{"id":13338,"date":"2009-10-08T00:00:00","date_gmt":"2009-10-08T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=13338"},"modified":"2009-10-08T00:00:00","modified_gmt":"2009-10-08T00:00:00","slug":"13338","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2009\/10\/13338\/","title":{"rendered":"Arbeitszeitverk&#252;rzung bei maximalem Lohnausgleich?"},"content":{"rendered":"<p>  In Gewerkschaften wird wieder &#252;ber Arbeitszeitsverk&#252;rzung diskutiert &#8211;   Debatte aus der Solidarit&#228;t Nummer 83 (Oktober 2009)<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  1984 streikten Besch&#228;ftigte in der Metall- und Druckindustrie bis zu   sechs Wochen f&#252;r die Einf&#252;hrung der 35-Stunden-Woche bei vollem Lohn-   und Personalausgleich. Auf ihrer Bundesjugendkonferenz 2007 kritisierte   die ver.di-Jugend, dass die damals durchgesetzte Arbeitszeitverk&#252;rzung   erst mit starker zeitlicher Verz&#246;gerung umgesetzt und &#8222;mit einer   massiven Flexibilisierung der Arbeit als Zugest&#228;ndnis an die Arbeitgeber   erkauft&#8220; worden war.<\/p>\n<p>  Lange spielte die Frage keine gro&#223;e Rolle in tarifpolitischen   Gewerkschaftsdebatten. Jahrelang wurde die Arbeitszeit vielmehr   ausgeweitet. Immer wieder akzeptierte die Gewerkschaftsspitze sogar eine   unbezahlte Mehrarbeit, ohne dagegen zu mobilisieren. So nahm die   ver.di-F&#252;hrung im M&#228;rz 2008 die 39-Stunden-Woche in einem Teil der   westdeutschen Kommunen hin.<\/p>\n<p>  Darauf reagierten linke ver.di-Aktive mit einem Aufruf, die Forderung   nach k&#252;rzeren Arbeitszeiten wieder aufs tarifpolitische Tableau zu   bringen: <a href=\"http:\/\/www.arbeitszeitappell.de\">www.arbeitszeitappell.de<\/a>.   Die ver.di-Jugend hatte bereits 2007 beschlossen: &#8222;Die Verk&#252;rzung der   Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden in einem Schritt und bei vollem   Lohnausgleich wird zum vorrangigen Ziel aller zuk&#252;nftigen   Tarifauseinandersetzungen.&#8220; Andere, darunter Werner Sauerborn von ver.di   Baden-W&#252;rttemberg, &#228;u&#223;erten sich in letzter Zeit ebenfalls zu diesem   Thema. Sauerborn schrieb dazu in ver.di-publik Nr. 6\/7 2009 und im   express, Zeitung f&#252;r sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit   7-8\/09.<\/p>\n<h4>  PRO: Werner Sauerborn, Vorstandssekret&#228;r beim ver.di-Landesbezirk   Baden-W&#252;rttemberg<\/h4>\n<p>  Wer mit der Forderung nach Arbeitszeitverk&#252;rzung unterwegs ist und nicht   ohne Atempause den Zusatz &#8222;bei vollem Lohn- und Personalausgleich&#8220;   anschlie&#223;t, riskiert R&#252;ffel, besonders gern von Gewerkschaftslinken.   Zurecht, denn gerade als Linke haben wir immer vor dem Risiko gewarnt,   dass die Arbeitgeber uns die Kosten der Arbeitszeitverk&#252;rzung   zuschieben, sei es indem sie den Lohnausgleich verweigern oder\/und die   Arbeitszeit intensivieren, wobei immer etwas unscharf geblieben ist,   inwieweit auch von vollem Lohnausgleich zu reden ist, wenn nur der   nominale Monatslohn erhalten blieb oder wenn wir &#252;ber niedrigere   Lohnabschl&#252;sse in der Folge an der Finanzierung der   Arbeitszeitverk&#252;rzung beteiligt wurden. Die Warnungen waren allzu   berechtigt, denn vielfach haben wir mit Lohneinbu&#223;en und mehr Stress und   Belastungen die Arbeitszeitverk&#252;rzungen der achtziger Jahre bezahlt.<\/p>\n<p>  Dies hat Arbeitszeitverk&#252;rzungen diskreditiert und war eine der   Ursachen, warum die Gewerkschaften vor etwa 20 Jahren ihre   Arbeitszeitpolitik, wenn auch unfreiwillig, de facto eingestellt haben.   Aber zu glauben, man k&#246;nne sich straf- und folgenlos vom Thema   verabschieden, hat sich als historischer Irrtum der   Gewerkschaftsbewegung erwiesen. Das ger&#228;umte Feld wurde stattdessen von   der Gegenseite besetzt durch ihr Verst&#228;ndnis von Arbeitszeitpolitik:   erstens Teilzeitarbeit ohne jeden Lohnausgleich und alle m&#246;glichen   Formen prek&#228;rer Jobs v&#246;llig au&#223;erhalb jeder tariflichen Gestaltung und   Kontrolle, zweitens und andererseits entgrenzte und verl&#228;ngerte   Arbeitszeiten (die tats&#228;chliche Wochenarbeitszeit in Deutschland ist   allein seit 2003 um 3,3 Stunden auf 41,1 Stunden angestiegen) und   drittens massenhaft Arbeitszeit null, Massenarbeitslosigkeit.<\/p>\n<p>  Aus dem moralisch und verteilungspolitisch berechtigten Anliegen des   vollen Lohnausgleichs das Prinzip abzuleiten, &#8222;wenn kein voller   Lohnausgleich, dann gar keine Arbeitszeitverk&#252;rzung&#8220;, hat hinterr&#252;cks   einen viel gr&#246;&#223;eren Flurschaden angerichtet und dazu beigetragen, dass   die Gewerkschaften via Massenarbeitslosigkeit erst richtig in die   Defensive gerieten und verteilungspolitisch so stark verloren haben.<\/p>\n<p>  Wenn wir einen Neustart in der Arbeitszeitpolitik wollen, m&#252;ssen wir   diese Lektion aufarbeiten. Dazu geh&#246;rt, sich zu vergegenw&#228;rtigen, dass   die Forderung nach Arbeitszeitverk&#252;rzung zwei Dimensionen enth&#228;lt, die   nur analytisch, nicht praktisch zu unterscheiden sind. Die erste ist das   Verteilen in der Klasse: Die einen bekommen wieder Arbeit, weil die   anderen weniger arbeiten. Dies ist reine Arbeitsumverteilung, die das   volkswirtschaftliche Besch&#228;ftigungsvolumen nicht erh&#246;ht. Dennoch ist   diese reine Arbeitsumverteilung f&#252;r uns von h&#246;chster Bedeutung, zum   einen weil sie eine Frage der Solidarit&#228;t aller auf den Verkauf ihrer   Arbeitskraft Angewiesener ist, und zum anderen, weil sie   Massenarbeitslosigkeit verhindert, wodurch den Arbeitgebern ein   wirksames Erpressungsinstrument f&#252;r Dumpingpolitik aller Art zuw&#228;chst.<\/p>\n<p>  Die davon zu unterscheidende zweite Dimension der   Arbeitszeitverk&#252;rzungspolitik ist die Verteilung zwischen den Klassen,   also die Frage des Lohnausgleichs. Wie jede Lohnerh&#246;hung erh&#246;ht auch   jede Arbeitszeitverk&#252;rzung mit Lohnausgleich die Arbeitskosten. Ohne   Lohnausgleich ist sie f&#252;r die Arbeitgeber vor allem ein   Organisationsproblem, mit Lohnausgleich eine Kostenbelastung. Hier liegt   der verteilungspolitische Knackpunkt und die Herausforderung f&#252;r die   Gewerkschaften.<\/p>\n<p>  Es geht um eine Neubestimmung dieser beiden Dimensionen der   Arbeitszeitpolitik zueinander nach der Formel: Arbeitszeitverk&#252;rzung bei   maximalem Lohnausgleich, das hei&#223;t Arbeitsumverteilung auf jeden Fall   und voller Einsatz f&#252;r einen maximalen und sozial gerechten   Lohnausgleich.<\/p>\n<p>  Pr&#228;misse dieser Argumentation ist, dass Arbeitszeitverk&#252;rzung auch   Arbeit umverteilt und nicht nur intensiviert. Dieses Anliegen ist im   zweiten Zusatz &#8222;bei vollem Personalausgleich!&#8220; etwas missverst&#228;ndlich   repr&#228;sentiert. Als gewerkschaftliche Schl&#252;sselstrategie gegen die Folgen   der Krise wird Personalausgleich selten Neueinstellung Erwerbsloser   bedeuten, sondern Verhinderung von Erwerbslosigkeit noch Besch&#228;ftigter.   Aber Arbeitszeitverk&#252;rzung soll ja nicht nur unsere Antwort auf die   Krise sein, sondern wieder zu einer Grundform von Gewerkschaftspolitik   werden.<\/p>\n<p>  Damit sie das werden kann, muss sich die Debatte schnell von der   Forderungsebene in Richtung Durchsetzungsstrategie bewegen. Zwei Punkte   werden dabei zentral sein: Erstens wird Arbeitszeitverk&#252;rzung als   gesellschaftliches Emanzipationsprojekt nur in breiten B&#252;ndnissen und   zweitens nur als zusammenf&#252;hrende Strategie der europ&#228;ischen und   internationalen Gewerkschaftsbewegung gegen die Krise durchsetzbar sein.<\/p>\n<h4>  Contra: Katja Hoffmann, ver.di-Vertrauensfrau im Klinikum Kassel und   SAV-Mitglied<\/h4>\n<p>  Im August waren offiziell 3,48 Millionen Menschen erwerbslos,   inoffiziell sehr viel mehr. Fast 1,5 Millionen Besch&#228;ftigte steckten in   Kurzarbeit, f&#252;r viele die Vorstufe zur Entlassung. Der Vorstandschef von   MAN verplauderte sich und meinte, dass es bis zur Bundestagswahl ein   Stillhalteabkommen zwischen Industrie und Regierung gibt. Es ist zu   bef&#252;rchten, dass die Arbeitslosigkeit in den n&#228;chsten Monaten massiv   ansteigt. Gleichzeitig sind weitere Arbeitszeitverl&#228;ngerungen angedacht.   So schl&#228;gt die Bundesbank die Rente mit 69 vor! Der Stahlunternehmer Max   Aicher fordert von seiner Belegschaft (der ehemaligen Maxh&#252;tte) zum   Beispiel die 48-Stunden-Woche. Dem muss kontra gegeben werden. Am Besten   durch den Kampf f&#252;r Arbeitszeitverk&#252;rzung in gro&#223;en Schritten.<\/p>\n<p>  Allerdings haben die Besch&#228;ftigten mit Arbeitszeitverk&#252;rzungen, bei   denen der Lohn- und Personalausgleich &#8222;Verhandlungsmasse&#8220; ist, negative   Erfahrungen gemacht. So kam es in der Vergangenheit immer wieder zu   Arbeitszeitverk&#252;rzungen ohne vollen Personalausgleich. Dadurch   verst&#228;rkte sich jedesmal der Druck auf die Besch&#228;ftigten, obwohl bereits   viele am Limit arbeiten &#8211; w&#228;hrend andere arbeitslos blieben oder   Auszubildende nicht &#252;bernommen wurden.<\/p>\n<p>  Oft setzten die Arbeitgeber auch auf Arbeitszeitverk&#252;rzungen ohne   Lohnausgleich, um die eigenen Kosten zu senken. Die Gewerkschaftsspitze   lie&#223; sich f&#252;r den angeblichen &#8222;Erhalt von Arbeitspl&#228;tzen&#8220; immer wieder   darauf ein. Dabei konnten solche Zugest&#228;ndnisse keinen Stellenabbau   verhindern, sie haben ihn nur noch billiger gemacht f&#252;r die Arbeitgeber.   Auf Seiten der Besch&#228;ftigten hingegen f&#252;hrten solche Kompromisse zum   Verlust von Lohn &#8211; aber auch von Kampfbereitschaft.<\/p>\n<p>  Beim TV&#214;D der kommunalen Krankenhaus-Besch&#228;ftigten wurde die Arbeitszeit   von 38,5 Stunden pro Woche im Gegensatz zu anderen kommunalen   Besch&#228;ftigten zwar beibehalten, wird aber nun von den KollegInnen durch   den Verzicht auf Lohnbestandteile bezahlt. Dabei k&#246;nnen sich viele den   Verzicht auf Lohn und auch auf Lohnerh&#246;hungen nicht leisten. Erst Recht,   wenn man bedenkt, dass die Realeinkommen laut einer neuen Studie des   Deutschen Instituts f&#252;r Wirtschaftsforschung sogar erstmals im   Aufschwung (2003 bis 2007) r&#252;ckl&#228;ufig waren.<\/p>\n<p>  Ein Blick auf unsere Konten reicht, um bei einer Arbeitszeitverk&#252;rzung   f&#252;r den vollen Lohn- und Personalausgleich einzutreten. Dazu kommt, dass   die halbherzige Haltung der Gewerkschaftsoberen die Gegenwehr generell   geschw&#228;cht hat. Auch deshalb ist es falsch zu sagen:   &#8222;Arbeitszeitverk&#252;rzung &#8211; Ja, beim Lohnausgleich sehen wir dann mal   weiter.&#8220; Oder: &#8222;Teilweiser Lohnausgleich ist besser als gar nichts.&#8220;   Genau das hat zum Vertrauensverlust bei KollegInnen beigetragen und der   Arbeitgeberseite die Ausweitung des Niedriglohnsektors erleichtert.<\/p>\n<p>  Im &#214;ffentlichen Dienst muss das Nahziel die Verk&#252;rzung der Arbeitszeit   auf 35 Stunden in der Tarifrunde bei Bund und Kommunen Anfang 2010 sein,   als erster Schritt hin zu einer weiteren drastischen   Arbeitszeitverk&#252;rzung. Es w&#228;re aber ein kalkulierter Fehler, nur mit der   Forderung nach Arbeitszeitverk&#252;rzung in die Tarifgespr&#228;che zu gehen.   Angesichts der tiefsten Wirtschaftskrise seit 80 Jahren werden die   Arbeitgeber nat&#252;rlich den Verzicht auf Lohnerh&#246;hung fordern und jede   M&#246;glichkeit zur Absenkung genaustens ausleuchten. Wird der volle   Lohnausgleich zur Verhandlungssache, bleibt der positive Effekt der   Arbeitszeitverk&#252;rzung auf der Strecke. Deshalb brauchen wir eine   Arbeitszeitverk&#252;rzung bei vollem Personal- und Lohnausgleich und eine   deutliche Tabellenerh&#246;hung. Weniger verdienen die KollegInnen nicht und   weniger reicht auch nicht!<\/p>\n<p>  Zur Finanzierung gilt es, die Umverteilung von unten nach oben zu   stoppen. Bezahlen sollen die Reichen und die Konzerne, deren Gewinne im   letzten Aufschwung vor allem durch die Besch&#228;ftigten erwirtschaftet   wurden. N&#246;tig w&#228;re die Wiedereinf&#252;hrung der Verm&#246;genssteuer und eine   Anhebung der Spitzensteuers&#228;tze. Dementsprechend muss ver.di den   anstehenden Tarifkampf auch als Kampf gegen die Vorhaben der neuen   Bundesregierung sehen.<\/p>\n<p>  Wer die Profitlogik schluckt, landet zwangsl&#228;ufig bei Zugest&#228;ndnissen an   die Arbeitgeber. Statt sich dem kapitalistischen System unterzuordnen,   muss die Gewerkschaftsf&#252;hrung jedoch vor allem ihre Basis vertreten. Und   dort w&#228;chst die Konfliktbereitschaft gegen&#252;ber den Herrschenden.<\/p>\n<p>  Deshalb muss es einen gewerkschaftlichen Kurswechsel geben, damit die   Arbeitszeitverk&#252;rzung zu einem attraktiven Streikziel wird.   Arbeitszeitverk&#252;rzung zu erk&#228;mpfen und dann auf Lohn zu verzichten oder   eine h&#246;here Arbeitsbelastung auszuhalten, das k&#246;nnen und wollen die   KollegInnen nicht. Die Gewerkschaft ver.di muss sich in der Tarifrunde   2010 klar positionieren. Dazu geh&#246;ren Forderungen, hinter die sich die   Besch&#228;ftigen stellen k&#246;nnen, f&#252;r die sie &#8222;voll&#8220; mobilisierbar sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      In Gewerkschaften wird wieder &#252;ber Arbeitszeitsverk&#252;rzung diskutiert &#8211;<br \/>\n      Debatte aus der Solidarit&#228;t Nummer 83 (Oktober 2009)\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[11],"tags":[263,218],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13338"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13338"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13338\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13338"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13338"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13338"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}