{"id":13220,"date":"2009-06-17T17:00:00","date_gmt":"2009-06-17T17:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=13220"},"modified":"2009-06-17T17:00:00","modified_gmt":"2009-06-17T17:00:00","slug":"13220","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2009\/06\/13220\/","title":{"rendered":"Eine Viertelmillion im Bildungsstreik"},"content":{"rendered":"<p>  250.000 Sch&#252;lerInnen und Studierende: So viele wie seit langem nicht   mehr streikten an einem Tag gemeinsam f&#252;r bessere Bildung. In 80 St&#228;dten   wurde demonstriert gegen Studiengeb&#252;hren, Lernstress durch Turboabi und   Bachelor\/Master, Selektion und &#252;bervolle Klassen und H&#246;rs&#228;ale.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>&#220;berall war die Wut dar&#252;ber zu sp&#252;ren, dass marode Banken mit   Milliarden gerettet werden, w&#228;hrend die Lernbedingungen an Schulen und   Unis immer schlechter werden.<\/b><\/p>\n<p>  <b>&#8222;Reiche Eltern f&#252;r alle&#8220;, &#8222;Bologna stinkt&#8220; oder &#8222;Ich bin mehr als   vier Module&#8220; stand auf selbstgemalten Schildern in Berlin. &#8222;Bildung f&#252;r   alle, sonst gibt&#8217;s Krawalle&#8220; war der beliebteste Slogan in K&#246;ln. <\/b><\/p>\n<h4>  <i>von Lucy Redler, Berlin<\/i><\/h4>\n<p>  Bereits im November 2008 fand mit 100.000 TeilnehmerInnen ein gro&#223;er   Sch&#252;lerstreik statt. Der jetzige Bildungsstreik bedeutet eine enorme   Steigerung und ein wichtiger Erfolg. In vielen St&#228;dten war die Zahl   gr&#246;&#223;er als im letzten Jahr, weil diesmal auch die Studierenden dabei   waren. Aber auch viele Sch&#252;lerInnen nahmen das erste Mal an einem Streik   teil. So berichtete Fin Langner, Sch&#252;ler der Fichtenberg-Oberschule aus   Berlin-Steglitz, dass an seiner Schule 120 Sch&#252;lerInnen an einer   Veranstaltung des Streikkomitees nach Schulschluss teilgenommen h&#228;tten.<\/p>\n<p>  Nach Berlin mit weit &#252;ber 20.000 fanden die gr&#246;&#223;ten Demos in Stuttgart   (15.000), Hamburg (13.000), G&#246;ttingen (10.000), Braunschweig (9000) und   Heidelberg (7000) statt. In vielen anderen St&#228;dten wurden zwischen 2.000   und 6.000 Streikenden gemeldet: Rostock, Erfurt, Dresden, Leipzig,   Essen, K&#246;ln, Bonn, Bochum, Kassel, Frankfurt, Freiburg, W&#252;rzburg,   M&#252;nchen, N&#252;rnberg und viele weitere Orte.<\/p>\n<h4>  Blockaden und Besetzungen<\/h4>\n<p>  An kreativen Aktionen mangelte es nicht: Stra&#223;en, Autobahnen und   Kreuzungen wurden blockiert wie zum Beispiel in Marburg, Konstanz, K&#246;ln   und T&#252;bingen. In Bielefeld wurde der Nahverkehr lahm gelegt. Eine   Deutsche-Bank-Filiale wurde in Minden blockiert. In Mainz zog die   Demonstration nicht nur vor, sondern in das Abgeordnetenhaus!<\/p>\n<p>  Auch in Dortmund wurde das Rathaus nicht verschont. Viele Unis sind   teilweise besetzt und es werden alternative Seminare, Veranstaltungen,   Versammlungen und Streikpartys organisiert &#8211; so auch an der Uni in Jena   und Leipzig. In Jena wurden Luftballons in die Luft gelassen, mit der   Aufschrift &#8222;Konjunkturpaket II &#8211; nur hei&#223;e Luft&#8220;.<\/p>\n<h4>  Beteiligung von Besch&#228;ftigten<\/h4>\n<p>  In Stuttgart und Leipzig beteiligten sich die streikenden ErzieherInnen.   1400 Kita-Besch&#228;ftigte wurden von der Gewerkschaft ver.di in Stuttgart   zum Bildungsstreik mobilisiert. Bernd Riexinger, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer von   ver.di-Stuttgart, hielt eine der Hauptreden bei der Kundgebung. Das war   ein wichtiges Signal in Richtung gemeinsamer Kampf von Sch&#252;lerInnen,   Studierenden und Besch&#228;ftigten.<\/p>\n<p>  In Berlin hatte die GEW die angestellten LehrerInnen aufgerufen, sich am   Streik zu beteiligen<b>.<\/b><\/p>\n<p>  Das sind einzelne positive Beispiele, die jedoch leider die Ausnahme   blieben. H&#228;tte die Gewerkschaftsf&#252;hrung ernsthaft Besch&#228;ftigte und   Azubis mobilisiert, w&#228;re deutlich mehr drin gewesen.<\/p>\n<p>  Praktische Solidarit&#228;t wurde in einigen St&#228;dten von unten ge&#252;bt. Bei der   Demo in Wuppertal gab es eine spontane Sitzblockade vor ESB (ein   Betrieb, der Elektroanlagen produziert), der von KollegInnen bestreikt   wird, um den Abbau von Arbeitspl&#228;tzen zu verhindern.<\/p>\n<p>  In Hamburg ging die Demo an einer Karstadtfiliale vorbei. Die   Streikenden zeigten sich solidarisch mit den Karstadt-Besch&#228;ftigten, die   um ihre Arbeitspl&#228;tze bangen. Vom Lautsprecherwagen und Demoteilnehmern   wurde lautstark skandiert: &#8222;Streik in der Schule, Streik im Betrieb &#8211;   das ist unsere Antwort auf eure Politik!&#8220;<\/p>\n<p>  Die Antwort der Politiker auf den Bildungsstreik war eine andere: Die   CDU-Bildungsministerin Schavan (CDU) bezeichnete die Forderungen der   Studierenden als &quot;zum Teil gestrig&quot;. Die SPD begr&#252;&#223;te die Forderungen   und versuchte damit davon abzulenken, dass sie selbst in der Regierung   daf&#252;r verantwortlich ist, dass bisher keine einzige der beim   Bildungsgipfel 2008 gemachten Versprechungen umgesetzt wurde.<\/p>\n<h4>  Anfang einer Bewegung?<\/h4>\n<p>  Deutlich wurde beim Bildungsstreik, dass es ein tiefes Misstrauen in die   etablierten Parteien gibt und dass sich Erfolge von unten gemeinsam   erk&#228;mpft werden m&#252;ssen.<\/p>\n<p>  Es ist m&#246;glich, dass der heutige Streiktag der Beginn einer Bewegung an   den Unis ist, die sich im Herbst oder in einigen St&#228;dten bereits fr&#252;her   fortsetzen k&#246;nnte. Gerade an den Unis wird die Lernsituation vor dem   Hintergrund der Krise immer unhaltbarer. Das verschulte Studium in   k&#252;rzerer Zeit mit Anwesenheitspflicht und Studiengeb&#252;hren erh&#246;hen den   Druck enorm. F&#252;r viele Studierende, die nebenbei arbeiten m&#252;ssen, geht   es um die Frage, ob sie ihr Studium zu diesen Bedingungen fortsetzen   k&#246;nnen oder abbrechen m&#252;ssen.<\/p>\n<p>  Auch an den Schulen ist die Stimmung angesichts gro&#223;er Klassen, zu wenig   Lehrkr&#228;ften und gestiegenem Leistungsdruck weiterhin von gro&#223;em Unmut   gepr&#228;gt.<\/p>\n<h4>  Wie weiter?<\/h4>\n<p>  Unmittelbar geht es darum, die Selbstorganisation an Schulen und Unis zu   st&#228;rken. An allen Unis und Schulen sollten sp&#228;testens Anfang kommender   Woche Vollversammlungen stattfinden, um den Streik auszuwerten und   dar&#252;ber zu sprechen, wie der Widerstand weiter aufgebaut werden kann.   Die Bildung von Widerstandskomitees an Unis und Schulen kann helfen, die   n&#228;chste Runde im Widerstand vorzubereiten und die politischen   Diskussionen weiter zu f&#252;hren.<\/p>\n<p>  Eine Zuspitzung der Forderungen, besonders im Sch&#252;lerbereich, ist   notwendig. Statt allgemein kleinere Klassen, mehr LehrerInnen und mehr   Geld f&#252;r Bildung k&#246;nnten Forderungen wie die Einstellung von 100.000   LehrerInnen, Klassengr&#246;&#223;en von 15 Sch&#252;lerInnen oder beispielsweise die   Forderung von ver.di von j&#228;hrlich 30 Milliarden Euro zus&#228;tzlichen   Investitionen in Bildung mobilisierend wirken. Solche Forderungen sollte   DIE LINKE unmittelbar im Bundestag einbringen.<\/p>\n<h4>  Gemeinsam k&#228;mpfen<\/h4>\n<p>  Neben der St&#228;rkung der Selbstorganisation ist gerade in der tiefsten   Krise seit Jahrzehnten der gemeinsame Kampf mit Lohnabh&#228;ngigen, die zu   Millionen von der Krise betroffen sein werden, notwendig. Die   Arbeitspl&#228;tze, die jetzt in der Krise kampflos verloren gehen, werden   den Sch&#252;lerInnen, Studierenden und Azubis in den n&#228;chsten Monaten und   Jahren fehlen. Die Idee von einem gemeinsamen Streiktag aller   Betroffenen, einem Generalstreik wie in Frankreich, kam bei Streiks in   verschiedenen St&#228;dten enorm gut an. Sch&#252;lerInnen und Studierende k&#246;nnten   nach dem Streik als n&#228;chsten Schritt von Arbeitsplatzabbau betroffenen   Belegschaften oder den streikenden Kita-Besch&#228;ftigten einen Besuch   abstatten und &#252;ber die Frage des gemeinsamen Widerstands und   M&#246;glichkeiten von Soliarbeit diskutieren.<\/p>\n<p>  Sp&#228;testens nach der Bundestagswahl ist mit der n&#228;chsten Welle von   Angriffen im Bildungsbereich und anderswo zu rechnen. Darauf m&#252;ssen wir   uns jetzt gemeinsam vorbereiten und den Druck auf die   Gewerkschaftsf&#252;hrung erh&#246;hen, endlich auch in Deutschland einen zun&#228;chst   eint&#228;gigen Generalstreik vorzubereiten. N&#246;tig ist der Aufbau einer   breiten Streik- und Protestbewegung. Dazu k&#246;nnen lokale gemeinsame   Widerstandsb&#252;ndnisse eine Hilfe sein. Bei der Widerstandskonferenz am   27.\/28. Juni in Kassel werden weitere gemeinsame Schritte diskutiert.   Dort findet u.a. auch ein Arbeitskreis zum Thema &#8222;Wie weiter nach dem   Bildungsstreik&#8220; statt.<\/p>\n<h4>  Kapitalismus killt Zukunft<\/h4>\n<p>  Aber gerade zu Krisenzeiten wird immer deutlicher, dass es nicht   ausreicht, sich gegen Bildungsabbau zu wehren. Viele haben das beim   Streiktag zum Ausdruck gebracht, als sie sich &#252;ber die Milliardenpakete   f&#252;r die Banken aufgeregt haben. F&#252;r immer mehr wird deutlich, dass die   Regierung die Profite der Bankenbesitzer und Konzernherren sch&#252;tzt und   nicht auf der Seite der Sch&#252;lerInnen und Studierenden steht. In der   Krise wird Millionen von Jugendlichen die letzten Zukunftschancen   verbaut.<\/p>\n<p>  Um bessere und selbstbestimmte Bildung f&#252;r alle dauerhaft zu erk&#228;mpfen,   muss die Macht der Banken und Konzerne gebrochen und der Kapitalismus   abgeschafft werden.<\/p>\n<p>  1968 gab es in allen gro&#223;en Unis Debatten &#252;ber gesellschaftliche   Alternativen. Nicht nur Bildung, sondern Repression, Krieg und   Imperialismus waren zentrale Themen f&#252;r Jugendliche. Damals waren   Jugendliche europaweit Vorbote f&#252;r massive gesellschaftliche   Ersch&#252;tterungen. In Frankreich folgten auf die Studierendenproteste ein   wochenlanger Generalstreik, an dem sich auf dem H&#246;hepunkt zehn Millionen   Menschen beteiligten.<\/p>\n<h4>  Get organized<\/h4>\n<p>  Auch heute ist es wichtig, sich mit den gesellschaftlichen Ursachen   auseinanderzusetzen, die dazu f&#252;hren, dass bei der Bildung gespart,   demokratische Rechte eingeschr&#228;nkt werden und die Reichen trotzdem   reicher werden. Die SAV wird in den n&#228;chsten Tagen dazu   Diskussionsveranstaltungen anbieten. Wenn du Lust hast, mit uns zu   diskutieren und auch f&#252;r eine sozialistische Zukunft k&#228;mpfen willst,   meld dich bei uns (info[at]sav-online.de oder 030\/24723802).<\/p>\n<p>  Mitglieder der SAV sind auch bei Linksjugend[&quot;solid] aktiv, um gemeinsam   mit anderen eine breite sozialistische Jugendorganisation von vielen   Tausenden aufzubauen.<\/p>\n<h4>  Forderungen der SAV zum Bildungsstreik<\/h4>\n<p>  &#8211; Kostenlose Bildung f&#252;r alle! R&#252;cknahme von jeglichen Studiengeb&#252;hren   und B&#252;chergeld<\/p>\n<p>  &#8211; Verkleinerung der Klassen auf 15 Sch&#252;lerInnen<\/p>\n<p>  &#8211; Schaffung von 100.000 neuen Lehrerstellen sofort<\/p>\n<p>  &#8211; R&#252;cknahme des Turboabis (G8)<\/p>\n<p>  &#8211; Weg mit dem dreigliedrigen Schulsystem! &#8211; Eine Schule f&#252;r alle<\/p>\n<p>  &#8211; Abschaffung des Bachelor\/Mastersystems<\/p>\n<p>  &#8211; Keine Zulassungsbeschr&#228;nkungen<\/p>\n<p>  &#8211; Einf&#252;hrung einer elternunabh&#228;ngigen Grundsicherung f&#252;r Sch&#252;lerInnen   und Studierende ab 16 Jahre von 500 Euro plus Warmmiete<\/p>\n<p>  &#8211; F&#252;r jeden einen Ausbildungs- beziehungsweise Studienplatz nach seiner   Wahl<\/p>\n<p>  &#8211; Ausbildung raus aus Unternehmerhand: Wer nicht ausbildet, muss zahlen   &#8211; von den Geldern k&#246;nnen Ausbildungspl&#228;tze im &#214;ffentlichen Dienst   geschaffen werden.<\/p>\n<p>  &#8211; Garantierte und unbefristete &#220;bernahme in Vollzeitbesch&#228;ftigung im   erlernten Beruf &#8211; deshalb Arbeitszeitverk&#252;rzung auf 30 Stunden pro Woche   bei vollem Lohn- und Personalausgleich<\/p>\n<p>  &#8211; Demokratische Verwaltung von Schulen und Hochschulen, Gestaltung der   Lehrpl&#228;ne durch gew&#228;hlte Komitees von allen an Schule und Hochschule   Beteiligten, ob Sch&#252;lerInnen, StudentInnen, Lehrende oder andere   Besch&#228;ftigte<\/p>\n<p>  &#8211; &#220;berf&#252;hrung der Banken und Konzerne in Gemeineigentum. Demokratische   Kontrolle und Verwaltung durch die arbeitende Bev&#246;lkerung<\/p>\n<\/p>\n<p>  <a href=\"\/media\/x\/ssz_extra_Bildung\">Extrablatt der   Solidarit&#228;t zum Streik <\/a><\/p>\n<\/p>\n<table style=\"width: 194px\">\n<tr>\n<td align=\"center\" style=\"background-attachment: scroll; background-repeat: no-repeat; background-image: url(http:\/\/picasaweb.google.com\/s\/c\/transparent_album_background.gif); background-position: left; height: 194px\"> <a href=\"http:\/\/picasaweb.google.com\/sav.website\/Bildungsstreik2009?feat=embedwebsite\"><img loading=\"lazy\" height=\"160\" style=\"margin-left: 4px; margin-right: 0; margin-bottom: 0; margin-top: 1px\" src=\"http:\/\/lh6.ggpht.com\/_CCTIk25d0iA\/Sjks7g6PN7E\/AAAAAAAAAIw\/c5MrQNyTunE\/s160-c\/Bildungsstreik2009.jpg\" width=\"160\"> <\/a>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td align=\"center\"> <b><a href=\"http:\/\/picasaweb.google.com\/sav.website\/Bildungsstreik2009?feat=embedwebsite\"><font color=\"#4D4D4D\">Bilder  vom bundesweiten Bildungsstreik am 17. 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