{"id":12503,"date":"2008-02-02T00:00:00","date_gmt":"2008-02-02T00:00:00","guid":{"rendered":".\/?p=12503"},"modified":"2008-02-02T00:00:00","modified_gmt":"2008-02-02T00:00:00","slug":"12503","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2008\/02\/12503\/","title":{"rendered":"Weltwirtschaft auf Crashkurs"},"content":{"rendered":"<p>  Am &#8222;Schwarzen Montag&#8220; verloren die Dax-Unternehmen 63 Milliarden Euro.   Am darauffolgenden Dienstag waren alle Kursgewinne des Deutschen   Aktienindexes vom gesamten Jahr 2007 zunichte gemacht.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <b>Im Sommer letzten Jahres hatte die Krise an den Immobilien- und   Geldm&#228;rkten ihren Lauf genommen. Seitdem ersch&#252;ttert sie viele   Gro&#223;banken und greift jetzt auf immer weitere Sektoren der Wirtschaft   &#252;ber. Mit der kr&#228;ftigen Leitzinssenkung Ende Januar gestand die   US-Notenbank ein, dass sich die gr&#246;&#223;te &#214;konomie der Welt am Vorabend   einer Wirtschaftskrise befindet.<\/b><\/p>\n<p>  <b>Schon jetzt, vor dem Einsetzen einer internationalen Rezession,   werden Arbeitspl&#228;tze vernichtet und verlieren Menschen ihre H&#228;user. Auch   in Deutschland sp&#252;ren ArbeiterInnen und Angestellte die ersten   Auswirkungen der Krise. Was haben wir zu erwarten und warum bekommt der   Kapitalismus die Krisen eigentlich nicht in den Griff?<\/b><\/p>\n<h4>  <i>von Lucy Redler, Berlin<\/i><\/h4>\n<h4>  Finanzkrise: der Beginn einer weltweiten Rezession?<\/h4>\n<p>  Vor ein paar Monaten wusste noch keiner so recht, wer oder was die IKB   ist. Oder was, um Himmels Willen, Subprime bedeutet. Den meisten sind   die Bewegungen von Abermilliarden Dollar an den Finanzm&#228;rkten nur ein   unergr&#252;ndliches R&#228;tsel und hat nichts mit unserem wirklichen Leben zu   tun. Das beginnt sich jetzt zu &#228;ndern.<\/p>\n<p>  Im August letzten Jahres pumpten Zentralbanken so viel Geld in die   Finanzm&#228;rkte wie zuletzt als Reaktion auf den 11. September 2001. Der   unmittelbare Ausl&#246;ser war eine Krise auf dem Geldmarkt. Dort leihen   Banken einander Geld, das sie kurzfristig nicht brauchen. Pl&#246;tzlich   bezweifelten sie wechselseitig ihre Kreditw&#252;rdigkeit und waren nicht   mehr bereit, einander zu den &#252;blichen Konditionen Geld zur Verf&#252;gung zu   stellen. Es folgten Rettungsaktionen f&#252;r angeschlagene Banken wie die   Deutsche Industriebank IKB und die Sachsen LB in Deutschland oder die   britische Northern Rock (die Financial Times schlug sogar eine   Verstaatlichung der Bank vor).<\/p>\n<p>  Der Hintergrund der Geldmarktkrise war der Einbruch im   US-Immobiliensektor, insbesondere im Bereich der sogenannten   Subprime-Hypotheken. Das sind Hypotheken von SchuldnerInnen, die fr&#252;her   bei Krediten in Zahlungsverzug geraten sind oder gar eine   Zwangsversteigerung mitmachen mussten. In Zeiten sich immer h&#246;her   schraubender Immobilienpreise &#8211; nicht nur in den USA &#8211; haben die Banken   die Subprime-Risiken ignoriert. Allein in Gro&#223;britannien sind die   Hauspreise in den letzten zehn Jahren um 180 Prozent gestiegen.<\/p>\n<p>  Dann kam der Crash. Der Fall der Immobilienpreise um bisher acht Prozent   in den USA (in einzelnen Regionen um bis zu 40 Prozent) hat eine   regelrechte Bankenkrise mit internationalen Ausma&#223;en ausgel&#246;st, weil die   kreditgebenden Banken ihrerseits die faulen Kredite an andere   Spekulanten oder Bankinstitute wie die Sachsen LB oder IKB   weiterverkauft hatten.<\/p>\n<p>  Wie gro&#223; das Ausma&#223; fauler Kredite genau ist, kann heute keiner sagen.   Allein die US-Banken Citigroup und Merrill Lynch haben bisher Verluste   von fast 50 Milliarden Dollar verk&#252;ndet.<\/p>\n<h4>  Vertrauenskrise<\/h4>\n<p>  Aus Angst vor weiteren faulen Krediten verweigern sich mehr und mehr   Banken der Kreditvergabe untereinander. In der B&#228;nkersprache hei&#223;t das   &#8222;Kreditklemme im Interbankenhandel&#8220;. Die Zentralbanken sahen sich   gezwungen, immer mehr Geld ins System zu pumpen und die Leitzinsen zu   senken. Am 22. Januar senkte die US-Notenbank (Fed) die Zinsen um 0,75   Prozent, so deutlich wie zuletzt in der Wirtschaftskrise 1982.<\/p>\n<p>  Es ist paradox: Die Krise, die aufgrund von zuviel Liquidit&#228;t und   Spekulation entstanden ist, soll mit erneuter Liquidit&#228;t bek&#228;mpft   werden. Die Wirtschaftsbosse, die gerade ihren j&#228;hrlichen Gipfel in   Davos abhielten, warnten mehrheitlich, das werde jetzt nicht helfen,   sondern nur eine neue Spekulationsblase im n&#228;chsten Aufschwung erzeugen.<\/p>\n<p>  Dass die Krise keine Liquidit&#228;ts-, sondern eine Vertrauenskrise ist,   zeigen die Reaktionen auf die Rettungsversuche plastisch. Als die   britische Regierung versicherte, das Geld der Northern-Rock-Anleger sei   sicher, bildeten sich vor den Filialen riesige Schlangen von Menschen,   die ihr Geld in Sicherheit bringen wollten. Als US-Pr&#228;sident George Bush   ank&#252;ndigte, die Wirtschaft mit 145 Milliarden Dollar st&#252;tzen zu wollen,   gab es den gr&#246;&#223;ten B&#246;rsenkrach seit dem 11. September und die panische   Zinssenkung der Fed.<\/p>\n<p>  Ein weiteres Opfer der Krise ist der Kreditkartenmarkt. Viele Hausbauer,   aber auch andere Schuldner k&#246;nnen ihre Darlehen nicht zur&#252;ckzahlen. Kein   Wunder. Der Durchschnittshaushalt in Nordamerika hatte 2006 Schulden im   Wert von 129 Prozent seines verf&#252;gbaren Einkommens. Im Zuge der   Verschuldung &#252;bertraf der Anstieg der Konsumausgaben den Anstieg der   L&#246;hne und Geh&#228;lter 2001 bis 2006 um 270 Milliarden Dollar j&#228;hrlich.   Kreditkartenunternehmen wie American Express oder Capital One   verzeichneten bereits jetzt deutliche Verluste.<\/p>\n<p>  Die US-Wirtschaft h&#228;ngt zu 70 Prozent vom Konsum ab. Wenn immer mehr   Menschen ihr Geld aus Angst vor kommenden wirtschaftlichen Entwicklungen   zur&#252;ck halten oder ganz einfach pleite sind, wird die US-&#214;konomie   empfindlich gest&#246;rt.<\/p>\n<p>  Der Mini-B&#246;rsenkrach vom 21. Januar, als die New Yorker B&#246;rse wegen   einem Feiertag geschlossen war, demonstrierte den globalen Charakter der   Finanzkrise. Viele Aktienindizes in Asien und Europa fielen 20 Prozent   unter ihren H&#246;chststand (die g&#228;ngige Definition f&#252;r einen &#8222;B&#228;renmarkt&#8220;,   einen Abschwung an der B&#246;rse). In Zeiten der Globalisierung ist die   Hoffnung auf eine Abkoppelung der Weltwirtschaft von einer Krise in den   USA weltfremd.<\/p>\n<h4>  Rezession in den USA?<\/h4>\n<p>  Die Investmentbank Goldman Sachs sagt eine Rezession in den USA f&#252;r das   zweite und dritte Quartal voraus. Eine Rezession tritt ein, wenn das   Wirtschaftswachstum in zwei aufeinander folgenden Quartalen negativ ist.   Entscheidend ist: Das Krisenpotenzial ist heute deutlich gr&#246;&#223;er als in   der S&#252;dostasien-Krise 1997 oder in der sogenannten Dotcom-Krise 2001.<\/p>\n<p>  Nachdem die New-Economy-Blase 2001 geplatzt war, senkte die   US-Zentralbank den Zinssatz in gro&#223;en Schritten. Durch niedrige Zinsen   wurde viel frisches Geld in die Wirtschaft gepumpt und die Verschuldung   privater Haushalte, beson-ders in den USA, gesteigert. Dadurch   entstanden neue spekulative Blasen und vergr&#246;&#223;erten bereits bestehende   Blasen an den Aktienm&#228;rkten, im Immobiliensektor und in den Bereichen   Verschuldung und W&#228;hrungen. Allein die US-Immobilien stiegen jahrelang   alle zw&#246;lf Monate um etwa 700 Milliarden Dollar im Preis. Insgesamt   wurden die USA &#8211; auf dem Papier &#8211; dadurch um f&#252;nf Billionen Dollar   reicher.<\/p>\n<p>  Die Ma&#223;nahmen, die um 2001 get&#228;tigt wurden, um die damalige Rezession   abzufedern, tragen dazu bei, dass &#8211; angesichts der spekulativen Blasen   und der Ungleichgewichte in der Weltwirtschaft &#8211; eine tiefe Krise heute   um so wahrscheinlicher ist. Sie k&#246;nnte das Ausma&#223; und die Intensit&#228;t der   internationalen Rezession 1974\/75 erreichen. Der Spekulant George Soros   warnt gar vor der &#8222;schlimmsten Marktkrise seit 60 Jahren&#8220;.<\/p>\n<p>  Die Globalisierung, der bisher die Funktion zukam, Risiken zu verteilen,   f&#252;hrt jetzt dazu, dass auch die Krise sich sehr schnell international   ausbreiten kann. Vor allem die gegenseitige Abh&#228;ngigkeit zwischen den   USA und China spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle.<\/p>\n<h4>  Krisenkarussell<\/h4>\n<p>  Hinzu kommen weitere Faktoren, die den Kapitalismus weltweit vor   Probleme stellen. So ist der hohe &#214;lpreis ein Faktor im Krisenkarussell.   Allein im Jahr 2007 ist er um 60 Prozent gestiegen. Zudem drosseln die   hohen Lebensmittelpreise den Konsum in vielen L&#228;ndern.<\/p>\n<p>  F&#252;r die europ&#228;ischen Staaten kommt hinzu, dass der schwache Dollar   beziehungsweise der starke Euro die eigenen Exporte verteuert. Besonders   f&#252;r die exportorientierte deutsche Wirtschaft ist dies problematisch.   Stimmen werden lauter, denen zu Folge jetzt auf die Binnenkonjunktur   gesetzt werden m&#252;sse. Doch gerade wurden neue Zahlen ver&#246;ffentlicht,   denen zufolge sich die Einzelhandelsums&#228;tze in Deutschland im letzten   Jahr stark abgeschw&#228;cht haben. Welch ein Wunder bei   Mehrwertsteuererh&#246;hung, steigenden Lebensmittel- und Energiepreisen und   der neuen Armee von Billigjobbern.<\/p>\n<p>  Wenn die Fed die Zinsen senkt und die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) die   Zinsen weiter hoch h&#228;lt, schw&#228;cht das den Dollar weiter. Zunehmend   werden Anleger ihre Dollarreserven verkaufen, bevor sie noch mehr   entwertet sind. Das kann zu einem Absturz des Dollar und dem Verlust   seiner Funktion als Leitw&#228;hrung f&#252;hren, mit verheerenden Folgen f&#252;r den   Welthandel.<\/p>\n<p>  W&#228;hrend eine Rezession in den USA so gut wie sicher ist, ist die Frage   des Krisenverlaufs und der Zeitpunkt des &#220;bergreifens auf die deutsche   Wirtschaft offen. Exakt kann das in dem chaotischen Wirtschaftssystem   Kapitalismus niemand vorhersagen. Wir wissen nicht, wann die Krise genau   einsetzen wird und wie tief sie sein wird. Eines ist jedoch so sicher   wie das Amen in der Kirche: Die Kapitalisten werden versuchen, die Krise   auf unserem R&#252;cken auszutragen.<\/p>\n<h4>  Welche Folgen f&#252;r die arbeitende Bev&#246;lkerung?<\/h4>\n<p>  Noch stehen wir vor einer Rezession in den USA und ihren weltweiten   Auswirkungen. Doch schon jetzt ist die Krise f&#252;r Besch&#228;ftigte und   Erwerbslose sp&#252;rbar.<\/p>\n<p>  In den USA sind aufgrund der Immobilienkrise Institute wie die Citibank   in massive Schwierigkeiten geraten. Doch wer bezahlt eigentlich daf&#252;r?   Der Citibank-Chef, der das Unternehmen mit einer 40-Millionen-hohen   Abfindung mit pers&#246;nlichem Chauffeur und Assistenten verlassen durfte,   offensichtlich nicht.<\/p>\n<h4>  Stellenabbau und Verschuldung<\/h4>\n<p>  F&#252;r die Arbeiterklasse sehen die Folgen der Krise g&#228;nzlich anders aus:   So hat die Citigroup in den USA bereits angek&#252;ndigt, ein Zehntel der   gesamten Belegschaft zu entlassen. 33.000 Besch&#228;ftigte w&#252;rden dadurch   ihren Job verlieren. Auch der US-Immobilienfinanzierer Countrywide steht   vor der Pleite. Aber auch andere Besch&#228;ftigte sind mittelbar von der   Immobilienkrise betroffen, weil viele Pensionsfonds und   Versicherungskonzerne Geld in Subprime-Hypotheken investiert haben. Wenn   klar wird, wie hoch die Verluste sind, werden die Pensionsfonds   versuchen, die Renten vieler KollegInnen zu k&#252;rzen.<\/p>\n<p>  Hunderttausende Familien haben in den USA zudem bereits jetzt ihr Haus   aufgrund von Zwangsversteigerungen verloren. Dort besitzen heute knapp   70 Prozent, darunter also auch viele Arbeiterfamilien ein eigenes Heim.   Sie betrachten diesen Besitz als einzige Sicherheit &#8211; oft auch zur   eigenen Altersvorsorge. Diese Menschen haben nun durch die Krise auf dem   Immobilienmarkt viel oder alles verloren.<\/p>\n<p>  Doch auch fernab der Immobilienbranche werden Arbeitspl&#228;tze aufgrund der   drohenden Krise vernichtet. So plant Rolls Royce die Streichung von   weltweit 2.300 Stellen, offiziell aufgrund steigender Rohstoffkosten und   den Auswirkungen des schwachen Dollars. In den USA w&#228;chst die   Arbeitslosigkeit. Innerhalb eines Monats haben 474.000 Menschen ihren   Job verloren.<\/p>\n<p>  Und auch in Deutschland &#228;u&#223;ert sich die Krise schon: Der Autozulieferer   Karmann plant in Osnabr&#252;ck und Rheine den Abbau von 1.800 Stellen, um   &#220;berkapazit&#228;ten abzubauen.<\/p>\n<p>  Und das alles ist erst der Anfang.<\/p>\n<h4>  Folgen von Krisen<\/h4>\n<p>  Ein Blick in die j&#252;ngere Geschichte zeigt uns, welche sozialen Folgen   eine Weltwirtschaftskrise f&#252;r die Arbeiterklasse haben kann. Die   Weltwirtschaftskrise 1974\/75 markierte das Ende des   Nachkriegsaufschwungs. Vor der Krise, im Jahr 1973, waren in der   Bundesrepublik 273.000 Menschen ohne Erwerbsarbeit. 1975 lag die   Arbeitslosigkeit bei &#252;ber einer Million. Auch auf weltweiter Ebene   schnellte die Erwerbslosigkeit in die H&#246;he. Zudem kam es zu Angriffen   auf eine Vielzahl von Errungenschaften der Arbeiterklasse.<\/p>\n<p>  In den folgenden Rezessionen 1980-82 und zu Beginn der neunziger Jahre   verdoppelte sich die Arbeitslosigeit in der Bundesrepublik jeweils und   konnte in den anschlie&#223;enden Konjunkturaufschw&#252;ngen nicht abgebaut   werden.<\/p>\n<p>  Der R&#252;ckgang der Erwerbslosenzahlen in den letzten Jahren ist zum einen   darauf zur&#252;ckzuf&#252;hren, dass die Statistiken gesch&#246;nt wurden. Zum anderen   kam es aber vor allem zu mehr prek&#228;ren Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnissen und   einer Ausweitung des Niedriglohnsektors. Wie sicher gerade die Jobs in   der Leiharbeit sind, zeigt sich in diesen Wochen. Erst die Ank&#252;ndigung   von BMW, 8.000 Stellen zu streichen und dabei als erstes Leiharbeiter zu   entlassen. Dann die Nachricht von der geplanten Schlie&#223;ung des   Nokia-Werkes in Bochum, wo auch 1.000 Leiharbeiter ihren Job verlieren   sollen.<\/p>\n<p>  Die Krise Mitte der siebziger Jahre f&#252;hrte auch zu einer politischen   Radikalisierung innerhalb der Arbeiterklasse. In den f&#252;hrenden   kapitalistischen Staaten stieg die Zahl der Ausfalltage durch Streiks   erheblich an. In einem Land wie Portugal kam es sogar zu einer   Revolution.<\/p>\n<h4>  &#214;konomisches wird politisch<\/h4>\n<p>  Das politische Bewusstsein ist heute niedriger als in den siebziger   Jahren. Das liegt an den Folgen des Zusammenbruchs des Stalinismus, der   neoliberalen Offensive und dem Rechtsruck an der Spitze der   Arbeiterorganisationen, was auch zum R&#252;ckzug vieler linker AktivistInnen   f&#252;hrte. Nichtsdestotrotz wird eine Weltwirtschaftskrise starke   Auswirkungen auf das Bewusstsein der Arbeiterklasse und der Jugend   haben. Jede &#246;konomische Krise des Kapitalismus ist immer auch eine   politische Krise. Wenn Arbeitslosigkeit und Verarmung massenhaft   zunehmen, wird Millionen Menschen die Unf&#228;higkeit des Kapitalismus vor   Augen gef&#252;hrt. Radikalisierung, Politisierung und die Suche nach   Alternativen zur kapitalistischen Misere werden die Folge sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Am &#8222;Schwarzen Montag&#8220; verloren die Dax-Unternehmen 63 Milliarden Euro.<br \/>\n      Am darauffolgenden Dienstag waren alle Kursgewinne des Deutschen<br \/>\n      Aktienindexes vom gesamten Jahr 2007 zunichte gemacht.\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[127],"tags":[201],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12503"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12503"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12503\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12503"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12503"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12503"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}