{"id":13818,"date":"2010-08-13T19:00:00","date_gmt":"2010-08-13T19:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=13818"},"modified":"2010-08-13T19:00:00","modified_gmt":"2010-08-13T19:00:00","slug":"13818","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2010\/08\/13818\/","title":{"rendered":"Hei&#223;er Sommer in Moskau &#8211; hei&#223;er Herbst wahrscheinlich"},"content":{"rendered":"<p>  Waldbr&#228;nde und Repression gegen Oppositionelle in Russland<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Dutzende Menschen sind bei Br&#228;nden gestorben, hunderte wurden verhaftet,   tausende sind w&#228;hrend des letzten Monats ertrunken, w&#228;hrend Moskau der   Mittelpunkt der &#246;kologischen Krise und des Kampfes gegen ihre Ursachen   ist.<\/p>\n<h4>  <i>von Rob Jones, Moskau<\/i><\/h4>\n<p>  In diesem Sommer wurden schon 18 Hitzerekorde gebrochen, w&#228;hrend die   Temperaturen stetig gestiegen sind, von knapp 30 &#176;C Mitte Juni &#252;ber ca.   35&#176;C im Juli bis zu den aktuellen Werten um 40&#176;C. Meteorologen sagen,   dass diese Hitzewelle bis September andauern und sogar noch schlimmer   werden k&#246;nnte. Noch nie wurden in Moskau solche Temperaturen gemessen.   Die sowieso schon erdr&#252;ckende Hitze wurde noch verschlimmert durch den   Ausbruch von Wald- und Torfbr&#228;nden in &#252;ber zwanzig Regionen, darunter   Moskau. Die Stadt ist von einem zunehmend bitter schmeckenden Smog   eingeh&#252;llt, der so dicht ist, dass man selbst in U-Bahn-Stationen nicht   mehr vom einen Ende des Bahnsteiges zum Anderen sehen kann. Neben den   etwa vierzig Menschen die starben als ihre H&#228;user abbrannten sind   tausende beim Versuch sich (h&#228;ufig unter Alkoholeinfluss) abzuk&#252;hlen in   Fl&#252;ssen und Seen ertrunken. Niemand kennt genaue Zahlen, aber viele   Hunderte, wenn nicht Tausende, sterben fr&#252;her, weil die aktuellen   Bedingungen bestehende Herz- und Lungenkrankheiten verschlimmern.<\/p>\n<p>  Die Beh&#246;rden behandeln die Situation nat&#252;rlich als Naturkatastrophe. Das   neue Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, Patriarch Kirill, geht   weiter, indem er behauptet, es sei Gottes Rache &#8211; die Russen sollten   nicht mehr s&#252;ndigen. &#8222;Man sollte nicht glauben, dass die D&#252;rre   vorbeigeht, wenn wir nur zu Gott beten und es dann vergessen und der   S&#252;nde verfallen&#8220;, sagte er bei einem Besuch in einem abgebrannten Dorf.   Das Problem ist, dass es in Moskau im Moment so hei&#223; wird, dass einige   denken k&#246;nnten in der H&#246;lle sei es k&#252;hler!<\/p>\n<p>  Aber in Wirklichkeit hat die kurz- und langfristige Politik der   russischen Regierung, die keine Schritte gegen den Klimawandel   unternommen hat, und ihre Wirtschaftspolitik dazu gef&#252;hrt, dass die   Beh&#246;rden kaum angemessen reagieren k&#246;nnen.<\/p>\n<p>  Russland geh&#246;rt zu den gro&#223;en Exporteuren von Holz. Nat&#252;rlich wirken die   riesigen W&#228;lder, die sich f&#252;r tausende von Kilometern &#252;ber Russland   erstrecken sehr anziehend auf die, die die nat&#252;rlichen Ressourcen des   Landes ausbeuten wollen. W&#228;hrend die W&#228;lder zur Zeit der Sowjetunion   Staatseigentum waren und durch die Entfernung toter B&#228;ume f&#252;r eine   gewisse Ordnung gesorgt wurde, interessieren sich die Firmen, die die   W&#228;lder jetzt ausbeuten nicht f&#252;r ihre Pflege, sie lassen Abf&#228;lle und   Totholz wo sie es finden.<\/p>\n<p>  Weil die l&#228;ndlichen Gebiete w&#228;hrend der letzten zwanzig Jahre in immer   tiefere Armut verfallen sind, ist ein neuer Wirtschaftszweig entstanden   &#8211; der Abbau von Torf zum Heizen. Die Wirtschaftskrise hat die kleinen   Torfstecher schwer getroffen. Viele sind pleite gegangen und haben ihre   Abbaustellen einfach offen gelassen, ohne Schutz vor Br&#228;nden.<\/p>\n<p>  Diese Bedingungen machen das Land nat&#252;rlich anf&#228;llig f&#252;r die Br&#228;nde, die   in der Hitzewelle bei 45 bis 40&#176;C entstanden sind. Fr&#252;her gab es ein   System von Feuerwachen, die einen Alarm ausl&#246;sen konnten, so dass   Ausbr&#252;che schnell unter Kontrolle gebracht werden konnten. Vor drei   Jahren wurde jedoch mit Putins neuem, auf Dr&#228;ngen der Holzindustrie   entstandenen, Waldgesetz die Anzahl der Feuerwachen um 75 Prozent   gesenkt. Jetzt wurde das ganze System zentralisiert (mit 12.000 neuen   Verwaltern). W&#228;hrend vor drei Jahren Feuerwehren einen Tag brauchten, um   Krisengebiete zu erreichen, kann es heute eine Woche dauern. Und der   Notdienst ist so stark unterfinanziert, dass Feuerwehrautos der   Treibstoff ausgeht.<\/p>\n<p>  Die Regierung hat selbstverst&#228;ndlich schnell unterstellt, dass einige,   die bei den Br&#228;nden ihre H&#228;user verloren haben (D&#246;rfer auf dem Land   werden normalerweise von den &#228;rmsten Schichten der russischen   Gesellschaft bewohnt, die in Holzh&#228;usern wohnen), sie selbst angez&#252;ndet   haben um Hilfsgelder von der Regierung zu bekommen. Tats&#228;chlich hat die   Regierung zugesagt etwas zu bezahlen, aber niemand glaubt, dass die   Versprechen von Schadenersatz eingel&#246;st werden. Selbst wenn das Geld das   Finanzministerium verl&#228;sst, wird es von den verschiedenen Schichten von   B&#252;rokraten aufgesogen, bevor irgendetwas davon bei den Opfern ankommt.<\/p>\n<p>  Es gibt einen anderen Teil der Gesellschaft der diese Feuer zum eigenen   Vorteil nutzt &#8211; Landspekulanten und Baufirmen. In der Vergangenheit   wurden um die meisten gro&#223;en St&#228;dte, insbesondere um Moskau, bewusst   &#8222;Gr&#252;ng&#252;rtel&#8220; aus W&#228;ldern erhalten. Mit beinahe zw&#246;lf Millionen   EinwohnerInnen ist die Stadt f&#252;r ihre Sauerstoffversorgung auf die   Vegetation angewiesen. Doch als die Grundst&#252;ckspreise nach oben   schnellten, begann ein st&#228;ndiger Kampf darum diese Gebiete zur Bebauung   freizugeben. Und die Moskauer Stadtregierung verteidigt den Gr&#252;ng&#252;rtel   nicht mehr. Schlie&#223;lich ist die Frau des B&#252;rgermeisters als Besitzerin   der gr&#246;&#223;ten Bauunternehmen der Stadt zur drittreichsten Frau der Welt   geworden.<\/p>\n<p>  Auf dem H&#246;hepunkt der Hitze der letzten Woche erreichte der Kampf um den   Khiminskii-Wald seinen H&#246;hepunkt. Das ist ein Waldgebiet zwischen dem   Hauptflughafen von Moskau und der Stadt selbst. Die Regierung hat   entschieden, dass eine neue private, mautfinanzierte Autobahn zwischen   Moskau und St. Petersburg unbedingt mitten durch diesen Wald verlaufen   muss. Wie bei allen anderen Ma&#223;nahmen dieser Regierung wird die   Situation f&#252;r die Reichen verbessert, w&#228;hrend der Rest der Bev&#246;lkerung   weiter unter den alten Bedingungen leidet.<\/p>\n<p>  Typisch daf&#252;r ist auch der k&#252;rzlich eingef&#252;hrte Hochgeschwindigkeitszug   Moskau-St. Petersburg, der f&#252;r die Strecke nur vier statt acht Stunden   braucht. Aber abgesehen davon, dass die Tickets fast so teuer sind wie   eine Flugreise, beschweren sich AnwohnerInnen an der Bahnstrecke &#252;ber   riesigen L&#228;rm und Druckwellen wenn der Zug vorbeikommt und, noch   schlimmer, Regionalz&#252;ge fahren nicht w&#228;hrend der Hochgeschwindigkeitszug   durchf&#228;hrt. Die Z&#252;ge sind ein einfaches Ziel &#8211; Lokf&#252;hrerInnen beschweren   sich, dass AnwohnerInnen fast bei jeder Durchfahrt des Zuges Steine auf   ihn werfen.<\/p>\n<p>  Obwohl die Baufirma noch nicht alle notwendigen Genehmigungen hat um mit   der Arbeit zu beginnen, haben sie angefangen, einen breiten Streifen des   Waldes abzuholzen. Als Reaktion darauf hat eine Gruppe von etwa 100   &#8222;Waldsch&#252;tzerInnen&#8220; die Baufahrzeuge blockiert und manchmal sogar   FahrerInnen &#252;berzeugt, nicht weiter zu f&#228;llen. Die Firma und der Staat   haben eine aggressive Antwort darauf organisiert. Am Wochenende   31.Juli\/1. August wurde das Camp der Waldsch&#252;tzerInnen von einem   maskierten Schl&#228;gertrupp angegriffen, und als die Polizei gerufen wurde,   griff sie nicht ein. Einer der Polizisten sagte zu einem   Protestierenden: &#8222;Das passiert, wenn ihr euch gegen Putin stellt&#8220;. Am   Morgen des folgenden Montags kamen Unterst&#252;tzerInnen des Camps in einem   Bus an &#8211; alle wurden beim Aussteigen verhaftet.<\/p>\n<p>  Neben diesen etwa f&#252;nfzig Festgenommenen wurden am 31. Juli neunzig   Menschen in St. Petersburg und noch einmal f&#252;nfzig in Moskau   festgenommen, nachdem liberale Oppositionelle versucht hatten sich &#252;ber   die Angriffe auf demokratische Rechte zu beschweren. So viele Festnahmen   an zwei Tagen hat es in den beiden Gro&#223;st&#228;dten lange nicht mehr gegeben.<\/p>\n<p>  Die Verhaftung der Umweltsch&#252;tzerInnen hat den Widerstand gegen eine   Baufirma in einen offenen politischen Kampf gegen die Zentralregierung   verwandelt. Und ein politischer Kampf gegen die Umweltpolitik der   Regierung ist notwendig.<\/p>\n<p>  Sie hat eine unglaublich zynische Herangehensweise an die globale   Erw&#228;rmung, die sich in der russischen Klimadoktrin ausdr&#252;ckt, die den   Klimawandel nicht als Bedrohung f&#252;r die Menschheit, sondern eine   wirtschaftliche M&#246;glichkeit f&#252;r den russischen Kapitalismus behandelt.   Sie besagt: &#8222;Die potentiellen Vorteile f&#252;r Russland beinhalten die   Einsparung von zum Heizen ben&#246;tigter Energie, die Verbesserung des   Eisg&#252;rtels, das bedeutet die Verbesserung von Transportwegen im   Polarmeer, einfacheren Zugang zum arktischen Kontinentalschelf (wo es &#214;l   und Gas gibt), die Verl&#228;ngerung der Vegetationsperiode, die M&#246;glichkeit,   zus&#228;tzliche Pflanzen anzubauen und die verbesserte Effizienz der   Viehzucht&#8220;.<\/p>\n<p>  In Wahrheit wird, wenn die globale Erw&#228;rmung mit der aktuellen   Geschwindigkeit weitergeht, der Permafrostboden in Sibirien schmelzen   (nach Angaben von Wissenschaftlern ist der Prozess schon weit   fortgeschritten), wodurch riesige Mengen von Kohlenmonoxid zus&#228;tzlich in   die Atmosph&#228;re gelangen und den Klimawandel zu einer noch gr&#246;&#223;eren   Bedrohung als jetzt machen w&#252;rden. Nach Angaben von WissenschaftlerInnen   ist der Prozess schon weit fortgeschritten. Doch die russischen   Kapitalisten st&#246;rt das nicht, solange Moskau nicht unter dem   Meeresspiegel versinkt &#8211; und die &#214;l- und Gasoligarchen bekommen die   Kontrolle &#252;ber einen noch gr&#246;&#223;eren Teil der weltweiten Energiereserven.<\/p>\n<p>  Der Angriff auf die AktivistInnen im Khiminskii-Wald zeigt auch den   harten Umgang der Beh&#246;rden mit jedem Protest. Im Juli hielt die vom   Kreml finanzierte Jugendorganisation &#8222;Naschi&#8220; mit Tausenden Jugendlichen   ihr Sommercamp ab. In einer von Kreml-Meinungsmachern gef&#246;rderten   Ausstellung wurde das Camp mit gro&#223;en Karikaturen von Oppositionellen   und MenschenrechtsaktivistInnen dekoriert, die im Hitlerkost&#252;m Geld aus   dem Westen erhalten. Diese Aktion hat Ela Panfilova, eine liberale   Politikerin die in den letzten sieben Jahren dem Kreml als   &#8222;Menschenrechtsombudsfrau&#8220; gedient hat, dazu gebracht von ihrem Amt   zur&#252;ckzutreten. In einem Kommentar in der &#8222;Nezavisimaya Gazeta&#8220; wurde   angemerkt, dass dies die moderaten Kr&#228;fte innerhalb des Regimes weiter   schw&#228;cht &#8211; in einer Phase, in der mit bevorstehenden Massenprotesten   gerechnet wird.<\/p>\n<p>  Es gibt sicherlich gen&#252;gend Z&#252;ndstoff, um sicherzustellen dass sich die   Hitzewelle des Sommers in einen Proteststurm im Herbst verwandelt. Trotz   beruhigender Erkl&#228;rungen &#252;ber die geplanten Haushaltsk&#252;rzungen der   Regierung, die &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum verteilt werden sollen,   wurden bereits Schulschlie&#223;ungen angek&#252;ndigt. Doch der   Handlungsspielraum der Regierung wird kleiner. Es gibt nur wenig   Anzeichen f&#252;r eine wirtschaftliche Erholung, und die Hitzewelle und   D&#252;rre sch&#228;digen die Wirtschaft zus&#228;tzlich.<\/p>\n<p>  Die Trockenheit im europ&#228;ischen Teil Russlands bedeutet, dass mit ca. 40   Prozent geringeren Ernteertr&#228;gen als in normalen Jahren gerechnet wird.   Das f&#252;hrt schon jetzt zu einem sprunghaften Anstieg der Inflation &#8211; in   manchen Gegenden ist der Weizenpreis schon um 20 Prozent gestiegen. Nach   Erfahrungen aus den fr&#252;hen 1990ern haben einige Regionalgouverneure aus   Angst vor Protesten in ihren Regionen den Export von   Grundnahrungsmitteln in andere Regionen verboten (die wichtigste &#8222;andere   Region&#8220; ist nat&#252;rlich Moskau). Doch das bedeutet auch, dass Russland in   diesem Jahr nicht in der Lage sein wird eine nennenswerte Menge Getreide   zu exportieren, das Haushaltsloch wird dadurch noch gr&#246;&#223;er.<\/p>\n<p>  Um die Krise zu bew&#228;ltigen, ist der B&#252;rgermeister von Moskau, Luschkow,   in den Urlaub gefahren, Pr&#228;sident Medwedew hat Moskau verlassen und   arbeitet jetzt in Sochi am Schwarzen Meer, wo die Temperaturen bedeutend   niedriger sind. Premier Putin reist durch das Land wie &#252;blich,   mobilisiert Truppen zur Brandbek&#228;mpfung, feuert gelegentlich einen   Kommandanten und verspricht Schadenersatz zu zahlen. Aber nichts wird   ernsthaft unternommen, um die Bedingungen in Moskau zu verbessern.<\/p>\n<p>  Das CWI fordert die einfachsten Ma&#223;nahmen &#8211; Stra&#223;en mit Wasser   abzuk&#252;hlen (was aktuell nur vor Regierungsgeb&#228;uden und in den Stra&#223;en   der sehr Reichen passiert), klimatisierte Busse an den Eing&#228;ngen von   Metrostationen und anderen Orten zu parken, so dass sich die Menschen   f&#252;r einen Moment hinsetzen k&#246;nnen, um sich von der Hitze und der   schlechten Luft zu erholen. Manche Arbeitgeber k&#252;rzen die Arbeitszeiten   und lassen ihre Besch&#228;ftigten fr&#252;her nach Hause gehen &#8211; aber k&#252;rzen auch   die L&#246;hne. Wir sagen, dass alle nicht unbedingt notwendigen Fabriken die   Produktion w&#228;hrend der Hitzewelle einstellen sollten, w&#228;hrend die   Arbeiter vollen Lohn bekommen. Ein weiterer Faktor, der die Atmosph&#228;re   verschlechtert, ist die Anwesenheit feinster Partikel in der Luft, von   denen viele Krebs erzeugend sind &#8211; die Werte sind um mehr als das   Zehnfache erh&#246;ht. In der N&#228;he gr&#246;&#223;erer Stra&#223;en ist das besonders   schlimm. Wir sagen, dass nur der wichtigste Autoverkehr w&#228;hrend der   Krise erlaubt sein sollte, private Taxis und Busse sollten beschlagnahmt   werden um allen die sie brauchen Transportm&#246;glichkeiten zur Verf&#252;gung zu   stellen.<\/p>\n<p>  Aber offensichtlich ist die aktuelle Hitzewelle nur ein Vorbote dessen,   was noch kommen wird. Die W&#228;lder und Seen im Umkreis von Moskau m&#252;ssen   wieder &#246;ffentliches Eigentum werden, um sie vor den gierigen Klauen von   Spekulanten und Bauunternehmen zu sch&#252;tzen. Ein v&#246;lliger Neuaufbau des   Transportsystems ist n&#246;tig, die Priorit&#228;ten m&#252;ssen verschoben werden,   weg von Z&#252;gen und Autobahnen f&#252;r die Elite hin zu einer Verringerung des   Autoverkehrs. Daf&#252;r werden gro&#223;e Investitionen ins Bahnsystem gebraucht,   sowohl f&#252;r den &#214;PNV in Moskau als auch f&#252;r Verbindungen zwischen gro&#223;en   St&#228;dten.<\/p>\n<p>  Es ist verst&#228;ndlich, dass es hohe TeilnehmerInnenzahlen beim Sommercamp   des CWI Ende Juli und &#8211; trotz der furchtbaren Hitze und des Smogs &#8211; eine   Rekordbeteiligung an den beiden Ortsgruppentreffen in Moskau in der   letzten Woche gab, ein Hinweis auf die sich ver&#228;ndernde Stimmung. Als   das CWI einen Aufruf zum Protest gegen die unbegr&#252;ndete Verhaftung von   zwei jungen Antifaschisten nach Steinw&#252;rfen auf lokale Beh&#246;rden im   Khimki gestartet hat, haben binnen eines Tages 400 Menschen   Protestbriefe geschickt. Jetzt verbringt das CWI den Rest des hei&#223;en   Sommers mit der Vorbereitung f&#252;r die unvermeidlichen Proteste gegen die   Haushaltsk&#252;rzungen und die Angriffe auf demokratische Rechte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Waldbr&#228;nde und Repression gegen Oppositionelle in Russland\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[46],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13818"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13818"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13818\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13818"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13818"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13818"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}