{"id":13669,"date":"2010-06-02T00:00:00","date_gmt":"2010-06-02T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=13669"},"modified":"2010-06-02T00:00:00","modified_gmt":"2010-06-02T00:00:00","slug":"13669","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2010\/06\/13669\/","title":{"rendered":"Widerstand gegen Sparpaket und Entlassungen"},"content":{"rendered":"<p>  Bildungsstreik am 9. Juni und bundesweite Demonstrationen am 12. Juni<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>Die Krise erfordere einen Sparkurs, &quot;wie es ihn in der Bundesrepublik   bislang noch nicht gegeben hat&quot;. Das erkl&#228;rten die   Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem Fr&#252;hjahrsgutachten. Nach der   NRW-Wahl droht eine &quot;Agenda 2020&quot;. Zudem sind weiter Hunderttausende   Arbeitspl&#228;tze in Gefahr &#8211; ob bei Siemens, Karstadt, Opel oder bei vielen   Autozulieferern.<\/b><\/p>\n<h4>  <i>von Angelika Teweleit, Berlin<\/i><\/h4>\n<p>  Schwarz-Gelb bei der Arbeit: Merkel, Westerwelle und Co. zerbrechen sich   den Kopf, wie sie f&#252;r die 800.000 Million&#228;re im Land weiter Gutes tun   k&#246;nnen. Gleichzeitig plant FDP-Gesundheitsminister Philipp R&#246;sler die   Einf&#252;hrung der Kopfpauschale. Und CDU-Finanzminister Wolfgang Sch&#228;uble   bastelt an einem Sparpaket, damit Bankenrettungsaktionen und   Steuergeschenke an die Reichen gegenfinanziert werden k&#246;nnen.<\/p>\n<p>  Parallel dazu betreiben die Konzerne Programme zur Sanierung ihrer   Profite: durch Flexibilisierungen, Lohnraub und Stellenabbau.<\/p>\n<h4>  &quot;Joboffensive&quot; = Versch&#228;rfung von Hartz IV<\/h4>\n<p>  Unter gro&#223;em Ged&#246;ns verk&#252;ndete CDU- Arbeitsministerin Ursula von der   Leyen die St&#228;rkung der &quot;B&#252;rgerarbeit&quot; f&#252;r &#252;ber 50-j&#228;hrige   Hartz-IV-Empf&#228;ngerInnen. Das ist nichts weiter als eine Ausweitung der   Zwangsarbeit, wie wir sie schon von den Ein-Euro-Jobs kennen. Zudem   sollen bei den Alleinerziehenden die Daumenschrauben angelegt und diese   verst&#228;rkt zu Billigjobs verdonnert werden. Und alle 15-25 j&#228;hrigen   Erwerbslosen sollen gezwungen werden, bereits innerhalb von sechs Wochen   jedes Arbeits-, Aus- und Fortbildungsangebot anzunehmen &#8211; sonst werden   Leistungen gek&#252;rzt.<\/p>\n<p>  Aus Sicht von Schwarz-Gelb werden zwei Fliegen mit einer Klappe   geschlagen. Erstens wird Lohndumping weiter gef&#246;rdert. Zweitens werden   die Statistiken gesch&#246;nt.<\/p>\n<h4>  Jetzt den Widerstand aufbauen<\/h4>\n<p>  Die heutigen Gewerkschaftsspitzen bieten keine Perspektive, wie man sich   gegen diese Schweinereien wehren kann. Bisher sind alle Chancen f&#252;r   gemeinsame Proteste blockiert worden. So darf es nicht bleiben!<\/p>\n<p>  Mit dem Bildungsstreik im Juni wehren sich Jugendliche dagegen, dass   ihnen dieses System die Zukunft verbaut. N&#246;tig ist, dass Sch&#252;ler- und   StudentInnen mit Azubis gemeinsam Gegenwehr leisten. Dazu gibt es auch   konkrete Pl&#228;ne.<\/p>\n<p>  Die Bildungsstreikbewegung kann den bundesweiten Demonstrationen in   Berlin und Stuttgart am 12. Juni Auftrieb geben. Diese werden von einem   Anti-Krisen-B&#252;ndnis organisiert, an dem sich Gewerkschaftsaktive,   soziale Bewegungen und VertreterInnen der LINKEN beteiligen. Das Motto   lautet: &quot;Wir zahlen nicht f&#252;r Eure Krise &#8211; gemeinsam gegen   Erwerbslosigkeit, Kopfpauschale und Bildungsabbau&quot;.<\/p>\n<p>  Gewerkschaftsuntergliederungen sollten zu den Anti-Krisen-Demos aufrufen   und aktiv in den Betrieben daf&#252;r werben. Die F&#252;hrung der LINKEN steht in   der Verantwortung, die Demonstrationen bundesweit bekannt zu machen und   daf&#252;r massiv zu mobilisieren. Es gilt, Strukturen f&#252;r effektiven   Widerstand &#8211; und damit auch Widerstandsb&#252;ndnisse vor Ort &#8211; aufzubauen.<\/p>\n<p>  In Griechenland, Portugal, Spanien und anderswo gibt es Massenproteste   gegen die kapitalistische Krisenpolitik. H&#246;chste Zeit f&#252;r einen   europaweiten Protesttag gegen die K&#252;rzungsorgien der Herrschenden!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Bildungsstreik am 9. Juni und bundesweite Demonstrationen am 12. 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