{"id":13344,"date":"2009-10-16T17:55:57","date_gmt":"2009-10-16T15:55:57","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=13344"},"modified":"2012-06-13T17:17:22","modified_gmt":"2012-06-13T15:17:22","slug":"13344","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2009\/10\/13344\/","title":{"rendered":"Linksjugend[&quot;solid]-F&#252;hrung attackiert SAV"},"content":{"rendered":"<p>  Trotz Verleumdungskampagne gegen die SAV: Im Jugendverband bleiben und   f&#252;r sozialistische Politik k&#228;mpfen<\/p>\n<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>Liebe Genossinnen und Genossen,<\/b><\/p>\n<p>  wir hatten sehr lange nichts vom BundesprecherInnenrat (BSPR) geh&#246;rt und   als nach langer Zeit mal wieder eine Mail kam, waren wir sehr gespannt.   Gibt es eine Einladung zu Debatten &#252;ber die kapitalistischen Krise und   die Ausrichtung des Jugendverbandes? Wird gesagt, wo man sich f&#252;r Busse   f&#252;r die Proteste in Kopenhagen anmelden kann oder ein Konzept vorgelegt,   wie wir erfolgreich zur Anti-Nazi Demo im Februar in Dresden   mobilisieren? Nein um diese ganzen Sachen wird sich leider nicht   gek&#252;mmert.<\/p>\n<p>  Der BundessprecherInnenrat hat dazu offenbar politisch nichts   anzubieten, sondern f&#252;hrt lieber eine Schlammschlacht und   Verleumdungskampagne gegen die SAV. Der Brief des BSPR vom 14.Oktober an   alle Mitglieder und der Aufruf auf der Startseite von   www.linksjugend-solid.de, bei der SAV auszutreten, ist eine einzige   politische Bankrotterkl&#228;rung und best&#228;tigt uns in der Auffassung, dass   dieser BSPR keine politischen Antworten zur &#220;berwindung des Kapitalismus   hat.<\/p>\n<p>  Auch Marco Heinigs angebliche Auseinandersetzung mit unserem   Grundsatzprogramm bietet keine eigenen Vorschl&#228;ge, wie wir zu einer   anderen Gesellschaft kommen, sondern reiht zynisch Zitate aneinander und   kritisiert auf erschreckend niedrigem Niveau marxistische Positionen   (wenngleich wir uns freuen, dass sich Marco mittlerweile positiv auf Leo   Trotzki und Rosa Luxemburg bezieht).<\/p>\n<p>  Wir erleben die tiefste Krise des Kapitalismus seit Jahrzehnten,   erwarten Angriffe der neuen schwarz-gelben Bundesregierung und brauchen   eine dringende Debatte, was die Antworten unseres Jugendverbands sind.<\/p>\n<p>  Wir k&#228;mpfen als Mitglieder von Linksjugend[&quot;solid] und der SAV wie viele   andere Mitglieder des Jugendverbands f&#252;r die Abschaffung des   Kapitalismus. Als SAV-Mitglieder sind wir der Meinung, dass der   Kapitalismus durch eine sozialistische Demokratie ersetzt werden muss,   die nichts mit den stalinistischen Diktaturen im Ostblock gemein hat.   Dabei sind wir der &#220;berzeugung, dass die Abschaffung des Kapitalismus   nur durch eine revolution&#228;re Umw&#228;lzung der Verh&#228;ltnisse und die   Aufhebung des Privateigentums an den Produktionsmitteln m&#246;glich ist.<\/p>\n<p>  Wir sind der Auffassung, dass der derzeitige Kurs der F&#252;hrung der Partei   DIE LINKE nicht in die richtige Richtung weist. Statt die Konfrontation   mit dem Kapital zuzuspitzen, reagiert die Parteispitze der LINKEn mit   einer Ann&#228;herung an die SPD und setzt auf weitere   Regierungsbeteiligungen mit der Partei, die wie keine andere f&#252;r die   Agenda 2010 und Hartz IV steht. Das halten wir f&#252;r einen Fehler.<\/p>\n<p>  Anstatt sich jedoch politisch mit Differenzen auseinanderzusetzen und   &#252;ber Forderungen des Jugendverbands zu diskutieren, hat sich der BSPR   entschieden mit Dreck um sich zu werfen, in der Hoffnung, dass bei   Linksjugend[&quot;solid]-Mitgliedern schon irgendwas h&#228;ngen bleibt.<\/p>\n<p>  Wir kennen diese Methoden bereits von Bundeskonferenzen (bei denen allen   Ernstes Ger&#252;chte gestreut wurden, dass schwarz gekleidete M&#228;nner aus   London Abstimmungsverhalten dirigiert h&#228;tten- glaubt ihr den Schwachsinn   eigentlich selbst, den ihr verbreitet?).<\/p>\n<p>  Immerhin gibt der BSPR in seinem Brief zumindest zu: &#8222;Diese Fragen   beruhen auf H&#246;rensagen oder Randbemerkungen von Funktion&#228;rInnen der SAV   und sind nicht so richtig belegbar.&#8220; Dieselben Funktion&#228;rInnen, die   angeblich alles heimlich steuern, plappern also ihre Geheimnisse aus?   F&#252;r wie bl&#246;d haltet ihr die LeserInnen eures Briefes eigentlich?<\/p>\n<p>  Ihr h&#228;ttet auch einfach mal nachfragen oder ein Treffen von uns besuchen   k&#246;nnen. Es geht euch aber nicht darum, etwas &#252;ber die SAV zu erfahren.   Es geht euch eher darum, mit wilden Ger&#252;chten die SAV als Sekte   darzustellen, um unsere Positionen zu diffamieren. Das sind   stalinistische Methoden, die wir von B&#252;rokraten und Karrieristen kennen,   die aber nicht in einen Jugendverband geh&#246;ren.<\/p>\n<p>  Die Vorw&#252;rfe des BSPRs sind vorgeschoben und l&#228;cherlich.<\/p>\n<p>  Jeder wei&#223;, dass man Geld braucht, um politische Arbeit zu finanzieren.   Jeder der mit uns zusammen arbeitet, wei&#223;, dass die SAV ausschlie&#223;lich   aus Spenden und Mitgliedsbeitr&#228;gen finanziert ist, um politisch   unabh&#228;ngig zu bleiben. Die Finanzen der SAV unterliegen einer   demokratisch gew&#228;hlten Revision und k&#246;nnen durch jedes Mitglied   jederzeit kontrolliert und eingesehen werden.<\/p>\n<p>  Die H&#246;he der Mitgliedsbeitr&#228;ge wird durch das Mitglied selbst festgelegt   (und nicht durch den &#8222;Gruppenverantwortlichen&#8220;). Mitglieder der SAV   unterst&#252;tzen mit ihrem Mitgliedsbeitrag nicht nur die SAV, sondern auch   politische Arbeit beispielsweise in Nigeria, und Sri Lanka und anderen   L&#228;ndern, in denen es viel schwieriger ist, Spendensammlungen   durchzuf&#252;hren.<\/p>\n<p>  Auch andere Str&#246;mungen innerhalb der Partei DIE LINKE und   Linksjugend[&quot;solid] finanzieren ihre politische Arbeit durch Spenden und   zus&#228;tzliche Beitr&#228;ge ihrer Mitglieder.<\/p>\n<p>  Mandatstr&#228;ger der SAV und Hauptamtliche d&#252;rfen h&#246;chstens ein   durchschnittliches ArbeitnehmerInnen-Einkommen beziehen.<\/p>\n<p>  Wir sind davon &#252;berzeugt, dass dies wichtige demokratische Prinzipien   zum Aufbau von Arbeiterparteien sind und schlagen dies auch in der   LINKEN vor. Statt sich zu verpflichten, alle Einnahmen &#252;ber einen   durchschnittlichen Arbeitnehmerlohn an die Partei und politische   Bewegungen abzuf&#252;hren, verdienen Bundestagsabgeordnete der LINKEN   dagegen ein Vielfaches davon, was normale Lohnabh&#228;ngige verdienen. Damit   entfernen sie sich materiell von denjenigen, die sie vertreten wollen.   Das ist ein gro&#223;es Problem.<\/p>\n<p>  Die SAV ist sehr transparent. Jede Gliederung ist jederzeit w&#228;hl- und   abw&#228;hlbar und rechenschaftspflichtig. Unterschiedliche Meinungen werden   in der SAV in der Diskussion und nicht per Dekret ausgetragen. Deshalb   gibt es ausf&#252;hrliche Minderheiten- und Fraktionsrechte. Ihr k&#246;nnt sie   gerne in der <a href=\"\/?p=10059\">Satzung<\/a>   nachlesen.<\/p>\n<p>  In der Partei DIE LINKE bestimmen oftmals die Vorst&#228;nde die Politik. Die   Macht des Apparats ist ein gro&#223;es Problem. Wir sind deshalb davon   &#252;berzeugt, dass Rechenschaftspflicht und Abw&#228;hlbarkeit zentrale   Prinzipien zum Aufbau der LINKEn sind.<\/p>\n<p>  Ihr werft uns vor, dass wir eine Arbeiterpartei aufbauen wollen. Wir   meinen damit eine Massenpartei, die in der Klassengesellschaft   Kapitalismus konsequent die Interesse von Lohnabh&#228;ngigen, Erwerbslosen   und Jugendlichen vertritt. Ihr werft uns das vor.<\/p>\n<p>  Aber was wollt ihr denn? Eine LINKE, die so bleibt, wie sie ist? Eine   LINKE, die sich weiter der SPD ann&#228;hert und die Fehler der Gr&#252;nen   wiederholt? Seit 1994 tritt die SAV f&#252;r den Aufbau einer neuen   Arbeiterpartei mit sozialistischem Programm ein. Diese Position haben   wir beispielsweise in der WASG und jetzt in der LINKEN vertreten. In   Linksjugend [&quot;solid] und der LINKEN arbeiten wir solidarisch mit, um den   Ansatz f&#252;r eine Arbeiterpartei zu erhalten, konkreten Widerstand   voranzubringen und zu verhindern, dass linke Positionen f&#252;r eine   Beteiligung an Regierungen geopfert werden.<\/p>\n<p>  Statt mit uns inhaltliche Debatten zu f&#252;hren, sprecht ihr uns lieber die   Meinung ab, in dem ihr uns als gutwillig aber fremdgesteuert darstellt.   Die Spr&#252;che des BSPR &#252;bers &quot;Emanzipatorische&quot; usw. erweisen sich als   Farce. Wie ihr schon sagt: &quot;selbstbestimmt und fortschrittlich sieht   anders aus&quot;.<\/p>\n<p>  In der SAV haben wir jedenfalls nicht diese Probleme: dort werden   GenossInnen, die bei Abstimmungen in der Minderheit bleiben,   respektiert. Sie k&#246;nnen ihre Positionen in der SAV weiter vertreten,   niemand unterstellt ihnen eine Fremdbestimmung. Obwohl die inhaltlichen   Gemeinsamkeiten in der SAV genauer definiert sind, gibt es dort   offensichtlich mehr demokratische Rechte und Respekt f&#252;r Ideen als es   dem BSPR im Jugendverband vorschwebt.<\/p>\n<p>  Wir lassen nicht zu, dass ihr auf diese Art und Weise den Verband kaputt   macht. Eine erste Genossin aus Berlin, die nicht Mitglied der SAV ist,   hat ihre Kandidatur zum LSPR mit Verweis auf eure Hetzkampagne   zur&#252;ckgezogen. Macht euch lieber um so etwas Gedanken, statt uns   &#8222;helfen&#8220; zu wollen.<\/p>\n<p>  Wir m&#246;chten einen aktiven Beitrag leisten, den Jugendverband solidarisch   aufzubauen. Wir sind in vielen Basisgruppen sehr aktiv, gewinnen   Mitglieder f&#252;r Linksjugend[&quot;solid] und m&#246;chten dies auch weiterhin tun.   Wir brauchen angesichts der kapitalistischen Krise, der steigenden   Jugendarbeitslosigkeit und der zunehmenden Bedrohung durch Nazis einen   starken sozialistischen Jugendverband und sehen die M&#246;glichkeit, viele   tausende Mitglieder f&#252;r sozialistische Ideen zu gewinnen.<\/p>\n<p>  Wir fordern euch auf, euren b&#252;rokratischen Kleinkrieg einzustellen und   euch den anstehenden Aufgaben zu widmen.<\/p>\n<p>  Wir laden hiermit Marco Heinig vom BSPR zu einer &#246;ffentlichen Diskussion   &#252;ber die Frage, wie wir den Kapitalismus &#252;berwinden, welche Rolle die   Arbeiterbewegung spielt und DIE LINKE spielen kann und seine Kritik an   unserem Programm ein.<\/p>\n<\/p>\n<p>  Mit sozialistischen Gr&#252;&#223;en,<\/p>\n<p>  <i>Malena Alderete, Landessprecherin Linksjugend [&quot;solid]   Baden-W&#252;rttemberg <\/i><\/p>\n<p>  <i>Ongoo Buyanjargal, Linksjugend [&quot;solid] Berlin Neuk&#246;lln-Nord <\/i><\/p>\n<p>  <i>Michael Koschitzki, Linksjugend [&quot;solid] Berlin-Xberg <\/i><\/p>\n<p>  <i>Thorben Mager, Linksjugend [&quot;solid] Stuttgart <\/i><\/p>\n<p>  <i>Paula Rauch, Linksjugend [&quot;solid] Berlin Roter Wedding <\/i><\/p>\n<p>  <i>S&#246;nke Schr&#246;der, Linksjugend [&quot;solid] Essen <\/i><\/p>\n<p>  <i>David Schultz alias Holger Burner, Linksjugend [&quot;solid] Hamburg und   Mitglied des Landesvorstands DIE LINKE Hamburg <\/i><\/p>\n<p>  <i>Chris Walter, Linksjugend [&quot;solid] Aachen <\/i><\/p>\n<p>  <i>Thies Wilkening, L&#228;nderratsdelegierter Linksjugend [&quot;solid] Hamburg<\/i><\/p>\n<\/p>\n<p>  Dokumentiert:<\/p>\n<\/p>\n<p>  <b>Raus &#8211; jetzt! <\/b><\/p>\n<p>  <b>Und einsteigen in eine selbstbestimmte, radikale junge Linke.<\/b><\/p>\n<p>  Ein offener Brief an die SAV-Mitglieder im Jugendverband.<\/p>\n<\/p>\n<p>  Liebe Genossin, Lieber Genosse,<\/p>\n<p>  In der SAV gibt es viele junge Genossinnen und Genossen mit dem Herz an   der richtigen Stelle und guten Positionen im Kopf! Aber es scheint, als   werden sie durch soziale und strukturelle Kontrolle an eine Organisation   gefesselt, die sie ausbeutet und bei abweichender Meinung gegebenenfalls   auch &#8218;wegwirft&#8216;. Selbstbestimmte und fortschrittliche Politik sieht   unserer Meinung nach anders aus.<\/p>\n<p>  Das Verh&#228;ltnis von SAV und Jugendverband wird in nicht wenigen   Landesverb&#228;nden derzeit heftig diskutiert. Oftmals schrecken weniger die   Positionen der SAV ab, sondern vielmehr der politische Stil und die   Strategie ihrer Kader. Bei vielen Jugendverbandsmitgliedern besteht die   Sorge, dass die Souver&#228;nit&#228;t des Verbandes durch eine extern   organisierte Gruppierung unterlaufen wird. Als BundessprecherInnenrat   nehmen wir diese Sorge ernst. Klar ist aber auch: Wir wollen alle jungen   SAV-Mitglieder, die im Verband organisiert sind, f&#252;r einen starken und   pluralen sozialistischen Jugendverband gewinnen, wir wollen Euch   gewinnen f&#252;r eine radikale sozialistische Alternative. Trotzkistische   Positionen haben ihren Platz in der politischen Linken; sie haben gerade   mit ihrer Kritik am Stalinismus wichtige Impulse f&#252;r einen   sozialistischen Aufbruch beizusteuern. Was unseres Erachtens aber   zukunftslos ist, ist ein hierarchisches und intransparentes   Organisationsmodell, wie es von der SAV-Leitung vertreten und   durchgesetzt wird.<\/p>\n<p>  <b>Vor diesem Hintergrund k&#246;nnen sich folgende Fragen stellen:<\/b><\/p>\n<p>  Warum Ihr als SAV Zeitungs- und Werbemittelverk&#228;uferInnen (alle   Mitglieder?) genau Buch &#252;ber Eure Verk&#228;ufe f&#252;hren m&#252;sst? Oder wie sich   eine Organisation mit max. 350 Mitgliedern so viele bezahlte Funktion&#228;re   leisten kann? Warum Euer Mitgliedsbeitrag so hoch ist und von den   Gruppenverantwortlichen festgelegt wird? Warum es keine einsehbaren   Beitragstabellen gibt? Oder warum Ihr nach einer gewissen Zeit kaum   anderen Freunde au&#223;erhalb der SAV habt? Warum es in den SAV-Gruppen so   extreme Hierarchien gibt? Warum werdet Ihr gezwungen, doppelten Beitrag   zu bezahlen, einmal f&#252;r Linksjugend [&#8216;solid] oder Die LINKE oder beides   und dann noch f&#252;r die SAV? Diese Fragen beruhen auf H&#246;rensagen oder   Randbemerkungen von Funktion&#228;rInnen der SAV und sind nicht so richtig   belegbar. Aber bei n&#228;herer Betrachtung erscheint die ganze Organisation   der SAV &#252;berhaupt sehr intransparent.<\/p>\n<p>  <b>Was will die SAV-Leitung?<\/b><\/p>\n<p>  Die Kader der SAV springen von Organisation zu Organisation, immer unter   dem Vorwand, eine Arbeiterpartei aufbauen zu wollen und lassen es sich   von ihren Mitgliedern bezahlen. Sei es bei attac, Die LINKE oder in   Linksjugend [&#8216;solid]. Beispiele mit &#228;hnlichem Verlauf gibt es viele,   &#252;berall dort, wo sie denken, es lie&#223;e sich f&#252;r die SAV etwas   herausholen, werden die &#8220;Mitglieder&#8220; per Beschluss zugewiesen und m&#252;ssen   die Kosten f&#252;r die doppelte Mitgliedschaft bezahlen. Ihnen geht es   darum, neue zahlende Mitglieder zu gewinnen und Materialien zu   verkaufen, die ihren &#8220;Apparat&#8220; finanzieren. Alles andere ist Fassade.   Wer nicht mitmacht oder nicht genug Material verkauft, bekommt Druck.<\/p>\n<p>  Eine solche Organisation wird nicht in der Lage sein, der Sozialen Frage   wieder eine reale politische Durchschlagskraft zu verleihen.<\/p>\n<p>  Falls Ihr Euch in den hier aufgeworfenen Fragen wieder findet, dann   macht Schluss mit der SAV. Macht Schluss mit dem doppelten Beitrag und   Schluss mit der sozialen Kontrolle. Engagiert euch im Jugendverband   Linksjugend [&#8216;solid], dort k&#246;nnt Ihr Eure Meinung vertreten &#8211; auch bei   einer Meinungsminderheit! Bei uns k&#246;nnt Ihr an Eurem Thema arbeiten.   Klar, auch bei uns gibt es Streit, zum Teil schon seit Jahren   diskutierte, manchmal widerspr&#252;chliche, Positionen und Genossinnen und   Genossen, die sich pers&#246;nlich und politisch nicht ausstehen k&#246;nnen.   Nicht alles l&#228;uft glatt, nicht alles funktioniert nach Plan. Aber, hey!   Wir sind ein Jugendverband und arbeiten gemeinsam dran! Wir sind nicht   die Speerspitze der Arbeiterschaft, wir wollen Teil der Bewegung sein,   die wirklich etwas bewegt!<\/p>\n<p>  Wer von euch also aus der SAV raus will, den\/die werden wir nach besten   Kr&#228;ften unterst&#252;tzen. Wir sagen nicht, dass es leicht sein wird. Wir   sagen nicht, dass alle Forderungen der SAV Quatsch sind. Aber in unserem   Verst&#228;ndnis kann es durch diese Organisation keine emanzipatorische und   selbstbestimmte linke Politik geben.<\/p>\n<p>  Wer die Befreiung fordert, darf seine Mitglieder nicht unfrei machen!   Darum raus aus der SAV &#8211; rein in den Jugendverband Linksjugend [&#8216;solid]   sozialistisch, feministisch, antifaschistisch, basisdemokratisch und   streitbar.<\/p>\n<p>  <i>Mit solidarischen Gr&#252;&#223;en <\/i><\/p>\n<p>  <i>der BundessprecherInnenrat von Linksjugend [&#8216;solid]<\/i><\/p>\n<\/p>\n<p>  Das Papier des BundessprecherInnenrates und eine Antwort von   SAV-Mitgliedern findet sich <a href=\"\/media\/z\/AntwortaufRausjetzt.pdf\">hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Trotz Verleumdungskampagne gegen die SAV: Im Jugendverband bleiben und<br \/>\n      f&#252;r sozialistische Politik k&#228;mpfen\n    <\/p><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[26],"tags":[270],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13344"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13344"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13344\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13344"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13344"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13344"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}