{"id":13053,"date":"2009-03-13T00:01:00","date_gmt":"2009-03-13T00:01:00","guid":{"rendered":".\/?p=13053"},"modified":"2009-03-13T00:01:00","modified_gmt":"2009-03-13T00:01:00","slug":"13053","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2009\/03\/13053\/","title":{"rendered":"Interesse am Sozialismus w&#228;chst"},"content":{"rendered":"<p>  Marx in Europa auf dem Titelblatt des Time Magazine &#8211; Kapitalismus   verliert an Legitimation<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  &#220;berall auf der Welt hat die globale Krise des Kapitalismus zu   wachsendem Interesse an sozialistischen Ideen gef&#252;hrt.<\/p>\n<h4>  von Dan DiMaggio, Socialist Alternative (USA)<\/h4>\n<p>  Das (im englischsprachigen Raum [vor allem den USA] sehr bekannte und   h&#228;ufig verwendete Online-W&#246;rterbuch; Erg. d. &#220;bers.) Merriam-Webster   berichtet, dass im Jahr 2008 &#8222;Sozialismus&#8220; der am dritth&#228;ufigsten   eingegebene Suchbegriff in ihrem Online-W&#246;rterbuch war (auf Platz eins   landete das Wort &#8222;bailout&#8220; [&#8222;Rettungspaket&#8220;; Erg. d. &#220;bers.]). Demnach   wurde &#8222;Sozialismus&#8220; jeden Monat 125 Millionen Mal eingegeben. Millionen   von Menschen wollten wissen, was Sozialismus bedeutet.<\/p>\n<p>  Die Verkaufszahlen f&#252;r das Kommunistische Manifest sind in die H&#246;he   geschnellt. Laut Amazon.com kam es zu einer Zunahme von 700 Prozent seit   dem Zusammenbruch im Bankwesen, so die britische Zeitung The Times   (9\/11\/08).<\/p>\n<p>  Vor einigen Monaten waren in Berlin s&#228;mtliche Exemplare von Karl Marx&#8217;   Das Kapital ausverkauft. J&#246;rn Sch&#252;trumpf, Herausgeber von Marx&#8217;   Gesammelten Werken in Deutschland, meinte: &#8222;Seit 2004 haben wir jedes   Jahr weniger als 100 Exemplare von Das Kapital verkauft. Innerhalb von   zehn Monaten haben wir 2008 hingegen mehr als 2.500 Exemplare verkauft.   Das macht deutlich, dass die Leute wissen wollen, was Marx dazu zu sagen   hat, weshalb der Kapitalismus nicht funktioniert.&#8220; (Inter Press Service,   7\/11\/08)<\/p>\n<p>  In Japan gibt es mittlerweile sogar eine Comic-Version von Das Kapital,   von der innerhalb weniger Tage nach ihrem Erscheinen im Dezember 6.000   Exemplare verkauft wurden. Auch Kanikosen (engl. Titel: &#8222;The Crab   Factory Ship&#8220;), ein kommunistischer Roman von 1929 &#252;ber eine Gruppe von   Arbeitern, die gegen die brutalen Arbeitsbedingungen auf ihrem   Krabbenkutter aufbegehrten, erf&#228;hrt eine Renaissance. Nach den sonst   &#252;blichen rund 5.000 j&#228;hrlich verkauften Ausgaben in den Jahren zuvor,   wurden 2008 &#252;ber eine halbe Million Exemplare nachgefragt (brit. Zeitung   The Telegraph, 18\/11\/08).<\/p>\n<p>  All dies weist auf das wachsende Verlangen hin, das Wesen der   Wirtschaftskrise verstehen zu wollen. Die n&#228;chsten Jahre werden   reichlich Gelegenheit daf&#252;r bieten, die sozialistische Bewegung   aufzubauen, da das Versagen des Kapitalismus Millionen dazu treibt, nach   Alternativen Ausschau zu halten.<\/p>\n<h4>  Marx auf dem Titelblatt des Time Magazine<\/h4>\n<p>  &#8222;Ein Gespenst geht um in Europa [&#8230;]&#8220;: Karl Marx war in der europ&#228;ischen   Ausgabe des Time-Magazins vom 2. Februar auf dem Titelblatt zu sehen,   was einiges &#252;ber das Vertrauen der kapitalistischen herrschenden Klasse   in ihr eigenes System aussagt. Das deutet auf eine ziemlich frappierende   Entwicklung hin. Vor weniger als 20 Jahren noch, als die Sowjetunion   zusammenbrach, wurden die Ideen von Karl Marx f&#252;r tot erkl&#228;rt. Der   Kapitalismus schien weltweit zu triumphieren.<\/p>\n<p>  Jetzt aber, aufgrund der massiven und sich weiter entwickelnden globalen   Wirtschaftskrise, verliert das kapitalistische System &#252;berall auf der   Welt an Legitimation. In derselben Woche, in der Marx auf dem Titelbild   des Magazins Time auftauchte, gab die International Labor Organization   (Internationale Arbeitsorganisation, ILO, auf Druck des Internationalen   Gewerkschaftsbundes eingerichtete Sonderorganisation der UNO; Anm. d.   &#220;bers.) bekannt, dass 2009 weltweit 51 Millionen Arbeitspl&#228;tze   vernichtet werden k&#246;nnten. Allein am Montag, dem 26. Januar, verk&#252;ndeten   US-amerikanische Gro&#223;konzerne die Streichung von mehr als 60.000   Arbeitspl&#228;tzen. Hunderte von Millionen rund um den Erdball sind nun mit   dem Verlust ihrer Existenzgrundlagen konfrontiert. Damit einher geht die   Bedrohung durch Armut, Obdachlosigkeit, Hunger und famili&#228;re wie soziale   Trag&#246;dien.<\/p>\n<p>  Nichts davon jedoch hat bisher die uners&#228;ttliche Gier der &#8222;Bankster&#8220;   gez&#228;hmt. Laut Presseberichten zahlten die gro&#223;en Banken an der Wall   Street 2008 insgesamt 18,4 Milliarden US-Dollar an Boni aus. Das ist die   sechsgr&#246;&#223;te Zahl &#252;berhaupt. Der neue Pr&#228;sident Barack Obama nannte dies   &#8222;besch&#228;mend&#8220;, obgleich seine Regierung gleichzeitig eben mal weitere 350   Milliarden US-Dollar an die Banken &#252;bergab und sich darauf vorbereitet,   noch mehr auszuteilen, wenn das n&#228;chste Konjunkturpaket erst einmal   geschn&#252;rt ist. Auf den Riesen-Konzern Exxon Mobil scheint das wenig   Eindruck zu machen: Das Unternehmen k&#252;ndigte in der vergangenen Woche   an, dass 2008 ein Rekordergebnis von 45,2 Milliarden US-Dollar erzielt   wurde, das h&#246;chste Ergebnis, das je ein Unternehmen eingefahren hat   (damit wurde das bisherige Rekordergebnis bei Exxon aus dem Jahr 2007   von 40,6 Milliarden US-Dollar noch &#252;bertroffen).<\/p>\n<p>  Rund um den Erdball sind die Illusionen dar&#252;ber, dass der Kapitalismus   eine anst&#228;ndige Zukunft bieten kann, rasch zusammengebrochen. Das Time   Magazine schreibt dazu: &#8222;Niemand, der j&#252;nger ist als 80 Jahre, hat solch   einen schnellen weltweiten Vertrauensverlust und ein solch rasches   Absacken an wirtschaftlicher Aktivit&#228;t erlebt. Die M&#228;rkte haben versagt   und somit die g&#228;ngige Weisheit zunichte gemacht, wie die Wirtschaft   effizient zu organisieren sei. Es ist, als ob ein intellektueller Nebel   aufgezogen und das globale Ordnungssystem zusammengebrochen sind. Die   Welt wurde einsam zur&#252;ckgelassen und tastet hilflos nach einem Ausweg.&#8220;<\/p>\n<p>  In diesem Artikel wird auch der ehemalige britische Premierminister Tony   Blair zitiert: &#8222;Fragt die Experten, was zu tun ist, und die ehrlichste   Antwort darauf w&#228;re: &#187;Ich wei&#223; es nicht&#171;.&#8220; Sogar Alan Greenspan,   fr&#252;herer Kopf der US-Notenbank Fed und ehedem bekannt unter dem Namen   &#8222;Der Maestro&#8220;, r&#228;umte ein: &#8222;Ich verstehe immer noch nicht ganz, wie es   dazu [zu der Krise] gekommen ist.&#8220; Gefangen von der Logik des   Profit-Systems, sind sie nicht in der Lage Antworten zu geben. Marx   beschrieb dieses Ph&#228;nomen im Kommunistischen Manifest wie folgt: Der   moderne Kapitalismus &#8222;gleicht dem Hexenmeister, der die unterirdischen   Gewalten nicht mehr zu beherrschen vermag, die er heraufbeschwor.&#8220;<\/p>\n<p>  Ferner lieferte Marx auch eine ziemlich eindeutige Erkl&#228;rung f&#252;r die   Gr&#252;nde der kapitalistischen Krise (vgl. Ausz&#252;ge aus dem Kommunistischen   Manifest am Ende dieses Artikels). Der Artikel im Time Magazine hingegen   zitiert Erzbischof Reinhard Marx (der k&#252;rzlich sein eigenes Buch mit dem   Titel &#8222;Das Kapital&#8220; geschrieben hat), wie dieser einen Brief an seinen   revolution&#228;ren Namensvetter schreibt: &#8222;[Der Kapitalismus] wehrte l&#228;nger,   als Sie es damals im 19. Jahrhundert erwartet hatten. Aber ist es   m&#246;glich, dass es sich beim Kapitalismus nur um eine Episode der   Geschichte handelt, die zu einem bestimmten Zeitpunkt aufh&#246;ren wird,   weil das System in Folge ihrer inneren Widerspr&#252;che zusammenbrechen   wird?&#8220;<\/p>\n<p>  Marx zeigte sehr pr&#228;zise, weshalb der Kapitalismus eben wegen dieser   inneren Widerspr&#252;che &#8211; vor allem wegen des Widerspruches zwischen   privatem Eigentum einer winzig kleinen aber megareiche Minderheit an   Kapital (Fabriken, Banken etc.) und der gesellschaftlichen Natur der   Produktion (in der sich Millionen f&#252;r die Herstellung von G&#252;tern   abplacken und die Profite von besagter Elite kontrolliert werden) &#8211; dazu   verdammt ist, regelm&#228;&#223;ig Krisen zu durchlaufen. Um diesen Profit zu   realisieren, zahlen die Arbeitgeber den Besch&#228;ftigten nur einen Teil des   Wertes aus, den sie hergestellt haben. Das f&#252;hrt dazu, dass die   ArbeiterInnen nicht in der Lage sind, all die Waren zur&#252;ckzukaufen, die   sie produziert haben. Das f&#252;hrt dann zu Krisen aufgrund von   &#220;berproduktion und &#220;berkapazit&#228;ten.<\/p>\n<p>  Auf kapitalistischer Grundlage k&#246;nnen diese Krisen nur behoben werden,   durch &#8211; wie Marx schrieb &#8211; die &#8222;erzwungene Vernichtung einer Masse von   Produktivkr&#228;ften [&#8230;] (und) durch die Eroberung neuer M&#228;rkte und die   gr&#252;ndlichere Ausbeutung alter M&#228;rkte.&#8220; Genau das ist es, was sowohl   hinter den Fabrikschlie&#223;ungen und Entlassungen weltweit, wie auch dem   zunehmenden Wettbewerbsdruck auf den M&#228;rkten steht und sich beim   Weltwirtschaftsforum in Davos pr&#228;sentierte, wo man die wachsende Furcht   vor einem US-Protektionismus bemerken konnte.<\/p>\n<p>  So warnte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel im Time Magazine,   dass, wenn Regierungen &#8222;nicht zu zeigen in der Lage sind, dass wir eine   soziale Ordnung f&#252;r die Welt herstellen k&#246;nnen, in der solche Krisen   nicht mehr m&#246;glich sind, dann werden wir mit energischeren Fragen   konfrontiert sein, wie z.B. ob dies wirklich das richtige   Wirtschaftsystem ist.&#8220;<\/p>\n<p>  In vielen L&#228;ndern der Welt konnten wir bereits Massendemonstrationen   erleben, wie z.B. vergangene Woche den Streik in Frankreich mit einer   Million TeilnehmerInnen oder die Serie von Demonstrationen in Island,   dem Land, das von der Wirtschaftskrise bisher am h&#228;rtesten getroffen   wurde und wo dadurch die Regierung gest&#252;rzt worden ist. &#220;berall auf der   Welt ist es zu gestiegenem Interesse an sozialistischen Ideen gekommen,   da Millionen nach einer Alternative zur Krise suchen, die das   kapitalistische System verursacht hat.<\/p>\n<p>  Oder wie das Time Magazine Erzbischof Marx in seinem Brief an den   revolution&#228;ren Karl Marx zitiert: &#8222;Es gibt da eine Frage, die mir keine   Ruhe l&#228;sst: Am Ende des 20. Jahrhunderts, als der kapitalistische Westen   den kommunistischen Osten im Kampf der Systeme bezwang &#8211; waren wir da zu   voreilig, Sie und Ihre &#246;konomischen Theorien verworfen zu haben?&#8220;<\/p>\n<p>  Das ist eine Frage, die die unternehmerische und politische Elite wie   auch deren Ideologen rund um den Globus in den bevorstehenden Jahren   noch in Bedr&#228;ngnis bringen wird. Eine wachsende Zahl an ArbeiterInnen   und Jugendlichen wird dazu gebracht, sich mit den Ans&#228;tzen des   urspr&#252;nglichen Marxismus (nicht mit der Perversion der in den   stalinistischen Staaten zu finden ist) zu besch&#228;ftigen. Und darin werden   sie die umfassende Erkl&#228;rung f&#252;r die systemimmanenten Gr&#252;nde f&#252;r die   jetzige Krise finden und die Notwendigkeit f&#252;r den Kampf um eine   revolution&#228;re Transformation der Gesellschaft, indem der winzigen   gierigen Gang der &#8222;Banksters&#8220; und den korrupten Eliten die Macht und der   Wohlstand genommen und in die H&#228;nde der &#252;bergro&#223;en Mehrheit, der   ArbeiterInnen der Welt, &#252;berf&#252;hrt wird.<\/p>\n<\/p>\n<h2>  Ausz&#252;ge aus dem Kommunistischen Manifest von Karl Marx und Friedrich   Engels:<\/h2>\n<p>  &#8222;Die fortw&#228;hrende Umw&#228;lzung der Produktion, die ununterbrochene   Ersch&#252;tterung aller gesellschaftlichen Zust&#228;nde, die ewige Unsicherheit   und Bewegung zeichnet die Bourgeoisepoche vor allen anderen aus. [&#8230;] Das   Bed&#252;rfnis nach einem stets ausgedehnteren Absatz f&#252;r ihre Produkte jagt   die Bourgeoisie &#252;ber die ganze Erdkugel.&#8220;<\/p>\n<p>  &#8222;Es tritt hiermit offen hervor, dass die Bourgeoisie unf&#228;hig ist, noch   l&#228;nger die herrschende Klasse der Gesellschaft zu bleiben und die   Lebensbedingungen ihrer Klasse der Gesellschaft als regelndes Gesetz   aufzuzwingen. Sie ist unf&#228;hig zu herrschen, weil sie unf&#228;hig ist, ihrem   Sklaven die Existenz selbst innerhalb seiner Sklaverei zu sichern, weil   sie gezwungen ist, ihn in eine Lage herabsinken zu lassen, wo sie ihn   ern&#228;hren muss, statt von ihm ern&#228;hrt zu werden.&#8220;<\/p>\n<p>  &#8222;Unter unsern Augen geht eine &#228;hnliche Bewegung vor. Die b&#252;rgerlichen   Produktions- und Verkehrsverh&#228;ltnisse, die b&#252;rgerlichen   Eigentumsverh&#228;ltnisse, die moderne b&#252;rgerliche Gesellschaft, die so   gewaltige Produktions- und Verkehrsmittel hervorgezaubert hat, gleicht   dem Hexenmeister, der die unterirdischen Gewalten nicht mehr zu   beherrschen vermag, die er heraufbeschwor. Seit Dezennien ist die   Geschichte der Industrie und des Handels nur die Geschichte der Emp&#246;rung   der modernen Produktivkr&#228;fte gegen die modernen Produktionsverh&#228;ltnisse,   gegen die Eigentumsverh&#228;ltnisse, welche die Lebensbedingungen der   Bourgeoisie und ihrer Herrschaft sind. Es gen&#252;gt, die Handelskrisen zu   nennen, welche in ihrer periodischen Wiederkehr immer drohender die   Existenz der ganzen b&#252;rgerlichen Gesellschaft in Frage stellen. In den   Handelskrisen wird ein gro&#223;er Teil nicht nur der erzeugten Produkte,   sondern der bereits geschaffenen Produktivkr&#228;fte regelm&#228;&#223;ig vernichtet.   In den Krisen bricht eine gesellschaftliche Epidemie aus, welche allen   fr&#252;heren Epochen als ein Widersinn erschienen w&#228;re &#8211; die Epidemie der   &#220;berproduktion. Die Gesellschaft findet sich pl&#246;tzlich in einen Zustand   momentaner Barbarei zur&#252;ckversetzt; eine Hungersnot, ein allgemeiner   Vernichtungskrieg scheinen ihr alle Lebensmittel abgeschnitten zu haben;   die Industrie, der Handel scheinen vernichtet, und warum? Weil sie   zuviel Zivilisation, zuviel Lebensmittel, zuviel Industrie, zuviel   Handel besitzt. Die Produktivkr&#228;fte, die ihr zur Verf&#252;gung stehen,   dienen nicht mehr zur Bef&#246;rderung der b&#252;rgerlichen   Eigentumsverh&#228;ltnisse; im Gegenteil, sie sind zu gewaltig f&#252;r diese   Verh&#228;ltnisse geworden, sie werden von ihnen gehemmt; und sobald sie dies   Hemmnis &#252;berwinden, bringen sie die ganze b&#252;rgerliche Gesellschaft in   Unordnung, gef&#228;hrden sie die Existenz des b&#252;rgerlichen Eigentums. Die   b&#252;rgerlichen Verh&#228;ltnisse sind zu eng geworden, um den von ihnen   erzeugten Reichtum zu fassen. &#8211; Wodurch &#252;berwindet die Bourgeoisie die   Krisen? Einerseits durch die erzwungene Vernichtung einer Masse von   Produktivkr&#228;ften; anderseits durch die Eroberung neuer M&#228;rkte und die   gr&#252;ndlichere Ausbeutung alter M&#228;rkte. Wodurch also? Dadurch, dass sie   allseitigere und gewaltigere Krisen vorbereitet und die Mittel, den   Krisen vorzubeugen, vermindert.&#8220;<\/p>\n<h5>  Homepage der Socialist Alternative: www.socialistalternative.org<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Marx in Europa auf dem Titelblatt des Time Magazine &#8211; Kapitalismus<br \/>\n      verliert an Legitimation\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[92,28],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13053"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13053"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13053\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13053"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13053"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13053"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}