{"id":13399,"date":"2009-11-20T00:00:00","date_gmt":"2009-11-19T23:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=13399"},"modified":"2012-07-18T15:19:19","modified_gmt":"2012-07-18T13:19:19","slug":"13399","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2009\/11\/13399\/","title":{"rendered":"Staat und Repression"},"content":{"rendered":"<p>  Warum &#220;berwachung f&#252;r den Kapitalismus in der Krise unerl&#228;sslich wird<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  20 Jahre nach dem Fall der Mauer feiern die b&#252;rgerlichen Politiker den   Sieg der &#8222;Freiheit&#8220; &#8211; und verschweigen dabei, dass ihr Staat in den   letzten Jahren massiv aufger&#252;stet hat. Auch in diesem System, dem   Kapitalismus, steht jeder Mensch unter Generalverdacht. Es werden   Unmengen an Daten &#252;ber uns gesammelt, wir werden gefilmt und belauscht.   Meist ohne dass eine konkrete Beschuldigung vorliegt. Eben vorbeugend.   Um Proteste klein zu halten, r&#252;stet der Staat weiter auf und will   hierbei auch die Bundeswehr noch st&#228;rker miteinbeziehen.<\/p>\n<h4>  <i>von Sebastian Foerster<\/i><\/h4>\n<p>  Im Zeichen der Weltwirtschaftskrise wurden von den Regierenden etliche   Gesetzes&#228;nderungen vorgenommen, hin zum Ausbau des &#220;berwachungsstaates.   Ein Beispiel ist das neue BKA-Gesetz, das unter anderem heimliche   Filmaufnahmen in Wohnungen vorsieht. Neu ist auch die enge Kooperation   von Geheimdienst und Polizei im gemeinsamen &#8222;Terror-Abwehrzentrum&#8220; in   Berlin, die Bundes-Abh&#246;rzentrale in K&#246;ln und der obligatorische   Fingerabdruck im Reisepass.<\/p>\n<h4>  Vorratsdatenspeicherung und Sch&#252;lerdatei<\/h4>\n<p>  Einer der gr&#246;&#223;eren Angriffe der letzten Zeit ist die so genannte   &#8222;Vorratsdatenspeicherung&#8220;. Seit 1. Januar 2008 archivieren Polizei und   Justiz jegliche Telefon-, E-Mail- und Internetdaten f&#252;r einen Zeitraum   von sechs Monaten. Mit Hilfe dieser Daten ist es m&#246;glich,   Bewegungsprofile zu erstellen und das soziale Umfeld jeder beliebigen   Person auszuspionieren.<\/p>\n<p>  In Hamburg werden Informationen, zum Beispiel &#252;ber den besuchten   Unterricht oder den Migrationshintergrund, in &#8222;Sch&#252;lerdateien&#8220;   gesammelt. Diese wurden bereits genutzt, um &#8222;illegal&#8220; in Deutschland   lebende MigrantInnen aufzusp&#252;ren und abzuschieben.<\/p>\n<h4>  Online-Durchsuchungen und Internetzensur<\/h4>\n<p>  Unter der Gro&#223;en Koalition wurde eine Spionagesoftware entwickelt, die   als Ersatz f&#252;r Hausdurchsuchungen Computer von Privatpersonen aussp&#228;ht.   Bundes- und Landeskriminal&#228;mter, Geheimdienst und Verfassungsschutz   k&#246;nnen diese auch als &#8222;Bundestrojaner&#8220; bezeichnete Software benutzen, um   heimlich Online-Durchsuchungen durchzuf&#252;hren.<\/p>\n<p>  Auch wenn das Internet schon vorher kein Raum uneingeschr&#228;nkter Freiheit   war, so markiert der April 2009 eine Z&#228;sur. Seitdem k&#246;nnen unerw&#252;nschte   Websites, deren Inhalte das Bundeskriminalamt (BKA) als &#8222;strafbar&#8220;   deklariert, gesperrt werden. Angeblich um gegen Kinderpornografie   vorzugehen, wurde vom BKA eine undurchsichtige Sperrliste angelegt. Mit   der Sperre kann Kinderpornografie jedoch keineswegs bek&#228;mpft werden.   Stattdessen wurde ein weiteres Instrument geschaffen, in Zukunft   willk&#252;rlich Seiten zu sperren. Bereits in den Neunzigern wurden Seiten   von Linken gesperrt, die die verbotene Website &#8222;radikal&#8220; verlinkt   hatten. Solche Ma&#223;nahmen haben in Zukunft eine gesetzliche Grundlage.<\/p>\n<p>  Die neue Bundesregierung k&#252;ndigte nun an, die Internetsperren zwar zu   suspendieren &#8211; allerdings nur f&#252;r zw&#246;lf Monate. Mehr noch: In dieser   Zeit hat das BKA die Erlaubnis, Websites gleich ganz zu l&#246;schen.<\/p>\n<h4>  &#220;berwachung durch Unternehmen<\/h4>\n<p>  Nicht nur staatliche Beh&#246;rden bauen die &#220;berwachung aus. Auch f&#252;r die   Banken, Versicherungen und Konzerne sind jegliche Informationen &#252;ber   unser Leben kostbar. Laut Verbraucherministerium suchen bereits 28   Prozent der Unternehmen bei der Bewerberauswahl im Internet nach   Informationen der BewerberInnen. Datenkraken wie Google protokollieren   jede Suche des Benutzers, frei nach dem Motto: &#8222;Sag mir, was du suchst,   und ich sag dir, wer du bist.&#8220; Das Ausma&#223; der Datenbanken aller   Institutionen &#252;ber Privatpersonen ist nicht mehr erfassbar.<\/p>\n<p>  Wo die Datensammlung hinf&#252;hren kann, zeigen die Beispiele Telekom und   Deutsche Bahn. Hier wurden Besch&#228;ftigte systematisch ausspioniert, vor   allem auch um die Position von GewerkschafterInnen zu schw&#228;chen. So   musste der DB-Konzern im Fr&#252;hjahr 2009 einr&#228;umen, w&#228;hrend des Streiks   der GDL E-Mails mit Streikaufrufen der Gewerkschaft blockiert zu haben.<\/p>\n<p>  Immer wieder kochen Skandale betrieblicher &#220;berwachung hoch wie bei   Schlecker, wo Detektive angeheuert werden, um Besch&#228;ftigte stundenlang   durch L&#246;cher in der Wand zu beobachten. Oder bei Lidl, wo die   Verk&#228;uferInnen ununterbrochener Kamera&#252;berwachung ausgesetzt sind.   Solche Methoden dienen auch dazu, die KollegInnen einzusch&#252;chtern und   die Gr&#252;ndung von Betriebsr&#228;ten zu unterbinden.<\/p>\n<h4>  Versammlungsgesetz<\/h4>\n<p>  Die Landesregierungen in Baden-W&#252;rttemberg, Bayern und Niedersachsen   versuchen schon seit L&#228;ngerem, das Versammlungsgesetz zu versch&#228;rfen.   Durch eine Vielzahl zus&#228;tzlicher b&#252;rokratischer Schikane-Paragrafen soll   es erschwert werden, Demonstrationen anzumelden. Ziel ist auch, alle   stattfindenden Versammlungen m&#246;glichst l&#252;ckenlos zu kontrollieren.   Selbst bei Treffen in geschlossenen R&#228;umen soll der Polizei Zutritt   gew&#228;hrt werden m&#252;ssen.<\/p>\n<p>  Leider nutzt die F&#252;hrung der Gewerkschaften ihre M&#246;glichkeiten in keiner   Weise, dagegen massenhaft zu mobilisieren. In Bayern beschr&#228;nkte sie   sich weitgehend darauf, eine Verfassungsbeschwerde einzulegen.<\/p>\n<h4>  Bundeswehreinsatz im Inneren<\/h4>\n<p>  Mit der neu entwickelten Zivil-Milit&#228;rischen Zusammenarbeit (ZMZ)   bereitet sich die Bundeswehr seit 2007 auf den Einsatz im Inneren vor.   441 ZMZ-Kommandos sind bisher in s&#228;mtlichen Kreisen und   Regierungsbezirken eingerichtet worden und arbeiten dort mit der   &#246;rtlichen Polizei und Feuerwehr zusammen. Begr&#252;ndet wurde das damit, den   Katastrophenschutz verbessern zu wollen. Allerdings ergab eine Anfrage   der Bundestagsfraktion der LINKEN vom 28. August, dass es durchaus   m&#246;glich ist, die ZMZ-Kommandos gegen Demonstrationen einzusetzen. So   unterst&#252;tzten Bundeswehrverb&#228;nde die Polizei bereits gegen die   G8-Proteste 2007 und bei den Demonstrationen gegen den NATO-Gipfel im   Fr&#252;hjahr 2009. Selbst Milit&#228;reins&#228;tze anl&#228;sslich von zuk&#252;nftigen Streiks   im Transport-, Energie- oder Gesundheitswesen und bei der M&#252;llabfuhr   werden nicht ausgeschlossen. Als wenn das schon nicht schlimm genug   w&#228;re, werden derzeit noch viel weitgehendere Gesetzesvorsto&#223;e in   Politiker- und Milit&#228;rkreisen entwickelt.<\/p>\n<h4>  Ende der Fahnenstange?<\/h4>\n<p>  Begr&#252;ndet werden die Gesetzesversch&#228;rfungen nicht zuletzt mit dem &#8222;Kampf   gegen den Terrorismus&#8220;. Dabei wird der &#8222;Terrorismus&#8220; durch die   Kriegsbeteiligung in Afghanistan nicht geschw&#228;cht, sondern gef&#246;rdert.<\/p>\n<p>  Nat&#252;rlich existiert bei vielen Menschen ein Bed&#252;rfnis nach Sicherheit.   Das muss ernst genommen werden. Hier gilt es, aufzuzeigen, warum die   &#220;berwachungsma&#223;nahmen keineswegs vor Anschl&#228;gen oder Kriminalit&#228;t   sch&#252;tzen. Im Gegenteil, Verrohung und Gewalt nehmen weiter zu &#8211; obwohl   ein Gesetz nach dem anderen versch&#228;rft wird.<\/p>\n<p>  N&#246;tig ist es zu erkl&#228;ren, dass andere Gr&#252;nde entscheidend daf&#252;r sind,   warum &#220;berwachung und Repression heute ausgebaut werden. Sicher ist,   dass die arbeitende Bev&#246;lkerung die Kosten der Krise tragen soll. Gegen   Entlassungen und Sozialk&#252;rzungen wird sich massiver Widerstand regen.   Das ist der Hauptgrund, warum wichtige Teile der Herrschenden jetzt   verst&#228;rkt auf staatliche Aufr&#252;stung setzen.<\/p>\n<p>  Widerstand soll geschw&#228;cht, Linke kriminalisiert werden. Vor dem   G8-Gipfel wurden Razzien gegen Linke durchgef&#252;hrt, die mit dem   Paragrafen 129 begr&#252;ndet wurden. Der 1976 eingef&#252;hrte Abschnitt A stellt   die &#8222;Bildung terroristischer Vereinigungen&#8220; unter Strafe. Der vor 1976   bestehende Paragraf 129 zu &#8222;kriminellen Vereinigungen&#8220; war auch schon   genutzt worden, um gegen KommunistInnen vorzugehen.<\/p>\n<p>  Noch unter Sch&#228;uble wurde ein neuer &#8222;Wunschzettel&#8220; aus dem   Bundesinnenministerium ver&#246;ffentlicht. Der Geheimdienst solle zum   Beispiel ohne Kontrolle durch das Parlament arbeiten und der   Verfassungsschutz mit weitreichenden Befugnissen ausgestattet werden.<\/p>\n<p>  W&#228;hrend der Koalitionsverhandlungen mit der FDP erkl&#228;rten   Unions-Vertreter zufrieden, &#8222;es habe keine nennenswerten Einschr&#228;nkungen   bei der Inneren Sicherheit gegeben&#8220; (FAZ vom 17. Oktober). So bleiben   Online-Durchsuchungen und BKA-Gesetz bestehen, die   Vorratsdatenspeicherung kann in bestimmten F&#228;llen weiter genutzt werden.   Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts will man weitersehen.<\/p>\n<h4>  Repression, Krise und Gegenwehr<\/h4>\n<p>  Es ist kein Zufall, dass die B&#252;rgerlichen gerade in wirtschaftlichen   Krisenzeiten die Repression versch&#228;rfen. Bereits 1966\/67 wurde mit der   ersten Rezession in der Geschichte der Bundesrepublik von den   Regierenden der Abbau demokratischer Grundrechte in Angriff genommen.   Mit den Notstandsgesetzen von 1968 r&#252;steten sich die Herrschenden gegen   die entstehenden Bewegungen von Jugendlichen und ArbeiterInnen. Diese   erm&#246;glichen es dem Staat bis heute, in einer Krisensituation zum   Beispiel das Recht auf Bewegungsfreiheit aufzuheben.<\/p>\n<p>  1972 wurde mit dem Erstarken der Linken der so genannte   &#8222;Radikalenerlass&#8220; durchgesetzt, mit der Begr&#252;ndung, dass die RAF damit   zu besiegen sei. Durch ihn wurden viele Linke, die im &#214;ffentlichen   Dienst besch&#228;ftigt waren, auf die Stra&#223;e gesetzt, weil sie nicht   &#8222;jederzeit f&#252;r die freiheitliche und demokratische Grundordnung   eintreten&#8220; w&#252;rden. Eine ganze Generation von linken AktivistInnen sollte   damit eingesch&#252;chtert werden. In den Achtzigern wurde dieses   &#8222;Berufsverbot&#8220; in den einzelnen Bundesl&#228;ndern zwar abgeschafft. Oft   wurden daf&#252;r jedoch Nachfolgeregelungen beschlossen.<\/p>\n<p>  Als 1984 der wochenlange Streik um die 35-Stunden-Woche tobte, schleuste   die Polizei Streikbrecher in die Betriebe. Der Bundesgrenzschutz probte   damals in M&#228;novern die Niederschlagung von Arbeitsk&#228;mpfen.<\/p>\n<h4>  Orwellsche Verh&#228;ltnisse?<\/h4>\n<p>  Kritiker staatlicher Repression argumentieren, dass wir uns einem   totalit&#228;ren &#220;berwachungsstaat n&#228;hern, wie ihn George Orwell in seinem   Buch &#8222;1984&#8220; beschrieb. Zwar leben wir heute nicht in einer wie in &#8222;1984&#8220;   konstruierten Diktatur. Nichtsdestotrotz l&#228;sst sich dem Vergleich zu   George Orwells Buch etwas abgewinnen. In Orwells Geschichte versucht der   Herrscher von Ozeanien, genannt &#8222;Big Brother&#8220;, die Masse der Bev&#246;lkerung   mit allen ihm zur Verf&#252;gung stehenden Mitteln zu kontrollieren, um   Ausbeutung und Unterdr&#252;ckung zu festigen. Dies rechtfertigt der Tyrann,   indem er die Bedeutung s&#228;mtlicher Worte umkehrt. Tag und Nacht wird   propagiert: &#8222;Krieg ist Frieden! Freiheit ist Sklaverei! Ignoranz ist   St&#228;rke!&#8220;.<\/p>\n<p>  Man erinnere sich, wie die Regierenden in den letzten Jahren versucht   haben, uns den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr schmackhaft zu machen,   den sogenannten &#8222;Krieg f&#252;r den Frieden&#8220;. Oder wie die staatliche   Repression im Namen der &#8222;Freiheit&#8220; und &#8222;Sicherheit&#8220; massiv ausgebaut   wird.<\/p>\n<p>  George Orwell wollte mit seiner Dystopie (Anti-Utopie) einer zuk&#252;nftigen   Gesellschaft nicht nur warnen. Orwell unterst&#252;tzte sozialistische und   trotzkistische Ideen. Ein Aufstand der &#8222;Proles&#8220; (des Proletariats, der   Arbeiterklasse) gegen den Staat w&#228;re der Ausweg aus dem Regime Ozeaniens   gewesen.<\/p>\n<h4>  Widerstand<\/h4>\n<p>  Die Piratenpartei hat in den letzten Monaten eine Vielzahl von Protesten   gegen Repression auf die Beine gestellt. Sie hatte vor der   Bundestagswahl aber auch verlautbaren lassen, dass sie sich auch mit   CDU, FDP, SPD oder Gr&#252;nen eine Koalition vorstellen k&#246;nnte, wenn diese   die Internet-Zensur ablehnen sollten. Diese Position wirft ein Licht   darauf, dass die &#8222;Piraten&#8220; nicht hinterfragen, weshalb gerade heute   staatlich aufger&#252;stet wird. Sie verkennen, dass es um den Schutz des   privaten Eigentums an Banken und Konzernen geht. Und folglich in den   Gegnern, nicht in den Verteidigern des Profitstrebens, Verb&#252;ndete   gesehen werden m&#252;ssen. Genau darum gilt es, Besch&#228;ftigte und Erwerbslose   f&#252;r den Widerstand zu gewinnen. Darum muss in Gewerkschaften,   Linkspartei und sozialen Bewegungen f&#252;r Aktivit&#228;ten gegen Repression   eingetreten werden.<\/p>\n<p>  Argumentiert werden sollte f&#252;r gemeinsame Proteste. Aktive von Jugend-   oder sozialen Bewegungen k&#246;nnten Besch&#228;ftigte beim Widerstand gegen   &#220;berwachung in Betrieben und gegen Einschr&#228;nkungen des Streikrechts   unterst&#252;tzen. Ebenso k&#246;nnten ArbeiterInnen und Angestellte zu   Demonstrationen gegen die Kriminalisierung linker AktivistInnen gewonnen   werden.<\/p>\n<p>  Dar&#252;ber hinaus ist es n&#246;tig, den Zusammenhang zwischen staatlicher   Aufr&#252;stung, &#246;konomischer Krise und Sozialabbau aufzuzeigen.<\/p>\n<p>  Dieses Gesellschaftssystem beruht darauf, dass eine kleine Minderheit   sich den von der gro&#223;en Mehrheit geschaffenen Reichtum aneignet und   diesen Zustand mit Hilfe von Regierungsorganen, Beamtenapparat, Polizei   und Justiz aufrechterh&#228;lt. Um dieses System zu &#252;berwinden, sollten wir   die <i>&#8222;Verh&#228;ltnisse umwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein   geknechtetes, ein verlassenes, ein ver&#228;chtliches Wesen ist&#8220; <\/i>(Karl   Marx).<\/p>\n<p>  <b> <\/b>    <\/p>\n<p>  <b>Forderungen der SAV <\/b>    <\/p>\n<p>  <b>&#8226; Nein zu Vorratsdatenspeicherung, Online-Durchsuchung,   Internet-Zensur, BKA-Gesetz und Abbau demokratischer Rechte <\/b>    <\/p>\n<p>  <b>&#8226; Abschaffung des Gesinnungsparagrafen 129 <\/b>    <\/p>\n<p>  <b>&#8226; Gegen jegliche Restriktionen beim Versammlungs- und Streikrecht <\/b>    <\/p>\n<p>  <b>&#8226; Schluss mit der Bespitzelung von Besch&#228;ftigten. F&#252;r die Einrichtung   demokratisch gew&#228;hlter Gremien aus Belegschaften und arbeitender   Bev&#246;lkerung, um sich dagegen wehren zu k&#246;nnen <\/b>    <\/p>\n<p>  <b>&#8226; Besatzungstruppen raus aus Irak und Afghanistan. Keine   Auslandseins&#228;tze der Bundeswehr <\/b>    <\/p>\n<p>  <b>&#8226; Gegen Bundeswehreins&#228;tze im Inneren <\/b>    <\/p>\n<p>  <b>&#8226; Sofortiger Abschiebestopp. Bek&#228;mpfung der Fluchtursachen statt der   Fl&#252;chtlinge <\/b>    <\/p>\n<p>  <b>&#8226; Abschaffung aller Geheimdienste (Bundesnachrichtendienst und andere) <\/b>    <\/p>\n<p>  <b>&#8226; Gemeinsamer Kampf von Besch&#228;ftigten, Erwerbslosen und Jugendlichen   gegen Repression, Diskriminierung, Arbeitsplatz- und Sozialabbau <\/b>    <\/p>\n<p>  <b>&#8226; Verwaltung von Schulen und Hochschulen durch demokratische gew&#228;hlte   Komitees von Lernenden, Lehrenden und GewerkschaftsvertreterInnen <\/b>    <\/p>\n<p>  <b>&#8226; &#220;berf&#252;hrung der Banken und Konzerne in Gemeineigentum unter   demokratischer Kontrolle und Verwaltung durch die arbeitende Bev&#246;lkerung <\/b>    <\/p>\n<p>  <b>&#8226; Statt &#252;berbezahlter Manager und korrupter B&#252;rokraten:   durchschnittlicher Tariflohn und jederzeitige W&#228;hl- und Abw&#228;hlbarkeit   f&#252;r alle Personen in Leitungsfunktionen in Wirtschaft, Verwaltung und   Staat<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Warum &#220;berwachung f&#252;r den Kapitalismus in der Krise unerl&#228;sslich wird\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[84],"tags":[270,219],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13399"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13399"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13399\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13399"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13399"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13399"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}