{"id":13722,"date":"2010-07-15T00:00:00","date_gmt":"2010-07-14T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=13722"},"modified":"2012-07-02T18:47:38","modified_gmt":"2012-07-02T16:47:38","slug":"13722","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2010\/07\/13722\/","title":{"rendered":"Kann die EU reformiert werden?"},"content":{"rendered":"<p>  DIE LINKE und die Europ&#228;ische Union<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Im M&#228;rz legte die Programmkommission der Linkspartei den Entwurf f&#252;r ein   Grundsatzprogramm vor. Die Debatte hat begonnen. F&#252;r Kontroversen wird   nicht zuletzt das Kapitel &#8222;Eine demokratische, friedliche und soziale   EU&#8220; sorgen. Im ersten Absatz hei&#223;t es: &#8222;Die Europ&#228;ische Union ist   unverzichtbares politisches Handlungsfeld f&#252;r die Sicherung des Friedens   in Europa, f&#252;r wirtschaftliche Entwicklung in Europa und die Bew&#228;ltigung   von Wirtschaftskrisen, f&#252;r die Wahrung der Interessen der Besch&#228;ftigten,   f&#252;r den sozial-&#246;kologischen Umbau in Europa und f&#252;r die L&#246;sung der   globalen Herausforderungen. Gemeinsam mit anderen linken Parteien steht   DIE LINKE F&#252;r einen Politikwechsel in Europa. Wir wollen eine andere,   bessere EU! Die Europ&#228;ische Union muss zu einer tats&#228;chlich   demokratischen, sozialen, gerechten und zu einer Friedensunion werden.&#8220;<\/p>\n<h4>  PRO<\/h4>\n<p>  <b>Dr. Erhard Crome, Referent f&#252;r Friedens- und Europapolitik in der   Rosa-Luxemburg-Stiftung<\/b><\/p>\n<p>  Der Staat ist Machtinstrument der herrschenden Klassen, so eine vielfach   benutzte und zugleich verk&#252;rzte Begriffsbestimmung. Indem der   b&#252;rgerliche Staat Existenz- und Entwicklungsbedingung der   kapitalistischen Produktion ist, muss er zugleich Tr&#228;ger und Durchsetzer   einer Rechtsordnung sein, Steuerstaat, um gesellschaftliche Funktionen   wahrnehmen zu k&#246;nnen, die sich nicht nur aus der Kapitalverwertung   ergeben, und Durchsetzer einer &#246;ffentlichen Ordnung, die auf einem   staatlichen Gewaltmonopol beruht. In seiner konkreten Ausgestaltung ist   der Staat auch Ausdruck von Klassenverh&#228;ltnissen, Klassenbewegungen und   sozialer beziehungsweise politischer Auseinandersetzungen. Insofern   handelt es sich stets um einen Doppelcharakter: der b&#252;rgerliche Staat   ist Klassenstaat, indem er das Interesse der Kapitalbesitzer realisiert,   und er ist Staat aller B&#252;rger, indem er Willk&#252;r und Gesetzlosigkeit   unterbindet und ihnen politische sowie soziale Rechte garantiert.<\/p>\n<p>  In diesem Sinne ist der Unterschied zwischen einer zaristischen   Despotie, einer faschistischen Diktatur oder einer   b&#252;rgerlich-parlamentarischen Demokratie, die zugleich Rechtsstaat ist,   ein Unterschied aufs Ganze f&#252;r jeden B&#252;rger: Er hat verfassungsrechtlich   verankerte und staatlich realisierte Grundrechte, die einklagbar und zu   gew&#228;hrleisten sind, oder er hat sie nicht. In diesem Sinne war die   sozialistische Arbeiterbewegung beziehungsweise die politische Linke   historisch Verfechterin einer Rechtsordnung f&#252;r alle, weil diese stets   auch die Verteidigung von Menschen- und B&#252;rgerrechten einschloss,   Vork&#228;mpferin des Wahlrechts und der weitesten Garantie auch sozialer und   kultureller Rechte. Der europ&#228;ische Kommunismus hatte mit der von Marx   und Engels kommenden Einheit des Kampfes um die soziale Revolution und   um garantierte, einklagbare politische Rechte gebrochen; das Scheitern   des Realsozialismus hat diese Einheit wieder auf die Tagesordnung   gesetzt.<\/p>\n<p>  Auch der sch&#228;rfste Kritiker eines b&#252;rgerlichen Staates, der die   Kapitalinteressen beg&#252;nstigt, ruft nach der Polizei eben dieses Staates,   wenn er Opfer eines Raub&#252;berfalls geworden ist. Insofern bleibt dieser   Doppelcharakter konstitutiv. Dies ist in Erinnerung zu rufen, wenn die   EU debattiert werden soll. Sie entstand seit den f&#252;nfziger Jahren, um   die Interessen der Kapitalverwertung der westeurop&#228;ischen Bourgeoisie   nach innen und nach au&#223;en zu verbessern: durch einheitliche Regeln des   Marktes innerhalb der Wirtschaftsgemeinschaft beziehungsweise &#8211;union,   eine gemeinsame Handelspolitik nach au&#223;en, Abschaffung von Z&#246;llen,   schlie&#223;lich eine gemeinsame W&#228;hrung. Zugleich haben der Wegfall von   Personenkontrollen und Visa an den Grenzen innerhalb der EU oder der   Euro als gemeinsame W&#228;hrung auch die konkreten Lebensbedingungen der   Menschen in der Union verbessert.<\/p>\n<p>  Inzwischen, nach den Vertr&#228;gen von Maastricht, Amsterdam und Lissabon,   ist die EU ein Gef&#252;ge, das mehr ist als ein Staatenbund. Zun&#228;chst ist   sie ein &#8222;Unions-Dach&#8220; oberhalb des traditionellen europ&#228;ischen Staates,   der als National- oder Nationalit&#228;tenstaat konstituiert war. Sie ist   inzwischen der real existierende Wirtschafts-, W&#228;hrungs- und Rechtsraum,   in dem sich europ&#228;ische Entwicklung und Politik (der teilnehmenden   Staaten, Nationen und Gesellschaften) abspielt, der nicht mehr zur   Disposition steht. Mit anderen Worten: Gerade die Zuspitzung der   gegenw&#228;rtigen Weltwirtschaftskrise auch in der EU zeigt, dass   insbesondere die sozialen Kosten eines Zusammenbruchs der EU immens   w&#228;ren und ihr Zerfall kein vertretbares Ziel linker Politik sein kann,   im Gegenteil. Ebenso, wie nach 1871 die immer wichtigere Ebene linker   Politik nicht mehr Sachsen oder W&#252;rttemberg war, sondern Deutschland,   ist es heute nicht mehr Deutschland, Frankreich oder Griechenland,   sondern die EU. In diesem Sinne sind auch Verk&#252;rzungen fehl am Platze:   Verursacherin der Wirtschaftskrise ist nicht die EU, sondern der   derzeitige Zustand des Kapitalismus in der Welt. Der Rahmen, der Krise   politisch gegenzusteuern, ist in EU-Europa jedoch die EU; die   Volkswirtschaften Deutschlands oder Frankreichs sind viel zu klein, um   in den Titanenk&#228;mpfen mit den USA, China und anderen asiatischen   Wirtschaftsm&#228;chten oder gegen&#252;ber dem globalisierten Finanzkapital   bestehen zu k&#246;nnen. Auch der politische Kampf, dass die Kosten der Krise   nicht auf die Arbeitenden, die sozial Schwachen, die Rentner und die   Kinder abgew&#228;lzt werden, muss im Rahmen der EU gef&#252;hrt werden.<\/p>\n<p>  Zugleich haben die herrschenden Kr&#228;fte in der EU mit dem Vertrag von   Lissabon weitere Schritte zur Militarisierung der Au&#223;enpolitik, zur   Aufr&#252;stung und zur Schaffung eigener EU-Kriegsf&#252;hrungsf&#228;higkeiten   durchgesetzt. Dem ist friedenspolitisch beziehungsweise von links   entgegenzuwirken. Es k&#246;nnen niemals beliebige Kriege unter beliebigen   Bedingungen vom Zaune gebrochen und gef&#252;hrt werden. In diesem Sinne kann   und muss jeder Kriegspolitik Friedenspolitik entgegengesetzt werden.   Auch auf dem Feld von Wirtschafts- und Sozialpolitik spricht die   Tatsache, dass EU-Politik eher zugunsten der Kapitalseite und zu Lasten   der Seite der Arbeit konfiguriert ist, nicht gegen die EU, sondern f&#252;r   eine andere Politik in der EU. Welche Politik sich am Ende durchsetzt,   ist immer eine Frage des Kr&#228;fteverh&#228;ltnisses, unter parlamentarischen   Bedingungen auch von Wahlen. Das ist auf der Ebene eines Bundeslandes   oder der Bundesrepublik Deutschland so. Und es ist auf der Ebene der EU   nicht anders.<\/p>\n<h4>  CONTRA<\/h4>\n<p>  <b>Max Brym, Vorsitzender der SAV M&#252;nchen<\/b><\/p>\n<p>  Der Programmentwurf der LINKEN hat Viele positiv &#252;berrascht. Der Entwurf   ist ein deutlicher Schritt nach links, er stellt die Frage nach dem   Privateigentum und setzt auf den Systemwechsel. Dennoch hat auch dieser   Entwurf gef&#228;hrliche Macken, sowie eine nur linksreformistische   Orientierung. An keiner Stelle wird vom endg&#252;ltigen revolution&#228;ren Bruch   mit dem System ausgegangen. Vielmehr vermittelt der Programmentwurf den   Eindruck, als ob man die wirklichen L&#246;sungen unter Beibehaltung der   &#8222;Marktwirtschaft&#8220; verwirklichen k&#246;nne.<\/p>\n<p>  Das Kapitel im Programmentwurf zur EU hat nicht einmal den Ansatz, die   EU in Frage zu stellen. Im Gegenteil, im Entwurf ist formuliert, dass   sie ein &#8222;unverzichtbares politisches Handlungsfeld f&#252;r die Sicherung des   Friedens in Europa&#8220; sei. Ist den Schreibern dieser Zeilen nicht bewusst,   dass die EU in der Realit&#228;t ein Instrument zur Gef&#228;hrdung des Friedens   in und au&#223;erhalb Europas ist? Wenn sich R&#228;uber zusammentun, entsteht   kein Wohlt&#228;tigkeitsverein, sondern eine R&#228;uberbande.<\/p>\n<p>  Seit Jahrzehnten gibt es die Bestrebung, eine eigene EU-Armee zu   schaffen. Die Armee ist unter der Pr&#228;misse gedacht, die eigenen   wirtschaftlichen Interessen in Konkurrenz zu anderen wahrzunehmen.   Deutlich ist dies im letzten Wei&#223;buch der Bundeswehr nachzulesen. Dort   steht: &#8222;Wir m&#252;ssen in unserem eigenen Interesse den freien Welthandel   und den Zugriff auf Rohstoffquellen gew&#228;hrleisten.&#8220; Dies ist auch das   Bestreben der Bundeswehr im Rahmen der EU-Armee.<\/p>\n<p>  Da es keinen europ&#228;ischen Staat und keine europ&#228;ische Bourgeoisie gibt,   wird der Kampf darum gef&#252;hrt, wer den Generalstab der EU-Armee in   welcher St&#228;rke besetzt. St&#228;ndig knallt es in der EU, Frankreichs Nicolas   Sarkozy attackiert gerade in letzter Zeit verst&#228;rkt die &#8222;eiserne   deutsche Kanzlerin&#8220;. Warum ist dies so? Seit 2003 mit der Einf&#252;hrung der   Agenda 2010 hat das deutsche Kapital deutlich die so genannten   Lohnst&#252;ckkosten gesenkt. Die anderen konnten dieses Tempo beim Druck auf   die Ware Arbeitskraft nicht mithalten. Ergo, der deutsche Export hat   deutlich zugenommen auf Kosten der anderen. Genau aus diesem Grund   forderte die franz&#246;sische Finanzministerin die Deutschen k&#252;rzlich auf,   &#8222;mehr zu konsumieren&#8220;.<\/p>\n<p>  Die EU ist ein Konstrukt von m&#228;chtigen Kapitalfraktionen, um gemeinsam   den Lebensstandard der Bev&#246;lkerung zu verschlechtern (siehe den Vertrag   von Lissabon). Zudem ist sie ein Instrument im Kampf gegen ASEAN und   NAFTA. Es hebt aber die Konkurrenz zwischen den nationalen   Kapitalfraktionen nicht auf. Besonders seit Herbst 2008 mit dem Ausbruch   der Weltwirtschaftskrise trat dies deutlich zutage. F&#252;r die deutschen   Banken wurde der gewaltigste Schutzschirm innerhalb der EU aufgespannt.   Die anderen L&#228;nder hatten nicht die Kapazit&#228;ten f&#252;r solche   Rettungsschirme. Durch staatliche Ma&#223;nahmen wie die Abwrackpr&#228;mie in   Deutschland lief der Versuch, die deutschen Automobilkonzerne unter   einen besonderen Schutz, sprich Gewinngarantien, zu stellen. Dies   geschah auf Kosten anderer, um mit der Exportoffensive fortzufahren.<\/p>\n<p>  Am Beispiel Griechenlands wird folgender Unsinn unters Volk gebracht:   &#8222;Unsere Gelder flie&#223;en nach Athen.&#8220; Tatsache ist jedoch, es flie&#223;en   keine Gelder nach Athen, es flie&#223;en Gelder auf die Konten der Banken.   Griechenland steht bei seinen Gl&#228;ubigern mit rund 300 Milliarden Euro in   der Kreide. Die gr&#246;&#223;ten Geldgeber sind Banken aus Frankreich (58   Milliarden) und der Schweiz (50 Milliarden). Aber auch die Cr&#232;me de la   Cr&#232;me der deutschen Banken h&#228;lt griechische Staatsanleihen im Wert von   34 Milliarden Euro. In den Wochen vor der &#8222;Griechenland-Hilfe&#8220;   explodierten die Zinsen f&#252;r griechische Staatsanleihen von f&#252;nf auf   zw&#246;lf bis 13 Prozent. Die Banken haben in k&#252;rzester Zeit   Milliardengewinne gemacht. Sie pumpten sich billiges Geld von der   Europ&#228;ischen Zentralbank und legten es in griechischen Papieren an. Auch   die reichen Privatpersonen investierten, ohne besondere Risiken   einzugehen. Das Risiko in solchen F&#228;llen tr&#228;gt immer die Allgemeinheit.   Speziell den griechischen ArbeiterInnen wurde ein gigantisches   Sparprogramm auferlegt. Bei der Durchsetzung der so genannten   Griechenland-Hilfe war die deutsche Regierung diejenige, welche die   h&#228;rtesten Einschnitte forderte. Dies begr&#252;ndete sie auch mit ihren hohen   &#8222;B&#252;rgschaftspflichten&#8220;. Ihr Forderungskatalog brachte einige andere   Regierungen fast zum Ausflippen, denn sie bef&#252;rchteten ein   Auseinanderbrechen der Euro-Zone oder eine soziale Revolte in Athen. Die   EU dient also nicht zur &#8222;Bew&#228;ltigung von Wirtschaftskrisen&#8220; und zum   &#8222;sozialen Umbau&#8220;, sondern ist eine Struktur zur Degradierung schw&#228;cherer   Staaten und zur Durchsetzung von Kapitalinteressen.<\/p>\n<p>  Die EU-B&#252;hne ist in der Krise ein offenes Schlachtfeld f&#252;r die   verschiedenen nationalstaatlich zentrierten b&#252;rgerlichen Klassen   geworden. Ihre Interessen sind unterschiedlich, weil die Konkurrenz und   die Bindung an Nationalstaaten nur bedingt eine gemeinsame EU-Politik   erm&#246;glichen. Einigkeit besteht unter diesen Kapitalistenklassen in der   EU nur in der Negierung des Sozialen. Es gilt das Recht des St&#228;rkeren.<\/p>\n<p>  Wer dieses Monstrum EU reformieren will oder ihm gar positive Seiten   abgewinnt, handelt im tiefen Widerspruch zum Realen. Eine realistische   Orientierung f&#252;r die Arbeiterklasse bedeutet in Gesamteuropa, den Kampf   gegen Krise, Spekulation und Sozialabbau aufzunehmen. Eine wirkliche   Sicht auf die &#8222;W&#252;ste des Realen&#8220; (Slavoj Zizek) l&#228;sst nur den Schluss   zu, den Kampf f&#252;r eine freiwillige und demokratische, sozialistische   F&#246;deration Europas aufzunehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      DIE LINKE und die Europ&#228;ische Union\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[79,46],"tags":[226],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13722"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13722"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13722\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13722"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13722"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13722"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}