{"id":13692,"date":"2010-05-18T16:00:00","date_gmt":"2010-05-18T14:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=13692"},"modified":"2012-05-15T14:57:24","modified_gmt":"2012-05-15T12:57:24","slug":"13692","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2010\/05\/13692\/","title":{"rendered":"&#8222;Den Vorhang zu und alle Fragen offen&#8230;&#8220;*"},"content":{"rendered":"<p>  Eindr&#252;cke vom Bundesparteitag der LINKEN in Rostock<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Die 550 Delegierten des Bundesparteitages der LINKEN haben in Rostock   die von der Fraktionsf&#252;hrung eingebrachten Personalkompromisse   best&#228;tigt, aber keine Klarheit &#252;ber den Kurs der Linkspartei geschaffen.<\/p>\n<h4>  <i>von Heino Berg, Mitglied DIE LINKE G&#246;ttingen und C. Fl&#246;ter, Mitglied   Landesvorstand DIE LINKE Hessen und Parteitagsdelegierte <\/i><\/h4>\n<p>  So wichtig die Ergebnisse von Vorstandswahlen f&#252;r die Kandidaten und   Str&#246;mungen sein m&#246;gen: Die Mitglieder und W&#228;hler der LINKEN erwarten von   einem Bundesparteitag vor allem Entscheidungen zu den politischen   Schl&#252;sselfragen, &#252;ber die aus der Parteif&#252;hrung in den letzten Monaten   vollkommen gegens&#228;tzliche Antworten zu h&#246;ren waren: Wie steht die Partei   zur Verstaatlichung der Banken und Gro&#223;konzerne und der Eurokrise? Wie   reagiert sie auf die krachende Niederlage der schwarzgelben   Regierungskoalition? Steht sie auch in NRW f&#252;r Koalitionen mit der SPD   wie in Brandenburg oder Berlin zur Verf&#252;gung? Oder bleibt es bei der   Opposition zu den anderen Parteien? Anstatt dar&#252;ber solidarisch zu   streiten und dann demokratisch zu entscheiden, anstatt die KandidatInnen   f&#252;r die neue Parteif&#252;hrung daran zu &#252;berpr&#252;fen und ihnen   Handlungsauftr&#228;ge zu erteilen, wurden diese Fragen &#8211; auch durch die   Parteilinke &#8211; unter den Teppich gekehrt.<\/p>\n<h4>  Stimmung<\/h4>\n<p>  Nicht das neue F&#252;hrungsduo Gesine L&#246;tzsch und Klaus Ernst pr&#228;gte unter   diesen Umst&#228;nden den Parteitag, sondern Gregor Gysi, der stundenlang am   Rednerpult stand, w&#228;hrend sich die Delegiertenbeitr&#228;ge an den   Saalmikrofonen oft auf die Unterst&#252;tzung der jeweils zur Wahl stehenden   KandidatInnen beschr&#228;nkten. Diese aus der PDS bekannten Rituale wirkten   nicht nur erm&#252;dend und kosteten Zeit, die f&#252;r die politische Debatte   n&#246;tig gewesen w&#228;re. Wenn die F&#252;hrung nach Str&#246;mungs- bzw.   Ost-Westproporz und nicht auf der Basis von politischen   Richtungsentscheidungen der Delegierten bestimmt wird, sind weitere   (F&#252;hrungs)querelen hinter den Kulissen geradezu vorprogrammiert.<\/p>\n<p>  Fest steht: Gysi, Vorsitzender der Bundestagsfraktion, ist nach dem   R&#252;ckzug von Lafontaine der eigentliche Parteichef. Er pr&#228;sentierte sich   als Vertreter der Mitglieder und W&#228;hlerInnen der LINKEN, der &#252;ber den   Str&#246;mungen stehe und f&#252;r das sogenannte &#8222;Zentrum&#8220; der Partei spreche. Er   stellte in seinem &#8222;Fraktionsbericht&#8220; klar, dass ein Nein zum Sozialabbau   nicht nur &#8211; wie vorher von Lafontaine gefordert &#8211; f&#252;r den Bundesrat,   sondern auch im Lande selbst gelten m&#252;sse. Allerdings bleiben die von   ihm und der Parteilinken wie ein Mantra beschworenen &#8222;Roten Linien&#8220; f&#252;r   eine Regierungsbeteiligung wenig aussagekr&#228;ftig und glaubw&#252;rdig, wenn   die Frage nicht beantwortet wird, warum sie von den bisherigen rotroten   Landesregierungen in Berlin und Brandenburg offensichtlich &#252;bertreten   wurden. Was n&#252;tzen Haltlinien f&#252;r eine Regierungsbeteiligung, wenn sie   sich nicht einmal ein Bundesparteitag zu ihrer praktischen Einhaltung   &#228;u&#223;ert?<\/p>\n<h4>  Lafontaine und die Systemfrage<\/h4>\n<p>  Oskar Lafontaine bekannte sich in seiner Abschiedsrede im Gegensatz zu   den SprecherInnen des fds (Forum demokratischer Sozialismus) Stefan   Liebich und Inga Nitz zum demokratischen Sozialismus und zur &#220;berwindung   der bestehenden Eigentumsordnung. Unter dem Beifall der Delegierten   charakterisierte er die Parlamente und Regierungen als &#8222;Marionetten der   Spekulanten&#8220; und bef&#252;rwortete den Generalstreik als wichtiges Mittel   kollektiver Gegenwehr. Die Gewerkschaften d&#252;rften sich nicht auf   folgenlose Protestaktionen beschr&#228;nken, weil das auch zur &#8222;Frustration&#8220;   der KollegInnen f&#252;hren k&#246;nne.<\/p>\n<p>  Deutlich verhaltener blieb die Reaktion der Delegierten, als er dann   &#8222;drei S&#228;ulen linker Wirtschaftspolitik&#8220; beschrieb und unter dem K&#252;rzel   &#8222;KFW&#8220; zusammenfasste: &#8222;Damit ist gemeint: Keynesianismus,   Finanzmarktregulierung und Wirtschaftsregierung auf europ&#228;ischer Ebene.&#8220;   Nicht die Enteignung der Verantwortlichen f&#252;r die Krise steht damit auf   der politischen Agenda der Linkspartei, sondern der fromme Wunsch, sie   &#8222;an die Kette zu legen&#8220; und an den Krisenkosten zu beteiligen. Das   &#8222;Primat der Politik&#8220; gegen&#252;ber dem Diktat der Finanzm&#228;rkte und   Spekulanten kann jedoch nicht mit Regulierungsforderungen durchgesetzt   werden. Solange das Finanzkapital in Privatbesitz bleibt, wird es die   Welt beherrschen und ganze Staaten in den Bankrott treiben k&#246;nnen. Die   keynesianischen Krisenprogramme mit ihren Milliardenkrediten haben die   Krise nicht &#252;berwunden, sondern nur aufgeschoben. Diese programmatische   Bescheidenheit von Lafontaine schafft zwar &#8211; ebenso wie die Forderung   nach Mitarbeiteraktien (Belegschaftsbeteiligung) und nach mehr   Mitbestimmung &#8211; Ber&#252;hrungspunkte zu entsprechenden Lippenbekenntnissen   von SPD und Gr&#252;nen, steht aber im Widerspruch zu der Forderung nach der   Verstaatlichung der Banken im Programmentwurf. Sie stellt die   Bereitschaft der LINKEN in Frage, mit dem System selbst zu brechen. Und   endlich das &#220;bel an der Wurzel zu packen.<\/p>\n<p>  Umso wichtiger ist die Tatsache, da&#223; der Parteitagsbeschluss zu   Griechenland aus dem entsprechenden Dringlichkeitsantrag von   SAV-Delegierten die Forderung nach Vergesellschaftung der Banken und   nach Verbindung des Widerstands in Griechenland mit den   Anti-Krisen-Protesten am 12.6. in Deutschland &#252;bernommen hat. Au&#223;erdem   griff die Europaageordnete Sabine Wils in ihrem Bericht die <a href=\"\/?p=13689\">europ&#228;ischen   Protestwoche<\/a> auf, die der f&#252;r die irische Socialist Party   (Schwesterorganisation der SAV) im Europaparlament sitzende Joe Higgins   mit VertreterInnen der griechischen, spanischen und portugiesischen   Linken vorschl&#228;gt.<\/p>\n<h4>  Fraktion f&#252;hrt Partei<\/h4>\n<p>  Die neu gew&#228;hlte F&#252;hrung und das Prinzip der Doppelspitzen folgen dem   Anspruch, das Kr&#228;fteverh&#228;ltnis zwischen dem Regierungsfl&#252;gel und den   antikapitalistischen Kr&#228;ften in der Partei abzubilden und ein   Gleichgewicht zwischen ihnen institutionell festzuschreiben. Diese   Konstruktion wurde hinter den Kulissen ausgehandelt und den Delegierten   zum Abnicken vorgesetzt, anstatt den Delegierten eine wirklich   demokratische Diskussion und Auswahl zu erm&#246;glichen. Herausgekommen ist   dabei ein gesch&#228;ftsf&#252;hrender Parteivorstand, der sich au&#223;er einem   Mitglied (der Mitglied im saarl&#228;ndischen Landtag ist) nur aus   Mitgliedern der Bundestagsfraktion zusammensetzt. Damit wird die bereits   bestehende Tendenz, dass die Fraktion die Partei regiert, weiter   gefestigt.<\/p>\n<p>  Die Unterst&#252;tzung des Kompromisspakets durch die Parteilinke stellte   Harmonie zur Schau, schw&#228;cht aber die politische Handlungsf&#228;higkeit der   Partei vor dem Hintergrund zentraler gesellschaftlicher   Herausforderungen. Denn damit bleibt unklar, welchen Kurs die Mehrheit   der Parteibasis f&#252;r richtig h&#228;lt: Den Weg der Anpassung an die   Sozialdemokratie, die den Kahlschlag gegen die Errungenschaften der   Arbeiterbewegung organisiert hat und daf&#252;r in der LINKEN Partner sucht,   oder den des Widerstandes gegen die Abw&#228;lzung der Krisenlasten durch   konsequente Oppositionspolitik.<\/p>\n<p>  Trotzdem wurde an vielen Abstimmungsergebnissen (z.B. durch das   unterdurchschnittliche Wahlergebnis f&#252;r Halina Wawzcyniak vom fds oder   die Nicht-Wahl der fds-Sprecherin Inga Nitz) deutlich, dass die   Antikapitalistische Linke (AKL) und die Sozialistische Linke (SL) unter   den Delegierten durchaus &#252;ber eine relative Mehrheit verf&#252;gen. Die   VertreterInnen des linken Parteifl&#252;gels riefen jedoch bereits in den   (sehr gut besuchten) Vorbesprechungen dazu auf, jede inhaltliche   Konfrontation zu vermeiden, um das ausgehandelte Gleichgewicht in der   F&#252;hrung nicht in Frage zu stellen.<\/p>\n<h4>  Regierungsfrage<\/h4>\n<p>  Das galt noch st&#228;rker f&#252;r die inhaltliche Kursbestimmung des Parteitags.   AKL und SL hatten auf eigene Antr&#228;ge zur Regierungsfrage verzichtet,   obwohl sie nicht nur in NRW auf der Tagesordnung steht. W&#228;hrend die   Parteispitze ohne R&#252;cksicht auf die Parteitagsbeschl&#252;sse des betroffenen   Landesverbands ein Koalitionsangebot nach dem anderen ver&#246;ffentlicht,   soll die Delegiertenbasis dazu nicht einmal Stellung nehmen?<\/p>\n<p>  Nur in der Debatte &#252;ber &#196;nderungen des Leitantrags, in dem der   Parteivorstand umgekehrt ein ausdr&#252;ckliches Bekenntnis zur angeblich   &#8222;sozialen&#8220; Politik der rot-roten Landesregierungen in Berlin und   Brandenburg gefordert hatte, kam es zu einer Kampfabstimmung, in der   dieses positive Bekenntnis mehrheitlich abgelehnt wurde. Vor allem hier   zeigte sich, dass die Kritik an der unsozialen Regierungspraxis von   Berlin und Brandenburg keineswegs auf die westdeutschen Landesverb&#228;nde   beschr&#228;nkt bleibt. Ein gleich darauf angenommener Antrag von   VertreterInnen des fds, der sich vorsichtig f&#252;r eine &#8222;strategische   Debatte &#252;ber andere Koalitionsmehrheiten&#8220; ausspricht, also die T&#252;r f&#252;r   Regierungsb&#252;ndnisse mit prokapitalistischen Parteien auch auf   Bundesebene &#246;ffnen soll, &#228;ndert nichts daran, da&#223; die bestehenden   Regierungskoalitionen mit den Hartz- und Kriegsparteien keine Mehrheit   unter den Parteitagsdelegierten finden.<\/p>\n<p>  Umso bedauerlicher ist der Versuch des linken Parteifl&#252;gels, in Rostock   der Regierungsfrage in der Hoffnung auszuweichen, da&#223; die SPD-F&#252;hrung   sie durch ein neues B&#252;ndnis mit der CDU selbst beantwortet. Das zeigte   sich bereits in Delegiertenvorbesprechungen am Freitag Abend. Das   AKL-Treffen unterst&#252;tzte zwar den Vorschlag der SAV-Mitglieder, mit dem   Antrag des hessischen Landesvorstands eine Rechtfertigung der   bestehenden Koalitionsregierungen zur&#252;ckzuweisen, nicht aber einen   Antrag der G&#246;ttinger und Wilhelmshavener Kreisverb&#228;nde, der in Anlehnung   an fr&#252;here Beschl&#252;sse der WASG &#8222;die Beteiligung an Regierungen mit   Parteien, die Sozial- und Stellenabbau betreiben, ablehnt&#8220; und   stattdessen die Einzelfallunterst&#252;tzung von Ma&#223;nahmen einer rot-gr&#252;nen   Minderheitsregierung vorschl&#228;gt, die tats&#228;chlich im Interesse der   Mehrheit der Bev&#246;lkerung liegen. Ohne eine aktive Unterst&#252;tzung durch   die Parteilinke konnte die Beratung von Einzelantr&#228;gen abgebrochen   werden, als der G&#246;ttinger Antrag G.06 an der Reihe war.<\/p>\n<p>  Die taz kommentiert den Rostocker Parteitag und die NRW-Wahlen   folgenderma&#223;en: &#8222;Rot-Gr&#252;n-Rot in D&#252;sseldorf w&#252;rde die Fl&#252;gellogik   aufsprengen, die die Partei pr&#228;gt und oft auch l&#228;hmt. Wenn sogar die   NRW-Genossen koalieren, dann geht in der Linkspartei alles. Auch f&#252;r den   Bund 2013. (&#8230;) Schon die Aussicht aufs Regieren hat die NRW-Linke   still ver&#228;ndert. Vor einem halben Jahr traute sich dort kaum jemand,   offensiv f&#252;r eine Tolerierung von Rot-Gr&#252;n zu pl&#228;dieren. Jetzt ist es   selbstverst&#228;ndlich, dass man mit Rot-Gr&#252;n regiert, wenn die Inhalte   stimmen. Die Gr&#252;nen brauchten f&#252;r diesen Prozess in den 80er-Jahren ein   paar Jahre, die NRW-Linken ein paar Monate.&#8220;<\/p>\n<h4>  Fazit:<\/h4>\n<p>  Auf dem Rostocker Bundesparteitag wurde die Chance verpasst, die   Schw&#228;che der Regierung Merkel, die Niederlage von Schwarz-Gelb im   gr&#246;&#223;ten Bundesland und die Krise der EU f&#252;r Signale zu einer   antikapitalistischen Gegenoffensive zu nutzen. Trotz des Einzugs der   LINKEN in den NRW-Landtag agierten ihre VertreterInnen wie Wolfgang   Zimmermann und Katharina Schwabedissen, &#252;beraus vorsichtig und   &#252;berlie&#223;en die politische Initiative denjenigen, die in Mecklenburg oder   Sachsen-Anhalt mit der SPD regieren wollen, ohne damit die Lage der   Bev&#246;lkerung substantiell ver&#228;ndern zu k&#246;nnen.<\/p>\n<p>  In einer vom neu gew&#228;hlten NRW-Landtagsabgeordneten Michael Aggelidis   sowie von Winfried Wolf unterzeichneten Erkl&#228;rung der   Bildungsgemeinschaft SALZ hei&#223;t es dazu: &#8222;Der nicht &#252;berw&#228;ltigende, aber   wegen der &#220;berwindung der undemokratischen 5%-H&#252;rde bedeutende Erfolg   der Partei Die Linke ist eine Chance, in der Formierung einer   politischen Kraft weiterzukommen, die den Interessen der Besch&#228;ftigten   und Ausgegrenzten verpflichtet ist. Diese Chance kann genutzt oder auch   verspielt werden. Ein erster entscheidender Test ist das Verhalten zur   Regierungsfrage. Eine Regierungsmitverantwortung wie in Berlin und   Brandenburg w&#228;re ein R&#252;ckschlag und w&#252;rde alle Tendenzen zur Resignation   f&#246;rdern.&#8220;<\/p>\n<p>  Nach der ersten Regionalkonferenz der LINKEN in NRW kommentierte der WDR   auch kritische Positionen von Claus Ludwig, Stadtrat f&#252;r DIE LINKE in   K&#246;ln und SAV-Mitglied:<\/p>\n<p>  &#8222;Bis Mittwoch (19.05.10) sollen die Mitglieder auf drei   Regionalkonferenzen in K&#246;ln, Bielefeld und Dortmund &#252;ber die   rot-rot-gr&#252;nen Sondierungsgespr&#228;che diskutieren k&#246;nnen, dar&#252;ber   entscheiden k&#246;nnen sie aber nicht. &quot;Ich gehe von einer Unterst&#252;tzung   durch die Basis aus&quot;, sagte Sagel nach der Landesvorstands-Sitzung.   Claus Ludwig, der in K&#246;ln f&#252;r die Linken im Stadtrat sitzt, will die   Gespr&#228;che nicht unterst&#252;tzen, lehnt Verhandlungen mit SPD und Gr&#252;nen   sogar ab. &quot;Die Linke soll in die Opposition gehen&quot;, sagte er. &quot;Wir   sollten nicht die &#220;bel mittragen, die Rot und Gr&#252;n zu verantworten haben   und in einer Regierung verantworten m&#252;ssten&quot;, so Ludwig. Zu diesen   &quot;&#220;beln&quot; z&#228;hlt er unter anderem Sozialk&#252;rzungen und Einsparungen im   Haushalt.<\/p>\n<p>  Um diesen Stimmen in der Partei mehr Gewicht zu verleihen, muss sich   nach den Erfahrungen von Rostock die Linke in der LINKEN reorganisieren.   Es reicht nicht, sich &#252;ber Kandidaturen in der Partei abzusprechen.   Gemeinsame Initiativen &#8211; zur Programmdebatte, der Organisierung des   Widerstands und zur Regierungsfrage &#8211; sind dringend notwendig.<\/p>\n<h5>  <i>* aus: Bertolt Brecht: Der gute Mensch von Sezuan <\/i><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Eindr&#252;cke vom Bundesparteitag der LINKEN in Rostock\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[25],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13692"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13692"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13692\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13692"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13692"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13692"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}