{"id":12937,"date":"2008-12-27T00:00:00","date_gmt":"2008-12-27T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=12937"},"modified":"2008-12-27T00:00:00","modified_gmt":"2008-12-27T00:00:00","slug":"12937","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2008\/12\/12937\/","title":{"rendered":"Nazi-Aufmarsch in Aachen"},"content":{"rendered":"<p>  Polizei legt Stadt f&#252;r 40 Nazis lahm<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>Einen solchen Heiligabend hat Aachen noch nicht gesehen. Die   Innenstadt, die sonst Jahr f&#252;r Jahr am Vormittag des 24.12. von   gestressten Ehem&#228;nnern, die kurz vor Ladenschluss noch ein Geschenk f&#252;r   Frau und Kinder suchen, dominiert wird, war in diesem Jahr von   Polizeisperren an jeder zweiten Stra&#223;enkruezung gepr&#228;gt. Grund war ein   Aufmarsch von 40 Neofaschisten. Diese hatten schon versucht am 9.   November, dem Jahrestag der Reichsporgromnacht, durch Aachen zu   marschieren. W&#228;hrend f&#252;r diesen Tag vom Bundesverfassungsgericht ein   zuvor ausgesprochenes Verbot des Aufmarsches aufgehoben wurde und der   Aachener Polizeipr&#228;sident aufgrund der Sicherheitslage jedoch einen   Marsch nicht zulie&#223;, hat die Polizei diesmal mit einem Aufgebot von   1.000 Polizeibeamten daf&#252;r gesorgt, dass die Faschisten ihre   menschenverachtende und rassistische Propaganda auf der Stra&#223;e   verbreiten konnten.<\/b><\/p>\n<h4>  <i>von Sascha Stanicic, z.Zt. Aachen<\/i><\/h4>\n<p>  Dagegen stellten sich hunderte GegendemonstrantInnen, die jedoch durch   massive Polizeiabsperrungen auf Distanz zu den Faschisten gehalten   wurden. Versuche, den Demonstrationsweg zu blockieren scheiterten an der   &#220;bermacht der Polizei. W&#228;ren statt 500 jedoch 5.000   GegendemonstrantInnen erschienen, h&#228;tte eine solche Masse sicherlich   einen Marsch der Faschisten verhindern k&#246;nnen, da die Polizei in einem   solchen Fall sehr wahrscheinlich auf eine Kn&#252;ppelorgie gegen   antifaschistische DemonstrantInnen am Heiligabend h&#228;tte verzichten   m&#252;ssen, um den Nazi-Marsch durchzusetzen.<\/p>\n<p>  Dass es nicht tausende GegendemonstrantInnen waren, lag auch daran, dass   sich das gesamte b&#252;rgerliche Establishment der Stadt von CDU und SPD bis   hin zu den verschiedenen Religionsgemeinschaften und   Migrantenorganisationen zwar lautstark gegen den Nazi-Aufmarsch   aussprach, ohne jedoch konkrete Schritte dagegen zu unternehmen. So   wurden Poster in den schwarz-gelben Stadtfarben mit der Aufschrift &quot;Wir   sind Aachen. Nazis sind es nicht&quot; produziert, die massiv in st&#228;dtischen   Geb&#228;uden in die Fenster geh&#228;ngt wurden und fand eine Mahnwache am 23.12.   statt, an der 800 Menschen teilnehmen. Zu den b&#252;rgerliche Kr&#228;ften   gesellte sich auch die Aachener DGB-F&#252;hrung; unter dem Motto &#8218;wir lassen   uns nicht die Termine von Nazis diktieren&#8217; versuchte sie aktiv die   Gegendemo am 24.12 zu unterminieren. Dies erweckte den Eindruck, die   &quot;ganze Stadt&quot; positioniere sich gegen die Faschisten und es sei nicht   n&#246;tig, sich ihnen konkret am 24.12. in den Weg zu stellen. Es entstand   also die, oberfl&#228;chlich betrachtet paradoxe, Situation, dass ein breites   antifaschistisches B&#252;ndnis eine demobilisierende Wirkung entfaltete.   Dies ist aber in Wirklichkeit die logische Folge des politischen   Charakters solcher breiter B&#252;ndnisse, denn diese sind nicht bereit sich   den Faschisten direkt in den Weg zu stellen. So war in einer offiziellen   Publikation der Stadt Aachen der Sprecher der Ratsfraktion der LINKEn,   der SAV-Genosse Marc Treude, der einzige, der zu einer Beteiligung an   der Gegendemonstration am 24.12. am Sammelort der Nazis aufrief.   Au&#223;erdem bestehen solche &quot;breiten B&#252;ndnisse&quot; aus Kr&#228;ften, deren Politik   die Hauptverantwortung f&#252;r das Wachstum der Faschisten tr&#228;gt. Denn ohne   den staatlich organisierten Rassismus gegen AsylbewerberInnen und   Muslime, w&#252;rde die rassistische und nationalistische Propaganda der   Nazis auf weniger fruchtbaren Boden fallen. Sie k&#246;nnen sich als die   Kr&#228;fte pr&#228;sentieren, die die &quot;Probleme&quot;, die von den   pro-kapitalistischen Politikern in CDU und SPD benannt werden,   konsequent angehen wollen. Zweitens kann die soziale Demagogie der   Faschisten bei einem Teil der Bev&#246;lkerung verfangen, weil die   wirtschaftliche Krise des Kapitalismus und die neoliberale Politik von   Sozialabbau und Lohnk&#252;rzungen der letzten zwanzig Jahre, zu Verarmung   und sozialer Verunsicherung gef&#252;hrt hat, die bei einem Teil der   Bev&#246;lkerung aus Angst und Verzweiflung die Offenheit f&#252;r rechte Parolen   hat anwachsen lassen. Die Bereitschaft mit den korrupten und   pro-kapitalistischen Politikern aus den Regierungsparteien gemeinsam   gegen Rechtsau&#223;en zu demonstraieren, ist daher bei einem gro&#223;en Teil der   Arbeiterklasse verst&#228;ndlicherweise nicht gerade ausgepr&#228;gt. Deshalb ist   es wichtig, dass linke und antikapitalistische Kr&#228;fte der   antifaschistischen Bewegung auf eine von Staat und b&#252;rgerlichem   Establishment unabh&#228;ngige Mobilisierung gegen die Faschisten setzen und   die direkte Konfrontation von Nazi-Aktionen mit einem Kampf gegen die in   der Politik des Sozialabbaus begr&#252;ndeten tieferen Ursachen von Rassismus   und Faschismus verbinden.<\/p>\n<p>  Das B&#252;ndnis antifaschistischer und linker Gruppen, das zu einer   Gegendemonstration am Bahnhofsplatz, dem Auftaktort der Nazi-Demo,   aufrief akzeptierte ebenfalls eine r&#228;umliche Distanz zu den Faschisten   und erarbeitete keine wirkungsvolle Strategie zum Beispiel durch den   Versuch einer fr&#252;hzeitigen Sitzblockade auf dem Bahnhofsplatz, den   Nazi-Aufmarsch zu verhindern oder zumindest praktisch zu behindern.   Versuche von autonomen antifaschistischen Kr&#228;ften und auch von   SAV-Mitgliedern Streckenabschnitte der faschistischen Demo zu blockieren   scheiterten. Trotzdem waren die Faschisten an vielen Punkten ihres   Demonstrationsweges mit lautstarken Protesten konfrontiert, zu denen   sich viele PassantInnen spontan anschlossen und die deutlich machten,   dass die gro&#223;e Mehrheit der Aachenerinnen und Aachener emp&#246;rt &#252;ber   diesen faschistischen Aufmarsch und &#252;ber die Tatsache, dass er   polzeilich gesichert und durchgesetzt wurde, war.<\/p>\n<p>  Letztlich war der 24.12. in Aachen ein Tag, der zwar zeigte, dass die   Nazis eine verschwindende Minderheit sind, aber auch eine verpasste   Chance diesen eine herbe Niederlage beizubringen. Dies w&#228;re umso   wichtiger gewesen, da sich faschistische Gruppen immer mehr in der Stadt   breit machen und linke und antifaschistische Jugendliche in Diskotheken   und auf offener Stra&#223;e t&#228;tlich angreifen. So wurden in den letzten   Wochen unter anderem Fensterscheiben bei einer bekannten   antifaschistisch engagierten Familie eingeworfen, das B&#252;ro der Partei   DIE LINKE beschmiert, als auch verschiedene SAV-Mitglieder, MigrantInnen   und AntifaschistInnen physisch attackiert. Die Notwendigkeit den   antifaschistischen Widerstand weiter zu st&#228;rken und so zu organisieren,   dass die Nazi-Banden auf der Stra&#223;e und im sozialen Leben der   Jugendlichen zur&#252;ck gedr&#228;ngt werden k&#246;nnen, bleibt also weiterhin   bestehen. Dazu ist eine gute Selbstorganisation, zum Beispiel durch   effektive Telefonketten, die eine schnelle Gegenmobilisierung bei   faschistischen Aktionen und Angriffen, m&#246;glich machen und vor allem der   Aufbau einer starken antifaschistischen und linken Alternative unter   Jugendlichen n&#246;tig. SAV-Jugendliche beteiligen sich deshalb unter   anderem am Aufbau der &#246;rtlichen Linksjugend[&quot;solid] zu einer   k&#228;mpferischen und aktionsf&#228;higen sozialistischen Jugendorganisation, die   sich den Faschisten politisch und praktisch entgegen stellt.<\/p>\n<p>  Konflikte innerhalb der antifaschistischen Bewegung der Stadt erschweren   diesen Aufbau einer starken antifaschistischen Alternative leider.   Verschieden Kr&#228;fte im Antifa-B&#252;ndnis scheinen ihre Energie mehr auf   Ausgrenzungsversuche gegen die SAV zu konzentrieren, als auf den   antifaschistischen Kampf. Dies gipfelte w&#228;hrend der Demonstration im   Versuch eine DKP-Mitglieds, den Info-Tisch der SAV mit Gewalt   abzur&#228;umen. Hintergrund war ein Beschluss des B&#252;ndnisses, es d&#252;rfe keine   Info-Tische geben. Dieser wurde ohne jegliche nachvollziehbare   inhaltliche Begr&#252;ndung gef&#228;llt und scheint eher eine Provokation gegen   die SAV gewesen zu sein, da bekannt ist, dass die SAV erstens bei allen   antifaschistischen Prozessen Info-Tische und das Verteilen von   Flugbl&#228;ttern nutzt, um die Proteste zu politisieren und zweitens klar   ist, dass solche Einschr&#228;nkungen der grundlegenden Meinungsfreiheit von   der SAV nicht akzeptiert werden. So konnte ein Konflikt gezielt herbei   gef&#252;hrt werden, f&#252;r den man dann die SAV als &quot;nicht b&#252;ndnisf&#228;hig&quot;   verantwortlich machen kann. Diese Provokationen wurden durch k&#246;rperliche   Angriffe auf SAV-Mitglieder durch einen Aktivisten des   antifaschistischen B&#252;ndnisses noch auf die Spitze getrieben. Dazu haben   betroffene SAV-Mitglieder folgenden offenen Brief verfasst und an Aktive   aus DKP und Antifa-B&#252;ndnis und andere Linke in Aachen geschickt.:<\/p>\n<h4>  <i>Offener Brief zu den t&#228;tlichen Angriffen auf SAV-Mitglieder im Rahmen   der Aachener Antifa-Demo am 24.12.2008 <\/i><\/h4>\n<p>  <i>Liebe AntifaschistInnen in Aachen, liebe Leute im Aachener   Antifa-B&#252;ndnis und vor allem liebe Leute in der Aachener DKP, <\/i><\/p>\n<p>  <i>als Aachener im franz&#246;sischen bzw. Berliner Exil haben wir unseren   weihnachtlichen Heimatbesuch nat&#252;rlich mit einer Teilnahme an der   Demonstration gegen den Nazi-Aufmarsch am Hauptbahnhof verbunden. Dort   ist es leider zu mehreren k&#246;rperlichen Attacken gegen den Info-Stand und   gegen uns als Mitglieder der SAV bzw. der franz&#246;sischen   Schwesterorganisation der SAV gekommen, &#252;ber die wir Euch informieren   und gegen die wir aufs Sch&#228;rfste protestieren wollen. <\/i><\/p>\n<p>  <i>Die erste Auseinandersetzung entwickelte sich als Renate L. den   kleinen SAV-Info-Tisch am Rande der Antifa-Kundgebung eigenm&#228;chtig   versuchte abzur&#228;umen und umzusto&#223;en. Daraufhin haben wir und andere   Demonstranten den Stand gesch&#252;tzt und Renate daran gehindert, diesen   unter Einsatz k&#246;rperlicher Gewalt umzusto&#223;en. Auf mehrmaliges Nachfragen   nach einem Grund f&#252;r diese Aktion, sagte Renate, es gebe einen Beschluss   des B&#252;ndnisses, das es keine Info-St&#228;nde geben d&#252;rfe. Dabei wurde von   den OrganisatorInnen der Kundgebung offenbar f&#228;lschlicher weise   behauptet, ein Vertreter der SAV (R&#252;diger Burmeister aus Stolberg) habe   beim Treffen des Antifa &#8211; B&#252;ndnis f&#252;r dieses Verbot gestimmt. Der   betreffende Genosse bestreitet dies und sagt, dass es keine Abstimmung   diesbez&#252;glich in seiner Anwesenheit gegeben habe. Der &#8222;Beschluss des   B&#252;ndnisses&#8220; sei ihm als bereits gef&#228;llt mitgeteilt worden. Abgesehen   davon kann in der SAV eine solche Zustimmung, wenn sie stattgefunden   h&#228;tte, von den Mitgliedern in demokratischen Entscheidungen auch   r&#252;ckg&#228;ngig gemacht werden. <\/i><\/p>\n<p>  <i>Auf die Frage, was die Begr&#252;ndung f&#252;r diesen Beschluss ist, war sie   nicht bereit zu antworten. Eine andere Person, die Renate zur Seite   stand, behauptete &quot;Info-St&#228;nde sind gef&#228;hrlich&quot;, konnte die von   Info-St&#228;nden ausgehende Gefahr aber nicht erkl&#228;ren. Nun kann man sich   offensichtlich &#252;ber das F&#252;r und Wider eines solchen Beschlusses   vielleicht streiten, das sollte aber verbal geschehen. Wir sind der   Meinung, dass antifaschistische und linke Demonstrationen und   Kundgebungen immer einen offenen Charakter haben sollten, wo alle   TeilnehmerInnen das Recht haben sollten ihre Meinung durch das Verteilen   und Verkaufen von Material, das Tragen von Schildern und Transparenten,   durch eigene Aktionen und auch durch Info-Tische zum Ausdruck zu   bringen. Ein Verbot von Info-St&#228;nden kann nur zu einer Entpolitisierung   des Protests f&#252;hren. Auch VeranstalterInnen von Demos und Kundgebungen   sollten sich nicht zur Polizeigewalt aufspielen und anderen Gruppen,   egal ob sie zum Veranstalterkreis geh&#246;ren oder nicht, diese   Meinungsfreiheit in irgend einer Form verbieten. V&#246;llig inakzeptabel und   politisch sch&#228;dlich f&#252;r die gesamte Bewegung ist es aber, wenn dann auch   noch k&#246;rperliche Gewalt eingesetzt wird, um solche fragw&#252;rdigen   Beschl&#252;sse eigenm&#228;chtig durchzusetzen. Entsetzt waren wir aber, als wir   h&#246;rten, dass es im Kreis von B&#252;ndnisteilnehmerInnen schon im Vorfeld den   Plan gegeben haben soll, dass ein SAV-Info-Stand, sollte ein solcher   aufgebaut werden, abger&#228;umt werde. Vor diesem Hintergrund stellt sich   die Frage, ob das Verbot genau diese Situation provozieren sollte. Alle   Beteiligten m&#252;ssten doch wissen, dass die SAV solche Verbote und   Einsch&#252;chterungsversuche, egal von wem sie auch kamen und kommen werden,   niemals akzeptiert hat und immer energisch widerstehen wird. <\/i><\/p>\n<p>  <i>Die Aktion von Renate hat dann einen anderen Demo-Teilnehmer, der uns   nicht namentlich bekannt ist, scheinbar motiviert noch einen drauf zu   setzen. Diese Person ging am SAV-Stand vorbei und verteilte mehrere   St&#246;&#223;e und &quot;Body-Checks&quot; gegen dort stehende SAV-Mitglieder,   offensichtlich mit dem Ziel, dass diese auf den Tisch fallen sollten.   Bei einer solchen Demonstration einen derartigen t&#228;tlichen Angriff gegen   antifaschistische DemonstrantInnen auszuf&#252;hren ist skandal&#246;s und   gef&#228;hrlich, da eine solche Auseinandersetzung von der Polizei zum   Vorwand f&#252;r ein Vorgehen gegen alle DemonstrantInnen genutzt werden   kann. Dazu kommt, dass angesichts der neuen Kleiderordnung unter den   Faschisten, in einer solchen Situation nicht mehr feststellbar ist, ob   der Angreifer zu den Nazis geh&#246;rt oder nicht und es schnell zu einer   Eskalation kommen kann. Der Angreifer hat sich dann auch schnell vom   Kundgebungsort entfernt und sich keiner Diskussion gestellt. <\/i><\/p>\n<p>  <i>Als wir dieselbe Person sp&#228;ter am Theaterplatz trafen, haben wir sie   angesprochen und damit konfrontiert, dass das Verhalten nicht akzeptabel   ist und darauf hingewiesen, dass wir uns bei einer &#228;hnlichen n&#228;chsten   Situation k&#246;rperlich verteidigen werden. Daraufhin hat der Angreifer uns   provoziert, vorgeschlagen sich direkt vor Ort zu pr&#252;geln und dann einem   von uns ins Gesicht gespuckt, woraufhin es zu einem Handgemenge kam.   Renate L. stand die ganze Zeit dabei, hat aber den Angreifer in Schutz   genommen, uns als Arschl&#246;cher beschimpft, mit denen sie nicht diskutiere   und sich, wieder ohne sich einer Diskussion zu stellen, mit dem   Angreifer gemeinsam vom Platz entfernt. <\/i><\/p>\n<p>  <i>Wir sind beide seit 20 Jahren in der Arbeiterbewegung und der   antifaschistischen Bewegung aktiv und haben in verschiedenen St&#228;dten   viele Aktionen und Demos mitgemacht, in B&#252;ndnissen gearbeitet und uns an   der kontroversen Auseinandersetzung verschiedener Gruppen in der   Bewegung beteiligt. Eine solche Situation haben wir noch nicht erlebt.   K&#246;rperliche Angriffe gegen andere Linke sollten keinen Platz in der   linken und antifaschistischen Bewegung haben. Verbote von   Selbstverst&#228;ndlichkeiten, wie das Aufbauen eines Standes, ebenso nicht. <\/i><\/p>\n<p>  <i>Wir fordern das Antifa-B&#252;ndnis und die DKP, deren Mitglied Renate   unseres Wissens ist, auf zu den Angriffen gegen uns und andere   SAV-Mitglieder Stellung zu beziehen und gegen diese zu protestieren. Wir   sind der Meinung, dass es ratsam w&#228;re, den Angreifer, der Renate bekannt   ist, zu einem Gespr&#228;ch zu laden und ihn zu einer Entschuldigung   aufzufordern. <\/i><\/p>\n<p>  <i>Mit sozialistischen Gr&#252;&#223;en <\/i><\/p>\n<p>  <i>Olaf van Aken, Rouen\/Frankreich <\/i><\/p>\n<p>  <i>Sascha Stanicic, Berlin <\/i><\/p>\n<p>  <i>Aachen, den 25.12.2008 <\/i><\/p>\n<p>  <i>Antworten und Stellungnahmen bitte an sst@sav-online.de und   aachen@sav-online.de<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Polizei legt Stadt f&#252;r 40 Nazis lahm\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[5,104],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12937"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12937"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12937\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12937"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12937"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12937"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}