{"id":12775,"date":"2008-08-21T00:00:00","date_gmt":"2008-08-21T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=12775"},"modified":"2008-08-21T00:00:00","modified_gmt":"2008-08-21T00:00:00","slug":"12775","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2008\/08\/12775\/","title":{"rendered":"Pakistan: General Musharraf tritt vom Pr&#228;sidentenamt zur&#252;ck"},"content":{"rendered":"<p>  Wird das die politische Krise des Landes beenden?<\/p>\n<p>  <i>von Khalid Bhatti, Lahore, Socialist Movement Pakistan   (Schwesterorganisation der SAV und Sektion des CWI in Pakistan)<\/i><\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  Am Ende trat General Musharraf zur&#252;ck. Damit erlebten die pakistanischen   Massen am 18. August den Abgang eines weiteren Milit&#228;rdiktators. Sein   R&#252;cktritt stand am Ende monatelanger Spekulationen &#252;ber seine Zukunft.   Als der R&#252;cktritt bekannt wurde, brachen sofort Jubelfeiern auf den   Stra&#223;en aus. Die Menschen begannen vor Freude zu tanzen, und es wurden   tonnenweise S&#252;&#223;igkeiten verteilt &#8211; eine Tradition bei Festlichkeiten in   Pakistan.<\/p>\n<p>  Musharraf war zum R&#252;cktritt gezwungen, um der Dem&#252;tigung eines   Amtsenthebungsverfahrens im Parlament zuvorzukommen. Am 7. August hatte   die Koalitionsregierung angek&#252;ndigt, dass sie ein   Amtsenthebungsverfahren einleiten w&#252;rde, falls er es ablehnen sollte   zur&#252;ckzutreten. F&#252;r viele kam diese Entscheidung nicht &#252;berraschend;   dieser Schritt wurde seit der Bildung der Regierungskoalition nach den   Wahlen Anfang dieses Jahres erwartet worden. Der R&#252;cktritt Musharrafs   bedeutet das Ende einer &#196;ra, in der Pakistan in eine wirtschaftliche,   politische und soziale Krise gest&#252;rzt wurde. Musharraf hinterl&#228;sst   Pakistan als ein zerbrechlicheres und zerbrocheneres Land im Vergleich   zum Zeitpunkt seines Amtsantritts 1999.<\/p>\n<h4>  Sicherer Abgang<\/h4>\n<p>  Musharraf entschied sich zum R&#252;cktritt, nachdem er von der Armee und der   US-Administration die Zusicherung erhalten hatte, dass er nicht   angeklagt wird und seine Handlungen straflos bleiben. Anf&#228;nglich war er   noch gewillt, das Amtsenthebungsverfahren auf sich zu nehmen, und erwog   verschiedene M&#246;glichkeiten, um diese schwierige Situation durchzustehen.   Um das Amtsenthebungsverfahren zu verhindern, zog er sogar in Betracht,   seine verfassungsm&#228;&#223;ige Macht auszunutzen und das Parlament aufzul&#246;sen.   Er versuchte, dabei die Unterst&#252;tzung der milit&#228;rischen Befehlshaber zu   bekommen. Sie lehnten dies jedoch ab. Als die meisten ihrer   Parlmentsabgeordneten &#246;ffentlich ank&#252;ndigten, im Amtsenthebungsverfahren   gegen ihn zu stimmen, war seine politische Partei, die pakistanische   Muslimliga (Quaid-e-Azam) beziehungsweise PML-Q, ramponiert.<\/p>\n<p>  Laut Nachrichtenmeldungen entschied sich Musharraf erst zum R&#252;cktritt,   als Armee-Oberbefehlshaber Kayani ihn deutlich darauf hinwies, dass,   wenn er nicht gewillt sei zur&#252;ckzutreten, nicht nur ein Amtsenthebungs-   sondern auch ein Gerichtsverfahren und Strafverfolgung gegen ihn   eingeleitet werden w&#252;rden. Ihm blieb keine andere Wahl als den sicheren   Weg des R&#252;cktritts zu gehen. Am wahrscheinlichsten ist es, dass er nicht   im Land bleiben wird. M&#246;glicherweise wird er in die USA &#252;bersiedeln. Die   Armeegener&#228;le wollten einen sicheren Abgang f&#252;r ihn, da sie einen   ehemaligen Armeechef nicht von zivilen Politikern dem&#252;tigen lassen   wollen. Bei der Aushandlung des Deals zwischen Regierung und Musharraf   spielten die Bush-Administration und die saudische Regierung eine   Schl&#252;sselrolle. Dieser Deal wird von drei Seiten garantiert: der   Bush-Administration, dem saudischen Regime und der pakistanischen Armee.   Damit wird Musharraf einem Gerichtsverfahren und weiterer   Strafverfolgung entgehen.<\/p>\n<p>  Nawaz Sharifs pakistanische Muslimliga (PML-N), die zweitgr&#246;&#223;te Partei   der regierenden Koalition, war nicht f&#252;r einen &#8222;sicheren Abgang&#8220; f&#252;r   Musharraf. Doch die Pakistanische Volkspartei (PPP), der gr&#246;&#223;ere   Koalitionspartner, wollte ihn. Es ist &#252;berdeutlich, dass das   Milit&#228;r-Establishment kein Verfahren gegen ihren ehemaligen Chef und   Viersternegeneral erlaubt h&#228;tte, da dies als &#8222;Beleidigung&#8220; der   Spitzenr&#228;nge gesehen worden w&#228;re. Die zivilen Politiker sind bisher noch   nicht stark genug, um die milit&#228;rische Macht zu &#252;bernehmen. Als   symbolische Geste hat die Armee Musharraf zugestanden, weiterhin in   einer Milit&#228;runterkunft, der offiziellen Residenz des Armeechefs, zu   wohnen.<\/p>\n<h4>  Der Fall des Pervez Musharraf<\/h4>\n<p>  Wieder hat ein Milit&#228;rdiktator abgedankt, nachdem er in jeder Hinsicht   eine soziale und politische Krise angerichtet hat. Seine Bem&#252;hungen,   sich an der Macht zu halten, endeten schlie&#223;lich nach neun Jahren   Tyrannenherrschaft, die 1999 begann. General Musharraf kam an die Macht   und regierte wie seine drei Amtsvorg&#228;nger als Armeestabschef (COAS) das   Land. Seine Uniform war das erste Erste Mittel zur Absicherung seiner   Position und die Armee das Instrument der Eigenerm&#228;chtigung und   Kontrolle. Am Tag, als er seine Uniform ablegte, war er nicht l&#228;nger   Herr seiner selbst oder des Schicksals Pakistans.<\/p>\n<p>  Der Verlust der institutionellen Macht der Armee war gewisserma&#223;en der   Anfang vom Ende. Musharraf trug die Uniform so lang er konnte. Wegen der   aufkochenden Missgunst sowohl innerhalb wie auch au&#223;erhalb der Armee gab   es keine andere M&#246;glichkeit mehr, als auf das Amt zu verzichten.<\/p>\n<p>  Wie die fr&#252;heren Milit&#228;rdiktatoren General Ayub Khan und General   Zia-ul-haq sorgte auch Musharraf f&#252;r vier Dinge, um sein politisches   &#220;berleben zu sichern. Er st&#228;rkte die Macht des Pr&#228;sidenten durch   Verfassungs&#228;nderungen (Ayub schrieb eine neue Verfassung). Er versuchte,   mit einem zusammengebastelten Referendum f&#252;r seine Legitimation durch   die &#214;ffentlichkeit zu sorgen und durch die Z&#252;gelung der Judikative eine   legal Deckung seiner illegalen, gegen die Verfassung gerichteten   Handlungen zu erreichen. Au&#223;erdem gr&#252;ndete er mit der PML-Q eine   politische Partei.<\/p>\n<p>  Wie wir an den politischen Ereignissen sehen k&#246;nnen, die sich nach   seinem R&#252;cktritt als COAS entwickelten, wird die k&#252;nstliche politische   &#220;bereinkunft nicht lange halten. Er tat alles M&#246;gliche, um an der Macht   zu bleiben, aber im weiteren Verlauf gingen ihm daf&#252;r die Optionen aus.   Die Absetzung des Pr&#228;sidenten des obersten Gerichtshofs, Iftikhar   Chaudhary, im M&#228;rz 2007 und die Einf&#252;hrung des Kriegsrechts im November   2007 stehen f&#252;r ein verh&#228;ngnisvolles Vorgehen. Er sorgte vor ihrer   Ermordung sogar f&#252;r ein Abkommen mit der F&#252;hrerin der PPP, Benazir   Bhutto, um seine Herrschaft fortzusetzen. Das Ergebnis der Wahlen vom   18. Februar, in der seine eigens ins Leben gerufene politische Partei,   die PML-Q, schwere Verluste hinnehmen musste, war der Abpfiff f&#252;r seine   Herrschaft. Sein Machtverlust war &#8211; nach seiner Entscheidung, die   Uniform abzulegen &#8211; nur noch eine Frage der Zeit. Musharraf mag die   B&#252;hne verlassen haben, doch sein Verm&#228;chtnis wird die Menschen in   Pakistan weiterhin verfolgen.<\/p>\n<h4>  Zukunft der Regierungskoalition und politische Stabilit&#228;t<\/h4>\n<p>  Beobachter vor Ort und Kommentatoren sagen, dass mit dem R&#252;cktritt   General Musharrafs die politische Unsicherheit vor&#252;ber ist und eine neue   Periode der Stabilit&#228;t beginnen wird. Doch die Realit&#228;t der politischen   Situation vor Ort zeigt in eine andere Richtung. Innerhalb der   Regierungskoalition existieren in vielen Punkten weiterhin entscheidende   Differenzen. Der strittigste Punkt zwischen PPP und der PML-N ist der   Aspekt der Wiederherstellung der Judikative. Die PML-N will, dass die   Judikative durch eine Rechtsverordnung sofort wieder hergestellt wird.   Die PPP unterst&#252;tzt die Wiedereinsetzung der entlassenen Richter   allerdings nur als Teil eines verfassungsrechtlichen Gesamtpakets. &#220;ber   diesen Punkt hat sich die PML-N im Mai bereits aus dem Kabinet   zur&#252;ckgezogen. Die Regierungskoalition k&#252;ndigte zweimal eine Frist f&#252;r   die Wiedereinsetzung der Richter an, sie scheiterte aber jedes Mal bei   der Umsetzung. Jetzt haben sie versprochen, die Wiedereinsetzung der   Richter innerhalb 72 Stunden nach Musharrafs Abgang durchzuf&#252;hren.<\/p>\n<p>  Das Thema, das die Koalition spalten kann, ist der &#8222;Krieg gegen den   Terror&#8220;. PML-N und die JUI (Jamiat Ulema-e-Islam; eine der f&#252;nf   bedeutendsten islamischen Parteien) wollen die Milit&#228;roperationen in den   Stammesgebieten und in Swat (Teil der Nordwestprovinz; Anmerkung des   &#220;bersetzers) beendet wissen. Doch der US-amerikanische Imperialismus &#252;bt   starken Druck auf die Regierung aus, um nicht nur mit diesen   Milit&#228;roperationen fortzufahren, sondern diese auch auf andere Gebiete   auszuweiten. Die PPP und die Awami National Party (ANP; vertritt einen   &#8222;paschtunischen Nationalismus&#8220; und steht f&#252;r &#8222;pan-islamischen   Sozialismus&#8220;; Anmerkung des &#220;bersetzers), zwei der Koalitionspartner,   wollen die Bush-Administration nicht br&#252;skieren und mit den   Milit&#228;roperationen fortsetzen. In anderen Punkten gibt es Differenzen,   die zu Schwierigkeiten und noch gr&#246;&#223;eren politischen Unw&#228;gbarkeiten in   den kommenden Monaten f&#252;hren k&#246;nnen.<\/p>\n<p>  Dass die Koalitionsregierung sofort zerbrechen wird, ist   unwahrscheinlich. Jedoch kann diese M&#246;glichkeit nicht vollkommen   ausgeschlossen werden. Der &#8222;gemeinsame Feind&#8220; ist nun gegangen.   Opposition gegen&#252;ber Musharraf stellte den gr&#246;&#223;ten einigenden Faktor   dar, der die alten Kontrahenten in der momentanen Koalition   zusammenschwei&#223;te. Das herrschende Establishment wird alles versuchen,   um Risse und Feindseligkeiten zwischen den gr&#246;&#223;ten kapitalistischen   Parteien zu erzeugen. Das lange Zeit w&#228;hrende B&#252;ndnis und die   Zusammenarbeit zwischen PPP und PML-N ist nicht im Interesse der   herrschenden Elite. Langfristig kann dieses B&#252;ndnis zu einem   Gegengewicht gegen&#252;ber der politischen Dominanz der herrschenden Elite &#8211;   vor allem dem Milit&#228;r-Establishment &#8211; werden.<\/p>\n<p>  Es gibt viele Herausforderungen, mit denen die Koalitionsregierung   konfrontiert ist: die Zunahme religi&#246;s-extremistischer Militanz in den   Stammesgebieten und einem gro&#223;en Teil der Nordwestprovinz; die   Rationalisierung von Lebensmitteln und eine himmelhohe Inflation;   zunehmende Armut und Hunger; eine stagnierende Wirtschaft und   fortgesetzte nationalistische Aufst&#228;nde in Belutschistan (pakistanische   Provinz und Name einer im Iran, Afghanistan und Pakistan liegenden   Region; Anmerkung des &#220;bersetzers). Sie alle sind entscheidende Aspekte,   mit denen sich die Regierung auseinandersetzen muss.<\/p>\n<p>  Die erste Rechtfertigung der Regierung daf&#252;r, dass diese Probleme nicht   gel&#246;st sind, hat keine Grundlage mehr: Sie hie&#223; &#8222;Musharraf&#8220;. Die   Regierungskoalition versagte darin, die rapide steigenden   Lebensmittelpreise einzud&#228;mmen und den wirtschaftlichen Abschwung zu   verhindern. Die arbeitenden Massen stehen weiterhin &#252;ber Stunden in   Warteschlangen an, um Weizen und Mehl zu kaufen. Die   Gesundheitsversorgung und der Bildungsbereich sind verkr&#252;ppelt. Die   wirkliche Testphase f&#252;r die Regierung hat eben erst begonnen.<\/p>\n<h4>  Stimmung unter den Massen<\/h4>\n<p>  Die Koalitionsregierung hat etwas mehr an Zeit und Unterst&#252;tzung   gewonnen nachdem sie Musharraf aus dem Amt zwangen. Trotzdem sind die   arbeitenden Massen nicht in der Stimmung, dem herrschenden B&#252;ndnis viel   Zeit zu lassen. Es gibt bereits eine weit verbreitete Entt&#228;uschung &#252;ber   die bisherigen Leistungen der Regierung. Vor dem R&#252;cktritt Musharrafs   zeigten alle Umfragen einen rapiden Einbruch der Unterst&#252;tzung der PPP.   Ganz kurzfristig wird die PPP Unterst&#252;tzung gewinnen und davon   profitieren, dass sie Musharraf von der Macht verdr&#228;ngte. Wenn das   regierende B&#252;ndnis damit Erfolg hat, die abgesetzten Richter wieder ins   Amt zu bringen, kann dieser Prozess f&#252;r eine kurze Frist verst&#228;rkt   werden besonders bei der Mittelklasse und Teilen der Arbeiterklasse.   Aber wenn es der regierenden Koalition nicht gelingt, die Richter wieder   einzusetzen, dann wird die augenblickliche Unterst&#252;tzung in Entt&#228;uschung   und Wut umschlagen.<\/p>\n<p>  Die herrschende Koalition wird auch nicht in der Lage sein, die   Hoffnungen der Menschen am Leben zu halten, da die wirtschafltliche   Krise ungel&#246;st bleibt und sich verschlimmert.<\/p>\n<p>  Immer noch gibt es eine weit verbreitete Unzufriedenheit und   Desillusionierung unter breiten Schichten der arbeitenden Massen   gegen&#252;ber s&#228;mtlichen politischen Parteien. Die Menschen haben einfach   das Vertrauen und die Zuversicht hinsichtlich der politischen Parteien   und ihrer F&#252;hrungen verloren. Wut und Hass gegen die wirtschaftlichen   und sozialen Bedingungen wachsen. Die Mehrheit der arbeitenden und armen   Menschen hat ihre Hoffnung und ihre Tr&#228;ume von einer besseren Zukunft   und einem besseren Leben verloren.<\/p>\n<p>  W&#228;hrend es momentan eine Art Pause im Kampf der Bewegung der   Arbeiterklasse gibt, haben einige Teile der Arbeiterklasse &#8211; wie   beispielsweise die Besch&#228;ftigten der Telekom- und der Textilbranche &#8211;   ihre St&#228;rke gezeigt und zur&#252;ckgeschlagen. Obwohl diese K&#228;mpfe noch   verallgemeinert werden m&#252;ssen, sind sie zukunftsweisend. Die   Arbeiterklasse ist politisch vom Zentrum des politischen Geschehens   abgetrennt, weil es an einer Partei fehlt, die sie vertritt.<\/p>\n<p>  Die Arbeiterklasse braucht dringend ihre eigene Partei, um f&#252;r ihre   Klasseninteressen zu k&#228;mpfen. Solch eine Partei kann auf der Basis eines   radikalen sozialistischen Programms die Massen gegen die Ausbeutung,   Tyrannei, Armut und das verrottete kapitalistische und feudalistische   System mobilisieren. Es gibt f&#252;r die arbeitenden Massen keinen   zukunftsweisenden Weg im Kapitalismus. Eine sozialistische   Transformation ist der einzige Weg vorw&#228;rts.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Wird das die politische Krise des Landes beenden?\n    <\/p>\n<p>\n      <i>von Khalid Bhatti, Lahore, Socialist Movement Pakistan<br \/>\n      (Schwesterorganisation der SAV und Sektion des CWI in Pakistan)<\/i>\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[38],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12775"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12775"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12775\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12775"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12775"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12775"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}