{"id":12598,"date":"2008-04-07T00:00:00","date_gmt":"2008-04-07T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=12598"},"modified":"2008-04-07T00:00:00","modified_gmt":"2008-04-07T00:00:00","slug":"12598","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2008\/04\/12598\/","title":{"rendered":"Nazis raus aus unseren Stra&#223;en!"},"content":{"rendered":"<p>  Gemeinsam gegen Sozialraub und Rassismus!<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>In Backnang bei Stuttgart gab es Ende M&#228;rz einen Brandanschlag auf   ein &#252;berwiegend von T&#252;rkInnen bewohntes Mehrfamilienhaus. Im Hinterhof   fanden sich Hakenkreuz-Schmierereien. Und die Polizei tut das, was sie   schon bei den letzten Brandanschl&#228;gen gemacht hat: Gebetsm&#252;hlenartig   wiederholen, dass ein fremdenfeindlicher Hintergrund nicht sicher sei   und noch in alle Richtungen ermittelt werden m&#252;sse.<\/b><\/p>\n<h4>  <i>von David Schultz, Hamburg<\/i><\/h4>\n<p>  Am 27. M&#228;rz versuchten 30 Nazis, in Aachen eine Antifa-Demo anzugreifen   &#8211; die einen Nazi-Angriff auf die Wohnung eines Antifaschisten &#246;ffentlich   machte. Die Rechten konnten zwar rasch vertrieben werden. Trotzdem zeigt   dieser Vorfall, dass die Bedrohung real ist.<\/p>\n<p>  Politiker versuchen das Nazi-Problem weiter zu leugnen. Gleichzeitig   werden linke AktivistInnen mit der Staatsgewalt konfrontiert. Bei einem   antifaschistischen Protest in L&#252;beck gab es am 29. M&#228;rz 81 Festnahmen.<\/p>\n<p>  Wenn wir die Faschisten stoppen wollen, m&#252;ssen wir uns ihnen selbst   entgegenstellen!<\/p>\n<h4>  1. Mai &#8211; Nazifrei!<\/h4>\n<p>  Dieses Jahr wollen NPD und Freie Kameradschaften zum 1. Mai in   Hamburg-Barmbek aufmarschieren. Eigentlich war damit schon von   vorneherein besiegelt, dass das f&#252;r die Nazis ins Auge geht &#8211; denn die   DGB-Kundgebung war ebenfalls f&#252;r Barmbek angesetzt. Fatalerweise hat der   Hamburger DGB &#8211; mit dem Argument, dass man sich die Agenda am 1. Mai   nicht von Nazis bestimmen lassen sollte &#8211; seine eigene   Demonstrationsroute verlegt!<\/p>\n<p>  Zum Gl&#252;ck sprechen sich viele Gewerkschaf-terInnen, unter anderem aus   dem Betriebsrat vom Hafen und die Gewerkschaftsjugend, daf&#252;r aus, dass   an diesem Tag die Verhinderung des Nazi-Aufmarsches die zentrale Aufgabe   ist.<\/p>\n<p>  Die Losung der Gegendemo in Barmbek sollte sein: Besch&#228;ftigte und   Erwerbslose, egal welcher Hautfarbe, gemeinsam &#8211; gegen Nazis und   Rassisten, gegen Lohnraub und Sozialk&#252;rzungen!<\/p>\n<h4>  Nazi-Gefahr<\/h4>\n<p>  Dass die Neonazis in den letzten Jahren &#252;berhaupt einen Blumentopf   gewinnen konnten, haben sie nicht zuletzt der Tatsache zu verdanken,   dass sie sich als &#8222;Anti-Establishment&#8220;-Kraft profilierten. Mit der   Gr&#252;ndung der Linkspartei allerdings haben die Faschos politisch an Boden   verloren. Gerade deshalb versuchen sich besonders die Freien   Kameradschaften vermehrt als &#8222;radikale revolution&#228;re Stra&#223;enk&#228;mpfer&#8220;   aufzuspielen. Die Nazis reden von der Dreifachstrategie &#8222;Kampf um die   K&#246;pfe, Kampf um die Parlamente, Kampf um die Stra&#223;e&#8220;. Lasst uns daf&#252;r   sorgen, dass sie am 1. Mai mit einer 3:0 Niederlage frustriert nach   Hause geschickt werden. Denn in Barmbek sind nicht nur die Klinkerbauten   rot!<\/p>\n<h4>  Gegenkampagne<\/h4>\n<p>  Die SAV Hamburg wird sich vor allem an der Kampagne von   Linksjugend[&#8216;solid] beteiligen, Sch&#252;lerInnen und Auszubildende in   Barmbek anzusprechen, den Nazi-Aufmarsch zu verhindern. Zudem gilt es,   daf&#252;r zu k&#228;mpfen, dass m&#246;glichst viele gewerkschaftliche Strukturen und   DIE LINKE nach Barmbek mobilisieren. Letztendlich kommt es darauf an,   das &#220;bel an der Wurzel zu packen. Die Wurzel ist der Kapitalismus   selber. Darum machen sich SAV-Mitglieder f&#252;r eine sozialistische   Perspektive stark.<\/p>\n<p>  <i>Wenn du mithelfen willst, Flugbl&#228;tter an Schulen zu verteilen oder   einen k&#228;mpferischen Jugendblock mit vorzubereiten, meld&#8217; dich bei uns!   SAV Hamburg: &amp; 0176 &#8211; 513 95 025<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Gemeinsam gegen Sozialraub und Rassismus!\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[5],"tags":[203],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12598"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12598"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12598\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12598"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12598"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12598"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}