{"id":13631,"date":"2010-03-31T11:00:00","date_gmt":"2010-03-31T11:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=13631"},"modified":"2010-03-31T11:00:00","modified_gmt":"2010-03-31T11:00:00","slug":"13631","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2010\/03\/13631\/","title":{"rendered":"&#8222;Hol dir dein Leben zur&#252;ck!&#8220; Aber wie?"},"content":{"rendered":"<p>  Der dritte Bundeskongress von Linksjugend [&quot;solid]<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>Vom 26. bis 28. M&#228;rz tagte der dritte Bundeskongress von Linksjugend   [&quot;solid]. Soziale Bewegungen vor dem Hintergrund der Systemkrise, die   Programmdebatte der LINKEN und der Aufbau des Verbandes stellten den   Bundeskongress vor Herausforderungen. Er wurde ihnen nur zum Teil   gerecht.<\/b><\/p>\n<h4>  <i>von Michael Koschitzki, Berlin<\/i><\/h4>\n<p>  Die 200 Delegierten im Saal wurden vor gro&#223;e Aufgaben gestellt &#8211; f&#252;r   viele war es der erste Bundeskongress. Vor dem Hintergrund der   Wirtschaftskrise, deren Auswirkungen immer sp&#252;rbarer werden, musste &#252;ber   Strategie und Programm bestimmt werden, mit denen wir in die kommenden   K&#228;mpfe, den Bildungsstreik und die Antikrisenproteste eingreifen. Die   Blockade der Nazidemonstration in Dresden war als letzter Erfolg noch im   Ged&#228;chtnis. Am Sonntag stand schon die n&#228;chste Blockade in Duisburg   bevor, zu der die Delegierten aus NRW fr&#252;hzeitig abreisten.<\/p>\n<h4>  Einflussnahme auf die LINKE<\/h4>\n<p>  Der Bundeskongress fand sechs Wochen vor dem Bundesparteitag der LINKEN   statt. Der Programmentwurf, die Haltung zu Regierungsbeteiligungen der   LINKEN sowie das Verh&#228;ltnis zur vorgeschlagenen F&#252;hrungsspitze wurden   deshalb viel diskutiert. Viele Rednerinnen und Redner wiesen darauf hin,   dass der Jugendverband der Partei Dampf machen m&#252;sste.<\/p>\n<p>  Die Haltung der LINKEN zu Regierungsbeteiligungen wurde zur   Gretchenfrage des Bundeskongresses im Leitantrag und   KandidatInnenvorstellungen. W&#228;hrend sich die Mehrheit einig darin war,   die Regierungspolitik in Berlin und Brandenburg abzulehnen, gab es vor   allem Diskussionen darum, wie weit diese Ablehnung gehen w&#252;rde.   Delegierte aus NRW k&#228;mpften darum, dass nicht nur einzelne   Koalitionsvertr&#228;ge abzulehnen seien, sondern die gesamte   Regierungsbeteiligung, wenn sie nicht Mindestbedingungen erf&#252;llen w&#252;rde.<\/p>\n<p>  Ihre Formulierung wurde angenommen: &#8222;Die Regierungsbeteiligungen der   Linken in Berlin und Brandenburg machen deutlich, dass die Partei von   einer antikapitalistischen Praxis noch weit entfernt ist. Deshalb bedarf   es einer st&#228;rkeren Intervention nicht zuletzt durch den Jugendverband,   da wir auch mit der Politik der Partei identifiziert werden und   M&#246;glichkeiten der Einflussnahme nicht ungenutzt verstreichen lassen   d&#252;rfen. Personalabbau im &#214;ffentlichen Dienst, Sozialabbau und   Privatisierungen, wie sie in Berlin und Brandenburg praktiziert werden,   verlassen den Grundkonsens linker Politik. Eine solche Politik ist   abzulehnen. Sie ist weder emanzipatorisch noch lassen sich dar&#252;ber   Abwehrk&#228;mpfe organisieren.&#8220;<\/p>\n<p>  David Schultz aka Holger Burner, Mitglied der SAV, machte dar&#252;ber hinaus   deutlich, dass Regierungsbeteiligung mit pro-kapitalistischen Parteien   grundlegend abzulehnen seien. SPD und Gr&#252;ne, die Hartz IV und   Afghanistan-Einsatz zu verantworten haben, zeigten, dass sie eine   Politik im Interesse der Reichen und Konzernbosse umsetzen. Mit einer   Regierung mit pro-kapitalistischen Parteien w&#252;rde man bei der Verwaltung   des Kapitalismus landen. Unsere B&#252;ndnispartner sollten nicht SPD und   Gr&#252;ne, sondern die Besch&#228;ftigten, Erwerbslosen und Jugendlichen sein.   Die LINKE m&#252;sse stattdessen eine gr&#246;&#223;ere Rolle bei der &#8222;Unterst&#252;tzung   und Initiierung von Protesten, Streiks und Demonstrationen gegen Krieg,   Arbeitslosigkeit und Krise&#8220; spielen.<\/p>\n<h4>  Bildungsstreik und Generation Krise<\/h4>\n<p>  Der beschlossene Hauptantrag nimmt die &#8222;Wirtschaftskrise, die bereits   das Ausma&#223; der Gro&#223;en Depression der 1930er Jahre   &#252;berschreitet&#8220; zum Ausgangspunkt. Die Auswirkungen treffen vor allem   Jugendliche: die Generation Krise. &#8222;Weniger Ausbildungspl&#228;tze, weniger   &#220;bernahmen nach der Ausbildung und wenn sich ein Job findet, dann ist es   nicht selten Leiharbeit f&#252;r wenig Geld, mit wenig Schutz und viel   Unsicherheit.&#8220; Deshalb wird sich Linksjugend [&quot;solid] unter dem Aspekt   Generation Krise \/ soziale K&#228;mpfe in den Bildungsstreik einbringen.   Daf&#252;r wird die Kooperation mit Gewerkschaftsjugenden und anderen   B&#252;ndnispartner gesucht und Linksjugend [&quot;solid] soll verst&#228;rkt eine   Plattform f&#252;r Sch&#252;lerInnen und Auszubildende werden.<\/p>\n<p>  Mitglieder der SAV hatten davon ausgehend beantragt, den   Gewerkschaftsjugenden vorzuschlagen, Jugendauszubildendenversammlungen   durchzuf&#252;hren, um Auszubildende und junge Lohnabh&#228;ngige gemeinsam mit   Sch&#252;lerInnen und Studierenden zum Bildungsstreik am 9. Juni zu   mobilisieren. Au&#223;erdem wurde beantragt zu den Gro&#223;demonstrationen am 12.   Juni zu gemeinsamen Jugendbl&#246;cken aufzurufen und sie zu organisieren.<\/p>\n<p>  Diese Konkretisierungen des Aspekts Generation Krise wurden abgelehnt.   Der Leitantrag sieht zwar vor den Bildungsstreik zu unterst&#252;tzen und   sich an der Vorbereitung der Antikrisendemonstrationen zu beteiligen. Es   bleibt aber offen, wie genau das stattfinden soll und was organisiert   wird. Das gilt zum Teil auch f&#252;r die weiteren Schwerpunkte Klima- und   Umweltproteste, Antimilitarismus sowie f&#252;r die fr&#252;hzeitige Mobilisierung   gegen den Naziaufmarsch in Dresden 2011.<\/p>\n<p>  Mitglieder der SAV hatten in der Debatte zum Rechenschaftsbericht des   BundessprecherInnenrates schon darauf hingewiesen, dass die Kampagnen im   letzten Jahr schlecht gef&#252;hrt wurden. Vor allem ein eigenes Profil des   Jugendverbandes hatte gefehlt, der zwar Busse nach Kopenhagen und   Dresden organisierte, sich aber kaum mit eigenen Vorschl&#228;gen innerhalb   der Bewegung und eigenem Material eingebracht hatte. Die beschlossene   Feminismuskampagne wurde gar nicht umgesetzt, was die Bundessprecher in   ihrem m&#252;ndlichen Bericht &#252;bergingen.<\/p>\n<h4>  Antikapitalistische Praxis<\/h4>\n<p>  &#8222;Hol dir dein Leben zur&#252;ck. Zeit f&#252;r ein Systemupdate&#8220; stand in gro&#223;en   Buchstaben &#252;ber der B&#252;hne. Lucy Redler, Mitglied bei Linksjugend   [&quot;solid] Berlin Neuk&#246;lln Nord und Bundessprecherin der SAV, sprach sich   in ihrer Rede f&#252;r ein Systemchange statt einem Systemupdate aus. Ziel   des Jugendverbandes m&#252;sse die grundlegende Ver&#228;nderung der Gesellschaft   sein. W&#228;hrend die Mehrheit des Kongresses diese Auffassung teilte,   stellte sich doch die Frage, wie die Br&#252;cke vom Kapitalismus heute zu   einer sozialistischen Gesellschaft geschlagen werden kann.<\/p>\n<p>  Der Entwurf des Leitantrags erkl&#228;rte, es seien &#8222;gut dosierte und   durchdachte Aktionen zivilen Ungehorsams und eine gut erkl&#228;rte radikale   Kritik [&#8230;] der Kern f&#252;r unser Verst&#228;ndnis von sozialistischer Politik   heute.&#8220; Man m&#252;sse Freir&#228;ume erk&#228;mpfen, in denen die sozialistischen   Ideen dann schon entstehen w&#252;rden, sagte Marco vom alten   BundessprecherInnenrat.<\/p>\n<p>  Dazu gab es einen Ersetzungssantrag von Mitgliedern der SAV: &#8222;Vielmehr   ist es wichtig, dass wir konkrete Forderungen und Vorschl&#228;ge entwickeln,   die eine Br&#252;cke bilden von der heutigen Gesellschaft zum Sozialismus. So   ist unsere Antwort auf die Klimakatastrophe beispielsweise die   Vergesellschaftung der Energiekonzerne unter demokratischer Kontrolle   und Verwaltung durch die Lohnabh&#228;ngigen, Gewerkschaften und NutzerInnen.   Angesichts von &#220;berkapazit&#228;ten in der Autoindustrie und den &#246;kologischen   Folgewirkungen des Privatverkehrs fordern wir den Erhalt aller   Arbeitspl&#228;tze auf verstaatlichter Grundlage, die Umstellung auf   &#246;kologisch sinnvolle Produkte (Konversion) und den Nulltarif im &#214;PNV.   [&#8230;] Grundlage all unserer Vorschl&#228;ge ist, dass wir uns in der   Klassengesellschaft Kapitalismus auf die Seite der Lohnabh&#228;ngigen und   Erwerbslosen, auf die Seite der Jugendlichen und Prekarisierten stellen   &#8211; gegen die Kapitalbesitzer, die von Ausbeutung, Umweltzerst&#246;rung und   Militarisierung profitieren. Solche Forderungen sto&#223;en an die Grenzen   des Systems, das auf Konkurrenz und Profit basiert. Ihre Durchsetzung   stellt die Systemfrage und die Frage, in wessen Interesse der   kapitalistische Staat ist: nicht abstrakt, sondern ganz konkret.&#8220;<\/p>\n<p>  Programm und Vorschl&#228;ge seien in Bewegungen wichtig um sie zum Erfolg zu   bringen: &#8222;Wir wollen mit unseren Vorschl&#228;gen und Programm   Selbstaktivit&#228;t und Selbstorganisation bef&#246;rdern und helfen, K&#228;mpfe zum   Erfolg zu bringen. Deshalb bringen wir uns mit eigenen Vorschl&#228;gen und   Ideen ein, machen diese aber nicht zur Vorbedingung unserer Mitarbeit im   Kampf f&#252;r einzelne Forderungen und Ziele.&#8220; Dem &#196;nderungsantrag wurde   leider nicht viel Zeit zur Debatte einger&#228;umt und er wurde abgelehnt.<\/p>\n<h4>  Str&#246;mungen<\/h4>\n<p>  Im Gegensatz zu vergangenen Bundeskongressen gab es im Verlauf des   Kongress einen offenen Umgang mit innerverbandlichen und   innerparteilichen inhaltlichen Str&#246;mungen. Alle Kandidatinnen und   Kandidaten zum BundessprecherInnenrat und Bundesparteitag wurden   befragt, ob sie in einer Str&#246;mung organisiert sind. In den Vorstellungen   wurde klar, dass ein gro&#223;er Teil der Kandidatinnen und Kandidaten in der   Antikapitalistischen Linken, der Sozialistischen Linken, Marx21,   BAK-Shalom oder SAV organisiert sind oder ihnen nahe stehen. Das   erschwerte dem ehemaligen BundessprecherInnenrat seine Ausgrenzung   gegen&#252;ber der SAV fortzusetzen (siehe Stellungnahme   .\/?p=13606 ). Der Antrag des   BundessprecherInnenrats, der die SAV aufforderte sich als parteiinterne   Str&#246;mung zu konstituieren oder ihre Politik im Jugendverband zu beenden,   wurde nicht mehr zur Debatte gestellt.<\/p>\n<h4>  Studierendenverband<\/h4>\n<p>  Im Vorfeld des Bundeskongresses gab es Diskussionen &#252;ber das Verh&#228;ltnis   des Studierendenverbandes LINKE.SDS zu Linksjugend [&quot;solid]. Der alte   BundessprecherInnenrat verlangte unter anderem, dass der SDS thematische   Arbeit zu Krieg, Antifaschismus, &#246;kologische Frage etc. nicht mehr   eigenst&#228;ndig f&#252;hre. &#8222;Die Belange von Studierenden, insbesondere die   hochschulpolitische Arbeit und Vernetzung von Protesten, sollten den   Aktivit&#228;tsschwerpunkt des Studierendenverbandes darstellen.&#8220; Die   LINKE.SDS antwortete darauf: &#8222;Wir halten einen Studierendenverband, der   sich im Lebensumfeld Hochschule verankert und dort sozialistische   Politik betreibt (von der Hochschulpolitik, &#252;ber Marx-Lekt&#252;re, &#252;ber   Ideologiekritik bis hin zu aktivistischer Kampagnenarbeit) f&#252;r einen   entscheidenden Beitrag im Aufbau einer gesellschaftlich schlagf&#228;higen   Linken. Einen solchen Verband einfach im Jugendverband aufgehen lassen   zu wollen (&#8222;Studierendensektion&#8220;) w&#252;rde den spezifischen Anforderungen   sozialistischer Politik im Lebensumfeld Hochschule nicht entsprechen.&#8220;<\/p>\n<p>  Der SDS stellte eigene KandidatInnen zum BundessprecherInnenrat auf, mit   der Absicht die gemeinsame Arbeit fortzusetzen und eine gemeinsame   Satzung beider Verb&#228;nde zu erarbeiten. Aber nur eine der drei   KandidatInnen wurde in den BSPR gew&#228;hlt.<\/p>\n<h4>  Iran<\/h4>\n<p>  Kurz vor dem Ende des Kongresses gab es noch eine hitzige Debatte &#252;ber   einen Antrag &#8222;Solidarit&#228;t mit den Protestierenden im Iran.&#8220; Der   BAK-Shalom konnte dem Antrag, wegen folgender &#252;bernommener &#196;nderung   nicht zustimmen: &#8222;Einen milit&#228;rischen Angriff auf den Iran sowie   Wirtschaftssanktionen lehnen wir daher grunds&#228;tzlich ab, da sie zuerst   die iranische Bev&#246;lkerung und somit auch die fortschrittlichen   Protestbewegungen treffen w&#252;rden. Gleichzeitig verurteilen wir deutsche   Firmen wie die Siemens AG und Heckler&amp;Koch, welche mit   &#220;berwachungstechnik und Waffen die iranischen Repressionsorgane   ausstatten.&#8220; Der BAK-Shalom zeigte damit wiederholt, dass sie nicht   bereit sind, imperialistische Politik grunds&#228;tzlich abzulehnen. Die   Mehrheit des Kongresses konnte dem BAK-Shalom nicht folgen und beschloss   den Solidarit&#228;tsantrag, in dem es hei&#223;t: &#8222;Linksjugend [&quot;solid]   unterst&#252;tzt deshalb jeden Schritt zur unabh&#228;ngigen politischen und   gewerkschaftlichen Organisierung von Jugendlichen, Besch&#228;ftigten und   Erwerbslosen im Iran, um die Grundlage zu schaffen, dass Iranerinnen und   Iraner ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Iran ist Teil des   kapitalistischen Weltmarktes und die Weltwirtschaftskrise wird auch im   Iran zu einer Versch&#228;rfung von Armut und Arbeitslosigkeit f&#252;hren. Ein   Wechsel an der Spitze des Regimes unter Beibehaltung der   kapitalistischen Verh&#228;ltnisse w&#252;rde die Lebensgrundlage von   Jugendlichen, Erwerbslosen und Besch&#228;ftigten nicht grundlegend   verbessern. Linksjugend [&quot;solid] unterst&#252;tzt jeden Ansatz zum Aufbau von   Kr&#228;ften im Iran, die nicht nur gegen das politische Regime Widerstand   leisten, sondern sich auch zum Ziel setzten, den Kapitalismus   abzuschaffen und f&#252;r eine sozialistische Gesellschaft zu k&#228;mpfen, der   politische und soziale Freiheit keine Farce sondern Realit&#228;t ist.&#8220;<\/p>\n<h4>  Was bleibt?<\/h4>\n<p>  Am Wochenende wurden zw&#246;lf BundessprecherInnen, zwanzig Delegierte zum   Bundesparteitag der LINKEN sowie die Bundesschiedskommission,   Kassenpr&#252;fung und Delegierte zum Bundesausschuss gew&#228;hlt. Mitglieder der   SAV kandidierten zum BundessprecherInnenrat und als Delegierte zum   Bundesparteitag. Michael Koschitzki, Sprecher von Linksjugend [&quot;solid]   Berlin X-berg erhielt bei seiner Kandidatur zum BundessprecherInnenrat   27 von 134 Stimmen. Lucy Redler erhielt 38 von 167 Stimmen bei ihrer   Kandidatur als Bundesparteitagsdelegierte.<\/p>\n<p>  Viele Diskussionen sind auf dem Bundeskongress zu kurz gekommen. Es ist   positiv, dass sich Linksjugend [&quot;solid] mehr in die Diskussionen der   Partei die LINKE einmischen will und sich gegen Regierungsbeteiligungen   ausspricht. Ebenso positiv ist es, dass Linksjugend [&quot;solid] unter dem   Titel Generation Krise st&#228;rker die sozialen Belange von Jugendlichen   aufgreift. Die Initiative Jugend f&#252;r Arbeit Bildung Ausbildung und   &#220;bernahme, an der auch Mitglieder der SAV beteiligt sind, hat daran   sicherlich auch einen Anteil.<\/p>\n<p>  Doch es muss weiter diskutiert werden, wie diese Ausrichtung konkret   umzusetzen ist und welche Initiativen der Verband ergreift. Zu dem ist   es dem Jugendverband nicht gelungen eine Antwort zu finden, wie der   Kampf f&#252;r eine sozialistische Gesellschaft mit den K&#228;mpfen heute   verbunden werden kann. Das gilt insbesondere f&#252;r die Rolle des   Jugendverbandes in Bewegungen. Der Bildungsstreik und die   Antikrisendemos stellen uns vor die Herausforderung eine k&#228;mpferische   sozialistische Jugendorganisation aufzubauen, die helfen kann diese   K&#228;mpfe zum Erfolg zu f&#252;hren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Der dritte Bundeskongress von Linksjugend [&quot;solid]\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[26],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13631"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13631"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13631\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13631"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13631"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13631"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}