{"id":12979,"date":"2009-02-11T00:00:00","date_gmt":"2009-02-11T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=12979"},"modified":"2009-02-11T00:00:00","modified_gmt":"2009-02-11T00:00:00","slug":"12979","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2009\/02\/12979\/","title":{"rendered":"Israel und Pal&#228;stina zwischen Krieg und Krise"},"content":{"rendered":"<p>  Der Gazastreifen ist das gr&#246;&#223;te Gef&#228;ngnis auf der Erde, ein Zuchthaus   unter freiem Himmel. Am 27. Dezember beauftragten die Gef&#228;ngnisleiter   ihre W&#228;chter, die Inhaftierten einem schrecklichen Bombenhagel   auszusetzen. Das Resultat: &#220;ber 1.400 Todesopfer unter den   Pal&#228;stinenserInnen, die teilweise oder vollst&#228;ndige Zerst&#246;rung von   22.000 Geb&#228;uden (14 Prozent aller H&#228;user im Gazastreifen).<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<h4>  <i>von Aron Amm, Berlin<\/i><\/h4>\n<p>  &#8222;Stra&#223;en wurden in eine Mondlandschaft verwandelt&#8220;, so Associated Press.   Jaber Wishar vom pal&#228;stinensischen Menschenrechtszentrum meinte: &#8222;Dies   erinnert an den Film &#8222;The Day After&#8220; &#8211; ein US-Film &#252;ber die Folgen einer   Nuklearkatastrophe. Auch wenn die Zahl der von der Hamas und anderen   Kr&#228;ften abgefeuerten Kassam-Raketen erst einmal deutlich zur&#252;ckgehen   sollte, wird sich die Sicherheitslage f&#252;r die israelische Bev&#246;lkerung   durch den Krieg weiter verschlimmern.<\/p>\n<h4>  L&#252;gen in Zeiten des Krieges<\/h4>\n<p>  Zu den vielen Greueltaten z&#228;hlt der Beschuss der UN-Fakhura-Schule im   Dschabalija-Fl&#252;chtlingslager. Die israelische Armee rechtfertigte diesen   Akt damit, dass Hamas-Anh&#228;nger von einem Vorplatz der Schule aus   M&#246;rsergranaten abgeschossen h&#228;tten. Als Beweis wurde eine Luftaufnahme   ver&#246;ffentlicht. Bald stellte sich jedoch heraus, dass das Foto &#228;lter als   zw&#246;lf Monate war. Das ist nur ein Beispiel von Hunderten f&#252;r die   L&#252;genmaschinerie Israels. &#220;berhaupt wurde dieser Angriffskrieg von der   herrschenden Klasse in Israel zu einem Verteidigungskampf umgelogen.   Dabei stand die israelische Armee &#8211; die viertgr&#246;&#223;te auf dem Planeten &#8211;   mit ihren Kampfflugzeugen, Drohnen, Kriegsschiffen, Panzern und   Artillerie wenigen tausend leichtbewaffneten Hamas-K&#228;mpfern gegen&#252;ber.<\/p>\n<p>  Zu den Kriegsverbrechen der Freunde der deutschen Regierung, die so gern   von der Verteidigung der &#8222;Demokratie&#8220; schwafelt, geh&#246;rt die Verhaftung   von Hunderten von Kriegsgegnern, die Nichtzulassung arabischer Parteien   zur Wahl und eine rassistische Kampagne gegen israelische AraberInnen.<\/p>\n<h4>  Kriegsursachen<\/h4>\n<p>  Kriege &#8222;brechen&#8220; nicht einfach aus. Das gilt auch f&#252;r das j&#252;ngste   Massaker in Gaza. Dieses war von langer Hand geplant worden. Zun&#228;chst   sorgten die israelischen Streitkr&#228;fte durch die Ermordung von sechs   Hamas-Aktivisten im vergangenen November f&#252;r ein Ende der im Sommer   vereinbarten sechsmonatigen Waffenruhe. Dann bewiesen sie in beiden   Phasen des Krieges &#8211; zuerst mit der Luftoffensive, dann mit dem   Einmarsch von Bodentruppen &#8211;, dass Armee und Regierung gut vorbereitet   waren.<\/p>\n<p>  Warum mussten &#252;ber 400 pal&#228;stinensische Kinder sterben? Die Regierung   unter dem scheidenden Ministerpr&#228;sidenten Ehud Olmert von der   Kadima-Partei wollte vor dem f&#252;r den 10. Februar festgesetzten   Wahltermin Boden gut machen. Nicht zuletzt, um von Korruptionsskandalen   und den Folgen des Wirtschaftseinbruchs abzulenken.<\/p>\n<p>  Das israelische Milit&#228;r und wichtige Teile der Herrschenden waren schon   seit l&#228;ngerer Zeit auf diesen Krieg aus gewesen. Ihnen ging es darum,   die Blamage vom Libanon-Krieg vor zweieinhalb Jahren vergessen zu machen.<\/p>\n<p>  Anfang 2006 hatte die Hamas die Wahlen in der Pal&#228;stinensischen   Autonomiebeh&#246;rde (Gaza und Westjordanland) gewonnen. Seitdem bauten die   israelischen Kapitalisten darauf, einen Keil zwischen die islamistische   Hamas und den pal&#228;stinensischen Massen zu treiben, in dem sie den   Pal&#228;stinenserInnen die Daumenschrauben immer fester zogen. In der   tr&#252;gerischen Hoffnung, die bei den Wahlen unterlegene &#8211; und f&#252;r das   israelische Regime genehmere &#8211; Fatah zu st&#228;rken, lie&#223;en sie au&#223;erdem   Dutzende Hamas-Funktion&#228;re ermorden, stellten die Zahlung s&#228;mtlicher der   Autonomiebeh&#246;rde zustehender Zollgelder ein, schlossen alle   Grenz&#252;berg&#228;nge und verh&#228;ngten eine Handelsblockade gegen den von der   Hamas kontrollierten Gazastreifen. Laut Weltbank stehen seit Beginn der   Blockade 98 Prozent aller Betriebe still. Die Zahl der Armen erh&#246;hte   sich von 50 auf 80 Prozent. Die USA, die Bundesrepublik und weitere   Staaten beteiligten sich am Embargo.<\/p>\n<h4>  Wurzeln des Konflikts<\/h4>\n<p>  Die Rechte der Pal&#228;stinenserInnen werden mit F&#252;&#223;en getreten. Und das   nicht erst seit Kurzem. Vor hundert Jahren wurden sie von arabischen   Feudalherren geknechtet, die wiederum Marionetten des t&#252;rkischen   Osmanischen Reichs waren. Nachdem dieses Reich im Zuge des Ersten   Weltkriegs zerfiel, gerieten die arabischen Massen unter die Herrschaft   britischer und franz&#246;sischer Kolonialm&#228;chte.<\/p>\n<p>  Parallel dazu fand seit Ende des 19. Jahrhunderts der Zionismus vor   allem unter Juden verst&#228;rkten Zuspruch. Angesichts der antisemitschen   Hetze in Russland und Europa setzten wachsende Kreise ihre Hoffung in   die Idee eines eigenen j&#252;dischen Staates &#8211; in Pal&#228;stina. Der Holocaust,   die Vernichtung von sechs Millionen Juden im Hitlerfaschismus, lie&#223; den   zionistischen Gedanken schlie&#223;lich zu einer m&#228;chtigen Kraft werden. Der   Zustrom von Juden nach Pal&#228;stina f&#252;hrte zu heftigen Auseinandersetzungen   mit den dort ans&#228;ssigen Pal&#228;stinenserInnen. Auf die Errichtung des   Staates Israel 1948 folgte ein Krieg zwischen Israel und seinen   arabischen Nachbarstaaten. In ihm mussten &#252;ber eine halbe Million   Pal&#228;stinenserInnen fliehen. Nach dem Krieg wurden sie an der R&#252;ckkehr   gehindert.<\/p>\n<p>  Seit den f&#252;nfziger Jahren erhielt Israel im Schnitt j&#228;hrlich vier   Milliarden Dollar Hilfsgelder vom US-Imperialismus. Washington war   darauf aus, mit dem neuen Staat ein Bollwerk gegen die Aufst&#228;nde und   revolution&#228;ren Bewegungen in der arabischen Welt zu errichten. Aufgrund   des &#214;lreichtums in der Region und der geostrategischen Lage bleibt der   Nahe Osten bis heute zentral f&#252;r die US-Interessen.<\/p>\n<p>  Die Gr&#252;ndung des Staates Israel in Pal&#228;stina bedeutete nicht nur   unendliches Leid f&#252;r die arabischen Menschen, sondern erwies sich auch   (wie der russische Revolution&#228;r Leo Trotzki bef&#252;rchtet hatte) als eine   &#8222;blutige Falle&#8220; f&#252;r die Juden. Seit 1948 kam es zu nunmehr sechs Kriegen.<\/p>\n<p>  1964 wurde die Pal&#228;stinensische Befreiungsorganisation (PLO) gegr&#252;ndet.   Im Sechs-Tage-Krieg 1967 besetzte Israel Gaza und das Westjordanland.   Nach dieser Niederlage der arabischen Regime erlangte die Fatah unter   Jassir Arafat die F&#252;hrung der PLO.<\/p>\n<p>  Mit der von Israel zugestandenen Bildung der Pal&#228;stinensischen   Autonomiebeh&#246;rde 1993 wurde die PLO zu einem neuen Unterdr&#252;cker f&#252;r die   Pal&#228;stinenserInnen. Die Hamas, aus dem Zweig der &#228;gyptischen   Muslimbr&#252;derschaft in Gaza entstanden (und vom israelischen Geheimdienst   als PLO-Konkurrent urspr&#252;nglich gef&#246;rdert), gewann an Unterst&#252;tzung.<\/p>\n<h4>  Operation &#8222;Gegossenes Blei&#8220; beendet<\/h4>\n<p>  Mit dem Gaza-Krieg konnte Israel weder die Hamas entscheidend schw&#228;chen   noch den Widerstandsgeist der Pal&#228;stinenserInnen brechen. Trotzdem zog   die israelische Armee drei Wochen nach Beginn des Terrors ihre Truppen   aus dem Gazastreifen wieder ab. Warum? Die israelischen Kriegstreiber   schreckten vor einer sich lange hinziehenden &#8222;dritten Phase&#8220; der   Milit&#228;roffensive, dem H&#228;userkampf, zur&#252;ck, weil ihnen die Niederlage im   Libanon im Sommer 2006 noch in den Gliedern steckte.<\/p>\n<p>  Einer Umfrage am Beginn des Krieges zu Folge unterst&#252;tzten 80 Prozent   der Israelis die Luftschl&#228;ge, aber nur 20 Prozent eine Bodenoffensive.   Nachdem die Invasion begonnen hatte, stellte sich zwar eine Mehrheit   hinter die &#8222;zweite Phase&#8220;. Trotzdem musste die Meinungsumfrage von Ende   2008 den Herrschenden in Israel als eine Warnung dienen, dass die   Stimmung im Fall eines lang anhaltenden Gemetzels durchaus wieder kippen   k&#246;nnte.<\/p>\n<p>  Als das israelische Milit&#228;r zum Angriff blies, schwieg Barack Obama.   Auch unter dem 44. US-Pr&#228;sidenten wird die israelische Brutalit&#228;t   gegen&#252;ber den Pal&#228;stinenserInnen sanktioniert. Allerdings gab Obama der   israelischen Regierung deutlich zu verstehen, dass ihm eine milit&#228;rische   Zuspitzung des Konflikts zum Beginn seiner Amtszeit denkbar ungelegen   k&#228;me. Schlie&#223;lich will er solange wie m&#246;glich eine &#8222;wei&#223;e Weste&#8220;   behalten und sich au&#223;erdem zun&#228;chst auf die Aufstockung der US-Truppen   in Afghanistan konzentrieren.<\/p>\n<h4>  Israel: &#8222;Die Krise ist da&#8220;<\/h4>\n<p>  Mit dem begrenzten Milit&#228;rschlag konnten die Kadima unter Tzipi Livni   und die Arbeiterpartei unter Ehud Barak Boden gut machen. Benjamin   Netanjahus noch weiter rechts stehender Likud und Avigdor Liebermans   &#8222;Israel Beitenu&#8220; gingen aus dem Gaza-Krieg jedoch ebenfalls gest&#228;rkt   hervor; schlie&#223;lich waren die letzten Wochen Wasser auf ihren M&#252;hlen.<\/p>\n<p>  &#8222;Der bewaffnete Konflikt in Gaza&#8220;, schrieb die FAZ am 8. Januar,   &#8222;&#252;berdeckt die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise, die Israel mit   einiger Verz&#246;gerung getroffen hat&#8220;. W&#228;hrend die israelische &#214;konomie   2008 insgesamt noch mit &#252;ber vier Prozent wuchs, stagnierte die   Wirtschaft im vierten Quartal abrupt. Der israelische Zentralbank-Chef   Stanley Fischer musste eingestehen: &#8222;Die Krise ist da.&#8220; Dabei werden die   Kosten des Gaza-Krieges noch zus&#228;tzlich zu Buche schlagen. Der Krieg im   Libanon f&#252;hrte zu einem Verlust des Bruttoinlandsprodukts um ein bis   zwei Prozent.<\/p>\n<p>  Nach dem Einbruch beim Export von Diamanten und landwirtschaftlichen   Produkten hoffen die Unternehmer auf den einheimischen Hightech-Sektor.   Weil es aber weltweit in so gut wie allen Branchen riesige   &#220;berkapazit&#228;ten gibt, besteht f&#252;r eine Sonderkonjunktur im &#8222;Silicon   Wadi&#8220; (zwischen Tel Aviv und Haifa) keine Grundlage.<\/p>\n<p>  Da die israelische Wirtschaft zwar schrumpft, aber nicht &#252;ber Nacht in   eine Depression kippt, ist es unwahrscheinlich, dass die arbeitende   Bev&#246;lkerung in Israel von einer Schockstarre ergriffen wird. Zumal es in   den j&#252;ngsten Jahren eine deutliche Zunahme von Arbeitsk&#228;mpfen und   Studierendenprotesten gab.<\/p>\n<h4>  Islamisten<\/h4>\n<p>  Die Hamas geht aus dem j&#252;ngsten Konflikt politisch gest&#228;rkt hervor.   Selbst die milit&#228;rischen R&#252;ckschl&#228;ge wird sie bald verkraften k&#246;nnen.   Das Raketenarsenal der Hisbollah im Libanon soll heute sogar dreimal so   gro&#223; sein wie zu Kriegsende Mitte August 2006.<\/p>\n<p>  Die Fatah hat sich in den Augen vieler Pal&#228;stinenserInnen in den   vergangenen Wochen weiter diskreditiert. So hat sie Demonstrationen im   Westjordanland gegen die israelischen Angriffe unterbunden.<\/p>\n<p>  Mangels starker Arbeiterorganisationen mit sozialistischer Ausrichtung   konnten sich die islamisch-fundamentalistischen Kr&#228;fte in der Region in   der letzten Zeit behaupten. Mit der globalen Krise des Kapitalismus   stellen sich die Fragen nach einer Systemalternative jedoch in aller   Sch&#228;rfe. Fragen, auf die Organisationen wie die pro-kapitalistische   Hamas keine Antworten geben k&#246;nnen.<\/p>\n<p>  In &#196;gypten demonstrierten nicht nur bis zu einer halben Million Menschen   gegen den Krieg, sondern traten auch Hunderttausende von Besch&#228;ftigten   in den letzten zwei Jahren in den Ausstand. Eine kommende Streikwelle,   die m&#246;glicherweise zum Sturz des verhassten Pr&#228;sidenten Husni Mubarak   f&#252;hrt, k&#246;nnte die St&#228;rke der Arbeiterklasse in der Region unterstreichen   und enorme Ausstrahlungskraft bekommen.<\/p>\n<p>  &#196;gypten mit 75 Millionen Menschen und einer besonders gro&#223;en Zahl von   Lohnabh&#228;ngigen ist ein Schl&#252;sselland im arabischen Raum. Sollte es &#8211;   nach den Streiks der Teheraner Busfahrer und anderer Teile der   Besch&#228;ftigten &#8211; im Iran einen neuen Aufschwung von Klassenk&#228;mpfen geben,   h&#228;tte das ebenfalls einen herausragenden Stellenwert. Schlie&#223;lich w&#252;rde   das zu einer Konfrontation mit Mahmud Ahmadinedschad f&#252;hren, der sich   als scheinbar unerbitterlicher Gegner des Imperialismus zu profilieren   sucht. Eine Revolte in einer Hochburg des islamischen Fundamentalismus   k&#246;nnte vor Augen f&#252;hren, dass die Politik der Islamisten nicht Teil der   L&#246;sung, sondern Teil des Problems ist.<\/p>\n<h4>  Weitere Konflikte vorprogrammiert<\/h4>\n<p>  Der Gaza-Krieg wird einen neuen Kreislauf der Gewalt ausl&#246;sen. Es ist   auch nicht auszuschlie&#223;en, dass schon in n&#228;chster Zeit ein neuer   bewaffneter Konflikt aufflammt. Entweder losgetreten durch Racheaktionen   seitens der Hamas und ihrer Anh&#228;nger (zum Beispiel auf die in gro&#223;er   Zahl stationierten israelischen Soldaten an der Grenze zum Gaza) oder   durch Hardliner in den Reihen des israelischen Staates. So erkl&#228;rte   Netanjahu direkt nach Beendigung der Kampfhandlungen, dass die Armee   &#8222;Hamas einen schweren Schlag zugef&#252;gt hat, aber der Job leider noch   nicht zu Ende gef&#252;hrt worden ist&#8220;.<\/p>\n<p>  Seit Jahren droht Israel damit, einer atomaren Bewaffnung des Iran   milit&#228;risch zuvorzukommen. Unl&#228;ngst berichtete die New York Times, dass   auf Druck der USA das israelische Milit&#228;r vor einem Jahr von einem   solchen geplanten Angriff absehen musste. Obama wird im Gegensatz zur   Bush-Regierung das Gewicht in den kommenden Monaten auf ein gr&#246;&#223;eres   diplomatisches Vorgehen legen. Er wei&#223;, dass ein Angriff gegen den Iran   einen Fl&#228;chenbrand im Nahen Osten provozieren w&#252;rde. Dennoch schwelt   dieser Konflikt weiter.<\/p>\n<p>  Die Weltwirtschaftskrise wird alle Staaten im Nahen Osten ersch&#252;ttern,   soziale Unruhen hervorbringen und zu einer gewaltigen Destabilisierung   beitragen. Damit wird sich die Spirale aus Krisen und Kriegen   beschleunigt weiterdrehen. Vor diesem Hintergrund ist es dringender denn   je, f&#252;r eine Alternative zu k&#228;mpfen, die &#8211; im Interesse der arbeitenden   und erwerbslosen Menschen in Pal&#228;stina, in Israel und international &#8211;   diesen Teufelskreis durchbrechen kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Der Gazastreifen ist das gr&#246;&#223;te Gef&#228;ngnis auf der Erde, ein Zuchthaus<br \/>\n      unter freiem Himmel. Am 27. Dezember beauftragten die Gef&#228;ngnisleiter<br \/>\n      ihre W&#228;chter, die Inhaftierten einem schrecklichen Bombenhagel<br \/>\n      auszusetzen. 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