{"id":12778,"date":"2008-08-27T00:00:00","date_gmt":"2008-08-26T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=12778"},"modified":"2012-06-14T09:30:44","modified_gmt":"2012-06-14T07:30:44","slug":"12778","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2008\/08\/12778\/","title":{"rendered":"Rezension: Winterd&#228;mmerung von Erasmus Sch&#246;fer, vierter Band der Reihe       &#8222;Die Kinder des Sisyfos&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>  F&#252;r einen f&#252;nften Band!<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>Am Ende weht die rote Fahne &#252;ber dem stillgelegten Gel&#228;nde des   Krupp-Stahlwerks in Duisburg-Rheinhausen. In der Silvesternacht 1989,   heimlich gehisst von einem renitenten Arbeiter. Mit dieser Symbolik   antwortet Erasmus Sch&#246;fer all denen, die in seiner Sisyfos-Metapher   einen Pessimismus entdecken wollen. Denn pessimistisch ist das   vierb&#228;ndige Werk des 76-j&#228;hrigen sicher nicht. Aber wenn es auch mit dem   Festhalten an der Notwendigkeit der Ver&#228;nderung der Gesellschaft endet,   so doch ohne eine Vision daf&#252;r. Auch deshalb kommt der Rezensent nach   der Lekt&#252;re von &quot;Winterd&#228;mmerung&quot; zu einer ungew&#246;hnlichen   Schlussfolgerung: f&#252;r einen f&#252;nften Band der &quot;Kinder des Sisyfos&quot;!<\/b><\/p>\n<p>  <b><i>von Sascha Stanicic, Berlin<\/i><\/b><\/p>\n<p>  Sch&#246;fer schreibt &#252;ber die Geschichte der westdeutschen Linken von 1968   bis 1989. Seine ProtagonistInnen k&#228;mpfen gegen Springer, gegen das AKW   Whyl, sind bei Betriebsbesetzungen und Streiks dabei und in diesem   vierten Band beim Kampf gegen die Startbahn West am Flughafen   Frankfurt\/Main und beim AufRuhr f&#252;r den Erhalt des Krupp-Werks in   Duisburg-Rheinhausen. Sie sind engagiert im Werkkreis Literatur der   Arbeitswelt (der tats&#228;chlich von Sch&#246;fer mit begr&#252;ndet wurde), in der   Gewerkschaft, der DKP, kulturell und in sozialen Bewegungen. Sie   debattieren das F&#252;r und Wider des Sozialismus, der Partei. Sie stellen   in Frage und suchen, k&#228;mpfend, nach Antworten.<\/p>\n<p>  Da ist Viktor Bliss: von Berufsverbot belegter DKP-Lehrer, der bei dem   Versuch, Menschen aus einem Feuer zu retten, am ganzen K&#246;rper schwere   Brandverletzungen davon tr&#228;gt und im vierten Band den schweren Weg   zur&#252;ck ins Leben findet, unterst&#252;tzt von seiner Enkelin Ann, die ihn aus   den USA zum ersten Mal besucht. Da ist Armin Kolenda: Redakteur der   DDR-nahen Demokratischen Zeitung und Mitarbeiter im Werkkreis Literatur   der Arbeitswelt. Und da ist Manfred Anklam: ex-trotzkistischer, etwas   spontaneistischer Arbeiter, Gewerkschafter und Betriebsrat, der f&#252;r   einige Jahre die Karrieretreppe zum Werkleiter bei Krupp-Rheinhausen   aufsteigt und dann zu einem f&#252;hrenden Kopf des Kampfes um den Erhalt des   Werks wird (unschwer ist Helmut Laakman hier zu erkennen) und 1989 dann   in die SPD eintritt. Hinzu kommen eine Reihe anderer Figuren, die andere   Aspekte der Wirklichkeit der Linken in Deutschland repr&#228;sentieren   sollen. Der Stoff ist reich an Figuren, Geschichten, Meinungsstreit und   es ist unm&#246;glich in einer Rezension dieser L&#228;nge allen Aspekten des   Textes gerecht zu werden.<\/p>\n<p>  So nimmt die Geschichte des Gewerkschafters Sonnefeld einen gro&#223;en Raum   ein. Dieser ist ein kritischer und engagierter Redakteur einer   gewerkschaftlichen Kulturzeitung, gesch&#228;tzt von seinen KollegInnen und   politischen MitstreiterInnen. Er beginnt eine neue Beziehung mit einer   alleinerziehenden Mutter und scheint zum ersten Mal in seinem Leben   privates Gl&#252;ck gefunden zu haben. Kurz bevor er mit seiner Partnerin und   ihren zwei Kindern in ein gemeinsames Haus zieht &#8211; bringt er in einem   nicht nachvollziehbaren Gewaltakt die Tochter seiner Freundin um. Kurze   Zeit sp&#228;ter nimmt er sich selber das Leben. Dieser Teil des Buches   bewegt, w&#252;hlt auf und irritiert. Man fragt sich, ob auch diese   Geschichte ein Teil realer Geschichte ist (und ja, es hat einen solchen   Fall gegeben). Die Tat, die Reaktionen der Mutter des Opfers, die   gleichzeitig den M&#246;rder liebt(e), und des pers&#246;nlichen wie politischen   Umfelds des T&#228;ters ergreifen den Leser und stellen ihn vor die Frage:   wie m&#246;glich ist das Unm&#246;gliche im Handeln von Menschen? Wie tief   schlummern (auch) in gutmeinenden, ja nach aller Beurteilungsm&#246;glichkeit   guten und positiv engagierten, Menschen unerkennbare Abgr&#252;nde? Und: kann   man diesen Menschen dann noch als Menschen sehen und sich mit ihm als   Menschen auseinandersetzen, oder gibt es nur noch den T&#228;ter?<\/p>\n<h4>  SPD, DDR und DKP<\/h4>\n<p>  Ein wichtiges und wiederkehrendes Thema ist die Entwicklung des   sogenannten &quot;real existierenden Sozialismus&quot; und der diesen in der   Bundesrepublik vertretenden Partei DKP. Dies ist logische Folge davon,   dass das Verh&#228;ltnis zur DDR f&#252;r alle Linken in der Bundesrepublik eine   Gretchenfrage war, dr&#252;ckt aber wahrscheinlich auch den   autobiographischen Gehalt der B&#252;cher aus, denn der Autor war, wie er   selber betont kritisches, DKP-Mitglied.<\/p>\n<p>  Auch wenn das Buch kein Geschichtsbuch, sondern ein Roman ist,   beschreibt es doch auch Geschichte und bietet Erkl&#228;rungsmodelle f&#252;r   gesellschaftliche Entwicklungen an. Gerade f&#252;r die in &quot;Winterd&#228;mmerung&quot;   beschriebene Periode bis zum Zusammenbruch der stalinistischen Staaten   und dem vermeintlichen Sieg des Kapitalismus, sehe ich L&#252;cken in der   politischen und historischen Seite von Sch&#246;fers Werk.<\/p>\n<p>  Wie schon in den ersten drei B&#228;nden wird auch in diesem Band die   SPD-Linke und vor allem der Jugendverband Jusos unterbelichtet. Es   dominiert der Blick von DKP-Mitgliedern und anderen radikalen Linken auf   die SPD, der zu selten zwischen b&#252;rgerlicher F&#252;hrung und der damals noch   bestehenden Massenbasis unter Lohnabh&#228;ngigen unterscheidet. Linke,   k&#228;mpferische Arbeiter, die trotzdem die SPD (kritisch) unterst&#252;tzen   kommen dementsprechend kaum vor. Es f&#228;llt auf, dass Sch&#246;fer weniger   einfache ArbeiterInnen als SPD-Unterst&#252;tzerInnen darstellt, sondern   vielmehr Intellektuelle, die sich f&#252;r Willy Brandts Ostpolitik   begeisterten. Der Zustrom von 100.000 nach dem Sturz der sozialliberalen   Koalition in die SPD und die in den folgenden Jahren einsetzende   Linksverschiebung in der Partei wird gar nicht behandelt. Ob sich darin   wieder spiegelt, dass die DKP und viele radikale Linke unf&#228;hig waren,   sich zu den sozialdemokratisch orientierten Massen in eine Beziehung zu   stellen und diese durch eine Politik der Einheitsfront f&#252;r eine   revolution&#228;re Perspektive zu gewinnen sei dahin gestellt&#8230; wobei hier   das Problem auch darin besteht, dass die DKP eine solche revolution&#228;re   Perspektive schon aufgegeben hatte, wie Sch&#246;fer auch deutlich macht.   Aber auch darin, dass f&#252;r einen Sozialismus &#224; la DDR in der   westdeutschen Arbeiterklasse kein Blumentopf zu gewinnen war.<\/p>\n<p>  Es fehlt dem Buch eine zutreffende Analyse der Frage, was der   Stalinismus war und warum er scheiterte. Dieser erscheint den   Hauptfiguren doch eher als Buch mit sieben Siegeln. So sagt Bliss an   einer Stelle: &#8222;Auf Stalin habe ich keine Antwort. Au&#223;er Verzweiflung.&#8220;   Sein sp&#228;terer Kampf f&#252;r Gorbatschows Reformen und f&#252;r eine &#214;ffnung der   DKP l&#228;sst jede Analyse der Gr&#252;nde f&#252;r den B&#252;rokratismus vermissen und   beklagt nur deren Symptome &#8211; b&#252;rokratischen Zentralismus, fehlende   Diskussionskultur, Misstrauen etc. Da wird vom Kampf der B&#252;rokraten   gegen die Reformer in der Sowjetunion gesprochen und nicht erkannt, dass   doch nur die einen B&#252;rokraten gegen die anderen B&#252;rokraten k&#228;mpften &#8211;   mit dem Ziel begrenzte Reformen von oben durchzuf&#252;hren, um eine   Revolution von unten &#8211; die die Macht der B&#252;rokratie h&#228;tte gef&#228;hrden   k&#246;nnen &#8211; zu verhindern. Dass gerade diese vermeintlichen Reformer dann   zu Steigb&#252;gelhaltern f&#252;r die Wiedereinf&#252;hrung kapitalistischer   Verh&#228;ltnisse in diesen L&#228;ndern wurden, wird leider auch kaum heraus   gearbeitet. Kann man das von einem Roman erwarten? Ich denke ja, denn es   handelt sich in gewisser Hinsicht um einen historischen Roman, der sich   nicht auf die fiktive Darstellung der &quot;Abenteuer&quot; seiner   ProtagonistInnen beschr&#228;nkt, sondern durch die Erz&#228;hlung kleiner,   individueller Geschichte(n), auch gro&#223;e Geschichte schreibt und   politische Erkl&#228;rungsans&#228;tze anbietet. Dies h&#228;tte umfassender geschehen   k&#246;nnen, wenn es zum Beispiel einen linken Sozialdemokraten als   Hauptfigur gegeben h&#228;tte und wenn ein Trotzkist eine Rolle spielen   w&#252;rde, durch die unter anderem die Auseinandersetzung mit dem   Stalinismus mehr analytischen Tiefgang h&#228;tte gewinnen k&#246;nnen.<\/p>\n<h4>  1989 als Ende oder Neuanfang?<\/h4>\n<p>  Am Ende des Buches kommen die zentralen Hauptfiguren zusammen und   diskutieren die Lage der Welt und den Zustand der Linken. Sie stellen   ihre eigenen bisherigen &#220;berzeugungen in Frage und &#246;ffnen sich f&#252;r (f&#252;r   sie) neuen Ideen. Sch&#246;fer stellt hier viele der Gedankenprozesse und   Debatten dar, die sich zum Ende der 80er Jahre unter vielen linken   AktivistInnen vollzogen. Und es entspricht auch der Realit&#228;t, wenn hier   kleinb&#252;rgerliche, dem Klassenkampf fremde und unmarxistische Ideen im   Mittelpunkt stehen: Viktor Bliss&quot; Enkelin begeistert sich f&#252;r die   alternativen Lebenskonzepte der Kommune Kaufungen, bei anderen stehen   Robert Jungks Ideen hoch im Kurs, der die Klassenfrage in eine   Gattungsfrage aufl&#246;st und Manfred Anklam tritt Ende 1989 in die SPD ein   und verabschiedet sich so von jeder revolution&#228;ren und   klassenk&#228;mpferischen Perspektive und orientiert stattdessen auf Brandt   und Lafontaine und eine sozialere Republik mittels einer SPD-gef&#252;hrten   Bundesregierung.<\/p>\n<p>  Doch warum h&#228;lt nicht eine der Hauptfiguren am Marxismus, der   revolution&#228;ren Rolle der Arbeiterklasse, der Notwendigkeit eines auf   gesellschaftlichem Eigentum und demokratischer Planung basierenden   Wirtschaftssystem fest? Warum dr&#252;ckt nicht eine Person die Perspektive   aus, dass es zu einer Renaissance der Arbeiterbewegung, von   Masenk&#228;mpfen, des Sozialismus, kommen wird? Sicher sahen das 1989 nicht   viele so, aber es gab sie &#8211; nicht zuletzt die Trotzkisten. Solche   Aussagen h&#228;tten eine Br&#252;cke zu den K&#228;mpfen der Gegenwart bilden k&#246;nnen.<\/p>\n<p>  Nebenbei bemerkt liegt Sch&#246;fer mit Anklams Eintritt in die SPD doch   ziemlich daneben. Manfred Anklam ist in seiner &quot;Krupp-Phase&quot; an Helmut   Laakmann angelehnt, einer der wichtigsten F&#252;hrungsfiguren des Kampfes in   Rheinhausen. Dieser trat tats&#228;chlich in die SPD ein, aber nicht 1989,   sondern mitten im Kampf 1987 und nicht aufgrund der SPD-F&#252;hrung, sondern   trotz der SPD-F&#252;hrung. Und Ende 1989 ist kaum mehr jemand in die SPD   eingetreten, Anklams Schritt repr&#228;sentiert also keine 1989 unter Linken   reale Entwicklung.<\/p>\n<h4>  Ein gro&#223;es Werk<\/h4>\n<p>  &quot;Winterd&#228;mmerung&quot; ist, trotz der in dieser Rezension in den Mittelpunkt   gestellten Kritik an den politischen Aussagen, mehr als lesenswert, wie   die gesamte Tetralogie Sch&#246;fers. Ihm ist ein gro&#223;es Werk gelungen.   Sicher keine vollst&#228;ndige Chronik der westdeutschen Linken, aber doch   eine Darstellung, die den Leser und die Leserin die K&#228;mpfe und das   Denken der radikalen Linken in Westdeutschland besser verstehen l&#228;sst.<\/p>\n<p>  Sch&#246;fer l&#228;sst sein Werk im Jahr 1989 enden, dem Jahr, dass die gr&#246;&#223;te   Z&#228;sur seit 1945 bedeutete. 1989 war der Tiefpunkt f&#252;r die Linke und die   Arbeiterbewegung. Ein Buch &#252;ber die Geschichte der Linken in diesem Jahr   enden zu lassen, l&#228;uft Gefahr, ob gewollt oder nicht, den Eindruck zu   erwecken, dass danach nicht mehr viel gekommen ist. Seitdem sind 19   Jahre vergangen. Jahre, in denen der Sieg des Kapitalismus &#252;ber DDR und   Sowjetunion bewiesen hat, was eine kapitalistische dominierte Welt   bedeutet: wachsende Armut und soziale Verwerfungen auch in den   entwickelten kapitalistischen L&#228;ndern, steigende Umweltzerst&#246;rung, mehr   und mehr Kriege. Aber auch Jahre, nach denen die Linke im Wiederaufbau   begriffen ist, und das nicht entlang der Ideen, die am Ende des Buchs   pr&#228;sentiert werden. Sondern im Rahmen der globalisierungskritischen   Bewegung, des lateinamerikanischen Sozialismus des 21. Jahrhunderts,   gro&#223;er betrieblicher und gewerkschaftlicher K&#228;mpfe und des Wiederaufbaus   neuer linker Parteien in vielen L&#228;ndern, wie in Deutschland der Partei   DIE LINKE. Dies k&#246;nnte der Stoff eines f&#252;nften Bandes sein. Dieser   k&#246;nnte zeigen, dass der rote Faden des Widerstands und des Sozialismus   1989 nicht vollst&#228;ndig gerissen wurde. Er k&#246;nnte nicht nur einen   Optimismus der Hoffnung verbreiten, wie dies am Ende von   &quot;Winterd&#228;mmerung&quot; steht, sondern einen Optimismus der Tat &#8211; dem Eintritt   von Hunderttausenden und Millionen in K&#228;mpfe, Streiks, Massenbewegungen   seit der Belagerung des WTO-Gipfels in Seattle 1999.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      F&#252;r einen f&#252;nften Band!\n    <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[70],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12778"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12778"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12778\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12778"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12778"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12778"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}