{"id":13107,"date":"2009-04-08T18:25:00","date_gmt":"2009-04-08T18:25:00","guid":{"rendered":".\/?p=13107"},"modified":"2009-04-08T18:25:00","modified_gmt":"2009-04-08T18:25:00","slug":"13107","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2009\/04\/13107\/","title":{"rendered":"Nordirland: Besetzung der Visteon-Fabrik in Belfast"},"content":{"rendered":"<p>  Nach einer Woche k&#228;mpft die Belegschaft entschlossen weiter.<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Auch nach gut einer Woche wird die Besetzung der Visteon-Fabrik im   Westen von Belfast fest entschlossen weitergef&#252;hrt. Unterdessen   schm&#252;cken Transparente das Werksgel&#228;nde, auf denen FORD daf&#252;r   angegriffen wird, die Visteon\/Ford-ArbeiterInnen betrogen zu haben. Vom   Dach der Fabrik wehen jetzt die Fahnen von UNITE (2007 aus der Fusion   von AMICUS, der Maschinenbaugewerkschaft, und der   Transportarbeitergewerkschaft T&amp;G entstandene Gewerkschaft; Anm. d.   &#220;bers.).<\/p>\n<h4>  <i>von Peter Hadden, Socialist Party (Schwesterorganisation von SAV in   Nordirland)<\/i><\/h4>\n<p>  Es wurde ein 24-Stunden-Schichtplan aufgestellt, um die Besetzung rund   um die Uhr zu gew&#228;hrleisten. Kohlegrills wurden beschafft und Zelte   aufgestellt, da die ArbeiterInnen sich f&#252;r den Fall vorbereiten, dass   ein langer Atem vonn&#246;ten sein wird.<\/p>\n<p>  &#220;berw&#228;ltigende Unterst&#252;tzung kommt von Seiten der BewohnerInnen aus dem   Viertel und aus der ganzen Stadt. In einer Woche, in der in Nordirland   1500 Entlassungen im verarbeitenden Gewerbe angek&#252;ndigt worden sind,   m&#252;ssen die Menschen aus der Arbeiterklasse nicht gro&#223; davon &#252;berzeugt   werden, dass Kampf n&#246;tig ist, um Arbeitspl&#228;tze und Qualifikationen zu   verteidigen.<\/p>\n<p>  Rob Williams, Organisator der Aktionen bei der Fabrik in Swansea, die   bis vor kurzem noch zu Visteon geh&#246;rte, besuchte am Wochenende die   Produktionsst&#228;tte in Belfast und wurde von allen ArbeiterInnen st&#252;rmisch   empfangen. Freitagnacht standen sie an beiden Seiten des Fabriktors und   applaudierten seiner Ankunft zu. Dasselbe taten sie, als er Sonntag   wieder abfuhr.<\/p>\n<p>  Mehrfach wurden Treffen organisiert, so dass Rob und die &#246;rtlichen   Betriebsr&#228;te und Vertrauensleute ihre Botschaft unter allen   ArbeiterInnen verbreiten konnten. Der gr&#246;&#223;te Applaus am ersten Abend   brandete auf, als Rob sagte, dass die UNITE-Landesvorst&#228;nde einen   Hinweis an die FORD-ArbeiterInnen herausgeben sollten, Teile anderer   Zulieferer zu schw&#228;rzen und als er hinzuf&#252;gte: &#8222;Tony Woodley   (Vorsitzender von UNITE; Erg. d. &#220;bers.) sollte Gordon Brown anrufen und   ihm sagen, dass &#8211; wenn als Ergebnis davon auch nur einem Arbeiter ein   Haar gekr&#252;mmt oder ein Penny aus den Gewerkschaftsfonds genommen wird &#8211;   die Millionen, die UNITE an New Labour (regierende sozialdemokratische   Partei Gro&#223;britanniens; Anm. d. &#220;bers.) zahlt nicht mehr &#252;berwiesen   werden.&#8220;<\/p>\n<p>  Den zweitst&#228;rksten Applaus gab es, als John Maguire, Organisator der   Aktionen in Belfast, der Socialist Party f&#252;r ihre Unterst&#252;tzung dankte   und sagte: &#8222;Die Socialist Party macht den Job, den die Gewerkschaften   machen m&#252;ssten, um die ArbeiterInnen im Kampf zu unterst&#252;tzen.&#8220;<\/p>\n<p>  Ein Sonderblatt der Socialist Party (im Original als pdf unter:   http:\/\/www.socialistworld.net\/eng\/2009\/04\/pdf060201.pdf; Text s. unten)   wurde sehr gut aufgenommen. Nach Meinung aller liegt der Schl&#252;ssel nun   darin, FORD zu zwingen, der Pflicht zu Abfindungen nachzukommen und   ebenso das Recht auf Rente zu gew&#228;hrleisten. Der Konflikt dreht sich   aber auch um die Arbeitspl&#228;tze. Es herrscht allgemeine Zustimmung zu der   im Sonderblatt der Socialist Party formulierten Forderung, die   Produktionsanlagen in &#246;ffentliches Eigentum zu &#252;berf&#252;hren und &#8211; sollte   es momentan keinen Markt f&#252;r Motorenkomponenten geben &#8211; f&#252;r die n&#246;tigen   Investitionen bei Entwicklung, Umr&#252;stung und Fortbildungen zu sorgen, um   zu erm&#246;glichen, dass die Qualifikationen der Belegschaft f&#252;r eine   alternative Produktion genutzt werden k&#246;nnen.<\/p>\n<p>  Die Solidarit&#228;tserkl&#228;rungen, die von CWI-Mitgliedern und   -SympathisantInnen von &#252;berall auf der Welt eingetroffen sind, wurden   au&#223;erordentlich begr&#252;&#223;t und haben an der Wand in der Kantine einen   Ehrenplatz bekommen. Schickt also weiterhin und zahlreich   Solierkl&#228;rungen!<\/p>\n<h4>  Sonderblatt der Socialist Party:<\/h4>\n<h4>  Unterst&#252;tzt die Besetzung bei Visteon &#8211; Stoppt die   Arbeitsplatzvernichtung<\/h4>\n<p>  Die Visteon-ArbeiterInnen in Belfast haben die F&#252;hrung im Kampf   &#252;bernommen, um die jetzt einsetzende Arbeitsplatzvernichtung zu stoppen.<\/p>\n<p>  Am Dienstag wurde der Belegschaft &#8211; aus der viele schon seit Jahrzehnten   dort arbeiten &#8211; sechs Minuten einger&#228;umt, um ihr mitzuteilen, dass die   Fabrik geschlossen wird. Nach dieser beleidigenden Aktion erwartete man,   dass sie mit leeren H&#228;nden von Dannen ziehen w&#252;rden &#8211; sie k&#246;nnten ja die   gesetzlich festgeschriebene Abfindung beantragen und sich mit ihren   eingefrorenen Renten zufrieden geben.<\/p>\n<p>  Statt dessen hielten die ArbeiterInnen die Stellung und begannen die   Besetzung der Fabrikanlagen. Als sie die Nachricht von der Situation in   Belfast erhielten, starteten die ArbeiterInnen der Produktionsst&#228;tten   Basildon und Enfield, die ebenfalls geschlossen wurden, ihre eigene   Besetzungsaktion. Enfield ist weiterhin besetzt, w&#228;hrend die   ArbeiterInnen in Basildon vor den Werkstoren protestieren.<\/p>\n<p>  &#220;berw&#228;ltigend ist die Unterst&#252;tzung f&#252;r die Besetzung in Belfast. Man   kann schon von einem Strom an ArbeiterInnen aus anderen Fabriken und   Gewerkschaften sprechen, der zur Fabrik zieht und seine Solidarit&#228;t   zeigt. &#214;rtliche Ladenbesitzer haben Lebensmittel gespendet. PKWs und   Lastwagen, die die Autobahn M1 herunterfahren, hupen den Fahnen und   Transparenten, die die Fabrikanlagen schm&#252;cken, laut ihre Solidarit&#228;t   zu. Die Besetzung gewinnt jeden Tag an Kraft.<\/p>\n<h4>  FORD muss seinen Zusagen nachkommen<\/h4>\n<p>  Visteon geh&#246;rte zu FORD. 2000 wurde die Ausgliederung vorgenommen. Das   war der Versuch von FORD, Kosten zu senken. Damals wurde den   ArbeiterInnen garantiert, dass ihre Bezahlung und die Arbeitsbedingungen   &#8211; einschlie&#223;lich jedwede Abfindungsklauseln &#8211; an denen der anderen   FORD-ArbeiterInnen angelehnt sein w&#252;rden.<\/p>\n<p>  Die Belegschaft hat sich erfolgreich gegen die durchgehenden Versuche   der Visteon-Gesch&#228;ftsleitung zur Wehr gesetzt, diese Garantien au&#223;er   Kraft setzen zu wollen. Die bei FORD geltenden Bedingungen wurden bis   zur Schlie&#223;ung jetzt angewendet.<\/p>\n<p>  Indem sie die Fabrikanlage unter die Obhut eines Insolvenzverwalters   gegeben haben, sind Visteon und FORD einseitig von ihren Garantien &#252;ber   einen Rechtsanspruch auf Abfindungen zur&#252;ckgetreten. Die Belegschaft   muss sich f&#252;r ihre Forderung &#252;berhaupt nicht rechtfertigen, dass FORD   ihre im Jahr 2000 gemachten Zusagen einhalten und dieselben   Abfindungsklauseln anwenden muss, die f&#252;r andere FORD-ArbeiterInnen in   Gro&#223;britannien gelten.<\/p>\n<h4>  Ist Visteon lebensf&#228;hig?<\/h4>\n<p>  Die Presse und einige Lokalpolitiker wollen uns glauben machen, dass die   Schlie&#223;ung von Visteon unvermeidlich war, weil das Unternehmen   unwirtschaftlich und nicht &#252;berlebensf&#228;hig geworden ist.<\/p>\n<p>  Die Wahrheit ist, dass Visteon von FORD vors&#228;tzlich runtergewirtschaftet   wurde, weil man die Produktion zum Beispiel nach S&#252;dafrika verlagern   will, wo auf Billigjobs zur&#252;ckgegriffen werden kann.<\/p>\n<p>  Die &#8222;kreative Buchf&#252;hrung&#8220; bei FORD mag Visteon als nicht   &#252;berlebensf&#228;hig aussehen lassen. Indem Visteon weniger als der   tats&#228;chliche Wert ihrer Komponenten, die sie bauen, gezahlt wird, kann   FORD Profite transferieren, die in Wirklichkeit bei Visteon f&#252;r andere   Teile des Konzern erzeugt wurden.<\/p>\n<p>  Aus diesem Grund haben die ArbeiterInnen bei Visteon, die nur dem Namen   nach nicht zu FORD geh&#246;ren, das volle Recht, einzufordern, dass ihre   Verg&#252;tung, Konditionen, Renten und Abfindungsregelungen dieselben sein   m&#252;ssen wie bei jedeR anderen FORD-ArbeiterIn auch.<\/p>\n<p>  Die Gesch&#228;ftsb&#252;cher von FORD wie von Visteon sollten gegen&#252;ber den   Gewerkschaften und f&#252;r eine &#246;ffentliche Einsichtnahme komplett   offengelegt werden, so dass wir ein echtes Bild von dem bekommen, was   vor sich gegangen ist.<\/p>\n<h4>  Aktionen ausweiten: Schw&#228;rzt die ausgetauschten Teile!<\/h4>\n<p>  Der Schl&#252;ssel, um diesen Kampf zu gewinnen, liegt darin, Druck auf FORD   aufzubauen. Die F&#252;hrung von UNITE sollte umgehend einen eindeutigen   Aufruf an die FORD-ArbeiterInnen herausgeben, sie m&#246;gen es ablehnen, mit   anderen Autoteilen zu arbeiten, die aus irgendeiner anderen   Visteon-Fabrik angeliefert werden, um die Komponenten zu ersetzen.<\/p>\n<p>  UNITE sollte die FORD-ArbeiterInnen auch darauf vorbereiten,   Streikma&#223;nahmen zu ergreifen, sollte auch nur einE ArbeiterIn f&#252;r das   Schw&#228;rzen von Autoteilen bestraft werden. Entschiedene Ma&#223;nahmen wie   diese k&#246;nnten FORD zwingen, einen Vergleich auszuarbeiten. FORD sollte   unter Druck gesetzt werden, die Arbeitspl&#228;tze bei Visteon durch die   Wiedereingliederung der Visteon-Produktionsst&#228;tten ins Unternehmen zu   erhalten. Sollte das nicht gelingen, sollte der Konzern gezwungen   werden, den Verpflichtungen hinsichtlich der Abfindungsklauseln   nachzukommen und die Renten der Visteon-ArbeiterInnen zu gew&#228;hrleisten.<\/p>\n<h4>  Keine Schlie&#223;ung &#8211; Arbeitspl&#228;tze und Qualifikation der Belegschaft   erhalten und nutzen!<\/h4>\n<p>  Doch es geht hierbei nicht nur um einen Kampf um Abfindungsklauseln und   Renten. Dies ist ein Kampf zur Verteidigung von Arbeitspl&#228;tzen.   Nordirland wird gerade mit rasantem Tempo in eine Industriebrache   verwandelt. Die ArbeiterInnen bei Visteon oder anderer Konzerne, in   denen Arbeitspl&#228;tze gestrichen werden, haben wenig oder gar keine   Hoffnung, woanders Arbeit zu finden. Und f&#252;r die n&#228;chste Generation gibt   es nur noch die Wahl zwischen schlecht bezahlten &#8222;yellow pack&#8220; Jobs oder   dem Schrotthaufen namens &#8222;dole&#8220; (staatliche Arbeitslosenunterst&#252;tzung;   Anm. d. &#220;bers.).<\/p>\n<p>  Wenn die Schlie&#223;ung von Visteon hingenommen wird, so ist es nicht nur   das Fabrikgeb&#228;ude und der Maschinenpark, der Geschichte sein wird;   Qualifikationen und Fertigkeiten, die &#252;ber Jahrzehnte erarbeitet wurden,   w&#252;rden ebenfalls verloren gehen.<\/p>\n<p>  Das darf nicht hingenommen werden. Anstatt Visteon zu erlauben dicht zu   machen, sollte das Unternehmen umgehend in &#246;ffentliches Eigentum   &#252;berf&#252;hrt werden. Wenn FORD es ablehnt, f&#252;r die zur Zeit dort   hergestellten Produkte einen Markt anzubieten, sollte das Unternehmen   f&#252;r eine alternative Produktion umger&#252;stet werden.<\/p>\n<p>  Diese Regierung kann Milliarden f&#252;r korrupte Bankiers aufbringen. Es   gibt keinen Grund daf&#252;r, warum sie nicht f&#252;r die n&#246;tigen   Startinvestitionen in Forschung und Entwicklung sowie f&#252;r alles, was   ansonsten an Fortbildung und Umr&#252;stung noch n&#246;tig ist, sorgen sollten.<\/p>\n<p>  &#214;ffentliches Eigentum unter demokratischer Gesch&#228;ftsf&#252;hrung durch die   Besch&#228;ftigten ist lebensf&#228;hig. Das einzige, was weder zur   Lebensf&#228;higkeit Nordirlands beitr&#228;gt noch &#252;berhaupt denkbar ist, ist,   wenn den Grundindustrien erlaubt wird, zu verschwinden.<\/p>\n<h4>  Kampagne zum Kampf gegen Arbeitsplatzvernichtung starten<\/h4>\n<p>  In nur wenigen Tagen wurde die Streichung von &#252;ber 1400 Arbeitspl&#228;tzen   im verarbeitenden Gewerbe angek&#252;ndigt. Visteon soll verschwinden. Fast   1000 ArbeiterInnen wurden bei Shorts-Bombardier entlassen. Weitere   Unternehmen, die ArbeiterInnen loswerden wollen, sind Montupet, FG   Wilson, Nortel und AVX.<\/p>\n<p>  Die lokale Auswirkung der globalen Wirtschaftskrise hei&#223;t   Deindustrialisierung in enormem Ausma&#223; &#8211; und dabei beginnt die Krise   gerade erst ihre Wirkung zu zeigen. Es wird noch schlimmer kommen.<\/p>\n<p>  W&#228;hrend den Bonzen &#252;ber Rettungspakete Milliarden zugeschanzt werden,   werden die Menschen aus der Arbeiterklasse daf&#252;r herangezogen, den Preis   f&#252;r diese Krise des Kapitalismus durch verlorene Arbeitspl&#228;tze,   Lohnk&#252;rzungen und die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen zu   bezahlen.<\/p>\n<p>  Die Wirtschaftsstrategien s&#228;mtlicher in der Assembly Executive   (Parlament f&#252;r die Provinz Nordirland; Anm. d. &#220;bers.) vertretenen   Parteien liegen in Tr&#252;mmern. Vor gut einem Jahr wurde uns noch erz&#228;hlt,   der &#246;ffentliche Sektor hier sei zu gro&#223;.<\/p>\n<p>  Ihre Antwort darauf war einerseits die K&#252;rzung &#246;ffentlicher Ausgaben und   die Privatisierung des &#246;ffentlichen Dienstes sowie von teuer Geld   bezahlte Reisen in die USA, um die Gesch&#228;ftsf&#252;hrungen der   multinationalen Konzerne zu bitten, hier im Privatsektor zu investieren.<\/p>\n<p>  Doch an Stelle von Investitionen vor Ort, meinten sie, dass alles, was   wir anzubieten h&#228;tten, Investitionsabbau, Arbeitsplatzverluste und   Fabrikschlie&#223;ungen seien. Unterdessen h&#228;lt die Provinzregierung   weiterhin an ihrer Agenda fest, privatisiert den &#246;ffentlichen Dienst und   streicht dort die Arbeitspl&#228;tze.<\/p>\n<p>  Dieser desastr&#246;sen &#246;konomischen Strategie muss entgegengetreten werden.   Die Gewerkschaften m&#252;ssen jetzt eine Kampagne starten, um die Assembly   Executive zu zwingen, Notma&#223;nahmen zu ergreifen und die Arbeitspl&#228;tze   und den &#246;ffentlichen Dienst zu verteidigen.<\/p>\n<p>  Die K&#228;mpfe im &#246;ffentlichen Dienst und in der Privatwirtschaft m&#252;ssen   miteinander verbunden werden. Die Gewerkschaften sollten jetzt einen   Aktionstag organisieren, zu dem massive Demonstrationen geh&#246;ren m&#252;ssen,   um die Arbeitspl&#228;tze zu verteidigen.<\/p>\n<h4>  Diese Kampagne sollte fordern:<\/h4>\n<p>  Keine weitere Vernichtung von Arbeitspl&#228;tzen &#8211; Firmen, die Entlassungen   durchf&#252;hren oder mit Schlie&#223;ung drohen, sollten verstaatlicht und unter   die demokratische Gesch&#228;ftsf&#252;hrung der Besch&#228;ftigten gestellt werden,   damit sie im Interesse der Belegschaft und der Gesellschaft als Ganzem   weitergef&#252;hrt werden.<\/p>\n<p>  Erarbeitet ein Programm gesellschaftlich sinnvoller &#246;ffentlicher Arbeit   zur Bereitstellung von Arbeitspl&#228;tzen mit tariflich festgelegten L&#246;hnen   und Bedingungen.<\/p>\n<p>  Keine K&#252;rzungen oder Privatisierungen im &#246;ffentlichen Dienst.<\/p>\n<p>  Garantierte Arbeitspl&#228;tze, Weiterbildung bzw. freie Bildung f&#252;r alle &#8211;   auch f&#252;r s&#228;mtliche Schulabg&#228;ngerInnen.<\/p>\n<p>  Wir k&#246;nnen uns nicht auf die etablierten Parteien hier oder in   Gro&#223;britannien verlassen, die allesamt keine dieser Ma&#223;nahmen ergreifen   werden. Die Gewerkschaften wie zum Beispiel UNITE und UNISON (brit.   Gewerkschaft des &#246;ff. Dienstes; Anm. d. &#220;bers.) sollten damit aufh&#246;ren,   Millionen von Pfund ihrer Mitglieder f&#252;r New Labour auszugeben.<\/p>\n<p>  Dieses Geld kann zum Aufbau neuer Parteien in Nordirland und   Gro&#223;britannien genutzt werden, um die Interessen der   Gewerkschaftsmitglieder und der Menschen der Arbeiterklasse als solcher   zu vertreten.<\/p>\n<p>  Webseite der Socialist Party in Nordirland <a href=\"http:\/\/www.socialistpartyni.net\">hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Nach einer Woche k&#228;mpft die Belegschaft entschlossen weiter.\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[17,46],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13107"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13107"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13107\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13107"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13107"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13107"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}