{"id":13293,"date":"2009-08-31T18:00:00","date_gmt":"2009-08-31T16:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=13293"},"modified":"2012-05-15T15:09:50","modified_gmt":"2012-05-15T13:09:50","slug":"13293","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2009\/08\/13293\/","title":{"rendered":"Die SAV und DIE LINKE"},"content":{"rendered":"<p>  Interview mit SAV-Sprecher Sascha Stanicic<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Das Internetportal <a href=\"http:\/\/www.linkezeitung.de\">Linke Zeitung<\/a>   hat ein Interview mit dem SAV-Bundessprecher Sascha Stanicic   ver&#246;ffentlicht:<\/p>\n<\/p>\n<p>  <b>Linkezeitung:<\/b> Lucy Redler und Dir wurde die Mitgliedschaft in   &#8218;Die Linke&#8216; verwehrt. Ist denn die Mitgliedschaft in einer Partei so   attraktiv, die dort wo sie mitregiert die ganzen K&#252;rzungen und   Abschiebungen mittr&#228;gt, also die gesamten Lasten der kapitalistischen   &#8222;Sachzw&#228;nge&#8220; an die kleinen Leute weitergibt?<\/p>\n<\/p>\n<p>  <b>Sascha Stanicic:<\/b> Es gibt in Deutschland keine starke Partei, die   die politischen Interessen von Lohnabh&#228;ngigen und sozial Benachteiligten   artikuliert und diese k&#228;mpferisch organisiert. Die SAV tritt seit vielen   Jahren f&#252;r die Bildung einer neuen sozialistischen Arbeiterpartei ein,   die diese Leerstelle f&#252;llen k&#246;nnte. Die Gr&#252;ndung der WASG haben wir als   einen ersten Ansatz f&#252;r die Entwicklung einer solchen Partei gesehen.   DIE LINKE ist, trotz aller Widerspr&#252;che und Fehler, zur Zeit der einzige   Ausgangspunkt f&#252;r die Sammlung derjenigen Kr&#228;fte, die eine solche Partei   aufbauen k&#246;nnen. DIE LINKE ist eine widerspr&#252;chliche Partei, in der   verschiedene politische Richtungen im Widerstreit liegen. Die Kr&#228;fte,   die f&#252;r die Exekutierung von Sozialabbau und arbeitnehmerfeindlicher   Politik im Berliner Senat und f&#252;r weitere Regierungsbeteiligungen mit   der pro-kapitalistischen SPD stehen, repr&#228;sentieren nicht die ganze   Partei, wenn sie auch im Apparat, den Fraktionen und der F&#252;hrung   dominieren. Gleichzeitig gibt es aber viele tausend Mitglieder und   Millionen W&#228;hlerinnen und W&#228;hler, die in der Partei die Chance sehen,   die Interessen von Lohnabh&#228;ngigen und sozial Benachteiligten auf der   politischen Ebene zur Sprache zu bringen. Und die erkennen, dass sich   die politische Landschaft seit der Gr&#252;ndung der WASG und dem Einzug der   linken Fraktion in den Bundestag f&#252;r die Arbeiterklasse verbessert hat.   Das gilt zumindest insofern, als das Themen gesetzt wurden, f&#252;r die DIE   LINKE in der &#246;ffentlichen Wahrnehmung steht: Mindestlohn,   Lohnerh&#246;hungen, Opposition gegen Privatisierung, Nein zu Entlassungen.<\/p>\n<p>  Ich bin der Meinung, dass Marxistinnen und Marxisten nicht am Rande von   einem solchen Neuformierungsprozess stehen sollten, sondern die   Verantwortung haben aktiv in ihn einzugreifen und die Kr&#228;fte zu st&#228;rken,   die aus der LINKEn eine Interessenvertretung f&#252;r Arbeiterinnen und   Arbeiter machen wollen und gegen den Kurs der Regierungsbeteiligung   k&#228;mpfen. Dabei d&#252;rfen keine faulen Kompromisse gemacht werden, es muss   immer klar sein auf welcher Seite der Klassengesellschaft man steht und   aus Parteidisziplin darf nicht gegen&#252;ber unsozialen Ma&#223;nahmen   geschwiegen werden. Die SAV hat zu jedem Zeitpunkt die unsoziale Politik   des Berliner Senats &#246;ffentlich kritisiert und an Mobilisierungen dagegen   teilgenommen bzw. solche mit organisiert, wie aktuell gegen die   Schlie&#223;ung von Jugendeinrichtungen in Mitte und anderen Bezirken oder   bei den verschiedenen Tarifauseinandersetzungen des &#246;ffentlichen   Dienstes. SAV-Mitglieder in der LINKEn haben diese Themen offensiv in   die Partei getragen und dort einen Beitrag dazu geleistet, dass diese   Politik nicht ohne Opposition durchgehen konnte.<\/p>\n<p>  Letztlich stellt sich f&#252;r Deutschland die Frage, ob die Entwicklung der   politischen Linken einen &#228;hnlichen Prozess nimmt, wie die Entwicklung   der Rifondazione Comunista in Italien, die durch Regierungsbeteiligungen   in pro-kapitalistischen Koalitionen massiv Unterst&#252;tzung verloren hat   und aus dem Parlament geflogen ist. Die Tragik in Italien war aber auch,   und in gewisser Hinsicht viel mehr, dass die linken Gruppen in der PRC   keine gemeinsame und entschlossene Opposition auf die Beine gestellt   haben, die das Banner des Kommunismus h&#228;tte weiter tragen k&#246;nnen und   eine organisatorische Alternative im Prozess des Niedergangs der PRC   h&#228;tte anbieten k&#246;nnen. Es ist sicher offen, ob DIE LINKE insgesamt f&#252;r   eine klassenk&#228;mpferische und sozialistische Politik gewonnen werden kann   oder ob sich der Fl&#252;gel, der auf Kapitalismus-Management setzt insgesamt   durchsetzen wird. Wenn letzteres der Fall sein wird, kommt es darauf an,   dass die sozialistischen Kr&#228;fte in der Partei eine unabh&#228;ngige   Handlungsf&#228;higkeit entwickeln und eine Alternative anbieten k&#246;nnen.   Einen Masseneinfluss kann man zur Zeit aber nur entwickeln, wenn man   sich an diesen Auseinandersetzungen beteiligt und versucht DIE LINKE, wo   das m&#246;glich ist, zu praktischer Unterst&#252;tzung von Klassenk&#228;mpfen und   sozialen Bewegungen zu bringen.<\/p>\n<p>  Es geht also nicht um Attraktivit&#228;t der Mitgliedschaft in der LINKEn. Es   ist sicher &#8216;attraktiver&#8217; bzw. angenehmer den Auseinandersetzungen mit   reformistischen und pro-kapitalistischen Kr&#228;ften in der Arbeiterbewegung   aus dem Weg zu gehen und sich in linksradikalen Nischen zu bewegen. Aber   nur durch die direkte Auseinandersetzung mit diesen Kr&#228;ften, die in der   Arbeiterbewegung nun einmal existieren und dominieren &#8211; und die sich ja   auch darauf st&#252;tzen k&#246;nnen, dass sozialistisches Bewusstsein in der   Arbeiterklasse nach 1989\/90 zur&#252;ck gegangen ist &#8211; kann man deren   Einfluss zur&#252;ck dr&#228;ngen und den Einfluss marxistischer und   revolution&#228;rer Ideen st&#228;rken. Ich w&#252;rde mir w&#252;nschen, dass die Linke   Zeitung diese Komplexit&#228;t der Mitarbeit sozialistischer Kr&#228;fte in der   Partei DIE LINKE mehr zum Ausdruck bringt und aufh&#246;rt, Kr&#228;fte, wie die   SAV alleine f&#252;r ihre Mitarbeit in der LINKEn zu verurteilen oder als   Verr&#228;ter oder &#8216;trojanische Pferde&#8217; zu bezeichnen. Die Tatsache, dass   Lucy Redler, mir und den anderen Mitgliedern der SAV-Leitung die   Mitgliedschaft verwehrt wird, dr&#252;ckt ja aus, dass wir keine handzahmen   Parteimitglieder w&#228;ren.<\/p>\n<p>  <b>Linkezeitung:<\/b> Wir stehen am Anfang einer scharfen   Weltwirtschaftsdepression. W&#228;re es angesichts dieser Krise nicht   wichtig, jetzt eine k&#228;mpferische und konsequent antikapitalistische   Alternative aufzubauen? Eine Partei, die sich konsequent auf die<\/p>\n<p>  Selbstaktivit&#228;t der Massen und der Arbeiterklasse in den Betrieben   st&#252;tzt &#8211; und diese Selbstaktivit&#228;t unterst&#252;tzt &#8211; statt sich im   Wesentlichen auf das Parlament zu st&#252;tzen?<\/p>\n<p>  <b>Sascha Stanicic:<\/b> Nat&#252;rlich brauchen wir eine k&#228;mpferische und   sozialistische Arbeiterpartei. Eine Partei, die den Kapitalismus nicht   besser verwalten will, als es die Kapitalisten und ihre Parteien tun,   sondern die ihn bek&#228;mpft und abschaffen will. Eine Partei, die ihre   Hauptaufgabe in der Unterst&#252;tzung und Organisierung von sozialen K&#228;mpfen   sieht und das Parlament als B&#252;hne zur Propagierung sozialistischer   Ideen. Aber die Frage ist doch, wie wir zur Schaffung einer solchen   Partei kommen k&#246;nnen, mit welchen Kr&#228;ften &#8211; unter den gegebenen   Bedingungen. Es ist eine Illusion zu glauben, man k&#246;nne eine solche   Partei &#8211; angesichts der Existenz der LINKEn &#8211; einfach ausrufen. Die   Auseinandersetzung zur Frage, wie eine Arbeiterpartei programmatisch und   organisatorisch beschaffen sein soll, findet vor allem in der LINKEn und   um sie herum statt. Sie ist der Bezugspunkt von tausenden Aktiven und   Millionen W&#228;hlerinnen und W&#228;hlern. Und DIE LINKE ist eine reale   parlamentarische Vertretung, die zumindest in Grenzen auf bundesweiter   Ebene die b&#252;rgerlichen Parteien herausfordert und das kapitalistische   Profitmaximierungs-Dogma in Frage stellt. Der Einzug der LINKEn in den   Bundestag ist ein Vorteil f&#252;r die Arbeiterklasse. Aber DIE LINKE hat nur   eine Zukunftschance, wenn sie zu einer sozialistischen und k&#228;mpferischen   Partei wird. Dies gilt umso mehr angesichts der kapitalistischen   Weltwirtschaftskrise und der absolut unzureichenden Reaktion der Partei   DIE LINKE darauf. Wenn der Kurs von Gysi und Lafontaine angesichts der   schwersten Krise seit der Gro&#223;en Depression fortgesetzt wird, dann wird   die Partei keine Begeisterung unter ArbeiterInnen, Erwerbslosen und   Jugendlichen mobilisieren k&#246;nnen. Sie hat auf die Krise reagiert, ohne   zum entschlossenen Kampf gegen die Abw&#228;lzung der Krisenkosten auf die   Arbeiterklasse aufzurufen, ohne eine &#246;konomische und politische   Alternative zum krisenhaften Kapitalismus zu propagieren. Sie propagiert   Mitarbeiterbeteiligung, was nicht die Krisenursachen beseitigen w&#252;rde &#8211;   denn diese liegen in der profitgetriebenen kapitalistischen   Produktionsweise -, sondern die Krisenbew&#228;ltigung auf den R&#252;cken der   Besch&#228;ftigten abw&#228;lzen w&#252;rde. Forderungen nach der notwendigen   Verstaatlichung des Bankenwesens, der gro&#223;en Industrien und der   Betriebe, die entlassen, werden nur z&#246;gerlich oder gar nicht formuliert.   Aber es gibt in der Partei eine Debatte um diese Fragen und noch kann um   den Kurs ein lebendiger Kampf in der Partei gef&#252;hrt werden, wenn sich   der rechte Fl&#252;gel auch immer mehr Positionen erk&#228;mpft.<\/p>\n<p>  Ich bin weiterhin der Meinung, dass sich sozialistische Linke, die   innerhalb und au&#223;erhalb der LINKEn engagieren, vernetzen sollten. Aber   mit dem Blick, DIE LINKE bei den Bundestags- und Kommunalwahlen kritisch   zu unterst&#252;tzen und auf sie Einfluss zu nehmen. Im Sinne einer   Einheitsfront.<\/p>\n<p>  <b>Linkezeitung:<\/b> Der islamophobe Mord an einer &#228;gyptischen Muslimin   am Landgericht in Dresden hat die Muslime in Deutschland und weltweit   zutiefst ersch&#252;ttert. Setzt die SAV den Kampf gegen die sich ausweitende   antimuslimische Hetze auf ihre Priorit&#228;tenliste?<\/p>\n<p>  <b>Sascha Stanicic:<\/b> Der Mord von Dresden ist die Spitze eines   Eisbergs bzw. die Konsequenz aus einer rassistischen islamophoben   Stimmung, die seit Jahren gesch&#252;rt wird, in der jeder arabisch   aussehende Mensch zu einem potenziellen Terroristen gemacht wird. Die   SAV hat sich an verschiedenen antirassistischen Kampagnen beteiligt und   in unserer Zeitung und auf unserer Webseite spielt das Thema eine gro&#223;e   Rolle. Dabei geht es um den Kampf gegen faschistische Kr&#228;fte und gegen   staatlichen Rassismus, aber vor allem auch darum zu erkl&#228;ren, dass   Rassismus jeder Art vor allem der Spaltung der von Sozialabbau und   Entlassungen bedrohten Arbeiterklasse dient. Der gemeinsame Kampf f&#252;r   Arbeitspl&#228;tze, h&#246;here L&#246;hne und Sozialleistungen ist der beste   antirassistische Kampf.<\/p>\n<p>  <b>Linkezeitung: <\/b>Stichwort Superwahljahr 2009. Es stehen noch   Bundestagswahlen und Kommunalwahlen an. Was sollen Revolution&#228;re w&#228;hlen?<\/p>\n<p>  <b>Sascha Stanicic:<\/b> F&#252;r Revolution&#228;re &#8211; also f&#252;r MarxistInnen, die   einen aktiven Beitrag in den sozialen und politischen K&#228;mpfen der   Arbeiterklasse leisten wollen und diese mit einer sozialistischen   Perspektive verbinden &#8211; sollte die Fragestellung nicht sein, was sie   w&#228;hlen, sondern welche Empfehlung sie den Lohnabh&#228;ngigen, Erwerbslosen   und Jugendlichen geben. MarxistInnen sollten die Bundestagswahl vor   allem dazu nutzen, in der politisierteren Atmosph&#228;re f&#252;r eine   sozialistische L&#246;sung der kapitalistischen Krise zu werben und   entsprechende Forderungen an DIE LINKE zu stellen. Vor allem aber m&#252;ssen   alle betrieblichen und sozialen K&#228;mpfe, die w&#228;hrend des   Bundestagswahlkampfes stattfinden unterst&#252;tzt werden und DIE LINKE   ebenfalls zur aktiven Unterst&#252;tzung aufgefordert werden. Es muss erkl&#228;rt   werden, dass die Wahl nichts grundlegendes &#228;ndern wird, aber ganz sicher   nach der Wahl &#8211; egal wie die Regierung aussehen wird &#8211; massive Angriffe   auf die Arbeiterklasse zukommen und von Kurzarbeit zu Entlassungen   &#252;bergegangen werden wird. Die einzig sinnvolle Wahlempfehlung f&#252;r   Arbeiterinnen und Arbeiter, f&#252;r sozial Benachteiligte und deshalb auch   f&#252;r Marxistinnen und Marxisten ist es das Kreuz bei der LINKEn zu   machen. Wenn DIE LINKE gest&#228;rkt in den Bundestag einzieht, wird das als   ein Signal der Opposition gegen die pro-kapitalistische Krisenmanagement   gesehen und wird eine Ermutigung sein, um Widerstand zu leisten. Wird   sie geschw&#228;cht oder w&#252;rde gar den Einzug nicht schaffen, wie die PDS   2002, h&#228;tte das eine demotivierende Wirkung auf ArbeiterInnen und   Jugendliche, die sich zur Wehr setzen wollen und auf der Sucht nach   Alternativen zum Kapitalismus sind. Aber die Unterst&#252;tzung f&#252;r DIE LINKE   muss kritisch sein und mit der Forderung an die Partei verbunden sein,   klare Aussagen gegen Regierungsbeteiligungen in pro-kapitalistischen   Koalitionen auf allen Ebenen zu machen und sich eindeutig gegen jede   Form von K&#252;rzungen, Entlassungen, Arbeitsplatzvernichtung etc   auszusprechen. Und der Wahlkampf muss dazu genutzt werden, die Reihen   des Marxismus zu st&#228;rken und Selbstorganisation und Selbstt&#228;tigkeit in   der arbeitenden Bev&#246;lkerung zu steigern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Interview mit SAV-Sprecher Sascha Stanicic\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[25,104],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13293"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13293"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13293\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13293"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13293"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13293"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}