{"id":13142,"date":"2009-05-13T13:00:00","date_gmt":"2009-05-13T11:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=13142"},"modified":"2012-05-15T15:13:05","modified_gmt":"2012-05-15T13:13:05","slug":"13142","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2009\/05\/13142\/","title":{"rendered":"Politik- oder Systemwechsel?"},"content":{"rendered":"<p>  Zum neuen Wahlprogrammentwurf des Bundesvorstands der LINKEN<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Die Antwort der Partei &#8222;Die LINKE&#8220; auf die gegenw&#228;rtige Systemkrise des   Kapitalismus bleibt weiterhin offen. Der gestern vom Parteivorstand bei   drei Gegenstimmen gebilligte zweite <a href=\"\/media\/z\/BTW_Wahlprogramm_full_final_revMS_090511-1045.pdf\">Entwurf   f&#252;r ein Bundeswahlprogramm<\/a> pr&#228;sentiert viele wichtige   Reformforderungen zur Verbesserung der Lebenssituation der Massen, aber   keine &#252;berzeugende Antwort auf die Jahrhundertkrise des Kapitalismus.<\/p>\n<h4>  <i>von Heino Berg, Mitglied der Partei DIE LINKE in Bremen<\/i><\/h4>\n<p>  W&#228;hrend der urspr&#252;ngliche Text, dessen Endfassung von Gregor Gysi und   Dietmar Bartsch fertig gestellt wurde, mehr dem Entwurf f&#252;r eine   Koalitionsvereinbarung mit SPD und Gr&#252;nen als dem Wahlprogramm einer   eigenst&#228;ndigen linken Partei &#228;hnelte, enth&#228;lt der neue Programmvorschlag   wesentliche Zugest&#228;ndnisse an den Widerstand des linken Parteifl&#252;gels.   Vor allem in der Beschreibung der Weltwirtschaftskrise ist der Text nun   deutlich systemkritischer als der Bartsch-Entwurf, der ja nur den   &#8222;gegenw&#228;rtigen&#8220; Kapitalismus durch neue &#8222;Spielregeln&#8220; verbessern wollte.   Die Wut der Bev&#246;lkerung auf die Bank- und Konzernherren, die jahrelang   Milliardengewinne eingestrichen haben und nun f&#252;r ihr Zerst&#246;rungwerk in   der Krise auch noch mit B&#252;rgschaften aus Steuergeldern belohnt werden,   erh&#228;lt damit eine Stimme, anstatt mit seichten Gemeinpl&#228;tzen ged&#228;mpft   und &#8222;Avancen an die Profiteure der Krise&#8220; (Stellungnahme der AKL)   geopfert zu werden. Mit dem neuen Wahlprogramm spricht sich die LINKE   eindeutig gegen die Abw&#228;lzung der Krisenlasten auf die Lohnabh&#228;ngigen   und f&#252;r Forderungen aus, die bei konsequenter Umsetzung die   Lebensbedingungen der Mehrheit der Bev&#246;lkerung sp&#252;rbar verbessern   w&#252;rden. Das gilt vor allem f&#252;r die Absage an Lohnsenkungen,   Privatisierungen und Sozialabbau, aber auch f&#252;r Forderungen nach   Arbeitszeitverk&#252;rzung bei vollem Lohnausgleich und anderen . Solche   Festlegungen unterscheiden die LINKE vom b&#252;rgerlichen Parteienblock und   machen sie f&#252;r die Menschen w&#228;hlbar, denen von Regierung und Kapital die   eigentliche Zeche f&#252;r die Krise erst nach dem Wahltag pr&#228;sentiert werden   wird. Sie spiegeln die Erwartungen der Mitglieder- und W&#228;hlerbasis einer   Partei, die als Opposition gegen die Herrschenden und ihren   Parteienblock gegr&#252;ndet wurde und als solche in der Krise mehr denn je   gebraucht wird.<\/p>\n<h4>  System- oder Konjunkturkrise<\/h4>\n<p>  Im 2. Entwurf hei&#223;t es nun ausdr&#252;cklich: &#8222;Die gegenw&#228;rtige Krise ist   keine Konjunkturkrise&#8220; (&#8230;) sondern die &#8222;Krise einer   Wirtschaftsordnung, die allein f&#252;r den Profit produziert.&#8220; Wenn damit   nicht nur &#8222;der Finanz-Kapitalismus gescheitert ist&#8220; (Zeile 276) ,   sondern das kapitalistische System insgesamt, dann kann die Krise nicht   nur durch neue &#8222;Spielregeln&#8220; f&#252;r die Marktwirtschaft &#252;berwunden werden,   sondern nur durch den Kampf f&#252;r eine sozialistische   Gesellschaftsordnung, die eben nicht mehr vom Profitstreben einer   Minderheit von Kapitalbesitzern und von blinden Gesetze der   Marktwirtschaft gesteuert wird. Obwohl der neue Entwurf feststellt, dass   &#8222;viele B&#252;rger w&#252;tend und entt&#228;uscht &#252;ber die neoliberale Politik und   &#252;ber den Kapitalismus&#8220; seien (Z.16-18), schl&#228;gt er keine sozialistische   Alternative dazu vor. Das Wort &#8222;Sozialismus&#8220; wird nur einziges Mal und   auch da nicht im Zusammenhang mit der Krise und neuen   Eigentumsverh&#228;ltnissen benutzt, sondern &#228;hnlich wie im   SPD-Grundsatzprogramm nur als Erinnerung an historische &#8222;Werte&#8220;: &#8222;Die   soziale und die demokratische Frage haben beide einen eigenen Wert.   Diese Werte d&#252;rfen nie mehr gegeneinander ausgespielt werden. Das bildet   die Grundlage f&#252;r einen demokratischen Sozialismus.&#8220; (Z. 253-258)<\/p>\n<p>  Der Verzicht auf sozialistische Alternativen zur Systemkrise des   Kapitalismus beeinflusst die praktischen Konsequenzen, die das   Wahlprogramm zu deren L&#246;sung vorschl&#228;gt: Die Enteignung der weltweit f&#252;r   Millionen zus&#228;tzliche Arbeitslose verantwortlichen Kapitalbesitzer und   Verstaatlichungen werden nur f&#252;r die Banken im Ausgleich f&#252;r die   bisherigen Milliardenhilfen gefordert, ohne dies mit einer   demokratischen Kontrolle durch die Besch&#228;ftigten und ihre direkt   gew&#228;hlten Vertreter zu verbinden. Hinsichtlich der anderen Gro&#223;konzerne,   die &#8211; nicht nur in der Autoindustrie &#8211; von den Kapitalbesitzern und   ihren Managern im Konkurrenzkampf um die h&#246;chsten Profitraten vor die   Wand gefahren wurden und wo jetzt Massenentlassungen drohen, begn&#252;gt   sich auch der neue WP-Entwurf mit &#8222;Beteiligungen der &#246;ffentlichen Hand   oder der Belegschaften im Austausch f&#252;r staatliche Hilfen&#8220;. (Z. 599-   602) Mit solchen Minderheitsanteilen k&#246;nnen aber weder das Profit- und   Konkurrenzprinzip, noch dessen Folgen f&#252;r die weltweite &#220;berproduktion   oder die Zerst&#246;rung der Umwelt bek&#228;mpft, geschweige denn &#252;berwunden   werden.<\/p>\n<h4>  Wirtschaftsdemokratie<\/h4>\n<p>  Die Halbheiten des Parteivorstands-Entwurfs in der Systemfrage   verw&#228;ssern die Sofortforderungen f&#252;r die Interessen derjenigen, die in   der Krise vom Verlust ihrer Arbeitspl&#228;tze und weiterem Reallohnverlust   bedroht sind. Das &#8222;Verbot von Massenentlassungen&#8220; soll nur in   Unternehmen gelten, die &#8222;nicht insolvenzgef&#228;hrdet&#8220; sind. (Z. 593). F&#252;r   Opel oder Schaeffler sollen sie von der LINKEN also akzeptiert werden,   weil Verstaatlichungen in der sog. &#8222;Realwirtschaft&#8220; nicht in Frage   kommen? Von einem &#8222;Veto-Recht&#8220; der Besch&#228;ftigten bei Werksschlie&#223;ungen   oder &#8211;verlagerungen, das Lafontaine noch im letzten Bundestagswahlkampf   gefordert hatte, ist nun nicht mehr die Rede. Anstatt den Besitz und die   Macht des Privatkapitals wirklich in Frage zu stellen, wie es Lafontaine   bei der Gr&#252;ndung der LINKEN noch f&#252;r die Schl&#252;sselindustrien gefordert   hatte, sollen sich die Besch&#228;ftigten jetzt an der betrieblichen   Umsetzung des Profitprinzips beteiligen, was die Belegschaften weiterhin   gegeneinander ausspielen und Standortlogik und Co-Management bei ihren   Vertretern verst&#228;rken w&#252;rde. Die &#8222;Wirtschaftsdemokratie&#8220;, die der neue   Entwurf ebenso wie der fr&#252;here anstelle von sozialistischen Alternativen   &#8222;auf die Tagesordnung setzen&#8220; will, bedeutet dann aber nicht mehr, dass   auch in den Betrieben das Prinzip der Demokratie gilt, in der jeder die   gleichen (Stimm)rechte besitzt, sondern es w&#252;rde dabei bleiben, dass   Tausende von Besch&#228;ftigten genauso viel zu sagen h&#228;tten wie eine   Handvoll Gro&#223;aktion&#228;re.<\/p>\n<p>  Antikapitalistische Rhetorik bleibt aber inkonsequent und f&#252;r das   W&#228;hlerpotenzial der LINKEN wenig &#252;berzeugend, wenn die Partei unter dem   Strich keine wirklichen Eingriffe in die Besitz- und Machtverh&#228;ltnisse   des Kapitalismus anstrebt, sondern nur dessen Fassade ver&#228;ndern will.   Die LINKE kann nichts gewinnen, wenn sie mit der SPD um die Rolle des   (mitregierenden) Arztes am Krankenbett des Kapitalismus konkurriert,   anstatt als dessen Totengr&#228;ber anzutreten und damit auch f&#252;r den Teil   der Bev&#246;lkerung w&#228;hlbar zu werden, die sich in Ermangelung von   grunds&#228;tzlichen Alternativen nicht mehr an Wahlen beteiligt hat.<\/p>\n<h4>  Sofortforderungen<\/h4>\n<p>  Bei den Forderungen des Wahlprogramms, in denen es um die politische   Substanz der Forderungen geht, auf die sich Linkspartei in den kommenden   (Krisen)jahren festlegen will, sind die Unterschiede zwischen beiden   Entw&#252;rfen (und damit auch zum Wahlprogramm der SPD) deutlich geringer   als bei der antikapitalistischen Beschreibung der Krise. Zwar werden   jetzt statt 435 &#8364; immerhin 500 f&#252;r die Hartz-IV-Regels&#228;tze gefordert und   10 &#8364; beim Mindestlohn anstelle von vorher 8,45 &#8364;. Aber die   &#8222;Sanktionsfreiheit&#8220; bei der Zahlung einer Grundsicherung, die an die   Stelle der Hartz-Gesetze treten soll, steht auch im neuen   Programmentwurf im Widerspruch zu &#8222;neuen Regeln f&#252;r die Zumutbarkeit von   neuer Arbeit&#8220;. (z. 1662)<\/p>\n<p>  Bei den au&#223;enpolitischen Forderungen werden nun zwar auch   &#8222;UN-mandatierte&#8220; Kriegseins&#228;tze eindeutig abgelehnt (Z. 3583) und der   &#8222;sofortige&#8220; Abzug deutscher Truppen aus Afghanistan verlangt, aber   Milit&#228;rb&#252;ndnisse wie die Nato sollen keineswegs aufgel&#246;st, sondern &#8222;sich   der UNO unterordnen&#8220; bzw. durch ein &#8222;kollektives Sicherheitssystem unter   Beteiligung Russlands ersetzt&#8220; werden. (Z. 3726). Damit wird die   Forderung nach Aufl&#246;sung bzw. Austritt aus der Nato von einer vorherigen   Einigung unter den Gro&#223;m&#228;chten abh&#228;ngig gemacht. Die Beschr&#228;nkung auf   eine Ablehnung von kriegseins&#228;tzen l&#228;sst die Zustimmung zu   Auslandseins&#228;tzen der Bundeswehr, die trotz offizieller Darstellung als   Blauhelmeins&#228;tze, einen imperialistischen Charakter tragen, zu.<\/p>\n<h4>  Aktionsperspektiven<\/h4>\n<p>  Bei der Frage, wie die Ziele des Wahlprogramms in der Krise durchgesetzt   werden sollen, bleibt es auch im neuen Entwurf bei der parlamentarischen   Fixierung, die der Gegenwehr der Betroffenen nur die Rolle eines   zus&#228;tzlichen Druckmittels zugesteht. Die Schlusss&#228;tze des Wahlprogramms   lauten:&#8222;Der Politikwechsel, der jetzt, mitten in der Krise notwendig   ist, erfordert Entschiedenheit und Mut. Er erfordert auch politischen   Druck aus der Gesellschaft, aus Vereinen, Betrieben und sozialen   Bewegungen, aktives Einmischen. Unsere Fraktion wird auch in den   kommenden vier Jahren offen sein f&#252;r den Protest und die Forderungen der   Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ihrer Gewerkschaften, (&#8230;)Je   st&#228;rker DIE LINKE, desto sozialer das Land.&#8220; (Z. 3915-3925)<\/p>\n<p>  Anstatt eine linke Partei und ihre Fraktion als Mittel zur Unterst&#252;tzung   der Emanzipation und Selbstorganisation der Lohnabh&#228;ngigen und die   &#8222;sozialen Unruhen&#8220; einschlie&#223;lich Generalstreik als wichtigsten Motor   f&#252;r eine soziale Umw&#228;lzungen zu begreifen, sollen die Abgeordneten nur   noch &#8222;offen&#8220; sein f&#252;r Anregungen der Betroffenen. Die Frage, wie   &#8222;sozial&#8220; unser Land ist bzw. nach den Bundestagwahlen bleibt, h&#228;ngt aber   weniger von der Anzahl linker Abgeordneten in den Parlamenten als von   der sozialen Bewegung auf den Stra&#223;en und in den Betrieben ab. Das   Kapital und seine Parteien f&#252;rchten in der Krise nicht nur die St&#228;rke   der Linkspartei, sondern vor allem die Ausbreitung von &#8222;sozialen   Unruhen&#8220; und von Massenstreiks wie in vielen europ&#228;ischen   Nachbarl&#228;ndern: Deshalb sollte die LINKE auch in ihrem Wahlprogramm   solche Kampfma&#223;nahmen und die dazu notwendigen Aktionsb&#252;ndnisse mit   Gewerkschaftern und sozialen Initiativen unterst&#252;tzen und dazu aufrufen,   anstatt sie umgekehrt von parlamentarischen Erlaubnissen abh&#228;ngig zu   machen.<\/p>\n<p>  Wenn die eigentlichen Ursachen der gegenw&#228;rtigen Krise nicht nur in der   neoliberalen (Regierungs)Politik, sondern in den Profitgesetzen der   kapitalistischen Eigentumsverh&#228;ltnisse zu finden sind, wie es das der   neue Wahlprogrammentwurf der LINKEN nach deutlichen Hinweisen der   Parteibasis zu konstatieren gezwungen ist, dann kann das Ziel dieser   Partei eben nicht nur in einem Politik-, sondern nur in einem   Systemwechsel bestehen. Dann geht es um mehr als um eine &#8222;&#196;nderung der   Spielregeln&#8220; (Z. 3878) f&#252;r das kapitalistische Spekulationskasino und   seine globalen Player: N&#228;mlich um ein sozialistisches (Wahl)Programm   gegen die Systemkrise des Kapitalismus, &#252;ber das die Delegierten auf dem   Bundesparteitag eine Entscheidung f&#228;llen k&#246;nnen&#8230; wenn entsprechende   &#196;nderungsantr&#228;ge vorgelegt werden.<\/p>\n<h4>  Regierungsfrage<\/h4>\n<p>  Die entscheidende Frage f&#252;r die Mitglieder und potentiellen W&#228;hrer der   LINKEN besteht jedoch in der Glaubw&#252;rdigkeit solcher Wahlversprechen.   Lafontaine und andere Vertreter der Linkspartei weisen mit Recht darauf   hin, dass die Forderungen der SPD nach Einf&#252;hrung von Mindestl&#246;hnen,   B&#246;rsenumsatzsteuern oder Million&#228;rsabgaben ein reiner Wahlbetrug sind,   wenn sie diese Versprechungen ausgerechnet mit der FDP in einer   Ampelkoalition umsetzen will.<\/p>\n<p>  Das gilt aber auch umgekehrt: Die Wahlziele der LINKEN, zum Beispiel f&#252;r   die Abschaffung der Hartz-Gesetze k&#246;nnen nur dann von der Bev&#246;lkerung   ernst genommen werden, wenn sie Regierungsb&#252;ndnissen mit Parteien eine   klare Absage erteilt, die &#8211; wie die SPD in Bundes- und Landesregierungen   &#8211; F&#220;R die Hartz-Gesetze, F&#220;R Steuergeschenke an das Gro&#223;kapital, F&#220;R   Auslandseins&#228;tze der Bundeswehr und F&#220;R die Erhaltung des Kapitalismus   verantwortlich sind. Wer die Hartz-Gesetze wirklich zur&#252;cknehmen und   nicht nur f&#252;r die Aufbesserung ihrer Regels&#228;tze eintreten will, muss   klar sagen, dass sich diese Ziele nicht mit, sondern nur gegen SPD und   Gr&#252;ne verwirklichen lassen. Den praktische Beweis daf&#252;r liefert nicht   zuletzt der Berliner Senat von Linkspartei und SPD, der f&#252;r Sozialabbau,   Privatisierungen und Tarifflucht verantwortlich ist und den   Milliardengeschenken an die Bankkonzerne ausdr&#252;cklich zugestimmt hat.   Ein Bundeswahlprogramm der LINKEN, dass sich &#8211; &#228;hnlich wie das der   Gr&#252;nen &#8211; vor einer Beantwortung der Regierungsfrage dr&#252;ckt, anstatt klar   festzuhalten, dass die LINKE f&#252;r die Vertretung von Arbeiterinteressen   kein B&#252;ndnis mit prokapitalistischen Parteien, sondern nur mit den   Gewerkschaften und sozialen Bewegungen B&#252;ndnispartner eingehen wird,   n&#228;hrt Zweifel an der Verl&#228;sslichkeit dieser Wahlziele und verringert   unn&#246;tig ihre Chance, das gewaltige W&#228;hlerpotential der Krisenopfer   auszusch&#246;pfen. Auf diese Schl&#252;sselfrage linker Politik gibt auch der   neue, einstimmig im Parteivorstand verabschiedete Programmentwurf keine   Antwort. Die SAV-Mitglieder in der LINKEN werden daf&#252;r bei den kommenden   Landesparteitagen und auf dem Bundesparteitag &#196;nderungsantr&#228;ge   einbringen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Zum neuen Wahlprogrammentwurf des Bundesvorstands der LINKEN\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[78,25],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13142"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13142"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13142\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13142"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13142"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13142"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}