{"id":12566,"date":"2008-03-06T00:00:00","date_gmt":"2008-03-06T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=12566"},"modified":"2008-03-06T00:00:00","modified_gmt":"2008-03-06T00:00:00","slug":"12566","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2008\/03\/12566\/","title":{"rendered":"Deutschland einig Streikland!?"},"content":{"rendered":"<p>  Die Warnstreiks im &#246;ffentlichen Dienst k&#246;nnen nur der Anfang sein<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>Berlin, am 5. M&#228;rz 2008: trotz Schneetreibens sind deutlich mehr   Fahrradfahrer unterwegs als sonst. Diese schl&#228;ngeln sich durch   verstopfte Stra&#223;en, an deren R&#228;ndern PassantInnen mit ausgestrecktem   Daumen stehen, in der Hoffnung mitgenommen zu werden. Das sind Folgen   des ersten Streiktags der Besch&#228;ftigten der Berliner Verkehrsbetriebe   (BVG). Diese k&#228;mpfen f&#252;r deutliche Lohnerh&#246;hungen, nachdem sie in den   letzten Jahren zum Verzicht gezwungen wurden. Hier stehen fast alle   R&#228;der still, denn nur die S-Bahnen, die zur Deutschen Bahn AG geh&#246;ren,   fahren. Doch damit wird ab Montag auch Schluss sein, wenn die   Gewerkschaft Deutscher Lokomotivf&#252;hrer (GDL) ihre Ank&#252;ndigung umsetzt,   in den bundesweiten Vollstreik zu treten. <\/b><\/p>\n<h4>  <i>von Sascha Stanicic, Berlin<\/i><\/h4>\n<p>  Am Streikposten der BVG-KollegInnen in Berlin-Neuk&#246;lln f&#228;hrt ein   hupender M&#252;llwagen vorbei, der Fahrer streckt den hochgereckten Arm mit   geballter Faust aus dem Fenster &#8211; ein Zeichen der Solidarit&#228;t. Gestern   war dieser M&#252;llwerker selber im Ausstand &#8211; als Teil der bundesweiten   Warnstreiks der Besch&#228;ftigten im &#246;ffentlichen Dienst f&#252;r ihre   Forderungen nach acht Prozent, aber mindestens 200 Euro Lohnerh&#246;hung.<\/p>\n<p>  Montag und Dienstag haben bisher im ganzen Bundesgebiet &#252;ber 50.000   Besch&#228;ftigte in Krankenh&#228;usern, Kindertagesst&#228;tten, Verwaltungen,   Sparkassen, des &#246;ffentlichen Personennahverkehrs und der   Stadtreinigungen die Arbeit niedergelegt.<\/p>\n<p>  Mittwoch ging es weiter, unter anderem mit Streiks an Flugh&#228;fen. Die   Lufthansa strich 300 innerdeutsche Fl&#252;ge. In Hamburg reichte der   Ausstand von zwanzig Feuerwehrm&#228;nnern, um den gesamten Flughafen f&#252;r   drei Stunden lahm zu legen. Donnerstag, 6. M&#228;rz wird vorerst der letzte   Warnstreiktag gewesen sein.<\/p>\n<h4>  Wut und Widerstand<\/h4>\n<p>  Diese dritte Warnstreik-Woche im &#246;ffentlichen Dienst hat einmal mehr die   bestehende gro&#223;e Kampfbereitschaft unter den Kolleginnen und Kollegen   demonstriert. Den meisten steht die Wut bis Unterkante Oberlippe.   Jahrelanger Reallohnverlust, Arbeitszeitverl&#228;ngerung und   Arbeitsverdichtung macht das (Arbeits-)Leben mehr und mehr zu einer   Qual. Der 2005 eingef&#252;hrte neue Tarifvertrag im &#246;ffentlichen Dienst   (Tv&#246;D) hat zus&#228;tzliche Einkommensverluste bedeutet und die Wut in den   Belegschaften gesteigert &#8211; auf die Arbeitgeber, aber vielfach auch auf   die ver.di-F&#252;hrung, die diesem Tarifwerk ohne Not zugestimmt und es auch   noch verteidigt hat. Diese Wut beginnt sich in den Arbeitsniederlegungen   in Widerstand zu verwandeln. Das Potenzial f&#252;r eine gro&#223;e bundesweite   Streikbewegung ist da &#8211; und das nicht nur im &#246;ffentlichen Dienst, denn   auch im Einzelhandel und KFZ-Gewerbe befinden sich die Besch&#228;ftigten in   Tarifauseinandersetzungen und der Bahn-Vorstand treibt die GDL scheinbar   in eine Wiederaufnahme von Streiks.<\/p>\n<h4>  Franz&#246;sische Verh&#228;ltnisse?<\/h4>\n<p>  Das sind zwar noch keine franz&#246;sischen Verh&#228;ltnisse, wo gemeinsame   Massenstreikbewegungen verschiedener Belegschaften eine lebendige   Tradition haben, aber es ist doch eine neue Situation f&#252;r Deutschland.   Denn immer mehr Arbeiterinnen und Arbeiter sehen den Streik als einziges   Mittel ihre berechtigten Forderungen nach mehr Lohn durchzusetzen bzw.   die Angriffe der Arbeitgeber abzuwehren. Auch die Gewerkschaftsf&#252;hrungen   m&#252;ssen dem Unmut und Druck aus ihren Belegschaften mehr nachgeben, als   dies oftmals in der Vergangenheit der Fall war. Und das obwohl es   weiterhin kaum organisierte k&#228;mpferische Basis-Zusammenschl&#252;sse gibt,   die die Gewerkschaftsspitzen gezielt unter Druck setzen oder   selbst&#228;ndige Aktionen durchf&#252;hren k&#246;nnten.<\/p>\n<p>  Dass aber das Potenzial f&#252;r solche Zusammenschl&#252;sse w&#228;chst zeigen u.a.   die Entstehung einer Betriebszeitungen aktiver und kritischer   GDL-Mitglieder in Berlin und die Tatsache, dass &#8211; nach der Gr&#252;ndung   einer kritischen und k&#228;mpferischen Betriebszeitung vor einigen Monaten &#8211;   im Daimler-Werk Berlin-Marienfelde bei den IG Metall-Delegiertenwahlen   vier von sieben gew&#228;hlten Delegierten f&#252;r einen k&#228;mpferischen und der   angepassten Betriebsratsf&#252;hrung gegen&#252;ber kritischen Kurs stehen. Das   beste Ergebnis erzielte der k&#228;mpferische und linke Betriebsrat Mustaf   Efe, der sich unter anderem im Kampf gegen das zu Lohnverlusten f&#252;hrende   Entgeltrahmenabkommen (ERA) profiliert hatte. Dies sind erste Ans&#228;tze,   bei denen die wachsende Unzufriedenheit von Basis-GewerkschafterInnen   mit ihrer F&#252;hrung zum Ausdruck kommen.<\/p>\n<p>  Die Streiks bringen machen auch klar, dass die Trennlinie in der   kapitalistischen Gesellschaft zwischen Kapital und Arbeit verl&#228;uft.   Schon der GDL-Streik vermittelte vielen ArbeiterInnen, nicht nur den   Lokf&#252;hrerInnen, dass eine einige und k&#228;mpfende Belegschaft erfolgreich   k&#228;mpfen kann. Nun wird durch die Streiks in verschiedenen Bereichen der   Klassencharakter der Gesellschaft deutlich und vor allem erscheint die   Arbeiterklasse mehr und mehr als sichtbare Kraft im Land. Sie dr&#252;ckt den   gesellschaftlichen Ereignissen den Stempel auf. Das ist umso   bedeutsamer, da die Streiks vor dem Hintergrund einer allgemeinen   Linksverschiebung in der arbeitenden Bev&#246;lkerung stattfinden und   Forderungen nach Mindestlohn, einem Ende von Privatisierungen, Ablehnung   der Rente ab 67, Studiengeb&#252;hren etc. in einer Meinungsumfrage nach der   anderen eine Mehrheit finden. Die Streiks weisen darauf hin, dass die   Arbeiterklasse, weil sie das Mittel der kollektiven Arbeitsverweigerung   einsetzen kann, die einzige Kraft in der Gesellschaft ist, die solche   Forderungen durch entschlossene Aktionen durchsetzen kann. Die aktuellen   Streiks werden einen Beitrag dazu leisten, dass diese Schlussfolgerung   von mehr und mehr ArbeiterInnen und Jugendlichen gezogen werden kann.<\/p>\n<p>  Dass eine solche Streikbewegung vor dem Einsetzen der nahenden   Wirtschaftskrise stattfindet ist von gro&#223;er Bedeutung. Die   Reallohnverluste in Aufschwungzeiten haben in den Belegschaften die   Forderung nach h&#246;heren L&#246;hnen angeheizt. Wenn nun durch Streiks   Selbstbewusstsein gesteigert und Kampferfahrungen gesammelt werden, wird   dies in den vor uns liegenden K&#228;mpfen gegen krisenbedingte   Arbeitsplatzvernichtung und andere Angriffe ein gro&#223;er Vorteil sein.<\/p>\n<h4>  Was tut DIE LINKE?<\/h4>\n<p>  Per Pressemitteilung hat sich der gewerkschaftspolitische Sprecher der   Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE, Werner Dreibus, mit den   Streikenden im &#246;ffentlichen Dienst solidarisiert. Die in Berlin   streikenden ArbeiterInnen machen mit der Partei vor Ort eine andere   Erfahrung, denn sie agiert als Teil der Arbeitgeberseite als   Lohndr&#252;cker. Doch nicht nur dieser Mangel an Glaubw&#252;rdigkeit ist ein   Problem, das Streikende davon abh&#228;lt die Partei zu unterst&#252;tzen oder   sich sogar aktiv in sie einzubringen. Pressemitteilungen und verbale   Solidarit&#228;t reichen nicht aus, um das Vertrauen von KollegInnen zu   gewinnen. N&#246;tig w&#228;re eine massenhafte Kampagne der LINKEN zur   Unterst&#252;tzung der streikenden Belegschaften und f&#252;r die an die   Gewerkschaftsf&#252;hrungen gerichtete Forderung nach einer allgemeinen   Streik- und Protestbewegung f&#252;r einen angemessenen Mindestlohn und f&#252;r   Lohnerh&#246;hungen auf breiter Front. Beides sind angesichts von   Hungerl&#246;hnen in vielen Bereichen, Reallohnverlust fast &#252;berall und den   steigenden Lebenshaltungskosten Forderungen f&#252;r die Millionen   mobilisierbar sind. Warum bringt nicht jeder Stadtrat der LINKEN einen   Antrag ins Kommunalparlament ein, die ver.di-Forderungen zu akzeptieren   und vor Ort einseitig umzusetzen, wie die SAV-B&#252;rgerschaftsabgeordnete   Christine Lehnert in Rostock getan hat? Warum klebt DIE LINKE nicht   zehntausende Plakate im ganzen Land auf denen sie die Forderungen der   streikenden Belegschaften unterst&#252;tzt, warum gibt es nicht &#252;berall   Flugblattverteilaktionen, Info-St&#228;nde und Solidarit&#228;tsveranstaltungen?<\/p>\n<h4>  Wie weiter in den Tarifauseinandersetzungen?<\/h4>\n<p>  Dieselbe Frage k&#246;nnte man aber auch an die Gewerkschaftsf&#252;hrungen   richten, die das riesige Potenzial f&#252;r ein Zusammenf&#252;hren verschiedener   sich in Tarifauseinandersetzungen befindlicher Bereiche nicht nutzt.   Statt verzettelter Streiks, bei denen an verschiedenen Tagen die   unterschiedlichen Bereiche raus geholt werden und dadurch die   Streikenden ihre tats&#228;chliche Kraft gar nicht sp&#252;ren k&#246;nnen, w&#228;re die   Durchf&#252;hrung eines bundesweiten Streiktags im gesamten &#246;ffentlichen   Dienst und allen anderen von Tarifauseinandersetzung betroffenen   Bereichen der n&#228;chste notwendige Schritt auf dem Weg zu einer   massenhaften und m&#228;chtigen Streikbewegung im ganzen Land. Dass so etwas   m&#246;glich ist und auf gro&#223;e Resonanz sto&#223;en w&#252;rde, hat der Stuttgarter   ver.di-Bezirk am 15. Februar gezeigt als 15.000 Besch&#228;ftigte des   &#246;ffentlichen Dienstes, aber auch aus dem Einzelhandel und anderen   Bereichen an einer Streikdemonstration teilnahmen.<\/p>\n<p>  Ein solcher bundesweiter Streiktag w&#252;rde den Besch&#228;ftigten ihre Macht   vor Augen f&#252;hren, wenn er mit Massendemonstrationen, zum Beispiel in   allen Landeshauptst&#228;dten, verbunden w&#228;re. Hunderttausende w&#252;rden   Deutschland lahm legen und zeigen, dass ohne die Lohnabh&#228;ngigen hier gar   nichts l&#228;uft. Der Druck auf die Arbeitgeber w&#252;rde durch einen solchen   Tag um ein Vielfaches gesteigert.<\/p>\n<p>  Gleichzeitig ist es ein Unding, dass ver.di das bestehende   Schlichtungsabkommen mit den Arbeitgebern nicht gek&#252;ndigt hat. Dies gibt   diesen in den n&#228;chsten Tagen und Wochen die M&#246;glichkeit durch ein   Anrufen eines Schlichtungsverfahren zehn Tage Friedenspflicht zu   erwirken und so zu versuchen, etwas Dampf aus dem Kessel zu nehmen. Das   mag der ver.di-F&#252;hrung ganz recht sein, denn sie f&#252;rchtet eine Dynamik   von unten, weil eine aktive und selbstbewusste Basis die Privilegien und   b&#252;rokratische Dominanz der F&#252;hrung in Frage stellen k&#246;nnte. Deshalb muss   in ver.di die Forderung nach sofortiger Einleitung der Urabstimmung und   Vorbereitung eines Vollstreiks nach Ablauf der zu erwartenden   Friedenspflicht erhoben werden, statt der derzeitigen Planungen, erst im   April die Urabstimmung einzuleiten und ab Mitte April streikf&#228;hig zu   sein.<\/p>\n<h4>  Wof&#252;r k&#228;mpfen?<\/h4>\n<p>  Denn nur durch die Mobilisierung der maximalen Kampfkraft der   Besch&#228;ftigten werden die Forderungen schnell und vollst&#228;ndig   durchzusetzen sein. Die Arbeitgeber werden versuchen der ver.di-F&#252;hrung   eine Verl&#228;ngerung der Arbeitszeit gegen einen halben oder ganzen   Prozentpunkt Lohnerh&#246;hung abzuringen. Auf solche oder andere   Kompensationsgesch&#228;fte darf sich die ver.di-F&#252;hrung nicht einlassen.   Einer Forderung nach Verl&#228;ngerung der Arbeitszeit muss offensiv mit   einer Gegenforderung nach Arbeitszeitverk&#252;rzung begegnet werden -38,5   Stunden f&#252;r alle Besch&#228;ftigten des &#246;ffentlichen Dienstes w&#228;re eine   solche Antwort. Dies m&#252;sste von ver.di auch dazu genutzt werden in der   gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung um die Frage der Arbeitszeit   wieder in die Offensive zu kommen und in kommenden Tarifrunden die   35-Stunden-Woche als ersten Schritt zu weiterer radikaler   Arbeitszeitverk&#252;rzung durchzusetzen. Ebenso sollte ver.di durch   Vollstreik versuchen weitere Forderungen, die den KollegInnen auf den   N&#228;geln brennen, durchzusetzen, wie die Ablehnung des Leistungslohns und   stattdessen die gleichm&#228;&#223;ige Aussch&#252;ttung des daf&#252;r vorgesehenen Betrags   auf alle und die unbefristete Fortf&#252;hrung der bisherigen   Eingruppierungs-&#220;bergangsregelungen, bis eine bessere Regelung gefunden   wird, die keine Verschlechterungen beinhaltet. Nicht zu vergessen ist   nat&#252;rlich die Forderung nach 120 Euro Erh&#246;hung der Azubiverg&#252;tung und   die verbindliche und unbefristete &#220;bernahme aller Auszubildenden, sowie   die Begrenzung der Laufzeit des Tarifvertrages auf ein Jahr. Diese   Forderungen sind durchsetzbar, wenn ver.di Kompensationsgesch&#228;ften eine   Absage erteilt und die volle Kampfkraft der Belegschaften im   &#246;ffentlichen Dienst in die Waagschale wirft.<\/p>\n<h4>  Schulterschluss mit GDL und anderen n&#246;tig<\/h4>\n<p>  Gleichzeitig ist es n&#246;tig, dass ver.di und GDL einen Schulterschluss   hinkriegen. Der Kampf f&#252;r h&#246;here L&#246;hne in verschiedenen Unternehmen und   Bereichen des &#246;ffentlichen Dienstes muss ein gemeinsamer sein, denn er   richtet sich gegen eine gemeinsame Front von Politikern und   Kapitalisten, die die &#246;ffentlichen Haushalte auf dem R&#252;cken der   Besch&#228;ftigten sanieren wollen bzw. die Lohnabh&#228;ngigen f&#252;r   Steuererleichterungen f&#252;r die Konzerne zahlen lassen wollen.<\/p>\n<p>  Wenn die GDL aufgrund der Blockadehaltung des Bahn-Managements wieder in   den Streik ziehen muss, sollte sie erstens erkl&#228;ren, dass sie alle   anderen f&#252;r Lohnerh&#246;hungen k&#228;mpfenden Belegschaften unterst&#252;tzt und   zweitens ver.di gemeinsame Aktionen und Demonstrationen vorschlagen. Das   w&#252;rde auch den Lokf&#252;hrerInnen noch mehr Sympathien und Durchschlagkraft   geben. Au&#223;erdem sollte die GDL zu ihren urspr&#252;nglichen Forderungen nach   einem Grundlohn von 2.500 Euro brutto und einem entsprechenden   Tarifvertrag f&#252;r das gesamte Fahrpersonal zur&#252;ck kehren, wenn Mehdorn   und Co. bis Sonntag nicht bereit sind, die vorliegende Einigung zu   unterschreiben. Wenn Mehdorn meint, er kann die GDL an der Nase herum   f&#252;hren, muss ihm deutlich gemacht werden, dass solche Spielchen f&#252;r die   Bahn noch teurer werden!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Die Warnstreiks im &#246;ffentlichen Dienst k&#246;nnen nur der Anfang sein\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[78,15,17],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12566"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12566"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12566\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12566"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12566"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12566"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}