{"id":13184,"date":"2009-05-31T20:15:00","date_gmt":"2009-05-31T18:15:00","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=13184"},"modified":"2012-05-15T15:12:17","modified_gmt":"2012-05-15T13:12:17","slug":"13184","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2009\/05\/13184\/","title":{"rendered":"Ein Pyrrhus-Sieg in der Bremer B&#252;rgerschaft"},"content":{"rendered":"<p>  Die Bremer LINKE und die Arcandor-Krise<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Der unten zusammen mit den &#196;nderungsantr&#228;gen von SPD, Gr&#252;nen und CDU   dokumentierte Dringlichkeitsantrag der LINKEN zur Krise bei Arcandor und   seine einstimmige Verabschiedung in der B&#252;rgerschaft ist kein Grund zum   Jubeln, sondern ein Pyrrhus-Sieg der LINKEN. <\/p>\n<h4>  <i>von Heino Berg <\/i><\/h4>\n<p>  Die Abgeordneten von SPD, Gr&#252;nen und LINKEn appellieren gemeinsam an die   Bundesregierung, die Arbeitspl&#228;tze bei Karstadt durch die Bewilligung   von 200 Millionen &#8364; Krediten und 650 Millionen Euro Staatsb&#252;rgschaften   an die Konzerneigner zu erhalten. Auf dieser Grundlage konnten sich die   Senatsparteien mit den Vertretern der LINKEN einigen,&#160; aber die 53 000   allein in Deutschland bedrohten Arbeitspl&#228;tze werden damit ebenso wenig   gesichert wie durch die Milliardensummen, die denselben Privatbanken zur   Verf&#252;gung gestellt worden, welche diese Kredite nun blockieren.<\/p>\n<p>  Wenn die Banken und der Arcandor-Mutterkonzern den   Karstadt-Niederlassungen die f&#252;r den weiteren Gesch&#228;ftsbetrieb und die   Erhaltung der Arbeitspl&#228;tze notwendigen Mittel verweigern, dann m&#252;ssen   sie in &#246;ffentliches Eigentum &#252;berf&#252;hrt und unter die demokratische   Kontrolle von Vertretern der Besch&#228;ftigten, der Gewerkschaften und der   betroffenen Kommunen gestellt werden. Steuergelder und B&#252;rgschaften   d&#252;rfen nicht ausgerechnet denjenigen zugute kommen, die f&#252;r die Krise   verantwortlich sind.<\/p>\n<p>  Die Erfahrung zeigt, dass staatliche Kredite und B&#252;rgschaften an die   privaten Konzernherren &#8211; noch dazu, wenn sie ohne Bedingungen vergeben   werden &#8211; keinen einzigen Arbeitsplatz, sondern nur das Kapital der   Anteilseigner wie Schickedanz retten sollen. Das Geld, das der Staat den   Managern dieser Gro&#223;aktion&#228;re zur freien Verf&#252;gung stellt, fehlt dann   f&#252;r soziale Leistungen und in den Taschen derjenigen, die in   Warenh&#228;usern einkaufen wollen. Bei der Demonstration der   Karstadt-Besch&#228;ftigten in Berlin hat die wirtschaftspolitische   Sprecherin der linken Bundestagsfraktion, Sabine Zimmermann, im   Gegensatz zur Bremer B&#252;rgerschaftsfraktion diese Kredite zumindest an   Bedingungen gekoppelt, auch wenn diese aus meiner Sicht nicht   ausreichend sind: &quot;Flie&#223;en Steuergelder, m&#252;ssen diese in   Belegschaftsanteile umgewandelt werden. (&#8230;) Nichts darf gegen den   Willen des Betriebsrats und der Gewerkschaft passieren. Nur so kann   verhindert werden, dass Steuergelder in die Taschen der Aktion&#228;re   flie&#223;en und trotzdem Arbeitspl&#228;tze abgebaut und Standorte geschlossen   werden.&#8220;<\/p>\n<p>  Anstatt den Schulterschluss mit Regierungsparteien zu suchen, die durch   ihre Umverteilungspolitik zugunsten des Kapitals den R&#252;ckgang der   Massenkaufkraft verst&#228;rkt haben und f&#252;r die aktuelle Krise mit   verantwortlich sind,&#160; ist und bleibt es die Aufgabe einer linken,   antikapitalistischen Partei in den Parlamenten, gemeinsam mit den   Gewerkschaften die Gegenwehr der Betroffenen zu st&#228;rken und   Kampfma&#223;nahmen gegen Massenentlassungen zu unterst&#252;tzen. Das gilt auch   und gerade dann, wenn f&#252;hrende Vertreter dieser Gewerkschaften nicht auf   die Mobilisierung der Besch&#228;ftigten, sondern zusammen mit der   Gesch&#228;ftsf&#252;hrung auf Hilferufe an die Regierungen setzen.<\/p>\n<p>  Was die B&#252;rgerschaftsfraktion, namentlich Inga Nitz, in ihrer   Pressemitteilung als Erfolg feiert, ist in Wirklichkeit eine   Bankrotterkl&#228;rung der Bremer LINKEN, die als Oppositionspartei gew&#228;hlt   wurde, um den Interessen der Mehrheit der Bev&#246;lkerung gegen den   b&#252;rgerlichen Parteienblock eine Stimme zu verleihen.<\/p>\n<p>  Inga Nitz beklagt nachtr&#228;glich sogenannte &#8222;M&#228;ngel&#8220; des   Finanzmarktstabilisierungsgesetzes, das in Wirklichkeit ausschlie&#223;lich   dazu dient, die Kosten der Krise nicht ihren Verursachern, sondern deren   Opfern aufzub&#252;rden: &#8222;Obwohl die Bundesregierung 470 Mrd. Euro f&#252;r die   Sanierung der Banken zur Verf&#252;gung gestellt hat, ist wie erwartet nicht   erreicht worden, dass die Kreditvergabe an Unternehmen dadurch   angekurbelt wird.&#8220; Wenn nicht einmal das angebliche Ziel dieses   Gesetzes, also die Erleichterung von Krediten f&#252;r die sog.   Realwirtschaft &#8222;wie erwartet&#8220; erreicht wurde: Warum hat sie dann &#8211; im   Gegensatz zur Bundestagsfraktion der LINKEN &#8211; trotz mehrfacher   Aufforderungen durch die Mitglieder und den Landesparteitag keine   Ablehnung dieses Gesetzes bzw. seiner Bremer Bestandteile in der   B&#252;rgerschaft beantragt? Warum will sie den Schutzschirm f&#252;r die Banken   nicht verurteilen, sondern nach demselben, gescheiterten Muster auch   noch &#252;ber anderen Privatkonzernen aufspannen?<\/p>\n<p>  Die Abgeordneten der Bremer LINKEN sind &#8222;angekommen&#8220;: Aber nicht bei den   Betroffenen, die jetzt um ihre Arbeitspl&#228;tze k&#228;mpfen m&#252;ssen, sondern bei   den Parlamentsparteien, die dieses Profitsystem verteidigen wollen. Der   politische Debatte dar&#252;ber in der Partei ist kein Luxus, den man   administrativ durch Beitrittverweigerungen f&#252;r Marxisten unterdr&#252;cken   darf, sondern im Interesse ihrer Mitglieder und W&#228;hler &#252;berf&#228;llig.<\/p>\n<h4>  Dokumentiert:<\/h4>\n<h4>  1. Dringlichkeitsantrag der LINKEN<\/h4>\n<h4>  Arbeitspl&#228;tze bei Karstadt erhalten &#8211; Insolvenz verhindern!<\/h4>\n<p>  1.000 Arbeitspl&#228;tze in Bremen und 200 Arbeitspl&#228;tze in Bremerhaven sind   bei Karstadt durch die drohende Insolvenz des Mutterkonzerns Arcandor   gef&#228;hrdet. Bereits die Juni-Geh&#228;lter der Mitarbeiterinnen und   Mitarbeiter sind nicht mehr gesichert. Betroffen w&#228;ren 132   Karstadt-Warenh&#228;user und Sporth&#228;user, darunter auch die H&#228;user in Bremen   und Bremerhaven.<\/p>\n<p>  Die Insolvenz bei Arcandor droht durch das Auslaufen eines Kredits &#252;ber   650 Mio. Euro zum 12.Juni, den die Gl&#228;ubigerbanken ohne zus&#228;tzliche   Sicherheiten nicht mehr verl&#228;ngern wollen. Arcandor hat deshalb beim   &#8222;Wirtschaftsfonds Deutschland&#8220;, der mit dem zweiten Konjunkturprogramm   der Bundesregierung eingerichtet wurde, eine B&#252;rgschaft beantragt, damit   der Kredit verl&#228;ngert wird. Ohne die Kreditverl&#228;ngerung droht Arcandor   die Insolvenz. Ferner hat Arcandor neue Kredite in H&#246;he von 200 Mio.   Euro bei der KfW beantragt, die den Wirtschaftsfonds verwaltet.<\/p>\n<p>  Die Insolvenz w&#252;rde den Arbeitsmarkt im Land Bremen schwer treffen. Sie   w&#252;rde Arbeitspl&#228;tze vernichten, die tariflich bezahlt werden, und   Besch&#228;ftigte, die mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zur   Attraktivit&#228;t der Innenstadt leisten. Heute werden 7.000 Besch&#228;ftigte   bei einer Demonstration vor dem Bundeswirtschaftsministerium erwartet.   12.000 Kunden in Bremen haben mit ihrer Unterschrift den Erhalt der   Warenh&#228;user gefordert. Jetzt ist die Politik gefragt. Der Bremer Senat   muss sich daf&#252;r einsetzen, dass die Insolvenz bei Arcandor verhindert   und die Arbeitspl&#228;tze erhalten werden.<\/p>\n<p>  Die B&#252;rgerschaft (Landtag) m&#246;ge beschlie&#223;en:<\/p>\n<p>  Die B&#252;rgerschaft (Landtag) fordert den Senat auf, sich bei der   Bundesregierung daf&#252;r einzusetzen,<\/p>\n<p>  a)&#160;&#160;&#160; dass Arcandor die geforderten B&#252;rgschaften &#252;ber 650 Mio. Euro   erh&#228;lt, entweder aus dem &#8222;Wirtschaftsfonds Deutschland&#8220; oder durch eine   andere Staatsb&#252;rgschaft, sowie die geforderten 200 Mio. Euro, die als   Kredit bei der KfW beantragt werden sollen;<\/p>\n<p>  b)&#160;&#160;&#160; dass die Arbeitspl&#228;tze der Karstadt-Mitarbeiterinnen und   Mitarbeiter erhalten bleiben.<\/p>\n<p>  <i>Walter M&#252;ller, Inga Nitz, Monique Troedel und Fraktion DIE LINKE<\/i><\/p>\n<h4>  &#196;nderungsantrag der Fraktionen SPD und B&#252;ndnis 90\/DIE GR&#220;NEN<\/h4>\n<h4>  Arbeitspl&#228;tze bei Karstadt erhalten &#8211; Insolvenz verhindern!<\/h4>\n<h4>  (Dringlichkeitsantrag der Fraktion Die Linke vom 27. Mai 2009)<\/h4>\n<h4>  Der Beschlussteil des Antrags erh&#228;lt folgende Fassung:<\/h4>\n<h4>  Die B&#252;rgerschaft (Landtag) m&#246;ge beschlie&#223;en:<\/h4>\n<p>  Die B&#252;rgerschaft (Landtag) sieht im f&#252;r die Sicherung der   Kreditversorgung der Wirtschaft gegr&#252;ndeten Wirtschaftsfond Deutschland   ein geeignetes Instrumentarium, um den Fortbestand des Unternehmens zu   sichern.<\/p>\n<p>  Vor diesem Hintergrund bittet die B&#252;rgerschaft (Landtag) den Senat,   seine intensiven Bem&#252;hungen f&#252;r einen Erhalt der Karstadt-H&#228;user in   Bremen und Bremerhaven bei der Bundesregierung fortzusetzen, um die   Arbeitspl&#228;tze der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhalten und   zugleich .eine Entwicklung der Innenst&#228;dte vorantreiben zu k&#246;nnen.<\/p>\n<p>  <i>Max Liess, Dr. Carsten Sieling und Fraktion der SPD <\/i>    <\/p>\n<p>  <i>Klaus M&#246;hle, Dr. Matthias G&#252;ldner und Fraktion B&#252;ndnis 90\/DIE<\/i><\/p>\n<h4>  &#196;nderungsantrag der Fraktionen der CDU und FDP<\/h4>\n<h4>  zum Dringlichkeitsantrag der Fraktion DIE LINKE vom 27.05.2009<\/h4>\n<h4>  Der Antrag erh&#228;lt die folgende Fassung:<\/h4>\n<h4>  Die B&#252;rgerschaft (Landtag) m&#246;ge beschlie&#223;en:<\/h4>\n<p>  Die B&#252;rgerschaft (Landtag) fordert den Senat auf, seine Bem&#252;hungen f&#252;r   einen Erhalt der durch die Krise des Arcandor-Konzerns bedrohten   Arbeitspl&#228;tze in Bremen und Bremerhaven fortzusetzen.<\/p>\n<p>  <i>Dr. Wolfgang Schr&#246;rs, Thomas R&#246;wekamp und Fraktion der CDU<\/i><\/p>\n<h4>  PRESSEMITTEILUNG der Linksfraktion<\/h4>\n<h4>  &#8222;Arbeitspl&#228;tze bei Karstadt erhalten&#8220;: Bremische B&#252;rgerschaft schlie&#223;t   sich Initiative der Linksfraktion mehrheitlich an<\/h4>\n<p>  Am gestrigen Mittwoch haben sich 7000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter   des Warenhauses Karstadt in Berlin versammelt, um f&#252;r den Erhalt ihrer   Arbeitspl&#228;tze zu demonstrieren. DIE LINKE in der Bremischen B&#252;rgerschaft   hat ihre Unterst&#252;tzung durch eine Solidarit&#228;tsadresse erkl&#228;rt und den   Worten noch Taten folgen lassen. Zur heutigen Landtagssitzung reichte   sie einen Dringlichkeitsantrag ein, mit dem der Senat dazu aufgefordert   wird, sich auf Bundesebene f&#252;r die seitens des Mutterkonzerns Arcandor   erbetene Staatsb&#252;rgschaft einzusetzen und die bundesweit 32.500   Karstadt-Arbeitspl&#228;tze zu erhalten. Walter M&#252;ller in seiner Rede zum   Antrag: &#8222;Diese Arbeitspl&#228;tze d&#252;rfen nicht vernichtet werden!&#8220; Er verwies   auf eine sch&#252;tzenswerte Tradition des Kaufhauses, zu der es geh&#246;rt, die   Besch&#228;ftigten nach Tarif zu bezahlen. &#8222;Damit ist Karstadt eine St&#252;tze   des Einzelhandels, die sich gegen branchen&#252;bliche Niedrigl&#246;hne stellt   und nicht wegbrechen darf&#8220;, so der wirtschaftspolitische Sprecher.<\/p>\n<p>  Inga Nitz f&#252;gte hinzu, dass sich anhand der Karstadt-Krise leider auch   zeige, wie mangelhaft das Finanzmarktstabilisierungsgesetz sei: &#8222;Obwohl   die Bundesregierung 470 Mrd. Euro f&#252;r die Sanierung der Banken zur   Verf&#252;gung gestellt hat, ist wie erwartet nicht erreicht worden, dass die   Kreditvergabe an Unternehmen dadurch angekurbelt wird.&#8220; Das Beispiel   Karstadt zeige, dass Gl&#228;ubigerbanken ihre Risiken offenbar vollst&#228;ndig   dem Staat &#252;berlassen wollen. Zum rot-gr&#252;nen &#196;nderungsantrag, der sich   f&#252;r die Sicherung der wirtschaftlichen Kreditversorgung durch den   Wirtschaftsfonds Deutschland ausspricht, sagte sie: &#8222;Als LINKE   bevorzugen wir einen Zukunftsinvestitionsfonds, der staatliche Hilfen an   Staatsbeteiligung oder Belegschaftsbeteiligung bindet.&#8220;<\/p>\n<p>  Auf Einladung der Fraktion DIE LINKE war eine Delegation von   Karstadt-Betriebsr&#228;ten und -MitarbeiterInnen zur Debatte in die   B&#252;rgerschaft gekommen. Der Antrag der LINKEN wurde von den Abgeordneten   der B&#252;rgerschaft mehrheitlich beschlossen &#8211; mit der rot-gr&#252;nen &#196;nderung,   den Fortbestand des Unternehmens &#252;ber den Wirtschaftsfonds Deutschland   zu sichern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Die Bremer LINKE und die Arcandor-Krise\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[25],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13184"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13184"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13184\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13184"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13184"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13184"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}