{"id":12481,"date":"2008-01-13T00:00:00","date_gmt":"2008-01-12T23:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/.\/?p=12481"},"modified":"2012-07-02T19:34:24","modified_gmt":"2012-07-02T17:34:24","slug":"12481","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/2008\/01\/12481\/","title":{"rendered":"Pro &amp; Contra: Gilt das Selbstbestimmungsrecht auch f&#252;r Kosova?"},"content":{"rendered":"<p>  Welche Haltung sollten SozialistInnen in der Kosova-Frage einnehmen?   Beitr&#228;ge von Sascha Stanicic, SAV, und von Monika Knoche,   Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der   LINKEN<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n &nbsp; <\/p>\n<p>  <i><b>Kosova heute: Laut Weltbank leben &#252;ber 50 Prozent in Armut. 60   Prozent der Erwerbsf&#228;higen sind ohne Arbeit. Derzeit kommt es zu   Privatisierungen und Entlassungen im gro&#223;en Stil. Seit 1999 liegt die   alleinige Macht in den H&#228;nden der 16.000 Soldaten starken UN-Verwaltung   UNMIK.<\/b><\/i><\/p>\n<p>  <i><b>Etwa 89 Prozent der Bev&#246;lkerung von 2,1 Millionen sind Albaner,   circa f&#252;nf Prozent Serben, sechs Prozent geh&#246;ren anderen Minderheiten an. <\/b><\/i>    <\/p>\n<p>  <i><b>Da das Territorium auf albanisch Kosova hei&#223;t, schreiben wir in   der Solidarit&#228;t auch &#8222;Kosova&#8220; &#8211; statt der hier von Medien und Politikern   zumeist benutzten Bezeichnung &#8222;Kosovo&#8220;. <\/b><\/i>    <\/p>\n<p>  <i><b>Am 17. November fanden im UN-Protektorat Kosova Parlamentswahlen   statt. Daran beteiligten sich nur 40 Prozent der Wahlberechtigten. Mit   34 Prozent der abgegebenen Stimmen wurde die Demokratische Partei des   Kosova unter dem ehemaligen UCK-Kommandeur Hashim Thaci st&#228;rkste Kraft.   Sie k&#252;ndigte eine rasche Unabh&#228;ngigkeitserkl&#228;rung an. Das lehnt Serbien   ab und besteht darauf, dass Kosova eine Provinz Serbiens bleibt. Diese   Haltung vertritt auch Russland im UN-Sicherheitsrat.<\/b><\/i><\/p>\n<h3>  PRO:<\/h3>\n<h5>  Sascha Stanicic, Bundessprecher der SAV und Mitglied im internationalen   Vorstand des Komitees f&#252;r eine Arbeiterinternationale<\/h5>\n<p>  Eigentlich ist es unvorstellbar: Da gibt es mitten in Europa eine   Region, in der der Bev&#246;lkerung die grundlegendsten demokratischen Rechte   verweigert werden, deren &#252;bergro&#223;e Bev&#246;lkerungsmehrheit seit Jahrzehnten   Opfer von Fremdherrschaft ist, in der Armut und Arbeitslosigkeit   Rekordh&#246;hen erreichen &#8211; und der Wunsch der dort lebenden Menschen,   selber dar&#252;ber entscheiden zu k&#246;nnen, in welchem Staat sie leben wollen,   wird von der Linksfraktion im Bundestag mit dem Vorwurf des   &#8222;Sezessionismus&#8220; zur&#252;ckgewiesen. Damit werden nicht nur demokratische   Prinzipien missachtet, sondern auch die westliche Dominanz &#252;ber diese   Region, Kosova, akzeptiert.<\/p>\n<p>  Kosova ist heute zwar nach internationalem Recht weiterhin eine Provinz   des serbischen Staates, in Wirklichkeit jedoch ein imperialistisches   Protektorat unter der Verwaltung der UNO, genannt UNMIK. Ein korrupter,   aufgebl&#228;hter und sich selbst besch&#228;ftigender UNMIK-Apparat lastet wie   ein Krebsgeschw&#252;r auf der kosovarischen Gesellschaft &#8211; und sieht seine   Hauptaufgabe darin, Privatisierungen, Deregulierungen, den freien Markt   durchzusetzen.<\/p>\n<p>  90 Prozent der Bev&#246;lkerung sind AlbanerInnen. Noch auf der   Partisanen-Konferenz von Bujan vom 31. Dezember 1943 und 1. Januar 1944   wurde dem Kosova die Unabh&#228;ngigkeit versprochen. Davon wollte Tito aber   nach Ende des Zweiten Weltkriegs nichts mehr wissen. Der albanischen   Bev&#246;lkerungsmehrheit wurde das Selbstbestimmungsrecht verweigert und sie   wurde diskriminiert &#8211; unter Tito, Milosevic und jetzt unter der UNMIK.<\/p>\n<p>  Die erste Pflicht f&#252;r Sozialistinnen und Sozialisten ist es deshalb,   diese Unterdr&#252;ckung und Diskriminierung zu bek&#228;mpfen. Die Forderung nach   dem Recht auf Selbstbestimmung &#8211; und in dem Zusammenhang auch nach Abzug   aller ausl&#228;ndischen Truppen &#8211; ist dementsprechend vor allem eine   Zur&#252;ckweisung der nationalen Unterdr&#252;ckung und Entrechtung. Sie ist   nicht gleichbedeutend mit der Forderung, dieses Recht auch in Form eines   unabh&#228;ngigen Staates durchzusetzen. Der zerst&#246;rerische Nationalismus auf   dem Balkan kann aber nur dann &#252;berwunden werden, wenn die &#8222;starken&#8220;   Nationen das Selbstbestimmungsrecht der &#8222;schwachen&#8220; Nationen anerkennen,   also darauf verzichten, diese weiterhin zu dominieren und dadurch den   Weg frei machen, um Vertrauen aufzubauen.<\/p>\n<p>  Die Regierung des Kosova (die aufgrund der UNMIK-Verwaltung gar nicht   die Rechte einer Regierung hat) hat nun die einseitige Ausrufung der   Unabh&#228;ngigkeit angek&#252;ndigt. Die westlichen imperialistischen Staaten   werden darauf eingehen, weil die Alternative fr&#252;her oder sp&#228;ter ein   Volksaufstand gegen die UNMIK w&#228;re. Das Problem hierbei ist nicht der   formelle Status der Unabh&#228;ngigkeit, sondern dass dieser Vorschlag eben   nicht zu wirklicher demokratischer und sozialer Selbstbestimmung f&#252;hren   wird. Denn erstens ist davon auszugehen, dass unter der F&#252;hrung der   &#8222;Regierung&#8220; genannten albanischen Mafia-Eliten ein Status herauskommt,   der der UNO &#8211; beziehungsweise der EU &#8211; weiterhin Sondervollmachten &#252;ber   das Land gibt, die milit&#228;rische Pr&#228;senz der NATO aufrecht erh&#228;lt und vor   allem die wirtschaftliche Abh&#228;ngigkeit von multinationalen Konzernen   weiter steigert. Deshalb k&#246;nnen SozialistInnen nat&#252;rlich nicht diesen   Weg unterst&#252;tzen, was aber nicht bedeutet, sich gegen eine   Unabh&#228;ngigkeit auszusprechen. Der Weg zur Selbstbestimmung m&#252;sste &#252;ber   die Wahl zu einer wirklich demokratischen Verfassungsgebenden   Versammlung, in der die ArbeiterInnen, Bauern und B&#228;uerinnen und die   Erwerbslosen des Kosovas ihre VertreterInnen entsenden k&#246;nnen, laufen.<\/p>\n<p>  Das Problem im Kosova und auf dem Balkan ist nicht die Anzahl der   Grenzen, sondern der grenz&#252;berschreitende Kapitalismus, der die L&#228;nder   nach dem Zusammenbruch Jugoslawiens aussaugt. Der wachsende   Nationalismus ist eine direkte Folge davon &#8211; die sich zu neuen   Kapitalistenklassen entwickelnden nationalen Eliten der ehemaligen   jugoslawischen Teilrepubliken, nutzten den Nationalismus, um die   Arbeiterklasse zu spalten und um einen m&#246;glichst gro&#223;en Teil des zu   verteilenden Kuchens abzubekommen. Solange kapitalistische Ausbeutung   und Armut herrschen, werden auch die nationalen Konflikte weiter   schwelen und immer wieder explodieren. Deshalb ist die Sorge, dass die   Bildung eines unabh&#228;ngigen Kosova nationale Spannungen in Bosnien,   Makedonien und anderen L&#228;ndern anheizen k&#246;nnte, berechtigt. Ebenso wie   die Lage der serbischen und anderer Minderheiten im Kosova nicht   ignoriert werden darf (und SozialistInnen in einem unabh&#228;ngigen Kosova   f&#252;r gleiche Rechte und f&#252;r weitgehende Minderheitenrechte f&#252;r die   Minderheiten eintreten w&#252;rden).<\/p>\n<p>  Dies jedoch ist nur Ausdruck der ungel&#246;sten nationalen Frage in diesen   L&#228;ndern, welche wiederum nicht durch Zwang und Unterdr&#252;ckung gel&#246;st   werden kann, sondern nur durch Gew&#228;hrung des Selbstbestimmnugsrechts und   vor allem wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung. Dazu ist der   Kapitalismus nicht in der Lage. Deshalb muss die Frage der nationalen   Selbstbestimmung mit der Frage der sozialen Selbstbestimmung, also der   Abschaffung des Kapitalismus und Errichtung einer sozialistischen   Demokratie verbunden werden. Demokratie, Selbstbestimmung und   Sozialismus w&#228;ren auch die Voraussetzungen f&#252;r eine &#220;berwindung des   Nationalismus und der unsinnigen Grenzen auf dem Balkan und k&#246;nnten den   Weg zu einer freiwilligen F&#246;deration der Balkanl&#228;nder aufzeigen.<\/p>\n<h3>  CONTRA:<\/h3>\n<h5>  Monika Knoche, Bundestagsabgeordnete und stellvertretende   Fraktionsvorsitzende der LINKEN, Mitglied im Ausw&#228;rtigen Ausschuss<\/h5>\n<p>  Nicht erst seit dem Ende des EU-Gipfels scheint die Anerkennung eines   neuen Staates Kosovo in Europa eine ausgemachte Sache zu sein. Eine   solche Anerkennung w&#228;re aus heutiger Sicht ein beispielloser Bruch des   geltenden V&#246;lkerrechts. Letztendlich w&#228;re ein unabh&#228;ngiges Kosovo ein   Ergebnis des Krieges der NATO gegen das damalige Jugoslawien. Es w&#252;rden   damit Grenzver&#228;nderungen anerkannt, die &#252;berhaupt nur aufgrund des   Einsatzes milit&#228;rischer Mittel m&#246;glich waren. Damit sind die jetzigen   Entwicklungen eine direkte &#8211; zeitlich verz&#246;gerte &#8211; Folge des Krieges.   Die Unabh&#228;ngigkeit des Kosovo bereits 1999 zu bef&#252;rworten, h&#228;tte einen   allzu offensichtlichen Bruch des V&#246;lkerrechts bedeutet und h&#228;tte keine   internationale Anerkennung gefunden. Mit der Resolution 1244 wurde der   Versuch unternommen, diesem Problem aus dem Weg zu gehen und die Zeit   f&#252;r sich spielen zu lassen. Es sind also nur noch taktische, nicht mehr   grunds&#228;tzliche &#220;berlegungen, die auch die Rolle Deutschlands im   Separationsgeschehen ausmachen.<\/p>\n<p>  Der Westen will die Wahlen in Serbien abwarten. Man erhofft sich davon,   die serbischen Nationalisten zu schw&#228;chen.<\/p>\n<p>  Im gegenw&#228;rtigen Separationsgeschehen werden viele zentrale Fragen   einfach ignoriert: Die nach dem geltenden V&#246;lkerrecht genauso wie die   nach den rechtlichen Grundlagen einer weiteren KFOR-Pr&#228;senz auch unter   Beteiligung der Bundeswehr. Dies scheinen nicht die Themen zu sein, die   die Bundesregierung und die EU-Spitzen zur Zeit umtreiben. Noch nicht   einmal die Vertr&#228;glichkeit einer neuen ethnisch-nationalistisch   begr&#252;ndeten Kleinstaaterei in der neuen EU des Reformvertrages von   Lissabon 2007 ruft Nachdenklichkeit hervor. Es wird lieber die   &#8222;unausweichliche Unabh&#228;ngigkeit&#8220; propagiert.<\/p>\n<p>  Die Resolution 1244 sieht Kosovo als eine Provinz in Serbien. KFOR und   UNMIK traten an, um diese Grundlagen umzusetzen. Anstatt jetzt die   Vers&#228;umnisse dieser Missionen sowie die Folgen der pro-albanischen   Positionen zu thematisieren, werden EU-Staaten wie zum Beispiel Spanien   und Zypern von den vier &#8222;Gro&#223;en der EU&#8220;, also auch Deutschland, unter   Druck gesetzt, ihre grunds&#228;tzlichen Bedenken und die Bef&#252;rchtung vor   Eigenstaatlichkeitsinteressen als Folge des Pr&#228;zedenzfalls auf eigenem   Territorium &#252;ber Bord zu werfen.<\/p>\n<p>  Deutschland und Europa sind bereit, einen hohen Preis f&#252;r die   Unabh&#228;ngigkeit Kosovos zu zahlen: Das V&#246;lkerrecht und die Resolution   1244 verlieren an Bedeutung, die EU muss die Verantwortung f&#252;r den   Kosovo &#252;bernehmen. Wer nach einer Erkl&#228;rung f&#252;r die Haltung sucht,   findet bei Pr&#228;sident George Bush eine m&#246;gliche Antwort. Er war im Juni   2007 im albanischen Tirana und hat die Anerkennung der Unabh&#228;ngigkeit   durch die USA zugesichert. Sp&#228;testens damit entfiel f&#252;r die   kosovo-albanische Seite jeder Zwang f&#252;r Konzessionen. Da wundert es   nicht, dass weitreichende Zugest&#228;ndnisse von serbischer Seite an ein   autonomes Kosovo folgenlos blieben.<\/p>\n<p>  Serbien erkl&#228;rt, in keinem Fall Milit&#228;r einzusetzen, aber es wird alle   juristischen Mittel aussch&#246;pfen und gegebenenfalls vor den   Internationalen Gerichtshof ziehen. Es wird seine Grenzen zum &#8222;Kosovo&#8220;   dicht machen und wirtschaftliche und Handelsbeziehungen unterbrechen.   Serbien will wissen, wie g&#252;ltig das internationale Recht noch ist.   Russland wird das unterst&#252;tzen und die von den USA gewollte neue   Resolution im Sicherheitsrat verhindern.<\/p>\n<p>  Es besteht das Interesse, Kosovo in die NATO aufzunehmen. Kann aber die   Ausbreitung der NATO in Europa so wertvoll sein, dass im Europa des 21.   Jahrhunderts ein R&#252;ckfall in ethnisch-nationalistische Kleinstaaterei   geduldet werden muss? Dies widerspricht allen Idealen der   Multiethnizit&#228;t und der Emanzipation in Europa. Nationalismus und   ethnische Segregation wird den Menschen im Kosovo und in Serbien aber   keine L&#246;sungen ihrer Probleme bringen.<\/p>\n<p>  Als der Krieg gegen Jugoslawien vorbei war und das Motto &#8222;Standards vor   Status&#8220; und die UN-Resolution 1244 entstanden, wurde dies in dem Wissen   getan, dass Sicherheit, Rechtsstaatlichkeit, Bek&#228;mpfung der Korruption   und der organisierten Kriminalit&#228;t, &#220;berwindung der desolaten   wirtschaftlichen Lage und der Arbeitslosigkeit wichtiger sind als die   Statusfrage. Auch ein Staatsgebilde Kosovo wird absehbar nichts anderes   hervorbringen als eine milit&#228;rzentrierte &#214;konomie, die keine tragf&#228;higen   Wirtschaftsstrukturen und nachhaltigen Arbeitspl&#228;tze schafft.<\/p>\n<p>  Ungel&#246;st bleibt, wie sich die Lage f&#252;r SerbInnen und andere Minderheiten   in Kosovo &#228;ndern wird, wenn die Statusfrage im Sinne der   Nach-UCK-Machtelite entschieden wird. Werden sie sich sicher f&#252;hlen?!   Wohl kaum.<\/p>\n<p>  Dementgegen w&#228;ren eine weitgehende Autonomie des Kosovo und eine   EU-Beitrittsperspektive f&#252;r Kosovo in Serbien reale und sinnvolle   Perspektiven, die verhandelt werden k&#246;nnten und sollten.<\/p>\n<p>  Noch sind nicht alle T&#252;ren zu. Eines aber muss sich die EU klarmachen:   Wenn sie die Unabh&#228;ngigkeit des Kosovo zul&#228;sst, sitzt sie einer bizarren   nationalistischen Inszenierung auf, die keine v&#246;lkerrechtskonforme   Grundlage hat. Hat der Wert, einen weiteren Nato-Staat im Osten Europas   zu haben, diesen Preis?<\/p>\n<p>  F&#252;r die Zukunft des Balkans kann es nur darum gehen, dem Menschenrecht   und dem V&#246;lkerrecht wieder Geltung zu verschaffen. F&#252;r Europa hei&#223;t das,   sich von der Einmischung der USA in innereurop&#228;ische Angelegenheiten   loszusagen.<\/p>\n<p>  Deshalb: keine Anerkennung des Kosovo. Aber eine EU-Zukunft f&#252;r ein   autonomes Kosovo in Serbien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\n      Welche Haltung sollten SozialistInnen in der Kosova-Frage einnehmen?<br \/>\n      Beitr&#228;ge von Sascha Stanicic, SAV, und von Monika Knoche,<br \/>\n      Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der<br \/>\n      LINKEN\n    <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":17827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[43],"tags":[263,200],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12481"}],"collection":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12481"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12481\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12481"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12481"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/archiv.sozialismus.info\/maschinenraum\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12481"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}