{"id":12668,"date":"2008-05-29T00:00:00","date_gmt":"2008-05-29T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=12668"},"modified":"2008-05-29T00:00:00","modified_gmt":"2008-05-29T00:00:00","slug":"12668","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2008\/05\/12668\/","title":{"rendered":"Nazi-Gefahr bek&#228;mpfen"},"content":{"rendered":"<p>  &#8222;Erstaunt&#8220; war die Hamburger Polizei, dass von der rechten Seite am 1.   Mai &#8222;nackte Gewalt&#8220; ausging. Innenminister Wolfgang Sch&#228;uble stellte   Mitte Mai fest, dass das Gewaltpotenzial bei den Rechtsradikalen &#8222;eine   andere Qualit&#228;t&#8220; bekommt. Doch Nazis gibt es nicht erst seit gestern!   Und dort, wo sie auftauchen, kommt mit ihnen der Hass, die Gewalt und   der Terror.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<h4>  <i>von Nima Sorouri, Aachen<\/i><\/h4>\n<p>  In Stolberg bei Aachen hat ein Mob von 800 Faschisten D&#246;ner-Buden   attackiert und lautstark rassistische Parolen skandiert. Im gleichen Ort   organisierte die NPD in zwei Wochen zwei &#252;berregionale Aufm&#228;rsche. In   K&#246;ln haben Mitglieder von der als harmlose &#8222;B&#252;rgerbewegung&#8220; getarnten   rechtsextremen Gruppierung Pro K&#246;ln am Rande einer Veranstaltung eine   t&#252;rkische Studentin und Zivilpolizisten, die ihr zu Hilfe eilten,   geschlagen. Im Internetportal You Tube rufen Neo-Nazis zum Mord an dem   Bocholter Rainer Sauer auf, der ver.di-Sekret&#228;r und Kreissprecher der   LINKEN ist. In der Nacht vom 11. auf den 12. Januar hatten etwa 15   vermummte Faschisten sein Haus belagert, im Fr&#252;hjahr wurde er von   Neo-Nazis auf der Stra&#223;e angegriffen (Solidarit&#228;tsliste unter   www.kein-fussbreit-den-faschisten.de).<\/p>\n<p>  In den letzten Wochen gab es aber auch einen wachsenden Widerstand gegen   Nazi-Aktivit&#228;ten. In Stolberg gingen am 26. April 1.500 Menschen gegen   450 Faschisten auf die Stra&#223;e (siehe Foto). In Hamburg stellten sich am   1. Mai Zehntausend den Rechten in den Weg, am gleichen Tag   demonstrierten in N&#252;rnberg genauso viele gegen einen NPD-Aufmarsch.<\/p>\n<h4>  Meinungsfreiheit?<\/h4>\n<p>  Bei antifaschistischen Protesten k&#246;nnen wir uns nicht auf den Staat oder   die etablierte Politik verlassen. Gerichte und Polizei helfen den   Faschisten, ihre Aufm&#228;rsche durchzusetzen. Dabei wird immer mit dem   Recht auf freie Meinungs&#228;u&#223;erung argumentiert. Es ist keine Meinung,   Menschen zu ermorden wegen ihrer Hautfarbe oder Religion. Es ist keine   Meinung, jedes demokratische Recht abzuschaffen. Es ist keine Meinung,   Menschen massenhaft in Lager zu stecken. Faschismus ist keine Meinung,   sondern ein Verbrechen!<\/p>\n<h4>  Massenhaft mobilisieren gegen Rechts<\/h4>\n<p>  Der staatliche Rassismus, die systematische Ungleichbehandlung von   Menschen mit deutschem und nichtdeutschem Pass, ist f&#252;r die Nazi-Banden   eine Steilvorlage. Ebenso ist die st&#228;ndige Darstellung des Islam als   gewaltt&#228;tige Kraft Wasser auf den M&#252;hlen der Nazis (siehe Seite 3).<\/p>\n<p>  Es wird kein Gericht sein, es wird kein Parlamentsbeschluss sein und es   wird kein Polizeieinsatz sein, der unsere Stadtteile, Schulen und   Betriebe von Nazi-Banden freir&#228;umt. Darum m&#252;ssen wir uns selber vor Ort   zusammentun, organisieren, DIE LINKE und Gewerkschaften f&#252;r   Kampagnenarbeit gewinnen und uns den Faschisten konsequent   entgegenstellen.<\/p>\n<p>  Nicht nur die Nazis, auch die b&#252;rgerlichen Politiker faseln von   &#8222;Parallelgesellschaften&#8220;. Dabei sind es die Kapitalbesitzer und ihre   Vertreter, die mit ihrem Reichtum eine Parallelgesellschaft bilden.   Deshalb m&#252;ssen deutsche und nichtdeutsche Besch&#228;ftigte und Erwerbslose   gemeinsam k&#228;mpfen &#8211; gegen Nazis, gegen rassistische Hetze, gegen Lohn-   und Sozialk&#252;rzungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      &#8222;Erstaunt&#8220; war die Hamburger Polizei, dass von der rechten Seite am 1.<br \/>\n      Mai &#8222;nackte Gewalt&#8220; ausging. 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