{"id":12676,"date":"2008-06-08T00:00:00","date_gmt":"2008-06-08T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=12676"},"modified":"2008-06-08T00:00:00","modified_gmt":"2008-06-08T00:00:00","slug":"12676","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2008\/06\/12676\/","title":{"rendered":"Warum Sozialismus: Gesunde Nahrung f&#252;r alle!"},"content":{"rendered":"<p>  &#214;kologisch-nachhaltige Produktion und demokratische Planwirtschaft   geh&#246;ren zusammen<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>T&#228;glich sterben weltweit 24.000 Menschen an Hunger. Das   &#8222;Milleni-umsziel&#8220; von 2000 (Halbierung der Zahl der Menschen, die in   extremer Armut leben) ist so fern wie nie. Nach j&#252;ngsten Sch&#228;tzungen der   Weltern&#228;hrungsorganisation FAO hungert etwa eine Milliarde Menschen das   ganze Jahr.<\/b><\/p>\n<p>  <b>Der seit fast 20 Jahren im Weltma&#223;stab alleinherrschende Kapitalismus   ist unf&#228;hig, auch nur das elementarste aller Menschenrechte, das Recht   auf ausreichende und angemessene Nahrung, zu gew&#228;hrleisten.<\/b><\/p>\n<h4>  <i>von Michael Schilwa, Berlin<\/i><\/h4>\n<p>  Aktuell leben circa 6,6 Milliarden Menschen auf der Erde. K&#246;nnen die   wirklich alle vern&#252;nftig &#246;kologisch-nachhaltig ern&#228;hrt werden?<\/p>\n<h4>  &#220;berbev&#246;lkerung? Es gibt genug Nahrung!<\/h4>\n<p>  Im Mai 2008 erkl&#228;rte der renommierte Pariser Agronomieprofessor Marcel   Mazoyer in einem Interview mit der Zeitung Freitag auf die Frage &#8222;K&#246;nnte   eine globale Landwirtschaft, eine vern&#252;nftige Agrarpolitik   vorausgesetzt, die Bev&#246;lkerung ern&#228;hren, die auf neun oder zehn   Milliarden Menschen anw&#228;chst?&#8220; folgendes: &#8222;Absolut. Die Welt ist nicht   zu klein. Wenn es anderthalbmal so viele Menschen gibt wie heute und   wenn auch die Menschen genug zu essen haben sollen, die heute an   Unterern&#228;hrung leiden, br&#228;uchte man ungef&#228;hr den doppelten Ertrag.<\/p>\n<p>  Das ist m&#246;glich. Die vorhandenen Landreserven, die ohne Bew&#228;sserung   bebaut werden k&#246;nnten, ohne dass man dazu Wald roden m&#252;sste, betragen   etwa 70 Prozent der heutigen Fl&#228;chen. In der H&#228;lfte der Welt [&#8230;]   k&#246;nnte man die Ertr&#228;ge verdoppeln.&#8220;<\/p>\n<p>  Paul Nicholson von der Kleinbauern- und Landarbeiterbewegung Via   Campesina: &#8222;Der Welt mangelt es keineswegs an Nahrungsmitteln &#8211; es gibt   sogar &#220;bersch&#252;sse und brachliegende Produktionskapazit&#228;ten. Das Problem   ist vielmehr, dass die Nahrungsmittel ungerecht verteilt sind.&#8220;<\/p>\n<h4>  Gegenkonzept &#8222;Ern&#228;hrungssouver&#228;nit&#228;t&#8220;?<\/h4>\n<p>  &#8222;Ern&#228;hrungssouver&#228;nit&#228;t&#8220; ist ein viel diskutiertes und auch von vielen   Linken unterst&#252;tztes Konzept. Es bezeichnet nach dem Verst&#228;ndnis ihrer   Bef&#252;rworter das Recht aller V&#246;lker, L&#228;nder und L&#228;ndergruppen, ihre   Landwirtschafts- und Ern&#228;hrungspolitik selbst zu definieren. Der Begriff   wurde 1996 anl&#228;sslich der Weltern&#228;hrungskonferenz von Via Campesina   gepr&#228;gt.<\/p>\n<p>  Das Konzept beinhaltet unter anderem Landreformen, Achtung der Rechte   der Bauern und Landarbeiter, Ablehnung der Gentechnik, Schutz der   Kleinbauern vor Billigimporten, F&#246;rderung &#8222;agro-&#246;kologischer   kleinb&#228;uerlicher Landwirtschaftsmodelle &#8211; oft wird es zusammengefasst   mit den Worten &#8222;Brot, Land und Freiheit&#8220;.<\/p>\n<h4>  L&#246;st eine kleinb&#228;uerliche Pro-duktionsweise die Probleme?<\/h4>\n<p>  Ja und Nein!<\/p>\n<p>  Ja, weil unter den Bedingungen imperialistisch-neokolonialer Ausbeutung   die Forderung nach einer neuen, kleinb&#228;uerlichen Agrarordnung eine   Kampfansage an den globalen Freihandelskapitalismus darstellt. Auch die   Bolschewiki siegten 1917 in Russland mit der Parole &#8222;Land, Brot,   Frieden&#8220;, obwohl durchaus keine Anh&#228;nger kleinb&#228;uerlichen Grundbesitzes,   sondern einer kollektivierten Landwirtschaft. Eine Landreform, die das   Land denen gibt, die es bearbeiten, w&#228;re ein gewaltiger Fortschritt im   Kampf gegen Armut und Hunger &#8211; aber nicht durchsetzbar im Rahmen des   Kapitalismus.<\/p>\n<p>  Nein, weil privater Grundbesitz (auch von Kleinbauern oder Kooperativen)   &#8222;Marktwirtschaft&#8220; voraussetzt. Dass dauerhafte Marktreformen zu Gunsten   der Arbeiterklasse, der Kleinbauern und Landlosen nicht funktionieren,   zeigt der Kapitalismus, seit er besteht.<\/p>\n<p>  Nein auch deshalb, weil Produktivkraftentwicklung, der Einsatz von   Maschinen und Technik nicht per se schlecht sind &#8211; Pflanzenwissenschaft   ist nicht gleich Gentechnik, nicht jedes Pflanzenschutzmittel von   Schaden.<\/p>\n<p>  Biologisch-&#246;kologisch-nachhaltige Landwirtschaft muss nicht   notwendigerweise kleinb&#228;uerlich organisiert sein, sondern kann durchaus   &#8211; selbstverst&#228;ndlich ohne jeden Zwang &#8211; auch kollektiviert und   &#8222;industriell&#8220; funktionieren und ist dann wesentlich effizienter.<\/p>\n<p>  Die Erkenntnis, dass gemeinsame Landwirtschaftsproduktion in gr&#246;&#223;eren   Einheiten auch f&#252;r den einzelnen Kleinbauern Vorteile hat (zum Beispiel   Unabh&#228;ngigkeit vom individuellen Ernteertrag und von Marktpreisen) l&#228;sst   sich nicht &#8222;verordnen&#8220;. Diese Vorteile m&#252;ssen &#8222;erlebbar&#8220; gemacht werden,   um zu &#252;berzeugen.<\/p>\n<h4>  Retter Gentechnik?<\/h4>\n<p>  Nachweislich wird mit genmanipulierten Pflanzen mittelfristig nicht die   Produktivit&#228;t erh&#246;ht, sondern nur die Abh&#228;ngigkeit der Bauern von den   Verk&#228;ufern des patentierten Saatgutes und der Pestizide.<\/p>\n<p>  Durch &#246;kologischen Landbau hingegen k&#246;nnen die Ertr&#228;ge nachhaltig   gesteigert werden. Eine umfassende Untersuchung dazu lieferten 2001   Jules Pretty und Rachel Hine von der Universit&#228;t Essex. Sie pr&#252;ften 208   &#246;kologische Agrarprojekte von Guatemala bis Indien und fanden so gut wie   &#252;berall &#8222;klare Zu-w&#228;chse bei der Nahrungsmittelproduktion&#8220;, mal um 20   Prozent, mal um das Doppelte und mehr.<\/p>\n<h4>  Nahrungsmittelproduktion und Ern&#228;hrung im Sozialismus<\/h4>\n<p>  Es ist weder m&#246;glich noch sinnvoll, eine k&#252;nftige sozialistische   Gesellschaft in allen Details bereits heute zu &#8222;entwerfen&#8220;, aber ein   paar Grundprinzipien k&#246;nnen wir festhalten.<\/p>\n<p>  Nahrungsmittelproduktion im Sozialismus wird verst&#228;rkt und tats&#228;chlich   die &#246;kologischen &#8211; und damit sozialen &#8211; Folgen von   Produktivkraftentwicklung in den Blick nehmen (m&#252;ssen). Die von der   Weltbank seit den sechziger Jahren angeschobene so genannte &#8222;Gr&#252;ne   Revolution&#8220; f&#252;hrte zu Ertragssteigerungen, brachte aber den Einsatz von   Pestiziden, Kunstd&#252;ngern und kommerziellem Saatgut mit sich. Der Einsatz   dieser Mittel trieb Millionen von Kleinbauern in die Verschuldung und   hinterlie&#223; vertrocknete, ausgelaugte B&#246;den, verschmutztes Grundwasser   und Monokulturen. Die ausgelaugten B&#246;den verlangten nach immer mehr   Kunstd&#252;nger, die mittlerwei-le resistenten Sch&#228;dlinge nach immer   teureren Pestiziden aus den Laboren der Pharmakonzerne, die mit der   immer gr&#246;&#223;eren Abh&#228;ngigkeit ihrer Kunden immer gr&#246;&#223;ere Profite machten.<\/p>\n<p>  Das ist kein Pl&#228;doyer f&#252;r ein naives &#8222;Zur&#252;ck zur Natur&#8220; &#8211; nicht jede   Kreuzz&#252;chtung (Hybridisierung) muss zu Monokulturen f&#252;hren, nicht jede   Form k&#252;nstlicher Bew&#228;sserung ist &#246;kologisch sch&#228;dlich. Im Sozialismus   wird ein von &#8222;Marktf&#228;higkeit&#8220; und Profitzwang befreiter   wissenschaftlich-technischer Fortschritt ungeheure Potenziale f&#252;r die   Menschheit er&#246;ffnen.<\/p>\n<h4>  Planung statt Konkurrenz<\/h4>\n<p>  Die Kopflanger des Kapitals bl&#228;uen uns jeden Tag aufs Neue ein, dass die   &#8222;unsichtbare Hand des Marktes&#8220; die beste aller gesellschaftlichen   Steuerungsinstrumente ist. Ein Blick auf die gegenw&#228;rtige   Nahrungsmittelproduktion und -verteilung zeigt sofort, wie ineffektiv,   sinnlos und verschwenderisch die Resultate dieses Marktregimes sind.   Brauchen wir wirklich ausgerechnet &#196;pfel aus Neuseeland? Ist es   sinnvoll, Nordseekrabben zum Pulen nach Marokko zu karren und dann zum   Verkauf wieder zur&#252;ck nach Deutschland?<\/p>\n<p>  Eine sozialistische Nahrungsmittelproduktion wird unsinnige Transporte   vermeiden und sehr viel st&#228;rker auf regionale Wirtschaftskreisl&#228;ufe   ausgerichtet sein. Eine eher standortnahe Versorgung wird wahrscheinlich   auch wieder verst&#228;rkt saisonale Ern&#228;hrungsgewohnheiten mit sich bringen.   Das w&#252;rde aber in einer sozialistischen Gesellschaft demokratisch   er&#246;rtert und entscheiden werden.<\/p>\n<h4>  Weniger Burger = M&#252;slipflicht f&#252;r alle?<\/h4>\n<p>  Sozialismus hei&#223;t nicht geringere, sondern gr&#246;&#223;ere   Nahrungsmittelvielfalt. Die wirklichen &#8222;Gleichmacher&#8220; sind nicht die   Marxistinnen und Marxisten, sondern die Konzerne, die Monsantos und   Nestles. In Indien sank die Zahl der Reissorten von etwa 50.000 in den   sechziger Jahren auf etwa 50 in den Neunzigern.<\/p>\n<p>  Das hei&#223;t nicht: &#8222;Wie bisher, nur mehr.&#8220; Im Sozialismus werden sich die   Ern&#228;hrungsgewohnheiten in der &#8222;Ersten Welt&#8220; (USA, Westeuropa, Japan)   &#228;ndern, was f&#252;r eine bewusstere Bev&#246;lkerung ein Mehr und nicht ein   Weniger an Lebensqualit&#228;t bedeutet.<\/p>\n<p>  Es ist zum Beispiel ein Problem, dass insbesondere die Fleischproduktion   viele Ressourcen verbraucht. Um ein Kilo Rindfleisch zu erzeugen,   braucht man acht bis zehn Kilo Getreide. Wie viel Fleisch wir nachhaltig   f&#252;r alle Menschen produzieren k&#246;nnen, wie viel Fleisch gesund   beziehungsweise ungesund ist, w&#252;rde man demokratisch diskutieren und   dementsprechende Konsequenzen daraus ziehen.<\/p>\n<h4>  Produktivit&#228;t schl&#228;gt Demografie<\/h4>\n<p>  Welche enormen M&#246;glichkeiten eine weltweite, demokratische, nicht   profitorientierte Planung er&#246;ffnen w&#252;rde, zeigt ein Blick auf die   unterschiedliche landwirtschaftliche Produktivit&#228;t in Industrie- und   Entwicklungsl&#228;ndern.<\/p>\n<p>  Vergleicht man die Wertsch&#246;pfung (Pro-Kopf-Produktion) je Besch&#228;ftigten   in der Landwirtschaft, erreichen die afrikanischen L&#228;nder s&#252;dlich der   Sahara rund ein Prozent (!) der Produktivit&#228;t in den Industriel&#228;ndern.<\/p>\n<p>  Kein Wunder, werden doch in Afrika nur vier Prozent der   landwirtschaftlichen Fl&#228;chen bew&#228;ssert, und zwar nicht aus Wassermangel,   sondern wegen fehlender Investitionen in Bew&#228;sserung und Infrastruktur.<\/p>\n<p>  Selbst in einem &#8222;Schwellenland&#8220; wie Indien arbeiten von den 1,1   Milliarden Menschen mehr als 50 Prozent in der Landwirtschaft, in Europa   und den USA sind es drei Prozent.<\/p>\n<p>  Weltweit hat die Automatisierung der Landwirtschaft seit etwa 1950 die   Ungleichheit der Produktivit&#228;t zwischen manueller Landwirtschaft und der   erfolgreichsten motorisierten Landwirtschaft um den Faktor 50 verst&#228;rkt.<\/p>\n<h4>  Wir m&#252;ssen es nur wollen!<\/h4>\n<p>  Angenommen, wir w&#252;rden morgen aufwachen, und die Welt w&#228;re nicht mehr   kapitalistisch. Was w&#252;rde sich &#228;ndern? Zun&#228;chst w&#252;rde der akute Hunger   innerhalb k&#252;rzester Zeit komplett beseitigt werden. Einfach, indem man   die, weltweit gesehen, im &#220;berfluss vorhandenen Nahrungsmittel an die   Hungernden verteilt. Die Spekulation mit Nahrungsmitteln w&#252;rde sofort   unterbunden, die Spekulanten enteignet.<\/p>\n<p>  Eine demokratische Weltern&#228;hrungskonferenz mit Delegierten aus allen   L&#228;ndern, Bauern, Verbraucherorganisationen, Experten w&#252;rde eine   Bestandsaufnahme machen, Perspektiven und Konsequenzen diskutieren:<\/p>\n<p>  Welchen Bedarf gibt es an welchen Nahrungsmitteln? Welche Fl&#228;chen stehen   weltweit zur Verf&#252;gung? Wo liegen Fl&#228;chen brach, wo k&#246;nnen Fl&#228;chen   wieder nutzbar gemacht werden, die in der Vergangenheit durch   r&#252;cksichtlose Bewirtschaftung ver&#246;deten? Die neuesten Erkenntnisse der   Wissenschaft w&#252;rden allen L&#228;ndern unmittelbar und kostenlos zur   Verf&#252;gung gestellt. S&#228;mtliche Patentrechte auf Saatgut w&#252;rden aufgehoben.<\/p>\n<p>  Die Beendigung aller Kriege w&#252;rde gewaltige Ressourcen frei werden   lassen. Fl&#252;chtlinge k&#246;nnten in ihre Heimat zur&#252;ckkehren und den Boden   wieder bewirtschaften. Verminte Felder w&#252;rden ger&#228;umt und wieder   bearbeitet.<\/p>\n<p>  Man muss kein Agrar&#246;konom sein, um zu erkennen, dass eine solche Welt   ohne Hunger m&#246;glich ist.<\/p>\n<p>  Und man muss nicht einmal Marxist sein sein, um zu verstehen, dass diese   Perspektive im Kapitalismus nie Realit&#228;t werden wird.<\/p>\n<p>  <i><b>Michael Schilwa ist Mitglied im Vorstand der Berliner Alternative   f&#252;r Solidarit&#228;t und Gegenwehr (BASG)<\/b><\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      &#214;kologisch-nachhaltige Produktion und demokratische Planwirtschaft<br \/>\n      geh&#246;ren zusammen\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[96],"tags":[205],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12676"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12676"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12676\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12676"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12676"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12676"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}