{"id":13069,"date":"2009-03-23T20:00:00","date_gmt":"2009-03-23T20:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=13069"},"modified":"2009-03-23T20:00:00","modified_gmt":"2009-03-23T20:00:00","slug":"13069","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2009\/03\/13069\/","title":{"rendered":"BuKo von Linksjugend [`solid]: Antrag zu &quot;Socialism reloaded&quot;"},"content":{"rendered":"<p>  dokumentiert: Beim Bundeskongress leider nicht behandelter Antrag zur   Krise und den Schwerpunkten des Jugendverbands 2009<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  AntragsstellerInnen: Tinette Schnatterer (LV BaW&#252;), Pablo Alderete (LV   BaW&#252;), Florian Toniutti (LV BaW&#252;), Malena Alderete (LV BaW&#220;), David   Schultz (LV HH), S&#246;nke Schr&#246;der (LV NRW), Lucy Redler (LV Berlin), Julia   Altenburger (LV Bayern), Thies Wielkening (LV HH), Nina Baucke (LV NRW),   Max H&#228;berlein (LV Bayern)<\/p>\n<h4>  &#8222; We are all socialists now&#8220;*<\/h4>\n<h5>  Remmidemmi 09 gegen kapitalistische Krise: Socialism reloaded *Titel der   Newsweek im Februar<\/h5>\n<h4>  Woher kommt die Krise?<\/h4>\n<p>  Wir stehen am Beginn der wahrscheinlich tiefsten Krise seit 1929. Es   handelt sich dabei nicht einfach um eine Finanzkrise, sondern um eine   Krise der kapitalistischen Produktion. Die Ursachen daf&#252;r liegen nicht   in politischem Fehlverhalten, sondern in den Widerspr&#252;chen des   Kapitalismus selbst. Der Kapitalismus basiert auf Profit, Konkurrenz und   der privaten Aneignung gesellschaftlich produzierter G&#252;ter. In diesem   Prozess kommt es zum Aufbau von &#220;berkapazit&#228;ten und &#220;berproduktion (zum   Beispiel in der Autoindustrie), weil es zu wenig profitable   Anlagem&#246;glichkeiten gibt.<\/p>\n<p>  Die Spekulationsblasen an den Finanzm&#228;rkten gehen zur&#252;ck auf einen   Mangel an profitablen Anlagem&#246;glichkeiten, was sich schon in vergangenen   Krisen ausdr&#252;ckte, aber nicht behoben wurde. Die Krise, die wir jetzt   erleben, ist gepr&#228;gt durch ihre enorme Geschwindigkeit, Tiefe und die   Tatsache, dass sie die ganze Welt gleichzeitig erfasst.<\/p>\n<h4>  Folgen der Krise<\/h4>\n<h4>  Die globale kapitalistische Krise wird die bisherigen Verh&#228;ltnisse   grundlegend ver&#228;ndern:<\/h4>\n<p>  Sozial wird die Krise uns Jugendliche und die arbeitende Bev&#246;lkerung am   h&#228;rtesten treffen. Uns werden die Zukunftschancen verbaut:   Ausbildungspl&#228;tze werden abgebaut, &#220;bernahmechancen verschlechtert, die   Jugendarbeitslosigkeit wird dramatisch ansteigen und bei Bildung wird   weiter gespart. Und das in einer Situation, in der laut aktueller   DGB-Studie schon heute jeder zehnte Jugendliche auf Hartz IV angewiesen   ist. Millionen Menschen werden durch Arbeitsplatzvernichtung neu in die   Arbeitslosigkeit getrieben, weil ihre Arbeitskraft nicht mehr   profittr&#228;chtig am Markt verkauft werden kann.<\/p>\n<p>  Politisch wird es zu einer Neuordnung der globalen wirtschaftlichen und   politischen Beziehungen kommen. Die USA ist als Supermacht geschw&#228;cht,   es gibt jedoch keine neue Macht, die einfach an ihre Stelle treten kann,   weil sich alle Teile der Welt in der Krise befinden. Ganze Staaten   werden, wie Island, vorm Bankrott stehen. Eine Abschottung von M&#228;rkten   und Nationalismus wird Teil der politischen Antwort der Herrschenden   sein, was zu neuen Spannungen zwischen den imperialistischen M&#228;chten   f&#252;hren wird. Neue Kriege um Absatzm&#228;rkte und Einflusssph&#228;ren sind   wahrscheinlich. Die neokolonialen L&#228;nder sind in diesem Spiel die   Hauptverlierer.<\/p>\n<p>  &#214;kologisch wird die Krise ebenfalls verheerende Folgen haben. Schon   jetzt nutzt die Bundesregierung die Krise um den Ausstieg aus dem   Atomausstieg vorzubereiten.<\/p>\n<p>  Eine Zunahme von Widerstand und K&#228;mpfen gegen die Krisenfolgen sind   schon jetzt sichtbar. Bereits jetzt pr&#228;gen in L&#228;ndern wie Island,   Frankreich und Irland Massenproteste gegen die Krise das Bild. Auch in   Deutschland stehen wir am Beginn einer Bewegung gegen die Abw&#228;lzung der   Krise auf unseren R&#252;cken.<\/p>\n<p>  Ideologisch sind die b&#252;rgerlichen Parteien und die Think Tanks des Big   Business mit ihrem Latein am Ende. Panisch versuchen sie gegenzusteuern.   Ein Rezept gegen die Ursachen der Krise, die in der kapitalistischen   Profitwirtschaft begr&#252;ndet liegt, haben sie nicht.<\/p>\n<h4>  Mit Marx aus der Krise<\/h4>\n<p>  Schon jetzt ver&#228;ndert die Krise die politische Stimmung und das   Bewusstsein: Der Verkauf des Kommunistischen Manifests hat sich seit dem   Bankencrash versiebenfacht, das Kapital entwickelt sich zum   Kassenschlager. Marxistische Ideen werden von Tausenden, beispielsweise   an den Universit&#228;ten, diskutiert.<\/p>\n<p>  Wir k&#246;nnen als Jugendverband einen wichtigen Beitrag leisten,   sozialistische L&#246;sungsideen zur Diskussion zu stellen und gemeinsam mit   anderen im Jahre 2009 eine starke sozialistische Jugendbewegung   aufzubauen.<\/p>\n<p>  Beispiel Verstaatlichungen: Die Bundesregierung diskutiert &#252;ber   Verstaatlichungen und Enteignung und hat erste Teilverstaatlichungen   (Bsp. Commerzbank) vorgenommen. Es geht ihr dabei nicht um   Verstaatlichungen, um die demokratische Einflussnahme von Belegschaften   und der allgemeinen Bev&#246;lkerung auf die Produktion zu erh&#246;hen, sondern   um die Rettung des kapitalistischen Finanzwesens und die Abw&#228;lzung von   Verlusten auf die arbeitende Bev&#246;lkerung.<\/p>\n<p>  Wir schalten uns in diese Debatte ein mit der Forderung der   Verstaatlichung aller Banken (auch der profitablen) und der Konzerne,   die in der Krise Massentlassungen oder Schlie&#223;ung androhen (Bsp Opel).   Damit diese verstaatlichten Banken und Betriebe wirklich im Interesse   der Mehrheit der Bev&#246;lkerung stehen, ist eine neue Form von   demokratischer Kontrolle und Verwaltung n&#246;tig. Um zu verhindern, dass   staatliche Banken wie die Landesbanken Millionen von Geldern verzocken,   fordert Linksjugend[&quot;solid] eine demokratische Kontrolle und Verwaltung   durch gew&#228;hlte VertreterInnen der Belegschaften und der arbeitenden   Bev&#246;lkerung. Solche &#8222;sozialistischen&#8220; Verstaatlichungen w&#252;rden das   heutige System auf den Kopf stellen und das System Kapitalismus   insgesamt infrage stellen.<\/p>\n<p>  Wir fragen au&#223;erdem: Warum sollten bei einer Enteignung der Hypo Real   Estate &#252;berhaupt die Anteilseigner entsch&#228;digt werden, die in der   Vergangenheit Millionen eingestrichen haben? Wenn Milliarden f&#252;r   Subventionen an Banken und Konzernchefs locker sind, warum dann nicht   f&#252;r Bildung und Gesundheit? Wenn Opel mit Schlie&#223;ung droht und enorme   &#220;berkapazit&#228;ten in der Autoindustrie bestehen, warum dann nicht die   gesamte Branche verstaatlichen, diese unter demokratischer Kontrolle und   Verwaltung stellen und die Produktion umstellen im Interesse der   Menschen und der Umwelt?<\/p>\n<p>  Auf all diese Fragen wollen wir L&#246;sungsvorschl&#228;ge und Forderungen   entwickeln. Dabei ist Marxismus keine Dogma, sondern Anleitung zum   Handeln.<\/p>\n<h4>  Wir zahlen nicht f&#252;r eure Krise!<\/h4>\n<p>  Die Krise erfordert von uns, dass wir unser Profil in den anstehenden   Bewegungen deutlicher herausstellen. Wir setzen uns zum Ziel, einen   wichtigen politischen und organisatorischen Beitrag zu leisten, in   Deutschland eine Bewegung aufzubauen, die verhindert, dass die Krise dem   R&#252;cken der Jugendlichen, abh&#228;ngig Besch&#228;ftigten, Erwerbslosen und   Prekarisierten abgew&#228;lzt wird.<\/p>\n<p>  Wir k&#228;mpfen f&#252;r eine sozialistische Gesellschaft. Sozialismus bedeutet   maximale Demokratie in Wirtschaft und Gesellschaft und hat nichts mit   den b&#252;rokratischen Diktaturen der Sowjetunion, DDR und anderen   stalinistischen Staaten zu tun. Wir treten daf&#252;r ein, dass in einer   solchen Gesellschaft die jederzeitige W&#228;hl- und Abw&#228;hlbarkeit von   Funktionstr&#228;gerInnen, die Begrenzung von Geh&#228;ltern von gew&#228;hlten   VertreterInnen auf einen durchschnittlichen Arbeiterlohn, das Recht   unabh&#228;ngige Gewerkschaften, Parteien und ander soziale und politische   Organisationen zu bilden, gelten.<\/p>\n<p>  Um in den heute anstehenden Auseinandersetzungen und Klassenk&#228;mpfen die   Idee einer grundlegenden Gesellschaftsver&#228;nderung zu verankern, stellen   wir Forderungen auf, deren Durchsetzung die Frage aufwirft, wer in   dieser Gesellschaft die Macht und das Eigentum an Banken und Konzernen   hat und in wessen Interesse produziert wird. Solche Forderungen, die vor   allem auch die Eigentumsfrage aufwerfen, stellen eine Br&#252;cke vom   heutigen Bewusstsein und aktuellen K&#228;mpfen zur Notwendigkeit der   &#220;berwindung des Kapitalismus dar.<\/p>\n<h5>  Mit den folgenden Forderungen wollen wir in den anstehenden Bewegungen   sichtbar werden:<\/h5>\n<p>  <i>Kostenlose Bildung, qualifizierte Ausbildung und dauerhafte,   tariflich abgesicherte Arbeit f&#252;r alle: <\/i><\/p>\n<p>  <i>30-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich. F&#252;r einen   Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde und die Abschaffung von Hartz IV <\/i><\/p>\n<p>  <i>Wir zahlen nicht f&#252;r Eure Krise: Einkommenssteuer von 80% f&#252;r   Einkommens-Million&#228;re, Verm&#246;genssteuer von 10% ab eine Million Eigentum <\/i><\/p>\n<p>  <i>Gegen die pseudo-anti-kapitalistische Nazi-Demagogie: Keine R&#228;ume,   &#246;ffentlichen Pl&#228;tze und Propagandam&#246;glichkeiten f&#252;r Nazis. Mobilisierung   durch Gewerkschaften und linke Organisationen zur Verhinderung von   Nazi-Aktivit&#228;ten. Schluss mit der rassistischen Hetze in den   b&#252;rgerlichen Medien und von b&#252;rgerlichen PolitikerInnen <\/i><\/p>\n<p>  <i>Aufl&#246;sung der Nato, sofortiges Ende aller Auslandseins&#228;tze der   Bundeswehr <\/i><\/p>\n<p>  <i>Sofortige Abschaltung aller AKWs <\/i><\/p>\n<p>  <i>Enteignung aller Bankenbesitzer; demokratische Kontrolle und   Verwaltung durch gew&#228;hlte VertreterInnen der Belegschaften und der   arbeitenden Bev&#246;lkerung <\/i><\/p>\n<p>  <i>Erhalt aller Arbeitspl&#228;tze. &#220;berf&#252;hrung von Betrieben, in denen   Entlassungen, Kurzarbeit oder Werkschlie&#223;ungen vorgenommen werden, in   &#246;ffentliches Eigentum bei demokratischer Kontrolle und Verwaltung <\/i><\/p>\n<p>  <i>&#220;berf&#252;hrung der weltweit 500 gr&#246;&#223;ten multinationalen Konzerne und   Banken in Gemeineigentum unter demokratischer Kontrolle und Verwaltung <\/i><\/p>\n<p>  <i>Wir bekr&#228;ftigen das in unserem Programm festgehaltene Ziel einer   demokratischen Planwirtschaft als Alternative zum ungeplanten Chaos der   kapitalistischen Marktwirtschaft.<\/i><\/p>\n<h4>  Bildungsstreik und Demos gegen die Krise<\/h4>\n<p>  Die Demos am 28. M&#228;rz sind f&#252;r uns ein wichtiger Ansatzpunkt, eine   Bewegung gegen die Krise aufzubauen. Linksjugend[&quot;solid] beteiligt sich   an den Bildungsstreikbl&#246;cken auf den Demos, um den Bildungsstreik am 17.   Juni bekannt zu machen. Demos allein sind nicht genug. Ende Januar haben   sich &#252;ber zwei Millionen Sch&#252;ler, Studierende und Besch&#228;ftigte in   Frankreich an einem Generalstreik beteiligt. Auch wir m&#252;ssen mit Kapital   und Regierung endlich franz&#246;sisch sprechen und uns gemeinsam zur Wehr   setzen.<\/p>\n<p>  Wenn in Deutschland Hunderttausende oder Millionen streiken und Betriebe   besetzt werden, wird das Land lahmgelegt und es entsteht ein   eindrucksvolles Bild, wer in dieser Gesellschaft die Macht hat,   Ver&#228;nderungen durchzusetzen. Ein Generalstreik wie in Frankreich w&#252;rde   die Ausgangslage f&#252;r den Widerstand in Deutschland grundlegend   verbessern.<\/p>\n<p>  Deshalb fordern wir von den Gewerkschaften auch in Deutschland, einen   Generalstreik vorzubereiten und durchzuf&#252;hren. F&#252;r den 16.Mai ruft der   DGB zu einer Gro&#223;demo in Berlin gegen die Krise auf. Jetzt muss der   Druck auf den DGB erh&#246;ht werden, dass der 16. Mai zu einer Demo von   Hunderttausenden wird, die das Startsignal f&#252;r weitere Kampfschritte   wird. F&#252;r unseren Vorschlag werben wir in und bei Gewerkschaften,   Jugendauszubildendenvertretungen, Betriebsr&#228;ten, Asten und   Sch&#252;lervertretungen.<\/p>\n<p>  Der Bildungsstreik am 17. Juni ist eine zentrale Kampagne des   Jugendverbands. Wir setzen uns an Schulen, Berufsschulen und Unis f&#252;r   den Aufbau von selbstorganisierten Streikkomitees ein. Wir werden einen   aktiven Beitrag f&#252;r den Erfolg des Bildungsstreiks leisten. Dabei ordnen   wir den Bildungsstreik in eine umfassende Kampagne unter dem Motto &#8222;Wir   zahlen nicht f&#252;r eure Krise: Streik in der Schule &#8211; Streik im Betrieb&#8220;   (Arbeitstitel) ein.<\/p>\n<p>  In Vorbereitung auf den Bildungsstreik am 17.6. setzen wir uns bei   ver.di und der GEW daf&#252;r ein, dass LehrerInnen und Besch&#228;ftigte des   Bildungssektors ebenfalls zum Streik aufgerufen werden.<\/p>\n<p>  Krise und Krieg sind dabei zwei Seiten derselben kapitalistischen   Medaille. Wir werden uns deshalb auch aktiv an den Blockaden und Demos   gegen die NATO Anfang April beteiligen.<\/p>\n<p>  Weitere wichtige Themen, zu denen wir Positionspapiere erarbeiten   wollen, sind &#214;kologie und der Ausbau des &#220;berwachungsstaates.<\/p>\n<h4>  Fight Nazis<\/h4>\n<p>  Der Aufbau einer starken Bewegung gegen die Krise und die Formulierung   von antikapitalistischen Forderungen in der Bewegung ist auch der beste   Weg, um die Nazis zur&#252;ck zu dr&#228;ngen, die versuchen mit ihrer sozialen   Demagogie und ihrem angeblichem Antikapitalismus von der sozialen Misere   zu profitieren. Wir werden uns auch in Zukunft den Nazis direkt in den   Weg stellen und setzen die Aufmucken-Kampagne fort. Ein wichtiger   Mobilisierungspunkt sind f&#252;r uns die geplanten Proteste gegen den   zweiten rassistischen &#8222;Anti-Islam-Kongress&#8220; von ProK&#246;ln am 9.\/10 Mai   K&#246;ln und der geplante NPD-Parteitag im April in Berlin.<\/p>\n<h4>  Und DIE LINKE?<\/h4>\n<p>  Wir werden uns auch 2009 als unabh&#228;ngiger sozialistischer Jugendverband   positionieren. Gleichzeitig werden wir uns in Debatten in der LINKEN   einschalten und Kritik &#228;u&#223;ern, wenn DIE LINKE sich an die Verh&#228;ltnisse   anpassen sollte und Positionen wie zum Beispiel zur Abschaffung von   Hartz IV aufweicht. Wir wollen antikapitalistische und sozialistische   Positionen innerhalb der LINKEN st&#228;rken.<\/p>\n<p>  Um die Verh&#228;ltnisse zum Tanzen zu bringen, ist au&#223;erparlamentarischer   Widerstand n&#246;tig. Wir glauben nicht an eine Ver&#228;nderung der   gesellschaftlichen Verh&#228;ltnisse durch Parlamente. Wir setzen uns daf&#252;r   ein, dass DIE LINKE den Aufbau von Bewegung und Widerstand ins Zentrum   ihrer Aktivit&#228;t r&#252;ckt.<\/p>\n<p>  2009 ist aber auch Superwahljahr. Eine starke LINKE im Parlament kann   dazu beitragen, den au&#223;erparlamentarischen Widerstand und betriebliche   und soziale Proteste zu st&#228;rken.<\/p>\n<p>  Die LINKE muss dabei konsequent bleiben gegen jede Form von   Auslandseins&#228;tzen der Bundeswehr, Sozialabbau, Privatisierungen und   anderen Verschlechterungen zu Lasten von Jugendlichen und der   arbeitenden sowie erwerbslosen Bev&#246;lkerung. Das schlie&#223;t Koalitionen mit   der SPD oder Tolerierungen einer sozialdemokratisch gef&#252;hrten Regierung   aus &#8211; auf allen Ebenen: in Land, Bund und Kommune.<\/p>\n<p>  Der Wahlkampf ist eine Zeit von intensiver politische Debatte und   erh&#246;hter Aktivit&#228;t. Wir wollen uns aktiv in diese Debatten einschalten   und Jugendliche f&#252;r den Jugendverband gewinnen.<\/p>\n<p>  Wenn wir uns aktiv an den anstehenden Kampagnen und Wahlk&#228;mpfen   beteiligen und uns mit sozialistischen Positionen einbringen, haben wir   die Chance, die aktive Mitgliedschaft des Jugendverbands im Jahr 2009   mindestens zu verdoppeln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      dokumentiert: Beim Bundeskongress leider nicht behandelter Antrag zur<br \/>\n      Krise und den Schwerpunkten des Jugendverbands 2009\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[26],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13069"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13069"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13069\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13069"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13069"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13069"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}