{"id":12623,"date":"2008-04-21T03:00:00","date_gmt":"2008-04-21T03:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=12623"},"modified":"2008-04-21T03:00:00","modified_gmt":"2008-04-21T03:00:00","slug":"12623","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2008\/04\/12623\/","title":{"rendered":"Italien: F&#252;hrung der Linken verantwortlich f&#252;r Sieg Berlusconis"},"content":{"rendered":"<p>  Ein Sieg f&#252;r die von Silvio Berlusconi gef&#252;hrte Rechte und ein Wahl-   &#8222;Blutbad&#8220; f&#252;r die Sinistra arcobaleno (Regenbogen-Linke).<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <i>von Christine Thomas, &#8220;Lotta&#8221;, CWI Italien<\/i><\/p>\n<p>  Dies ist das Ergebnis von fast zwei Jahren &#8222;Mitte-Links&#8221;-Regierung unter   Romano Prodi, unter der die L&#246;hne soweit fielen, dass sie zu den   niedrigsten in Europa z&#228;hlen, &#8222;prek&#228;re Arbeitsverh&#228;ltnisse&#8221; sich noch   weiter ausgebreitet haben, die Renten und der &#214;ffentliche Dienst   angegriffen wurden und die Preise der Grundnahrungsmittel   emporgeschossen sind. Jetzt stehen die arbeitenden Menschen in Italien   angesichts einer drohenden Wirtschaftskrise und noch brutaleren   bevorstehenden Angriffen ohne eine politische Massenvertretung da. Zum   ersten Mal seit dem Ersten Weltkrieg gibt es keinen &#8222;kommunistischen&#8220;   oder &#8222;sozialistischen&#8220; Abgeordneten oder Senatoren. Ihre Anzahl fiel von   150 auf Null!<\/p>\n<p>  W&#228;hrend der Wahlkampagne versuchte Walter Veltroni, F&#252;hrer der   Demokratischen Partei (PD), sich von den Fehlern der Prodi&#8211;Regierung (in   der die PD die st&#228;rkste Partei war) zu distanzieren und die W&#228;hlerInnen   davon zu &#252;berzeugen, dass eine Stimme f&#252;r ihn eine Stimme f&#252;r etwas   &#8222;Neues&#8221; sei, aber er konnte die L&#252;cke zwischen der PD und der   Berlusconi-Partei &#8222;Volk der Freiheit&#8220; (PDL) nicht schlie&#223;en. Berlusconi   witzelte, die PD habe so viel von seiner Politik gestohlen, dass er   erwogen habe, Veltroni auf den ersten Platz der PDL-Wahlliste   aufzustellen! Zu einem gewissen Zeitpunkt schienen ein Senat ohne klare   Mehrheitsverh&#228;ltnisse und eine &#8222;Gro&#223;e Koalition&#8221; aus PDL und PD ein   m&#246;gliches Ergebnis zu sein, aber am Ende gewann Berlusconis Koalition   mit neun Prozent Vorsprung und einer klaren Mehrheit von einhundert   Sitzen im Unterhaus und drei&#223;ig im Senat.<\/p>\n<p>  Den gr&#246;&#223;ten Stimmenzuwachs hatte jedoch Berlusconis Koalitionspartner   Lega Nord zu verzeichnen, eine rechts-populistische, Anti-Migrations-   Partei, die vor allem im Norden Italiens stark ist, wo sie am meisten   von den Proteststimmen gegen das politische Establishment profitieren   konnte. Insgesamt verdoppelten sich die Stimmen f&#252;r die Lega mit &#252;ber   acht Prozent nahezu, das h&#246;chste Stimmenergebnis seit 1996, als sie zehn   Prozent erreichte. In der Lombardei gewann sie 21,3 Prozent der Stimmen   f&#252;r den Senat und 26,1 Prozent in Venetien, nur zwei Prozentpunkte   weniger als die PDL. Sie konnte auch Proteststimmen au&#223;erhalb ihres   Kernbereiches im Norden mobilisieren, so gewann sie 7,1 Prozent in   Emilia Romagna, einer traditionell &#8222;linken&#8221; Region, doppelt soviel wie   die Sinistra arcobaleno. Es gibt keinen Zweifel daran, dass viele   Stimmen f&#252;r die Lega von ArbeiterInnen kamen, die in der Vergangenheit   f&#252;r die Linke gestimmt h&#228;tten, aber nun keine Partei mehr sehen, die f&#252;r   ihre Interessen k&#228;mpft. In Turin zum Beispiel konnte die Partei ihr   Stimmenergebnis auf 6,5 Prozent mehr als verdoppeln. &#8222;Wir sind jetzt die   Arbeiterpartei&#8221; erkl&#228;rte Lega-F&#252;hrer Umberto Bossi.<\/p>\n<p>  Bossi sagte, seine Partei werden die PDL nicht &#8222;in Geiselhaft nehmen&#8220;,   aber sie werde zweifellos einen bedeutenden Einfluss innerhalb der   Koalition haben. Die Lega wird sowohl Druck f&#252;r mehr finanzielle   Autonomie machen, welche dem reicheren Norden beg&#252;nstigen auf Kosten des   verarmten S&#252;dens w&#252;rde, als auch f&#252;r h&#228;rtere Politik gegen MigratInnen   und f&#252;r protektionistische Wirtschaftspolitik. Zwischen der PDL und der   Lega haben sich bereits Differenzen aufgetan: So sagte Berlusconi, er   sei bereit, mit der PD in bestimmten Reformen zusammenzuarbeiten w&#228;hrend   Bossi die Koalition aufrief, allein zu arbeiten. Diese Gr&#228;ben k&#246;nnten   sich leicht ausweiten, besonders unter dem Einfluss eines   Wirtschaftsrezession und betrieblicher und sozialer K&#228;mpfe.<\/p>\n<h4>  Der Preis f&#252;r den Verrat<\/h4>\n<p>  Die vier Parteien, welche die Sinistra arcobaleno bilden &#8211; die PRC   (Partei der Kommunistischen Neugr&#252;ndung), die PDCI (Partei der   Italienischen Kommunisten), die SD (Demokratische Linke) und die Gr&#252;nen   &#8211; zahlten einen hohen Preis f&#252;r ihre Beteiligung an einer   kapitalistischen Regierung und f&#252;r ihr Unverm&#246;gen, die Interessen der   ArbeiterInnen und Jugendlichen zu verteidigen. Die Sinistra arcobaleno   gewann gerade mal drei Prozent, ein katastrophales Stimmenergebnis,   weniger als das alleinige Ergebnis der PRC bei den Wahlen 2006. Zusammen   verloren diese Parteien nahezu 75 Prozent ihrer fr&#252;heren Stimmen &#8211;   insgesamt drei Millionen!<\/p>\n<p>  Es wird gesch&#228;tzt, dass vierzig Prozent dieser Stimmen zur PD gegangen   sind, da Leute sich haben einreden lassen, eine &#8222;n&#252;tzliche Stimme&#8220;   abzugeben, wie es die beiden gro&#223;en Parteien nannten, um einen Sieg   Berlusconis zu verhindern. Andere werden f&#252;r die beiden kleinen   antikapitalistischen Parteien gestimmt haben &#8211; die &#8222;Kommunistische   Arbeiterpartei&#8221; (PCl) und die &#8222;Kritische Linke (Sinistra Critica), die   zusammen um die ein Prozent bekamen &#8211; und ca. zwei Prozent scheinen zur   Lega Nord gegangen zu sein.<\/p>\n<p>  Viele andere jedoch blieben einfach zu Hause und sahen es nicht ein,   &#252;berhaupt zu w&#228;hlen. Der R&#252;ckgang der Wahlbeteiligung (3,5 Prozent) war   der gr&#246;&#223;te seit dem Zweiten Weltkrieg &#8211; in einem Land, wo die   Wahlbeteiligung gew&#246;hnlich sehr hoch ist. Der R&#252;ckgang war am st&#228;rksten   in den so genannten &#8222;roten&#8220; Regionen wie Ligurien (5,4 Prozent) und   Emilia Romagna, was den hohen Grad an Wut, Frustration und   Demoralisierung unter vielen ArbeiterInnen widerspiegelt, die sich von   den Parteien der &#8220;Linken&#8221; komplett verraten f&#252;hlen.<\/p>\n<p>  Nachdem er die katastrophale Politik der Kollaboration mit Prodi und der   PD initiiert und weitergef&#252;hrt hat, trat Fausto Bertinotti als &#8222;F&#252;hrer&#8220;   der Sinistra arcobaleno zur&#252;ck. Aber er hat nichts aus dieser Erfahrung   gelernt. Er hat der Beteiligung an kapitalistischen Regierungen nicht   abgeschworen und erkl&#228;rte in der Wahlnacht, dass der gr&#246;&#223;te Fehler   gewesen sei, die Sinistra arcobaleno &#8222;zu sp&#228;t&#8221; gegr&#252;ndet zu haben. Er   und seine Anh&#228;nger sind immer noch entschlossen, den Aufbau einer   &#8222;vereinigten&#8220; Partei voran zutreiben. Aber Einigkeit mit wem? Die PDCI   befand es nicht einmal f&#252;r n&#246;tig, in der Wahlnacht bei der   Pressekonferenz aufzutauchen und bereitet sich offensichtlich auf einen   Alleingang vor. Die Wahlkatastrophe wird die falschen Linien aufbrechen,   die bereits innerhalb und zwischen der SD, den Gr&#252;nen und der PRC   existieren.<\/p>\n<p>  Dieses Ergebnis ist eine scharfe Warnung f&#252;r alle, die versuchen neue   Arbeiterparteien zu gr&#252;nden. Wenn eine solche Partei nicht unabh&#228;ngig   bleibt, sich aus Koalitionen mit kapitalistischen Parteien nicht   heraush&#228;lt und nicht auf der Grundlage wirklich sozialistischer Politik   k&#228;mpft, kann sie ihre Basis rapide verlieren, desintegrieren oder sich   sogar in kapitalistische Formationen aufl&#246;sen.<\/p>\n<h4>  Krise und Instabilit&#228;t<\/h4>\n<p>  Italien hatte 62 Regierungen in 63 Jahren und Berlusconi ist der einzige   Premierminister, der die gesamten f&#252;nf Jahre lang im Amt geblieben war.   Zweifellos wird das einige Menschen, die ihn w&#228;hlten und auf eine   &#8220;stabile&#8221; Regierung hofften, beeinflusst haben. Berlusconi selbst hat   erkl&#228;rt, dass er weitere f&#252;nf Jahre regieren wird. Trotz seiner klaren   Mehrheit wird seine Regierung jedoch wahrscheinlich eine Regierung der   Krise sein, die vor Ablauf der Amtsperiode fallen k&#246;nnte.<\/p>\n<p>  Die italienische Wirtschaft befindet sich bereits in &#228;u&#223;erster Not bevor   sich die US-Rezession in Europa niederschl&#228;gt. Die Financial Times   druckte vor kurzem eine &#8222;Wetterkarte&#8221; des Wachstums in Europa ab, die   sich auf Prognosen des IWF st&#252;tzte. In Italien st&#252;rzten Regeng&#252;sse   nieder und ein Wachstum von 0,3 Prozent f&#252;r dieses Jahr wurde   vorhergesagt, das niedrigste in Europa. Nach Aussagen der OECD sind die   L&#246;hne niedriger als in Griechenland und die Produktivit&#228;t liegt auf dem   Niveau von Mexiko!<\/p>\n<p>  Sogar Berlusconi musste die Probleme anerkennen, denen sich der   italienische Kapitalismus gegen&#252;bersieht und erkl&#228;rte, die   &#8222;Wirtschaftskrise wird Opfer bedeuten&#8220; und seine Regierung werde   &#8222;unpopul&#228;re Dinge &quot; tun m&#252;ssen. Nat&#252;rlich wird es die Arbeiterklasse   sein, von der die gr&#246;&#223;ten Opfer erwartet werden, durch K&#252;rzungen der   Staatsausgaben, mehr Privatisierung und gesteigerte &#8222;Produktivit&#228;t&#8220;.   Vertreter des Big Business machen bereits Druck f&#252;r rasche und   tiefgreifende &#8222;Reformen&#8221;. Sie waren entt&#228;uscht von der letzten   Berlusconi-Regierung, die ihrer Meinung nach den gr&#246;&#223;ten Teil ihrer Zeit   damit verbracht hatte, Gesetze durchzudr&#252;cken, die eher Berlusconis   eigene Gesch&#228;ftsinteressen sch&#252;tzen und eine Gef&#228;ngnisstrafe verhindern   sollten, als die allgemeinen Interessen des italienischen Kapitalismus   zu verteidigen. Diesmal m&#252;sse Berlusconi &#8222;Sinn f&#252;r Verantwortung&#8220; haben,   schrieb die Business-Zeitung &#8222;Il Sole di 24 hore&#8220;. Mit einer Mehrheit in   beiden Kammern hat er keine Ausrede mehr.<\/p>\n<p>  Die herrschende Klasse f&#252;rchtet jedoch, dass der Widerstand und die   Frustration der Arbeiterklasse, angesichts der nun fehlenden   Repr&#228;sentanz im Parlament, mit Generalstreiks und millionenstarken   Demonstrationen gegen ihre Wirtschafts- und Au&#223;enpolitik in den   &#8222;Piazzas&#8220; explodieren wird, wie es unter den letzten beiden   Berlusconi-Regierungen der Fall war. Selbst wenn die Wahl Berlusconis   wahrscheinlich die Stimmung von Betroffenheit und Unsicherheit unter   vielen ArbeiterInnen und Jugendlichen weiter verst&#228;rken wird, kann das   sehr schnell den Weg f&#252;r explosive Bewegungen ebnen. Sarkozy wurde in   Frankreich als ein &#8222;starker&#8221;, entschlossener F&#252;hrer, der das Land   umkrempeln k&#246;nne, zum Sieg geschwemmt. Innerhalb von Monaten gingen die   ArbeiterInnen in die Opposition und seine Werte in den Meinungsumfragen   sind in den Keller gegangen. Dies zeigt, wie schnell sich die Stimmung   &#228;ndern kann.<\/p>\n<p>  Wenn die F&#252;hrer der drei wichtigsten Gewerkschaftsverb&#228;dne in Italien   ihre Politik der &#8222;concertazione&#8220; (mit der Regierung reden und K&#228;mpfe   zur&#252;ckhalten) fortf&#252;hren, k&#246;nnten sie von w&#252;tenden ArbeiterInnen   umgangen werden, die spontan und inoffiziell Aktionen durchf&#252;hren.   Bewegungen k&#246;nnen auch um soziale Fragen herum ausbrechen, wie   Atomenergie, Truppenaufstockung in Afghanistan oder Angriffe auf das   Recht auf Abtreibung.<\/p>\n<h4>  Wiederaufbau der Linken<\/h4>\n<p>  Aus dieser Art Bewegungen, welche viele ArbeiterInnen und junge Menschen   einbeziehen werden, f&#252;r die k&#228;mpfen etwas v&#246;llig Neues ist, wird sich   die Linke in Italien wiederaufbauen. Viele davon werden offen sein f&#252;r   eine Bewegung f&#252;r eine neue antikapitalistische Arbeiterpartei, um gegen   Berlusconis Angriffe und f&#252;r eine radikale Umwandlung der Gesellschaft   zu k&#228;mpfen.<\/p>\n<p>  Es gibt immer noch tausende von AktivistInnen innerhalb der PRC und der   anderen wesentlichen Bestandteile der Sinistra arcobaleno, die sich   dagegen wehren, dass sich ihre Parteien in ein deutlich misslungenes   politisches Projekt aufl&#246;sen. Einige werden nach solch einer   niederschmetternden Wahlniederlage keine Energie mehr f&#252;r einen Kampf   haben, aber andere werden bereit sein, die Schlacht um eine wirkliche   Arbeiterpartei zu f&#252;hren. Es gibt auch viele andere ArbeiterInnen und   Jugendliche in bereits vorhandenen Bewegungen, die in den Kampf f&#252;r eine   neue Partei einbezogen werden k&#246;nnten.<\/p>\n<p>  Der Ruf nach einer solchen Partei m&#252;sste einen breiteren Anspruch   ausdr&#252;cken als den einer Partei der &#8222;Avantgarde&#8221;, welche die   Kommunistische Arbeiterpartei fordert &#8211; was hei&#223;t, dass quasi jeder bei   ihnen eintreten und ihr Programm und ihre Strukturen akzeptieren soll.   Er sollte expliziter auf die Arbeiterklasse orientieren, und wirkliche   sozialistischer Ideen formulieren, statt der vagen &#8222;antikapitalistischen   Plattform&#8220;, f&#252;r die die Sinistra Critica wirbt.<\/p>\n<p>  Der Aufbau einer Arbeiterpartei wird nach den letzten Erfahrungen von   R&#252;ckschl&#228;gen und Niederlagen auf betrieblich-gewerkschaftlicher und   politischer Ebene kein einfacher oder gradliniger Prozess sein. Aber er   ist notwendig und muss jetzt von all denjenigen angegangen werden, die   seine Wichtigkeit begreifen und bereit sind, daf&#252;r zu k&#228;mpfen.   CWI-Mitglieder in Italien werden sich aktiv an diesem Prozess und den   K&#228;mpfen gegen Berlusconi und f&#252;r ein revolution&#228;res sozialistisches   Programm beteiligen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Ein Sieg f&#252;r die von Silvio Berlusconi gef&#252;hrte Rechte und ein Wahl-<br \/>\n      &#8222;Blutbad&#8220; f&#252;r die Sinistra arcobaleno (Regenbogen-Linke).\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[44],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12623"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12623"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12623\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12623"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12623"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12623"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}