{"id":12746,"date":"2008-07-16T20:56:15","date_gmt":"2008-07-16T20:56:15","guid":{"rendered":".\/?p=12746"},"modified":"2008-07-16T20:56:15","modified_gmt":"2008-07-16T20:56:15","slug":"12746","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2008\/07\/12746\/","title":{"rendered":"Alle gemeinsam f&#252;r die Rettung der Bremer Krankenh&#228;user!"},"content":{"rendered":"<p>  Aufruf der SAV Bremen zur Solidarit&#228;t mit den Bremer Krankenh&#228;usern<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  F&#252;r die Krankenh&#228;user geht es jetzt ums Ganze. Nach der Vernichtung von   &#252;ber 100.000 Arbeitspl&#228;tzen droht nach Pressemeldungen jeder dritten   Klinik in Deutschland das &#8222;Aus&#8220;.<\/p>\n<p>  Auch in Bremen verweigert der rotgr&#252;ne Senat die dringend ben&#246;tigten   Mittel f&#252;r Investitionen und Umbauma&#223;nahmen. Die so verursachten   Defizite sollen durch die Streichung von 950 Vollzeitstellen auf die   MitarbeiterInnen abgew&#228;lzt werden. Und damit auf die Bev&#246;lkerung, die   ohne dieses Personal nicht mehr anst&#228;ndig medizinisch versorgt werden   kann. Wieder einmal sollen nicht die Reichen zur Kasse gebeten werden,   sondern die Arbeitnehmer und diejenigen, die auf kommunale Krankenh&#228;user   angewiesen sind.<\/p>\n<p>  Dagegen h&#228;ufen sich bundesweit Proteste, die am 25.9. durch eine   zentrale Demonstration in Berlin zusammengefasst werden sollen. Auch in   Bremen vergeht kaum eine Woche ohne Betriebsversammlungen und   Protestaktionen. Zuletzt gegen die drohende Schlie&#223;ung der Kinderklinik   am KBM und gegen die Schlie&#223;ung einer internistischen Station am   Klinikum Nord.<\/p>\n<p>  Das Problem: W&#228;hrend die Gewerkschaft ver.di bundesweit gegen den   &#8222;Deckel f&#252;r die Krankenh&#228;user&#8220; mobil macht, haben ihre Vertreter im   Aufsichtsrat des Bremer Klinikverbunds vor zwei Wochen F&#220;R diesen   Kahlschlag gestimmt. Anstatt endlich auch in Bremen gemeinsame   Protestaktionen zu organisieren, fallen sie ihren KollegInnen damit in   den R&#252;cken.<\/p>\n<p>  Weder die Besch&#228;ftigten, noch die Gewerkschaftsmitglieder sind dazu   vorher gefragt worden. Deshalb sind auch in Bremen gemeinsame   Betriebsr&#228;tekonferenzen und Betriebsversammlungen notwendig, zu denen   ver.di &#252;berall f&#252;r den 8.9. aufruft. Auch die k&#252;nftigen PatientInnen   sind nie gefragt worden, ob sie mit einer Notversorgung durch schon   jetzt &#252;berlastete &#196;rzte und Pflegekr&#228;fte einverstanden sind. Auch sie   brauchen die Chance, ihre Meinung &#252;ber den geplanten Kahlschlag mit   einer Unterschriftenaktion zum Ausdruck zu bringen!<\/p>\n<p>  Denn Tausend Vollzeitstellen weniger bedeuten fast zweitausend   Arbeitslose mehr in Bremen!<\/p>\n<p>  Wenn diese Pl&#228;ne durchkommen, w&#252;rde der rotgr&#252;ne Senat nicht nur den   Pflegenotstand versch&#228;rfen, sondern auch die Arbeitslosigkeit und ihre   sozialen Folgen.<\/p>\n<p>  Die Bremer Partei &#8222;Die LINKE&#8220; ist angetreten, um innerhalb und au&#223;erhalb   der B&#252;rgerschaft gegen diese unsoziale Politik Widerstand zu leisten. Es   ist wichtig, dass ihr Fraktionsvorsitzender Peter Erlanson die Pl&#228;ne des   neuen Klinikchefs Hansen im Aufsichtsrat abgelehnt hat. Aber das reicht   nicht aus. Die LINKE ist in der B&#252;rgerschaft ebenso in der Minderheit   wie im Aufsichtsrat der Gesundheit Nord.<\/p>\n<p>  Um die Interessen der Mehrheit der Bev&#246;lkerung und der Besch&#228;ftigten zum   Ausdruck zu bringen, sind daher gemeinsame Aktionen f&#252;r die Rettung der   Krankenh&#228;user notwendig.<\/p>\n<p>  Daf&#252;r haben sich die Mitglieder der SAV in der Bremer LINKEN eingesetzt.   Bereits vor einem halben Jahr hat die LINKE auf einer Veranstaltung   zusammen mit Betriebsrats- und Gewerkschaftsvertretern eine   Unterschriftenaktion gegen Privatisierung und Personalabbau beschlossen.   Anstatt den Erfolg gegen die PPP-Pl&#228;ne f&#252;r das Klinikum Mitte zu nutzen,   wurden diese Beschl&#252;sse jedoch bisher nicht umgesetzt.<\/p>\n<p>  Deshalb rufen wir nun alle betroffenen KollegInnen und B&#252;rger auf, daf&#252;r   selbst aktiv zu werden. Nicht nur durch ihre Unterschrift f&#252;r den   umseitigen Aufruf, sondern durch die Mitarbeit in einem Aktionskomitee,   das allen offen steht, die sich f&#252;r die Rettung der Bremer Krankenh&#228;user   engagieren wollen.<\/p>\n<p>  <i>V.i.s.d.P.: Heino Berg, R&#252;ckertstr. 25, 28199 Bremen<\/i><\/p>\n<h2>  <b>Alle gemeinsam f&#252;r die Rettung der Bremer Krankenh&#228;user!<\/b><\/h2>\n<p>  Die vom Senat und der Leitung des Klinikverbunds Nord geplante   Streichung von 950 Vollzeitstellen und die Schlie&#223;ung ganzer Stationen   an den kommunalen Krankenh&#228;usern gef&#228;hrden die medizinische Versorgung   in unserem Land.<\/p>\n<p>  Wir fordern die vollst&#228;ndige R&#252;cknahme dieser Pl&#228;ne und eine   ausreichende, &#246;ffentliche Finanzierung der st&#228;dtischen Krankenh&#228;user.<\/p>\n<p>  Wir fordern von den Arbeitnehmer im Aufsichtsrat des kommunalen   Klinikverbunds und von ver.di ein klares Nein zu dieser massenhaften   Vernichtung von Arbeitspl&#228;tzen und gemeinsame Protestaktionen. Der   Aufruf der Gewerkschaft auf Bundesebene zu gemeinsamen   Betriebsversammlungen am 8.9. und zu einer zentralen Demonstration am   25.9. muss auch in Bremen aufgegriffen werden!<\/p>\n<p>  Wir unterst&#252;tzen die Bildung eines offenen Aktionsausschusses zur   Rettung der Bremer Krankenh&#228;user und m&#246;chten &#252;ber seine Aktivit&#228;ten   informiert werden.<\/p>\n<p>  Name Adresse\/Tel. Gewerkschaft\/Initiative Unterschrift<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Aufruf der SAV Bremen zur Solidarit&#228;t mit den Bremer Krankenh&#228;usern\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[14,104],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12746"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12746"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12746\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12746"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12746"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12746"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}