{"id":12822,"date":"2008-09-23T01:00:00","date_gmt":"2008-09-23T01:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=12822"},"modified":"2008-09-23T01:00:00","modified_gmt":"2008-09-23T01:00:00","slug":"12822","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2008\/09\/12822\/","title":{"rendered":"K&#246;ln: Massenblockaden verhindern rassistischen &#8222;Anti-Islam-Kongress&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>  Kein Nazi kommt durch<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>Der gro&#223; angek&#252;ndigte &#8222;europ&#228;ische Anti-Islamisierungs-Kongress&#8220;   geriet f&#252;r den Veranstalter &#8222;Pro K&#246;ln&#8220; zum peinlichen Debakel. Am   gesamten Wochenende 19.-21.9. wurden die Veranstaltungen der Rassisten   durch massenhaften Widerstand gestoppt.<\/b><\/p>\n<h4>  <i>von Claus Ludwig <\/i><\/h4>\n<p align=\"center\">  <img src=\"\/media\/m\/20080923084151DemoAmRhein.jpg\">  <\/p>\n<p>  Schon Freitag morgen musste &#8222;Pro K&#246;ln&#8220; samt Vertretern der   &#246;sterreichischen FP&#214;, dem belgischen Vlaams Belang und der italienischen   Lega Nord die Pressekonferenz an Bord des Ausflugsschiffes &#8222;Moby Dick&#8220;   auf dem Rhein abhalten, da alle angek&#252;ndigten Veranstaltungsr&#228;ume an   Land umstellt wurden. Im Stadtteil Nippes trafen sich 400 Menschen, in   Rodenkirchen waren 200 Demonstranten vor Ort. Den Zugang zum   Ausflugsschiff hatten sie sich erschlichen, indem sie sich als ein   &#8222;gem&#252;tliches Beisammensein von Rechtsanw&#228;lten&quot; dargestellt hatten.<\/p>\n<p>  Das Schiff musste fr&#252;her ablegen, da die AntifaschistInnen zeitgleich   mit der Presse dort eintrafen. Die Medienvertreter und Faschisten, dies   es an Bord schafften, mussten dort f&#252;nf Stunden ausharren, weil   s&#228;mtliche Anlegepl&#228;tze besetzt waren.<\/p>\n<p>  &#8222;Pro K&#246;ln&#8220; hatte angek&#252;ndigt, eine &#8222;Stadtrundfahrt durch K&#246;lns   multikulturelle Problemviertel&#8220; zu machen. An den &#8222;Problemvierteln&#8220;   hatten sich in M&#252;lheim 100, in Kalk 200 und vor der Ehrenfelder Moschee   400 Menschen versammelt, um die Nazi-Tour zu blockieren. Die Polizei sah   keine M&#246;glichkeit, die &#8222;Stadtrundfahrt&#8220; durchzusetzen und verbot diese   mit der Begr&#252;ndung, es sei eine Provokation.<\/p>\n<p>  &#220;berall wurden den Rechten gezeigt, dass sie nicht erw&#252;nscht sind: die   Taxifahrer weigerten sich, die gestrandeten Funktion&#228;re vom Rheinufer   abzuholen. Aus Gastst&#228;tten und Hotels flogen sie per Sonderk&#252;ndigung   raus, sobald klar wurde, wer sich dort eingenistet hatte. In den Tagen   zuvor gab es viele Veranstaltungen in Kneipen unter dem Motto &#8222;Kein   K&#246;lsch f&#252;r Nazis&#8220;.<\/p>\n<h4>  &#8222;Die Blockade geht weiter, kein Nazi kommt durch&#8220;<\/h4>\n<p>  Das entscheidende 2:0 fingen sich die Faschisten am Samstag, als ihre   Kundgebung mit geplanten 1.500 Teilnehmern sich im Nichts aufl&#246;ste.   Gerade 50 ihrer Anh&#228;nger schafften es bis zum Heumarkt in der K&#246;lner   Innenstadt, meistens bekannte Gesichter von &#8222;Pro K&#246;ln&#8220; und ihrer   ausl&#228;ndischen B&#252;ndnispartner, dazu rund 20 offene Neo-Nazis von   &#8222;Kameradschaften&#8220;, NPD und &#8222;Autonomen Nationalisten&#8220;. Eine &#228;hnliche   Zusammenstellung, rund 150 Leute stark, wartete am Flughafen darauf,   dass der Weg zum Heumarkt frei w&#252;rde. Vereinzelt versuchten Rechte, auch   darunter offene Nazi-Schl&#228;ger, an den Blockaden vorbeizukommen &#8211;   vergeblich.<\/p>\n<p>  Rund um den Heumarkt hielten die Blockaden, an denen sich die LINKE.,   die Linksjugend [&quot;solid], die &#8222;Interventionistische Linke&#8220;, Attac, die   DGB-Jugend, Migranten-Organisationen, Antifa-Gruppen und viele weitere   Gruppen und Einzelpersonen beteiligten. Insgesamt d&#252;rften 8.000 bis   10.000 an den Blockade-Aktionen in der Innenstadt, an der Deutzer   Br&#252;cke, dem Deutzer Bahnhof und an der S-Bahn-Verbindung zum Flughafen   beteiligt gewesen sein.<\/p>\n<p>  Statt der angek&#252;ndigten 500 Aktiven des rassistischen Vlaams Belang war   aus Flandern wohl nur ein Bus sowie ein Orga-Team gekommen. Auf   antifaschischer Seite sah es besser aus: allein die   Schwesterorganisation der SAV, die LSP\/MAS und die antirassistische   Jugendorganisation &#8222;Blokbuster&#8220; hatten 80 Aktive nach K&#246;ln mobilisiert.   Auch aus den Niederlanden, der Schweiz und Frankreich kamen Nazi-Gegner   an den Rhein. Aus &#214;sterreich war Jan Rybak, Kandidat auf der Liste LINKE   aus Salzburg, schon am Donnerstag nach K&#246;ln gekommen, um seine   Solidarit&#228;t mit den Protesten zu zeigen. &#214;sterreichs Ober-Rassist   Strache hatte hingegen abgesagt, er hatte einen wichtigen   Wahlkampf-Termin im 4.000-Einwohner-Ort St. Georgen. Vielleicht ahnte er   schon was &#8230;<\/p>\n<p>  An den Blockadepunkten war die Stimmung hervorragend. Es gab Reden,   Sprechch&#246;re und die umherziehende Karnevalstruppe der &#8222;Bunten Funken&#8220;,   die k&#246;lsche Lieder antifaschistisch umdichtete: &#8222;Die Blockade geht   weiter, kein Nazi kommt durch &#8230;&#8220;<\/p>\n<p>  Die Polizei verbot die kl&#228;gliche Kundgebung auf dem Heumarkt kurz nach   deren Beginn. Offizielle Begr&#252;ndung: die Sicherheit habe nicht mehr   gew&#228;hrleistet werden k&#246;nnen. Tats&#228;chlich w&#228;re ein polizeiliches Abr&#228;umen   der Blockaden angesichts der Kr&#228;fteverh&#228;ltnisse politisch nicht   vermittelbar gewesen. Ein paar dutzend Nazis waren umzingelt von einem   Meer aus Menschen, Zehntausende waren auf den Stra&#223;en.<\/p>\n<h4>  Blockaden entscheidend<\/h4>\n<p>  Zeitgleich mit den Blockaden demonstrierten zwischen 15.000   (Polizeiangabe) und 50.000 (Veranstalter) auf dem Roncalli-Platz und dem   G&#252;rzenich, aufgerufen von DGB, b&#252;rgerlichen Parteien, Kirchen und   Vereinen. Die gesamte Riege der k&#246;lschen Musiker, von BAP &#252;ber H&#246;hner   bis Gentleman spielte auf.<\/p>\n<p>  In der lokalen Boulevard-Zeitung &#8222;Express&#8220; wurde getitelt, &#8222;die K&#246;lner&#8220;   h&#228;tten die Rechten &#8222;weggefeiert&#8220;. Damit soll die entscheidende Rolle der   Blockaden verschleiert werden. Das politische und mediale Establishment   will selbst den Ruhm des Nazi-Debakels einheimsen und den Linken und   Antifaschisten am Liebsten die Rolle der randalierenden Randnotiz   verpassen.<\/p>\n<p>  Doch ohne den direkten Widerstand h&#228;tte es eine Nazi-Kundgebung mit   einigen Hundert Teilnehmern gegeben, egal, wie viele Tausend dagegen   &#8222;gefeiert&#8220; h&#228;tten. Ohne die M&#246;glichkeit, direkt was gegen die Rechten zu   tun, w&#228;ren ohnehin nicht so viele Menschen mobilisiert worden.<\/p>\n<p>  Diese Vereinnahmung und Verkleisterung politischer Inhalte wird viele   Antifaschisten zu Recht ver&#228;rgern. Die Kehrseite der Medaille ist   allerdings, dass die Linke die b&#252;rgerlichen Kr&#228;fte inhaltlich vor sich   her getrieben haben. Blockaden &#8211; juristisch gesehen immerhin &#8222;N&#246;tigung&#8220;   &#8211; wurden weder von der Polizei noch vom CDU-Oberb&#252;rgermeister Schramma   als strafbar oder auch nur falsch bezeichnet. Die Steinw&#252;rfe auf die   &#8222;Moby Dick&#8220;, die zur Seeunt&#252;chtigkeit des Ausflugsschiffes f&#252;hrten,   wurden von den Medien eher wohlwollend zur Kenntnis genommen.<\/p>\n<p>  Die linken Kr&#228;fte haben an den Tagen des &#8222;Anti-Islam-Kongresses&#8220; den Ton   gesetzt und die b&#252;rgerlichen Nazi-Gegner mussten mitsingen. Die mediale   Mobilisierung im WDR und den Dumont-Zeitungen und seitens der Stadt w&#228;re   nicht erfolgt, wenn es nicht den Druck der bundesweiten Mobilisierung zu   den Blockaden gegeben h&#228;tte.<\/p>\n<h4>  Polizeiliche Repression<\/h4>\n<p>  Die Polizei spielte dabei mit, &#8222;Pro K&#246;ln&#8220; zu dem&#252;tigen. Aber sie ging   auch massiv gegen linke Gegendemonstranten vor. Offensichtlich waren die   Bilder von Auseinandersetzungen zwischen &#8222;Autonomen&#8220; und Polizei   gewollt, damit sich b&#252;rgerliche Parteien und Staatsapparat als die Mitte   der Gesellschaft demonstrieren k&#246;nnen, die gegen &#8222;die Extreme&#8220; vorgehen.<\/p>\n<p>  Vor allem Polizeieinheiten aus Bayern und Niedersachsen verhielten sich   rabiat und provozierend &#8211; auch als die rechte Veranstaltung l&#228;ngst   vorbei war. Sie nutzten die bl&#246;dsinnigen Steinw&#252;rfe Einzelner als   Anlass, um rund 500 Demonstranten einzukesseln, die zuvor friedlich   blockiert hatten. Die Prozeduren in der sogenannten   &#8222;Gefangenensammelstelle&#8220; au&#223;erhalb K&#246;lns zogen sich bis in die   Morgenstunden des n&#228;chsten Tages hin, viele Festgenommenen bekamen trotz   der kalten Nacht keine Decken oder Iso-Matten. Eine Haftrichterin   beendete aus Protest ihren Einsatz, Rechtsanw&#228;lte waren schockiert und   Mitarbeiter des Jugendamtes beschwerten sich &#252;ber die lange   Ingewahrsamnahme von Minderj&#228;hrigen.<\/p>\n<p>  Schon bei der Anreise waren die 80 belgischen Mitglieder von LSP\/MAS und   &#8222;Blokbuster&#8220; von der Polizei 2 Stunden auf der Stra&#223;e festgehalten, ihre   Autos, P&#228;sse und das Gep&#228;ck wurden kontrolliert. Die Polizei   bescheinigte ihnen, dass alles in Ordnung sei. Nach 3 Stunden Schlaf   mussten sie feststellen, dass das Haus, in dem sie untergebracht waren,   erneut von Polizei umstellt worden war. Diesmal dauerte die schikan&#246;se   Behandlung 4 Stunden, sie kamen erst versp&#228;tet zur Demonstration.<\/p>\n<h4>  &#8222;Pro K&#246;ln&#8220; angeknockt<\/h4>\n<p>  Der Kongress sollte dazu dienen, &#8222;Pro K&#246;ln&#8220; in der 1. Liga der   europ&#228;ischen Rechten zu verankern und eine gemeinsame Europa-Kandidatur   unter dem Banner &#8222;Anti-Islam&#8220; vorzubereiten. Ob das noch gelingt ist   fraglich. Selbst wenn, d&#252;rfte die K&#246;lner Faschisten-Truppe kaum   mitspielen. Sie haben an diesem Wochenende nicht St&#228;rke demonstriert,   sondern gezeigt, dass sie &#252;ber keine aktive Basis verf&#252;gen. Die   Parlamentarier von Vlaams Belang und FP&#214; mussten sich in K&#246;ln vor der   Bev&#246;lkerung verstecken. NPD und Neonazis kommentieren das h&#228;misch und   verweisen darauf, dass die Operetten-Truppe um Rouhs und Beisicht ohne   sie nichts auf die Reihe bekommt.<\/p>\n<p>  &#8222;Pro K&#246;ln&#8220; gelang es zuvor durchaus, rassistische Stimmungen   kanalisieren und zu verst&#228;rken. Doch ihre Sympathisanten sind passiv.   Sie sind weiter als je davon entfernt, eine aktive rassistische Truppe   aufzubauen, die zu einer direkten Gefahr f&#252;r Migranten und Linke werden   kann.<\/p>\n<p>  Mit diesem Fiasko haben sie ihre Chancen bei der Kommunalwahl 2009 eher   verringert. Das Projekt &#8222;Pro NRW&#8220; in andern St&#228;dten d&#252;rfte ins   Schlingern kommen, harte Auseinandersetzungen innerhalb der rechten   Truppe sind zu erwarten.<\/p>\n<h4>  Spaltung bek&#228;mpfen<\/h4>\n<p>  Das ist allerdings kein Grund Entwarnung zu geben. Das rassistische   Gift, ob als Hetze gegen Fl&#252;chtlinge oder als &#8222;Anti-Islamismus&#8220; wirkt   unabh&#228;ngig davon, ob &#8222;Pro K&#246;ln&#8220; sich aufbauen kann. Die Aktionen   gewaltt&#228;tiger Neonazis in NRW nehmen eher zu, es gab wiederholte   Anschl&#228;ge auf linke B&#252;ros in Dortmund und Aachen. Auch K&#246;ln ist   keineswegs immun gegen Rassismus, das zeigen allein die Stimmen und   Unterschriften f&#252;r &#8222;Pro K&#246;ln&#8220;.<\/p>\n<p>  Die SAV steht f&#252;r eine multiethnische, multikulturelle Gesellschaft, f&#252;r   gleiche Rechte f&#252;r alle Menschen, unabh&#228;ngig von Herkunft und Religion.   Doch das hei&#223;t keineswegs, dass wir einem naiv-liberalen   Multikulti-Begriff anh&#228;ngen und denken, nur weil K&#246;ln so &#8222;bunt&#8220; ist und   man &#252;berall Essen aus der ganzen Welt kaufen kann, w&#252;rde man sich schon   verstehen.<\/p>\n<p>  Auf der Grundlage des sozialen Niedergangs, der Frustration und   Passivit&#228;t besteht die Gefahr, dass sich Menschen in den armen Vierteln   auf das bisschen zur&#252;ckziehen, was ihnen geblieben zu sein scheint: ihr   &#8222;Deutschsein&#8220;, ihr &#8222;T&#252;rkentum&#8220; oder schlie&#223;en sich reaktion&#228;r-religi&#246;sen   Str&#246;mungen an.<\/p>\n<p>  Diese Spaltung schadet unserem gemeinsamen Kampf gegen den Sozialabbau,   gegen Lohn-Dumping und Hartz IV. Die permanente Ethnisierung von Themen   &#8211; zum Beispiel der katastrophalen Bildungssituation &#8211; lenkt von den den   wirklichen Ursachen der Misst&#228;nde ab. Wir brauchen die Perspektive eines   gemeinsamen sozialen Kampfes. Die b&#252;rgerlichen Kr&#228;fte, die sich als   Vork&#228;mpfer gegen den Rassismus aufspielen, k&#246;nnen dabei keine   Verb&#252;ndeten sein, denn sie sind f&#252;r die soziale Krise verantwortlich und   wollen die Angriffe auf die arbeitenden und armen Menschen weiter   vorantreiben.<\/p>\n<p>  &#8222;Pro K&#246;ln&#8220; mag zur&#252;ckgeschlagen sein. Doch auch die liberalen Medien   verbreiten immer wieder Zerrbilder vom Islam, reden von angeblich   un&#252;berbr&#252;ckbaren Unterschieden zwischen Muslimen und Deutschen. Das ist   das Prinzip &#8222;teile und herrsche&#8220;. Diese b&#252;rgerliche Islamophobie muss   auch von der Linken bek&#228;mpft werden.<\/p>\n<p>  In diesem Land gibt es tats&#228;chlich eine Parallelgesellschaft: die   Parallelgesellschaft der Kapitalbesitzer, die immer reicher werden, auf   Kosten der gro&#223;en Masse, die f&#252;r weniger Geld mehr arbeiten soll oder   ganz aus dem Arbeitsmarkt ausgeschlossen wird. Wenn einem der Lohn   gek&#252;rzt wird oder man auf der Stra&#223;e sitzt, ohne Ausbildungsplatz, ohne   Zukunft, dann ist es egal, ob man an Gott oder Allah glaubt oder welche   Nationalit&#228;t im Pass vermerkt ist.<\/p>\n<p>  Die sogenannten &#8222;kleinen Leute&#8220;, die ArbeitnehmerInnen, Arbeitslosen,   Jugendlichen und einfachen RentnerInnen, m&#252;ssen gemeinsam f&#252;r ihre   Interessen aufstehen, unabh&#228;ngig von Herkunft und Religion.<\/p>\n<h4>  <i>Claus Ludwig ist Ratsmitglied der Stadt K&#246;ln f&#252;r die Fraktion DIE   LINKE. und Mitglied im Bundesvorstand der SAV.<\/i><\/h4>\n<p>  <b>&#214;ffentliche Veranstaltung: Wem n&#252;tzt die Angst vor dem Islam? <\/b>Di.,   7.10.08, 19.30 Uhr, Allerweltshaus K&#246;ln-Ehrenfeld, K&#246;rnerstr. 77-79. Es   spricht: Claus Ludwig, Ratsmitglied DIE LINKE. Infos: <a href=\"mailto:koeln@sav-online.de\">koeln@sav-online.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Kein Nazi kommt durch\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[5],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12822"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12822"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12822\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12822"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12822"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12822"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}