{"id":12855,"date":"2008-10-07T12:00:00","date_gmt":"2008-10-07T10:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=12855"},"modified":"2012-05-15T15:23:19","modified_gmt":"2012-05-15T13:23:19","slug":"12855","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2008\/10\/12855\/","title":{"rendered":"Nachlese zu den Landtags- und Bezirkstagswahlen in Bayern"},"content":{"rendered":"<p>  SAV-Mitglied Beate Jenkner f&#252;r DIE LINKE in den Bezirkstag von   Oberbayern gew&#228;hlt<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b><i>von Max Brym, M&#252;nchen<\/i><\/b><\/p>\n<p>  Die Partei DIE LINKE erreichte bei den Landtagswahlen in Bayern 4,3 %.   Mit diesem Ergebnis hat sich die Linkspartei gegen&#252;ber vorherigen Wahlen   und Umfragen in Bayern klar gesteigert. Mit einer anderen Wahlstrategie   h&#228;tte DIE LINKE allerdings den Einzug in den Landtag schaffen k&#246;nnen.<\/p>\n<p>  Neben den au&#223;ergew&#246;hnlich starken CSU-Verlusten verlor auch die SPD mit   einem Ergebnis von 18,6 % neuerlich tausende W&#228;hlerInnen. Die SPD hat   ihr schlechtestes Wahlergebnis seit 1946 in Bayern eingefahren. Die   Verluste der CSU von &#252;ber 17 % und die Verluste der SPD von knapp 2 %   sind eine schallende Ohrfeige f&#252;r die Gro&#223;e Koalition unter Merkel und   Steinmeier. Die CSU-Pleite ist auch ein Resultat des Unmut &#252;ber   Umverteilungspolitik und soziale Krise, nicht zuletzt in der   Bildungspolitik (gerade &#252;ber G8, das Turboabitur, emp&#246;rten sich Viele).<\/p>\n<p>  Nur noch etwa ein Viertel aller Wahlberechtigten gab der CSU die Stimme,   die zum ersten Mal seit 1966 ihre absolute Mehrheit im bayrischen   Landtag einb&#252;&#223;te. Es kam zu einer hohen Wahlenthaltung und den &#220;bergang   von W&#228;hlerstimmen zu den &#8222;Freien W&#228;hlern&#8220;, den Gr&#252;nen und der FDP   zur&#252;ckzuf&#252;hren. Der LINKEN gelang es nur bedingt, von dem weiteren   Niedergang der SPD bzw. der CSU zu profitieren.<\/p>\n<h4>  Warum reichte es nicht f&#252;r den Einzug der LINKEN in den Landtag?<\/h4>\n<p>  Die zentrale Wahllosung der LINKEN war &#8222;Bayern f&#252;r alle&#8220;. Dieser   inhaltslose und falsche Slogan &#8211; bekanntlich ist die Geschichte die   Geschichte von Klassenk&#228;mpfen &#8211; hatte nur einen bescheidenen   Mobilisierungseffekt. Es fehlten weitgehend konkrete Forderungen gegen   die auch in Bayern real existierende Armut.<\/p>\n<p>  Im Wahlkampf machte die Linkspartei so gut wie keine Politik zu dem   Fakt, dass besonders in der Stadt M&#252;nchen Massenentlassungen bei BMW und   Siemens angek&#252;ndigt wurden. Die Entlassung von 8.000 BMW-Besch&#228;ftigten,   davon gr&#246;&#223;tenteils Leiharbeiter, wurde zwar kritisiert, aber jeder   Konflikt mit der IG-Metall-B&#252;rokratie, welche die Entlassungen   widerstandslos schluckte, vermieden. &#196;hnliches ereignete sich auch am   Beispiel Siemens. Zwar attackierte auch hier DIE LINKE die Entlassungen.   Es wurde aber kein Versuch gemacht, konkrete Widerstandsperspektiven zu   entwickeln. Deutlich wurde im Wahlkampf &#8211; zumindest in S&#252;dbayern (die   Region mit den meisten W&#228;hlerInnen) -, dass die Linkspartei nicht   ausreichend versucht, sich in sozialen K&#228;mpfen und Widerstandsaktionen   auf der Stra&#223;e zu verankern. Nur Teile der Partei &#8211; darunter die   Mitglieder der SAV &#8211; hatten hier eine andere Herangehensweise.<\/p>\n<p>  Der Gipfel an Entpolitisierung des Wahlkampfes erreichte DIE LINKE mit   dem &#8222;Zugspitze&#8220;-Plakat. Dieses Plakat zeigte die Zugspitze mit dem   Gipfelkreuz und daneben eine Fahne mit der Aufschrift DIE LINKE. Mit   solch inhaltsleeren Plakaten ist kein gro&#223;artiger Blumentopf zu   gewinnen. Die M&#252;nchner Abendzeitung machte sich in einem Artikel einen   Spa&#223; daraus, DIE LINKE wegen ihrer &#8222;Bayernt&#252;melei&#8220; zu verspotten.<\/p>\n<p>  In der Endphase des Wahlkampfes trat Oskar Lafontaine im M&#252;nchner   Gewerkschaftshaus hingegen sehr wortradikal auf. Er forderte faktisch   die Enteignung bestimmter Unternehmen und attackierte scharf die SPD.   Der SPD warf er vor, das gleiche inhaltslose Doppelspiel zu betreiben   wie die CSU. Lafontaine verwies darauf, dass die CSU die   Wiederherstellung der Pendlerpauschale auf Plakaten fordert, aber im   Bundestag gegen ihr eigenes Wahlplakat stimmen wird. In der Tat, die CSU   verweigerte einige Tage vor der Bundestagswahl einem Antrag der LINKEN   zur Wiederherstellung der Pendlerpauschale ihre Zustimmung. Dies sprach   sich auch in Bayern herum und schadete der CSU sehr. Bez&#252;glich der SPD   meinte Lafontaine: &#8222;Die SPD fordert in Bayern auf ihren Plakaten den   Mindestlohn, spricht aber gleichzeitig &#252;ber eine Koalition mit der FDP.   Zudem lehnt sie im Bundestag jeden Antrag der LINKEN in Sachen   Mindestlohn ab.&#8220; Der vielumjubelte Auftritt Lafontaines brachte die   Linkspartei in der Endphase des Wahlkampfes nochmals deutlich ins   Gespr&#228;ch. Offensichtlich st&#246;rte Lafontaine die &#8222;Bravheit&#8220; der   bayerischen Spitzengruppe im Landtagswahlkampf. In der Tat, mit einem   offensivem Konzept und klaren Aussagen w&#228;re mehr drin gewesen.<\/p>\n<p>  Ein Blick auf die Landkarte des Fl&#228;chenstaates Bayern belegt dies.   Faktisch &#252;berall, auch in der tiefsten l&#228;ndlichen Provinz, erreichte DIE   LINKE mindestens 3 % der Stimmen. Nur im Landkreis Starnberg (in   Starnberg tummeln sich gehobenes Kleinb&#252;rgertum und die Million&#228;re)   erreichte die Linkspartei nur 2,7 % der Stimmen. Auch im Landkreis   Weilheim wurden weniger als 3 % erreicht. Das war es aber auch schon.   Die Partei DIE LINKE hat auch in den l&#228;ndlichen Regionen Bayerns   mittlerweile eine feste Kernw&#228;hlerschaft zwischen 3 und 5 %. Die   Ergebnisse belegen dies klar. In Oberbayern erreichte sie 3,8 %, in   Niederbayern 4,3 %, in der Oberpfalz 4,5 %, in Mittelfranken 5,2 %, in   Unterfranken 5,2 % und in Schwaben 4,1 %. Der Problembezirk ist der   Regierungsbezirk Oberbayern. Hier leben die meisten W&#228;hlerInnen. In   allen gr&#246;&#223;eren St&#228;dten lag DIE LINKE bei &#252;ber 5 %. In M&#252;nchen wurden 5,2   % erzielt, in Passau-Ost 5,8 %, in Regensburg 5,7 %, in Bamberg 5,7 %,   in Hof 5,1 %, in N&#252;rnberg 6,8 %, in N&#252;rnberg-West 7,8 %, in Erlangen 5,5   %, in F&#252;rth 6,5 %, in Schweinfurt 8,1 %, in W&#252;rzburg 5,7 % und in   Augsburg 5,6 %. Auff&#228;llig ist, dass in der Landeshauptstadt M&#252;nchen das   schlechteste Ergebnis in den Gro&#223;st&#228;dten eingefahren wurde, obwohl   M&#252;nchen die h&#246;chsten Mitgliederzahlen von allen Ortsverb&#228;nden der LINKEN   in Bayern hat. F&#252;r dieses Resultat gibt es mehrere Gr&#252;nde.<\/p>\n<h4>  M&#252;nchen oder der Dieb schreit: &#8222;Haltet den Dieb&#8220;<\/h4>\n<p>  Die F&#252;hrung des Kreisverbandes M&#252;nchen &#8222;gl&#228;nzte&#8220; im gesamten Wahlkampf   durch Passivit&#228;t und Vorw&#252;rfen gegen die SAV-Mitglieder Oliver Stey und   Max Brym, welche Landtagskandidaten auf der Liste der LINKEN und   Direktkandidaten in M&#252;nchen waren.<\/p>\n<p>  Oliver Stey war Landtagskandidat in M&#252;nchen-Moosach und Max Brym   Direktkandidat in M&#252;nchen-Schwabing. Das Wahlplakat der beiden   Kandidaten mit der zentralen Losung &#8222;Die Reichen sollen zahlen&#8220; wurde   als Ausdruck von &#8222;Linksektierertum&#8220; vom Kreisvorstand angegriffen. Die   &#214;ffentlichkeit im M&#252;nchner Norden nahm durch diese k&#228;mpferische   Forderung aber vielmehr die Linkspartei im M&#252;nchner Norden zur Kenntnis.   Das Plakat hatte sehr konkrete Forderungen, wie die &#8222;Abschaffung der   Studiengeb&#252;hren&#8220; oder &#8222;F&#252;r kostenlose Kindergartenpl&#228;tze&#8220; zu bieten.   Vorgeworfen wurde den beiden SAV-Kandidaten auch, f&#252;r &#8222;Enteignungen&#8220;   einzutreten &#8211; was angeblich nicht durch die &#8222;Programmatik der LINKEN   gedeckt&#8220; sei. Dabei forderte selbst Lafontaine vor der Bayern-Wahl die   Enteignung der Schaeffler-Familie und erkl&#228;rte, dass es sich dabei   eigentlich um eine R&#252;ckenteignung (der ausgebeuteten ArbeiterInnen)   handeln w&#252;rde; wenn gleich Lafontaine kurz nach seiner &#196;u&#223;erung leider   wieder zur&#252;ck ruderte.<\/p>\n<p>  Spitzenkandidat Fritz Schmalzbauer brachte es in der stark gelesenen   Internetseite Kandidatenwatch.de sogar fertig, den Kandidaten der   eigenen Partei, Max Brym, anzugreifen. Schmalzbauer meinte: &#8222;Brym geh&#246;rt   mehreren undemokratischen Organisationen an&#8220; und &#8222;nach der Wahl werden   wir das Problem Brym l&#246;sen&#8220;. Dieses parteisch&#228;digende Verhalten des   Spitzenkandidaten Schmalzbauer hatte jedoch nur bedingt negative Folgen.   Das Ergebnis von Max Brym lag bei glatt 5 % in einem sehr schwierigen   Wahlkreis. Der Wahlkreis Schwabing ist der Wahlkreis, indem die Gr&#252;nen   und die FDP ihre st&#228;rksten Resultate in Bayern erzielten. Der Wahlkreis   hat einen sehr hohen Anteil von kleinb&#252;rgerlichen W&#228;hlerInnen und aus   der sogenannten &#8222;neuen Intelligenz&#8220;. Der von Schmalzbauer prophezeite   angebliche gro&#223;e Unterschied zwischen Erst- und Zweitstimmen im   Stimmbezirk von Max Brym trat nicht ein. Im Wahlkreis Schwabing erzielte   die Linkspartei 5 % Erststimmen und 5,1 % an Zweitstimmen. Oliver Stey   erreichte im Wahlkreis Moosach 5,1 % Erststimmen und 5,1 % der   Zweitstimmen. Damit lagen beide Kandidaten deutlich &#252;ber dem Ergebnis   von Fritz Schmalzbauer anl&#228;sslich der Bundestagswahl 2005. Damals war   Schmalzbauer Direktkandidat f&#252;r den Bundestag im gesamten M&#252;nchner   Norden und erreichte bei den Erststimmen 2,5 %. Auch gegen&#252;ber der   Kommunalwahl 2008 vermochten die SAV-Mitglieder Stey und Brym das   Resultat um mehr als 1 % zu verbessern.<\/p>\n<p>  Die Ursache f&#252;r das relativ schlechte Resultat der LINKEN in M&#252;nchen hat   andere Gr&#252;nde als die Kandidatur von SAV-Mitgliedern als Direkt- und   Listenkandidaten. Dies belegt auch das starke Resultat von Brym und Stey   auf der Liste der LINKEN. Max Brym wurde von Platz 28 auf Platz 13 &#8211; der   Oberbayern-Liste &#8211; nach vorne gew&#228;hlt. Einen noch gr&#246;&#223;eren Sprung machte   Oliver Stey. Oliver Stey kam von Listenplatz 43 auf den Listenplatz 14.<\/p>\n<p>  Der Kreisverband muss, um wirklich erfolgreich zu sein, konkrete Politik   und ein konkretes Engagement in den betrieblichen, sozialen und   antifaschistischen Bewegungen entwickeln.<\/p>\n<h4>  SAV-Mitglied Beate Jenkner f&#252;r DIE LINKE im Bezirkstag<\/h4>\n<p>  Beate Jenkner von der SAV wurde f&#252;r die Linkspartei in den Bezirkstag   von Oberbayern gew&#228;hlt. Der Bezirkstag kennt keine 5-%-H&#252;rde. DIE LINKE   erreichte zur Bezirkstagswahl 3,7 %. Der Bezirkstag ist ein   Regionalparlament mit den Schwerpunkten Pflege- und Behindertenpolitik.   Dem Bezirkstag unterstehen gr&#246;&#223;ere eigene Kliniken.<\/p>\n<p>  Beate Jenkner kandidierte auf Listenplatz 1 in Oberbayern. Der Kreis um   Schmalzbauer machte auch hier aus seiner Ablehnung der Kandidatin keinen   Hehl. In Wirklichkeit f&#252;hrte Beate Jenkner einen sehr engagierten   Wahlkampf und machte Veranstaltungen u.a. mit dem Pflege-Experten Claus   Fussek. Zudem f&#252;hrte sie Veranstaltungen mit Behindertenverb&#228;nden durch   und engagierte sich in der ver.di-Kampagne gegen die Situation im   Gesundheitswesen. Das Resultat war: Beate Jenkner (die vom Landesverband   als Spitzenkandidatin keinen Euro f&#252;r die Wahlkampfkosten bekam) wurde   mit 27.422 Stimmen in den Bezirkstag von Oberbayern gew&#228;hlt. Der   Zweitplatzierte (dem &#8222;Forum demokratischer Sozialisten&#8220; nahe stehende)   Professor Weber erhielt 10.200 Stimmen.<\/p>\n<h4>  Fazit<\/h4>\n<p>  Die Kandidaturen von Beate Jenkner, Max Brym und Oliver Stey haben der   LINKEN in Oberbayern geholfen. Durch den Wahlkampf der SAV-Mitglieder   konnte das Gesicht der LINKEN in Oberbayern etwas mehr nach links   gedreht werden. Die Ergebnisse der Kandidaten, die die SAV stellte,   belegen, dass konsequent antikapitalistische Positionen und ein Profil   als SozialistInnen dem Wahlkampf der LINKEN &#8211; auch in Bayern &#8211;   keineswegs schaden.<\/p>\n<p>  In Oberbayern war es n&#246;tig, 2.000 Unterschriften f&#252;r die Zulassung der   Partei DIE LINKE f&#252;r die Wahlen zu sammeln. Von den mehr als 3.000   eingereichten Unterschriften wurden &#252;ber 1.000 von Mitgliedern und   Unterst&#252;tzerInnen der SAV gesammelt. (Die Kandidatur Schmalzbauer selber   war damit im &#220;brigen nur m&#246;glich durch den unerm&#252;dlichen Einsatz der   SAV.) Im gesamten Wahlkampf geh&#246;rten SAV-Mitglieder zu den aktivsten   Linkspartei-Wahlk&#228;mpfern.<\/p>\n<p>  Die SAV selbst hat im Wahlkampf mehrere neue Mitglieder gewonnen und   steht mit weiteren Personen in engem Kontakt.<\/p>\n<p>  Es geht f&#252;r uns darum, gemeinsam mit anderen die Linkspartei weiter nach   links zu schieben, sie zu einer k&#228;mpferischen Partei zu entwickeln und   marxistische Positionen innerhalb der LINKEN mehrheitsf&#228;hig zu machen.   Der Landtagswahlkampf war hierbei ein wichtiger Ansat<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      SAV-Mitglied Beate Jenkner f&#252;r DIE LINKE in den Bezirkstag von<br \/>\n      Oberbayern gew&#228;hlt\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[25,104],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12855"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12855"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12855\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12855"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12855"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12855"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}