{"id":13113,"date":"2009-04-15T00:01:00","date_gmt":"2009-04-15T00:01:00","guid":{"rendered":".\/?p=13113"},"modified":"2009-04-15T00:01:00","modified_gmt":"2009-04-15T00:01:00","slug":"13113","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2009\/04\/13113\/","title":{"rendered":"&#8222;Stoppt das Massaker gegen Tamilen in Sri Lanka&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>  Internationaler Protesttag am 09. April<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Eine sofortige Waffenpause forderten Demonstranten in New Delhi,   Bangalore und Chennai. In London besetzten tausende Tamilen den Platz   vor dem Parlament. Internationale Proteste gegen die humanit&#228;re   Katastrophe gab es am 09. April in Asien, Europa und Nord-Amerika. Die   von der Regierung Sri Lankas nun erkl&#228;rte zweit&#228;gige Waffenpause   entspricht bei weitem nicht der Forderung der Demonstranten.<\/p>\n<p>  &#220;ber 150.000 Tamilen sind auf einem 20 Quadratkilometer gro&#223;em Gebiet   eingesperrt, welches von der srilankischen Armee beschossen wird. Es   gibt kein Wasser, kein Essen und keine M&#246;glichkeit die Verletzten zu   versorgen. &#220;ber 40.000 Zivilisten, die in Gebiete gezogen sind, die von   der Regierung bereit gestellt wurden, werden dort wie Gefangene hinter   Stacheldraht gehalten und d&#252;rfen keinen Kontakt zu Freunden oder   Verwandten aufnehmen.<\/p>\n<p>  Laut UN und anderen internationalen Hilfsorganisationen sterben t&#228;glich   50 bis 70 Menschen. Die Zahl der get&#246;teten Zivilisten ist in den letzten   Monaten von 2.000 auf ca. 10.000 gestiegen. Da die Regierung eine   Nachrichtensperre verh&#228;ngt hat und gegen kritische Journalisten vorgeht,   ist es schwierig korrekte Informationen aus den Gefechtsgebieten zu   bekommen. Es soll Augenzeugenberichte geben, dass chemische Waffen   eingesetzt werden, die Soldaten der LTTE und tamilische Zivilisten am   lebendigen Leibe verbrannt haben sollen.<\/p>\n<p>  Der srilankische Pr&#228;sident Rajapakse betonte am Morgen des 07. April,   dass die Regierung sich nicht von internationalen Organisationen oder   der UN beeinflussen lie&#223;e, der Krieg solle bis zum endg&#252;ltigen Ende   weitergef&#252;hrt werden. Nach einem letzten Ultimatum an die LTTE, die   Zivilisten frei zu lassen, w&#252;rde er nicht davor zur&#252;ckschrecken, Bomben   einzusetzen, die eine Massenvernichtung verursachen k&#246;nnten.<\/p>\n<h4>  Die Forderungen der Kampagne zur Beendigung des Krieges und dem Kampf   f&#252;r Demokratie in Sri Lanka sind:<\/h4>\n<p>  1.Stoppt den Krieg! F&#252;r ein sofortiges Ende der milit&#228;rischen   Operationen in Sri Lanka; R&#252;ckzug der Armee aus allen tamilischen   Gebieten; Stopp des &#8222;Verschwinden lassens&#8220;..<\/p>\n<p>  2.Nein zu Gefangenenlager f&#252;r tamilische Zivilisten! Sofortige   Bereitstellung einer Grundversorgung von Lebensmitteln, Obdach und   Medizin f&#252;r die tamilische Bev&#246;lkerung unter der Kontrolle von   selbstgew&#228;hlten Vertretern.<\/p>\n<p>  3.Nicht einen Rupee, nicht eine Kugel f&#252;r das kriegsl&#252;sternde   Rajapakse-Regime! Sofortiger Stopp der milit&#228;rischen und   wirtschaftlichen Unterst&#252;tzung f&#252;r das Regime in Sri Lanka von   westlichen Regierungen und von Indien, China, Pakistan, Israel, Iran,   Japan und anderen L&#228;ndern. F&#252;r Arbeiteraktionen gegen deren Einbindung   und Kooperation; Arbeiter-Boykott-Aktionen gegen Waffenlieferungen.<\/p>\n<p>  4.Demokratische Rechte f&#252;r alle in ganz Sri Lanka! Redefreiheit, Presse-   und Meinungsfreiheit, gewerkschaftliche Rechte f&#252;r alle Arbeiter   inklusive in den Freihandelszonen, Freiheit f&#252;r Vereinigung und das   Recht auf freie und faire Wahlen, das Recht f&#252;r alle ungehindert zur   Wahl zu gehen, das Recht f&#252;r alle Parteien, die gleiche Rechte   akzeptieren, bei Wahlen anzutreten, unabh&#228;ngig von Nationalit&#228;t,   Religion, Kastenzugeh&#246;rigkeit oder Geschlecht.<\/p>\n<p>  5.Volle Unterst&#252;tzung f&#252;r die Bildung von vereinigten Gewerkschaften in   Sri Lanka, f&#252;r Pressefreiheits-Kampagnen und f&#252;r die Arbeit von   Institutionen wie der Civil Monitoring Committee, die Entf&#252;hrungen und   juristische Morde in Sri Lanka untersucht.<\/p>\n<p>  6.Verteidigung des Rechts auf Selbstbestimmung! Kampagne zur   Untest&#252;tzung einer Massenbewegung von Arbeitern und Armen im Norden um   ihr Recht zu etablieren, die eigene Zukunft selbst zu bestimmen.<\/p>\n<h4>  Weitere Informationen auf der <a href=\"http:\/\/www.stoptheslaughteroftamils.org\">Kampagnen-Website   <\/a><\/h4>\n<h4>  Solidarit&#228;tsappell per Internet verschicken:<\/h4>\n<h4>  <a href=\"www.stoptheslaughteroftamils.org\/?p=135\">www.stoptheslaughteroftamils.org\/?p=135<\/a><\/h4>\n<h4>  Dringend Protestbriefe an die srilankesische Botschaft schicken.<\/h4>\n<p>  Ein Beispiel f&#252;r einen Protestbrief in englischer Sprache <a href=\"\u201eStoppt das Massaker gegen Tamilen in Sri Lanka\u201c Internationaler Protesttag am 09. April  Eine sofortige Waffenpause forderten Demonstranten in New Delhi, Bangalore und Chennai. In London besetzten tausende Tamilen den Platz vor dem Parlament. Internationale Proteste gegen die humanit\u00e4re Katastrophe gab es am 09. April in Asien, Europa und Nord-Amerika.  \u00dcber 150.000 Tamilen sind auf einem 20 Quadratkilometer gro\u00dfem Gebiet eingesperrt, welches von der srilankischen Armee beschossen wird. Es gibt kein Wasser, kein Essen und keine M\u00f6glichkeit die Verletzten zu versorgen. \u00dcber 40.000 Zivilisten, die in Gebiete gezogen sind, die von der Regierung bereit gestellt wurden, werden dort wie Gefangene hinter Stacheldraht gehalten und  d\u00fcrfen keinen Kontakt zu Freunden oder Verwandten aufnehmen.   Laut UN und anderen internationalen Hilfsorganisationen sterben t\u00e4glich 50 bis 70 Menschen. Die Zahl der get\u00f6teten Zivilisten ist in den letzten Monaten von 2.000 auf ca. 10.000 gestiegen. Da die Regierung eine Nachrichtensperre verh\u00e4ngt hat und gegen kritische Journalisten vorgeht, ist es schwierig korrekte Informationen aus den Gefechtsgebieten zu bekommen. Es soll Augenzeugenberichte geben, dass chemische Waffen eingesetzt werden, die Soldaten der LTTE und tamilische Zivilisten am lebendigen Leibe verbrannt haben sollen.   Der srilankische Pr\u00e4sident Rajapakse betonte am Morgen des 07. April, dass die Regierung sich nicht von internationalen Organisationen oder der UN beeinflussen lie\u00dfe, der Krieg solle bis zum endg\u00fcltigen Ende weitergef\u00fchrt werden. Nach einem letzten Ultimatum an die LTTE, die Zivilisten frei zu lassen, w\u00fcrde er nicht davor zur\u00fcckschrecken, Bomben einzusetzen, die eine Massenvernichtung verursachen k\u00f6nnten.  Die Forderungen der Kampagne zur Beendigung des Krieges und dem Kampf f\u00fcr Demokratie in Sri Lanka sind:  1.Stoppt den Krieg! F\u00fcr ein sofortiges Ende der milit\u00e4rischen Operationen in Sri Lanka; R\u00fcckzug der Armee aus allen tamilischen Gebieten; Stopp des \u201eVerschwinden lassens\u201c.. 2.Nein zu Gefangenenlager f\u00fcr tamilische Zivilisten! Sofortige Bereitstellung einer Grundversorgung von Lebensmitteln, Obdach und Medizin f\u00fcr die tamilische Bev\u00f6lkerung unter der Kontrolle von selbstgew\u00e4hlten Vertretern. 3.Nicht einen Rupee, nicht eine Kugel f\u00fcr das kriegsl\u00fcsternde Rajapakse-Regime! Sofortiger Stopp der milit\u00e4rischen und wirtschaftlichen Unterst\u00fctzung f\u00fcr das Regime in Sri Lanka von westlichen Regierungen und von Indien, China, Pakistan, Israel, Iran, Japan und anderen L\u00e4ndern. F\u00fcr Arbeiteraktionen gegen deren Einbindung und Kooperation; Arbeiter-Boykott-Aktionen gegen Waffenlieferungen. 4.Demokratische Rechte f\u00fcr alle in ganz Sri Lanka! Redefreiheit, Presse- und Meinungsfreiheit, gewerkschaftliche Rechte f\u00fcr alle Arbeiter inklusive in den Freihandelszonen, Freiheit f\u00fcr Vereinigung und das Recht auf freie und faire Wahlen, das Recht f\u00fcr alle ungehindert zur Wahl zu gehen, das Recht f\u00fcr alle Parteien, die gleiche Rechte akzeptieren, bei Wahlen anzutreten, unabh\u00e4ngig von Nationalit\u00e4t, Religion, Kastenzugeh\u00f6rigkeit oder Geschlecht. 5.Volle Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Bildung von vereinigten Gewerkschaften in Sri Lanka, f\u00fcr Pressefreiheits-Kampagnen und f\u00fcr die Arbeit von Institutionen wie der Civil Monitoring Committee, die Entf\u00fchrungen und juristische Morde in Sri Lanka untersucht. 6.Verteidigung des Rechts auf Selbstbestimmung! Kampagne zur Untest\u00fctzung einer Massenbewegung von Arbeitern und Armen im Norden um ihr Recht zu etablieren, die eigene Zukunft selbst zu bestimmen.  Weitere Informationen auf der Kampagnen-Websit (englischsprachig): http:\/\/www.stoptheslaughteroftamils.org\/  Solidarit\u00e4tsappell per Internet verschicken: www.stoptheslaughteroftamils.org\/?p=135  Dringend Protestbriefe an die srilankesische Botschaft schicken. Ein Beispiel f\u00fcr einen Protestbrief in englischer Sprache hier. (auf der Seite www.stoptheslaughteroftamils.org\/?p=132 www.stoptheslaughteroftamils.org\/?p=132  \">hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Internationaler Protesttag am 09. 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