{"id":13123,"date":"2009-04-25T00:01:00","date_gmt":"2009-04-25T00:01:00","guid":{"rendered":".\/?p=13123"},"modified":"2009-04-25T00:01:00","modified_gmt":"2009-04-25T00:01:00","slug":"13123","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2009\/04\/13123\/","title":{"rendered":"Bildungsstreik-Vorbereitung in Stuttgart"},"content":{"rendered":"<p>  Erstes Treffen erfolgreich<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Nachdem am 12. November 2008 &#252;ber 100.000 Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler in   Deutschland f&#252;r bessere Bildung gestreikt haben (davon 8.000 in   Stuttgart), kam die Idee eines gemeinsamen Bildungsstreiks von   Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern, Studierenden, Besch&#228;ftigten im Bildungswesen   usw. auf. Auf mehreren bundesweiten Konferenzen wurde ein gemeinsamer   Aufruf beschlossen, Material erstellt und Vorschl&#228;ge f&#252;r den Ablauf der   Protestwoche gemacht.<\/p>\n<p>  Am 21. April fand in Stuttgart ein Vernetzungstreffen f&#252;r die &#246;rtlichen   Proteste statt. Eingeladen hatten das Sch&#252;leraktionskomitee, das den   Sch&#252;lerstreik im November organisiert hat, der Arbeitskreis Bildung der   Uni Stuttgart, der die Proteste gegen die Einf&#252;hrung der Studiengeb&#252;hren   2005 bis 2007 organisiert hat, und der Arbeitskreis Bildung der Uni   Hohenheim. An dem Treffen nahmen rund 50 Menschen teil, unter anderen   waren die ver.di-Jugend, die IGM-Jugend, die GEW, die   ver.di-Betriebsgruppe an der Uni Stuttgart, Linksjugend [&quot;solid] und   DIDF vertreten. Die Anwesenheit eines Sch&#252;lers einer   ErzieherInnenschule, einer Mutter von schulpflichtigen Kindern und eines   Professors der Uni Stuttgart zeigte, dass das Potenzial besteht, die   verschiedensten Bereiche und Betroffenen des Bildungswesen zu einem   gemeinsamen Protest zu vereinigen.<\/p>\n<p>  Bei dem Treffen wurden Meinungsverschiedenheiten sichtbar. Z.B. wurde   die Frage aufgeworfen, welchen Zweck ein Streik von Sch&#252;lern und   Studierenden hat, die anders als Besch&#228;ftigte keinen &#246;konomischen Druck   aus&#252;ben k&#246;nnen. Als Antwort wurde darauf hingewiesen, dass die   Landesregierung schon im Vorfeld des Sch&#252;lerstreiks die Noten f&#252;r   Vergleichsarbeiten wieder abschaffte, um dem Protest etwas Wind aus den   Segeln zu nehmen. Vor allem w&#252;rde es den Bildungsstreik im Juni nicht   geben ohne den Sch&#252;lerstreik letztes Jahr. Es wurde auch deutlich, dass   manche Teilnehmer den Bildungsstreik als reinen Protest gegen die   Missst&#228;nde im Bildungswesen sehen und andere zugleich als Teil einer   breiten Protestbewegung gegen die Versuche von Regierungen und   Konzernen, die Folgen der Wirtschaftskrise auf die Masse der Bev&#246;lkerung   abzuw&#228;lzen &#8211; einer Protestbewegung, die am besten zu einem Generalstreik   gesteigert wird.<\/p>\n<p>  Derartige Meinungsverschiedenheiten beeintr&#228;chtigten die konstruktive   und solidarische Stimmung des Treffens aber nicht. An den ersten beiden   Tagen der Protestwoche sollen vor allem kleinere Veranstaltungen und   Aktionen in den verschiedenen Bildungsbereichen oder auch eine   Podiumsdiskussion stattfinden. Am 17. Juni soll mit einer gemeinsamen   Gro&#223;demonstration am Vormittag der H&#246;hepunkt sein. Im Anschluss soll es   ein Konzert geben. Am 18. Juni ist bundesweit der &#8222;Tag des zivilen   Ungehorsams&#8220;. Beim Stuttgarter Vernetzungstreffen wurde betont, dass es   dabei um Aktionen gehen soll, die das Thema Bildung betreffen, z.B.   Vorlesungen oder Schulstunden an &#246;ffentlichen Pl&#228;tzen oder in U-Bahnen.   F&#252;r den 19. Juni ist ein gemeinsamer kultureller Ausklang geplant.<\/p>\n<p>  F&#252;r die Organisierung der verschiedenen gemeinsamen Aktivit&#228;ten und die   Pressearbeit wurden Arbeitskreise gegr&#252;ndet. Gleichzeitig werden wir   daf&#252;r sorgen m&#252;ssen, dass an den verschiedenen Schulen, Hochschulen und   anderen Bildungseinrichtungen (von denen viele noch nicht vertreten   waren) kr&#228;ftig mobilisiert wird. Dann k&#246;nnen wir es hinkriegen, dass   eine Parole der &#8222;Aufw&#228;rm&#8220;-Demonstration, die am 20. April in Heidelberg   stattfand, Wirklichkeit wird: &#8222;17. Juni Widerstand \/ Bildungsstreik im   ganzen Land&#8220;<\/p>\n<p>  <b>Das n&#228;chste Vernetzungstreffen ist am 12. Mai. Interessierte am   Bildungsstreik k&#246;nnen sich melden bei: malena@solid-bw.de<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Erstes Treffen erfolgreich\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[50],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13123"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13123"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13123\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13123"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13123"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13123"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}