{"id":13245,"date":"2009-08-05T00:00:00","date_gmt":"2009-08-05T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=13245"},"modified":"2009-08-05T00:00:00","modified_gmt":"2009-08-05T00:00:00","slug":"13245","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2009\/08\/13245\/","title":{"rendered":"Soll DIE LINKE auf Staatsb&#252;rgschaften setzen?"},"content":{"rendered":"<p>  Debatte in der LINKEN &#252;ber Staatsb&#252;rgschaften<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>Im Juni verteilte die Linkspartei vor Karstadt-Filialen Flugbl&#228;tter   mit der &#220;berschrift: &#8222;Karstadt: Arbeitspl&#228;tze mit staatlicher B&#252;rgschaft   retten&#8220;. In Bremen unterst&#252;tzte die B&#252;rgerschaftsfraktion der LINKEN   einen Dringlichkeitsantrag, Arcandor mit Staatsb&#252;rgschaften   beziehungsweise Krediten zu unterst&#252;tzen.<\/b><\/p>\n<p>  <b>Oft wird f&#252;r Staatsb&#252;rgschaften, manchmal aber auch alternativ dazu   f&#252;r eine Staatsbeteiligung eingetreten &#8211; ohne das dann aber damit zu   verbinden, in jedem Fall auf eine Mehrheitsbeteiligung zu bestehen.<\/b><\/p>\n<p>  <b>Allerdings ist die Haltung der Partei bisher nicht einheitlich. So   hei&#223;t es in einem Beschluss des 4. Bremer Landesparteitags: &#8222;Staatliche   Hilfen f&#252;r Unternehmen m&#252;ssen in Beteiligungen der &#246;ffentlichen Hand   umgewandelt werden, die von direkt gew&#228;hlten VertreterInnen der   Belegschaften, der Gewerkschaften und des Staates kontrolliert werden.&#8220;   Das wird damit verkn&#252;pft, &#8222;die Vergesellschaftung der Banken und   Schl&#252;sselindustrien&#8220; als &#8222;Ziel&#8220; festzuhalten.<\/b><\/p>\n<h2>  <b>PRO<\/b><\/h2>\n<h4>  <b>Den Fu&#223; in die T&#252;r setzen &#8211; Staatsb&#252;rgschaft h&#228;tte Insolvenz bei   Karstadt verhindert<\/b><\/h4>\n<h4>  <i>von Christoph Spehr, Landessprecher der LINKEN Bremen<\/i><\/h4>\n<p>  Ein Jahr fr&#252;her w&#228;re alles noch glatt gegangen. Der Kredit &#252;ber 650   Millionen Euro, den Karstadt beziehungsweise sein Mutterkonzern Arcandor   bei mehreren Banken aufgenommen hatten, w&#228;re verl&#228;ngert worden &#8211; wenn   diese Verl&#228;ngerung ein Jahr fr&#252;her angestanden h&#228;tte und nicht im Juni   diesen Jahres. Die Lage des Unternehmens mit seinen 50.000   Arbeitspl&#228;tzen w&#228;re schwierig gewesen, aber von einer Insolvenz, von der   Schlie&#223;ung von einem Drittel der Karstadt-H&#228;user und einer   entsprechenden Massenentlassung, w&#228;re nicht die Rede gewesen.<\/p>\n<p>  2009 aber stehen wir in der Finanz- und Wirtschaftskrise, die von der   einseitigen Ausrichtung der Weltwirtschaft an immer kurzfristigeren,   immer extremeren Gewinnerwartungen verursacht wurde. Die Banken geben   kein Geld, da sie jede Menge faule Papiere besitzen und keinerlei Risiko   eingehen wollen. Nachdem in den letzten Jahren diejenigen Banken sich   behaupten konnten, die m&#246;glichst verwegen spekulierten, gewinnt jetzt   der, der nicht pleite macht. Als unmittelbare Folge dieser Haltung   stehen in der Bundesrepublik tausende Unternehmen vor der Insolvenz,   weil sie keine Kredite mehr bekommen.<\/p>\n<p>  Die Bundesregierung hat dieses Problem nicht in den Griff bekommen.   Anstatt die Privatbanken zu verstaatlichen oder wenigstens gesetzlich   zur Verl&#228;ngerung von laufenden Unternehmenskrediten zu zwingen, sprang   der Staat mit 500 Milliarden Euro Krediten und B&#252;rgschaften ein, ohne   sich einen Einfluss auf die Gesch&#228;ftspolitik zu sichern. Das   &#8222;Finanzmarktstabilisierungsgesetz&#8220; stabilisierte die Banken, aber nicht   die Kreditvergabe. Die Haltung der Banken im Fall Karstadt ist typisch.   Sie erkl&#228;rten, den Kredit nur verl&#228;ngern zu wollen, wenn der Staat das   Risiko &#252;bern&#228;hme &#8211; durch eine Staatsb&#252;rgschaft.<\/p>\n<p>  H&#228;tte die Bundesregierung das getan, w&#228;re Karstadt jetzt nicht   insolvent, und die 50.000 Besch&#228;ftigten von Arcandor m&#252;ssten nicht mit   ihrer Entlassung rechnen.<\/p>\n<p>  Die berechtigten Grundregeln, &#8222;Wo Staatsgeld flie&#223;t, m&#252;ssen Staat oder   Belegschaft als Eigent&#252;mer beteiligt werden&#8220; beziehungsweise &#8222;Die   privaten Eigent&#252;mer m&#252;ssen in die Pflicht genommen werden&#8220;, helfen hier   nicht weiter. Eigent&#252;mer haften in einer AG mit ihrem Einlagekapital,   nicht mit ihrem sonstigen Verm&#246;gen &#8211; wenn ihr privater Reichtum   herangezogen werden soll zur Bew&#228;ltigung der Krisenkosten, dann ist das   eine Sache von Verm&#246;genssteuer und Zwangsanleihen, die dann f&#252;r alle   gelten m&#252;ssen. Und Staatsgeld flie&#223;t zun&#228;chst nicht, wenn es um eine   B&#252;rgschaft geht.<\/p>\n<p>  Abgesehen von der Rettung der Arbeitspl&#228;tze und des Unternehmens h&#228;tte   der Staat jedoch durch eine B&#252;rgschaft den Fu&#223; in der T&#252;r gehabt. Eine   B&#252;rgschaft muss besichert werden. Die luxemburgische Privatbank Sal.   Oppenheim bot ihren Anteil von 28,6 Prozent am Arcandor-Konzern als   Sicherheit an. Wenn Arcandor den Kredit dann ordentlich bedient und   abgezahlt h&#228;tte, w&#228;re die B&#252;rgschaft nicht f&#228;llig geworden, und es w&#228;re   kein Staatsgeld geflossen. Wenn Arcandor den Kredit dann aber nicht   h&#228;tte bedienen k&#246;nnen und die B&#252;rgschaft in Anspruch genommen worden   w&#228;re, h&#228;tte der Staat zahlen m&#252;ssen, aber gleichzeitig daf&#252;r Anteile am   Unternehmen erhalten. Das w&#228;re die beste L&#246;sung gewesen.<\/p>\n<p>  Gerade weil die Staatsb&#252;rgschaft eine politische Entscheidung, aber auch   ein normales Gesch&#228;ft ist, erf&#252;llt sie durchaus den Zweck, sich Zugriff   auf das Unternehmen zu verschaffen, wenn der Staat tats&#228;chlich mit Geld   einspringen muss. Die in der LINKEN oft erhobene Forderung, jetzt in der   Krise m&#246;glichst alle angeschlagenen Unternehmen zu verstaatlichen,   verweist aber auf ein anderes Problem: Was dann tun?<\/p>\n<p>  Konkurrenz und Rationalisierungsdruck werden durch Staatseigentum nicht   aufgehoben. Es kann auch nicht Sinn der Sache sein, die Arbeitspl&#228;tze   bei Karstadt durch dauernde staatliche Zusch&#252;sse zu erhalten, w&#228;hrend   sie dann bei Metro vernichtet werden. Dem Irrsinn von Massenentlassungen   bei gleichzeitig extremer Arbeitsverdichtung muss anders begegnet   werden: Durch eine staatliche Begrenzung der Vollzeit-Arbeitszeit auf   zun&#228;chst 35 Stunden, perspektivisch auf 30 Stunden, sowie durch ein   Verbot von Massenentlassungen bei nicht insolvenzgef&#228;hrdeten   Unternehmen. Die Kosten des vollen Lohnausgleichs m&#252;ssen dabei   &#252;bergangsweise zun&#228;chst subventioniert werden, aus der Besteuerung   privaten Verm&#246;gens und aus den eingesparten Kosten des &#8222;Systems   Arbeitslosigkeit&#8220;.<\/p>\n<p>  Eine Verstaatlichung von Unternehmen der Infrastruktur sowie von   einzelnen Leitunternehmen in Schl&#252;sselbranchen ist davon unabh&#228;ngig ein   wichtiges Ziel, um seitens des Staates industriepolitisch Einfluss zu   nehmen. Ob dabei allerdings eine Kaufhauskette ins staatliche Portfolio   geh&#246;rt, ist eher fraglich.<\/p>\n<h2>  CONTRA<\/h2>\n<h4>  Eigentumsfrage stellen &#8211; Gegen staatlich subventionierten Stellenabbau<\/h4>\n<h4>  <i>Ingo Rehmke, Mitglied im Kreisvorstand der LINKEN Bremerhaven<\/i><\/h4>\n<p>  Arcandor, Opel, HRE &#8211; Unternehmen in verschiedenen Branchen mit dem   selben Problem: Woher bekomme ich Kredite, um den Betrieb aufrecht zu   erhalten? Banken verweigern diese, da die wirtschaftliche Situation   angespannt ist. Die Gr&#252;nde sind in allen F&#228;llen unterschiedlich und doch   haben sie den gleichen Ursprung &#8211; die kapitalistische Krise.<\/p>\n<p>  R&#252;ckblick: Zur Steigerung der Konzerngewinne wurden bei den   Belegschaften massive K&#252;rzungen durchgesetzt. Sogar in den Jahren des   Konjunkturaufschwungs sanken die realen Einkommen der Besch&#228;ftigten.   Jede Entlassungswelle, ja, auch nur die Ank&#252;ndigung einer solchen,   f&#252;hrte zu einem Anstieg der B&#246;rsenkurse. Die Arbeitslosigkeit nahm zu,   gleichzeitig wurde die Arbeitszeit der Noch-Besch&#228;ftigten verl&#228;ngert.   Immer mehr Staatsbetriebe wurden von Privaten &#252;bernommen.<\/p>\n<p>  Auf der Suche nach weiteren Renditefeldern erfand man zudem neue,   hochriskante Finanzmodelle, die den Finanzsektor aufbl&#228;hten.   Finanzgesch&#228;fte, die keinen realen Bezug zur produktiven Wirtschaft   hatten. Der Zusammenbruch war abzusehen; doch &#8222;Nach mir die Sintflut ist   der Wahlruf jedes Kapitalisten&#8220;, wie es 1867 schon Karl Marx schrieb.<\/p>\n<p>  Schlie&#223;lich kam es zum Zusammenbruch des Immobilienmarktes in den USA   und der daraus folgenden &#8222;Finanzkrise&#8220;. Doch niemand will seine   tats&#228;chliche Verwicklung in diese Gl&#252;cksspiele offen legen. Immer   weniger sind bereit, Geld zu verleihen. Doch ohne st&#228;ndige Kredite   funktioniert die kapitalistische Wirtschaft nicht. Die Regierungen und   Notenbanken versuchen verzweifelt, diese Kreditklemme zu beseitigen. Zum   einen, in dem Leitzinsen gegen Null gesenkt wurden und die Geldmenge   erh&#246;ht wurde. Zum anderen durch milliardenschwere Rettungspakete f&#252;r   &#8222;notleidende Banken&#8220;.<\/p>\n<p>  Die Krisen im Kapitalismus sind keine Krisen aus Mangel, sondern aus   &#220;berfluss. Nach den Regeln der kapitalistischen Wirtschaft gilt es   jetzt, einzelne Betriebe zu Grunde gehen zu lassen und Belegschaften zu   entlassen. &#8222;Gesunde&#8220; Unternehmen k&#246;nnen die Krise gest&#228;rkt &#252;berstehen.   Wenn genug Kapital vernichtet ist, kann die n&#228;chste Runde eingel&#228;utet   werden&#8230;<\/p>\n<p>  Vor diesem Hintergrund rufen Unternehmen wie Arcandor jetzt nach   Krediten beziehungsweise Staatsb&#252;rgschaften. Springt der Staat ein, dann   hei&#223;t das: Der Staat f&#228;ngt Verluste auf, die private Anteilseigner und   Manager zu verantworten haben. Die private Unternehmensleitung, die   unangetastet bleibt, versucht sich dann &#8222;gesund zu schrumpfen&#8220;, also   Betriebe zu schlie&#223;en, KollegInnen auf die Stra&#223;e zu setzen.   Besch&#228;ftigte zahlen folglich nicht nur durch den Verlust von   Arbeitspl&#228;tzen, sondern buttern auch noch Steuergelder rein &#8211; die dann   f&#252;r soziale Leistungen fehlen. Alles schlimm genug. Aber selbst dann   sind Arcandor oder Opel auf marktwirtschaftlicher Basis nicht &#252;ber den   Berg. Angesichts der enormen &#220;berkapazit&#228;ten, ob im Einzelhandel oder in   der Autoindustrie, gemessen an der kaufkr&#228;ftigen Nachfrage, ist es eine   Frage der Zeit, dass &#8211; trotz Staatshilfen &#8211; eine Reihe von   Kaufhausketten oder Autokonzernen die Krise nicht &#252;berleben werden.<\/p>\n<p>  Selbst wenn das eine oder andere Unternehmen mit Hilfe des Staates die   Krise &#252;berstehen sollte, sind die verbliebenen Besch&#228;ftigten nicht aus   dem Schneider. Denn sie sind weiter den Bedingungen von Profitstreben   und Spekulation ausgesetzt, die zur Misere gef&#252;hrt haben.<\/p>\n<p>  Oskar Lafontaine will staatliche Hilfen im Austausch f&#252;r   Belegschaftsbeteiligungen gew&#228;hren. Solange es sich aber um   Minderheitsbeteiligungen &#8211; wie bei Opel &#8211; handelt, beendet man so nicht   die Vorherrschaft der bisherigen Eigent&#252;mer am Unternehmen. Die   Marktgesetze gelten weiter. Der Druck auf die Besch&#228;ftigten, sich auf   Co-Management festzulegen, kann sogar noch zunehmen.<\/p>\n<p>  Das ist die eine M&#246;glichkeit. Aber es gibt auch einen anderen Weg. Da   nicht die Arbeiter und Arbeiterinnen Verursacher der Krise sind, sollten   sie auch nicht die Folgen tragen. Wenn der Staat insolventen Firmen mit   Krediten oder B&#252;rgschaften hilft, muss er diese Betriebe vollst&#228;ndig   &#252;bernehmen &#8211; und die Schulden an die weitergeben, die bisher von den   Gewinnen profitiert haben, an die Besitzer und Anteilseigner. Das   bedeutet: Enteignung und Entsch&#228;digung auf Basis erwiesener   Bed&#252;rftigkeit; ansonsten m&#252;ssen die Familien Schaeffler, Schickedanz und   Co. &#252;ber eine stark progressiv ansteigende Einkommenssteuer   beziehungsweise einer Reichensteuer zur Kasse gebeten werden.<\/p>\n<p>  In dieser Krise stellt sich ganz konkret die Frage, ob wir nur an den   Symptomen herumdoktern oder die Krankheit an sich bek&#228;mpfen wollen. Die   Krankheit hei&#223;t Kapitalismus. Die Therapie muss hei&#223;en:<\/p>\n<p>  &#8211; Enteignung von Betrieben, die Entlassungen oder Schlie&#223;ungen planen<\/p>\n<p>  &#8211; Demokratische Kontrolle und Verwaltung durch die Belegschaften und die   arbeitende Bev&#246;lkerung<\/p>\n<p>  &#8211; Die Reichen sollen zahlen &#8211; &#252;ber eine stark progressive Besteuerung   der Einkommen sowie eine Million&#228;rssteuer von zehn Prozent<\/p>\n<p>  &#8211; Verstaatlichung aller Banken &#8211; Bildung eines &#246;ffentlichen   Bankensystems.<\/p>\n<p>  Es ist an der Zeit, die Ursache der Krise radikal anzugehen &#8211; den   Kapitalismus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Debatte in der LINKEN &#252;ber Staatsb&#252;rgschaften\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[],"tags":[263,216],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13245"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13245"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13245\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13245"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13245"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13245"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}