{"id":12852,"date":"2008-10-07T01:00:00","date_gmt":"2008-10-07T01:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=12852"},"modified":"2008-10-07T01:00:00","modified_gmt":"2008-10-07T01:00:00","slug":"12852","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2008\/10\/12852\/","title":{"rendered":"Weltwirtschaft: &#8222;Der Montag der Kernschmelze&#8220; best&#228;tigt die Anarchie des \r\n      Kapitalismus"},"content":{"rendered":"<p>  Beendet die Misere der ArbeiterInnen durch echte Verstaatlichung und   demokratisch-sozialistische Planung<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <i><b>von Judy Beishon, Herausgeberin der Wochenzeitung The Socialist,   Zeitung der Socialist Party (Schwesterorganisation der SAV und Sektion   des CWI in England und Wales), 30. September 2008<\/b><\/i><\/p>\n<p>  Die Weltwirtschaft, die sich bereits wegen der Kreditklemme in hellem   Aufruhr befindet, wurde durch die blitzartig eingeschlagene Nachricht,   dass der US-Kongress den Blankoscheck in H&#246;he von 700 Mrd. US-Dollar zum   Aufkauf fauler Kredite abgelehnt hat, tiefer in den Abgrund gerissen.   F&#252;hrungsfiguren der US-Regierung und des Finanzministeriums warnten auf   dramatische Art und Weise vor den schlimmen Folgen, sollte das Paket   nicht angenommen werden. Der Abstimmung im Kongress folgte deshalb der   freie Fall der US-Aktienkurse mit Schockreaktionen weltweit.<\/p>\n<p>  Die kapitalistischen Wirtschaftsgurus der Welt gerieten vor Verwunderung   ins Taumeln, und sie waren nicht in der Lage zu sagen, was dies bedeuten   w&#252;rde und was als n&#228;chsten bevorst&#252;nde. &#8222;Panik ergreift die Weltm&#228;rkte&#8220;,   titelte der Guardian; &#8222;Welt des Schmerzes&#8220;, stand auf der Titelseite des   Mirror; &#8222;Verkaufen! Verkaufen! Verkaufen!&#8220;, schrie der Independent; und   das Urteil der Sun lautete: &#8222;Der schw&#228;rzeste Montag&#8220;.<\/p>\n<p>  Die Banken werden jetzt gemeinhin als unsicher betrachtet und die ganze   globale Wirtschaft schliddert in Richtung Rezession. Jeremy Warner, der   f&#252;r den Independent schreibt, gab eine alte Redensart wieder: &#8222;Wenn die   Nacht am Dunkelsten ist, ist der Morgen nicht mehr fern&#8220;, und er   erg&#228;nzte, dass der &#8222;Morgen wieder einmal herausgez&#246;gert wurde&#8220;. Und in   einer nur wenig verh&#252;llten Warnung zitierte er eine Abwandlung der   obigen alten Wendung: &#8222;Wenn die Nacht am Dunkelsten ist, wird es gleich   v&#246;llig schwarz&#8220;.<\/p>\n<p>  Die Mitglieder des US-Kongresses, die das Paket abgelehnt hatten, sind   im Wesentlichen die, f&#252;r die es schwer werden d&#252;rfte, wiedergew&#228;hlt zu   werden. Aus Sorge um die eigene Zukunft, waren sie gezwungen, die   Emp&#246;rung der einfachen Menschen in den USA wiederzugeben, dass ihre   Steuern den gierigen Bonzen der betr&#252;gerischen Wall Street ausgeh&#228;ndigt   werden. Es war eine gr&#246;&#223;ere Revolte der Stra&#223;e gegen die Wall Street.<\/p>\n<p>  Die &#8222;Bankr&#228;uber&#8220; der Wall Street haben sich selbst etliche Male auf   Kosten der Menschen aus der Arbeiterklasse und der Mittelschicht   bereichert. Dennoch erwarten sie nun von denselben Menschen, die in   vielen F&#228;llen damit zu k&#228;mpfen haben, Lebensmittel einzukaufen und ein   Dach &#252;ber dem Kopf zu haben, dass sie ihnen das luxuri&#246;se Leben erhalten   und die Wirtschaft vor den Folgen ihrer Exzesse bewahren. Es besteht   eine weit verbreitete Abscheu und Abneigung gegen&#252;ber den wohlhabenden   Gesch&#228;ftemachern und Financiers und ihren Einrichtungen: den Hedge   Fonds, privatem Beteiligungskapital, Future-M&#228;rkten und so weiter.<\/p>\n<p>  Der von Finanzminister Hank Paulson ausgeheckte und von George Bush   unterst&#252;tzte Notrettungsplan umfasst 700 Milliarden US-Dollar, die dazu   benutzt werden sollen, um die &#8222;belasteten Anlageverm&#246;gen&#8220; von jedem und   zu jedem Preis aufzukaufen. Wenn dies schlussendlich in der einen oder   anderen Form umgesetzt wird, dann bedeutet das f&#252;r die arbeitenden   Menschen in den USA, dass sie die gr&#246;&#223;te Rettungsaktion f&#252;r Unternehmen   in der US-amerikanischen Geschichte finanzieren. Und, dass das Geld von   der Regierung an die Reichsten der Gesellschaft verteilt wird, der in   der US-Geschichte am wenigsten Vertrauen entgegengebracht wird.<\/p>\n<p>  George Bushs Rest an Autorit&#228;t ist jetzt v&#246;llig verschwunden, da er   angesichts des finanziellen Hurrikans, der rapide aufzieht, seine   Unf&#228;higkeit und Inkompetenz offenkundig unter Beweis stellte. War er   vorher schon in den USA und weltweit aufgrund seines schrecklichen   Krieges gegen den Irak besch&#228;digt, so ist der jetzige &#246;konomische   Aufruhr f&#252;r einfache Menschen weltweit in mehrfacher Weise noch Furcht   einfl&#246;&#223;ender.<\/p>\n<p>  Um das 700 Mrd. US-Dollar umfassende Einkaufs-Paket durch den Kongress   zu bekommen, argumentierten dessen Bef&#252;rworter, dass der Staat am Ende   das Geld nicht verlieren werde; er w&#252;rde es lediglich investieren, um   das Finanzsystem &#8211; mit sp&#228;teren Ertr&#228;gen &#8211; neu zu ordnen. Doch diese   Argumentationslinie war bei weitem nicht &#252;berzeugend. Die Menschen in   Amerika k&#246;nnen eskalierende Staatsschulden voraussehen, die zu weiteren   Einschnitten im Sozialwesen und bei &#246;ffentlichen Dienstleistungen f&#252;hren   w&#252;rden, w&#228;hrend ihnen gleichzeitig wachsende Arbeitslosigkeit und   Einschnitten beim Lebensstandard als Folge der Rezession drohen.<\/p>\n<p>  Es wurden einige Zugest&#228;ndnisse gemacht, um das Hilfspaket schmackhafter   zu machen. Dazu geh&#246;rte auch die schrittweise Ausgabe von Geldern, die   Einrichtung eines &#8222;Aufsichtsgremiums&#8220; und das Festlegen von   Beschr&#228;nkungen f&#252;r Vorstandsgeh&#228;lter bei Banken, denen beigestanden   wird. Doch diese Brosamen reichten nicht aus, um &#252;ber die rebellischen   Kongressmitglieder die Oberhand zu behalten.<\/p>\n<p>  Ironischer Weise ist es zur Stunde nicht die Zeitung The Socialist, die   an vorderster Front derer steht, die den Begriff &#8222;Sozialismus&#8220; in die   K&#246;pfe der Menschen bringen; es sind rechts-konservative Politiker, die   mit ihren unbeholfenen Versuchen unabsichtlich das Gespenst des   Sozialismus auf die Tagesordnung bringen, obwohl sie die Menschen   eigentlich davon fernzuhalten versuchen. Der texanische   Kongressabgeordnete Jeb Hensarling verurteilte beispielsweise den   Rettungsplan von Paulson als &#8222;Weg zum Sozialismus&#8220;. Die Kommentatorin   der Financial Times, Chrystia Freeland, wies auf Folgendes hin: &#8222;Der   Sozialismus wird das alles vermutlich hinausschieben&#8220;, aber sie   bemerkte, dass dies ein Teil des &#8222;Endes einer langen &#196;ra des   Laisser-faire-Kapitalismus in den USA und der Beginn einer Periode von   staatlichen Interventionen und Re-Regulierungen&#8220; sei.<\/p>\n<p>  Das Misslingen von Paulsons Paket wird den Trend nicht r&#252;ckg&#228;ngig   machen. In den Wochen bevor der Kongress es zur&#252;ckwies, wurden bereits   Milliarden Dollar an gescheiterte Finanzinstitutionen &#252;bergeben, womit   der 25 Jahre w&#228;hrende Kniefall vor dem freien Markt mit zur&#252;ckgefahrenen   Staatsinterventionen und -regulierungen beendet wurde. Als die B&#246;rsen in   Reaktion auf die Kongress-Abstimmung ins Bodenlose fielen, hatten die   US-Regierungsmitglieder keine andere Wahl, als damit zu beginnen, ein   neues Paket &#246;ffentlichen Geldes zusammenzuschustern, um die   wirtschaftliche Kernschmelze abzuwenden zu versuchen.<\/p>\n<p>  Am selben Tag, an dem die Schock-Ablehnung im US-Kongress stattfand,   wurden Banken in sieben L&#228;ndern der Welt notaufgekauft. In Europa wurden   dem Finanzinstitut Fortis von der belgischen, niederl&#228;ndischen und der   luxemburgischen Regierung 8,8 Mrd. britische Pfund (entspricht rund 10,1   Mrd. &#8364;; Anm. d. &#220;bers.) gegeben. Eine Ma&#223;nahme, die von der Financial   Times als &#8222;Teilverstaatlichung&#8220; beschrieben wurde. Das ist der gr&#246;&#223;te   bisher get&#228;tigte Aufkauf eines europ&#228;ischen Finanzinstituts in der   gegenw&#228;rtigen Krise. Fortis ist der gr&#246;&#223;te private Arbeitgeber Belgiens.   Die Bank verwaltet die Konten der H&#228;lfte der Bev&#246;lkerung und h&#228;lt   Wertanlagen, die um ein vielfaches &#252;ber dem Wert des belgischen   Bruttoinlandsproduktes liegen.<\/p>\n<p>  In Gro&#223;britannien folgte der Verstaatlichung der Bank Northern Rock die   Verstaatlichung des Bankhauses Bradford &amp; Bingley (B&amp;B;), wobei die   Regierung deren faule Hypotheken im Wert von 42 Mrd. britischen Pfund   (entspricht 53 Mrd. &#8364;; Anm. d. &#220;bers) &#252;bernahm. Skandal&#246;s und fast   unfassbar ist, dass die Regierung umgehend die Spareinlagen der   KontoinhaberInnen im Wert von 21 Mrd. britischen Pfund (entspricht 26&#189;   Mrd. &#8364;; Anm. d. &#220;bers.), die197 Filialen und 141 Agenturen von &#8222;B&amp;B;&#8220; an   das spanische Unternehmen Santander &#8222;verkauft&#8220;, das nur 612 Millionen   britische Pfund (entspricht 773 Mio. &#8364;; Anm. D. &#220;bers.) zahlte, um diese   Anlagewerte auszubeuten. Die an Santander ausgeh&#228;ndigten Spareinlagen im   Wert von 21 Mrd. britischen Pfund setzen sich zusammen aus ungef&#228;hr vier   Mrd. britischen Pfund (entspricht ca. f&#252;nf Mrd. &#8364;; Anm. d. &#220;bers) an   Barmitteln aus den bei B&amp;B; eingerichteten Konten, die die Bank nicht   verliehen hat, plus weiteren gut 17 Mrd. britischen Pfund (entspricht   21&#189; Mrd. &#8364;; Anm. d. &#220;bers) an Steuergeldern in Form von Darlehen und   B&#252;rgschaften &#8211; Geld, das vielleicht nie mehr zur&#252;ckkommen wird. Die   Verstaatlichung von Northern Rock und B&amp;B; hat jedeR britischen   SteuerzahlerIn eine zus&#228;tzliche B&#252;rde im Wert von 5.500 britischen Pfund   (entspricht knapp 7.000 &#8364;; Anm. d. &#220;bers.) an Schulden auferlegt.<\/p>\n<h4>  Deregulierung ist in Misskredit gebracht<\/h4>\n<p>  Die weltweite Krise der gro&#223;en Banken hat die f&#252;hrenden Bef&#252;rworter der   Deregulierung dazu gebracht, ganz andere Saiten aufzuziehen. Viele sagen   nun, dass eine freiwillige Kontrolle durch private Finanzinstitute nicht   funktioniert und deshalb eine staatliche Regulierung notwendig ist.   Selbst der Hauptgesch&#228;ftsf&#252;hrer des Internationalen W&#228;hrungsfonds (IWF)   hat zu einer gr&#246;&#223;eren Regulierung der Finanzinstitutionen und -m&#228;rkte   aufgerufen &#8211; eine betr&#228;chtliche Abweichung vom durch den IWF &#252;ber eine   lange Phase hinweg ausge&#252;bten &#8222;Liberalisierungs&#8220;-Zwang.<\/p>\n<p>  Der rechte franz&#246;sische Pr&#228;sident Nicolas Sarkozy hat zu einem Gipfel   aufgerufen, um einen &#8222;regulierten Kapitalismus&#8220; wieder herzustellen, und   hat das &#8222;Gesetz des Dschungels&#8220; verurteilt, w&#228;hrend der deutsche   Finanzminister Peer Steinbr&#252;ck sagte: &#8222;Wir m&#252;ssen die Finanzm&#228;rkte   zivilisieren&#8220;.<\/p>\n<p>  Es ist wahr, dass die Deregulierung allerhand auf dem Gewissen hat. Auf   dem Parteitag der Tories (konservative Partei Gro&#223;britanniens, Anm. D.   &#220;bers.), beschimpfte der Schatten-Finanzminister George Osborne Gordon   Brown daf&#252;r, eine auf Schulden basierende Wirtschaft zu verwalten, und   er sagte, dass es sich dabei um eine kreditfinanzierte Variante des   &#8222;Casino-Kapitalismus&#8220; handele. Doch so schuldig Brown auch ist, so   schuldig sind gleicherma&#223;en die Tories; die hohen Schuldenst&#228;nde reichen   zur&#252;ck bis in die 1980er Jahre, mit der Tory-Premierministerin Margaret   Thatcher und ihrer Deregulierung der Finanzm&#228;rkte in Einklang mit Reagan   und Clinton in den USA. In Gro&#223;britannien hat die in der Vergangenheit   stattgefundene Ermutigung zur Umwandlung von Bausparkassen dazu gef&#252;hrt,   dass sie zu aggressiv agierenden Banken im Sinne der Renditen der   Aktion&#228;re wurden. Das hat einen gro&#223;en Anteil am Niedergang von   Unternehmen wie Northern Rock und Bradford &amp; Bingley gehabt.<\/p>\n<p>  Aber die Appelle zur Regulierung gleichen der Bitte an eine   Bankr&#228;uber-Bande, den einzelnen Bankr&#228;uber doch bitte unter Kontrolle zu   halten. Was dringend n&#246;tig ist, ist die Kontrolle der Gro&#223;banken und   Finanzh&#228;user durch die Bev&#246;lkerung &#8211; nicht die &#8222;&#220;berwachung&#8220; durch nicht   gew&#228;hlte halbstaatliche Einrichtungen und gew&#228;hlte kapitalistische   Politiker, die den Konzernen gegen&#252;ber loyal sind. Die B&#252;cher der   US-Gro&#223;banken sind dem US-Kongress gegen&#252;ber ge&#246;ffnet worden. Warum   werden sie nicht f&#252;r alle Menschen in Amerika ge&#246;ffnet?<\/p>\n<p>  Dasselbe gilt f&#252;r Gro&#223;britannien; es sollte eine Buchpr&#252;fung bei Banken   wie B&amp;B; durch Gewerkschaften und die Massen geben und die   Entscheidungsbefugnis muss den kapitalistischen Politikern aus der Hand   genommen werden, damit die Arbeitspl&#228;tze der Bankangestellten und   anderer ArbeiterInnen gesichert werden k&#246;nnen und HypothekennehmerInnen,   die von Pf&#228;ndung bedroht sind, ihre Eigenheime behalten k&#246;nnen.<\/p>\n<p>  Wenn die Gewerkschaftsf&#252;hrerInnen ihren Job richtig machen w&#252;rden, dann   w&#252;rden sie an der Spitze stehen, um Volkskomitees einzurichten, die den   wahren Sachstand bei den zusammenbrechenden Unternehmen feststellen   w&#252;rden. Sie w&#252;rden auch jede n&#246;tige Ma&#223;nahme ergreifen, um die   Interessen der ArbeiterInnen sicherzustellen. Die multinationalen   Konzerne, die uns zwingen, immer h&#246;here Energie- und Lebensmittelpreise   zu zahlen sollten ebenfalls mittels Aufbaues von Volkskomitees   Gegenstand von Untersuchungen durch die Massen sein &#8211; wenn die   Gewerkschaftsf&#252;hrer nicht in dieser Richtung handeln, dann m&#252;ssen andere   einspringen und dies tun.<\/p>\n<p>  Gro&#223;konzerne, die die Preise f&#252;r Waren des Grundbedarfs anheben und\/oder   ihre Besch&#228;ftigten entlassen, sollten umgehend in komplettes   &#246;ffentliches Eigentum &#252;berf&#252;hrt werden, unter Einbeziehung der   Arbeiterklasse bei der Kontrolle und Verwaltung, damit ihre   arbeitnehmerfeindliche Politik umgekehrt werden kann. Entsch&#228;digungen   sollten nur bei erwiesener Bed&#252;rftigkeit an Aktion&#228;rInnen gezahlt werden.<\/p>\n<p>  Solche Ma&#223;nahmen w&#252;rden Bestandteil der Transformation sein, um zu einer   vollkommen anderen Weise der Organisierung der Gesellschaft zu kommen &#8211;   der des wirklichen Sozialismus n&#228;mlich. Der Kapitalismus zeigt   offenkundig, dass er ein System immanenter Krisen ist. Egal, ob er   dereguliert oder reguliert ist, Booms und Krisen sind unumg&#228;nglich.   Zus&#228;tzlich zu den oben genannten Schritten sind weitere vonn&#246;ten &#8211;   einschlie&#223;lich der Kontrolle durch die Arbeiterklasse &#252;ber die Ein- und   Ausfuhr von Kapital. Der Sozialismus w&#252;rde nicht nur die   Wirtschaftszyklen von Booms und Krisen f&#252;r immer beenden, sondern auch   die T&#252;r zur raschen Beseitigung der Armut aufsto&#223;en und die   Lebensstandards der gesamten Bev&#246;lkerung heben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Beendet die Misere der ArbeiterInnen durch echte Verstaatlichung und<br \/>\n      demokratisch-sozialistische Planung\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[127],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12852"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12852"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12852\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12852"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12852"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12852"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}