{"id":13563,"date":"2010-03-20T00:00:00","date_gmt":"2010-03-20T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=13563"},"modified":"2010-03-20T00:00:00","modified_gmt":"2010-03-20T00:00:00","slug":"13563","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2010\/03\/13563\/","title":{"rendered":"F&#252;r Arbeitszeitverk&#252;rzung bei Teillohnausgleich?"},"content":{"rendered":"<p>  Debatte zwischen Stephan Krull und Mustafa Efe<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Zu Jahresbeginn wurde ein an die Opel-Betriebsr&#228;te gerichteter Offener   Brief ver&#246;ffentlicht. Darin wird vor Stellenabbau und Lohnverzicht &#8211; im   Gegenzug f&#252;r eine Beteiligung der Restbelegschaft am Unternehmenskapital   &#8211; gewarnt. Konfrontiert mit der von oben geplanten Streichung von &#252;ber   8.000 Arbeitspl&#228;tzen, mehr als die H&#228;lfte davon in den deutschen   Opel-Werken, pl&#228;dieren die Initiatoren des Offenen Briefes daf&#252;r, &#8222;die   Arbeitszeit zu verk&#252;rzen und die Vier-Tage-Woche (&#228;hnlich dem VW-Modell)   bei Opel einzuf&#252;hren&#8220;. Unter den UnterzeichnerInnen befindet sich &#8211;   neben dem emeritierten Politikwissenschaftler Peter Grottian, dem   Publizisten Eckart Spoo, dem Verkehrsexperten Winfried Wolf und anderen   &#8211; auch der Ex-Betriebsrat bei VW Wolfsburg, Stephan Krull. Der Offene   Brief kann unter www.attac.de nachgelesen werden.<\/p>\n<h4>  Pro<\/h4>\n<p>  <i>Stephan Krull, Betriebsrat bei VW in Wolfsburg bis 2006, aktiv in der   bundesweiten attac-AG ArbeitFairTeilen, sowie in der gewerkschaftlichen   und politischen Bildungsarbeit<\/i><\/p>\n<p>  <b>Arbeitszeitverk&#252;rzung: Ein strategisches Projekt! F&#252;r maximalen   Lohnausgleich und differenzierten Personalausgleich!<\/b><\/p>\n<p>  Unter Gewerkschaftern und Linken gibt es einen Streit um die beste   Forderung, um die richtige Losung; manchmal schie&#223;en die Streitenden   &#252;bers Ziel, so mit der Forderung nach Arbeitszeitverk&#252;rzung &#8222;bei vollem   Lohn- und Personalausgleich&#8220;. Mit dem n&#228;chsten Schritt m&#252;ssen wir die   Perspektive gesellschaftlicher Transformation erm&#246;glichen und forcieren:   Es geht um Macht und Klassenkampf!<\/p>\n<p>  Geld ist genug da &#8211; aber nicht immer dort, wo wir es uns holen k&#246;nnen.   Das ist bei Opel und anderen Betrieben so, die pleite sind. Also ist zu   &#252;berlegen, wie die notwendige Umverteilung anders geht. Es ist dann   vielleicht kein voller Lohnausgleich durch das einzelne Unternehmen,   sondern ein teilweiser Ausgleich durch Steuern oder   Versicherungsleistungen wie bei Kurzarbeit und Altersteilzeit. Das ist   besser als Arbeitszeitverl&#228;ngerung mit Lohnminderung, wie es gerade Mode   ist!<\/p>\n<p>  &#8222;Voller Lohn- und Personalausgleich&#8220; konnte selten erreicht werden.   Kosten von Arbeitszeitverk&#252;rzung wirken in Tarifrunden Lohn mindernd &#8211;   das Volumen dessen, was Arbeiterinnen und Arbeiter mit den   Gewerkschaften durchsetzen k&#246;nnen, ist &#246;konomisch begrenzt. Die Erh&#246;hung   der Produktivit&#228;t, die Versch&#228;rfung des Leistungsdrucks und die   Flexibilisierung der Arbeit nach Arbeitszeitverk&#252;rzungen f&#252;hren bei   Besch&#228;ftigten zur Ablehnung weiterer Arbeitszeitverk&#252;rzung &#8211; obwohl dies   nicht Ursache f&#252;r Produktivit&#228;t, Leistungsdruck und Flexibilit&#228;t ist!<\/p>\n<p>  Es gibt andere Gr&#252;nde, nicht pauschal &#8222;vollen Lohn- und   Personalausgleich&#8220; zu fordern.<\/p>\n<p>  1. Der Kampf gegen die Lohnschere: Mit jeder prozentualen Lohnerh&#246;hung   bekommen die oberen Lohngruppen mehr mehr und die unteren Lohngruppen   weniger mehr an Geld. Das ist ungerecht und hat zur Spaltung der   Belegschaften gef&#252;hrt &#8211; die Gewerkschaften sind nun selbst Opfer dieser   Spaltung.<\/p>\n<p>  Es ist vertretbar, dass Besch&#228;ftigte mit hohen Einkommen (zum Beispiel   ab 4.000 Euro monatlich) bei Arbeitszeitverk&#252;rzung keinen oder nur einen   teilweisen Entgeltausgleich bekommen. In mittleren und unteren   Einkommensgruppen ist ein voller Lohnausgleich erforderlich. Deshalb   pl&#228;diere ich f&#252;r einen &#8222;maximalen Lohnausgleich&#8220;. Viele gut Verdienenden   leisten bei so genannter Vertrauensarbeitszeit unentgeltliche   Mehrarbeit. F&#252;r sie ist freie, disponible Zeit wichtiger als ein paar   Euro und die Lohnschere klafft weniger auseinander.<\/p>\n<p>  2. Zum &#8222;vollen Personalausgleich&#8220;: Wer will dies fordern bei riesigen   &#220;berkapazit&#228;ten zum Beispiel in der Automobilindustrie? Wir brauchen   eine radikale Arbeitszeitverk&#252;rzung, um &#220;berkapazit&#228;ten abzubauen. Das   ist nicht durch &#8222;vollen Personalausgleich&#8220; zu konterkarieren &#8211; ganz   anders als in der Kita oder im Krankenhaus! Es werden zu viele Autos   gebaut und die &#220;berkapazit&#228;ten werden vernichtet &#8211; durch Entlassungen   und Werksschlie&#223;ungen oder durch radikale Arbeitszeitverk&#252;rzung. Die   Absurdit&#228;t der Forderung nach &#8222;vollem Personalausgleich&#8220; wird in der   R&#252;stungsindustrie deutlich (andere Beispiele spare ich mir). Es gibt   Bereiche, zum Beispiel Auto- und Zulieferindustrie, da geht es um   Schrumpfung oder Liquidierung. Es geht um Umstrukturierung, Konversion   und andere Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern und global. Das ist   mit &#8222;vollem Personalausgleich&#8220; nicht zu machen. Neben   Arbeitszeitverk&#252;rzung m&#252;ssen weitere Mechanismen treten &#8211; Bildung und   Qualifizierung, Grundeinkommen f&#252;r soziale oder f&#252;r kulturelle   T&#228;tigkeiten und ausk&#246;mmliche Absicherung f&#252;r die, die in neuen   Produktionsbereichen nicht arbeiten k&#246;nnen.<\/p>\n<p>  3. Dauernde Erwerbslosigkeit f&#252;hrt zur existenziellen Schw&#228;che von   Gewerkschaften (es gibt mehr Gr&#252;nde daf&#252;r). Um die Macht zugunsten der   Gewerkschaften zu verschieben, ist &#220;berwindung von Erwerbslosigkeit   durch Arbeitszeitverk&#252;rzung unverzichtbar. Wenn wir wegen unserer   Schw&#228;che keinen vollen Lohnausgleich erreichen, m&#252;ssen wir durch   Arbeitszeitverk&#252;rzung st&#228;rker werden und dann gest&#228;rkt das holen, was   uns zusteht.<\/p>\n<p>  Das ist im &#220;brigen auch die Erfahrung der Vier-Tage-Woche bei   Volkswagen: Der erzwungene Lohnabschlag von 1994 wurde &#252;berwiegend   zur&#252;ckgeholt, als der Ausschluss betriebsbedingter K&#252;ndigungen   langfristig vereinbart war. Dauerhaft und vollst&#228;ndig wurde das auch bei   VW nicht gesichert wegen Leiharbeit, wegen der Konkurrenzsituation, der   Erwerbslosigkeit und des gesellschaftlichen Umfeldes, das m&#228;chtig wirkt.<\/p>\n<p>  Arbeitszeitverk&#252;rzung ist neben der Lohnfrage das zentrale strategische   Projekt der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung. Viel zu lange hat dies   in der (tarif)politischen Praxis keine Rolle gespielt. In der Krise wird   offensichtlich, dass Arbeitszeitverk&#252;rzung das einzige Mittel ist,   Massenerwerbslosigkeit zu verhindern, extreme Arbeitsbelastungen zu   reduzieren und mehr Zeit f&#252;r Partizipation und das Leben an sich zu   gewinnen. Erforderlich ist eine breit angelegte Kampagne und geduldige   &#220;berzeugungsarbeit, an deren Beginn der Kampf gegen &#220;berstunden und   Arbeitszeitverl&#228;ngerung stehen sollte &#8211; nicht der Streit &#252;ber die   &#8222;radikalste&#8220; Forderung, die wir dann doch nicht umsetzen wollen und   k&#246;nnen!<\/p>\n<h4>  Contra<i> <\/i><\/h4>\n<p>  <i>Mustafa Efe, IG-Metall-Vertrauensmann und Betriebsrat* bei Daimler in   Berlin-Marienfelde, Sprecher der Betriebsgruppe &#8222;Alternative&#8220;, die zur   Betriebsratswahl Mitte M&#228;rz antritt<\/i><\/p>\n<p>  <b>Die Forderung nach drastischer Arbeitszeitverk&#252;rzung bei vollem Lohn-   und Personalausgleich bleibt richtig<\/b><\/p>\n<p>  Eine drastische Arbeitszeitverk&#252;rzung ist n&#246;tiger denn je. Denn das ist   die Antwort auf Massenerwerbslosigkeit und Entlassungen. Die   &#8222;Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik&#8220; hat ausgerechnet: W&#252;rde   das jetzige Arbeitsvolumen auf alle 44 Millionen Erwerbspersonen   aufgeteilt, dann w&#252;rden etwa 28 Wochenstunden reichen, um das heutige   Bruttoinlandsprodukt zu erwirtschaften. W&#228;hrend heute Millionen zum   Nichtstun verdammt sind, ist f&#252;r viele KollegInnen die Arbeitshetze   unertr&#228;glich geworden. Die k&#246;rperliche Belastung zum Beispiel bei uns in   der Montage ist so gro&#223;, dass einige KollegInnen nicht ohne Medikamente   auskommen.<\/p>\n<p>  Warum Personalausgleich? Seit 1960 wurde der Aussto&#223; von Kraftfahrzeugen   im Jahresdurchschnitt um das Viereinhalbfache gesteigert. Die Anzahl der   Besch&#228;ftigten blieb weltweit aber fast gleich. Das zeigt, wie die   Produktivit&#228;t gesteigert wurde &#8211; allein zugunsten der Profite. Deshalb   muss die Forderung nach Arbeitszeitverk&#252;rzung mit einem vollen   Personalausgleich verbunden werden. Nur so k&#246;nnen die Arbeitspl&#228;tze auch   f&#252;r die Jugendlichen gesichert werden.<\/p>\n<p>  Warum Lohnausgleich? Das Deutsche Institut f&#252;r Wirtschaftsforschung   (DIW) schreibt in seiner Studie &#252;ber die Jahre 2004 bis 2008, dies ist   &#8222;eine in der Geschichte der Bundesrepublik einmalige Entwicklung, denn   nie zuvor ging ein durchaus kr&#228;ftiges Wirtschaftswachstum mit einer   Senkung der realen Nettol&#246;hne &#252;ber mehrere Jahre einher&#8220;. Die   Lebenshaltungskosten hingegen stiegen in dieser Zeit weiter und werden   auch in Zukunft steigen. Schon allein deshalb darf kein Lohnverlust   akzeptiert werden.<\/p>\n<p>  Das Problem der &#220;berkapazit&#228;ten, unter anderem in der Autoindustrie, hat   seine Ursache in der auf Profit und Konkurrenz ausgerichteten   Wirtschaft. Innerhalb des Kapitalismus gibt es keinen Ausweg aus diesem   Problem: &#220;berfluss auf der einen Seite, Mangel und Armut auf der anderen   f&#252;hren zu Krisen. Das ist der Wahnsinn dieses Systems! Wenn wir diese   &#8222;Logik&#8220; akzeptieren, m&#252;ssen wir auch die Verzichtslogik teilen. Denn wie   sonst soll &#8222;unser Unternehmen&#8220; konkurrenzf&#228;hig bleiben, wenn wir nicht   verzichten? Wenn wir nur noch einen maximalen, mit anderen Worten einen   Teillohnausgleich fordern, wird aber der katastrophalen Politik der   heutigen Gewerkschaftsspitze kein grundlegend anderes Programm   entgegengesetzt.<\/p>\n<p>  Nehmen wir den j&#252;ngsten Metall-Abschluss, der die &#8222;tarifliche   Kurzarbeit&#8220; vorsieht: Den KollegInnen drohen damit Verluste von bis zu   25 Prozent. Da der Staat einbezogen werden soll, zahlen die   Belegschaften gleich nochmal: durch eine steuerpolitische Bezuschussung   ihrer eigenen L&#246;hne! Gleichzeitig haben wir schon jetzt die Situation,   dass KollegInnen, die f&#252;r eine Vier-Tage-Woche bezahlt werden,   tats&#228;chlich f&#252;nf Tage arbeiten! Die aufgestauten Stunden sollen sie dann   irgendwann abfeiern. Das hei&#223;t: Dieser Abschluss dient der   Flexibilisierung, was weiteren Stellenabbau erm&#246;glicht, und gleichzeitig   der Absenkung der L&#246;hne.<\/p>\n<p>  Wenn die heutigen Gewerkschaftsspitzen solche Abschl&#252;sse machen, die von   der Unternehmerseite als gro&#223;er Erfolg gefeiert werden, wundert das   wenig. Das ist die Fortsetzung der jahrelangen Politik des   Co-Managements. F&#252;r den Aufbau einer k&#228;mpferischen Linie in den   Gewerkschaften m&#252;ssen wir aber als Linke ein anderes Programm anbieten.   Die Forderung nach der 30-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und   Personalausgleich muss f&#252;r uns zentral sein.<\/p>\n<p>  Die Forderung nach &#8222;vollem Lohn- und Personalausgleich&#8220; mobilisiert   auch. Ein Beispiel daf&#252;r ist der Kampf f&#252;r die 35-Stunden-Woche 1984.   Damals hatte es auch gerade eine Wirtschaftskrise gegeben. Die   Erwerbslosigkeit verdoppelte sich auf zwei Millionen. Trotzdem streikten   die MetallerInnen sechs Wochen.<\/p>\n<p>  Und wenn Unternehmen wie Opel heute behaupten, vor der Pleite zu stehen?   Dann wollen wir zuerst mal wissen, wo die Gewinne der Aufschwungsjahre   geblieben sind. Daf&#252;r m&#252;ssen die Gesch&#228;ftsb&#252;cher offengelegt werden.   Dieter Zetsche hat jetzt zwar Verluste von 2,6 Milliarden Euro   verk&#252;ndet. Aber bei Daimler beliefen sich die Gewinne allein 2007 noch   auf 8,7 Milliarden Euro vor Steuern. Seit wann sollen wir uns &#252;berhaupt   den Kopf f&#252;r die Kapitalisten zerbrechen? Wenn uns die Bosse mit   Lohnverzicht und Hartz IV drohen, dann m&#252;ssen wir daf&#252;r eintreten, den   &#8222;Laden&#8220; zu &#252;bernehmen. Produktionsanlagen und Belegschaften mit ihrem   Know-How k&#246;nnten so genutzt werden, den gesellschaftlichen Reichtum zu   vermehren. In der Autoindustrie und in anderen Sektoren muss das mit der   Umstellung der Produktion &#8211; zum Beispiel hin zur F&#246;rderung von Bussen   und Bahnen &#8211; verbunden werden.<\/p>\n<p>  Ich sage: Nein zum Verzicht! Was Arbeitspl&#228;tze rettet, neue schaffen   kann und Lohnraub verhindert, ist allein der gemeinsame Widerstand der   Besch&#228;ftigten. Wir sollten nicht unsere Forderungen herunter schrauben,   sondern sie offensiv verteidigen und KollegInnen so f&#252;r einen   gemeinsamen Kampf mobilisieren.<\/p>\n<\/p>\n<p>  <i>*Angabe der Funktion dient nur zur Kenntlichmachung der Person<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Debatte zwischen Stephan Krull und Mustafa Efe\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[11],"tags":[263,223],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13563"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13563"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13563\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13563"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13563"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13563"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}