nicht zu machen. Solche   Statements gef&#228;hrden die Strategie der Nazis, sich als soziale Kraft   darzustellen.<\/p>\n<p>  Indes fordern radikale Kr&#228;fte in der NPD den Eintritt von   DVU-Mitgliedern in die NPD, worin sie eine Alternative zur Vereinigung   erblicken.<\/p>\n<p>  Der Parteivorsitzende Udo Voigt und Holger Apfel, der Vorsitzende der   s&#228;chsischen Landtagsfraktion der NPD, wollen die Verschmelzung. Voigt   vergleicht diese gar mit der Vereinigung von WASG und Linkspartei.PDS   zur Partei DIE LINKE.<\/p>\n<p>  Insgesamt scheint es zurzeit vier Str&#246;mungen innerhalb der NPD zu geben:   Erstens die militanten Kr&#228;fte, die eine Vereinigung mit einer &#8222;im System   angekommenen DVU&#8220; kategorisch ablehnen; zweitens diejenigen NPD&quot;ler, die   &#8211; nach Geld und Abgeordnetenmandaten schielend &#8211; die Vereinigung zu   einer gro&#223;en Partei wollen und so auch hoffen, finanzielle   Schwierigkeiten zu &#252;berwinden; drittens eine Fraktion, die den Pl&#228;nen   mit Gleichg&#252;ltigkeit gegen&#252;bersteht. Schlie&#223;lich ist da viertens der   Teil der NPD, der die Vereinigung taktisch angeht, sie eventuell sogar   platzen lassen wird, um die Schuld daran der DVU in die Schuhe zu   schieben, nach dem Motto: &#8222;Seht, die verraten die Vereinigung der   Rechten, das sind die Verr&#228;ter, also liebes DVU-Mitglied, reih&quot; Dich   besser in die NPD ein.&#8220;<\/p>\n<h4>  Mitgliederbefragung in der NPD<\/h4>\n<p>  Ein deutliches Bild malt auch die Mitgliederbefragung der NPD. Es war   die erste, die diese Partei je durchf&#252;hrte, und sie hatte wie in allen   anderen b&#252;rgerlichen Parteien vor allem die Aufgabe, den Mitgliedern   vorzuspielen sie seien an den Entscheidungen der F&#252;hrung beteiligt.   Andererseits sollte diese Aktion scheinbar auch wirklich dazu beitragen,   die Basis der NPD f&#252;r den Vereinigungsprozess zu gewinnen. Ein Vorhaben,   das nicht gl&#252;ckte &#8211; nur 2000 von 7000 Mitgliedern beteiligten sich.<\/p>\n<p>  Allein die gestellten Fragen zeigen den Zustand der rechten   Parteibonzokratie. Im Grunde h&#228;lt diese sich alles offen: &#8222;Halten Sie   eine Vereinigung von NPD und DVU f&#252;r sinnvoll, sofern der NPD daraus   keine neuen Schulden entstehen?&#8220; Nach Angaben der NPD beantworteten   92,47 % dies mit Ja. Bemerkenswert ist vor allem der Verweis auf das   Risiko weiterer Schulden. Denn trotz der staatlichen Finanzierung ist es   der NPD gelungen, in ungeahnte Geldprobleme zu geraten. Die Vereinigung   in dieser Weise de facto vom Geld abh&#228;ngig zu machen erm&#246;glicht den   jederzeitigen R&#252;ckzug aus dem Projekt.<\/p>\n<p>  Dass auch die Mitglieder, die sich an der Befragung beteiligten, in der   Vereinigung weniger einen Zusammenschluss als eine Blutspende durch die   DVU sehen, zeigt die Frage nach dem zuk&#252;nftigen Parteinamen. Nur etwa   ein Viertel der Abstimmenden hielten einen neuen Namen nach der Union   f&#252;r n&#246;tig; mehr als 60 Prozent wollten einfach die drei Buchstaben NPD   beibehalten.<\/p>\n<h4>  Die DVU und die Vereinigung<\/h4>\n<p>  Noch mehr als die NPD bietet zurzeit die DVU ein Bild des Chaos. Der   Vorsitzende Matthias Faust, der gemeinsam mit Udo Voigt auf dem   NPD-Parteitag im Juni die Verschmelzung beider Parteien verk&#252;ndete,   wurde kurzerhand f&#252;r abgesetzt und aus der Partei ausgeschlossen   erkl&#228;rt. Bevor er sich Anfang August mit Voigt traf, um Einzelheiten der   Vereinigung abzustimmen, klagte er sich wieder ins Amt.<\/p>\n<p>  Zahlreiche seiner Gefolgsm&#228;nner und &#8211;frauen lehnen offen die Schaffung   einer Organisation im Stile der NSDAP ab. Zwar gaben auch in der DVU   mehr als 90 Prozent der an der Abstimmung Teilnehmenden ihre Stimme f&#252;r   die Vereinigung ab &#8211; aber nicht mal ein Viertel der Mitglieder   beteiligte sich &#252;berhaupt. Zeitgleich zerfallen ganze DVU-Landesverb&#228;nde   wie beispielsweise der Bremer. Die Strukturen der NPD sind stark, die   der DVU schwach. Viele DVU-Funktion&#228;re und &#8211;Mitglieder sind daher   besorgt. Der Schock &#252;ber das Verhalten der NPD in einer ganzen Reihe von   Wahlb&#252;ndnissen wie dem Nationalen B&#252;ndnis Dresden steckt ihnen noch in   den Knochen: Dort hatte die NPD alles versucht, um zur rechten   F&#252;hrungsmacht zu werden, und dabei ganze Stadtverb&#228;nde von Republikanern   und der DVU aufgesogen. Gerade die schlechten Strukturen der DVU drohen   unter dem Vereinigungsdruck g&#228;nzlich zu zerbr&#246;seln.<\/p>\n<h4>  Auf dem Weg zu einer populistischen Rechtspartei?<\/h4>\n<p>  Die Befragung der Mitglieder beider Parteien zeigt auch, dass viele   Mitglieder der Verschmelzung wenigstens skeptisch gegen&#252;berstehen. In   beiden Parteien hat der &#252;berwiegende Anteil der Mitglieder den   Fragebogen nicht ausgef&#252;llt und nicht zur&#252;ckgesandt. Gerade in der NPD   attackieren zahlreiche &#8222;Kameraden&#8220; die Vereinigung von rechts, was eine   tiefgreifende Umstrukturierung der Rechten wahrscheinlich macht.<\/p>\n<p>  An einer Vereinigung von NPD und DVU w&#252;rden wahrscheinlich nur bestimmte   Teile der Parteien teilnehmen. Gerade innerhalb der NPD scheint im   Moment genug Potential vorhanden, um eine gr&#246;&#223;ere militante Kraft zu   formen, die nicht mit in die neue Partei eintreten wird.<\/p>\n<p>  Bislang wird viel &#252;ber den neuen Namen der Partei gesprochen und kaum   &#252;ber das Programm. Logisch &#8211; denn die Au&#223;enwirkung einer verschmolzenen   Partei hinge nicht zuletzt von diesem ab. Entscheidend wird dann die   Frage sein, ob es der neuen NPDVU gelingt, rechtskonservative   CDU\/CSU-Mitglieder anzuziehen. Dies ist aufgrund der Vergangenheit   sowohl der NPD als auch der DVU eher unwahrscheinlich. Doch die   Sarrazin-Debatte macht deutlich, dass es ein Potential f&#252;r eine solche   rechtspopulistische Kraft gibt.<\/p>\n<p>  Bis eine solche entsteht, kann es aber der neuen Partei aus NPD und DVU   gelingen, vor allem in Wahlkampagnen das vorhandene Potential zu nutzen.   Dies w&#228;re umso gef&#228;hrlicher, als an ihren R&#228;ndern klar   nationalsozialistische Kr&#228;fte gest&#228;rkt w&#252;rden.<\/p>\n<p>  Ob sich dieses wahrscheinliche Szenario wirklich realisiert, h&#228;ngt aber   nur teilweise von der Rechten ab. Wenn die Partei DIE LINKE es nicht   versteht, sich als konsequent sozialistische Kraft zu etablieren und   K&#228;mpfe im Betrieb und auf der Stra&#223;e zu initiieren, dann hinterl&#228;sst sie   ein Vakuum, das eine rechteKraft propagandistisch schlie&#223;en k&#246;nnte. Das   zu verhindern liegt in der Verantwortung der Partei DIE LINKE.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Mit der Diskussion um die Vereinigung von DVU und NPD wurde der<br \/>\n      Startschuss f&#252;r die Neustrukturierung auf der Rechten abgefeuert\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[5],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13876"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13876"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13876\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13876"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13876"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13876"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}