{"id":13681,"date":"2010-05-08T00:00:00","date_gmt":"2010-05-08T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=13681"},"modified":"2010-05-08T00:00:00","modified_gmt":"2010-05-08T00:00:00","slug":"13681","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2010\/05\/13681\/","title":{"rendered":"Ver.di und der Bremer Hafen"},"content":{"rendered":"<p>  Ver.di-F&#252;hrung h&#228;lt an uns&#228;glicher Sozialpartnerschaft fest und segnet   &#8222;Krisentarifvertrag&#8220; in den H&#228;fen ab<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Schon seit Monaten mussten die KollegInnen im Hafen neue Niedrigl&#246;hne   f&#252;r ihre Arbeit bef&#252;rchten. Jetzt ist die Furcht zur Gewissheit   geworden. Seit dem 19. April steht es nun definitiv fest:   Neueingestellte Fahrer in der Autoverladung erhalten in allen deutschen,   tarifgebundenen Seeh&#228;fen ab jetzt einheitlich den Stundenlohn von 10,90   Euro. In Bremerhaven wurden bis jetzt 13,14 Euro bezahlt. Diese   Lohnk&#252;rzung war nur m&#246;glich durch die Beteiligung der ver.di-Funktion&#228;re   und der skandal&#246;sen Zustimmung durch die ver.di- Bundestarifkommission.   Diese hatte den gleichen Niedrigtarif, der bei den ersten Verhandlungen   zwischen ver.di und dem Unternehmensverband Bremische H&#228;fen im   Bundesland Bremen durchgesetzt werden sollte, vor gut 3 Wochen noch   abgelehnt. Jetzt gilt er sogar f&#252;r alle H&#228;fen mit Tarifbindung   (Bremerhaven, Hamburg, Brake in Teilen Emden) und wird von der   ver.di-F&#252;hrung wiederum als Erfolg verkauft. Es stellen sich nun viele   Fragen: Wie geht es mit ver.di weiter, deren F&#252;hrung offen mit den   Arbeitergebern paktiert und Arbeitsplatzabbau und Lohndr&#252;ckerei   zustimmt? Wie reagieren die HafenarbeiterInnen angesichts dieses   massiven Angriffs auf die Lohnstandards? Und welche Haltung nimmt die   Partei &#8222;DIE LINKE.&#8220; zu dem Abschluss und zum Verhalten der   Gewerkschaftsf&#252;hrung ein? Was muss getan werden, um weitere Angriffe   abzuwehren?<\/p>\n<h4>  <i>von Patrik Schulte, Bremerhaven<\/i><\/h4>\n<p>  Die Situation im Hafen ist verworren und f&#252;r viele Au&#223;enstehende aus der   Ferne schwer nachzuvollziehen. Daher ist es wichtig sich immer wieder   ins Ged&#228;chtnis zu rufen, was seit letztem Sommer passiert ist, als die   Gesch&#228;ftsf&#252;hrung des GHB beschloss, &#252;ber 1.200 Arbeitspl&#228;tze abzubauen   und die KollegInnen auf die Stra&#223;e zu setzen. Der Lohndruck, den die   Bremer Lagerhaus-Gesellschaft (BLG) ma&#223;geblich aufgebaut hat, war nur   der zweite logische Schritt hin auf dem Weg zur Sicherstellung der   Profite im Hafen vor dem Hintergrund der Krise. Die Arbeitgeber haben   jetzt das, was sie schon im Herbst 2009 forderten: Einen   &#8222;Krisentarifvertrag&#8220;, der die L&#246;hne weiter absenkt!<\/p>\n<h4>  Sozialpartnerschaft statt entschiedenem Kampf<\/h4>\n<p>  Es muss eine Diskussion dar&#252;ber gef&#252;hrt werden, welche   Gewerkschaftspolitik notwendig ist, um solche Angriffe in Zukunft zu   verhindern. Die KollegInnen des Gesamthafenbetriebsvereins (GHB) haben   bereits im letzten Jahr ihre Kritik an der Haltung der ver.di-Vertreter   ge&#228;u&#223;ert und auch in die &#214;ffentlichkeit getragen. Die Rolle die diese in   der Gewerkschaft und im Betriebsrat von Anfang an in den   Auseinandersetzungen gespielt haben, muss von allen Gewerkschaftern   scharf kritisiert werden. Nicht umsonst haben sich Michael Frohn   (GHB-Betriebsrat) und Harald Bethge (ex-verantwortlicher ver.di-Sekret&#228;r   f&#252;r den Hafenbereich) durch ihre passive Haltung zum Arbeitsplatzabbau   und ihre Vers&#246;hnler-Position von Anfang an den Zorn der KollegInnen   zugezogen, die mehrheitlich in ver.di organisiert sind und die   Unterst&#252;tzung ihrer Gewerkschaft einforderten. Statt einen Kampf um alle   Arbeitspl&#228;tze und gegen Lohndr&#252;ckerei zu organisieren, haben sie   Verhandlungen mit den Arbeitgebern vorgezogen und die   Arbeitsplatzvernichtung wie den Trauerzug bei einer Beerdigung   begleitet. Durch diese Haltung haben sie sich so ihrer Verantwortung   entzogen und die Niederlage billigend in Kauf genommen. Symbolcharakter   hatte daher auch die von ver.di organisierte Buchsbaum-Verteilung auf   der DGB-Veranstaltung am 01.Mai 2009. Die Buchsb&#228;ume standen f&#252;r jeden   Arbeitsplatz, der von der GHB-Leitung gestrichen wurde.<\/p>\n<p>  Es ist schon schlimm genug, dass die Gewerkschaftsf&#252;hrung sich nicht in   der Lage sah, mit den KollegInnen gemeinsam zu k&#228;mpfen, hier wurde noch   einmal vor den Augen der gesamten &#214;ffentlichkeit der eigene Verrat   zelebriert. Wenn sich dies nicht tats&#228;chlich so ereignet h&#228;tte, m&#252;sste   man denken, die Szene stammt aus einem schlechten Hollywood-Streifen.<\/p>\n<h4>  &#8222;Schlimmeres&#8220; verhindert?<\/h4>\n<p>  Die Zustimmung zu den Niedrigl&#246;hnen muss daher nur als konsequent und   folgerichtig angesehen werden und zeigt auf, f&#252;r welche Politik der   Gro&#223;teil der beteiligten Funktion&#228;re eintritt. Der Schulterschluss mit   den Arbeitgebern wird jedoch weitere fatale Auswirkungen haben und   ver.di unter den organisierten KollegInnen als ihre Interessenvertretung   weiter diskreditieren. Die Folgen sind momentan noch nicht abzusehen.   Eine zentrale Forderung muss daher sein, dass die   ver.di-Verantwortlichen, die den Ausverkauf mit organisiert haben, von   ihren Positionen entfernt und durch demokratisch gew&#228;hlte KollegInnen   ersetzt werden m&#252;ssen, die das tats&#228;chliche Vertrauen der   HafenarbeiterInnen genie&#223;en. Diese m&#252;ssen deutlich machen, dass sie sich   nicht an r&#252;ckw&#228;rtsgewandter Sozialpartnerschaft beteiligen werden, die   nur in Niederlagen f&#252;r die Masse der ArbeiterInnen f&#252;hren kann. Bis   jetzt ist sich die ver.di-F&#252;hrung jedoch keiner Schuld bewusst und   spielt weiter den Wohlt&#228;ter der &#8222;Schlimmeres&#8220; verhindert hat. Die   verantwortlichen Funktion&#228;re und ihr &#252;bles Spiel werden innerhalb der   Gewerkschaft gedeckt. Das SPD-Parteibuch spielt hier eine wichtige   Rolle. Einzig der damals f&#252;r den Hafenbereich zust&#228;ndige ver.di-Sekret&#228;r   Harald Bethge wurde im Herbst 2009 fallengelassen, nachdem der Protest   der KollegInnen gegen ihn zu gro&#223;e Ausma&#223;e annahm und er so f&#252;r die   ver.di-F&#252;hrung untragbar wurde. Er wurde ersetzt durch Klaus Lindner,   der seitdem als Verhandlungsf&#252;hrer mit den Arbeitgebern an einem Tisch   sa&#223;. Auch er spielte bis jetzt eine &#228;u&#223;erst negative Rolle und vertritt   die gleiche Verzichtslogik wie Frohn, Bethge und Co. und ist eiserner   Verfechter des Co-Managements.<\/p>\n<p>  Er und die anderen ver.di-Vertreter hofften seit dem Beginn der   Verhandlungen, dass durch die Einigung auf den besagten Niedriglohn nun   die M&#246;glichkeit besteht, dass die ehemaligen GHB-KollegInnenn, die im   Sommer rausgeschmissen wurden nun wieder eingestellt werden k&#246;nnten.   Diese hatten zwischenzeitlich zahlreiche Klagen gegen die K&#252;ndigungen   vor dem Arbeitsgericht eingereicht und ihre Verfahren in der ersten   Instanz gewonnen. Jedoch hat die GHB-Gesch&#228;ftsf&#252;hrung sofort nach den   Urteilen Berufung beim Landesarbeitsgericht eingelegt. Eine Einstellung   erscheint auch daher als h&#246;chst unwahrscheinlich. Zudem muss man sich   die Logik, die von Seiten der ver.di-Funktion&#228;re vertreten wird, mal   ganz klar vor Augen f&#252;hren:<\/p>\n<p>  Erst stimmen sie im Sommer 2009 dem Abbau von 1.200 Arbeitspl&#228;tzen zu.   Dann fordern die Arbeitgeber wegen fallender Profitraten Verhandlungen   um einen &#8222;Krisentarifvertrag&#8220;, der nun auch die L&#246;hne der aktuell noch   Besch&#228;ftigten absenken soll. Auch diesem Anliegen kommen sie nach und   vereinbaren schlussendlich einen neuen Einstiegstariflohn f&#252;r   FahrerInnen. Nun sollen nach ihrem Willen die entlassenen   GHB-KollegInnen wieder f&#252;r 10,90 Euro eingestellt werden. Der   Arbeitgeber hat ja durch die Einsparungen der Personalkosten wieder   Kapazit&#228;ten neue Leute zu niedrigeren Konditionen einzustellen! Ist die   Gewerkschaft im Schwitzkasten der Arbeitgeber, k&#246;nnen sie sich   problemlos jede weitere Schweinerei leisten&#8230;<\/p>\n<p>  Fakt ist: die Arbeitgeber haben ihren Plan zu hundert Prozent   durchgesetzt. Durch den Abbau der Arbeitspl&#228;tze konnte erheblicher Druck   auf die L&#246;hne ausge&#252;bt werden und f&#252;hrte schlie&#223;lich zu dem aktuellen   Abschluss. Die ver.di-F&#252;hrung muss sich den Vorwurf gefallen lassen den   Ausverkauf von Arbeiterinteressen zu betreiben. Die Schw&#228;chung der   Kampfkraft der HafenarbeiterInnen wird billigend in Kauf genommen und in   diesem Fall durch eine perverse Spaltungspolitik von Anfang an   zementiert.<\/p>\n<h4>  Rolle der LINKEN<\/h4>\n<p>  &#8222;DIE LINKE.&#8220; hat sich w&#228;hrend der ganzen Auseinandersetzung ebenfalls   nicht mit Ruhm bekleckert. Die aktuellen Artikel und Kommentare auf der   Homepage zeigen die Plan- und Hilflosigkeit angesichts der immer   sch&#228;rfer werdende &#246;ffentlichen Diskussionen noch einmal in aller   Deutlichkeit auf. Es wird &#252;ber die Situation im Hafen berichtet, aber   keine eigene Position entwickelt und dargestellt. Der Landesvorstand und   die Funktionstr&#228;ger positionieren sich gr&#246;&#223;tenteils nicht oder vertreten   Wischi-Waschi-Positionen.<\/p>\n<p>  &#220;ber die Entwicklungen innerhalb der Bremerhavener LINKEN wurde an   anderer Stelle bereits berichtet. Hier hat der hafenpolitische Sprecher   der B&#252;rgerschaftsfraktion, Walter M&#252;ller, eine perfekte One-Man-Show   abgezogen und den Kreisverband v&#246;llig au&#223;en vor gelassen bzw. Vorst&#246;&#223;e   des Kreisvorstands gezielt boykottiert. Mittlerweile ist er bei den   k&#228;mpferischen HafenarbeiterInnen nicht mehr gern gesehen, wie in   mehreren Gespr&#228;chen mit KollegInnen deutlich wurde. Seine Haltung diente   von Anfang an eher der eigenen Profilierung als dem Wohl der   KollegInnen. Die auf der Hafen-Veranstaltung in Langen ge&#228;u&#223;erte   Aufforderung von M&#252;ller an die Kolleginnen doch am 1.Mai mit einem Block   teilzunehmen und in der Gewerkschaft ver.di zu verbleiben ist zwar ein   richtiger Ansatz, greift aber zu kurz. Er zeigt nicht auf, wie sich die   Hafen-Belegschaften gegen Angriffe zur Wehr setzen k&#246;nnen und l&#228;sst die   berechtigte Kritik der KollegInnen an der ver.di-F&#252;hrung unbeachtet.   Lange genug hat M&#252;ller zudem, wie auch andere Vertreter der LINKEN,   immer wieder nur den Senat gemahnt, dass er sich in die   Auseinandersetzungen um Dumpingl&#246;hne in Bremerhaven einschalten solle,   da die BLG ja zur H&#228;lfte im Besitz des Landes ist. Konkrete   Kampfschritte oder Forderungen nach Verstaatlichung der BLG, um die   Angriffe abzublocken, wurden nicht vorgeschlagen.<\/p>\n<h4>  Die Folgen der Niederlagen und die M&#246;glichkeiten f&#252;r kommende K&#228;mpfe<\/h4>\n<p>  Die Folgen sind fatal: Der jetzt vereinbarte Niedrigtarif ist der   Einstieg zur generellen Einf&#252;hrung von Niedrigl&#246;hnen im Hafen. ver.di   hat gegen&#252;ber den Arbeitgebern deutlich gemacht, dass sie bereit sind,   mit ihnen &#252;ber die Absenkung von L&#246;hnen zu verhandeln. Bei den   KollegInnen in allen Bereichen hat ver.di massiv Glaubw&#252;rdigkeit   eingeb&#252;&#223;t; die Funktion&#228;re sind verhasst, da sie sich offen in das Lager   der Arbeitgeber begeben haben. Die Arbeitgeber habe ihre Macht genutzt,   die Gewerkschaft zu spalten und sie derma&#223;en unter Druck zu setzen, an   dem sie aufgrund ihrer politischen Schw&#228;che langsam St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck zu   zerbrechen droht. Die Existenz der neugegr&#252;ndeten Gewerkschaft   &#8222;contterm&#8220; versch&#228;rft zudem den Spaltungsprozess innerhalb von ver.di,   da sich ihr Teile der Belegschaften zuwenden, ver.di verlassen und keine   kontroverse Debatte innerhalb der Gewerkschaft stattfindet, die sich mit   der eigenen Gewerkschaftspolitik kritisch auseinandersetzt. Es regiert   weiterhin der b&#252;rokratische Muff.<\/p>\n<p>  Unter den HafenarbeiterInnen hat eine geh&#246;rige Demotivation, Resignation   und teilweise selbst eine feindliche Haltung gegen&#252;ber ver.di   eingesetzt. Die fr&#252;heren Proteste wurden indirekt durch das   Co-Management der ver.di-F&#252;hrung abgew&#252;rgt und verliefen im Sand.   Mittlerweile herrscht eine tr&#252;gerische Ruhe im Hafen, die eine konkrete   Folge der j&#252;ngsten Entwicklungen ist. Die Belegschaften der   verschiedenen Hafenbetriebe sind weiterhin nur unzureichend vernetzt,   ein gemeinsamer Kampf wird so erschwert. Die Spaltungspolitik von Frohn   und Co. hat auch Spuren innerhalb der Belegschaften hinterlassen. Es   herrscht Uneinigkeit dar&#252;ber wie m&#246;glicher Protest organisiert werden   soll. <\/p>\n<p>  Die SAV Bremerhaven hat seit dem Beginn der Proteste ausdr&#252;cklich vor   weiterem Arbeitsplatzabbau und Lohndruck gewarnt und einen Kampf dagegen   eingefordert. Wir haben ebenfalls deutlich gemacht, dass sich alle   Betriebe gemeinsam gegen die Angriffe wehren m&#252;ssen und daf&#252;r breite   regionale Proteste notwendig sind.<\/p>\n<p>  Gleichzeitig haben wir immer ver.di und DIE LINKE. in Verantwortung   genommen und deutlich gemacht, dass sie m&#246;gliche Proteste unterst&#252;tzen   und anf&#252;hren m&#252;ssen. Wir haben jederzeit vor dem Co-Management der   ver.di-F&#252;hrung gewarnt und Alternativen aufgezeigt (siehe <a href=\"\/media\/z\/Flugblatt_GHB_01.04.2009.pdf\">Flugblatt<\/a>).<\/p>\n<p>  Ein erster Schritt zu einer Wiederbelebung der Proteste w&#228;re die   Durchf&#252;hrung einer Aktionskonferenz, die die KollegInnen aller von den   Angriffen der Arbeitgeber bedrohten Betriebe vereinigt und die weitere   Kampfschritte diskutiert. Die k&#228;mpferischen IG-Metall-KollegInnen in   Bremen haben bereits auf ihrer Delegierten-Versammlung Ende Februar eine   dementsprechende Resolution beschlossen. Es ist wichtig, diese   Resolution jetzt auch mit Leben zu f&#252;llen und mit Nachdruck in den   DGB-Gewerkschaften und der &#214;ffentlichkeit zu verteidigen. Alle   KollegInnen m&#252;ssen auf weitere Angriffe auf Arbeits- und   Lebensbedingungen vorbereitet werden und sind massenhaft zu   organisieren, damit weitere Niederlagen verhindert werden k&#246;nnen.<\/p>\n<p>  Das k&#228;mpferische und fortschrittliche GHB-Komitee, das im letzten Jahr   die zahlreichen Proteste organisiert und durchgef&#252;hrt hat, kann dabei   eine wichtige Rolle spielen. Das Komitee dient als Vorbild f&#252;r   k&#228;mpferische KollegInnen, die Widerstand gegen den Ausverkauf   organisieren wollen und ist konkreter Bezugspunkt im Hafen. Gleichzeitig   stellt das &quot;Netzwerk f&#252;r eine k&#228;mpferische und demokratische ver.di&quot; ein   k&#228;mpferisches Angebot an alle KollegInnen dar, die in ver.di organisiert   und unzufrieden mit der ver.di-F&#252;hrung sind. Es ist daher notwendig, das   Netzwerk als Alternative zur Sozialpartnerschaft der Gewerkschaftsoberen   herauszustellen und so den KollegInnen eine konkrete M&#246;glichkeit   aufzuzeigen, aktive Opposition innerhalb der Gewerkschaften zu   betreiben. Es muss dabei allen Beteiligten klar sein, dass der Kampf   innerhalb der Gewerkschaften erst begonnen hat. Um die Gewerkschaften   zur&#252;ckzuerobern und die Angriffe der Arbeitgeber zur&#252;ckzuschlagen,   bedarf es einer Diskussion unter allen KollegInnen, wie und mit welchen   Forderungen in Zukunft K&#228;mpfe erfolgreich gef&#252;hrt werden k&#246;nnen. <\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Ver.di-F&#252;hrung h&#228;lt an uns&#228;glicher Sozialpartnerschaft fest und segnet<br \/>\n      &#8222;Krisentarifvertrag&#8220; in den H&#228;fen ab\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[11,17],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13681"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13681"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13681\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13681"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13681"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13681"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}