{"id":12851,"date":"2008-10-06T13:09:26","date_gmt":"2008-10-06T11:09:26","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=12851"},"modified":"2012-05-15T15:23:29","modified_gmt":"2012-05-15T13:23:29","slug":"12851","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2008\/10\/12851\/","title":{"rendered":"DIE LINKE in Hessen &#8211; wie weiter?"},"content":{"rendered":"<p>  F&#252;r sozialistische Politik &#8211; gegen Tolerierung von Rot-Gr&#252;n<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  DIE LINKE in Hessen steht im Focus der Aufmerksamkeit weit &#252;ber die   Grenzen des Bundeslandes hinaus. Vor allem GewerkschafterInnen und   Aktive aus sozialen Bewegungen werden genau beobachten, ob die Partei   angesichts der ersten ernsthaften Herausforderung in Westdeutschland   einen Weg der politischen Anpassung an SPD und Gr&#252;ne einschl&#228;gt oder f&#252;r   konsequente Interessenvertretung f&#252;r abh&#228;ngig Besch&#228;ftigte, Erwerbslose   und Jugendliche eintritt. Mit den Entscheidungen in Hessen wird auch die   bundesweite Entwicklung der LINKEN ma&#223;geblich beeinflusst.<\/p>\n<p>  <i>von Sascha Stanicic (SAV-Bundessprecher und Mitglied DIE LINKE) und   C. Fl&#246;ter (Mitglied im Landesvorstand DIE LINKE Hessen)<\/i><\/p>\n<p>  In einem Brief des Landesvorstands an SPD und Gr&#252;ne wird   einer rot-gr&#252;nen Minderheitsregierung &quot;Unterst&#252;tzung&quot; und &quot;Tolerierung   auf die Dauer der gesamten Legislaturperiode&quot; angeboten. Dies wird mit   mit der Erwartungshaltung verbunden, dass bestimmte Forderungen der   LINKEN in ein rot-gr&#252;nes Regierungsprogramm einflie&#223;en und ein   Politikwechsel eingeleitet wird. Doch alle Erfahrung mit SPD und Gr&#252;nen   zeigen, dass von diesen beiden Agenda-Parteien auch in Hessen kein   grundlegender Politikwechsel zu erwarten ist. Aus diesem Grund stellt   die SAV, als marxistischer Fl&#252;gel in der Partei DIE LINKE, mit dieser   Stellungnahme ihre grunds&#228;tzliche Kritik an den bisherigen   Richtungsentscheidungen von Landesvorstand und Landesparteitag dar und   macht einen Vorschlag f&#252;r einen sozialistischen Kurs in Hessen.<\/p>\n<p>  Aufgabe der LINKEN ist es eine starke Massenpartei aufzubauen, die sich   der kapitalistischen Profit- und Sachzwanglogik widersetzt und einen   entscheidenden Beitrag dazu leistet die Lebensverh&#228;ltniss der Mehrheit   der Bev&#246;lkerung dauerhaft und grundlegend zu verbessern. Davon sind wir   noch weit entfernt. Unsere Politik, Schwerpunktsetzungen und Aktivit&#228;ten   m&#252;ssen aber diesem Ziel untergeordnet sein. Es darf f&#252;r die Millionen,   die von Lohn- und Sozialk&#252;rzungen, steigendem Arbeitsdruck, Billigjobs,   Bildungsabbau etc. betroffen sind, keinen Zweifel geben, auf welcher   Seite DIE LINKE steht. Viele Menschen setzen Hoffnungen in DIE LINKE,   viele mehr bringen der Partei aber eine gro&#223;e Skepsis entgegen, obwohl   sie mit unseren zentralen Reformforderungen &#252;bereinstimmen. Ein Grund   hierf&#252;r ist, dass DIE LINKE ihre Glaubw&#252;rdigkeit und Verl&#228;sslichkeit aus   Sicht der einfachen Bev&#246;lkerung noch nicht unter Beweis gestellt hat.   Die Beteiligung am Berliner Senat und die unzureichend aufgearbeitete   stalinistische Vergangenheit der PDS sind zwei Gr&#252;nde, weshalb das   Glaubw&#252;rdigkeitsproblem aus Sicht von vielen ArbeiterInnen und   Jugendlichen nicht gel&#246;st ist.<\/p>\n<p>  <b>Kapitalismus in der Krise<\/b><\/p>\n<p>  Gerade in den letzten Wochen und Monaten best&#228;tigt sich t&#228;glich, dass   der Kapitalismus unf&#228;hig ist seine Krisenhaftigkeit zu &#252;berwinden. Vor   unseren Augen breitet sich gerade die gr&#246;&#223;te Weltwirtschaftskrise seit   der Gro&#223;en Depression in den 1930er Jahren aus. Auch vor diesem   Hintergrund muss DIE LINKE ihre Politik formulieren. Es w&#228;re eine   gef&#228;hrliche Illusion zu glauben, angesichts der bevorstehenden Rezession   st&#252;nde keine Offensive von Regierung und Kapital gegen die abh&#228;ngig   Besch&#228;ftigten, Erwerbslosen, RentnerInnen und Jugendlichen bevor.   Angesichts drohender bzw. schon einsetzender Profiteinbr&#252;che bei den   Banken und Konzernen und sinkender Steuereinnahmen der &#246;ffentlichen   Haushalte werden die Kapitalisten und alle etablierten Parteien   versuchen, die Krise auf den R&#252;cken der Bev&#246;lkerung abzuw&#228;lzen. Was   bedeutet das? Erstens, dass alle Parteien, die die Logik der   kapitalistischen Marktwirtschaft akzeptieren sich an dieser Form der   Krisenbew&#228;ltigung &#8211; Verluste sozialisieren, Gewinne privatisieren &#8211;   beteiligen werden. Zweitens wird in Zukunft noch mehr als ohnehin   gelten, dass Angriffe abgewehrt und Verbesserungen nur erreicht werden   k&#246;nnen, wenn es zu massenhaftem Widerstand vor allem der abh&#228;ngig   Besch&#228;ftigten kommen wird. Und drittens wird es nicht m&#246;glich sein, im   Rahmen des Kapitalismus einen Ausweg aus dieser Misere zu finden. Es   kann keinen regulierten, humanen, sozialen und friedlichen Kapitalismus   geben. Der Drang aus Kapital mehr Kapital zu machen setzt sich in diesem   System immer durch, solange Banken und Konzerne in Privateigentum sind   und zur Profitmaximierung wirtschaften. Regierungen sind diesem Drang in   letzter Instanz immer untergeordnet, solange sie nicht bereit sind mit   dem kapitalistischen System zu brechen. Deshalb ist es zentrale Aufgabe   der LINKEN dieser kapitalistischen Krise eine tats&#228;chliche   sozialistische Alternative entgegen zu stellen. Messlatte f&#252;r eine   sozialistische Politik muss unserer Meinung nach sein: zum einen die   oberste Priorit&#228;t auf die Selbstorganisierung und Aktivit&#228;t der   Arbeiterklasse zu setzen, also die Initiierung und Organisierung von   sozialem Widerstand. Zum anderen, ausgehend von aktuellen Bewegungen und   Reformforderungen eine Verbindung zur notwendigen Abschaffung des   Kapitalismus zu ziehen. Das bedeutet unter anderem die &#220;berf&#252;hrung der   Banken und Konzerne in &#246;ffentliches Eigentum unter demokratischer   Kontrolle und Verwaltung der arbeitenden Bev&#246;lkerung zu fordern. Es   bedeutet auch, der brutalen Anarchie des kapitalistischen Marktes eine   sinnvolle und demokratische Wirtschaftsplanung entsprechend den   Bed&#252;rfnissen von Mensch und Natur entgegenzustellen. Kurz: einen   sozialistischen Systemwechsel zu propagieren &#8211; in einer Zeit, in der   angesichts der Finanzkrise in den Kommentaren der Presse t&#228;glich   Systemfragen gestellt werden.<\/p>\n<p>  <b>Koch abw&#228;hlen? Ja!<\/b><\/p>\n<p>  Was hat all das mit Hessen und der Frage der Haltung zu einer rot-gr&#252;nen   Minderheitsregierung zu tun? Sehr viel. Denn die Politik einer   hessischen Landesregierung findet nicht im luftleeren Raum statt,   sondern ist abh&#228;ngig von bundesweiten und internationalen, nicht zuletzt   wirtschaftlichen, Entwicklungen. Und die Politik einer sozialistischen   Partei auf kommunaler oder Landesebene muss sich im Einklang mit einer   bundesweiten und internationalen sozialistischen Strategie befinden.   Leider hat DIE LINKE in Hessen einen Weg eingeschlagen, der sie fr&#252;her   oder sp&#228;ter in einen Widerspruch zu sozialistischer Politik bringen wird.<\/p>\n<p>  Es ist richtig, Roland Koch in Hessen abzuw&#228;hlen. Die dazu einzig   praktikable M&#246;glichkeit ist die Wahl von Andrea Ypsilanti zur   Ministerpr&#228;sidentin und die Best&#228;tigung ihres Kabinetts. Kein W&#228;hler und   keine W&#228;hlerin der LINKEN w&#252;rde nachvollziehen k&#246;nnen, warum man diese   Chance nicht nutzt. Gerade weil Ypsilanti und die hessische SPD   behaupten, f&#252;r einen Politikwechsel zu stehen, soll DIE LINKE den   W&#228;hlerinnen und W&#228;hlern die M&#246;glichkeit geben, diese Versprechungen an   den Taten einer SPD-gef&#252;hrten Landesregierung zu messen. Die Abwahl von   Koch w&#228;re ein Erfolg f&#252;r alle diejenigen, die in den letzten Jahren   gegen diese reaktion&#228;re CDU-Landesregierung auf die Stra&#223;e gegangen   sind: von den Studierenden bis zu den Landesbesch&#228;ftigten. Doch eine   Abwahl von Koch darf nicht gleichbedeutend sein mit einer Unterst&#252;tzung   bzw. Tolerierung einer rot-gr&#252;nen Minderheitsregierung. Dies sieht   allerdings der, zeitweilig geheim gehaltene, Brief des Landesvorstands,   an SPD und Gr&#252;ne vor. Im Landesvorstand wurde nur von dem einzigen   SAV-Mitglied in diesem Gremium gegen diesen Kurs und gegen den Inhalt   des Briefes gestimmt.<b> <\/b><\/p>\n<p>  <b>Rot-Gr&#252;n tolerieren? Nein!<\/b><\/p>\n<p>  Die Haltung, die DIE LINKE in Hessen zur Frage einer Tolerierung einer   rot-gr&#252;nen Minderheitsregierung eingenommen hat, ist widerspr&#252;chlich und   wird nicht aufrecht zu erhalten sein. Eine Unterst&#252;tzung bzw.   Tolerierung einer rot-gr&#252;nen Regierung und das Festhalten am Programm   der LINKEN sind zwei Positionen, die &#8211; nicht zuletzt aus den oben   ausgef&#252;hrten Gr&#252;nden &#8211; zu einem un&#252;berbr&#252;ckbaren Widerspruch werden.   Dieser Widerspruch basiert auf der Illusion, dass mit SPD und Gr&#252;nen   tats&#228;chlich eine Politik im Interesse der Bev&#246;lkerungsmehrheit m&#246;glich   ist. Das wird nicht m&#246;glich sein, weil beide Parteien die Verteidigung   der kapitalistischen Ordnung als ihre oberste Priorit&#228;t betrachten. Erst   recht die zu erwartende Rezession wird eine rot-gr&#252;ne Regierung zu noch   offenerer arbeitnehmerfeindlicher Politik dr&#228;ngen, aber schon das   Abstimmungsverhalten der Gr&#252;nen bei der Beamtenbesoldung unterstreicht,   wo diese Partei in sozialen und gewerkschaftlichen Fragen steht.<\/p>\n<p>  Dieser Widerspruch ist nur dadurch zu l&#246;sen, dass wir einer rot-gr&#252;nen   Minderheitsregierung keine politische Unterst&#252;tzung aussprechen, keinen   Blankoscheck f&#252;r gar nichts geben und dass wir kein, wie auch immer   geartetes oder genanntes, Tolerierungsabkommen schlie&#223;en, sondern eine   klare Botschaft an die Bev&#246;lkerung und damit auch an SPD und Gr&#252;ne   senden: Wir werden in den Betrieben, Schulen, Hochschulen und   Nachbarschaften den Kampf f&#252;r unsere eigene, unabh&#228;ngige Politik   fortsetzen und darauf setzen, dass eine rot-gr&#252;ne Minderheitsregierung   durch massenhafte Mobilisierung von abh&#228;ngig Besch&#228;ftigten, Erwerbslosen   und Jugendlichen unter gr&#246;&#223;tm&#246;glichen Druck gesetzt wird. DIE LINKE in   Hessen steht weiterhin konsequent an der Seite k&#228;mpfender Belegschaften,   Umweltsch&#252;tzerInnen, Sch&#252;lerInnen und Studierenden. Im Parlament wird   die Fraktion der LINKEN jeden Gesetzentwurf einer rot-gr&#252;nen   Minderheitsregierung auf seinen Inhalt pr&#252;fen. Die einzige Garantie, die   DIE LINKE abgeben sollte ist, dass sie jeder Ma&#223;nahme zustimmen wird,   die die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bev&#246;lkerungsmehrheit in   Hessen verbessern und alles ablehnen wird, was auf K&#252;rzungen und   Verschlechterungen, Demokratieabbau, Diskriminierung etc. hinaus laufen   wird.<\/p>\n<p>  Nur mit einer solchen Haltung f&#252;r Einzelfallentscheidungen im Parlament   wird es m&#246;glich sein, DIE LINKE als antikapitalistische, k&#228;mpferische   und unabh&#228;ngige Partei weiter aufzubauen und zu einem Instrument f&#252;r   soziale und gewerkschaftliche K&#228;mpfe zu machen. Denn jede Form von   Tolerierung ist faktisch eine Regierungsbeteiligung ohne Ministerposten   und wird bedeuten, dass DIE LINKE zum Anh&#228;ngsel von Ypsilanti und   Al-Wazir wird und letztlich eine Mitverantwortung f&#252;r die   Regierungspolitik &#252;bernehmen wird.<\/p>\n<p>  Es gibt in der Partei eine gro&#223;e Sorge, dass DIE LINKE f&#252;r ein Scheitern   einer Abwahl von Koch verantwortlich gemacht werden k&#246;nnte. Dieser Sorge   ist sich Ypsilanti bewusst und sie versucht uns deshalb zu erpressen und   weitgehende, verbindliche Zusagen von uns zu erhalten. Wenn Ypsilanti   aber unter den oben beschriebenen Voraussetzungen nicht bereit ist, sich   mit den Stimmen der Landtagsfraktion unserer Partei zur   Ministerpr&#228;sidentin w&#228;hlen zu lassen, ist ihre Botschaft klar: sie will   weiterhin eine Politik gegen die Interessen der arbeitenden Bev&#246;lkerung   machen! Die Abwahl Kochs ist dann an der SPD und nicht an der LINKEN   gescheitert. Das werden viele Menschen auch verstehen und das w&#252;rde die   Chance erh&#246;hen, dass DIE LINKE in Hessen gest&#228;rkt aus der aktuellen   Auseinandersetzung hervor geht.<\/p>\n<p>  <b>Der Brief an SPD und Gr&#252;ne<\/b><\/p>\n<p>  Der Landesvorstand der LINKEN hat mit seinem Brief an SPD und Gr&#252;ne   einen falschen Kurs eingeschlagen. Die kapitalistische Ordnung wird   nicht in Frage gestellt, sondern faktisch hingenommen. Die gesetzlichen   Voraussetzungen werden als unver&#228;nderbar betrachtet und kritiklos   akzeptiert. Es wird nicht klar gemacht, dass man auf den   au&#223;erparlamentarischen Kampf setzt und die parlamentarische Arbeit f&#252;r   SozialistInnen nur eine Erweiterung dieses Kampfes ist. Dies wird   deutlich, wenn man liest, dass die Re-Verstaatlichung der Uni-Kliniken   Gie&#223;en\/Marburg unter Vorbehalt eines rechtlichen Weges gefordert wird;   dass beim Haushalt die &#8222;verfassungsrechtlichen Grenzen einer   Kreditfinanzierung einzuhalten sind&#8220;; dass man die Verl&#228;ngerung der   Kochschen Grundlagengesetze in Betracht zieht &#8211; aber noch mehr, dass   gemeinsame Antr&#228;ge mit SPD und Gr&#252;nen verst&#228;rkt gestellt werden sollen   und die &#8222;Unterschiedlichkeiten akzeptiert&#8220; werden sollen. F&#252;r DIE LINKE   darf es aber keine Akzeptanz der Unterschiede zu SPD und Gr&#252;nen geben.   Denn diese Unterschiede bestehen in einer pro-kapitalistischen und   arbeitnehmerfeindlichen Politik seitens SPD und Gr&#252;nen und geh&#246;ren nicht   akzeptiert, sondern aufs Sch&#228;rste bek&#228;mpft!<\/p>\n<p>  Die LINKE darf nicht der Vorstellung des &#8222;kleineres &#220;bels&#8220; verfallen:   wer glaubt, die LINKE k&#246;nne nur Verbesserungen erreichen, indem durch   Zusagen der LINKEN SPD und Gr&#252;ne im Gegenzug einzelne Verbesserungen   umsetzen werden, verf&#228;llt dem Parlamentarismus und verkennt, auf welchem   Wege die LINKE eine andere Politik durchsetzen kann. Die Inhalte der   LINKEN werden nicht vornehmlich im Parlament erstritten, sondern durch   Massenbewegungen in Schulen, Universit&#228;ten und Betrieben. Das hat sich   in Hessen grade bei der Abschaffung der Studiengeb&#252;hren gezeigt: Nur   eine starke Studierendenbewegung hat auch SPD und Gr&#252;ne soweit unter   Druck gesetzt, dass sie die R&#252;cknahme der Studiengeb&#252;hren tats&#228;chlich   umgesetzt haben.<\/p>\n<p>  <b>F&#252;r au&#223;erparlamentarische Mobilisierungen<\/b><\/p>\n<p>  Anstatt ein Tolerierungsangebot an SPD und Gr&#252;ne zu richten, h&#228;tte der   Landesvorstand eine Offensive f&#252;r sozialen Widerstand ausrufen sollen.   Man h&#228;tte offensiv an Gewerkschaften, Erwerbslosen-, Sch&#252;ler- und   Studierendenverb&#228;nde herantreten sollen und einen Vorschlag f&#252;r eine   gro&#223;e Protestmobilisierung f&#252;r zentrale Forderungen machen sollen:<\/p>\n<p>  &#8211; f&#252;r die Schaffung von 25.000 unbefristeten,   sozialversicherungspflichtigen und tariflich bezahlten Arbeitspl&#228;tzen   durch Umwandlung der Ein-Euro-Jobs in regul&#228;re Arbeitsverh&#228;ltnisse und   durch ein massives Investitionsprogramm in Bildung, Umwelt, Soziales etc.<\/p>\n<p>  &#8211; Beendigung der Tarifflucht bei den Landesbesch&#228;ftigten. Das hei&#223;t   volle R&#252;ckkehr zum Stand vor der Tarifflucht inklusive R&#252;cknahme der   Arbeitszeitverl&#228;ngerung und Lohnk&#252;rzungen und der Wiedereinf&#252;hrung von   vollem Urlaubs- und Weihnachtsgeld f&#252;r alle<\/p>\n<p>  &#8211; f&#252;r eine Bildungsoffensive u.a. mit der Umsetzung der   Gemeinschaftsschule als Regelschule f&#252;r alle Kinder und der Reduzierung   der Klassengr&#246;&#223;e auf 20 Sch&#252;lerInnen pro Klasse<\/p>\n<p>  &#8211; kein Flughafenausbau in Frankfurt\/Main und Kassel-Calden<\/p>\n<p>  Eine solche Mobilisierungsoffensive durch Gewerkschaften und soziale   Bewegungen, f&#252;r die die Mitglieder der LINKEN den Ansto&#223; h&#228;tten geben   k&#246;nnen, w&#252;rde eine rot-gr&#252;ne Minderheitsregierung von Beginn an unter   den Druck aus den Betrieben und von der Stra&#223;e setzen und die   Erwartungshaltung deutlich erh&#246;hen. Gleichzeitig w&#252;rde deutlich, wie   sich DIE LINKE den so oft erw&#228;hnten &#8222;Einstieg in einen Politikwechsel&#8220;   vorstellt. DIE LINKE w&#252;rde nicht als Partnerin oder Anh&#228;ngsel von SPD   und Gr&#252;nen bei der Bildung einer Minderheitsregierung gesehen, sondern   als Partnerin von zehn-oder hunderttausenden ArbeiterInnen und   Jugendlichen in ihrem Kampf f&#252;r soziale Verbesserungen.<\/p>\n<p>  <b>Die Haushaltsfrage<\/b><\/p>\n<p>  Gleichzeitig sollte die Forderung Ypsilantis nach Zustimmung zu allen   rot-gr&#252;nen Haushaltsentw&#252;rfen bis 2013 genutzt werden, um der   kapitalistischen Haushaltspolitik eine grundlegend andere, n&#228;mlich   sozialistische Haushaltspolitik entgegen zu stellen.<\/p>\n<p>  Der erste Schritt hierzu ist, den bisherigen Haushalten des Landes   Hessen eine Fundamentalkritik zu unterziehen. Also: unter anderem   &#246;ffentlich machen, dass der Haushalt 1,5 Millionen Euro f&#252;r die Arbeit   der Regierung vorsieht, dass 1370 Millionen Euro in Form von   Zinszahlungen den Banken und anderen Kreditgebern in den Rachen geworfen   werden, dass Privatunternehmen mit 80 Millionen Euro subventioniert   werden &#8211; und deutlich machen, dass eine sozialistische Haushaltspolitik   mit einer solchen Verschwendung &#246;ffentlicher Gelder Schluss machen w&#252;rde.<\/p>\n<p>  Ein sozialistischer Haushalt w&#228;re ein bedarfsgerechter Haushalt, der   sich an den Notwendigkeiten f&#252;r die Menschen im Land orientiert. Ein   bedarfsgerechter Haushalt kann und soll in Zusammenarbeit mit   Gewerkschaften, Betriebs- und Personalr&#228;ten, sozialen Bewegungen,   B&#252;rgerinitiativen etc. ausgearbeitet werden. Das w&#228;re ein Beitrag zu   einer tats&#228;chlichen Demokratisierung der Gesellschaft.<\/p>\n<p>  Offensiv muss man erkl&#228;ren, wie ein bedarfsgerechter Haushalt finanziert   werden kann: der Kapitalismus sieht nicht vor, dass L&#228;nder und Kommunen   mit ausreichend finanziellen Mitteln ausgestattet werden, um ihre   Aufgaben zu erf&#252;llen. DIE LINKE sagt: Geld ist genug da, nur in den   falschen H&#228;nden. Wir beugen uns nicht den kapitalistsichen Sachzw&#228;ngen:   statt leere &#246;ffentliche Kassen zu akzeptieren, propagieren wir, dass die   Bereitstellung der n&#246;tigen Gelder durch Massenmobilisierungen, Streiks   und Proteste erk&#228;mpft werden muss. Ziel muss sein, den   gesellschaftlichen Druck so zu erh&#246;hen, dass Bundesregierung und Kapital   nachgeben und entsprechende Gelder zur Verf&#252;gung stellen m&#252;ssen. Das   w&#228;re gleichzeitig ein Beispiel daf&#252;r, wie der kapitalistische Rahmen in   einer konkreten gesellschaftlichen Auseinandersetzung gesprengt werden   kann. Das w&#252;rde bedeuten als Teil eines solchen Haushaltsentwurfs die   &#220;berf&#252;hrung der in Hessen angesiedelten Banken und Konzernen in   &#246;ffentliches Eigentum (was sogar nach der hessischen Landesverfassung   m&#246;glich ist) unter demokratischer Kontrolle und Verwaltung zu   pr&#228;sentieren und zu erkl&#228;ren, dass so sinnvoll gewirtschaftet werden   kann und Gewinne der Allgemeinheit zu Gute kommen w&#252;rden. Gleichzeitig   sollte ein Ende der Zinszahlungen an die Banken gefordert werden, denn   die Banken verdienen sich dumm und d&#228;mlich an der Verschuldung des   Landes, die nicht zuletzt dadurch notwendig wurde, dass Banken und   Konzerne von der bundesweiten Steuerpolitik immer mehr verschont werden.<\/p>\n<p>  Mit einem solchen Programm w&#252;rde sich DIE LINKE als unabh&#228;ngige,   k&#228;mpferische und tats&#228;chlich antikapitalistische Partei pr&#228;sentieren.   Ein solches Programm k&#246;nnte nur erreicht werden, wenn es f&#252;r eine solche   Politik Massenmobilisierungen g&#228;be. Aber warum solle das nicht m&#246;glich   sein? In Liverpool hat es in den 80er Jahren sogar stadtweite   Generalstreiks gegeben, um eine solche vom damaligen sozialistischen   Labour-Stadtrat betriebene Politik im Interesse der Bev&#246;lkerung zu   unterst&#252;tzen.<\/p>\n<p>  Mit einem solchen unabh&#228;ngigen Programm und einer Schwerpunktsetzung auf   die Unterst&#252;tzung und Organisierung von au&#223;erparlamentarischem sozialen   und betrieblichen Widerstand k&#246;nnte DIE LINKE massiv an Unterst&#252;tzung,   neuen Mitgliedern und W&#228;hlerstimmen gewinnen.<\/p>\n<p>  <b>Abstimmung zum Haushalt<\/b><\/p>\n<p>  Das eigentliche Abstimmungsverhalten der Landtagsfraktion der LINKEN bei   der Haushaltsabstimmung w&#252;rde vor dem Hintergrund einer solchen   eigenst&#228;ndigen Kampagne und Politik in einem anderen Licht erscheinen.   Eine solche Kampagne kann den Druck auf eine rot-gr&#252;ne   Minderheitsregierung steigern, keinen Sozialabbau und Privatisierungen   vorzunehmen, sondern Forderungen der LINKEN, Gewerkschaften und sozialen   Bewegungen zu erf&#252;llen.<\/p>\n<p>  Solange sich SPD und Gr&#252;ne in den Augen der Bev&#246;lkerung noch nicht   diskreditiert haben, kann es notwendig sein, einem Haushalt unter   Protest zuzustimmen &#8211; nicht wegen dem Inhalt des Haushalts, sondern um   zu verhindern, dass Koch und die CDU ihre H&#228;nde wieder nach der Macht   ausstrecken k&#246;nnen. Das w&#228;re dann aber keine Entscheidung f&#252;r einen   Haushalt, sondern gegen den Sturz der Ypsilanti-Regierung zu einem   bestimmten Zeitpunkt. Entscheidend w&#228;re hier letztlich, ob sich durch   Neuwahlen die Kr&#228;fteverh&#228;ltnisse zugunsten der abh&#228;ngig Besch&#228;ftigten   (und damit DER LINKEN) ver&#228;ndern w&#252;rden oder nicht. Das w&#252;rde auch davon   abh&#228;ngen, ob es zu gr&#246;&#223;erem au&#223;erparlamentarischen Widerstand kommt und   ob DIE LINKE mit ihrer Unterst&#252;tzung solcher Proteste und mit einer   unabh&#228;ngigen Kampagne f&#252;r eine sozialistische Haushaltspolitik   erfolgreich w&#228;re. Das ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu entscheiden.   Deshalb sollte in der wichtigen Haushaltsfrage eine Entscheidung &#252;ber   das Abstimmungsverhalten nach ausf&#252;hrlicher Debatte auf einem   Landesparteitag gef&#228;llt werden.<\/p>\n<p>  <b>Nein zur Politik des kleineren &#220;bels<\/b><\/p>\n<p>  Eine Tolerierung von Rot-Gr&#252;n ist ein erster Schritt zur Politik des   kleineren &#220;bels. Diese Logik f&#252;hrt unter dem Druck des Kapitalismus   fr&#252;her oder sp&#228;ter zwangsl&#228;ufig zur Akzeptanz von Angriffen auf die   Rechte und Lebensbedingungen der Bev&#246;lkerung, sp&#228;testens dann, wenn SPD   und Gr&#252;ne das Argument bem&#252;hen, dass es unter Koch ja viel schlimmeren   Sozialabbau geben w&#252;rde. Diese Logik hat die PDS in Sachsen-Anhalt,   Mecklenburg-Vorpommern und Berlin in einer Tolerierungs- und   Koalierungspolitik angewendet, was zur Beteiligung an Sozialabbau und   Privatisierungen gef&#252;hrt und die Unterst&#252;tzung f&#252;r die Partei massiv   untergraben hat. Der Niedergang der PDS aufgrund dieser Politik des   kleineren &#220;bels wurde durch die WASG gestoppt. Auch im Osten profitiert   die LINKE nun von dem bundesweiten Oppositionsprofil, das die vereinigte   Partei hat. Dieses Profil wird in Hessen ersten Schaden nehmen, wenn   eine rot-gr&#252;ne Minderheitsregierung toleriert wird.<\/p>\n<p>  Doch es ist noch nicht zu sp&#228;t f&#252;r eine Kurskorrektur. Der   Landesparteitag hat die M&#246;glichkeit, den vom Landesvorstand mehrheitlich   verabschiedeten Brief an SPD und Gr&#252;ne zu verwerfen und eine Politik der   Einzelfallentscheidung statt Tolerierung zu beschlie&#223;en.<\/p>\n<\/p>\n<p>  <b>Antr&#228;ge von C. Fl&#246;ter an Landesrat (6.10.08) und Landesparteitag   (11.10.08) der LINKEN Hessen<\/b><\/p>\n<p>  <b>Antrag I<\/b><\/p>\n<p>  DIE LINKE Hessen verwirft das vom Landesvorstand an SPD und Gr&#252;ne   gesendete &#8222;Antwortschreiben zur Unterst&#252;tzung einer Rot-Gr&#252;nen   Minderheitsregierung&#8220;. Angesichts der Erfahrungen mit SPD und Gr&#252;nen ist   es uns unm&#246;glich eine Unterst&#252;tzung oder Tolerierung einer Regierung   dieser beiden Parteien festzuschreiben. Das Abstimmungsverhalten der   Fraktion der Gr&#252;nen in der Frage der Beamtenbesoldung hat uns in dieser   Hinsicht best&#228;rkt.<\/p>\n<p>  Gleichzeitig erkl&#228;ren wir, dass wir verl&#228;ssliche und konsequente   Partnerin im Kampf gegen Sozialabbau, Bildungsk&#252;rzungen, Abbau von   Arbeitnehmerrechten, Entdemokratisierung, Umweltzerst&#246;rung sein werden.   Wir sehen uns in erster Linie als Partnerin von GewerkschafterInnen,   sozialen Bewegungen, Sch&#252;ler- und Studierendenvertretungen im   au&#223;erparlamentarischen Widerstand gegen die kapitalistisch motivierte   Politik aller etablierten Parteien. Nur durch massenhaften Widerstand   sind Verbesserungen f&#252;r die Mehrheit der Bev&#246;lkerung durchzusetzen. Die   Arbeit im Landtag sehen wir vor allem als Unterst&#252;tzung solche K&#228;mpfe   und Bewegungen.<\/p>\n<p>  Wir geben unseren W&#228;hlerInnen, der Bev&#246;lkerung in Hessen und damit auch   SPD und Gr&#252;nen folgende verbindliche Zusagen:<\/p>\n<p>  &#8211; Wir werden unseren Beitrag zur Abwahl von Roland Koch leisten und   AndreaYpsilanti zur Ministerpr&#228;sidentin w&#228;hlen und ihrem   Kabinettsvorschlag zustimmen. Dazu werden von uns keine Bedingungen   gestellt. SPD und Gr&#252;ne erhalten so die M&#246;glichkeit unter Beweis zu   stellen, ob sie tats&#228;chlich f&#252;r einen Politikwechsel im Interesse der   Mehrheit der Bev&#246;lkerung stehen.<\/p>\n<p>  &#8211; Wir werden jede Ma&#223;nahme und Gesetzesinitiative einer rot-gr&#252;nen   Minderheitsregierung auf die Frage pr&#252;fen, ob sie im Interesse der   arbeitenden und erwerbslosen Bev&#246;lkerung steht.<\/p>\n<p>  &#8211; Wir werden jeder Ma&#223;nahme und jedem Gesetz zustimmen, bei dem diese   Frage bejaht wird.<\/p>\n<p>  &#8211; Wir werden jede Ma&#223;nahme und jedes Gesetz ablehnen, die zu   Verschlechterungen f&#252;r die Mehrheit der Bev&#246;lkerung, zu   Umweltzerst&#246;rung, Demokratieabbau etc. f&#252;hrt und dagegen Widerstand   gemeinsam mit anderen gesellschaftlichen Kr&#228;ften organisieren.<\/p>\n<p>  &#8211; Wir werden f&#252;r die Positionen der LINKEN weiterhin werben und   entsprechende Antr&#228;ge und Gesetzesinitiativen ins Parlament bringen, vor   allem aber daf&#252;r den au&#223;erparlamentarischen Druck erh&#246;hen.<\/p>\n<p>  Damit steht der Weg zur Abwahl von Roland Koch und f&#252;r einen   Politikwechsel in Hessen offen und es liegt an SPD und Gr&#252;nen, ob sie   diesen Weg beschreiten wollen oder eine pro-kapitalistische, nur etwas   abgemilderte Agenda-Politik fortsetzen wollen.<\/p>\n<p>  <b>Antrag II<\/b><\/p>\n<p>  Der Landesvorstand wird beauftragt eine Kommission zur Ausarbeitung   eines bedarfsgerechten Landeshaushalts einzusetzen. Diese soll in   Kooperation mit GewerkschafterInnen, sozialen Bewegungen und Initiativen   und Betroffenenverb&#228;nden einen Vorschlag f&#252;r einen Haushalt vorlegen,   der sich nicht an kapitalistischen Sachzw&#228;ngen, sondern an den   Bed&#252;rfnissen der Bev&#246;lkerung in Hessen orientiert.<\/p>\n<p>  <b>Antrag III<\/b><\/p>\n<p>  Der Landesparteitag fordert alle Mitglieder der LINKEN in   Gewerkschaften, sozialen Bewegungen, Erwerbslosen-, Migranten-, Sch&#252;ler-   und Studierendenverb&#228;nden auf, sich f&#252;r eine gro&#223;e Protestdemonstration   noch vor dem Termin der zu erwartenden Wahl von Andrea Ypsilanti zur   Ministerpr&#228;sidentin oder an dem Tag der entsprechenden Landtagssitzung   einzusetzen:<\/p>\n<p>  F&#252;r die LINKE stehen dabei die folgenden Forderungen im Vordergrund:<\/p>\n<p>  &#8211; f&#252;r die Schaffung von 25.000 unbefristeten,   sozialversicherungspflichtigen und tariflich bezahlten Arbeitspl&#228;tzen   durch Umwandlung der Ein-Euro-Jobs in regul&#228;re Arbeitsverh&#228;ltnisse und   durch ein massives Investitionsprogramm in Bildung, Umwelt, Soziales etc.<\/p>\n<p>  &#8211; Beendigung der Tarifflucht bei den Landesbesch&#228;ftigten. Das hei&#223;t   volle R&#252;ckkehr zum Stand vor der Tarifflucht inklusive R&#252;cknahme der   Arbeitszeitverl&#228;ngerung und Lohnk&#252;rzungen und der Wiedereinf&#252;hrung von   vollem Urlaus- und Weihnachtsgeld f&#252;r alle<\/p>\n<p>  &#8211; f&#252;r eine Bildungsoffensive, v.a. mit dem Ausbau der   Gemeinschaftsschule zur Regelschule f&#252;r alle Kinder und der drastischen   Reduzierung der Klassengr&#246;&#223;e<\/p>\n<p>  &#8211; kein Flughafenausbau in Frankfurt\/Main und Kassel-Calden<\/p>\n<p>  Der Landesvorstand wird beauftragt in jedem Fall zu einer Protestaktion   am Tag der Landtagssitzung aufzurufen und die Mitglieder und   Unterst&#252;tzerInnen der Partei dorthin zu mobilisieren.<\/p>\n<\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      F&#252;r sozialistische Politik &#8211; gegen Tolerierung von Rot-Gr&#252;n\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[25],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12851"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12851"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12851\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12851"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12851"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12851"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}