{"id":13608,"date":"2010-03-28T00:00:00","date_gmt":"2010-03-28T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=13608"},"modified":"2010-03-28T00:00:00","modified_gmt":"2010-03-28T00:00:00","slug":"13608","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2010\/03\/13608\/","title":{"rendered":"ElJidar Lazem Yinhar &#8211; &#8222;Die Mauer muss weg!&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>  CWI-Mitglieder nehmen im Westjordanland an Protest gegen die   Sperranlagen teil<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Eintausend Menschen demonstrierten am Freitag, dem 19. Februar, im   pal&#228;stinensischen Dorf Bil`in im besetzten Westjordanland. Sie setzten   damit f&#252;nf Jahre des anhaltenden Kampfes und der w&#246;chentlichen   Demonstrationen der Dorfgemeinschaft gegen die israelischen Sperranlagen   fort, durch die zu Gunsten der angrenzenden, gro&#223;en, ultra-orthodoxen   Siedlung Modi`in-`ilit 50 Prozent ihres Landes (rund zwei   Quadratkilometer) annektiert wurden.<\/p>\n<p>  <i><b>von Mitgliedern der Tnu&quot;at Maavak Sozialisti \/ Harakat Nidal   Eshtaraki (Bewegung f&#252;r sozialistischen Kampf), Schwesterorganisation   der SAV in Israel\/Pal&#228;stina<\/b><\/i><\/p>\n<p>  Die DemonstrantInnen schafften es, zwei Teile des Zauns niederzurei&#223;en   und auf dem Dach eines Milit&#228;rpostens direkt dahinter sogar die   pal&#228;stinensische Fahne zu hissen. Das Milit&#228;r reagierte weniger   gewaltt&#228;tig als sonst &#252;blich, da es in dieser Woche zu gesteigertem   Medieninteresse gekommen war. Anscheinend &#8222;reichte es ihnen&#8220;, eine   einige hundert Meter lange Tr&#228;nengassalve abzufeuern, von der auch   kleine Kinder in Mitleidenschaft gezogen wurden. Au&#223;erdem kamen   gummiummantelte Stahlgeschosse sowie &#8222;Stinktier&#8220;-Fl&#252;ssigkeit zum   Einsatz. Dabei handelt es sich um eine besondere Erfindung der   israelischen Polizei, die tagelang auf Kleidung und der Haut haften   bleibt.<\/p>\n<p>  Ein Milit&#228;rsprecher behauptet, dass die Besch&#228;digung des Zauns sich auf   hunderttausende israelischer Shekel bel&#228;uft. Leider ist davon   auszugehen, dass die israelische Regierung noch mehr Steuergelder   freimachen wird, um die Sperranlagen aufrechtzuerhalten.<\/p>\n<p>  Die Bewegung f&#252;r sozialistischen Kampf (Sektion des CWI in   Israel\/Pal&#228;stina) hat auch an den letztj&#228;hrigen Protesten teilgenommen;   wenn es m&#246;glich war auch an Demonstrationen gegen den Zaun in Bil`in,   wie auch in anderen Gegenden im Westjordanland, Ost-Jerusalem und   innerhalb Israels. Bei der j&#252;ngsten Demonstration organisierten wir   einen eigenen Block beim Marsch in Richtung der Sperranlagen, trugen   Plakate mit Spr&#252;chen in arabischer und hebr&#228;ischer Sprache wie zum   Beispiel: &#8222;Solidarit&#228;t wird Besatzung, Unterdr&#252;ckung und Armut beenden&#8220;   und &#8222;Baut die Mauer, die Checkpoints und Siedlungen ab; beendet die   Besatzung&#8220;.<\/p>\n<p>  Wir skandierten auch in arabischer, hebr&#228;ischer und englischer Sprache:   &#8222;Kein Zaun wird&#180;s &#228;ndern &#8211; die Besatzung ist Terror&#8220;, &#8222;Netanyahu und   Barak &#8211; wir h&#246;ren nicht auf zu k&#228;mpfen&#8221;, &#8222;Das hier ist kein   Sicherheitszaun &#8211; es ist staatlicher Landraub&#8220;, &#8222;In Bil`in und   Sheikh-Jarakh [Viertel in Ost-Jerusalem] &#8211; Wir werden k&#228;mpfen und nicht   davonlaufen&#8220;, &#8222;Die Regierung der Elite tritt Familien mit F&#252;&#223;en &#8211; in   Bil`in und in Sderot [h&#228;ufig von Hamas-Raketen beschossene Stadt nahe   des Gazastreifens in Westisrael; Anm. d. &#220;bers.]&#8220;, &#8222;Investiert in   Arbeit, nicht in Besatzung und Siedlungen&#8220; und &#8222;SoldatInnen, was   besch&#252;tzt ihr? &#8211; Bauland f&#252;r die Siedler&#8220; etc.<\/p>\n<p>  Von den anderen DemonstrantInnen wurden wir herzlich aufgenommen und   zogen die Aufmerksamkeit einiger pal&#228;stinensischer und israelischer   DemonstrantInnen auf uns, die in unserer N&#228;he mitliefen. Ein Beispiel   daf&#252;r war, dass ein pal&#228;stinensischer Demoteilnehmer pl&#246;tzlich eins   unserer Mitglieder f&#252;r eine gute Viertelstunde in die Luft hob, um   Slogans zu rufen.<\/p>\n<h4>  Internationales Symbol des Kampfes<\/h4>\n<p>  Bil`in ist zum weltweit bekannten Symbol f&#252;r den breiteren Kampf der   Bev&#246;lkerung gegen den Zaun \/ die Mauer geworden, weil dort nicht nur   internationale AktivistInnen f&#252;r solidarische Unterst&#252;tzungsaktionen   zusammengebracht werden, sondern auch eine ungew&#246;hnliche Anzahl   israelisch-j&#252;discher Menschen an den w&#246;chentlich stattfindenden   Demonstrationen beteiligen. Dies geschieht trotz regelm&#228;&#223;iger   antidemokratischer Versuche seitens der israelischen Polizei,   israelische DemonstrantInnen daran zu hindern, nach Bil`in zu kommen und   parallel dazu stattfindenden Bem&#252;hungen durch den Staat, internationale   AktivistInnen auszuweisen. Die Teilnahme israelischer DemonstrantInnen   ist durch das Volkskomitee des Dorfes von Anfang an als strategisches   Prinzip betrieben worden.<\/p>\n<p>  Angesichts zunehmender Milit&#228;r-Repression gegen den Kampf in Bil`in, und   im Westjordanland im allgemeinen, die rechtfertigen w&#252;rde, dass die   BewohnerInnen sich zur Selbstverteidigung demokratisch organisieren,   bestehen die DorfbewohnerInnen darauf, einen &#8222;gewaltlosen Kampf&#8220; aus   Gr&#252;nden der Selbstverteidigung f&#252;hren zu wollen. Dennoch unterliegen sie   schweren Repressionen.<\/p>\n<p>  Jeglichem Widerstand gegen den Zaun begegnet &#8222;die einzige Demokratie im   Nahen Osten&#8220; mit Repression. Dabei bedient man sich unterschiedlicher   Vorw&#228;nde; so zum Beispiel der &#8222;Illegalit&#228;t&#8220; der Proteste (wobei Bezug   genommen wird auf die Verh&#228;ngung der &#187;geschlossenen milit&#228;rischen Zone&#171;)   oder &#8222;Steine werfender&#8220; Jugendlicher aus dem Dorf bei   Auseinandersetzungen mit dem Milit&#228;r (was manchmal von infiltrierten   Milit&#228;rspitzeln initiiert worden ist) oder der Besch&#228;digung des Zauns   durch ProtestlerInnen. Fast alle Proteste gegen den Zaun \/ die Mauer im   Westjordanland werden gewaltsam auseinander getrieben. &#220;blicher Weise   werden dabei gummiummantelte Stahlgeschosse und andere t&#246;dliche   Munition, verschiedene Arten von Tr&#228;nengasgeschossen, Schockgranaten,   stinkende Fl&#252;ssigkeit usw. eingesetzt.<\/p>\n<p>  Als Reaktion auf seinen Aufruf in Richtung eines Offiziers, dieser m&#246;ge   sein repressives Verhalten unterlassen, t&#246;tete das Milit&#228;r im   vergangenen April den Dorfbewohner Bassem &#8222;Phil&#8220; Abu-Rahme. Bassems Tod   verl&#228;ngerte die Liste derer, die auch in anderen D&#246;rfern als Teil des   breiteren Kampfes gegen die Mauer seit Anfang 2002 ums Leben kamen.<\/p>\n<p>  Seit Juni &#252;berziehen das israelische Milit&#228;r und der Shabak (der   israelische Inlandsgeheimdienst) Bil`in und das benachbarte, ebenfalls   im Kampf befindliche Dorf Ni`lin mit einer Welle von Verhaftungen. Um   die 40 der 1.800 EinwohnerInnen Bil`ins, darunter auch f&#252;hrende K&#246;pfe   des Kampfes und einige Teenager, wurden nachts w&#228;hrend einer Razzia der   Magav (&#8222;Grenzpolizei&#8220;, milit&#228;rischer Fl&#252;gel der israelischen   Polizeikr&#228;fte) verhaftet. Einige von ihnen werden immer noch in einem   israelischen Milit&#228;rgef&#228;ngnis festgehalten.<\/p>\n<p>  Aber Bil`in kann auch stolz sein auf einige bisher erreichte Teil-Siege:   Im September 2007 ordnete der israelische Oberste Gerichtshof, der den   Bau der Mauer ausdr&#252;cklich unterst&#252;tzt, das Milit&#228;r an, eine neue Linie   f&#252;r die Sperranlagen festzulegen. So, wie es bereits zuvor gemacht   wurde, um den Widerstand in anderen Gegenden abzuschw&#228;chen, wo sich die   Entwicklung ernsthafter K&#228;mpfe abzeichnete. Das Gericht konnte die   Tatsache nicht ignorieren, dass die gegenw&#228;rtige Linie nicht nur eine   bestehende Siedlung umgibt, sondern auch ein gr&#246;&#223;eres, gestohlenes   Gebiet f&#252;r zuk&#252;nftigen Grundbesitz f&#252;r diese Siedlung. In der   vergangenen Woche wurden offiziell Ma&#223;nahmen ergriffen, um die Verlegung   der Linie der Sperranlagen vorzubereiten. Dies ist eine wichtige   Errungenschaft. Auch wenn die neue Grenzziehung nur ein Drittel des   zuvor dem Dorf gestohlenen Landes zur&#252;ck bringt und der Zaun nat&#252;rlich   weiterhin bestehen bleibt.Tnu&quot;at Maavak Sozialisti \/ Harakat Nidal   Eshtaraki (Bewegung f&#252;r sozialistischen Kampf)<\/p>\n<h4>  Politische Sackgasse<\/h4>\n<p>  Der Jahrestag der Demonstration begann mit einer Reihe von Reden seitens   des B&#252;rgermeisters von Genf, der zu Gast war, und pal&#228;stinensischen   Politikern, darunter auch Premierminister Salam Fayad (ein extremer   Neoliberaler und ehemaliger Repr&#228;sentant von Weltbank und IWF) oder dem   linksliberalen Mustafa Barghouti. Bil`in ist traditionell Hochburg der   Fatah und mittlerweile zeichnet sich auch dort das politische Vakuum ab,   dem sich pal&#228;stinensische arbeitende Menschen und die Armen gegen&#252;ber   sehen.<\/p>\n<p>  Welche Verbindung besteht zwischen der Politprominenz und der   pal&#228;stinensischen Volksbewegung? Fayad mag zwar als Unterst&#252;tzer des   Kampfes gegen die Mauer sprechen. Zur selben Zeit aber dr&#228;ngt er den   pal&#228;stinensischen Pr&#228;sidenten Mahmoud Abbas dazu, die Verhandlungen mit   der momentanen extrem rechten und kriegstreiberischen israelischen   Regierung Netanyahus wieder aufzunehmen. Fayad ignoriert die bestehende   Entwicklung hin zu einem de facto kolonialistischen Siedlungsprojekt und   die fortgesetzte Eskalation in puncto Unterdr&#252;ckung der   Pal&#228;stinenserInnen in Gaza und andernorts.<\/p>\n<p>  Vor dem Hintergrund der verst&#228;ndlicher weise starken Stimmung f&#252;r   pal&#228;stinensische Einheit ist es schwierig, die Unterschiede in der   Herangehensweise zwischen den s&#228;kularen politischen Parteien auszumachen   (von der Hamas war bei dieser Demonstration nichts zu sehen), weil diese   Kr&#228;fte kaum ein eindeutiges Programm voranbringen. Ungl&#252;cklicher Weise   bleiben die Organisationen links von der Fatah ein Schatten der linken   pal&#228;stinensischen Organisationen von vor 20 Jahren, w&#228;hrend der ersten   Intifada und bis zum Fall der UdSSR und der Phase des Osloer Abkommens,   das die Massenorganisationen zur v&#246;lligen politischen Bankrotterkl&#228;rung   brachte. Wenn man sich im Einzelfall angucken will, wozu dieser Prozess   gef&#252;hrt hat, dann wird dies an einigen jugendlichen DemoteilnehmerInnen   der Demokratischen Front zur Befreiung Pal&#228;stinas (DFLP) klar, die   tats&#228;chlich zugaben, dass sie von ihrer Organisation f&#252;r die Teilnahme   an dem Protest bezahlt wurden.<\/p>\n<h4>  Bevorstehende Ersch&#252;tterungen<\/h4>\n<p>  Der Kampf ist lange noch nicht beendet. Der gigantische Zaun, die   gigantische Mauer, von der israelischen herrschenden Klasse auf   demagogische Weise als &#8222;Sicherheitszaun&#8220; bezeichnet, ist eines der   schwerwiegensten Momente der Besatzung. Die Urspr&#252;nge dessen sind   w&#228;hrend des Osloer Abkommens zu suchen. Der damalige (und sp&#228;ter   ermordete) israelische Premierminister Rabin erkl&#228;rte: &#8222;Wir m&#252;ssen &#252;ber   das Thema Separation als Philosophie entscheiden. Es muss eine klare   Grenze geben&#8220;.<\/p>\n<p>  Die Sperranlagen vertiefen die nationalen Spaltungen und verkomplizieren   den Konflikt weiter. Der israelischen herrschenden Klasse dienen sie, um   Grund und Boden zu annektieren. Betrieben wird dies, um zuk&#252;nftige   Grenzlinien zu manifestieren. Hinter den Sperranlagen entwickelt sich   ein milit&#228;risch kontrolliertes und einem Flickenteppich gleich kommendes   Gef&#228;ngnis, das dem Model des Gazastreifens gleich kommt. Demgegen&#252;ber   anders ist, dass das Westjordanland viel zergliederter ist. Elit&#228;re   Siedlungsenklaven mit separater Infrastruktur sind hier ebenso zu finden   wie bisweilen auch israelische faschistisch-kahanistische Nester, die   die pal&#228;stinensische Bev&#246;lkerung tagt&#228;glich terrorisieren. Die   unm&#246;glichen Bedingungen, die den Pal&#228;stinenserInnen aus dem   Westjordanland aufgezwungen werden, welche &#8222;au&#223;erhalb&#8220; der Sperranlagen   belassen wurden, stellen faktisch den Versuch dar, diese dazu zu bringen   nach &#8222;innerhalb&#8220; der Sperranlagen umzusiedeln, was den demografischen   Ambitionen der israelischen herrschenden Klasse zu Gute k&#228;me.<\/p>\n<p>  Letzten Endes wird eine dritte Intifada unvermeidbar sein. Einem gr&#246;&#223;er   werdenden Teil der israelischen herrschenden Klasse ist das klar, ebenso   wie einigen internationalen imperialistischen Politikern, die unter der   Maske eines neuen, marionettenhaften, pal&#228;stinensischen Staates als   &#8222;L&#246;sung&#8220; zur &#8222;Entsch&#228;rfung&#8220; des Konflikts erneut ein neokoloniales   &#8222;Friedens&#8220;-Abkommen vorantreiben. Wie das tragische Beispiel Gazas, vor   allem nach dem letztj&#228;hrigen MaTnu&quot;at Maavak Sozialisti \/ Harakat Nidal   Eshtaraki (Bewegung f&#252;r sozialistischen Kampf)ssaker w&#228;hrend der   israelischen Milit&#228;rintervention belegt, kann das israelische Regime der   Bev&#246;lkerung jeder Zeit das Leben zur H&#246;lle machen. Und das, selbst wenn   die israelische herrschende Klasse irgendwann (wobei dies zum jetzigen   Zeitpunkt unwahrscheinlich ist) entscheidet, das Zugest&#228;ndnis zu machen   und die Siedlungen und Milit&#228;rbasen abzubauen sowie ihre formale Pr&#228;senz   in den von den Sperranlagen umgebenen Gebieten abzuziehen. Und selbst   wenn die &#8222;pal&#228;stinensische Autonomiebeh&#246;rde&#8220; in Zukunft auf dem Papier   als Staat definiert werden sollte, wird der Konflikt damit nicht gel&#246;st   sein. Er kann nicht beendet werden, weil das israelische kapitalistische   Regime und seine imperialistischen Unterst&#252;tzer dahinter einen wirklich   unabh&#228;ngigen pal&#228;stinensischen Staat im Hinterhof Israels nicht zulassen   werden.<\/p>\n<h4>  Den Kampf ausweiten<\/h4>\n<p>  Nur die R&#252;ckkehr zu massenhaftem Widerstand bietet f&#252;r die   Pal&#228;stinenserInnen einen Ausweg, um Zugest&#228;ndnisse zu erreichen, die   Besatzung und die nationale Unterdr&#252;ckung zu beenden. Doch ohne   weitsichtige politische F&#252;hrung f&#252;r die pal&#228;stinensische Arbeiterklasse   und die armen B&#228;uerinnen und Bauern wird jegliches, &#228;hnlich geartetes   Aufbegehren nicht dazu f&#252;hren, dass die Pal&#228;stinenserInnen von   Unterdr&#252;ckung befreit werden.<\/p>\n<p>  Dringend n&#246;tig sind tats&#228;chlich linke Kr&#228;fte, Gewerkschaften und   Volkskomitees, um zusammen zu gehen und als Alternative zu den rechten   und in der Sackgasse befindlichen Organisationen Fatah und Hamas eine   neue, breite politische Partei in den besetzten pal&#228;stinensischen   Gebieten zu gr&#252;nden. Die Entt&#228;uschung etlicher Pal&#228;stinenserInnen   gegen&#252;ber diesen traditionellen pal&#228;stinensischen Parteien und Kr&#228;ften   ebnen f&#252;r solch eine Initiative den Weg. Stattfinden sollte dies auf der   Grundlage eines sozialistischen Programms mit Klassen-Ansatz, das danach   strebt, die pal&#228;stinensische und die israelische Arbeiterklasse im Kampf   zu vereinen. Dabei m&#252;ssen wirklich gleiche, nationale Rechte gefordert   werden. Gleichzeitig muss die unerl&#228;ssliche Aufgabe der Ausweitung des   CWI in diesen Gebieten angegangen werden, wie auch die Schaffung einer   neuen marxistischen, k&#228;mpferischen Organisation innerhalb der besetzten   pal&#228;stinensischen Gebiete. Von der Bewegung f&#252;r sozialistischen Kampf   wird dies vorangetrieben.<\/p>\n<h5>  Homepage von Tnu&quot;at Maavak Sozialisti \/ Harakat Nidal Eshtaraki   (Bewegung f&#252;r sozialistischen Kampf): <a href=\"http:\/\/www.maavak.org.il\">www.maavak.org.il<\/a><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      CWI-Mitglieder nehmen im Westjordanland an Protest gegen die<br \/>\n      Sperranlagen teil\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[37,102],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13608"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13608"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13608\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13608"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13608"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13608"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}