{"id":12656,"date":"2008-05-13T00:00:00","date_gmt":"2008-05-13T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=12656"},"modified":"2008-05-13T00:00:00","modified_gmt":"2008-05-13T00:00:00","slug":"12656","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2008\/05\/12656\/","title":{"rendered":"Eine Anklageschrift: J&#252;rgen Todenh&#246;fers &#8222;Warum t&#246;test du Zaid?&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>  P&#252;nktlich zum f&#252;nften Jahrestag des Einmarsches der USA in den Irak, hat   der Autor J&#252;rgen Todenh&#246;fer ein Buch zum Thema vorgestellt. Ein Buch von   Vielen?<\/p>\n<p> <!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<h4>  <i>von Torsten Sting, Rostock<\/i><\/h4>\n<p>  Es handelt sich um ein in mehrfacher Hinsicht bemerkenswertes Buch.   Angefangen mit dem sozialen und politischen Hintergrund des Autors.   J&#252;rgen Todenh&#246;fer ist ehemaliger Bundestagsabgeordneter der CDU und seit   etwa 20 Jahren Topmanager des konservativen Medienkonzerns Burda (u.a.   &#8222;Focus&#8220;). Ausgehend von dieser Sozialisation kommt mensch nicht gerade   auf den Gedanken ein mitrei&#223;endes, geradezu anklagendes Buch gegen die   Unterdr&#252;ckung des Irak und des gesamten Nahen Ostens durch die   imperialistischen M&#228;chte zu erwarten. Aber gerade dies ist dem Autor   gelungen.<\/p>\n<h4>  Widerstand hautnah<\/h4>\n<p>  Todenh&#246;fer hat sich im Herbst des vergangenen Jahres auf den   gef&#228;hrlichen Weg Richtung Irak begeben. &#220;ber Mittelsm&#228;nner gelingt es   ihm, Kontakt zu f&#252;hrenden Aktivisten des sunnitischen Widerstandes zu   kn&#252;pfen. In der Stadt Ramadi, eine der Hochburgen des Widerstandes im   sogenannten sunnitischen Dreieck, h&#228;lt er sich eine knappe Woche, als   Arzt getarnt auf, sammelt pers&#246;nliche Eindr&#252;cke und interviewt aktive   K&#228;mpfer gegen die Besatzung. Die Fakten &#252;ber den Widerstand der   irakischen Bev&#246;lkerung und insbesondere die pers&#246;nlichen Geschichten der   Befragten, lassen dem Leser das Blut gefrieren.<\/p>\n<h4>  Unbeschreibliches Leid<\/h4>\n<p>  Fast jeden Tag h&#246;ren wir Nachrichten &#252;ber die Situation im Irak. Doch   diese sind durch die b&#252;rgerlichen Medien einseitig gef&#228;rbt und die   Wahrheit wird verdreht. Da ist von irakischen Extremisten und von   US-amerikanischen Sicherheitskr&#228;ften die Rede. Da werden jene, die sich   gegen eine verbrecherische Besetzung und Auspl&#252;nderung ihres Landes   wehren als B&#246;se und die Unterdr&#252;cker zumindest nicht als solche benannt.   Zwar wird von Opfern berichtet. Doch zumeist recht abstrakt, nach dem   Motto: &#8222;Wiedermal 20 Tote&#8230;&#8220; Insbesondere werden jedoch nur die (von   einer Minderheit) begangenen Selbstmordattentate erw&#228;hnt. Selten bis nie   wird &#252;ber die Verbrechen der US-Besatzer gesprochen. Diese Beispiele   gibt es bei Todenh&#246;fer zu hauf. Hier ein kleiner Ausriss:<\/p>\n<p>  Rami, Student, Anfang 20 berichtet &#252;ber seinen Weg zum bewaffneten   Kampf. Wenige Monate nach der imperialistischen Invasion, habe es bei   ihm zu Hause eine Hausdurchsuchung gegeben. Es gab den Verdacht, dass er   zum Widerstand geh&#246;re, was damals noch nicht der Fall war. Als die   Soldaten gnadenlos alles zusammentreten und zerst&#246;ren, fleht die Mutter   von Rami um Gnade. In ihrer letzten Verzweiflung wirft sie sich einem   Soldaten vor die F&#252;&#223;e. Dieser tritt einen Schritt zur&#252;ck und erschie&#223;t   die Frau!<\/p>\n<p>  Ahmad, etwa 30 Jahre alt, fr&#252;her Bauarbeiter. Ahmad wollte zu Beginn der   Besatzung m&#246;glichst sein altes Leben weiterf&#252;hren. Doch es sollte wie   bei so vielen Menschen im Irak, anders kommen. Eines Tages l&#228;uft Ahmad   an seinem freien Tag gem&#252;tlich durch seine Heimatstadt Ramadi.   Pl&#246;tzlich, ohne jede Vorwarnung schiesst ein Scharfsch&#252;tze auf Ahmad.   Schwerverletzt muss er ins Krankenhaus eingeliefert werden und &#252;berlebt   nur knapp: Der Sch&#252;tze hatte ihm die Hoden weggeschossen.<\/p>\n<p>  Musa, ehemaliger Polizist in Bagdad. Bei der R&#252;ckfahrt Richtung Syrien   bricht der ruhige Mann sein Schweigen. Er berichtet die unfassbare   Geschichte seiner Tante Hanan. Diese Frau, Anfang 60 hatte ihren Mann   verloren. Sie zog bei ihren Neffen ein. Die beiden Neffen hatten beide   ein Haus, nur wenige Meter voneinander entfernt. An einem Nachmittag   ging die Frau zum Einkauf. Auf dem R&#252;ckweg entwickeln sich K&#228;mpfe,   US-Hubschrauber steigen auf und bombardieren Wohnviertel. Als Hanan sich   dem Haus des Neffen n&#228;hert, sieht sie vor Ensetzten ganz starr, die   rauchende Ruine: niemand hat &#252;berlebt! Als sie sich voller Trauer auf   den Weg zu ihrem anderen Neffen machen will, h&#228;lt sie ein Imam davon ab:   Auch dessen Familie, &#252;ber 10 Menschen wurden umgebracht! Der Schmerz der   Frau kennt keine Grenzen, drei Tage lang trinkt und isst sie nichts.   Dann stirbt sie.<\/p>\n<p>  Es sind gerade diese sehr pers&#246;nlichen Schicksale, die den   verbrecherischen Charakter dieses Krieges so plastisch machen und   dadurch viele LeserInnen aufr&#252;tteln wird.<\/p>\n<h4>  Politischer Charakter des Widerstands<\/h4>\n<p>  Viel wird in den Medien von Al Qaida und Selbstmordattentaten berichtet.   Aber ist das der &#8222;wirkliche&#8220; Widerstand? Todenh&#246;fer interviewt   verschiedene f&#252;hrende Pers&#246;nlichkeiten der irakischen (sunnitischen)   Widerstandsbewegung. Weil er sich im Zentrum des Irak aufh&#228;lt, kann er   leider nicht mit schiitischen und kurdischen Repr&#228;sentanten sprechen,   dennoch ergeben sich interessante Fakten. Die Gespr&#228;chspartner sind   Anh&#228;nger der Baath-Partei (panarabische Partei von Saddam Hussein, die   jahrzehntelang den Irak dominiert und unterdr&#252;ckt hat), Nationalisten   und gem&#228;&#223;igte islamische Kr&#228;fte. Tenor bei allen: Ablehnung der   Besetzung, f&#252;r einen kompletten Abzug der imperialistischen Truppen. Die   befragten sehen K&#228;mpfer sehen sich als Teil eines &#8222;&#252;berkonfessionellen&#8220;   Widerstandes, obwohl die Mehrheit der Aktiven sunnitischen Glaubens   (Mehrheitsrichtung in der muslimischen Welt, Minderheit im Irak) ist.<\/p>\n<p>  Mohammad ist ein Anf&#252;hrer der &#8222;Vereinigten Widerstandsgruppe&#8220; und   Schiit. Dieser sch&#228;tzt, dass etwa 40 bis 50 Prozent des gesamten   Widerstandes Nationalisten\/Baathisten sind und etwa genau so viele   gem&#228;&#223;igte Islamisten. Mohammad macht deutlich, dass in seiner Gruppe die   Konfession egal ist. Im Gegenteil, er verurteilt die Spaltung in   Schiiten und Sunniten als &#8222;unirakisch&#8220; und &#8222;unislamisch&#8220;. Yussuf, ein   Christ, ist ebenfalls gern gesehener Teil der Gruppe.<\/p>\n<p>  Alle weisen die Spaltung, die von religi&#246;sen Milizen und Al Qaida   ausgeht, scharf zur&#252;ck. Mohammad sch&#228;tzt den Einfluss von Al Qaida auf   etwa 5 Prozent der K&#228;mpfer. Konsens ist die vernichtende Kritik an deren   Selbstmordattentaten. Interessant ist der Umstand, dass laut offiziellen   Untersuchungen etwa 90 Prozent der Attent&#228;ter, die sich selbst und   irakische Zivilisten in die Luft sprengten aus dem Ausland kamen. Diese   Kr&#228;fte stehen in Konfrontation zu den einheimischen K&#228;mpfern von Al   Qaida die meistens deren Vorgehen ablehnen.<\/p>\n<p>  Die politische und ethische Philosophie der Mehrheit der irakischen   Widerstandsk&#228;mpfer kommt in einer Geschichte der Hauptperson des Buches   &#8222;Zaid&#8220; (Tarnname wie von allen beteiligten Personen) gut zum Ausdruck.   Zaid hatte den Auftrag einen Sprengstoffanschlag auf einen Milit&#228;rkonvoi   der US-Armee auszuf&#252;hren. Die Fahrzeuge n&#228;herten sich dem festgelegten   Punkt, als sich ein alter Mann in unmittelbarer N&#228;he ein Pl&#228;tzchen zum   Ausruhen sucht. Nachdem alle Gestiken von Zaid den alten Herrn von   seinem Vorhaben nicht abbringen konnte, bricht Zaid die Aktion ab, um zu   verhindern, dass der Alte dem Anschlag zum Opfer f&#228;llt. Daf&#252;r erh&#228;lt er   die volle Zustimmung durch den Rest der Gruppe. Dies zeigt den   prinzipiellen Unterschied zwischen dem Gro&#223;teil der irakischen   Widerstandsgruppen und Al Qida auf.<\/p>\n<h4>  Kampf gegen Al Qaida<\/h4>\n<p>  Im Herbst des vergangenen Jahres kommt es zu Diskussionen in den Reihen   des Widerstandes (in der Stadt Ramadi) wie man mit Al Qaida umgeht.   Diejenigen setzen sich durch, die bereit sind mit der US-Armee einen   Waffenstillstand zu schlie&#223;en um die Zeit zu nutzen, die Anh&#228;nger von   Bin Laden zu vertreiben. Wenige Wochen sp&#228;ter ist der Gro&#223;teil der Al   Qaida get&#246;tet oder geflohen.<\/p>\n<h4>  &#8222;Sunnitische Sicht&#8220;<\/h4>\n<p>  Eine Schw&#228;che des Buches ist, dass es vor allem die Sicht eines Teils   der sunnitischen Bev&#246;lkerung zeigt. Der Autor bem&#252;ht sich Vorurteile im   Westen zu zerstreuen. Etwa das der irakischer Widerstand mit   Selbstmordanschl&#228;gen auf ZivilistInnen gleichzusetzen ist oder dass es   eine hoffnungslose Spaltung in Schiiten, Sunniten und Kurden gibt. Die   oben aufgef&#252;hrten Anmerkungen zeigen eine Seite, die durchaus Anlass zur   Hoffnung ist. Dennoch darf man nicht vergessen, dass durch den Krieg und   die Besatzung Kr&#228;fte freigesetzt wurden, die auf jedem Fall   religi&#246;s-sektirerischen Tendenzen grossen Auftrieb gegeben haben. Der   Irak unter Saddam hatte, ohne die Diktatur mit hunderttausenden Opfern   zu besch&#246;nigen, einige fortschrittliche Aspekte. Frauen hatten deutlich   mehr Rechte als heute, Religion und Staat waren getrennt, Christen   konnten ihre Religion aus&#252;ben. Dennoch gab es eine gewollte,   strukturelle Banachteiligung der schiitischen Regionen, es wurde dort   deutlich weniger investiert und es gab eine st&#228;rkere Repression. Die   kurdische Bev&#246;lkerung wurde immer wieder brutalen Verfolgungen   ausgesetzt und 1988 wurden infolge einer Kampgane &#252;ber 100.000 Menschen   ermordet. Beim Leser kommt der Eindruck auf, dass die sunnitischen   K&#228;mpfer diese Aspekte entweder sch&#246;n reden (weil sie unter Saddam zum   Teil Mitglieder der Baath-Partei und Nutznie&#223;er waren) oder es nicht   besser wissen.<\/p>\n<p>  Fakt ist auf jedem Fall, dass gerade die j&#252;ngste Offensive der   irakischen Marionetten-Armee und ihrer US-Hinterm&#228;nner in Basra gezeigt   hat, &#252;ber welch gro&#223;en Einfluss der schiitische Widerstand der von Sadr   (mehr oder wenige gef&#252;hrten) Mahdi-Armee besitzt. Diese setzt auf   bewaffneten Widerstand, zeigt sich aber auch verantwortlich f&#252;r eine   zunehmende &#8222;Iranisierung&#8220; des Lebens: Einf&#252;hrung der Scharia,   Unterdr&#252;ckung der Frau, Zunahme der religi&#246;sen Spaltung, repressives   Vorgehen gegen Gewerkschaften.<\/p>\n<h4>  Todenh&#246;fers Schlussfolgerungen<\/h4>\n<p>  Nach dem Ende der pers&#246;nlichen Eindr&#252;cke und Interviews im Irak schreibt   der Autor ein l&#228;ngeres Nachwort. Es beinhaltet seine politischen   Schlussfolgerungen aus dem Erlebten. In vielem kann man Todenh&#246;fer   zustimmen. Er macht deutlich, dass der (christliche) westliche   Imperialismus in &#252;ber 200 Jahren Unterwerfung des (muslimischen) Nahen   Ostens die Verantwortung f&#252;r R&#252;ckst&#228;ndigkeit, Hass und letztlich den   Aufstieg des Terrorismus tr&#228;gt. Mit beindruckenden Bildern und Zahlen   wird die Brutalit&#228;t der Kolonialisierung von Algerien, Libyen oder des   Irak deutlich: &#220;ber 20 Millionen Menschen sind der imperialistischen   Unterdr&#252;ckung zum Opfer gefallen. Auch r&#228;umt er mit Vorurteilen &#252;ber die   islamische Religion und den Koran auf, in dem er Zitate bringt.   Todenh&#246;fer ist aber nat&#252;rlich Anh&#228;nger des Kapitalismus und daher   appelliert er nur an die M&#228;chtigen, ihre Politik anders zu machen. Dies   sei nicht nur besser f&#252;r die Menschen im Nahen Osten, sondern auch   besser &#8222;f&#252;r uns&#8220;. Todenh&#246;fer ist, wie andere Konservative (Geissler,   Bl&#252;m), erschrocken &#252;ber die Wucht der Folgen der kapitalistischen   Globalisierung und der immer offener ausgetragenen Interessen der   imperialistischen M&#228;chte. Der Niedergang der USA als f&#252;hrende   Wirtschaftsmacht, erforderte aus Sicht der Neokonservativen in den   Vereinigten Staaten eine radikale Politik der milit&#228;rischen Expansion um   so verlorenes Terrain neu zu erobern. Der 11. September bot eine   g&#252;nstige Gelegenheit um unter dem Deckmantel des &#8222;Kriegs gegen den   Terror&#8220; diese Pl&#228;ne in die Realit&#228;t umzusetzen. Die letzten Jahre haben   die Grenzen dieser Strategie aufgezeigt und den Herrschenden der USA,   dass gr&#246;&#223;te Desaster seit Vietnam beschert. Die neue US-Regierung wird   bem&#252;ht sein, eine neue Politik zu formulieren, die weniger auf   Konfrontation setzen wird. Dennoch: Die strukturelle Krise des   Kapitalismus bringt die herrschenden Klassen der Gro&#223;m&#228;chte zu einer   Politik der versch&#228;rften Ausbeutung der armen L&#228;nder (und &#8222;ihrer&#8220;   Arbeiterklasse), die ohne Rassismus und Sch&#252;ren der niedersten   Vorurteile nicht eine Sekunde zu legitimieren w&#228;re. Im Rahmen des   Kapitalismus gibt es nicht den Hauch einer L&#246;sung, gerade f&#252;r die   gepeinigten Massen der arabischen Welt, speziell des Irak. Nicht das   &#8222;Umdenken&#8220; oder die vermeintliche &#8222;Vernunft&#8220; der kapitalistischen F&#252;hrer   kann einen Ausweg aufzeigen. Die Arbeiterbewegung der arabischen Welt   muss, in einem m&#252;hsamen Prozess, wieder aufgebaut werden. Sie kann an   alte Traditionen ankn&#252;pfen, muss Lehren aus der Vergangenheit ziehen und   sich von neuem dem Aufbau von k&#228;mpferischen Gewerkschaften und   sozialistischen Massenparteien verschreiben und so den Unterdr&#252;ckten   eine Perspektive f&#252;r eine bessere Welt geben.<\/p>\n<p>  Todenh&#246;fers Buch ist bei aller politisch, analytischen Beschr&#228;nktheit   absolut lesenswert und wird viele Menschen nicht nur moralisch   entr&#252;sten, sondern auch (ungewollt) eine Beitrag dazu leisten, den   menschenverachtenden Charakter dieses Systems noch anschaulicher zu   machen.<\/p>\n<p>  <i>Infos: <a href=\"http:\/\/www.warumtoetestduzaid.de\">www.warumtoetestduzaid.de<\/a><\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      P&#252;nktlich zum f&#252;nften Jahrestag des Einmarsches der USA in den Irak, hat<br \/>\n      der Autor J&#252;rgen Todenh&#246;fer ein Buch zum Thema vorgestellt. 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