{"id":13390,"date":"2009-11-14T00:00:00","date_gmt":"2009-11-14T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=13390"},"modified":"2009-11-14T00:00:00","modified_gmt":"2009-11-14T00:00:00","slug":"13390","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2009\/11\/13390\/","title":{"rendered":"&#8220;Nach Jahren von Verzicht haben die KollegInnen ihre Stimme erhoben&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>  Interview mit Krischan Friesecke zum Streik der Geb&#228;udereinigerInnen<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Der Streik der Geb&#228;udereinigerInnen endete am 29.10. nach acht Tagen   Streik mit einem Ergebnis von insgesamt 6,3 Prozent im Osten und 4,9   Prozent im Westen bei einer Laufzeit von zwei Jahren.<\/p>\n<p>  Damit steigen die Bruttol&#246;hne im Osten um 42 Cent und im Westen um 40   Cent pro Stunde. Die zust&#228;ndige Gewerkschaft IG BAU hatte 8,7 Prozent   mehr Lohn auf eine einj&#228;hrige Laufzeit bezogen gefordert.<\/p>\n<p>  Lucy Redler sprach mit Krischan Friesecke, erwerbsloser Geb&#228;udereiniger   und SAV-Mitglied in Berlin, &#252;ber den Streik in einer Branche mit   niedrigem Organisationsgrad und kaum Streikerfahrung.<\/p>\n<p>  <b>Sozialismus.info:<\/b> Krischan, du warst ja als erwerbsloser   Geb&#228;udereiniger von morgens bis abends beim Streik dabei und wurdest in   die Streikleitung Berlin kooptiert. Die KollegInnen und die IG BAU haben   bei diesem Streik Pionierbarbeit geleistet. Auch wenn m&#246;glicherweise   mehr drin gewesen w&#228;re, war der Streik ein wichtiger Erfolg: sowohl   materiell als auch in der Organisierung von KollegInnen in einer   Branche, in der es wenig Kampferfahrung gibt. Das hat ja auch   Symbolcharakter f&#252;r andere niedrig entlohnte Branchen.<\/p>\n<p>  Wie habt ihr KollegInnen in einer Branche mit sehr niedrigem   Organisationsgrad f&#252;r den Streik mobilisiert?<\/p>\n<p>  <b>Krischan Friesecke:<\/b> Begonnen wurde mit der Vorbereitung zum Teil   schon Monate vor dem Streik. Zum Beispiel an der Technischen Universit&#228;t   Berlin: Hier hatte ein Kollege der IG BAU bereits drei Monate vor dem   Streik angefangen, die KollegInnenen darauf anzusprechen, dass die   Arbeitgeber seit langem kein Angebot gemacht haben.<\/p>\n<p>  Anfangs war es problematisch, mit den KollegInnen in Kontakt zu kommen.   Es gab zum Beispiel Kommunikationsbarrieren, weil KollegInnen mit   Migrationshintergrund kein deutsch sprechen. Das konnte schnell   &#252;berwunden werden durch die Hilfe von t&#252;rkischen Streikunterst&#252;tzern von   DIDF und anderen, die &#252;bersetzt haben. Es war oftmals eine ganz sch&#246;ne   &#8222;W&#252;hlarbeit&#8220; auf betrieblicher Ebene. Erstmal ging es ja auch darum,   heraus zu bekommen, wo &#252;berhaupt viele Geb&#228;udereinigerInnen arbeiten.<\/p>\n<p>  Kollegen von der IG BAU sind oftmals auch einfach um 3 Uhr nachts mit   dem Auto durch Berlin gefahren und haben Ausschau gehalten, wo   KollegInnen in aller Fr&#252;he einen Betrieb betreten und sie dann   angesprochen. Meistens waren das dann Geb&#228;udereinigerInnen.<\/p>\n<p>  In gr&#246;&#223;eren Objekten waren wir dann auch schon tags&#252;ber unterwegs   gewesen und haben &#8222;ausgesp&#228;ht&#8220;, wo die Putzr&#228;ume sind, welche   Geb&#228;udereingerfirmen hier t&#228;tig sind und wo und wann man die KollegInnen   antreffen kann.<\/p>\n<p>  <b>Sozialismus.info: <\/b>Wie habt ihr denn die KollegInnen konkret   angesprochen und f&#252;r den Streik gewonnen?<\/p>\n<p>  <b>Krischan Friesecke:<\/b> Die KollegInnen fangen mit ihrer Arbeit ja   vor Morgengrauen an. Wenn wir also wussten, in welchen Objekten sie   arbeiten, sind wir zu den Objekten hin gegangen, um morgens Kollegen   anzutreffen. Wir haben sie dann gefragt, ob sie mitbekommen haben, dass   Streiks anstehen und ob sie sich vorstellen k&#246;nnen mitzumachen.<\/p>\n<p>  Manche Kollegen der IG BAU haben das Gespr&#228;ch auch mit dem Satz   begonnen, dass sie sich einfach mal den KollegInnen bedanken wollen f&#252;r   die tolle Arbeit, die sie leisten. Darauf haben viele sehr &#252;berrascht   reagiert. Einige meinten, dasss h&#228;tte noch nie in ihrem Leben jemand zu   ihnen gesagt. Eine Kollegin hatte dabei Tr&#228;nen in den Augen.<\/p>\n<p>  Da ich selbst Geb&#228;udereiniger bin, kenne ich mich mit den   Arbeitsbedigungungen aus. Das war oftmals ein T&#252;r&#246;ffner, weil die   Kollegen gemerkt haben, dass ich einer von ihnen bin und die Probleme   von nicht bezahlten &#220;berstunden bis Selbstbezahlung der Arbeitskleidung   kenne und nicht nur abstrakt rede. Ich habe dann mit den KollegInnen   diskutiert, dass man sich nicht vereinzelt, sondern nur gemeinsam wehren   kann.<\/p>\n<p>  <b>Sozialismus.info: <\/b>F&#252;r viele KollegInnen war das ja ihr erster   Streik. Welche Rolle hat die Angst vor Repressionen gespielt?<\/p>\n<p>  <b>Krischan Friesecke:<\/b> Anfangs hatten viele Angst, sie hatten da von   dem Arbeitskampf h&#246;chstens in den Medien gelesen. Die Arbeitgeber haben   gro&#223;en Druck auf die KollegInnen ausge&#252;bt. So wurde ja auch eine   Kollegin, Angelika Walle gek&#252;ndigt. Die R&#252;cknahme der K&#252;ndigung und die   &#214;ffentlichkeit, die der Fall bekam und die Emp&#246;rung hat dann den   KollegInnen aber den R&#252;cken gest&#228;rkt und sie ermutigt.<\/p>\n<p>  Und als die KollegInnen dann erstmal zusammen gekommen sind, haben sie   ja auch gemerkt, dass sie dieselben Probleme haben, und dass man sich   gegen Gegenbauer und andere Firmen gemeinsam zur Wehr setzen muss.<\/p>\n<p>  Ich will mal ein Beispiel von der TU geben: An der TU gibt es sieben   unterschiedliche Geb&#228;udereinigerfirmen, die KollegInnen besch&#228;ftigen.   Die KollegInnen wurden von den Arbeitgebern angehalten, nicht   miteinander zu sprechen. Das muss man sich mal vorstellen: Da f&#228;hrt man   morgens gemeinsam mit derselben der U-Bahn zur Arbeit und soll nicht   miteinander reden d&#252;rfen! Diese Isolierung der KollegInnen ist dann im   Streik aufgebrochen.<\/p>\n<p>  <b>Sozialismus.info: <\/b>Wie hat sich den die Stimmung w&#228;hrend des   Streiks entwickelt?<\/p>\n<p>  <b>Krischan Friesecke:<\/b> Es war deutlich, dass w&#228;hrend des Streiks von   Tag zu Tag die Stimmung k&#228;mpferischer wurde und immer neue Ideen f&#252;r   Aktionen entwickelt wurden. Nach Jahren von Duckm&#228;usertum und Verzicht   haben die KollegInnen ihre Stimme erhoben und in der &#214;ffentlichkeit   gezeigt, was sie f&#252;r wichtige Arbeit erbringen.<\/p>\n<p>  In dem Zusammenhang ist die Aktion der Unsichtbaren gut angekommen.   KollegInnen sind mit wei&#223;en Masken und Transpi durch Berlin gezogen. Die   Message der Aktion war, dass die Arbeit von Geb&#228;udereinigerInnen immer   als unsichtbar erscheint. Das hei&#223;t, dass man eigentlich immer nur das   Ergebnis der Arbeit sieht morgens in den B&#252;ros, Schulen und   Krankenh&#228;usern, aber nie die Menschen, die diese Arbeit geleistet haben.   Durch die Aktion wurden die KollegInnen endlich sichtbar in der   &#214;ffentlichkeit.<\/p>\n<p>  <b>Sozialismus.info:<\/b> Was gab es sonst noch f&#252;r Aktionen, mit denen   ihr in die &#214;ffentlichkeit gewirkt habt?<\/p>\n<p>  <b>Krischan Friesecke: <\/b>Es gab wichtige Soliaktionen. Wir sind zum   Beispiel an einem Freitag zum Flughafen Sch&#246;nefeld gefahren, um die 15   streikenden KollegInnen durch Flugiverteilungen zu unterst&#252;tzen. Auf dem   Flugi stand: &#8222;Flughafen-Information! Bitte bringen Sie zu Ihrem Flug   unbedingt folgendes mit: Handfeger und Kehrschaufen, Eimer mit   Wischlappen, geeignetes Reinigungs- und Desinfesktionsmittel.&#8220; Und dann   wurden die Flugg&#228;ste &#252;ber den Streik, die Forderungen und die Arbeit der   KollegInnen aufgekl&#228;rt. Das kam bei vielen gut an. Weniger gut kam es   beim Chef der Bundesinnung des Geb&#228;udereinigerhandwerks an, der zuf&#228;llig   an diesem Tag mit dem Flieger in Sch&#246;nefeld ankam. Das wussten wir   vorher gar nicht, aber auch er bekam ein Flugi in die Hand gedr&#252;ckt.<\/p>\n<p>  <b>Sozialismus.info:<\/b> Und wie gro&#223; war die Solidarit&#228;t in der   Bev&#246;lkerung mit dem Streik?<\/p>\n<p>  <b>Krischan Friesecke:<\/b> Die war extrem hoch. Sehr selten haben sich   Leute beschwert, viele hatten gro&#223;es Verst&#228;ndnis, auch Besch&#228;ftigte der   bestreikten Unternehmen oder an den Unis FU und TU. Ein gutes Beispiel   f&#252;r Solidarit&#228;t war auch, dass die Belegschaftsversammlung der Berliner   Stadtreinigung &#252;ber 2000 Unterschriften zur Unterst&#252;tzung der   Streikenden gesammelt und damit klar gemacht haben, dass sie mit   Geb&#228;udereinigerInnen solidarisch sind.<\/p>\n<p>  Sehr wichtig f&#252;r Streikende war auch Unterst&#252;tzung der Studierenden und   Sch&#252;lerInnenn. Beim Streikauftakt am 20.10. war es f&#252;r die KollegInnen   wichtig und ermutigend, dass nicht nur sie um 5 Uhr morgens vor TU   standen, sondern auch ein gro&#223;er Pulk von Studis, die den Streik   unterst&#252;tzten mit Transpis, Schildern und die geholfen haben,   Streikbrecher aufzuhalten und die Streikbrecherarbeit zu sabotieren.<\/p>\n<p>  <b>Sozialismus.info:<\/b> War die neue schwarz-gelbe Bundesregierung ein   Thema f&#252;r die KollegInnen?<\/p>\n<p>  <b>Krischan Friesecke:<\/b> Das war zum Teil Thema, besonders nach   Abschluss des Streiks, als es darum ging, ob das Tarifergebnis f&#252;r   allgemeinverbindlich erkl&#228;rt wird. Viele wissen, dass schwarz-gelb nicht   f&#252;r Arbeitnehmerrechte steht in Fragen von Mindestl&#246;hnen und so weiter.<\/p>\n<p>  Kurz nach Streikbeginn wurde am 16.10. au&#223;erdem bekannt, dass die   Bundeswehr in Potsdam f&#252;r eine Kaserne die Ausschreibung f&#252;r die Vergabe   der Reinigungsarbeiten an eine neue Geb&#228;udereinigungsfirma get&#228;tigt hat.   Als sich dann Firmen gemeldet haben, wurden diese vom   Verteidigungsministerium aufgefordert, dass sie doch nachbessern   sollten, also die Kosten senken sollten, da ja gerade kein Tarifvertrag   bestehe und deshalb eine Absenkung der L&#246;hne m&#246;glich sei. Das war eine   Riesensauerei.<\/p>\n<p>  <b>Sozialismus.info:<\/b> Wie habt ihr darauf reagiert?<\/p>\n<p>  <b>Krischan Friesecke:<\/b> Die Emp&#246;rung bei Kollegen war extrem gro&#223;.   Streikende kamen auf die Idee, das erste &#8222;Staubj&#228;gerbataillon&#8220; der IG   BAU aufzustellen und dann zackig im Marschschritt bewaffnet mit   Schrubber und Eimer vor dem Bundesverteidigungsministerium   aufzumarschieren. Das pikante Detail zu der Aktion ist, dass der alte   Verteidigungsminister Jung da dann ja gerade Arbeitsminister wurde.<\/p>\n<p>  <b>Sozialismus.info: <\/b>Wird das Ergebnis von den KollegInnen denn   durchweg positiv gesehen?<\/p>\n<p>  <b>Krischan Friesecke:<\/b> Von den meisten ja. Es gibt aber noch   Unklarheiten zur Frage des Rahmentarifvertrages in den Punkten   Arbeitszeitflexibilisierung, Arbeitszeitkonten und &#220;berstunden. Da ist   unklar, was die vereinbarten Regelungen bedeuten und die IG BAU muss das   schnell klarstellen. Die Vereinbarungen k&#246;nnten gerade f&#252;r die Glas- und   FassadenreinigerInnen auch Verschlechterungen bedeuten. So wird im   Tarifvertrag die M&#246;glichkeit benannt, dass die Arbeitgeber   Arbeitszeitkonten von 150 Stunden im Jahr einrichten k&#246;nnen, das ist   eine Kann-Regelung. Sowas gab es bisher in der Form nicht. Das w&#252;rde nur   f&#252;r die KollegInnen der Gehaltsstufe 6, also die Glas- und   FassadereinigerInnen betreffen. Die meiste Arbeit f&#228;llt in dem Bereich   ja im Sommer an. Im Winter arbeiten die KollegInnen aufgrund der   Witterung weniger, dann sollen diese Konten ein Ausgleich sein. Das   Problem ist aber, dass f&#252;r die 150 Stunden, dann die   &#220;berstundenzuschl&#228;ge wegfallen. Es geht also um eine Streichung der   Zuschl&#228;ge. Das darf es aus meiner Sicht nicht geben.<\/p>\n<p>  <b>Sozialismus.info:<\/b> Du hast in einer Auswertung &#252;ber den Streik   geschrieben, dass der Organisationsgrad noch weiter h&#228;tte gesteigert   werden k&#246;nnen, wenn andere Gewerkschaften tatkr&#228;ftig geholfen h&#228;tten, in   ihren Betrieben Geb&#228;udereinigerInnen anzusprechen und f&#252;r den Streik zu   mobilisieren.<\/p>\n<p>  <b>Krischan Friesecke:<\/b> Ja, das ist auch so. Der gewerkschaftliche   Organisationsgrad liegt bei knapp &#252;ber 10 Prozent. In Berlin waren 100   bis 120 Kollegen regelm&#228;&#223;ig am Streik beteiligt. Zum Schluss hat sich   das auf 140-150 erh&#246;ht. Die KollegInnen, die gestreikt haben, haben   verstanden, dass f&#252;r den n&#228;chsten Kampf, zum Beispiel f&#252;r einen   Stundenlohn von 10 Euro, der Organisationsgrad noch weiter gesteigert   werden muss. In diesem Sinne: Nach der Tarifrunde ist vor der   Tarifrunde. Viele KollegInnen orientieren sich jetzt auch auf die   Betriebsratswahlen. Ich w&#252;rde mal sch&#228;tzen, dass 95 Prozent der   Betriebsr&#228;te unternehmensh&#246;rig statt k&#228;mpferisch sind. Da muss ein   Wandel her. Wir brauchen auch die Gr&#252;ndung von Betriebsr&#228;ten in den   Betrieben wo es noch gar keine Betriebsr&#228;te gibt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Interview mit Krischan Friesecke zum Streik der Geb&#228;udereinigerInnen\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[11,17],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13390"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13390"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13390\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13390"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13390"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13390"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}