{"id":13500,"date":"2010-02-12T00:00:00","date_gmt":"2010-02-12T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=13500"},"modified":"2010-02-12T00:00:00","modified_gmt":"2010-02-12T00:00:00","slug":"13500","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2010\/02\/13500\/","title":{"rendered":"Dresden calling: Nazi-Aufmarsch am 13. Februar blockieren"},"content":{"rendered":"<p>  Rassismus hilft nur den Reichen! Gemeinsam k&#228;mpfen gegen Sozialabbau &amp;   Entlassungen!<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>Morgen werden Tausende in Dresden gegen den Nazi-Aufmarsch   demonstrieren. Auch die CDU ruft zu einem &#8222;stillen Gedenken&#8220; gegen   Fremdenhass auf. Hier pr&#228;sentieren sich wieder einmal Brandstifter als   Feuerwehr. Gleichzeitig werden AntifaschistInnen, die der   menschenverachtenden rassistischen Propaganda durch Blockaden aktiv   entgegentreten wollen, von staatlicher Seite kriminalisiert. Was steckt   dahinter?<\/b><\/p>\n<h4>  <i>von Sascha Stanicic, Berlin<\/i><\/h4>\n<p>  Die kapitalistische Krise bedeutet f&#252;r Millionen Angst um den   Arbeitsplatz, K&#252;rzungen sozialer Leistungen, Armut. Das ist auch die f&#252;r   Deutschland zu erwartende Entwicklung. Faschisten versuchen daraus   Profit zu schlagen, indem sie antikapitalistische Phrasen dreschen und   mit platten Parolen MigrantInnen f&#252;r die sozialen Probleme   verantwortlich machen.<\/p>\n<p>  Dabei bereiten ihnen aber die kapitalistischen Politiker seit Jahren den   ideologischen Boden. Ob die Propaganda gegen eine angebliche   &#8222;Asylantenflut&#8220; Anfang der neunziger Jahre, die zur faktischen   Abschaffung des Asylrechts durch CDU\/CSU, FDP und SPD f&#252;hrte. Oder   rassistische Spr&#252;che von J&#252;rgen R&#252;ttgers, Roland Koch oder auch   SPD-Politikern wie Thilo Sarrazin &#8211; es sind b&#252;rgerliche Politiker, die   Ausl&#228;nderfeindlichkeit sch&#252;ren. Damit verfolgen sie ein einfaches Ziel:   Teile und Herrsche.<\/p>\n<p>  Denn wenn deutsche KollegInnen denken, verantwortlich f&#252;r die   Verschlechterung der Lebenssituation seien die &#8222;vielen Ausl&#228;nder&#8220;, wird   der Blick von den eigentlich Verantwortlichen abgelenkt: Regierung und   Kapital. Wenn sich &#8222;die da unten&#8220; nicht einig sind, k&#246;nnen sie den   Reichen und M&#228;chtigen auch nicht gef&#228;hrlich werden.<\/p>\n<p>  Deshalb sind die NPD und ihre Kumpane in Wirklichkeit &#252;berhaupt nicht   antikapitalistisch. Die Faschisten sind keine Kraft, die   Arbeiterinteressen vertritt, weil sie zwischen deutschen und   ausl&#228;ndischen ArbeiterInnen trennen &#8211; Arbeiterinteressen sind aber nur   im gemeinsamen Kampf aller Besch&#228;ftigten durchzusetzen.<\/p>\n<p>  Nazis behindern aber nicht nur den gemeinsamen Widerstand und spalten.   Ihr Ziel ist es &#8211; wie im Hitlerfaschismus geschehen &#8211;, Gewerkschaften   und alle anderen Organisationen der Arbeiterbewegung zu zerschlagen.<\/p>\n<p>  Der beste Kampf gegen Rassismus und Faschismus ist also der gemeinsame   Kampf von deutschen und nichtdeutschen Lohnabh&#228;ngigen, Erwerbslosen,   NachbarInnen, Jugendlichen f&#252;r ihre gemeinsamen Interessen: gegen   Entlassungen bei Opel und anderswo, gegen das von Wolfgang Sch&#228;uble   (CDU) geplante Sparpaket, gegen die Zusatzbeitr&#228;ge zur   Krankenversicherung und die drohende Kopfpauschale.<\/p>\n<p>  Die SAV will das &#220;bel an der Wurzel packen und tritt daf&#252;r ein, dass der   Kampf gegen Rechtsau&#223;en verbunden wird mit dem Kampf gegen die sozialen   Bedingungen, die die Nazis f&#252;r ihre Propaganda ausnutzen k&#246;nnen.   Deshalb: gemeinsam gegen Rassismus, Faschismus und Kapitalismus!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Rassismus hilft nur den Reichen! 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