{"id":12860,"date":"2008-10-16T01:00:00","date_gmt":"2008-10-15T23:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=12860"},"modified":"2012-07-21T14:07:21","modified_gmt":"2012-07-21T12:07:21","slug":"12860","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2008\/10\/12860\/","title":{"rendered":"Banken verstaatlichen, aber richtig"},"content":{"rendered":"<p>  Merkels Rettungspaket soll die Million&#228;re retten &#8211; nicht die Ersparnisse   und Arbeitspl&#228;tze von Millionen<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <i><b>von Wolfram Klein, Plochingen bei Stuttgart<\/b><\/i><\/p>\n<p>  Im Eilverfahren peitscht die Regierung ein Rettungspaket f&#252;r die   angeschlagenen Banken durchs Parlament. Kern ist ein   &#8222;Finanzmarktstabilisierungsfonds&#8220;. Dieser Fonds soll ein Volumen von   fast 500 Milliarden Euro umfassen. Von diesem Geld sind 70 Milliarden   (die auf 80 Milliarden aufgestockt werden k&#246;nnen) zur   &#8222;Rekapitalisierung&#8220; von Banken eingeplant. Das ist ein versch&#228;mter   Ausdruck f&#252;r Teilverstaatlichung. Allerdings kann die staatliche   Beteiligung in Form von stimmlosen Vorzugsaktien oder Genussscheinen   erfolgen &#8211; der Staat wird dann Miteigent&#252;mer, ohne Mitspracherecht zu   bekommen.<\/p>\n<h4>  B&#252;rgschaften und &#8222;Rekapitalisierung&#8220;<\/h4>\n<p>  Der gr&#246;&#223;te Teil des Geldes, 400 Milliarden Euro, soll aber f&#252;r   B&#252;rgschaften zur Verf&#252;gung stehen. Finanzminister Steinbr&#252;ck kalkuliert   f&#252;r diese B&#252;rgschaften eine Ausfallquote von 5% ein. Das hei&#223;t, er plant   ein, dass von den 400 Milliarden 20 Milliarden verloren gehen und die   SteuerzahlerInnen f&#252;r sie aufkommen m&#252;ssen. Das ist ein Wert, der   offenbar aus der Erfahrung mit Exportb&#252;rgschaften wie Hermesb&#252;rgschaften   abgeleitet ist. Aber das ist v&#246;llig unseri&#246;s. Hermes-B&#252;rgschaften sollen   Gesch&#228;fte mit L&#228;ndern absichern, die instabil sind, in denen es zu einer   Krise kommen kann. Heute haben wir es nicht mit Firmen zu tun, die   vielleicht in eine Krise verwickelt werden k&#246;nnen, sondern um Firmen,   die schon mitten in der tiefsten Krise seit Jahrzehnten stecken. Wie   hoch hier die Ausf&#228;lle sein k&#246;nnen, zeigte wenige Tage vor der   Ver&#246;ffentlichung des Rettungspakets die Versteigerung der Anleihen der   pleite gegangenen US-Investmentbank Lehman Brothers. Sie erzielte 8,625   Cent pro US-Dollar. Der Verlust betrug hier also nicht 5%, sondern   91,375%. Wenn die Ausf&#228;lle beim Finanzmarktstabilisierungsfonds ebenso   hoch w&#228;ren, erg&#228;be das Verluste von 365,5 Milliarden statt von 20   Milliarden Euro &#8211; zus&#228;tzlich zu den 70 bis 80 Milliarden Euro, die   direkt in die Banken gepumpt werden sollen. Wie hoch die Kosten f&#252;r den   Bundeshaushalt tats&#228;chlich sein werden, ob bei 100 Milliarden oder &#252;ber   400 Milliarden oder ob noch weitere Hunderte Milliarden schwere   Rettungspakete nachgeschoben werden, wird vom Verlauf der Krise abh&#228;ngen.<\/p>\n<h4>  Der &#8222;Finanzmarktstabilisierungsfonds&#8220;<\/h4>\n<p>  Der &#8222;Finanzmarktstabilisierungsfonds&#8220; soll ein &#8222;Sonderverm&#246;gen&#8220; des   Bundes sein. Das bedeutet aber nicht, dass es sich um ein Verm&#246;gen   handeln w&#252;rde. Es ist in Deutschland &#252;blich, &#246;ffentliche Schuldenberge   &#8222;Sonderverm&#246;gen&#8220; zu nennen. Das machte man in den 90ern mit den Schulden   der DDR und der Treuhand (&#8222;Erblastentilgungsfonds&#8220;) und nach der   Gr&#252;ndung der Bahn AG mit den Altschulden von Bundesbahn und   DDR-Reichsbahn (&#8222;Bundeseisenbahnverm&#246;gen&#8220;). &#8222;Sonderverm&#246;gen&#8220; hei&#223;t nur,   dass die Zahlen nicht im normalen Haushalt auftauchen und die Schulden,   aus denen solche &#8222;Sonderverm&#246;gen&#8220; bestehen, bei der Staatsverschuldung   nicht mitgerechnet werden. Aber auch wenn die Schulden nicht im normalen   Haushalt auftauchen, existieren sie doch. Nat&#252;rlich kann ein Staat   kurzfristig seine Neuverschuldung hochfahren. Die USA haben es   vorgemacht, wo sich das Haushaltsloch im am 30. 9. abgelaufenen   Steuerjahr auf 455 Milliarden Dollar (Vorjahr: 162 Milliarden Dollar)   fast verdreifachte. Aber wie wir gerade erleben, hat Verschuldung   Grenzen. Deshalb wird die Regierung fr&#252;her oder sp&#228;ter versuchen, das   Geld wieder einzutreiben &#8211; und nach aller Erfahrung mit CDU\/CSU, SPD &amp;   Co k&#246;nnen wir sicher sein, dass sie nicht in erster Linie die Reichen   besteuern oder den R&#252;stungshaushalt zusammenstreichen werden, sondern   sich das Geld durch Steuererh&#246;hungen, Sozialkahlschlag etc. bei der   Masse der Bev&#246;lkerung holen werden. Wenn wir uns nicht wehren!<\/p>\n<h4>  Verstaatlichungen<\/h4>\n<p>  In Europa und den USA erlebten wir das gleiche Bild: Nachdem sich die   Regierungen zuerst darauf beschr&#228;nkten, die Schulden und faulen Kredite   der Banken mit unseren Steuergeldern zu garantieren, gehen sie nach und   nach dazu &#252;ber, Banken zu verstaatlichen oder zumindest als   Gegenleistung f&#252;r staatliche Hilfe f&#252;r die Banken eine staatliche   Beteiligung (Vorzugsaktien) und Mitsprache zu fordern. US-Finanzminister   Paulson will inzwischen von seinem 700-Milliarden-Dollar-Paket 250   Milliarden f&#252;r Teilverstaatlichungen verwenden statt sich auf das   Aufkaufen fauler Kredite zu beschr&#228;nken.<\/p>\n<p>  Weiterhin fassen die Regierungen aber nur die (Teil-)Verstaatlichungen   einzelner Banken ins Auge, die in einer akuten Krise sind (allerdings   ist die Krise so tief geworden, dass es eine ganze Reihe von &#8222;einzelnen   Banken&#8220; werden kann). Und ebenso ist das nach wie vor nur als   vor&#252;bergehende Ma&#223;nahme geplant. Wenn die Krise vor&#252;ber ist, sollen sie   wieder privatisiert werden.<\/p>\n<p>  Inzwischen kritisieren Zeitungen wie die &#8222;Financial Times Deutschland&#8220;   das US-Hilfspaket, weil es keine staatliche Einflussnahme auf die   Gesch&#228;ftspolitik der Banken vorsieht. In Deutschland soll die staatliche   Hilfe an Auflagen gebunden sein bez&#252;glich gesch&#228;ftspolitischer   Ausrichtung, Managergeh&#228;ltern, Kreditvergabe an kleine und mittlere   Unternehmen etc. Aber: 1. haben wir oft genug erlebt, dass Firmen   &#246;ffentliche Gelder einstreichen ohne die mit ihnen verbundenen Auflagen   zu erf&#252;llen. Man erinnere sich nur an Nokia. 2. Wenn die Regierung   inzwischen indirekt zugibt, dass der freie Markt eben nicht dazu f&#252;hrt,   dass sich Banken volkswirtschaftlich sinnvoll verhalten und der Staat   besser daf&#252;r sorgen kann, dann w&#228;re die logische Konsequenz, den   gesamten Bankensektor dauerhaft zu verstaatlichen.<\/p>\n<h4>  K&#246;nnen die Rettungspakete die Krise &#252;berwinden?<\/h4>\n<p>  Nachdem die B&#246;rsen vom 6. bis zum 10. Oktober eine ganze &#8222;schwarze   Woche&#8220; erlebten, reagierten sie auf Rettungspakete der verschiedenen   europ&#228;ischen Regierungen mit einem Kursfeuerwerk. Das ist aber kein   Grund daf&#252;r die Krise f&#252;r beendet zu halten. Es w&#228;re ja verr&#252;ckt, wenn   die Ank&#252;ndigung der europ&#228;ischen Regierungen, zusammen mehr als eine   Billion Euro zur Verf&#252;gung zu stellen (ein Vielfaches des   US-Rettungspaketes!) nicht einmal ein Strohfeuer an den B&#246;rsen ausl&#246;sen   w&#252;rde. Und ein Strohfeuer war es. Am Dienstag (14.10.) Abend drehte der   Dow-Jones-Index in den USA ins Minus, am Mittwoch gingen auch   europ&#228;ische B&#246;rsen nach unten. Begr&#252;ndet wurde das vor allem mit den   Rezessions&#228;ngsten sowohl in Europa als auch in den USA. Und da sitzt der   Hase im Pfeffer: Merkel, Steinbr&#252;ck &amp; Co begr&#252;nden ihr Rettungspaket mit   der Geldkrise: Die Gesch&#228;ftsbanken misstrauen einander so sehr, dass sie   einander nicht mehr wie &#252;blich kurzfristig zu niedrigen Zinsen Geld   leihen wollen. Solche Geldkrisen waren seit der Krise der IKB im Sommer   2007 weltweit mehrfach aufgetreten. Jetzt drohte sie, chronisch zu   werden. Die Geldkrise war also nur eine Auswirkung einer viel tieferen   Krise und das Rettungspaket kuriert daher nur an einem Symptom herum.<\/p>\n<p>  Es hat schon etwas Komisches, wenn die Regierung die Banken beschw&#246;rt,   doch wieder einander Geld zu verleihen! Eine zentrale Funktion der   Banken im Kapitalismus ist doch, Unternehmen oder KonsumentInnen oder   dem Staat Geld zu leihen und nicht sich gegenseitig! Das sollte   eigentlich nur Mittel zum Zweck sein. Das w&#228;re so, wie wenn ein   Fu&#223;balltrainer seine Spieler ermahnt, schnell zu rennen, es aber f&#252;r   unwichtig erkl&#228;rt, ob sie auch den Ball treffen.<\/p>\n<p>  Eine Rezession oder schwere Wirtschaftskrise w&#252;rde Banken nicht   motivieren, Industrieunternehmen freigiebig Kredite zu vergeben. Kredite   w&#252;rden allenfalls mit so hohen &#8222;Risikozuschlagen&#8220; vergeben, dass die   Zinssenkungen der Zentralbanken um ein halbes Prozent nicht bei den   KundInnen ankommen werden. Es droht derselbe Teufelskreis wie in jeder   tieferen Wirtschaftskrise. Die Kreditzur&#252;ckhaltung der Banken versch&#228;rft   die Krise und wegen der sich versch&#228;rfenden Krise halten sich die Banken   mit Krediten zur&#252;ck.<\/p>\n<h4>  Krisenursache Kapitalismus<\/h4>\n<p>  Die Krise des letzten Jahres war nicht nur eine Folge von Gier oder   Leichtsinn von Bankmanagern. Sie war in erster Linie eine Folge davon,   dass der Kapitalismus seit mehreren Jahrzehnten einen Ausweg aus seiner   Krisenhaftigkeit gesucht hat, indem er durch Verschuldung und   Spekulationsseifenblasen k&#252;nstliche Absatzm&#246;glichkeiten und   Profitquellen geschaffen hat.<\/p>\n<p>  1980 &#252;bertraf das weltweite Bruttoinlandsprodukt noch das   Finanzverm&#246;gen, das die Reichen angeh&#228;uft hatten. Ein Vierteljahrhundert   sp&#228;ter waren die globalen &#8222;Finanzaktiva&#8220; auf das 3&#189;-fache angestiegen   (Monatsbericht Juli 2008 der Deutschen Bank).<\/p>\n<p>  Die Rettungspakete der verschiedenen L&#228;nder laufen letztlich darauf   hinaus, private Schulden in &#246;ffentliche Schulden zu verwandeln, weil der   Staat der einzige Schuldner ist, auf dessen Zahlungsf&#228;higkeit die   Gl&#228;ubiger noch vertrauen, weil er viele Millionen SteuerzahlerInnen   quasi als Geiseln hat (aber selbst dieses Vertrauen ger&#228;t bei Staaten   wie Island ins Wanken). Wenn die Rettungspakete der verschiedenen   Regierungen &#8222;das Vertrauen&#8220; wiederherstellen k&#246;nnten, w&#252;rde das nur   bedeuten, dass sich diese Schraube weiter dreht und die Verschuldung   noch weiter ansteigt&#8230; bis es zu einer noch schweren Finanzkrise kommt.<\/p>\n<p>  Viel wahrscheinlicher ist aber, dass die Krise allenfalls vor&#252;bergehend   die Geldkrise stoppen kann, aber die grundlegende Krise sich weiter   vertieft. Die Autoindustrie ist bereits in einer Krise. Die   Neuzulassungen in Deutschland waren im September 8% unter dem   Vorjahresmonat. Die Wirtschaftssachverst&#228;ndigen r&#228;tseln, ob die   Wirtschaft n&#228;chstes Jahr um 0,2% w&#228;chst oder 0,8% schrumpft. Vor allem   in den USA, wo die Konsumentenverschuldung so massiv ist, werden Banken   Hypotheken oder Kreditkartenkredite vorsichtiger vergeben, was sich auf   die Verbrauchernachfrage auswirken muss (im September sind die   US-Einzelhandelsums&#228;tze bereits um 1,2% gefallen). Angesichts der   zentralen Bedeutung, die die Konsumnachfrage in den USA in den letzten   Jahren f&#252;r die gesamte Weltwirtschaft hatte, wird das die Wirtschaft   auch im exportabh&#228;ngigen Deutschland nach unten ziehen.<\/p>\n<h4>  Was ist die Alternative?<\/h4>\n<p>  Das entscheidende Problem ist, dass im Kapitalismus die Wirtschaft nicht   dazu dient, menschliche Bed&#252;rfnisse zu befriedigen, sondern Profite zu   machen. Dadurch st&#246;&#223;t sie an Grenzen. Durch die Kreditaufbl&#228;hung wurden   diese Grenzen k&#252;nstlich erweitert. Eine wirkliche &#220;berwindung der Krise   auf kapitalistischer Grundlage w&#252;rde eine Zerst&#246;rungsorgie erfordern,   die massive Entwertung von Kapital und Vernichtung von   Produktionsanlagen &#8211; so wie nach der Krise von 1929 erst die   f&#252;rchterlichen Zerst&#246;rungen des Zweiten Weltkriegs einen neuen   langfristigen Boom erm&#246;glichten.<\/p>\n<p>  Aber was f&#252;r den Kapitalismus eine Grenze ist, ist f&#252;r die Menschheit   eine Schranke, die sie &#252;berschreiten kann, indem sie den Kapitalismus   &#252;berwindet. Deshalb ist es nicht nur n&#246;tig, dass die Partei DIE LINKE   das &#8222;Rettungspaket&#8220; der Regierung ablehnt (nicht nur im Bundestag,   sondern auch auf einer Enthaltung Berlins im Bundesrat besteht und das   gegebenenfalls zum Anlass nimmt, diese Regierung endlich platzen zu   lassen), sondern sich jeden Gedanken aus dem Kopf schl&#228;gt, Arzt am   Krankenbett des Kapitalismus zu sein. Es geht nicht um Rettung, sondern   um Sterbehilfe f&#252;r dieses System!<\/p>\n<p>  Es ist richtig, h&#246;here L&#246;hne (z.B. in der Metalltarifrunde), h&#246;here   Sozialeistungen, die Abschaffung von Studiengeb&#252;hren etc. zu fordern.   Viele Menschen haben schon seit langem &#8222;zu viel Monat am Ende des   Geldes&#8220; und wir sehen ja gerade die Folgen von Verschuldung. Aber es ist   unrealistisch, dass die Menschen dieses Geld zu 100% ausgeben und damit   die Binnennachfrage ankurbeln werden. Gerade in der jetzigen Lage,   werden viele mehr zu sparen versuchen (und wenn sie den Banken nicht   mehr trauen, unter der Matratze oder sonst wo).<\/p>\n<p>  Es ist richtig, &#246;ffentliche Investitionsprogramme zu fordern, weil wir   mehr Geld f&#252;r Bildung, Gesundheit, Umweltschutz etc. dringend brauchen.   Aber wir sollten nicht die Illusion haben, dass wir damit eine   Weltwirtschaftskrise abwenden k&#246;nnen.<\/p>\n<p>  Es zeigt sich, dass die Kapitalisten eben nicht da investieren, wo   gesellschaftliche Bed&#252;rfnisse vorhanden sind und wir ihnen deshalb die   Kontrolle nicht nur &#252;ber die Banken, sondern &#252;ber die gesamte Wirtschaft   nehmen m&#252;ssen, um sie demokratisch im gem&#228;&#223; den menschlichen   Bed&#252;rfnissen zu planen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Merkels Rettungspaket soll die Million&#228;re retten &#8211; nicht die Ersparnisse<br \/>\n      und Arbeitspl&#228;tze von Millionen\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[124],"tags":[270],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12860"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12860"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12860\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12860"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12860"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12860"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}