{"id":13609,"date":"2010-03-28T20:00:00","date_gmt":"2010-03-28T18:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=13609"},"modified":"2012-05-25T15:33:17","modified_gmt":"2012-05-25T13:33:17","slug":"13609","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2010\/03\/13609\/","title":{"rendered":"Ein Grund zum Feiern?"},"content":{"rendered":"<p>  Zur Verabschiedung der Gesundheitsreform in den USA<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>Nach der Beschlussfassung &#252;ber die Gesundheitsreform war ein Gef&#252;hl   von Euphorie in den USA sp&#252;rbar. Diese wurde mit der knappen Mehrheit   von 219 zu 212 Stimmen im Kongress verabschiedet. Kein einziger   Abgeordneter der Republikaner hatte f&#252;r das Gesetz gestimmt, obwohl   Obama und die Demokraten im Vorfeld versucht hatten, das Gesetz f&#252;r   Konservative so attraktiv wie m&#246;glich zu gestalten. Es ist sicherlich   so, dass es sich um einen Sieg gegen die konservative Tea-Party-Bewegung   und die rechten Demagogen handelt, die in den letzten Monaten die Medien   dominierten. Aber leider handelt es sich um einen Sieg mit zweifelhaftem   Wert.<\/b><\/p>\n<h4>  <b>von Fran Karas, Socialist Alternative (CWI in den USA)<\/b><\/h4>\n<p>  Ein Grund f&#252;r die allgemeine Begeisterung &#252;ber die Gesundheitsreform   ist, das nur wenige sie genau verstehen. Die harten Fakten &#252;ber das   Gesetz gehen &#252;ber den Schlagworten &#8222;allgemeiner Zugang zu   Gesundheitsversorgung&#8220;, &#8222;niedrigere Kosten&#8220; und &#8220;keine Ablehnung von   Versicherungsschutz wegen Krankheit oder Vorerkrankungen&#8221; unter &#8211;   Anspr&#252;che an die Reform, die weit &#252;bersch&#228;tzt werden.<\/p>\n<p>  Tats&#228;chlich ist die gr&#246;&#223;te Errungenschaft der Debatte die Verwirrung in   der &#214;ffentlichkeit die erzeugt wurde. Damit wurde vom Hauptproblem   abgelenkt: Der profit-orientierten Gesundheitsversorgung. Die jetzt   beschlossene Reform wird daran nichts &#228;ndern. Und mit der Zeit werden   viele, die heute noch die Reform begr&#252;&#223;en, die Begrenztheit der Reform   feststellen.<\/p>\n<p>  Ungl&#252;cklicherweise gibt es einen gro&#223;en Gewinner des Kampfes um die   Gesundheitsreform: Die privaten Krankenversicherungen. Diese existieren   nicht, um Pflege oder Gesundheitsversorgung anzubieten, sondern ihr   prim&#228;res Ziel ist vor allem, Profite zu machen. Am besten noch die   Steigerung von Profiten. Der einzige Weg das zu erreichen ist, kranken   Menschen die Versorgung zu verweigern oder die Preise f&#252;r die   Versicherungen zu erh&#246;hen.<\/p>\n<p>  Die privaten Krankenversicherung haben sich f&#252;r beide Wege entschieden   und niemand hat sich dem in den Weg gestellt.<\/p>\n<p>  Die Kampagne &#196;rzte f&#252;r eine einheitliche Gesundheitsversorgung (PNPH)   verglich die neue Gesetzgebung mit einer &#8222;Aspirin zur Behandlung von   Krebs.&#8220; Dr. Marcia Angell von PNHP sprach davon, es sei schwer eine   L&#246;sung f&#252;r ein Problem zu finden, wenn man die Ursache aus den Augen   verliert und nur die Symptome behandelt. Die Ursache des Krebses, ist   die Tatsache, dass im Kapitalismus Gesundheit eine Ware ist, deren   Verf&#252;gbarkeit vom Geldbeutel abh&#228;ngt. Die Symptome sind Millionen   Menschen ohne Versicherung, ungleiche Behandlung, explodierende Kosten,   niedrigere Lebenserwartung und ungeheure Verschwendung. Es gibt in den   USA mehr als 1200 Versicherungskonzerne, jeder mit eigener Verwaltung   und laufenden Kosten &#8211; nicht zu vergessen, dass jeder von ihnen Profite   machen will. Auf der anderen Seite muss jede Gesundheitseinrichtung viel   Personal besch&#228;ftigen, um sich mit den Versicherungen zu befassen.<\/p>\n<p>  Nirgends wird dadurch die Versorgung besser, aber &#252;berall entstehen   gro&#223;e Kosten. Wie viele von diesen Problemen werden durch die   Gesundheitsreform behoben? Nicht viele.<\/p>\n<p>  Im ganzen Medienrummel sind viele Tatsachen untergegangen:<\/p>\n<p>  &#8211; 23 Millionen Menschen werden auch in den n&#228;chsten neun Jahren ohne   Krankenversicherung sein.<\/p>\n<p>  &#8211; Jeder ist jetzt verpflichtet eine private Krankenversicherung   abzuschlie&#223;en, aber es gibt keine Regelungen f&#252;r die Kontrolle der   Kosten. Es gibt weiterhin keine Garantien, dass jede Versicherung alle   Kosten voll &#252;bernehmen wird. Das bedeutet weiterhin das Risiko bei   ernsthaften Erkrankungen zu verarmen.<\/p>\n<p>  &#8211; Betriebe mit mehr als 50 Besch&#228;ftigen werden verpflichtet   Krankenversicherung f&#252;r ihre Mitarbeiter anzubieten. Weigert sich ein   Betrieb drohen Strafen von 2000 US-Dollar pro Mitarbeiter und Jahr. Wenn   man bedenkt, dass die durchschnittlichen Kosten einer   Krankenversicherung mit Einschluss einer Familienversicherung in den USA   rund 13.000 US-Dollar pro Jahr betragen, wird klar, dass es f&#252;r die   Unternehmer einen Anreiz gibt, keine Krankenversicherung anzubieten.   Nach Abzug der Strafe k&#246;nnen so immerhin 11.000 US-Dollar gespart   werden. Die Arbeiter m&#252;ssen sich dann individuell versichern oder   ebenfalls eine Geldstrafe zahlen. Aber zus&#228;tzlich wird ihnen   Versicherungsschutz fehlen, wenn sie ihn brauchen.<\/p>\n<p>  &#8211; Versicherungsgesellschaften wird verboten, die Aufnahme von Kindern   abzulehnen, wenn sie Vorerkrankungen haben (f&#252;r Erwachsene gilt das ab   2014). Aber es gibt keine Vorschrift im Gesetz, die das Erh&#246;hen der   Versicherungspr&#228;mien in solchen F&#228;llen untersagt. K&#246;nnen sich die   Patienten die Versicherung nicht mehr leisten und k&#252;ndigen die   Versicherung, m&#252;ssen sie entweder eine Strafe zahlen oder durch   staatliche Zusch&#252;sse unterst&#252;tzt werden. In beiden F&#228;llen gewinnt der   Versicherer.<\/p>\n<p>  &#8211; Es sollen Versicherungsb&#246;rsen eingerichtet werden und der Staat soll   als Makler t&#228;tig werden, der Kunden zu privaten Versicherungen lotst. Im   Bundesstaat Massachusetts wo solche B&#246;rsen seit 2006 existieren wird   gesch&#228;tzt, dass deren Kosten 4 Prozent der gesamten Gesundheitskosten   ausmachen.<\/p>\n<p>  &#8211; Das Gesetz enth&#228;lt eine Bestimmung, die &#8222;verlangt, dass Frauen, die   staatliche Zusch&#252;sse f&#252;r ihre Krankenversicherung erhalten, diese nicht   f&#252;r die Kosten von Abtreibungen in Anspruch nehmen d&#252;rfen.&#8220; Das gilt   auch f&#252;r durch den Arbeitgeber finanzierte Krankenversicherungen und ist   ein Angriff auf das Recht der Frauen selbstbestimmt zu entscheiden.<\/p>\n<p>  Die wenigen fortschrittlichen Elemente der Gesundheitsreform, wie etwa   das Studierende nun bis 26 Jahre in der Versicherung der Eltern   versichert sein k&#246;nnen oder die Ausweitung von &#8222;Medicaid&#8220; (staatliches   Gesundheitsf&#252;rsorgeprogramm, der Erhalt von Leistungen ist an eine   Bed&#252;rftigkeitspr&#252;fung gekn&#252;pft.) bedeuten keine grundlegende Ver&#228;nderung   des Gesundheitswesens in den USA und sind au&#223;erdem in der Reform mit   vielen r&#252;ckschrittlichen Ma&#223;nahmen verbunden. Die Verbesserungen h&#228;tten   auch leicht einzeln beschlossen werden k&#246;nnen.<\/p>\n<p>  Die Gesundheitsreform geht keines der grundlegenden Probleme an, aber   erh&#246;ht die Bedeutung der Versicherungskonzerne. Zum ersten Mal gibt es   ein Gesetz, dass profit-orientierte Krankenversicherung verpflichtend   f&#252;r die Mehrheit der Menschen macht.<\/p>\n<h4>  <b>Obama und die Demokraten<\/b><\/h4>\n<p>  Von Anfang der Debatte &#252;ber die Gesundheitsreform an, hatten die   Strategen der Republikaner darauf gesetzt, offensiv das Gesetz zu   bek&#228;mpfen. Die Versicherungslobby war gegen die Reform, obwohl es   offensichtlich war, dass sie durch sie noch reicher w&#252;rde. Die   Republikaner propagierten, dass &#8222;staatliche Versicherungen&#8220;   un-amerikanisch, sozialistisch und betr&#252;gerisch seien. Sie organisierten   Kampagnen, Tea-Parties und dominierten auf Einwohnerversammlungen zur   Gesundheitsreform. Ihr Botschaft, reaktion&#228;r und zeitweise offen   rassistisch, war deutlich wahrzunehmen.<\/p>\n<p>  Die Demokraten, die die Mehrheiten in der Legislative und der Exekutive   haben, haben sich ihren Zeitplan von den Republikanern diktieren lassen.   Obama hielt sich aus der Debatte raus und lie&#223; die konservativen   Demokraten und Republikaner gew&#228;hren. Die Bef&#252;rworter einer allgemeinen   steuerfinanzierten Krankenversicherung wurden aus der Debatte   rausgehalten. Vertreter der Versicherungskonzerne wurden hingegen   prominent platziert. Allgemeine Versicherungspflicht wurde zum   Eckpfeiler der Reform. Der &#8222;radikalste&#8220; Vorschlag war noch die   M&#246;glichkeit eines Angebots von Versicherung durch eine staatliche   Versicherung. Mit den Debatten wurde dies immer weiter abgeschw&#228;cht bis   es schlie&#223;lich fallen gelassen wurde.<\/p>\n<p>  Der letztliche Vorschlag war dann allgemeine Versicherungspflicht,   keinerlei Angebot einer staatlichen Versicherung und zus&#228;tzliche Steuern   f&#252;r diejenigen, die Arbeitgeberzusch&#252;sse erhalten &#8211; dies h&#228;tte vor allem   gewerkschaftlich organisierte Arbeiter betroffen.<\/p>\n<p>  In den letzten Wochen vor der Verabschiedung machte Obama dann selbst   einen Vorschlag f&#252;r das Gesetz. Leicht ver&#228;ndert war es aber immer noch   sehr unternehmerfreundlich. F&#252;r dies machte Obama massiv Propaganda. Er   hielt Veranstaltungen ab, besuchte Einwohnerversammlungen, hielt Reden   und nutzte die Medien. Es wird kolportiert, dass er bis zur letzten   Minute am Telefon hing, um Konservativen zuzusichern, dass es keine   staatlich finanzierte Abtreibung geben wird. Er machte ebenso deutlich,   dass die Dominanz der privaten Krankenversicherungen nicht in Frage   gestellt werden wird.<\/p>\n<p>  Viele der &#8222;Fortschrittlichen&#8220; in der Demokratischen Partei knickten   darauf hin ein. Einer nach dem anderen gab die Idee einer allgemeinen   steuerfinanzierten Krankenversicherung auf und schlie&#223;lich auch die   M&#246;glichkeit einer staatlichen Krankenversicherung zus&#228;tzlich zu den   privaten. Zuletzt kippte Dennis Kucinich, nachdem Obama in seinem   Wahlkreis Werbung f&#252;r seine Reform machte. Obama machte den liberalen   Demokraten keinerlei Angebote, aber konnte sich ihre Stimmen sichern.   Von den Republikanern konnte er keine einzige Stimme bekommen, obwohl er   Zugest&#228;ndnisse an diese gemacht hatte. Also haben die Demokraten mal   wieder, vergleichbar mit den Konjunkturpaketen 2009, der &#8222;Bankenrettung&#8220;   2008 und der Kreditkarten-Reform 2010, im Alleingang ein Gesetz f&#252;r die   Banken und Konzerne verabschiedet.<\/p>\n<p>  Obama zeigte, dass er in der Lage ist seine Position und seine   Popularit&#228;t zu nutzen, aber er tat dies erst als er einen ineffektiven   Gesetzentwurf hatte.<\/p>\n<h4>  <b>Warum lehnte die Versicherungswirtschaft die Gesundheitsreform ab?<\/b><\/h4>\n<p>  Die Wirtschaftskrise machte deutlich, welch ein Problem die hohen   Krankenversicherungskosten nicht nur f&#252;r Familien, sondern auch   Arbeitgeber bedeuten. In Umfragen stellte sich eine Mehrheit der   US-Amerikaner hinter die Reform. Selbst die Idee einer allgemeinen   steuerfinanzierten Krankenversicherung hatte eine Mehrheit. Die Idee   einer radikalen Reform fand mehr und mehr Unterst&#252;tzter.<\/p>\n<p>  Die Obama-Administration gab der Versicherungswirtschaft eine prominente   Stimme in der Debatte. Im Endeffekt bedeutete die Gesundheitsreform   keine Bedrohung f&#252;r die Versicherungen. Ihnen ging es vor allem darum   eine Konkurrenz durch eine staatliche-organisierte Krankenversicherung   zu verhindern. <\/p>\n<p>  Aber wenn die Versicherungswirtschaft Obama unterst&#252;tzt und ihre   Kampagne gegen die Gesundheitsreform eingestellt h&#228;tte, h&#228;tte sie den   Bef&#252;rwortern einer realen Ver&#228;nderung mehr Raum f&#252;r ihren Widerstand   einger&#228;umt. Der einzige Weg dies zu verhindern, war aus ihrer Sicht die   &#8222;Gegenseite&#8220; also die fortschrittlichen Kr&#228;fte im Schach zu halten,   indem sie auch nur die geringsten Ver&#228;nderungen ablehnte. Diese   Strategie hat wunderbar funktioniert. Um so lauter sie ihre Stimme   erhoben, desto mehr F&#252;hrer der Demokraten versuchten sie zu bes&#228;nftigen.   Die Demokraten taten, was sie am besten k&#246;nnen: Sie brachten die linken   Kr&#228;fte in der Partei zur Ruhe und verschoben die Inhalte der Reform nach   rechts.<\/p>\n<p>  Die Medien spielten ebenso ihre Rolle. Fox News (ein konservativer   Nachrichtensender) setzte den Ton und der Rest folgte. Sie gaben den   Leuten der Tea-Party-Bewegung und den verr&#252;ckten Rechten ihre volle   Aufmerksamkeit, w&#228;hrend sie die Rufe nach wirklicher Reform ignorierten.   Genau wie sie die Stimmen der Antikriegsbewegung in den letzten sieben   Jahren ignorierten. Aber jede noch so kleine Stellungnahme oder Aktion   der Republikaner wurde in den Nachrichten gebracht.<\/p>\n<h4>  <b>Eine sozialistische Herangehensweise an das Gesundheitswesen<\/b><\/h4>\n<p>  Von Anfang an hat Socialist Alternative die Pl&#228;ne f&#252;r die   Gesundheitsreform als ungen&#252;gend bezeichnet. N&#246;tig w&#228;re ein allgemeines   steuerfinanziertes Gesundheitswesen. Wie sollen ArbeiterInnen f&#252;r eine   Reform mobilisiert werden, die beinhaltet, dass sie mehr Steuern auf   ihren Lohn zahlen m&#252;ssen, wie es jetzt der Fall ist?<\/p>\n<p>  Der einzige Vorschlag nach ernsthafter Ver&#228;nderung war die Forderung   nach der allgemeinen steuerfinanzierten Krankenversicherung oder die   Ausweitung von Medicare (&#246;ffentliche und bundesstaatliche   Krankenversicherung der USA f&#252;r &#228;ltere und\/oder behinderte Mitb&#252;rger.)   auf Alle.<\/p>\n<p>  Gewerkschaften und gesellschaftliche Organisationen h&#228;tten auf dieser   Grundlage ihre Mitglieder mobilisieren k&#246;nnen, wie sie es 2008 w&#228;hrend   des Pr&#228;sidentschaftswahlkampfs taten. Mit einem Vorschlag f&#252;r eine   tats&#228;chliche Ver&#228;nderung h&#228;tten Millionen von ArbeiterInnen und ihren   Familien f&#252;r eine landesweite Kampagne mobilisiert werden k&#246;nnen. Eine   solche Bewegung h&#228;tte durch Veranstaltungen, Informationsabende oder   Hausbesuche &#220;berzeugungsarbeit in den Gemeinden leisten k&#246;nnen und so   die Schicht der Unterst&#252;tzerInnen ausweiten k&#246;nnen.<\/p>\n<p>  Einige argumentieren nun, dass die jetzt beschlossene Reform zumindest   ein Schritt in die richtige Richtung sei und das weitere Verbesserungen   in den n&#228;chsten Jahren bis zum endg&#252;ltigen Inkrafttreten m&#246;glich seien.   Sicherlich ist die Debatte um die Gesundheitsversorgung in den USA nicht   zu Ende. Die jetzige Reform will die profit-orientierte Ausrichtung des   Gesundheitswesens festschreiben. Erfahrung und Entt&#228;uschung in den   n&#228;chsten Jahren werden dazu f&#252;hren, dass Forderungen nach einem Ende der   Profitwirtschaft im Gesundheitswesen und f&#252;r staatliche F&#252;rsorge   zunehmen werden.<\/p>\n<p>  Eine Lehre ist, dass wir nicht auf die Demokraten vertrauen k&#246;nnen, wenn   wir Ver&#228;nderung wollen. Im besten Fall sind sie zu nichts im Stande, im   schlimmsten Fall nicht besser als die Republikaner.<\/p>\n<p>  Aber wir sollten den Republikanern nicht gestatten bei den Wahlen im   November 2010 zu profitieren. Noch ist es nicht zu sp&#228;t, eine Koalition   von Gewerkschaften und gesellschaftlichen Organisationen zu bilden, die   unabh&#228;ngige Kandidaten aufstellen kann, die entschlossen sind unter   anderem f&#252;r eine allgemeine steuerfinanzierte Krankenversicherung, einem   Ende der Zusch&#252;sse an private Konzerne und ein Ende des Kriegs zu   k&#228;mpfen. Wir brauchen Kandidaten die die Interessen der Arbeiterklasse   gegen die des Kapitals verteidigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Zur Verabschiedung der Gesundheitsreform in den USA\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[111,42],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13609"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13609"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13609\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13609"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13609"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13609"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}