{"id":13587,"date":"2010-03-14T00:00:00","date_gmt":"2010-03-14T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=13587"},"modified":"2010-03-14T00:00:00","modified_gmt":"2010-03-14T00:00:00","slug":"13587","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2010\/03\/13587\/","title":{"rendered":"Von b&#252;rgerlichen Freiheiten und schwachen Argumenten"},"content":{"rendered":"<p>  The sound of Strasbourg<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Von meinem Zimmer im Hotel Victoria h&#246;re ich das ununterbrochene Klack-   Klack von Rollkoffern auf dem B&#252;rgersteig. Es f&#252;gt sich zusammen zu   einem langgezogenen, monotonen Ger&#228;usch der Gesch&#228;ftigkeit, das mich   nicht nur daran erinnert, dass es Zeit zum Aufstehen ist, sondern auch   an die Absurdit&#228;t meines Aufenthalts erinnert.<\/p>\n<h4>  <i>von Tanja Niemeier<\/i><\/h4>\n<p>  Einmal im Monat packen tausende Abgeordnete, Assistenten, Mitarbeiter   der politischen Fraktionen, Beamte der Kommission und Administration   ihre Koffer, und machen sich auf den Weg von Br&#252;ssel nach Stra&#223;burg.   Monatlich finden dort die Plenarsitzungen und Abstimmungen des   Europ&#228;ischen Parlamentes statt. Etwas &#252;ber sechs Stunden sitze ich also   im Zug und bin froh, dass ich einen Sitzplatz reserviert habe. Neben   mir, vor mir, hinter mir, stehend und sitzend Mitarbeiter des   Europ&#228;ischen Parlamentes.<\/p>\n<p>  Vom Zug geht es direkt zum Parlament. Alles ist eine Nummer kleiner als   in Br&#252;ssel und dennoch verwirrend und verwinkelt genug um mich zu   verlaufen. Hier gibt es separate Eing&#228;nge f&#252;r Chauffeure, f&#252;r   Assistenten, f&#252;r Besucher und f&#252;r Abgeordnete. Mein Kollege Paul   berichtet mir, wie er eines Abends sp&#228;t gemeinsam mit dem Abgeordneten   der GUE-Fraktion der Vereinigten Linken Joe Higgins (Socialist Party,   CWI Irland) das Geb&#228;ude verlassen will und von den Sicherheitskr&#228;ften   darauf hingewiesen wird, dass er einen anderen Ausgang zu benutzen hat.   Kein Scherz. Manchmal sagen diese Art von Details mehr &#252;ber eine   Institution als alle wohlklingenden Verlautbarungen &#252;ber sogenannte   europ&#228;ische Werte.<\/p>\n<h4>  Das SWIFT Abkommen<\/h4>\n<p>  Ja oder Nein zum Swift Abkommen? Wird das Parlament den Datenschutz der   europ&#228;ischen B&#252;rger &quot;verteidigen&quot;? Bleiben die Fraktionen der Liberalen   und der Sozialdemokraten bei einem geschlossenen Nein? Das ist die meist   besprochene Abstimmung in den G&#228;ngen des Parlaments. Die internationale   Berichterstattung ist auf diese Abstimmung gerichtet. Worum geht es   eigentlich? SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial   Telecommunication) ist ein multinationales, belgisches Unternehmen,   dessen System unter anderen von Banken genutzt wird im Bereich des   internationalen Geldtransfers. Deshalb muss man bei internationalen   &#220;berweisungen eine SWIFT oder IBAN Nummer angeben.<\/p>\n<p>  Im Rahmen der internationalen Terrorismusbek&#228;mpfung hat die Europ&#228;ische   Kommission der amerikanischen Regierung die Zustimmung verliehen   (nachdem, wie die New York Times recherchierte, die USA diese Daten   zun&#228;chst ungefragt einsahen), Bankbewegungen europ&#228;ischer B&#252;rger zu   kontrollieren. Seit dem Inkrafttreten des Vertrages von Lissabon am 01.   Dezember 2009 muss auch das Parlament sein Einverst&#228;ndnis geben.<\/p>\n<p>  Der US Administration liegt das Abkommen am Herzen. Es wird &#252;ber eine   permanente Anwesenheit der US Botschaft im Europ&#228;ischen Parlament   gesprochen, Unterredungen des Botschafters mit &quot;zweifelnden&quot;   Abgeordneten.<\/p>\n<p>  Die Abgeordneten empfangen zwei Briefe, einen von Hillary Clinton und   den anderen vom Spanischen Vorsitzenden der EU-Pr&#228;sidentschaft,   Zapatero. (Die spanischen Sozialdemokraten von der PSOE gelten als   unsichere Kandidaten im Block der Gegen-SWIFT- Stimmen). Hillary Clinton   bittet das Parlament eindringlich, sich f&#252;r eine Weiterf&#252;hrung des   Abkommens auszusprechen und greift tief in die moralische   Argumentationskiste: &quot; Das Terrorist Finance Tracking Programme (TFTP)   (dt. Programm zum Aufsp&#252;ren der Finanzierung des Terrorismus; Programm   im Rahmen dessen die Swift Daten eingesetzt werden) ist vereinbar\/stimmt   &#252;berein mit der starken europ&#228;ischen Tradition der b&#252;rgerlichen   Freiheit. Gleicherma&#223;en bietet es f&#252;r die USA und Europa einen   unsch&#228;tzbaren Wert im Kampf gegen Terrorismus. Dem Abkommen die   Zustimmung zu entziehen, so wie es die Resolution des Ausschusses f&#252;r   b&#252;rgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE) vorschl&#228;gt, gef&#228;hrdet   ein wirksames und vorsichtig aufgebautes Anti-Terrorismus-Programm, das   von hoher Bedeutung ist f&#252;r alle L&#228;nder dieser Welt, die durch   Terrorismus bedroht sind.&quot; Tatsache ist jedoch, liebe Frau Clinton, dass   es keinen einzigen Beweis daf&#252;r gibt, dass das weitere Aufweichen des   Bankgeheimnisses dazu beigetragen hat, auch nur einen terroristischen   Anschlag auf unschuldige Menschen zu vereiteln. Ich w&#252;rde Ihnen und   allen anderen Bef&#252;rwortern eines solchen Abkommens einen Gegenvorschlag   unterbreiten: Schnellstm&#246;glicher Abzug aller Truppen aus Irak,   Afghanistan und anderen Kriegsgebieten.<\/p>\n<p>  Das Parlament hat gegen das Abkommen gestimmt, zur Freude vieler   Abgeordneter, inklusive Abgeordneten der GUE- Fraktion. Das ist noch   nicht das Ende der Geschichte. Die USA werden weiter mit der   Europ&#228;ischen Kommission verhandeln. Richtigerweise weist Joe Higgins in   einer Pressemitteilung nach der Abstimmung darauf hin, dass man sich   nicht der Illusion hingeben solle, dass eine Absage an das   SWIFT-Abkommen gleichbedeutend ist mit der Garantie auf Wahrung   demokratischer Freiheiten. Ob es nun die amerikanische Regierung oder   Europ&#228;ische Regierungen sind, die die Bankbewegungen kontrollieren macht   f&#252;r Arbeiter und Jugendliche keinen gro&#223;en Unterschied.<\/p>\n<h4>  Griechenland in der Krise<\/h4>\n<p>  Und dann war da noch das Gruppentreffen der GUE-Fraktion in dem die   Schuldenkrise Griechenlands besprochen wurde. Nat&#252;rlich gab es da viele   Solidarit&#228;tsbekundungen mit der griechischen Arbeiterklasse und Jugend,   die begonnen hatte, sich gegen den angek&#252;ndigten Sozialkahlschlag der   sozialdemokratischen PASOK-Regierung zu wehren. Die kurze Debatte wurde   eingeleitet durch Charalampos Aggouradis von der griechischen   Kommunistischen Partei (KKE) und dem Vertreter von Syriza, Nicolaos   Chountis. Beide erkl&#228;rten, dass es nicht sein darf, dass die   Arbeiterklasse bezahlen muss, f&#252;r die Krise, die sie nicht verursacht   haben und dass es traurig und unzumutbar ist, was passiert. Dass es   wichtig und richtig ist, dass die Gewerkschaften zu Protesten aufrufen   und dass diese Proteste unterst&#252;tzt werden m&#252;ssen. Er forderte die   Errichtung eines neuen Paktes f&#252;r Arbeit und Wachstum, das den   gescheiterten Stabilit&#228;ts- und Wachstumspakt ersetzen soll. Wie die   Bewegung allerdings erfolgreich sein kann, welches die n&#228;chsten Schritte   im Aufbau der Bewegung sein sollten oder gar die Notwendigkeit einer   sozialistischen Gesellschaft &#8211; darum ging es f&#252;r meinen Geschmack leider   bitter wenig. Die Diskussion konzentrierte sich auf die Frage, ob es nun   f&#252;r Griechenland besser sei die Eurozone zu verlassen. Und ob man als   Linke nicht f&#252;r unabh&#228;ngige Rating-Agenturen eintreten m&#252;sse, die daf&#252;r   sorgen sollen, dass eine Spekulation gegen den Euro vermieden wird und   die Kreditw&#252;rdigkeit Griechenlands nicht abwerten w&#252;rden.<\/p>\n<p>  Joe Higgins erinnerte als einziger daran, dass der Euro von Anfang an   konfrontiert war mit Widerspr&#252;chen, die dem kapitalistischen   Wirtschaftssystem immanent sind. Der Wunsch einen einheitlichen Euro   Handelsblock zu schaffen steht im Gegensatz zum Nationalstaat mit seinen   verschiedenen nationalen Regierungen, auf die die Besitzer von Betrieben   (Kapitalist) (besonders in Zeiten von Krise) zur&#252;ckgreifen m&#252;ssen, um   ihre Interessen und ihre Konkurrenzf&#228;higkeit zu verteidigen. Eine   einheitliche europ&#228;ische W&#228;hrung innerhalb des Kapitalismus sei zu   befristeter Haltbarkeit verurteilt.<\/p>\n<p>  Da sich die europ&#228;ischen Staats- und Regierungschefs Mitte Februar in   Br&#252;ssel treffen, um eine Strategie f&#252;r Griechenland zu besprechen   beschloss man, einen Katalog von Sofortma&#223;nahmen und Forderungen   aufzustellen, den man den Regierungschefs vorlegen wolle.<\/p>\n<p>  Darin hei&#223;t es unter anderem &quot;ersucht die notwendige institutionelle   Umstrukturierung des Euro und den internationalen Finanzinstitutionen   wie es von den G20 versprochen und nie abgeschlossen wurde; &quot; und weiter   &quot;fordert, dass die Staats- und Regierungschefs konkrete Schritte zur   Abschaffung von Hedge-Fonds, Steueroasen und Steuerflucht; die   Derivate-M&#228;rkte zu kontrollieren und die Rating-Agenturen zu &#252;berwachen,   die weiterhin destabilisierende Ma&#223;nahmen vorantreiben&quot;, sowie die   Forderung nach der &quot;Neudefinition der Rolle der Europ&#228;ischen   Zentralbank, um durch eine neue Art des Kredits nachhaltige Entwicklung,   Besch&#228;ftigung, Ausbildung, Forschung, Wachstumsziele, Besch&#228;ftigung und   nicht nur die Preisstabilit&#228;t zu integrieren.&quot; Die radikalsten   Forderungen der Sofortma&#223;nahmen sind die Forderung nach &quot;steuerlichen   Ma&#223;nahmen gegen multinationale Firmen und die Bewegung spekulativen   Kapitals&quot;, sowie die Forderung an die Staats- und Regierungschefs auf   &quot;strenge soziale Ma&#223;nahmen zu Lasten der Bev&#246;lkerung zu verzichten;&quot;<\/p>\n<p>  Mal ganz ehrlich. Der Unterschied zu politischen Forderungen der   Sozialdemokratie ist hauchd&#252;nn und macht die Begrenzung der   &quot;Europ&#228;ischen Linken&quot; deutlich. Es gibt eine Tendenz den Kapitalismus   besser managen zu wollen statt f&#252;r seine Abschaffung zu k&#228;mpfen. An der   durch die Financial Times aufgeworfene Frage: &quot;Wo ist die Europ&#228;ische   Linke?&quot; und die gleichzeitige Feststellung, dass die Linke &quot;misses in   action in what should haven been its finest hour&quot; (deutsch: Die Linke   fehlt in Aktion und das zu einem Zeitpunkt, der ihre Glanzstunde h&#228;tte   sein sollen) ist leider viel wahres dran.<\/p>\n<h4>  Handelsausschuss<\/h4>\n<p>  Und zu guter letzt noch eine Anekdote aus dem internationalen   Handelsausschuss.<\/p>\n<p>  Da sich multinationale Konzerne in Zeiten von Krise und   Massenentlassungen nicht unbedingt allgemeiner Beliebtheit erfreuen,   muss das Image aufpoliert werden. Dies zum einen durch die Konzerne   selbst, aber auch durch die Europ&#228;ischen Institutionen, die mahnend   Finger erheben und die Corporate Social Responsibility (Unternehmerische   Gesellschaftsverantwortung) einfordern.<\/p>\n<p>  Zu diesem Anlass organisierte der Ausschuss eine Anh&#246;rung mit Vertretern   der Gewerkschaft und der Betriebswelt. Patrick Itschert vertrat dort den   Europ&#228;ischen Gewerkschaftsdachverband und Herr Radek Spicar erz&#228;hlte uns   von der praktischen Ausf&#252;hrung von Unternehmerischer   Gesellschaftsverantwortung beim Autobauer Skoda in Mlada Boleslav   (Tschechische Republik)<\/p>\n<p>  Joe Higgins prangte in seinem Redebeitrag den Zynismus des Begriffes an   und fragte wo denn die Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung zu   finden sei bei den finanziellen Institutionen und Banken, die durch   Steuergelder gerettet wurden und direkt wieder zur Tagesordnung   &#252;bergehen, indem sie riesige Boni an ihre Vorst&#228;nde und Topmanager   bezahlen. Joe gab ebenfalls Beispiele aus einem Bericht vom 06. Februar   2009, der durch das amerikanische &quot;National Labour Committee&quot;   herausgegeben wurde. Der Bericht tr&#228;gt den vielsagenden Titel &#8220;High Tech   Misery in China&#8221; (High Tech Miseren in China) und dokumentiert die   m&#246;rderischen Arbeitszeiten, niedrigen L&#246;hne und drakonischen   Disziplinarma&#223;nahmen in der Meitai Fabrik in S&#252;dchina. Die 2.000   &#252;berwiegend&#160; jungen Frauen, die dort arbeiten produzieren Computer   Tastaturen und anderes Zubeh&#246;r f&#252;r Hewlett-Packard, Dell, Lenovo,   Microsoft und IBM. Der Bericht gibt unter anderem die folgenden   Beispiele: Die ArbeiterInnen sitzen auf harten Holzst&#252;hlen w&#228;hrend 500   Computertastaturen auf dem Flie&#223;band vorbeifahren. Dies passiert 12   Stunden am Tag, sieben Tagen die Woche. Es gibt zwei freie Tage im   Monat. Die ArbeiterInnen haben 1.1 Sekunde um einen bestimmten Handgriff   an der Tastatur auszuf&#252;hren. Dieser Handgriff wiederholt sich 3.250 mal   in der Stunde, 35.750 mal am Tag, 250.250 mal in der Woche und mehr als   eine Millionen male im Monat. Der Stundenlohn betr&#228;gt 41 Dollarcent.   Auch hier sei die Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung der   Profitmaximierung zum Opfer gefallen.<\/p>\n<p>  Daniel Caspary, Mitglied der CDU und Teil der Gruppe der Europ&#228;ischen   Volksparteien (EVP) hatte dazu etwas sehr Kluges anzumerken. &quot;Ich kann   meinem Vorredner nicht ganz folgen&quot;, stellte er fest und meinte, es sei   doch sehr merkw&#252;rdig, dass Herr Higgins nun ausgerechnet China   kritisieren w&#252;rde. Das Modell der &quot;kommunistischen Diktatur&quot; sei doch   schlie&#223;lich das Modell, das &quot; Ihre politische Bewegung anstrebt&quot;.   Schwache Argumente, Herr Caspary. Ganz ehrlich: Kenne Deinen politischen   Gegner. Joe Higgins ist Trotzkist. Er steht in der Tradition derjenigen   politischen Bewegung, die bereits ab Mitte der 1920er Jahre den Mangel   an Demokratie in der ehemaligen Sowjetunion angeprangert hatte, die   stalinistische B&#252;rokratie angeklagte und deren Anh&#228;nger durch Stalin   verfolgt wurden, weil sie f&#252;r eine demokratische Planwirtschaft,   permanente W&#228;hl- und Abw&#228;hlbarkeit von Funktion&#228;ren und gegen die   politischen und materiellen Privilegien der B&#252;rokraten auftraten.<\/p>\n<p>  Das heutige China ist so kommunistisch, wie die katholische Kirche   christliche N&#228;chstenliebe praktiziert. Seine Wirtschaft funktioniert   nach dem kapitalistischen Profitprinzip. Kein Wunder, dass Firmen, deren   Interessen Sie und Ihre Partei vertreten dort Arbeiter ausbeuten und   kein Problem damit haben, in China &quot;gute&quot; Gesch&#228;fte abzuschlie&#223;en.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      The sound of Strasbourg\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[101],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13587"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13587"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13587\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13587"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13587"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13587"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}