{"id":12776,"date":"2008-08-24T00:00:00","date_gmt":"2008-08-24T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=12776"},"modified":"2008-08-24T00:00:00","modified_gmt":"2008-08-24T00:00:00","slug":"12776","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2008\/08\/12776\/","title":{"rendered":"Die Wirklichkeit in China"},"content":{"rendered":"<p>  Interview mit dem chinesischen Sozialisten Jin<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<h4>  Warum waren die olympischen Spiele so wichtig f&#252;r das chinesische Regime?<\/h4>\n<p>  Im Moment sieht sich China einer ganzen Reihe von Krisen gegen&#252;ber. Das   chinesische Regime hofft durch die olympischen Spiele, die Bev&#246;lkerung   von den wirklichen Problemen des Landes abzulenken. Eine gro&#223;e Sorge der   chinesischen Regierung ist, die Lebensmittelpreise zu begrenzen, aus   Angst vor Massenprotesten.<\/p>\n<h4>  Die Regierung versucht im Moment den Eindruck eines sehr sicheren Landes   zu bewahren, in dem es keine Proteste gibt. Ist das der Fall im Moment?<\/h4>\n<p>  In Wirklichkeit gab es schon &#252;ber das ganze Jahr einige gro&#223;e Proteste   in China. Diese wurden durch verschiedene Ereignisse hervorgerufen. Zum   Beispiel gab es im M&#228;rz diesen Jahres einen schweren Schneesturm. In der   Folge gab es Unmut aufgrund der Unf&#228;higkeit der Regierung. Im April gab   es auch die Massenaufst&#228;nde der tibetischen Bev&#246;lkerung gegen ihre   Unterdr&#252;ckung. Im Mai gab es auch das Erdbeben in Sichuan, das eine   Menge Probleme verursacht hat. Besonders weil das Verteilungssystem der   Regierung, um Hilfsma&#223;nahmen in die betroffenen Gebiete zu bringen,   zusammenbrach. Das hat zu Unmut besonders bei den Menschen gef&#252;hrt, die   besonders schwer von dem Erdbeben getroffen waren. Au&#223;erdem gab es Ende   Juni schwere Zwischenf&#228;lle in Guiyang in der s&#252;dwestlichen Provinz   Guizhou. Zehntausende Menschen waren in gewaltt&#228;tige Erhebungen   verwickelt. Sie setzten Regierungsgeb&#228;ude und die Polizeiwache in Brand   und zerst&#246;rten mehrere Regierungsfahrzeuge. Zwischenf&#228;lle dieser   Gr&#246;&#223;enordnung finden &#252;berall auf der Welt statt, aber in China hat es   solch einen Massenaufstand seit Jahrzehnten nicht gegeben. Aber wie   k&#252;rzlich berichtet wurde, gab es vor wenigen Tagen einen Zwischenfall,   bei dem in der nordwestlichen Provinz Xinjiang sechs Polizisten von   Seperatisten get&#246;tet wurden.<\/p>\n<h4>  Welche Forderungen kommen in diesen K&#228;mpfen auf? Sie starten ausgehend   vom Erdbeben und anderen Anl&#228;ssen, aber wie entwickeln sich dann die   Forderungen in den K&#228;mpfen?<\/h4>\n<p>  Im Moment ist das politische Massenbewusstsein noch auf einem relativ   niedrigen Level. In den K&#228;mpfen werden vor allem sehr konkrete   Forderungen aufgeworfen, die mit den unmittelbaren &#246;konomischen Fragen   und dem allt&#228;glichen Leben verbunden sind. Es sind keine komplexen   politischen Forderungen. Aber wenn diese K&#228;mpfe sich weiter entwickeln,   werden die Menschen dazu &#252;bergehen, au&#223;er den unmittelbaren &#246;konomischen   Fragen mehr politisch bewusste Forderungen aufzustellen. Um ein Beispiel   zu geben: Nach dem Erdbeben in Sichuan tauchten pl&#246;tzlich mehrere   Tausend Nicht-Regierungs Aktivisten und unabh&#228;ngige HelferInnen auf, die   versuchten, die Menschen vor Ort in ihrer schwierigen Lage zu   unterst&#252;tzen. In der modernen Geschichte von China ist so etwas noch nie   vorher passiert. Das ist wirklich das erste Mal, dass man solch eine   spontane Massenbewegung der chinesischen Bev&#246;lkerung gesehen hat. Die   Regierung versuchte, die Entwicklung dieser Aktivistengruppen stark   einzuschr&#228;nken, weil diese den Menschen in China potentiell mehr   politische Macht geben k&#246;nnte. W&#228;hrenddessen die Regierung versuchte die   Bewegung zu unterdr&#252;cken, hatten die Aktivisten ihr politisches   Bewusstsein und ihre Organisationsstrategie weiterentwickelt.<\/p>\n<h4>  Wie hatten sie ihre Stratgie entwickelt?<\/h4>\n<p>  Das reale politische Bewusstsein und der Grad der Organisierung beruht   auf der konkreten &#246;konomischen Situation in China und dem ideologischen   Wissen, das die Massen haben. Wie es Marx schon selbst gesagt hat, wird   die Arbeiterklasse in China von einer Klasse an sich zu einer Klasse f&#252;r   sich werden. Wir befinden uns im Moment nur am Anfang einer ernsthaften   Krise. Wenn sich die &#246;konomische Krise versch&#228;rft und in China eintritt,   wird das Bewusstsein der Arbeiterklasse sich weiter erh&#246;hen.<\/p>\n<h4>  Um vielleicht nochmal auf die Situation rund um die olympischen Spiele   zur&#252;ckzukommen. Im Moment versucht das Regime Nationalismus anzuheizen.   Zum Beispiel sind in einigen St&#228;dten schon die Reserven an chinesischen   Fahnen aufgebraucht. Welche Rolle spielt Nationalismus im Moment in   China?<\/h4>\n<p>  Erst einmal dient Nationalismus als Ablenkung. Es lenkt die   Aufmerksamkeit von den wirklichen &#246;konomischen Problemen ab, mit denen   wir in China zu tun haben ab, wie zum Beispiel von den steigenden   Lebensmittelpreise oder den sich verschlechternden &#246;ffentlichen   Diensten. Andererseits macht es Nationalismus &#8211; gerade in einer Phase   des wirtschaftlichen Abschwungs &#8211; f&#252;r den Staat einfacher seine Macht zu   st&#228;rken. Wir haben das besonders in der Tibet-Krise gesehen, die sich   fr&#252;her in diesem Jahr entwickelt hat. Das Regime benutzte die Sprache   des Nationalismus, um leichter die unterdr&#252;ckten Massen in Tibet   unterdr&#252;cken zu k&#246;nnen. Und bei den Protesten in Guiyang mit den   gewaltsamen Aufst&#228;nden benutzten sie eine &#228;hnliche Sprache als die   aufst&#228;ndischen Massen beschrieben haben. Sie haben die tibetanischen   Aufst&#228;ndischen offen als schlecht und b&#246;se Kr&#228;fte bezeichnet. Und   andererseits versuchten sie, bei den Protesten in Guiyang die   Informationen &#252;ber den Aufstand so weit wie m&#246;glich zu unterdr&#252;cken. Man   kann sagen, dass im Fall von Tibet der Regierung der Nationalismus   geholfen hatte, aber im zweiten Fall k&#246;nnen sie wegen der Teilnahme von   Han-Chinesen kein Nationalismus einsetzen und verwenden deshalb andere   Methoden.<\/p>\n<h4>  Weil du Tibet erw&#228;hnst: Was ist dort zur Zeit die Situation? Gibt es   noch Proteste? Haben die Proteste auf andere Provinzen &#252;bergegriffen?<\/h4>\n<p>  Bevor ich darauf im Detail eingehe, muss man erstmal festhalten, dass es   sozusagen zwei verschiedene Tibet gibt: das geographische Tibet als   politische Einheit, aber auch das kulturelle Tibet, dass eine Art   ethnische Identit&#228;t darstellt. Das geographische Tibet ist nur die alte   Provinz Tibet, die auf den chinesischen Karten definiert ist. Aber das   ethnisch-kulturelle Tibet hat sich weiter &#252;ber die Grenzen der Provinz   verbreitet. Zum Beispiel gibt es eine signifikante Zahl von Tibetern in   der anliegenden Provinz Qinghai, Sichuan und auch in der Gansu-Provinz.   Geographisch gesehen, hat die tibetische Region nur eine Einwohnerzahl   von zirka 3 Millionen Menschen. Das ethnisch kulturelle Tibet umfasst   hingegen 6 Millionen Einwohner.<\/p>\n<p>  So hat auch die Tibet-Krise, die sich Anfang des Jahres entwickelt hat,   auch auf die ethnisch tibetischen Gebiete in den umliegenden Provinzen   ausgewirkt. Das Thema Tibet ist in China tats&#228;chlich ein komplexes   ethnisches Problem, aber die Grundlage dieses Problems ist   nichtsdestotrotz eine &#246;konomische. Das Hauptproblem ist, dass besonders   in der l&#228;ndlichen Region, wo die meisten Tibeter leben, die Einkommen   extrem gering sind. Das gilt auch f&#252;r die Tibeter in den St&#228;dten, wo sie   eine Minderheit sind sowie f&#252;r die Han-Chinesen in den l&#228;ndlichen   Regionen. Verzweifelte Armut macht die Leute letztendlich ziemlich   w&#252;tend. Das geh&#246;rt zu der Reihe von Gr&#252;nden f&#252;r die Proteste seit Anfang   des Jahres. In den Protesten haben sie einen Weg gefunden, ihrer Wut   Ausdruck zu verleihen. Das Einkommen eines Tibeters ist nur ein Drittel   von dem eines chinesischen Bauern.<\/p>\n<p>  Au&#223;erdem sind in den letzten Jahren viele Chinesen nach Tibet gekommen   und haben Fabriken gegr&#252;ndet. Darin werden meist auch chinesische   Arbeiter gegen&#252;ber tibetischen bevorzugt. Zum einen weil chinesische   Wanderarbeiter aus ihrer Lage heraus bereit sind, f&#252;r weniger Geld zu   arbeiten. Zum anderen brauchen sie sich nicht &#252;ber inner-ethnische   Konflikte Sorgen machen, wenn die Arbeiter die gleiche Herkunft haben   wie der Fabrikbesitzer. Diese Arbeiter, die nach Tibet kommen sind   gr&#246;&#223;tenteils Wanderarbeiter aus den l&#228;ndlichen Regionen der   Han-Chinesischen Gebiete. Dadurch haben die chinesischen Kapitalisten   nicht nur die reichen Ressourcen von Tibet ausgebeutet &#8211; Tibet hat zum   Beispiel reiche mineralische Ressourcen &#8211; sondern durch diese   Job-Vergabe an die chinesischen Wanderarbeiter werden Tibeter und   chinesische Arbeiter gegeneinander ausgespielt. Die Kombination dieser   beiden Faktoren hat die tibetische Bev&#246;lkerung sehr w&#252;tend &#252;ber die   Han-chinesische Bev&#246;lkerung gemacht, die in diese Region gekommen ist.   Aber auch in der nordwestlichen Provinz Xinjiang, wo es eine Mehrheit   Uiguren gibt, findet ein &#228;hnlicher Prozess der ethnischen   Diskriminierung statt. Zum Beispiel ist es so, dass wann immer ein   gro&#223;es Fest stattfindet, verhaftet die han-chinesische Polizei im   Vorfeld alle Uiguren, die in der Vergangenheit straff&#228;llig geworden   sind, ohne das es daf&#252;r irgendwelche hinreichenden legalen Gr&#252;nde g&#228;be.   Die Leute werden dann erst aus dem Gef&#228;ngnis freigelassen, wenn die   ganze Ferien- und Festivalzeit vorbei ist.<\/p>\n<h4>  Haben denn in den Protesten am Beginn diesen Jahres Han-Chinesen an den   Protesten teilgenommen?<\/h4>\n<p>  Im wesentlichen waren keine Han-Chinesen in irgendeiner Art beteiligt.<\/p>\n<p>  Nach Berichten war die chinesische Regierung sehr besorgt, dass die   Proteste sich auf die St&#228;dte ausdehnen k&#246;nnten und Han-Chinesen und   andere Stadtbewohner sich daran beteiligen w&#252;rden.<\/p>\n<p>  Tats&#228;chlich war es eine M&#246;glichkeit, dass die Proteste wirklich auf die   St&#228;dte &#252;bergreifen w&#252;rden. Aber bei den Protesten Anfang diesen Jahres   waren keine Han-Chinesen beteiligt. Die Angst des chinesischen Regimes,   dass die Proteste auf han-chinesische Gebiete &#252;bergreifen k&#246;nnten, ist   eine Wiederspiegelung der Angst, die Kontrolle in den Regionen zu   verlieren. Grunds&#228;tzlich ist die Situation so: Die Han-Bev&#246;lkerung und   die lokalen Regierungen sagen sich, wenn die Zentralregierung nicht   einmal Tibet kontrollieren kann, wie kann sie dann die Situation hier   kontrollieren. Nach dem die Proteste in Tibet Anfang des Jahres   ausbrachen, hat die Zentralregierung Truppen aus den umliegenden   Regionen bewegt. Insgesamt mobilisierten sie etwa 30 000 Truppen.   Kleinere Massenaufst&#228;nde passieren in noch gr&#246;&#223;erem Ma&#223;e regelm&#228;&#223;ig in   den restlichen Gebieten von China. Im letzten Jahr gab es eine ganze   Reihe von Aufst&#228;nden. Es wird gesch&#228;tzt, dass es in der Hochregion von   China letztes Jahr zwischen 60 000 und 80 000 Massenproteste gab. Die   meisten finden auf einem geringerem Niveau als in Tibet statt, aber   nichstdestotrotz ist die chinesische Zentralregierung sehr &#228;ngstlich,   dass sie ihre zentrale Macht in den Regionen verlieren und dass sie   nicht genug Kr&#228;fte haben, um alle Aufst&#228;nde in China zu unterdr&#252;cken. Im   Endeffekt ist es so, dass die chinesische Regierung nur effektive   Kontrolle &#252;ber die Regionen hat, da die Massenproteste, die stattfinden   nur zeitlich begrenzt sind und sich nur sehr selten durch das Land   verbreiten. Es gibt noch keine Verbindung zwischen den Massenprotesten.<\/p>\n<h4>  Die Regierung hat vor kurzem ein Umweltprogramm aufgelegt. Wie ist der   Zustand der Umwelt in China?<\/h4>\n<p>  Der Grund warum die Regierung dazu gezwungen war, das Programm der so   genannten &#8222;Gr&#252;nen Olympiade&#8220; vorzuschlagen, liegt in dem anhaltenden   Druck den die chinesischen Massen augrund der schweren Umweltkrise auf   die Regierung aus&#252;ben.<\/p>\n<h4>  Kannst du ein Beispiel f&#252;r diesen Druck nennen?<\/h4>\n<p>  In der Stadt Xiaman an der s&#252;d&#246;stlichen K&#252;ste wollte ein Unternehmer aus   Taiwan eine chemische Fabrik in der N&#228;he der Stadt bauen. Er hatte f&#252;r   den Bau der Fabrik umgerechnet 10 Milliarden US-Dollar investiert. Und   entsprechend den internationalen Umweltgesetzen muss eine solche Fabrik,   wenn sie gebaut werden soll, mehr als 200 km von einer gro&#223;en Stadt   entfernt sein. Wie auch immer, diese Fabrik sollte in einer Entfernung   von nur 30 km von Xiaman entfernt sein, einer Stadt mit 3 Millionen   Einwohnern. Deshalb wurden die Jugendlichen und normalen Leute von   Xiaman sehr sauer und gingen auf die Stra&#223;e. Die Zahl der   Protestierenden lag irgendwo zwischen 50 000 und 60 000. Und in Zahlen   ist das der gr&#246;&#223;te st&#228;dtische Protest seit der Demonstration auf dem   Platz des Himmlischen Friedens 1989. Durch den hohen Druck, der durch   die Proteste auf die Regierung ausge&#252;bt wurde, musste die Regierung   einlenken und den Bau der Fabrik in eine Gegend mit einer geringeren   Bev&#246;lkerungsdichte verlegen. Das ist zwar noch in der gleichen Provinz,   aber in einer Gegend wo keine gro&#223;en St&#228;dte sind. Trotzdem haben sich   auch die Menschen in dem sp&#228;rlich besiedelten Gebiet gewaltsam gegen den   Bau der Fabrik gewehrt. Die Regierung hatte es dann nur geschafft,   diesen Protest erfolgreich zu unterdr&#252;cken, in dem sie brutale Mittel   ergriffen haben.<\/p>\n<h4>  Was glaubst du was f&#252;r K&#228;mpfe in der Zukunft entstehen werden?<\/h4>\n<p>  Es gibt viele Dinge, die Massenproteste in der Zukunft hervorrufen   werden. Wenn die Wut einen bestimmten Siedepunkt erreicht, kann das zu   Explosionen in den Massen f&#252;hren. Nach den k&#252;rzlichen Massenprotesten in   Guiyang zum Beispiel fragte der chinesische Pr&#228;sident Hu Jintao: Wie   kann ein einzelner Mord sich zu solch einen massiven Aufstand   entwickeln? Das war aber nur die Spitze des Eisbergs. Das Problem ist,   obwohl ein einzelner Mordfall objektiv nicht so wichtig sein mag, hat   das dazu gef&#252;hrt, dass der Druck, der sich &#252;ber die Zeit aufgebaut   hatte, sich entladen konnte. Dieser Druck hat sich in China aufgebaut   aufgrund der schweren Angriffe auf die Arbeiterklasse in den letzten   Jahren. Die steigenden Preise, die Degeneration der &#214;ffentlichen   Daseinsversorgung, der Druck auf die L&#246;hne, alle diese Faktoren f&#252;hren   zu wachsender Unzufriedenheit.<\/p>\n<p>  Es ist nicht nur ein einzelnes Ereignis an sich. Wir k&#246;nnen auch   festhalten, dass dann, wenn die &#246;konomische Krise sich vertieft,   Massenaufst&#228;nde wie in Guiyang &#246;fter stattfinden werden. Es ist sogar   m&#246;glich, dass solche Proteste gleichzeitig an unterschiedlichen Orten in   China stattfinden. Wenn die chinesische Wirtschaft sich nach unten   entwickelt, wird das einen Einfluss auf die K&#228;mpfe haben. Wir wissen,   dass die chinesische Regierung in der Tibet-Krise 30 000 professionelle   Soldaten brauchte, um den Aufstand zu brechen. Stell dir vor, dass   solche Massenaufst&#228;nde gleichzeitig in verschiedenen Orten entstehen.   Dann w&#252;rde das Regime in gro&#223;e Schwierigkeiten kommen, die Kontrolle zu   behalten und diese Bewegungen zu stoppen. Wor&#252;ber wir uns im Moment am   meisten Sorgen machen, ist nicht, ob solche Massenaufst&#228;nde in China   stattfinden werden, sondern wenn sie sich entwickeln, ob dann die   sozialistischen Kr&#228;fte in China stark genug sind, um eingreifen zu   k&#246;nnen.<\/p>\n<h5>  <i>Weitere Infos: <a href=\"http:\/\/www.chinaworker.org\/\">www.chinaworker.org<\/a><\/i><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Interview mit dem chinesischen Sozialisten Jin\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[38],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12776"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12776"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12776\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12776"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12776"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12776"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}