{"id":13020,"date":"2009-02-26T17:59:00","date_gmt":"2009-02-26T16:59:00","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=13020"},"modified":"2012-08-21T13:31:26","modified_gmt":"2012-08-21T11:31:26","slug":"13020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2009\/02\/13020\/","title":{"rendered":"Berlinale 2009: Wo bleibt der Konflikt, wo bleibt der Protest?"},"content":{"rendered":"<p>Die 59. Berliner Filmfestspiele waren die ersten, die inmitten von Crash und Crisis stattfanden. Anders als noch vor wenigen Jahren, k\u00f6nnen die Filmschaffenden die Krise \u2013 die nicht nur die \u00d6konomie, sondern alle Ebenen, ob sozial, gesellschaftlich oder kulturell, erfasst hat \u2013 nicht mehr leugnen. Und versuchen dies auch gar nicht. Trotzdem erweisen sich die Hauptakteure der Kinokunst in keiner Weise auf der H\u00f6he der Zeit.<\/p>\n<p><!--more--><br \/> \u00a0<\/p>\n<h4><em>von Aron Amm<\/em><\/h4>\n<p>Zu den Gewinnern des Berlinale-Wettbewerbs geh\u00f6rte das Kino aus Lateinamerika. Der zweite Streifen von Claudia Llosa, \u201eLa testa asustada\u201c (\u201eThe Milk of Sorrow\u201c), im Stil des magischen Realismus, \u00fcber die Auswirkungen von Milit\u00e4rherrschaft und B\u00fcrgerkrieg in Peru, erhielt den Goldenen B\u00e4ren. \u201eGigante\u201c \u00fcber die Liebe eines Wachmanns im Supermarkt in eine Putzfrau, ein Werk aus Uruguay, bekam einen Silbernen B\u00e4ren. Damit kann \u201eGigante\u201c, der bald in die deutschen Kinos kommt, darauf hoffen, an den Erfolg des grandiosen uruguayischen Films \u201eWhisky\u201c anzukn\u00fcpfen.<\/p>\n<p>Es gab bei dem gr\u00f6\u00dften Publikumsfestival der Welt in diesem Februar durchaus einige packende Themen und interessante Realisierungen. Dazu z\u00e4hlt der Wettbewerbs-Preistr\u00e4ger f\u00fcr das beste Drehbuch, Oren Movermans Regiedeb\u00fct \u201eThe Messenger\u201c mit Ben Foster und Woody Harrelson, der von dem Irak-Kriegsheimkehrer Will handelt, der mit der Aufgabe betraut wird, Angeh\u00f6rigen von im Krieg gefallenen Soldaten die Todesnachricht zu \u00fcberbringen. Dazu z\u00e4hlen \u201eMilk\u201c mit Sean Penn und der 25 Jahre alte Dokumentarfilm \u201eThe Times of Harvey Milk\u201c, der im Panorama gezeigt wurde. Und dazu geh\u00f6ren ein paar Entdeckungen wie \u201eLaskar pelangi\u201c (\u201eThe Rainbow Troups\u201c), der den indonesischen Film \u00fcber Nacht ins Weltkino katapultierte: unendlich liebevoll, wie die Schulklasse einer islamischen Schule, bestehend aus den \u00c4rmsten der Armen auf der Insel Belitong, geschildert wird, die f\u00fcr ihr Recht auf Bildung streitet.<\/p>\n<p>Themenschwerpunkte im Forum waren zwischen dem 5. und dem 15. Februar dieses Mal Beitr\u00e4ge aus S\u00fcdkorea und Japan, darunter der vom Publikum begeistert aufgenommene vierst\u00fcndige \u201eLove Exposure\u201c; aber auch \u201eMubobi\u201c (\u201eNaked of Defenses\u201c), in dem von den Besch\u00e4ftigten einer Plastikfabrik erz\u00e4hlt wird (denen scheinbar alles Leben und alle Farbe im Betrieb ausgesaugt wird) und eine Arbeiterin \u00fcber eine traumatische Fehlgeburt hinwegzukommen versucht.<\/p>\n<h4>Politisches Kino<\/h4>\n<p>Im Vergleich zur Berlinale vor zw\u00f6lf Monaten gab es im Februar 2009 in den USA zum Beispiel fast vier Millionen Arbeitspl\u00e4tze und drei Millionen Hausbesitzer weniger. In Deutschland waren vor Beginn des Festivals, trotz 400.000 Besch\u00e4ftigten in Kurzarbeit, 400.000 Menschen mehr erwerbslos. Die Lage von Millionen von Menschen hat sich im vergangenen Jahr einschneidend ver\u00e4ndert. Was bedeutete das f\u00fcr die diesj\u00e4hrigen Filmfestspiele?<\/p>\n<p>Nicht nur das Weihnachtsgesch\u00e4ft von Tiffany&#8220;s brach um 20 Prozent ein. Auch deutsche Luxusartikel verzeichnen Absatzprobleme. Kein Wunder, dass reihenweise Partys abgesagt wurden. So fiel die \u201ePeople&#8220;s Night\u201c vom Hauptsponsor VW ins Wasser \u2013 letztes Jahr dank der G\u00e4steliste eher VIP-Event als eine \u201eNacht f\u00fcrs Volk\u201c. Auch der Konkurrent Mercedes, der 2008 noch im exklusiven Prominentenlokal Borchardt mit 600 Flaschen Champagner feierte, verzichtete dieses Jahr auf ein rauschendes Fest. Abgesagt wurden ebenso die \u201eVIPer Awards\u201c des Burda-Magazins \u201eInStyle\u201c (letztes Jahr waren noch Karl Lagerfeld und Jessica Schwarz mit von der Partie). Auch die \u201eRed Bear Night\u201c in der Sopranos Lounge am Gendarmenmarkt fand 2009 nicht statt.<\/p>\n<p>\u201eFilmemachen und Festivalplanung sind ziemlich langfristige Angelegenheiten, und zu erwarten, dass zeitgleich mit den Problemen auch ihre Bearbeitung im Kino stattfinden m\u00fcsse, ist abwegegig\u201c, schrieb Verena Lueken am 14. Februar in der FAZ. Dem ist zu entgegnen, dass K\u00fcnstlerInnen die Funktion zukommt, den Finger am Puls der Zeit zu haben. Und mehr noch, Tendenzen und Entwicklungen vorauszuahnen und bis zu einem gewissen Grad vorwegzunehmen.<\/p>\n<p>\u201eAbwegig\u201c? Der Nouvelle Vague, die vor 50 Jahren geboren wurde (und deren Wegbereiter Claude Chabrol in Berlin einen Ehrenpreis erhielt), war genau dies gelungen. Die damals herausragenden franz\u00f6sischen Filmemacher wie Jean-Luc Godard ruhten sich darauf in keiner Weise aus. So ging Godard im Zuge der Mai-Ereignisse zehn Jahre sp\u00e4ter erneut neue Wege und erkl\u00e4rte: \u201eWir wollten den K\u00e4fig zerst\u00f6ren und fanden uns pl\u00f6tzlich darin eingeschlossen.\u201c Im \u00dcbrigen gelang es auch dem tschecheslowakischen Kino beispielsweise mit Filmen wie \u201eTausendsch\u00f6nchen\u201c 1966 oder \u201eDer Feuerwehrball\u201c 1967 die Krise des Stalinismus und den revolution\u00e4ren Prager Fr\u00fchling anzuk\u00fcndigen.<\/p>\n<p>Auch Verena Lueken und die FAZ halten Politisierungs- und Radikalisierungsprozesse heute f\u00fcr unvermeindlich: \u201eAllerdings\u201c, wirft Lueken ein, \u201esollte man sich in Erinnerung rufen, dass Menschen, wenn die Lage drau\u00dfen ernst wird \u2013 jedenfalls war das bei allen bisherigen weltweiten Ersch\u00fctterungen so \u2013 im Kino Eskapismus suchen.\u201c Nat\u00fcrlich gab es die pomp\u00f6sen Musicals mit Fred Astaire und Ginger Rodgers in der Gro\u00dfen Depression. Aber was war Ursache, was war Wirkung? Hatten die Hollywood-Patriarchen nicht bewusst Unsummen locker gemacht, um verzweifelte und an allem zweifelnde ArbeiterInnen und Erwerbslose in den USA auf andere Gedanken zu bringen?<\/p>\n<h4>Politik im Berlinale-Kino<\/h4>\n<p>Die kreativste Schaffensphase im Kino waren definitiv die Jahre nach der Russischen Revolution. Inspirieren lie\u00dfen sich kritische Geister aber auch in der Zeit von Umbruch und revolution\u00e4ren Bewegungen Mitte der vierziger Jahre sowie von der gesellschaftlichen Revolte nach 1968. Die gewaltige b\u00fcrgerliche Offensive im Zuge des Zusammenbruchs des Stalinismus warf dagegen auch die Filmkunst stark zur\u00fcck. Das wirkt trotz einzelner positiver Anzeichen in den letzten Jahren bis heute nach.<\/p>\n<p>Wie arm das politische Kino noch immer ist, zeigte sich auf der Berlinale zum Beispiel mit dem in vielen b\u00fcrgerlichen Gazetten gefeierten Wettbewerbsfilm \u201eSturm\u201c. Der Regisseur Hans Christian Schmid, der mit \u201eLichter\u201c und \u201eRequiem\u201c Bleibendes geschaffen hat, geh\u00f6rt zu den begabteren, sensibleren und aufmerksameren deutschen Filmemachern der Gegenwart. Allerdings ist sein Versuch, explizit politisches Kino auf die Leinwand zu bringen, politisch erschreckend schwach. Zwar attackiert er die UN und die EU, denen nicht an einer wirklichen Aufkl\u00e4rung der Kriegsverbrechen auf dem Balkan gelegen ist. Doch geht dieser Angriff am Kern des Problems vorbei. Denn den Mitgliedern von UN und EU, und damit international einflussreichen kapitalistischen Staaten, ist nicht allein vorzuwerfen, dass sie keine ernsthafte Aufkl\u00e4rung errreichen wollen. Vielmehr sind sie selbst Hauptverantwortliche f\u00fcr die Kriegsverbrechen in der Folge des Verfalls von Yugoslawien. Wie auch in der Vergangeheit bei der Entstehung von Kapitalistenklassen findet diese Herausbildung immer auf gewaltsame, militaristische Weise statt: denn jede entstehende herrschende Klasse ist darauf aus, sich ein gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliches Territorium zu sichern. In Osteuropa war zudem die nationale Frage nie gel\u00f6st worden. So mussten diese Wunden, die im Stalinismus nicht verheilen konnten, wieder aufbrechen. Das alles bleibt ein Buch mit sieben Siegeln f\u00fcr die Macher von \u201eSturm\u201c.<\/p>\n<p>F\u00fcr \u201eDeutschland &#8222;09\u201c taten sich 13 deutsche Filmemacher zusammen, um einen Omnibusfilm \u201ezur Lage der Nation\u201c zu machen. Damit wollten sie in die Fu\u00dfstapfen von Rainer Werner Fassbinder, Alexander Kluge und anderen treten, die vor drei\u00dfig Jahren \u201eDeutschland im Herbst\u201c drehten. Leider sind den heutigen Regisseuren diese Fu\u00dfstapfen viel zu gro\u00df (\u00fcbrigens schufen Godard und Co. 1967 mit \u201eFern von Vietnam\u201c auch eine viel aufregendere, weil politisch sch\u00e4rfere Auseinandersetzung als der heutige Beitrag). \u00c4rgerlich bei \u201eDeutschland &#8222;09\u201c ist, dass die meisten Episoden politisch uninterssant sind \u2013 und die interessanteren Zehn-Minuten-Streifen einfach schlecht gemacht sind. So Fahti Akins nachgestelltes Interview der S\u00fcddeutschen Zeitung mit Murat Kurnaz oder Hans Weing\u00e4rtners Film \u00fcber Andrej Holm, bei dem der Stoff f\u00fcr einen Spielfilm albern im Zehn-Minuten-Zeitraffer abgespult wird.<\/p>\n<p>Heftig diskutiert wurde auf dem Filmfestival au\u00dferdem \u201eDer Voleser\u201c von Stephan Daldry (\u201eThe Hours\u201c). Dass der Autor Bernhard Schlink die Verfilmung seines Buches begeistert aufgenommen hat, spricht weniger f\u00fcr den Film als gegen den Schriftsteller (dessen Buch aus anderen Gr\u00fcnden als die von der Vorlage stark abweichende Filmfassung entt\u00e4uscht). Dieser Film mit Kate Winslet, David Kross, Bruno Ganz und und und enth\u00e4lt gro\u00dfe und kleine Fehler. Zu den gro\u00dfen geh\u00f6rt, dass er \u2013 obgleich er den Einzelnen im Faschismus nicht einfach als T\u00e4ter abtun will \u2013 die Kollektivschuldthese widerk\u00e4ut. Etwas mehr Zivilcourage, so die Botschaft, und der Holocaust und der Weltkrieg h\u00e4tten sich vermeiden lassen. Nichts \u00fcber die eigentlichen Steigb\u00fcgelhalter Hitlers \u2013 auch nichts dar\u00fcber, dass diese auch nach 1945 bis auf wenige Ausnahmen in den Chefetagen und im Richterstuhl blieben. Zu den kleinen Fehlern geh\u00f6rt, dass sich die Hanna (Kate Winslet) mehr gr\u00e4mt, Analphabetin zu sein, als der SS angeh\u00f6rt zu haben. Beim Gerichtsprozess sch\u00e4mt sie sich mehr, nicht des Lesens und Schreibens m\u00e4chtig zu sein, als eine KZ-W\u00e4rterin gewesen zu sein. Das wird dann auch noch dramaturgisch aufgebauscht und die Entdeckung ihres Analphabetentums zum H\u00f6hepunkt des Spannungsbogens gemacht. Ansonsten wird, wie im Hollywood-Kino \u00fcblich, alles glattgeb\u00fcgelt, es gibt keine Tiefe, keine Risse, keine Spannung. Die Violinen quietschen einem noch Tage sp\u00e4ter in den Ohren.<\/p>\n<h4>Anspruch von SozialistInnen<\/h4>\n<p>Wenn SozialistInnen und MarxistInnen neue Ideen und neue Gestaltungsformen einfordern, bedeutet das nicht, dass wir von K\u00fcnstlerInnen ein klar ausgearbeitetes und dargebotenes politisches Programm erwarten \u2013 und erwarten sollten. Wir verlangen nur, dass sich K\u00fcnstler ernsthaft und eindringlich mit der Welt auseinandersetzen und helfen, dar\u00fcber ein gr\u00f6\u00dferes Verst\u00e4ndnis und eine gr\u00f6\u00dfere Empfindsamkeit zu erlangen. Wenn sie sich offen und konsequent mit dem Weltgeschehen befassen, dann k\u00f6nnen sie gar nicht anders, als die bestehende Ordnung zu hinterfragen und in der ein oder anderen Weise auf Ver\u00e4nderungen aus zu sein. Rosa Luxemburg bemerkte in ihrer Einleitung zu Wladimir Korolenkos \u201eGeschichte meines Zeitgenossen\u201c: \u201eDoch beim wahren K\u00fcnstler ist das soziale Rezept, das er empfiehlt, Nebensache: die Quelle seiner Kunst, ihr belebender Geist, nicht das Ziel, das er sich bewusst steckt, ist das Ausschlaggebende.\u201c<\/p>\n<h4>Geld und Zensur<\/h4>\n<p>Macht die Abh\u00e4ngigkeit von F\u00f6rdergeldern kritischeren K\u00f6pfen heute einen Strich durch die Rechnung? Steht die Zensur einer aufrichtigen Filmkunst im Wege? In der Tat wird heute zensiert. Nicht nur in China. So stritt Bertrand Tavernier \u00fcber ein Jahr mit seinem US-Produzenten und musste akzeptieren, dass sein Berlinale-Beitrag \u201eIn the Electric Mist\u201c mit Tommy Lee Jones in Nordamerika in einer um 20 Minuten (!) gek\u00fcrzten Fassung in die Kinos kommt. So klagte Gus Van Sant, dass seine Geldgeber ihm nicht erlaubten, auf 16 Milimeter zu drehen, was durch grobk\u00f6rnigere Bilder eine halbdokumentarische Atmosph\u00e4re gef\u00f6rdert h\u00e4tte. Gus Van Sant verwies auch darauf, dass Investoren sich weigerten, f\u00fcr einen schwulen Hauptdarsteller Geld zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/p>\n<p>All das l\u00e4sst sich nicht wegdiskutieren. Aber wenn die Einstellung stimmt, dann lassen sich auch Mittel und Wege finden, die politische \u00dcberzeugung auf Filmmaterial zu bannen. Die Nouvelle Vague hatte vor vierzig Jahren unter den Verm\u00f6genden auch kaum Freunde. Ihre Etats betrugen nur ein Drittel dessen, was damals \u00fcblich war. Das reichte, weil man auf Handkamera umstieg (und sich damit teure Sets f\u00fcr Au\u00dfenaufnahmen sparte) und den Dreh von Innenaufnahmen auf die eigene Wohnung oder die von Bekannten verlegte (das Erbe, das Claude Chabrol in die H\u00e4nde fiel, tat ein \u00dcbriges).<\/p>\n<p>Die Digitalvideo-Kamera verhilft heutigen Filmemachern auch dazu, g\u00fcnstiger als noch vor zehn, zwanzig Jahren arbeiten zu k\u00f6nnen. Davon konnte das innovative Kino Chinas beispielsweise schon profitieren. Mittels der DV-Technik gelang es, Filme zu brisanten Themen \u2013 noch dazu an verbotenen Orten, wie an Arbeitspl\u00e4tzen \u2013 zu realisieren. Dazu z\u00e4hlen die beachtlichen Berlinale-Beitr\u00e4ge der Vorjahre wie \u201eBlinder Schacht\u201c, Lost in Bejing\u201c (der nur einmal auf Arte ausgestrahlt wurde) oder \u201eMona Lisa\u201c (der bisher keinen Verleih fand).<\/p>\n<p>SozialistInnen schreiben K\u00fcnstlern nichts vor, wollen nichts diktieren, erwarten keine ausgearbeiteten \u201eozialen Rezepte\u201c, wie Luxemburg schrieb, sondern setzen lediglich darauf, dass \u2013 in den Worten von Alexander K. Woronski \u2013 sich K\u00fcnstler der Welt in ihrem unendlichen Reichtum \u201ehingeben\u201c und die Welt entdecken, \u201eso wie sie ist, in ihren sch\u00f6nsten und lebendigsten Formen\u201c. Und sie darstellen, nicht als \u201eexakte Kopien, aber auch nicht als unverst\u00e4ndliche Hieroglyphen\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die 59. 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